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Der Off The Path Backpacker Rucksack-Guide für dein Abenteuer!

Einer der wichtigsten Begleiter auf deinen Abenteuern ist dein Rucksack. Immerhin trägst du damit all die Sachen, die du unterwegs brauchst auf deinem Rücken. Neben ausreichend Platz sollte dein Rucksack deshalb auch eine gute Passform haben. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du dir für die Auswahl deines perfekten Rucksacks ausreichend Zeit lässt und verschiedene Modelle in Ruhe ausprobierst. Was einen wirklich guten Rucksack ausmacht, wie du dein Zeug darin am besten verstaust und welche Rucksäcke ich momentan besonders cool finde, verrate ich dir in diesem Beitrag!

Dein treuester Begleiter

Der Off the Path Backpacker Rucksack-Guide für dein Abenteuer!

Dein Reiseziel und die Art deines Abenteuers entscheiden über deinen perfekten Rucksack!

Rucksäcke gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Größen, Ausführungen, Farben und mit zahlreichen Extra-Features. Damit du keine unnötige Zeit damit verschwenden musst, planlos durch die Geschäfte zu ziehen und dabei einen unpassenden Rucksack nach dem anderen anprobierst, oder unzählige Online-Shops durchforstet, jede Menge verschiedene Modelle bestellst, um die meisten dann doch wieder zurückzuschicken, solltest du dir schon vorab eine Liste mit den wichtigsten Kriterien zusammenschreiben. So weißt du genau, auf was du bei deiner Auswahl achten musst und das spart nicht nur Zeit, die du für andere wichtige Dinge in deiner Reiseplanung verwenden kannst, sondern auch Nerven!

Reiseziel, Klima und Dauer

Natürlich brauchst du nicht für jedes Reiseziel einen speziellen Rucksack, allerdings spielen die verschiedenen Gegebenheiten in den Ländern, die du bereisen möchtest, eine wesentliche Rolle bei deiner Entscheidung. Ganz besonders solltest du dabei das Wetter und die aktuelle Temperatur bedenken.

Tipp: Diese Klimatabelle verschafft dir eine gute Übersicht!

Wenn dich dein nächstes Abenteuer beispielsweise in ein tropisches oder subtropisches Klima führt, dann brauchst du nur leichte Sommerkleidung, die du ganz einfach in einem kleinen Rucksack unterbringst. Gleichzeitig gilt für Reisen in kältere Regionen, dass du dich dort warm einpacken musst, und das bedeutet meistens viele dicke und unhandliche Kleidungsstücke, die du in deinem Rucksack unterbringen musst. Bevor du also überhaupt ans Packen denkst, solltest du erst einmal die Wetterlage checken!

Denke daran, dass es während der Wintermonate auch in vermeintlich warmen Ländern, wie zum Beispiel Südafrika sehr kalt werden kann. Manchmal schwankt die Temperatur auch je nachdem, in welche Regionen eines Landes es dich verschlägt. Viele Länder in Mittelamerika, wie beispielsweise Costa Rica, haben sowohl einen tropischen Regenwald in dem es das ganze Jahr über angenehm warm ist, als auch richtig hohe Berge, die zu jeder Jahreszeit mit Schnee bedeckt sind. Hier sind also kurze Hose und T-Shirt genauso angesagt, wie ein paar dicke Pullis und andere warme Klamotten.

Handgepäck vs. Trekking-Rucksack

Neben dem Reiseziel hat auch die Dauer deines Abenteuer einen direkten Einfluss auf die Auswahl des richtigen Rucksacks. Für einen Wochenendtrip brauchst du nur ein paar Klamotten und persönliche Dinge, die du schnell und einfach in einen kleinen Handgepäcksrucksack schmeißen kannst.

Tipp: Bevor du dich damit aber ins Flugzeug setzt, lohnt sich ein Blick in die Handgepäcksbestimmungen!

