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Die 17 außergewöhnlichsten Strände der Welt!

Strände haben immer eine ganz besondere Anziehungskraft. Ganz egal, wo auf der Welt du dich befindest, sobald du an einem Strand vorbeikommst, schaltet sich dein Kopf automatisch in den Entspannungsmodus. Vielleicht liegt es am Meer, an dem Rauschen der Wellen oder der unglaublichen Weite des Horizonts – was auch immer dafür verantwortlich ist, Strände sind ganz besondere Orte!

Wenn du dir einen Strand vorstellst, denkst du wahrscheinlich an ein weißes Band aus feinem Sand, das sich an einer mit Palmen gesäumten Küste entlang erstreckt: Die Sonne scheint, das Meer glitzert türkisblau und schon allein bei der Vorstellung hast du Lust im Sand zu chillen, dich mit einem Surfbrett in die Wellen zu stürzen oder dir beim Schnorcheln anzusehen, was unter Wasser passiert. Allerdings gibt es auch ganz andere Arten von Stränden, die so ganz und gar nicht dieser Vorstellung entsprechen.

Es gibt zum Beispiel solche, die nicht aus Sand, sondern aus Muscheln oder gar aus Glas bestehen – skurril, oder? Oder manchmal ist der Sand nicht weiß, sondern grün, pink oder sogar tiefschwarz. Wo du dir sonst die Palmen vorstellst, findest du an manchen Stränden Eisberge oder riesige Felssäulen. Wo du solche besonderen und außergewöhnlichen Strände auf der Welt findest und welche Abenteuer dich dort erwarten, erfährst du jetzt!

Mehr als nur Sand!

17 Außergewöhnliche Strände wie von einer anderen Welt!

1. Shell Beach, Australien

Mit dem Whitehaven oder Bondi Beach taucht Australien regelmäßig in den Listen der schönsten Strände der Welt auf auf. Allerdings gibt es Down Under nicht nur endlose weiße Sandstrände und spektakuläre Küstenabschnitte, sondern auch etwas richtig Besonderes: den Shell Beach an der Shark Bay in Westaustralien!

Auf den ersten Blick ist dieser Strand genauso blendend weiß wie viele andere. Auf den zweiten Blick wirst du allerdings feststellen, dass du es hier nicht mit weißem Sand, sondern Millionen von Muscheln zu tun hast! Der Strand besteht aus einer bis zu 10 Meter dicken Muschelschicht, die hier vor einigen Tausend Jahren angeschwemmt wurde. Rund um den Shell Beach gibt es ein paar richtig coole Wanderwege zu verschiedenen Aussichtspunkten. Insbesondere von Eagle Bluffs hast du einen klasse Blick über die Muschelbucht und wenn du Glück hast, siehst du im klaren Wasser sogar Haie oder Delfine!

2. Papakolea, Hawaii

An der südlichsten Spitze der USA liegt Hawaii, eine der coolsten Inseln für Abenteurer. Der Strand in der Mahana Bay sieht nicht wirklich wie ein Strand aus, sondern eher wie eine Wiese, die direkt ins Meer mündet. Denn der Sand am Papakolea Beach ist nicht weiß, sondern olivgrün! Die Farbe stammt von dem Mineral Olivin, das über den nahe gelegenen Vulkan Mauna Loa ins Meer gespült wird. Im Prinzip sind das kleine grüne Kristalle, die schwerer sind als alle normalen Sandkörner und somit am Ufer des Papakolea zurückbleiben und dir diesen einzigartigen Anblick bieten.

Solche grünen Strände sind übrigens richtig selten! Insgesamt gibt es weltweit nur vier in dieser Farbe. Um den grünen Mahana Beach, wie er von den Einheimischen genannt wird, mit eigenen Augen sehen zu können, musst du zuerst eine richtig krasse Wanderung durchs Vulkangestein hinter dich bringen. Wanderwege oder Pfade suchst du zwischen dem Parkplatz am Ende der South Point Road und Papakolea allerdings vergeblich. Stattdessen orientierst du dich an Trampelpfaden von anderen Besuchern.

Auf deinem Weg über die schroffen Vulkanklippen kann es nicht nur heiß und superschwül, sondern teilweise auch richtig windig werden. Neben deinen Wanderschuhen solltest du unbedingt genug zu trinken und deine Badesachen dabei haben, damit du dich vom grünen Strand aus zur Abkühlung in die Wellen stürzen kannst!

