Mach jeden Tag zu deinem Abenteuer!

14 Zeichen, an denen du erkennst, dass du ein wahrer Backpacker bist!

Backpacken bedeutet Freiheit und Abenteuer pur! Alles, was du brauchst, trägst du in deinem Rucksack mit dir, dein Reisepass wird mit jedem Land um einen Stempel voller und dein Durst nach neuen Erlebnissen immer stärker.

Es ist egal, ob du dich in einem Mehrbettzimmer im Hostel, in der Abflughalle eines Flughafens oder am Strand befindest: Bei all den Abenteuern schaffst du es, an jedem Ort zu schlafen. Auf deinen Füßen zeichnen sich die Striemen deiner Flip-Flops ab und jedes Mal, wenn du einen günstigen Flug findest, freust du dich wie ein kleines Kind zu Weihnachten. Und sobald du nur an Zuhause denkst, bekommst du schon wieder Fernweh – das ist Backpacken!

Wir zeigen dir in diesem Beitrag 14 eindeutige Zeichen, an denen du erkennst, dass aus dir mit der Zeit ein wahrer Backpacker wurde! Du wirst dich mit Sicherheit bei jedem Punkt selbst widererkennen und mit einem zustimmenden Kopfnicken vor deinem Laptop oder Smartphone sitzen, während du dir innerlich eingestehst, dass dir die Zeichen doch verdächtig bekannt vorkommen – los geht’s!

Backpacker durch und durch

14 Zeichen, an denen du erkennst, dass du ein wahrer Backpacker bist!

#1 Bis du alle Länder auf deiner Liste abgehakt hast, ist der Berliner Flughafen fertig – vielleicht!

Das kennst du bestimmt: Du unterhältst dich mit einem anderen Backpacker, der dir von seinen Erlebnissen in fernen Ländern erzählt, in denen du selber noch nicht warst. In Tansania hat er den Kilimanjaro bestiegen, Russland hat er mit der transsibirischen Eisenbahn durchquert und außerdem war er für einige Zeit auf einer unbewohnten Insel in der Südsee. Bereits nach wenigen Sätzen fesseln dich seine Geschichten dermaßen und dir bleibt nichts anderes übrig, als diese Länder auf deine Reiseliste zu setzen und sie ebenfalls zu besuchen!

Kurzerhand packst du dir deine Bucketlist, die du wie einen Schatz hütest, regelmäßig ergänzt und die mit der Zeit eine erstaunliche Länge erreicht hat! Du suchst auf deiner Liste noch nach kleinen Luftlöchern, in die du die neuen Länder quetschen kannst, doch du stellst fest, dass du für die nächsten sieben Jahren ausgebucht bist. Du möchtest nächstes Jahr schließlich noch nach Nepal fliegen und in den Jahren darauf sollen Reisen nach Japan und Neuseeland folgen, bevor du auch noch mit deinem Rucksack durch Südafrika touren möchtest. ”Zu viele schöne Plätze, zu wenig Zeit!”.

Bis du alle Reiseländer abgehakt hast, haben es die Spezialisten vom Berliner Flughafen vielleicht endlich geschafft, den Flughafen fertig zu bauen. Wobei ich davon nicht ausgehe! Das liegt allerdings nicht an den Bauarbeiten und den Köpfen, die hinter dem Bauvorhaben stecken, sondern viel mehr an der Tatsache, dass deine Bucketlist von Reise zu Reise immer länger werden wird und vermutlich nie endet!

Was deine Bucketlist mit der Reisesucht zu tun!

Das kann – und jetzt musst du wirklich stark sein – ein ernsthaftes Symptom einer Krankheit sein, gegen die es keine Therapie gibt: die Reisesucht! Aber hab noch keine Panik, in diesem Beitrag kannst du dir 15 Anzeichen, dass du reisesüchtig bist, ansehen, bevor du dir Gedanken machst und dich definitiv als reisesüchtig erklärst.

#2 Von dir könnte selbst noch eine Sternekoch etwas lernen, wenn es darum geht Toast oder Nudeln zuzubereiten!

Immer mal wieder wirst du mit dem Klischee konfrontiert, dass Backpacker schnelles und günstiges Essen bevorzugen und tatsächlich siehst du weltweit in Supermärkte häufig Backpacker, die eine Packung Toastbrot unter den einen Arm geklemmt haben, während in der anderen Hand Nudeln zu finden sind. Die Gründe unterscheiden sich von Backpacker zu Backpacker: Manch einer ist einfach nur etwas faul und möchte sich nicht viel Arbeit machen und ein anderer muss seine Ausgaben reduzieren, um mehr Geld in Abenteuer investieren zu können. Wie dem auch sei – von diesen Backpackern können sogar noch Sterneköche etwas lernen, wenn es darum geht Nudeln oder Sandwiches zuzubereiten.