Ein mittelgroßer Rucksack ab 50 Litern hat genug Platz für alles, was du brauchst, wenn du für ein paar Wochen unterwegs bist. Falls dich dein Trip durch viele verschiedene Länder, Jahreszeiten und Breitengrade führt, dann musst du für jede Eventualität vorbereitet sein. Ein Rucksack mit mindestens 70 Litern Fassungsvermögen hat genug Platz für Sommer- sowie Winterklamotten und alles, was du sonst noch brauchst, wenn du länger von zuhause weg bist.

Art des Abenteuers

Aber nicht nur die Dauer und das Ziel deiner Reise haben einen wesentlichen Einfluss auf die Wahl deines perfekten Rucksack, sondern auch die Art deines Abenteuers. Wenn du zum Beispiel deinen Rucksack als puren Kofferersatz verwendest, ihn nur vom Flughafen bis zu deiner Unterkunft trägst, dort auspackst und bis zu deiner Abreise nicht wieder verwendest, ist zwar die Größe, aber nicht unbedingt der Tragekomfort wichtig.

Ganz anders sieht es aus, wenn du vor Ort viel mit deinem Rucksack zu Fuß unterwegs bist und dafür auch eine gewisse Ausrüstung, wie zum Beispiel dein Zelt, Schlafsack oder Isomatte brauchst.

Je nachdem, was du genau planst, brauchst du einen Rucksack, in dem du deine Klamotten und dein Equipment sicher verstauen kannst und der sich lange und angenehm tragen lässt. Zwar sind fast alle Rucksäcke ziemlich gut gepolstert, allerdings haben spezielle Trekkingrucksäcke noch viele verschiedene Features, mit denen du den Rucksack perfekt auf dich und deinen Körper einstellen und ihn problemlos kilometerlang tragen kannst.

Ein kleiner Tagesrucksack ist praktisch!

Da du aber auf deiner Trekkingtour nicht zu jedem Tagesausflug deinen großen Rucksack mitschleppen willst, empfiehlt es sich auf jeden Fall einen separaten Tagesrucksack dabei zu haben. Darin hast du genug Platz, um deine Wertsachen sowie Snacks, Getränke und vielleicht noch einen Pulli oder eine Regenjacke zu verstauen. Bei vielen Rucksäcken lässt sich der Deckel abnehmen und mit zwei Trageriemen ganz einfach als Daypack verwenden. Da du die großen Trekkingrucksäcke aber sowieso einchecken musst, kannst du auch einfach einen kleinen Daypack im Handgepäck mitnehmen und ihn anschließend an einer der Schnallen deines großen Rucksacks befestigen.

Übrigens: Kommt es bei Rucksäcken für Abenteuerinnen auf ganz andere Dinge an. Worauf du als Frau beim Rucksackkauf achten musst und welche Modelle ganz oben auf deine Liste gehören, verrät dir Line in ihrem ausführlichen Rucksackguide für Mädels!

Daran erkennst du einen guten Backpacker Rucksack

Nachdem du eine Liste deiner Kriterien erstellt hast und weißt, nach welcher Größe und welcher Art von Rucksack du suchst, heißt es nun: Augen auf! Das Angebot von Rucksäcken ist mittlerweile wirklich riesig und ziemlich unübersichtlich. Es ist wichtig, dass du weißt, woran du einen guten Rucksack erkennst, denn nur weil Trekkingrucksack draufsteht, muss das noch lange nicht heißen, dass du mit diesem Rucksack drei Wochen lang zu Fuß durch Nepal touren kannst, ohne dabei Probleme zu bekommen.

Die Polsterung des Rucksacks

Eines der wichtigsten Eigenschaften eines Rucksack ist seine Polsterung. Viele Leute kontrollieren hier allerdings nur die Schulterpolster und lassen den Rücken und den Hüftgurt dabei völlig außer Acht. Bei einem guten Rucksack trägst du das Gewicht aber nicht nur mit den Schultern, sondern viel mehr verteilt es sich auf den gesamten Rücken und auf deine Hüfte. Ein gut gepolsterter Hüftgurt, der von seiner Breite perfekt zu deiner Anatomie passt, ist deshalb genauso wichtig, wie ein ausreichend gepolstertes Rückenteil und angenehm weiche und ergonomisch geformte Schultergurte!