3. Glitzerstrände, Malediven

Die Malediven verbindest du sicherlich mit einsamen weißen Sandstränden, die den perfekten Kontrast zu den türkisblauen Wellen bilden. Allerdings kann die Brandung auf den Malediven an vielen Stränden noch etwas richtig Krasses und zwar leuchten! Von den Einheimischen werden die glitzernden Strände, die du hier von Juli bis Februar jede Nacht findest, auch „Sea of Stars“ genannt und diese Beschreibung trifft es auf den Punkt: Sobald die Wellen am Ufer der Strände brechen, bilden sich viele Tausend blau leuchtende Punkte, die wirklich an den Sternenhimmel erinnern – der absolute Hammer!

Für den glitzernden Strand ist eine bestimmte Planktonart im Wasser verantwortlich, die beim Zusammenstoß mit dem Sand zu leuchten beginnt, um Fische abzuwehren. Solche glitzernden Sternenstrände gibt es nicht nur auf den Malediveninseln Vaadhoo, Rangali und Mudhoo, sondern außerdem in der Mosquito Bay in Puerto Rico und an der Küste San Diegos. Übrigens reagiert das Plankton auch auf Bewegungen im Wasser. Du kannst es also ganz einfach mit deiner Hand zum Leuchten bringen, was wirklich beeindruckend aussieht!

4. Glass Beach, Kalifornien

Müll am Strand ist ein absolutes No-Go und so ziemlich das Letzte, was du auf deiner Reise sehen willst. Wenn du allerdings in Kalifornien unterwegs bist, solltest du dafür eine Ausnahme machen. Hier gibt es einen Strand, der genau genommen aus Müll besteht und gerade deswegen total einzigartig ist. Am Glass Beach in Fort Bragg im Norden Kaliforniens suchst du vergeblich nach Sand und findest stattdessen rote, grüne und weiße Steine aus Glas. Diese stammen von einer Mülldeponie, die sich hier noch vor einigen Jahrzehnten befand. Nach sorgfältigen Aufräumarbeiten von den Einheimischen und der natürlichen Gewalt des Wassers sind die perfekt geschliffenen Glassteine das Einzige, das noch an die Müllberge erinnert.

Die gläsernen Steinkugeln sind so glatt geschliffen, dass du ohne Weiteres barfuß über die einstigen Scherben laufen kannst. Eins geht allerdings gar nicht: Steine mitnehmen! Da dieser ungewöhnliche Strand so lange wie möglich erhalten werden soll, ist es offiziell verboten die gläsernen Kugeln in deinen Rucksack zu packen.

5. Praia de Benagil, Portugal

Die portugiesische Algarve ist ein echtes Paradies für dein nächstes Strandabenteuer. Hier reiht sich ein genialer Surfspot an den nächsten und zwischendrin findest du viele beeindruckende Klippen und Küstenabschnitte, die perfekt für eine geniale Wanderung sind. Das absolute Highlight ist aber die Praia de Benagil: eine Seehöhle, in der sich ein richtig cooler Sandstrand versteckt. Am besten erreichst du die kleine Grotte mit dem Kaiak vom Strand in Benagil aus oder du schwimmst die etwa 100 Meter bis zum Höhleneingang. Ganz egal für welche Variante du dich entscheidest: Erst einmal angekommen, willst du so schnell nicht mehr weg!

Neben den beiden Eingängen am Meer befindet sich in der Decke der Höhle ein großes Loch, durch das die Sonne scheint und die gesamte Grotte in ein total unwirkliches Licht taucht. Gerade bei Sonnenuntergang ist die Atmosphäre der Hammer! Vor deinem Trip in die Praia de Benagil solltest du unbedingt einen genauen Blick auf die Gezeitentabelle werfen. Die Höhle ist nur bei Ebbe begehbar und gerade wenn du schwimmend unterwegs bist, solltest du dich vor Beginn der Flut auf den Rückweg machen. Durch die Strömungen, die bei der Flut entstehen, ist es gar nicht so einfach die Höhle ohne Boot wieder zu verlassen. Mit ein bisschen Planung ist die Praia de Benagil aber auf jeden Fall einer der coolsten Orte an der Algarveküste in Portugal!

6. Pink Beach, Indonesien

Indonesien ist in Sachen Abenteuer sicherlich kein Geheimtipp mehr – ganz im Gegenteil: Mittlerweile zieht es unendlich viele Backpacker auf die Inseln, auf denen du mit einer genialen Vielfalt aus chilligen Vibes, aufregenden Landschaften und einer ganz bestimmten Mentalität erwartet wirst. Das Beste sind allerdings die vielen unentdeckten Ecken, die du in Indonesien trotz des Hypes immer noch findest.