Selbst wenn du am frühen Morgen schon in der Küche stehst, um dir einige Sandwiches für den bevorstehenden Tagesausflug vorzubereiten, werden diese wahnsinnig gut! Jeder Handgriff sitzt und am Nachmittag, wenn du die Toasts erwartungsvoll und mit Heißhunger auspackst, bist du selbst erstaunt wie lecker deine Sandwiches wurden, die du am Morgen noch im Halbschlaf zubereitet hast. Mit der Zeit hast du schon einige Toast-Varianten ausprobiert und deine Favoriten-Kombination bereits gefunden: Toast mit Käse und Tomaten findest du lecker und einem Steak-Sandwich kannst du auch nicht widerstehen, genauso wenig wie dem Klassiker mit Schinken und Salatblättern. Du lebst deine kühnsten Ideen aus und bist manchmal selbst von deinen „Kochkünsten“ überrascht!

Auch bei der Zubereitung von Nudeln bist du mittlerweile ein Profi und die Soßen, die du zauberst, könnten auch in einem Fünf-Sterne-Restaurant serviert werden! Du hast dich zu einem Profi auf diesem Gebiet entwickelt, der sehr experimentierfreudig ans Werk geht und einem Sternekoch in keinem Punkt nachsteht. Du hast schon im Gefühl wann die Nudeln aus dem Wasser müssen, wie du deine Soßen abstimmen musst und welche Kombinationen herrlich harmonieren. Würde dich jemand in der Nacht aus dem Schlaf reißen und dich nach einem Soßen-Rezept fragen, könntest du ihm ohne viel nachzudenken zwei oder sogar drei deiner Rezepte auswendig aufsagen und ihm gleichzeitig noch ein paar Sandwich-Kombinationen mit auf den Weg geben, gegen die kein New Yorker Sandwich-Laden eine Chance hätte!

#3 Du siehst in deinem Rucksack nicht nur einen Gegenstand, sondern einen treuen Reisepartner

Gerade wenn du viel unterwegs bist, hast du dir bestimmt viel Zeit bei der Auswahl deines Rucksackes gelassen, viele Varianten ausprobiert und schlussendlich einen perfekten Backpack gefunden, der von nun an auf deinen Reisen dabei ist. Als täglicher Begleiter bietet er dir Platz für deine gesamte Ausrüstung, lässt sich angenehm tragen und eignet sich zudem noch als bequemes Kopfkissen, falls du über Nacht an einem Flughafen feststeckst! Kurz gesagt ist dein Rucksack die wichtigste Anschaffung vor deiner Reise und wenn du ein Exemplar findest, das von Beginn an zu dir passt, stehen eueren Abenteuern nichts mehr im Weg!

Du hast deinen Rucksack schon nach kurzer Zeit in dein Herz geschlossen! Du erkennst das an deiner Freude, wenn dein geliebter Rucksack nach einer langen Busfahrt durch den Dschungel Thailands endlich vom Busdach gebunden wird und alle Sorgen, er könnte bei der holprigen Fahrt unbemerkt vom Dach gefallen sein, der Vergangenheit angehören. Der Verlust deines Rucksackes wäre nicht nur anstrengend und mit nervigem Aufwand verbunden, sondern auch ein herber Verlust. Dein Rucksack ist für dich nicht nur ein Gegenstand, sondern eben auch ein treuer Reisebegleiter an guten sowie schlechten Tagen.

Wie jeder Backpacker liebe auch ich meinen Rucksack, den ich für kein Geld der Welt hergeben würde, und dir geht es sicherlich ähnlich! Wir sind stolz auf alle kleinen Kratzer, Löcher und Macken, die von den gemeinsamen Reisen und Abenteuern zeugen. Die unzähligen Nationalflaggen, die mit filigraner Handarbeit eingenäht wurden und mit der Zeit auch schon etwas abgenutzt aussehen, gehören zu diesem unverwechselbaren Vintage-Look einfach dazu! So muss ein Rucksack eines richtigen Backpackers aussehen!