Der Brustgurt ist zwar nicht gepolstert, aber trotzdem ist er wichtig für die Gewichtsverteilung. Achte darauf, dass sich der Gurt zu diesem Zweck in der Höhe verstellen lässt und du ihn so perfekt deinem Oberkörper anpassen kannst.

Materialcheck

Das Material deines Rucksacks muss vor allem zum jeweiligen Einsatzzweck passen. Das bedeutet, dein Daypack ist am besten leicht und dünn, sodass du ihn einfach zusammenlegen kannst, wenn du ihn nicht brauchst und er nur ein sehr geringes Eigengewicht hat. Die großen Rucksäcke sollten natürlich auch so leicht wie möglich sein, aber viel wichtiger ist es, dass sie robust und wasserfest sind. Immerhin werden Gepäckstücke vom Flughafenpersonal oft sehr grob behandelt und du willst ja nicht, dass dein Rucksack bei der ersten Gelegenheit einen Riss bekommt.

Zusätzlicher Regenschutz

Die meisten Rucksäcke sind nicht nur strapazierfähig, sondern im Hauptfach auch oft wasserdicht. Um den gesamten Rucksack vor Regen oder Schnee zu schützen, haben viele einen separaten Regenschutz, den du ganz einfach über deinen Rucksack ziehen kannst.

Eine gute Verarbeitung

Neben dem Material selbst solltest du auf die Verarbeitung achten. Wie sehen die Nähte aus? Sind die Schlaufen und Gurte sicher vernäht und eventuell noch zusätzliche vernietet? Werfe einen genauen Blick auf die Reißverschlüsse und teste, ob du diese flüssig öffnen kannst. Wenn ein Reißverschluss schon im Geschäft auf halbem Weg stecken bleibt, dann lass lieber die Finger von diesem Rucksack!

Genügend Kompressionsriemen

Gerade bei den großen Rucksäcken mit einer großen Kapazität sollten außerdem mehrere Kompressionsriemen vorhanden sein, mit denen du deinen vollgepackten Rucksack stabilisieren und auf eine gut tragbare Form zusammenschnüren kannst.

Wichtig: Ein guter Rucksack hat sowohl außen, als auch innen mehrere stabile Kompressionsriemen!

Eine praktische Aufteilung

Bei der Aufteilung der verschiedenen Fächer deines Rucksacks kommt es auf deine persönlichen Anforderungen an. Die meisten Rucksäcke bestehen aus einem großen Hauptfach und mindestens einem weiteren kleineren Fach. Die großen Trekkingrucksäcke haben oft ein abgetrenntes Bodenfach, das sich auch separat von außen öffnen lässt und ein Deckelfach.

Zusätzlich zu diesen Fächern, sind je nach Model noch viele weitere Unterteilung möglich. Ganz besonders praktisch sind zum Beispiel separate Laptop-, Kamera-, Sicherheits- und Erste-Hilfe-Fächer. Überlege dir am besten, was du bei denen Trips meistens dabei hast und ob du dafür ein Extrafach benötigst. Dann fällt dir die Auswahl von vornherein schon etwas leichter!

Tipp: Ich finde zum Beispiel ein kleines Fach im Hüftgurt richtig genial. So hab ich die wichtigsten Dinge immer griffbereit, ohne meinen Rucksack abnehmen zu müssen!

Extras, die den Unterschied machen

Als Letztes solltest du dir vor dem Kauf noch ein paar Gedanken zu den gewünschten Extras machen. Damit meine ich nicht nur die Farbe und das Design deines Rucksacks, sondern insbesondere Funktionen, wie zum Beispiel eine integrierte Trinkblase oder einen abnehmbaren Daypack.

Die meisten hochwertigen Rucksäcke haben diese und noch weitere Extras sowieso schon dabei. Falls du aber auf bestimmte Dinge nicht verzichten willst, lohnt sich ein genauer Blick auf die Eigenschaften der verschiedenen Rucksäcke.

Besonders praktisch: Rucksäcke, die du nicht nur von oben, sondern auch von vorne beladen und entladen kannst, sind ganz besonders praktisch. So hast du schnellen Zugriff auf den gesamten Inhalt, ohne den Rucksack dafür komplett auspacken zu müssen.