Eine davon ist definitiv der Pink Beach auf Komodo. Je nach Tageszeit und Sonneneinstrahlung leuchtet der Sand hier manchmal richtig rosarot, was daran liegt, dass sich die normalen weißen Sandkörner mit rotem Korallensand vermischen. Rund um den Pink Beach gibt es keinerlei Infrastruktur und du erreichst den Strand nur vom Wasser aus mit dem Boot. Von Flores aus werden täglich einige Touren angeboten, die allerdings alle nur eine Handvoll Reisende nach Komodo bringen. Das bedeutet: Du hast den rosaroten Strand fast immer für dich allein! Neben der Farbe ist hier außerdem die Unterwasserwelt ein echtes Highlight. Pack deine Schnorchelausrüstung ein und begib dich unterhalb der Wasseroberfläche auf Entdeckungstour im Korallenriff – unglaublich toll!

7. Hyams Beach, Australien

Das Weiß nicht gleich Weiß ist, wird dir spätestens am Hyams Beach im Südosten Australiens klar. Hier erwartet dich der offiziell weißeste Sandstrand der Welt – das steht sogar im Guinness-Buch der Rekorde. Grund für das strahlende Weiß, das dich richtig blendet, wenn du ohne Sonnenbrille unterwegs bist, ist der feine Quarzsand aus dem der Strand fast ausschließlich besteht.

Die feinen Sandkörner werden schon seit über 15.000 Jahren von der Brandung gebleicht und im Kontrast zu dem krassen Blau der Wellen und dem satten Grün des Dschungels wirkt Hyams Beach gleich noch eine ganze Nummer heller! Du kannst hier allerdings mehr als nur im weichen Sand chillen: Der Strand in der Jervis Bay eignet sich perfekt, um dich gemeinsam mit deinem Surfboard in die Wellen zu stürzen oder mit Flossen und Taucherbrille die Unterwasserwelt zu erkunden.

8. Vík Beach, Island

Neben blendend weißen, grünen und rosaroten Stränden gibt es auch einige tiefschwarze Sandstrände auf der Welt. Da für diesen dramatischen Effekt immer ein Vulkan verantwortlich ist, ist es kein Wunder, dass du gerade an der isländischen Küste jede Menge schwarzen Sand zu Gesicht bekommst. Der Vík Beach ist nicht nur der südlichste Strand in Island, sondern auch einer der ungewöhnlichsten und spektakulärsten Strände der Welt!

Von der kleinen Ortschaft Vík í Mýrdal an der Ringstraße aus machst du dich zu Fuß auf den Weg an die nahe gelegene Küste. Schon von Weitem siehst du den schwarzen Sand, der hier total glatt und sanft bis zum Meer reicht und einen krassen Kontrast zu den steilen grünen Klippen abgibt. Vor der Küste zeichnet sich zudem eine bizarre Felsformation am Horizont ab. Die sogenannte Reynisdrangar sind Basaltsäulen – dem isländischen Volksglauben nach handelt es sich allerdings um versteinerte Trolle. Neben dem schwarzen Sand und steinernen Trollen, die aus dem Wasser ragen, sind die skurrilen Basaltformationen an den Klippen, die ein wenig an den Giant’s Causeway in Irland erinnern, ein beeindruckender Anblick. Vor allem wenn der Himmel bewölkt ist, die Sonne untergeht und sich leichter Nebel bildet, ist dir ein Gänsehaut-Moment im schwarzen Sand von Vík sicher!

9. Hidden Beach, Mexiko

Beim Hidden Beach in Mexiko ist der Name auf jeden Fall Programm: Um an den Strand auf den unbewohnten Islas Marietas zu gelangen, musst du erst einmal durch einen 24 Meter langen Tunnel schwimmen oder du nimmst das Kajak. Egal, wie du zu dem versteckten Strand gelangst, solltest du immer einen erfahrenen und lizenzierten Guide an deiner Seite haben. Denn dieses Abenteuer ist wegen des schwankenden Wasserpegels nicht ungefährlich und außerdem stehen die Inseln unter Naturschutz.

Das klingt im ersten Moment nach ziemlich viel Aufwand, um dich an den Strand zu legen, es lohnt sich aber auf jeden Fall! Am Ende des Tunnels erwartet dich meistens ein menschenleerer Sandstrand mitten in einem riesigen Krater, der während eines Bombenexperiments entstanden sein soll. Im Klartext: Du bist hier praktisch komplett alleine an einem unterirdischen Strand mit Tageslicht!