#4 Deine gebräunten Füße werden von weißen Streifen geziert, die deine Flip-Flops hinterlassen haben

Du steigst in Deutschland dick eingepackt bei gefühlten -15 Grad Außentemperatur in das Flugzeug, mit dem Ziel Sommer! 30 Grad, Sonnenschein und etliche Abenteuer warten auf dich. Du kommst am Zielflughafen etwas verschlafen an, doch deine Vorfreude lässt sich auch dadurch nicht mehr trüben! Du kannst es kaum noch abwarten deinen Rucksack vom Gepäckband zu nehmen und deine Schuhe gegen deine Flip-Flops zu tauschen – deine erste Handlung im neuen Land! Spätestens jetzt ist von der anfänglichen Müdigkeit nichts mehr zu spüren und du kannst es kaum noch abwarten durch die Passkontrolle zu marschieren und ein neues Abenteuer zu beginnen.

Du erkennst dich als Backpacker wieder, wenn du sogar bei stürmischen und regnerischen Wetter mit Flip-Flops unterwegs bist und Übung darin hast rutschige Untergründe zu passieren, die unerfahrene Träger vor Probleme stellen würde. Ein anderes Erkennungszeichen sind die weißen Streifen, die die Riemen der Flip-Flops auf deinen Füßen hinterlassen haben. Nach mehreren Monaten in den sonnigsten Regionen der Erde haben sich diese zwei Streifen in deiner Haut verewigt – ähnlich wie ein Tattoo.

Deine Flip-Flops sind nicht mehr wegzudenken und du kannst sie bei jedem – wirklich jedem – Wetter tragen. Die Streifen sind ein wahres Erkennungszeichen und gehören zu einem längeren Backpacking-Abenteuer einfach dazu. Und mal ehrlich: Jeder, der etwas anderes behauptet, ist neidisch, nicht so viel Zeit in Flip-Flops verbringen zu können!

#5 Was früher dein Panini-Sammelalbum war, ist nun dein Reisepass

Erinnerst du dich noch an früher, als du mit Begeisterung versucht hast dein Panini Sammelalbum mit allen Aufklebern voll zu bekommen? Du hast nach neuen Stickern gesucht, sie mit präziser Höchstleistung eingeklebt und dein Album stolz jedem präsentiert. Mit den Jahren hat deine Begeisterung für das Sammelheft abgenommen und du sammelst mittlerweile keine Sticker mehr, sondern Stempel in deinem Reisepass: Du suchst nach neuen Ländern, in denen du noch nicht warst und kannst es an der Passkontrolle kaum abwarten, bis der neue Stempel endlich deine Passseite ziert. Durch die etlichen Reisen kann sich dein Pass wirklich sehen lassen!

Es ist schon fast zu einer Sucht geworden, möglichst viele Stempel auf den Seiten deines Passes zu sammeln! Die Stempel sind schöne Erinnerungen an die vergangenen Abenteuer. Du hast dich bestimmt auch schon dabei ertappt, wie du Seite für Seite durchblätterst und mit einem Grinsen im Gesicht an die vielen schönen Momente und Eindrücke denkst und in Erinnerungen schwelgst. Du zeigst ihn natürlich gerne jedem, der sich dafür interessiert, und die neidischen Blicke sind dir von denjenigen, die nicht einmal die Seiten der kleinen Variante vor dem Ablaufdatum gefüllt bekommen, sicher!

Deine Mission als Backpacker ist es, alle Seiten noch bevor das Ablaufdatum erreicht wurde, mit vielen verschiedenen Stempel gefüllt zu haben! Das Geld für einen neuen Pass gibst du dann gerne aus. Dein Reisepass ist nicht nur ein wichtiges Dokument, sondern auch ein mehrseitiger Reise-Lebenslauf, in dem du auch noch nach einigen Jahren gerne blätterst. Wie viele Reisepässe wirst du wohl im Laufe deines Lebens füllen?

#6 Du freust dich über eine lange Reise mehr als über ein neues Auto

Du bist sicher auch schon einigen Leuten über den Weg gelaufen, die kein Verständnis für deine Reisen haben: „Du steckst viel zu viel Geld in das Reisen!“, „Du solltest lieber für später sparen!“ oder „Wie kannst du dir die ständigen Reisen finanzieren?“. In jeder dieser Aussage spiegelt sich die Ahnungslosigkeit dieser Leute wieder, die sich noch nie mit dem Backpacken auseinandergesetzt haben. In vielen Fällen sind es auch genau diese Leute, die einen dicken Wagen fahren und viel Wert auf andere Statussymbol legen.