Deinen Backpacker Rucksack richtig packen

Mindestens genauso wichtig, wie den perfekten Rucksack zu finden, ist es, ihn richtig zu packen. Bei einem falsch gepackten Rucksack verteilt sich das Gewicht nicht richtig, was zu heftigen Schmerzen in deinen Schultern, deinem Rücken und deiner Hüfte führen kann, und zwar schon nach wenigen Minuten! Außerdem stellst du sicher, dass deine Sachen optimal verstaut sind, wenn du diese an die richtige Stelle in deinem Rucksack packst.

Den richtigen Schwerpunkt setzen

Es ist ganz besonders wichtig, dass du den Schwerpunkt durchs richtig Packen möglichst nah am Körper und auf Schulterhöhe setzt. Generell gilt jedoch, je weniger du mitnimmst, desto leichter trägt sich dein Rucksack natürlich. Das gesamte Gewicht deines Rucksacks sollte nie mehr als 25% deines Körpergewichts haben.

Leichtes kommt ins Bodenfach

Dazu gehört zum Beispiel dein Schlafsack, Jacken oder Decken. Idealerweise ist das Fach komplett ausgefüllt. Notfalls kannst du es mit Kompressionsriemen verkleinern.

Schweres an den Körper

Richtig schwere Sachen, wie zum Beispiel Campingausrüstung, packst du direkt an den Rücken und am besten in Schulterhöhe. Um die richtige Höhe und Position zu erreichen, kannst du den übrigen Raum des Hauptfachs mit mittelschweren Gegenstände, wie deinen Klamotten füllen.

Kleinigkeiten in den Deckel

Leichte Kleinigkeiten kannst du sicher im Deckelfach verstauen. Dazu gehören beispielsweise Geldbeutel, Schlüssel, Reisepass und so weiter.

Möglichst alles in den Rucksack packen

Gerade, wenn du mit deinem Rucksack fliegst, solltest du alles in den Rucksack packen und keine Gegenstände außen befestigen. Alles, was du an deinem Rucksack festmachst, kann bei deinem Flug oder unterwegs schnell kaputt oder sogar verloren gehen und dir einen echt uncoolen Start ins Abenteuer bescheren.

Packing Cubes: Endlich Ordnung im Rucksack!

Meinen Rucksack zu packen, bestand früher daraus, meine Sachen in meinen Toploader zu stopfen und nachher irgendwie den Deckel zuzukriegen. Beim Auspacken endete das so gut wie immer im Chaos und in vielen verknüllten Klamotten. Zum Glück gibt es mittlerweile Packing Cubes, da schaffe sogar ich es, ordentlich zu packen!

Gerade für deine Klamotten sind diese Packwürfel genial: So wie Hosen und T-Shirts bei dir im Schrank liegen, packst du sie einfach in den Cube. Freiräume füllst du mit Socken und Unterwäsche aus und schon kann nichts mehr verrutschen oder verknittern. Besonders praktisch sind außerdem kleinere Packing Cubes, in denen deine Kabel, Ladegeräte und Batterien Platz haben. Sobald du an deinem Ziel ankommst und deinem Smartphone langsam aber sicher der Saft ausgeht, weißt du so ganz genau, wo sich das Ladekabel befindet! Dieses kleinen Cubes kannst du außerdem perfekt als Kulturbeutel oder Reiseapotheke verwenden.

Die besten Backpacker Rücksäcke für dein nächstes Abenteuer!

Egal, wohin dich dein Abenteuer führt, was du geplant hast und wie lange du unterwegs bist, ohne den richtigen Rucksack auf deinem Rücken wird es nur halb schön! Hier sind meine aktuellen Favoriten in allen möglichen Größen, Variationen und Farben. So bist du für deinen nächsten Tagesausflug, aber auch eine mehrwöchige Trekkingtour perfekt ausgestattet!