10. Playa As Catedrais, Spanien

Um an einem echt einzigartigen Strand die Seele baumeln zu lassen, musst du nicht erst um die halbe Welt fliegen. Ein kurzer Roadtrip in den Norden Spaniens reicht dafür schon aus! In der Nähe des kleinen Fischerdorfes Rinlo findest du die Playa As Catedrais, an der dir die gewaltigen Kräfte des Atlantiks so richtig bewusst werden. Das Meer hat sich hier teilweise unglaublich tief in die schroffen Klippen gegraben, wodurch imposante Höhlen und Felsnadeln entstanden sind, die den gesamten Strand übersäen.

Du läufst hier von einer felsigen Höhle in die nächste und dazwischen warten immer wieder riesige Torbögen auf dich, die an eine überdimensionale Kathedrale erinnern. Bevor du zu diesem Strand aufbrichst, solltest du auf jeden Fall den Gezeitenkalender checken. Bei Flut ist vom Strand nichts zu sehen und selbst bei Ebbe sammelt sich zwischen den Sandbänken das Meerwasser.

Die beeindruckenden Felsformationen an dem kleinen Strand sind natürlich kein Geheimtipp mehr – im Gegenteil: In der Vergangenheit haben sich hier täglich bis zu 20.000 Menschen versammelt. Das war nicht nur ziemlich eng, sondern für die umliegende Natur echt uncool. Zwischen Juli und September darfst du deshalb nur mit einem kostenlosen Ticket an die Playa As Catedrais. Im Sommer ist also Vorplanen angesagt, dafür musst du dir den Strand aber auch nicht mit Tausenden von Leuten teilen!

11. Koekohe Beach, Neuseeland

Neuseeland ist das ultimative Abenteuerland und gerade die Südinsel ist der Hammer! Egal, ob du mehrere Tage durch atemberaubende und total unberührte Landschaften wanderst, beim Skydiven und Raften deine Adrenalinsucht befriedigst oder beim Schwimmen mit wilden Delfinen Gänsehaut bekommst, auf der Südinsel Neuseelands wird Abenteuer neu definiert!

Das gilt natürlich auch für die Strände und den Koekohe Beach südlich von Oamaro solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen. Wenn Flut ist, sieht der Sandstrand aus wie jeder andere. Sobald sich allerdings das Wasser zurückzieht, kommen die Moeraki Boulders zum Vorschein: Das sind riesige tonnenschwere Felsbrocken, die mit ihrer glatten Oberfläche und runden Form wie Bowlingkugeln aussehen. Wenn du die Steinformationen, die ungefähr 65 Millionen Jahre alt sind, ganz in Ruhe bestaunen willst, solltest du am besten früh morgens oder gegen Abend an den Strand kommen. Dann triffst du nicht nur auf weniger Leute, sondern bekommst außerdem die geniale Atmosphäre bei Sonnenauf- beziehungsweise -untergang mit!

12. Cow Beach, Indien

Dass Kühe in Indien heilig sind und du so gut wie überall auf die Tiere triffst, ist kein Geheimnis mehr. Es wird dir aber vielleicht neu sein, dass du unter Umständen sogar dein Handtuch am Strand mit einer Kuh teilen musst. In Goa haben die heiligen Tiere tatsächlich einen superschönen Sandstrand zu ihrem Lieblingsplatz gekürt und das ist gerade für uns Europäer ein total verrückter Anblick!

Schon kurz nach Sonnenaufgang zieht es die Kühe an den Cow Beach. Den ganzen Tag liegen sie im Sand und chillen, bevor sich sich am Abend einen Schlafplatz unter Bäumen landeinwärts suchen. Falls du in Goa unterwegs bist, kannst du übrigens nicht nur ein paar coole Bilder schießen, sondern dich auch problemlos zwischen die Kühe setzen, die von Besuchern im Normalfall völlig unbeeindruckt sind.

13. Thunder Cove, Kanada

So richtig Off The Path unterwegs zu sein ist in einem Land wie Kanada nicht wirklich schwer. Hier erwarten dich unglaublich viele Abenteuer an total unwirklichen Orten, an denen du dich ganz weit weg von der Welt und deinem Alltag fühlst. Einer dieser Orte ist die Thunder Cove auf der Prince Edward Insel vor der Ostküste Kanadas. Nicht nur der Sand in der kleinen Bucht leuchtet schon von Weitem rostrot, sondern auch die vielen Felsnadeln, Klippen und Sandsteinformationen.