Als Backpacker siehst du das genau andersherum! Du brauchst kein teures Auto und legst nur wenig Wert auf Statussymbole. Das Reisen hat dich verändert und aus dem typisch deutschen Standardleben herausgerissen. Du hast herausgefunden, dass dich das Reisen erfüllt und es den größten Teil zu einem glücklichen Leben beiträgt. Klar, ein Auto ist ganz praktisch, aber es muss kein teurer Audi, Mercedes oder BMW sein, wenn es überspitzt gesagt auch eine alte Schrottkiste tut, die dich zuverlässig von A nach B bringt. Andere kaufen sich für 15.000 Euro einen neuen Wagen, du reist als Backpacker damit lieber für ein Jahr um die Welt!

Meiner Meinung nach haben viele Backpacker etwas im Reisen gefunden, das Zufriedenheit auslöst. Vielleicht durch das Gefühl der Freiheit oder durch das Gefühl, seine Zeit sinnvoll zu nutzen, um möglichst viele Eindrücke aus unterschiedlichsten Kulturen und Ländern sammeln zu können. Geld ist für den Backpacker nur ein Mittel zum Zweck: Etwas, das nötig ist, um an das andere Ende der Welt zu fliegen und dort ein Abenteuer erleben zu können!

#7 Du findest Geschichten anderer Reisender spannender als jedes Bestseller-Buch

Ein treuer Reisebegleiter ist auch dein eBook-Reader, das auf jeder deiner Reise einen Platz im Handgepäck sicher hat. Es ist eins deiner Lieblingsgegenstände, die du einpackst. Schon unzählige Male hat es dir bei langweiligen Wartezeiten an Flughäfen und Bahnhöfen geholfen, die Zeit zu überbrücken. Immer wieder tauchst du dank deiner Bücher in noch so wilden und hektischen Gegenden ab und verlierst dich in den Seiten deiner Lieblingsautoren. Doch es gibt auch Momente, in denen du das eBook unbeachtet in der Ecke liegen lässt und du keinen Gedanken mehr daran verschwendest.

Diese Momenten beginnen meist an einem Abend im Hostel, für den du dir nicht viel vorgenommen hattest: Vielleicht ein paar Seiten lesen, ein bisschen Musik hören und dann ab ins Bett. Wie so oft kommt es anders als gedacht und du findest dich in einer lustigen und unterhaltsamen Runde von Backpackern aus verschiedenen Ländern wieder. Du bist in deinem Element! Ein Backpacker erzählt dir aus seiner Heimat Jordanien und wie schön es doch in dieser Gegend ist, während ein anderer von seinen Abenteuern in Guatemala erzählt. Auch du gibst deine besten Geschichten preis und der Abend verfliegt. Gerade war es noch kurz nach [20:00] Uhr und eine gefühlte Stunde später ist es schon [00:24] Uhr! Verrückt, wie schnell die Zeit verfliegt, wenn du den spannenden Geschichten und Abenteuern anderer Backpacker folgst und sie mit deiner unendlichen Neugier aufnimmst.

Für dich als Backpacker sind diese Moment immer wieder ein Segen und Input für neue Reisepläne. Dein verlorenes Zeitgefühl zeigt wie sehr du solche Unterhaltungen schätzt. Ab und zu entwickeln sich richtige Freundschaften zwischen dir und anderen Backpackern, nachdem ihr noch mehr Geschichten ausgetauscht habt und euch noch besser kennenlernen konnten. Eindeutig: Das Reisen mit dem Rucksack und die geteilten Geschichten verbinden!

Tipp: Falls du nicht nur gerne Geschichten auf Reisen sammelst, sondern auch liest, dann findest du hier auf unserem Reiseblog noch ganz viele solcher Abenteuergeschichten und zudem gibt es in unserem Shop viele coole Reise- und Abenteuerbücher!

#8 Du schläfst mittlerweile überall super! Egal ob Mehrbettzimmer, an Flughäfen oder während holprigen Busfahrten

Vielleicht hast du in der Zeit, in der du angefangen hast zu backpacken, immer wieder die Leute beneidet, die einfach überall schlafen können! In Mehrbettzimmern stört sie der Lärm der anderen Reisenden kaum noch: Augen wieder zu, kurz an den Ohrenstöpsel herumgefummelt, umdrehen und einfach weiterschlafen, als wäre nichts passiert. An Flughäfen liegen sie in einer ruhigen Ecke, mit dem Kopf auf dem Rucksack. Immer mal wieder hebt sich der Kopf, um die Lage zu checken, bevor eine weitere Runde geschlafen wird.