1. Die besten Daypacks

Deuter City Light

Das Coole an den meisten Daypacks ist das Design: Sie sind schlicht, aber trotzdem total cool und können für wirklich jeden Zweck verwendet werden. Der City Light von Deuter sieht aber nicht nur gut aus, sondern hat für so einen kleinen Rucksack auch so einiges drauf!

Die Schultergurte sind ergonomisch geformt und gehen in die wirklich durchdachte Rückenpolsterung, die mit vielen Belüftungskanälen ausgestattet ist, über. Dadurch hast du nicht nur den bestmöglichen Tragekomfort, sondern kommst dank der Luftzirkulation auch nicht so schnell ins Schwitzen. Ziemlich cool sind auch die biegsamen Alu-Schienen, die Deuter in den beiden Rückenpolstern aus Schaumstoff versteckt hat. Damit kannst du die Form ganz einfach und genau auf deinen Rücken anpassen. Größere Lasten lassen sich mit dem abnehmbaren Hüftgurt besser verteilen – so wird auch der längste Tagesausflug nicht zur Belastungsprobe für deinen Rücken!

In dem großen Hauptfach hat alles Platz, was du unterwegs brauchst, während du Kleinigkeiten ganz einfach in der vorderen Tasche sicher verstauen kannst. Praktisch sind auch die beiden seitlichen Einstecktaschen, in denen du deine Flasche Wasser immer griffbereit hast. Eine Regenschutzhülle ist leider nicht dabei, ist aber separat erhältlich.

Fassungsvermögen:16 Liter
Coolste Farbe: Schwarz
Erhältlich ab: 34,95 Euro

Jack Wolfskin Wooloak Daypack

In Sachen Aussehen hat der Wooloak Daypack von Jack Wolfskin bei mir auf jeden Fall gewonnen. Die Wolloptik, mit dem schwarzen Deckel und der coole Schnitt, gibt eine wirklich geniale Kombination ab, mit der du dich überall blicken lassen kannst.

Im Hauptfach des Rucksacks, das sich durch eine Zugkordel erweitern oder verkleinern lässt, kriegst du alles unter, was du auf einer Tagestour so brauchst. Im Deckel gibt es noch ein kleineres Reißverschlussfach, das perfekt für Schlüssel, Kleingeld, Stadtplan oder sonstige Kleinigkeiten ist. Für deine Trinkflasche gibt es auch bei diesem Modell eine elastische Einstecktasche an der Seite.

Das Rückenteil und die Schultergurte sind mit dem sogenannten SnuggleUp-System ausgestattet. Mit den eng anliegenden und ausreichend gepolsterten Schultergurten, die nahtlos in das überkreuzte Rückenpolster übergehen, garantiert Jack Wolfskin eine optimale Gewichtsverteilung ganz ohne einen Hüftgurt. Das Material ist zwar generell wasserabweisend, wenn du aber auf Nummer sicher gehen willst, gibt es separate Regenschutzhüllen in allen Größen von Jack Wolfskin.

Fassungsvermögen:18 Liter
Coolste Farbe: Schwarz
Erhältlich ab: 69,95 Euro

2. Handgepäcksgröße

Minaal Carry On 2.0

Dieser coole Rucksack in Handgepäcksgröße wurde ganz spezielle für Abenteurer entworfen, die nie ohne Laptop & Co unterwegs sind. Das merkst du spätestens beim Packen, wenn du die vielen verschiedenen gut gepolsterten Fächer findest, in denen dein 17 Zoll Laptop, dein 11 Zoll Tablet und alle dazugehörigen Kabel Platz finden.

Überhaupt ist das Ein- und Auspacken hier total leicht, da sich der komplette Rucksack per Reißverschluss wie ein Koffer aufklappen lässt. Die vielen Innenfächer, die sich größtenteils separat verschließen lassen, kannst du ähnlich wie einen Packing Cube befüllen. Außerdem lässt sich das große Fach perfekt durch einen oder zwei Packwürfel organisieren – echt praktisch!

In den Außentaschen hast du genug Platz für Geldbeutel, deinen Reisepass und eine Flasche Wasser. Zudem kannst du dank des Befestigungsriemens sperrige Dinge, wie zum Beispiel deine Isomatte, an den Minaal hängen. Das Gewicht wird durch die eher mäßig gepolsterten Träger und den Brustgurt zwar nicht optimal verteilt, dafür gibt es aber einen alternativen Tragegriff an der Seite und die Möglichkeit einen Schultergurt zu befestigen.