Wenn du hier mit dem Rücken zum Meer stehst und deinen Blick über die Thunder Cove wandern lässt, hast du für einen Augenblick sicherlich das Gefühl, dass du nicht mehr in Kanada, sondern irgendwo auf dem Mars oder mitten in der Wüste in Arizona bist! Da Sandstein nicht wirklich stabil ist, solltest du an den Felsen lieber aufs Klettern verzichten – Steig besser in dein Kajak, um dir den ungewöhnlichen Küstenabschnitt vom Wasser aus anzusehen. Dabei lohnt sich außerdem ein Abstecher zum Teacup Rock, einem skurril geformten roten Felsen kurz vor der Küste. Insbesondere morgens, kurz nach Sonnenaufgang, erwartet dich hier mit der ruhigen See und dem goldenen Licht ein geniales Bild!

14. Black Sand Beach, Antarktis

Wenn du dich auf einen Trip in die Antarktis vorbereitest, dann stehen Schwimmsachen auf deiner Packliste bestimmt nicht an erster Stelle. Solltest du allerdings Halt in der Whalers Bay auf Deception Island machen, gehört deine Badehose auf jeden Fall in deinen Rucksack! Der vulkanische Sand am Black Sand Beach hat nicht nur eine tiefschwarze Farbe, sondern ist auch total warm. An manchen Stellen dampft er sogar und ist so heiß, dass du dir beim Barfußlaufen die Füße verbrennst.

Allein durch die Temperatur des Sandes wird das Eismeer so sehr erwärmt, dass es zwar immer noch superkalt ist, du es aber trotzdem kurz darin aushältst – und dass sogar ganz ohne Neoprenanzug. Weit hinaus schwimmen kannst du sowieso nicht, denn je nachdem zu welcher Jahreszeit du an die Whalers Bay kommst, versperren dir riesige Eisschollen vor der Küste den Weg! Auch wenn auf Deception Island noch die Ruinen der einstigen Walfangerstation stehen, ist die Insel wie der Rest des Kontinents unbewohnt. Den schwarzen Sandstrand musst du dir also nur mit deinen Mitreisenden und ein paar Pinguinen teilen.

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Der Traumhafte Strand des Nationalpark Corcovado!

15. Playa Carate, Costa Rica

Costa Rica steht bei vielen reisehungrigen Abenteurern ganz weit oben auf der Bucket-Liste und das nicht ohne Grund! Die vielen Regenwälder sind mit ihren einsamen Pfaden, türkisblauen Flüssen und teilweise aktiven Vulkanen ein einziger Abenteuerspielplatz. Ganz besonders cool ist die Osa-Halbinsel, die mit dem Corcovado Nationalpark die wildeste Ecke Costa Ricas ist.

Der Park hat nicht nur einen genialen Dschungel zu bieten, in dem du gute Chancen hast wilden Tieren wie zum Beispiel Tapiren oder Jaguaren über den Weg zu laufen, sondern auch einen der genialsten Strände der Welt: den Playa Carate! Im einen Moment bist du noch im tiefen Dschungel und ein paar Meter weiter stehst du plötzlich auf einem endlosen, menschenleeren Sandstrand. Hier kannst du Tage verbringen, ohne dass sich zu deinen Fußspuren im Sand noch andere gesellen!

16. Saksun Beach, Färöer Inseln

Als Abenteuerjunkie hast du vielleicht auch schon richtig Sehnsucht nach den Färöer Inseln. Dabei schießen dir sicherlich auch Bilder von leuchtend-grünen Feldern, kleinen Steinhütten mit Grasdächern und Wasserfällen, die von den karstigen Seeklippen direkt ins Meer stürzen, in den Kopf! Wenn diese Bilder Wirklichkeit werden und du zu deinem Trip auf die Inselgruppe aufbrichst, solltest du dir einen Ort auf der Hauptinsel Streymoy nicht entgehen lassen: Saksun!