Vor dem Regen werden deine Sachen in diesem Handgepäcksrucksack durch eine wasserfeste Beschichtung und eine integrierte Regenhülle geschützt.

Fassungsvermögen:35 Liter
Coolste Farbe: Schwarz
Erhältlich ab: 299 USD

Osprey Talon 33

Osprey hat mit dem neuen Modell Talon 33 wirklich wieder einen richtig genialen und praktischen Rucksack in Handgepäcksgröße entworfen. Der Rucksack sieht nicht nur gut aus, sondern hat auch fast alle Features, die du auch von großen Trekkingrucksäcken erwartest. Das heißt, er ist dein perfekter Begleiter für deine Städtetrips, aber auch zum Wandern und fürs Trekking geeignet.

Die Rückenpolster sind aus Mesh und sorgen nicht nur für genug Belüftung, sondern mit ihrer Anordnung verteilen die Schaumstoffpolster auch gleichzeitig das Gewicht ideal über deinen Rücken. Zudem kannst du die Rückenlänge des Rucksacks ganz einfach auf die Länge deines Rückens bringen, was den Tragekomfort noch einmal verbessert.

Neben dem großen Hauptfach, in dem wirklich eine ganze Menge Zeug Platz hat, gibt es noch ein relativ großes Reißverschlussfach im Deckel, in dem du die Dinge unterbringst, die du unterwegs brauchst. Alles, was du wirklich griffbereit haben musst, wie zum Beispiel dein Smartphone, Snacks oder deine Kamera, kannst du in den beiden Reißverschlussfächern am Hüftgurt verstauen. Deine Trekkingstöcke oder Pickel lassen sich seitlich am Talon befestigen. Bei langen Wanderungen kannst du außerdem eine Trinkblase inklusive Schlauch in dem dafür vorgesehenen Fach und den Halterungen mitnehmen.

Eine Regenhülle ist leider nicht dabei, kann aber bei Osprey separat bestellt werden.

Fassungsvermögen: 33 Liter
Coolste Farbe: Ultramarine Blue
Erhältlich ab: 130 Euro

3. Mittelgroße Rucksäcke

Pacsafe VentureSafe 65 GII

Bei Pacsafe geht es vor allem darum, dein Hab und Gut unterwegs vor Dieben zu schützen. Gerade wenn es dich in unsichere Länder zieht, kannst du mithilfe der Pacsafe Rucksäcke nicht nur deine Wertsachen, sondern dein gesamtes Gepäck diebstahlsicher machen. Beim Venturesafe 65 sind nicht nur alle Reißverschlüsse sicher verschließbar, sondern du kannst noch zusätzlich ein Mesh-Gitter aus Stahlseil über deinen Backpack spannen. Dank des genialen Zentralverschlusses brauchst du nur ein einziges Vorhängeschloss, um alle Fächer des Rucksacks zu sichern. Auch wenn die Marke in Deutschland noch nicht so bekannt ist, gibt es die genialen Rucksäcke mittlerweile in vielen Geschäften zu kaufen.

Dadurch, dass du den gesamten Rucksack wie einen Koffer öffnen kannst, wird das Ein- und Auspacken ganz besonders einfach. Für ausreichend Organisation im großen Hauptfach des Rucksacks kannst du ein oder zwei Packwürfel verwenden. Im Deckel hast du die Möglichkeit, einige Kleinigkeiten, wie zum Beispiel deinen Geldbeutel oder dein Handy sicher und griffbereit zu verstauen. Größere Dinge, wie deinen Schlafsack oder deine Isomatte, kannst du ganz einfach außen anbringen.

Für den optimalen Tragekomfort lässt sich das Rückenteil deinem Körper individuell anpassen. Außerdem sorgt ein superleichter Alu-Rahmen für Stabilität und Gleichgewicht beim Tragen. Das Gewicht wird über die ergonomischen Schultergurte, den breiten Hüftgurt und den Brustgurt perfekt auf den gesamten Rücken verteilt. Du kannst den Venturesafe 65 also problemlos auch auf längeren Strecken voll beladen tragen.

Fassungsvermögen:65 Liter
Coolste Farbe: Navy Blue/Leaf Green
Erhältlich ab: 249,95 Euro

Tatonka Yukon 50 + 10

Ein echter Klassiker unter den mittelgroßen Rucksäcken ist der Yukon von Tatonka. Zum einen ist dieser Rucksack ein klassischer Toploader, dessen Packvolumen du mit einem Kordelverschluss ganz einfach um 10 Liter erhöhen kannst. Auf der anderen Seite hat der Yukon aber auch einen Rundumreißverschluss. Das heißt, du kannst ihn komplett von vorne öffnen und unterwegs auf genau die Dinge zugreifen, die du wirklich brauchst, ohne erst den ganzen Inhalt auspacken zu müssen. Das Reißverschlussfach im Deckel und die elastischen Einsteckfächer an der Seite bieten genug Platz für deine Trinkflasche und andere Kleinigkeiten, die du unterwegs griffbereit haben musst.

Das V2-Rückensystem von Tatonka wurde ganz speziell für schwere Lasten entwickelt. Zwei senkrecht verlaufende Stäbe hinter der Polsterung sorgen für das perfekte Gleichgewicht. Während das verstellbare Rückenteil selbst und die wirklich gut gepolsterten Gurte das Gewicht so über deinen Rücken verteilen, dass du dich auch bei voller Ladung noch sicher und frei bewegen kannst. Deswegen ist dieser Rucksack ganz besonders für längere Trekkingtouren geeignet.

Aber das Coolste am Yukon sind die vielen Extras: So kriegst du hier auch problemlos ein komplettes Trinksystem unter, kannst deinen Wanderstock oder deinen Pickel an der Front befestigen und dank der vielen Kompressionsriemen bleibt dein Zeug im Rucksack genau da, wo es sein soll. Das Obermaterial des Backpacks ist komplett wasserdicht, damit der Regen auch nicht durch die Reißverschlüsse in dein Gepäck gelangt, kannst du die integrierte Regenhülle verwenden.

Fassungsvermögen:50 + 10 Liter
Coolste Farbe: Black
Erhältlich ab: 200 Euro

4. Große Rucksäcke

Deuter Aircontact 75+10

Für wirklich große Abenteuer brauchst du auch einen großen Rucksack, der dir nicht nur genug Platz bietet, sondern vor allem auch strapazierfähig und bequem ist. Der Deuter Aircontact tickt alle drei Boxen. Das neue Modell des alten Klassikers sieht nicht nur cooler aus, sondern kann auch ein bisschen mehr als der Vorgänger.

Neben dem großen Hauptfach, in das wirklich so einiges passt und auf das du unterwegs auch frontal zugreifen kannst, hast du hier ein komplett separates Bodenfach, ein Nasswäschefach, zwei elastische Seitentaschen und ganz besonders cool: ein Wertsachenfach, das sich an der Innenseite des Deckels befindet. Falls dir dieser Stauraum nicht reicht, kannst du den Deckel verstellen, um zum Beispiel deine Jacke, einen Pullover oder auch deine Zeltplane darunter zu verstauen. Für Pickel, Stöcke und Isomatte gibt es außen entsprechende Halterungen.

Ein großer Pluspunkt des Aircontact ist das flexible und wirklich durchdachte Rückensystem: Die Rückenlänge lässt sich individuell und unkompliziert genau auf deinen Oberkörper einstellen. Die Rückenpolster sind so verteilt, dass dein Rücken nicht nur perfekt belüftet wird, sondern die Last auch immer nah an deinem Körperschwerpunkt getragen wird. Der Alu-Rahmen, der in einer X-Form hinter dem Rückenteil verläuft, sorgt dafür, dass du das Gewicht gleichmäßig auf deinen Schultern, dem Rücken und deinen Hüften trägst. Du kannst alle Gurte an vielen verschiedenen Punkten genau einstellen. Hier lohnt es sich wirklich, ein bisschen auszuprobieren: Sobald du die richtigen Einstellungen für dich gefunden hast, wirst du die bis zu 85 Liter auf deinem Rücken kaum merken.