Schon von Weitem siehst du die wenigen Häuser, die über der Bucht stehen und deren Dächer genau so grün sind, wie der Rest der Landschaft. Von der Dorfkirche führen mehrere Trampelpfade an den einsamen Sandstrand, der zwischen den hohen Bergen auf beiden Seiten wie in einem Krater liegt. Wegen der dunklen Farbe des Sandes kommen dir die Grüntöne am Ufer noch viel intensiver vor und gemeinsam mit den steilen felsigen Abhängen, an denen sich ein paar Wasserfälle nach unten schlängeln, hast du hier das Gefühl in einer komplett anderen Welt angekommen zu sein! Bevor du Richtung Strand aufbrichst, erkundige dich am besten bei den Einheimischen, wann Ebbe ist. Schließlich ist Saksun Beach die meiste Zeit unter Wasser und nur wenn das Meer für etwa zwei Stunden am Tag zurückgeht, kannst du auf dem Sand entlangwandern.

17. Star Sand Beach in Hoshizuna-no-hama, Japan

Die Okinawa Inseln in Japan sind ganz klar das Strandparadies des Landes und da du sie nur mit dem Flugzeug erreichst, sind sie ideal für einen mehrtägigen Abstecher während deines Japan-Trips. Wenn du nur Zeit für eine der Inseln hast, dann sollte dich dein Weg auf die Iriomote Island führen! Die Insel selbst besteht fast zu 100 Prozent aus dichtem Regenwald und da hier nur wenige Leute wohnen, hast du das Gefühl die Wildnis des Dschungels komplett für dich alleine zu haben.

An der Nordküste der Insel erwartet dich einer der skurrilsten Strände der Welt: der Star Sand Beach! Wie der Name es erahnen lässt, sind die Sandkörner hier nicht rund, sondern sternförmig. Genau genommen sind es auch gar keine Sandkörner, sondern angeschwemmte Schalen von Einzellern, die vor der Küste im Meer leben. Wenn du dir eine Handvoll Sterne mit nach Hause nehmen willst, komm am besten nach einem Sturm an den Strand, dann findest du jede Menge der winzigen sternförmigen Panzer. Pack auf jeden Fall auch deine Schnorchelausrüstung ein, denn das Korallenriff am Star Sand Beach ist fast genauso schön wie der Strand selbst und zudem perfekt, um das Schnorcheln auszuprobieren!

Strand ist nicht gleich Strand!

Sobald dich deine Reisen an ein paar der schönsten Sandstrände der Welt vorbeigeführt haben, hast du vielleicht den Eindruck, dass ein Strand eben ein Strand ist! Er besteht aus weißem Sand, ein paar Palmen, türkisblauem Meer und ist der perfekte Ort zum Chillen, Surfen, Schwimmen oder Tauchen – allerdings geht Strand auch komplett anders!

Dafür musst du gar nicht weit weg: Ein Roadtrip nach Spanien an die Playa As Catedrais oder an den schwarzen Sandstrand im isländischen Vík reicht schon aus, um dich davon zu überzeugen, dass dir ein Strand auch ganz ohne Palmen und weißen Sand die Sprache verschlagen kann. Aber auch mitten im Eismeer der Antarktis, in einer Höhle in Mexiko oder zwischen Hunderten von Kühen in Indien findest du ungewöhnliche und total abgefahrene Strände, die alle eins gemeinsam haben: Du wirst nie vergessen, wie es sich angefühlt hat, als du den Sand, die geschliffene Glassteine oder auch die Muschelschalen zum ersten Mal unter deinen Füßen gespürt hast!

Welche dieser außergewöhnlichen Strände stehen ab sofort auf deiner Bucket-Liste? Oder warst du vielleicht sogar schon einmal an einem außergewöhnlichen Strand, der hier noch fehlt?

Nadja

Nadja

Nadjas Lieblingsland ist Irland und auf dieser wunderbar-rauen Insel lebt sie nun auch seit ein paar Jahren. Ihr größtes Abenteuer sind momentan ihre zwei Kinder, aber schon länger träumt sie von einer Reise nach Tibet oder Nepal – und dass am besten so frei nach Schnauze wie möglich. Blöderweise muss sie dafür noch ihre Phobie vor Flugzeugtoiletten überwinden…

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Ein Kommentar zu „Die 17 außergewöhnlichsten Strände der Welt!

  1. Claudia on

    Sehr coole Liste, davon habe ich so einiges noch nicht gesehen. Wer gerne „glitzernde Strände“ bei Nacht erleben will, der muss gar nicht auf die Malediven fliegen. Als ich in Südostasien war, habe ich das Meeresleuchten auf Koh Rong in Kambodscha und auf den Togean Islands auf Sulawesi in Indonesien gesehen. Ein surreales Erlebnis in einem Meer aus Lichtblitzen zu schwimmen. Schau’s dir selber an: http://www.backpackinghacks.de/meeresleuchten/

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