Fassungsvermögen: 75 + 10 Liter
Coolste Farbe: Arctic-Navy
Erhältlich ab: 259,95 Euro

Fjällräven Kajka 100

Der Kajka 100 sieht zwar unscheinbar aus, ist aber ein richtig genialer Rucksack! Natürlich hat auch dieses Modell den für Fjällräven typischen Holzrahmen. Dabei musst du auf nichts verzichten, was du von einem Alu-Rahmen gewohnt bist, tust aber gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt. Das ergonomisch geformte Rückenteil kannst du nicht nur in der Länge, sondern auch in der Breite verstellen und richtig an deine individuelle Körperform anpassen. Dank der gut gepolsterten Schultergurte und einem breiten Hüftgurt verteilt sich auch eine schwere Last gleichmäßig auf deinem Rücken. Die Kompressionsriemen, die am Rahmen des Rucksacks befestigt sind, sorgen dafür, dass auch in wildem Terrain nichts verrutscht.

Das riesengroße Hauptfach kannst du zu Übersichtszwecken horizontal unterteilen und außerdem nicht nur von oben, sondern auch von vorne öffnen, was das Ein- und Auspacken um einiges einfacher macht. Bei einem Rucksack dieser Größe sind Packing Cubes ganz besonders praktisch, denn sogar wenn das Hauptfach geteilt ist, verlierst du schnell den Überblick! Neben einem separaten Bodenfach, in dem du entweder deinen Schlafsack oder deine nassen oder dreckigen Klamotten unterbringst, hat der Kajka verschieden große Reißverschlussfächer im Deckel, im Hüftgurt und an den Seiten. Richtig praktisch ist außerdem, dass du den Deckel einfach abnehmen und als kleinen Daypack verwenden kannst. An den Materialschlaufen finden deine Pickel, Stöcke und andere Ausrüstungsgegenstände sicheren Halt.

Ganz besonders cool an diesem Rucksack sind aber die kleinen Extras: Für den Notfall befindet sich am Brustgurt zum Beispiel eine Pfeife und auch eine komplette Regenhülle mit reflektierenden Elementen ist integriert.

Fassungsvermögen: 100 Liter
Coolste Farbe: Graphite
Erhältlich ab: 419,95 Euro

Ein guter Backpacker Rucksack ist auf jedem Trip dein perfekter Begleiter!

Ganz egal, ob du bei deinem nächsten Abenteuer einen Tag, eine Woche oder einen Monat unterwegs bist und ob du dafür lieber minimalistisch und in Handgepäcksgröße packst oder gerne auf alle Eventualitäten vorbereitet bist und dafür etwas mehr mitnimmst,ein guter Rucksack, der genau zu dir passt, ist dabei in jedem Fall Gold wert!

Neben den vielen Kriterien, die in deiner Entscheidung für einen Rucksack eine wesentliche Rolle spielen sollten, ist die erste Regel: Lass dir Zeit! Wichtig ist, dass du den Rucksack anprobieren kannst und zwar nicht nur leer, sondern auch voll bepackt. In einem guten Fachgeschäft ist das immer möglich, falls du dir ein paar Modelle zum Testen bestellt hast, dann pack einfach ein paar Klamotten und Bücher rein, um ein Gefühl für das Gewicht zu bekommen.

Bei dieser Gelegenheit solltest du auch gleich ein bisschen mit den verschiedenen Einstellungen spielen. Nur weil sich ein Rucksack anfangs nicht bequem anfühlt, muss das noch lange nicht heißen, dass er der falsche für dich ist. Mit den richtigen Einstellungen lässt sich ein Rucksack erst perfekt an deinen Oberkörper anpassen und es liegen oft nur wenige Handgriffe zwischen dir und deinem idealen Reisebegleiter.

Mit welchem Rucksack bist du zurzeit unterwegs? Hast du noch ein paar gute Packtipps für uns?

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