Nach einigen Reisen und etlichen Erfahrungen klopfst du dir gerne still und heimlich auf die Schulter, denn du bist mittlerweile auch in der Lage an allen möglichen Orten zu schlafen. Frühaufstehende Gäste, die unbedingt ihren Flug noch am frühen Morgen erwischen müssen, lassen dich kalt und auch an Orten, die sich auf den ersten Blick nicht als Nachtquartier eignen, findest du erholsamen Schlaf. So kann es vorkommen, dass du es dir am Flughafen auf einem improvisierten Bett mit deinem Rucksack als Kopfkissen gemütlich machst, während du auf das Boarding deines Anschlussfluges wartest.

Erstaunlicherweise bekommst du sogar die Augen bei einer holprigen Busfahrt zu, obwohl der Bus bis unter das Dach mit Einheimischen und anderen Backpackern vollgestopft ist. Busfahren mit innigem Körperkontakt: Ab und zu ein Körperteil eines stehenden Fahrgast im Gesicht oder Einheimische, die dir quasi auf dem Schoß sitzen. Schlafen in einem öffentlichen Bus ist mit Sicherheit die Königsdisziplin, zu der viel Gelassenheit gehört.

Mit jeder Nacht in einem unruhigen Mehrbettzimmer oder an einem unbequemen Ort steigt allerdings auch die Vorfreude auf das eigene Bett zuhause! Endlich wieder das gewohnte und gemütliche Bett, das du so sehr liebst und vermisst. Den Wert einer eigenen Wohnung oder eines Zimmers weißt du als Backpacker seit deiner ersten Reise zu schätzen und du freust dich immer wieder zu deiner ruhigen Basis zurückzukehren, auch wenn du dich an die nächtlichen Umstände während deiner Abenteuerreisen gewöhnt hast.

#9 Schnäppchen-Flügen wecken die gleichen Gefühle wie Weihnachtsgeschenke bei Kindern!

Wie lief die Vorweihnachtszeit in deinen Kindheitstagen ab? Hast du auch schon einige Monate im Voraus eine Liste angelegt mit etlichen Spielsachen, die du dir vom Weihnachtsmann wünschst? Mit Sicherheit! Du erinnerst dich dann bestimmt auch noch an die Vorfreude und Glücksgefühle, wenn es endlich soweit war und du mit funkelnden Augen die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum anvisiert hattest. Du warst das glücklichste Kind der Welt, als du die Geschenkverpackung weggerissen hast und mit dem Geschenk endlich spielen konntest! Es war eine verdammt schöne Zeit.

Mit der Zeit hat sich ein bisschen was verändert: Mittlerweile weißt du, dass es den Weihnachtsmann gar nicht gibt und auch auf Geschenke reagierst du nicht mehr so euphorisch wie damals. Diese Glücksgefühle aus der damaligen Zeit nehmen dich mittlerweile dafür ein, wenn du auf Momondo oder Skyscanner nach günstigen Flügen stöberst und spontan ein wirkliches Schnäppchen entdeckst! Plötzlich kann es nicht mehr schnell genug gehen und du kannst es wie damals kaum noch abwarten, bis der Flug tatsächlich gebucht ist. Die Gedanken gehen mit dir durch: „Okay, bekomme ich in dieser Zeit Urlaub?“, „Der Flug ist so billig, den muss ich einfach buchen!“ oder „Ich wollte schon immer unbedingt dorthin!“. Kurzerhand schlägst du zu! Der Flug ist schnell gebucht und du lehnst dich mit einem breiten Grinsen zurück.

Als Backpacker machst du dir nicht zu viele Gedanken und bei einem unglaublichen Schnäppchen musst du einfach zu schnappen – dir bleibt gar keine andere Wahl! Du hast außerdem sofort das Bedürfnis deinen Erfolg mit anderen zu teilen und so wird der beste Freund oder die beste Freundin über deine neue Reisepläne informiert. Die Armen bekommen das nicht selten zu hören und wissen schon genau was passiert ist, wenn du ihnen erzählst, dass du mal wieder spontan über etwas gestolpert bist und nicht widerstehen konntest…

#10 Das Fernweh übermannt dich noch bevor du von deiner letzten Reise zurück bist

Wieder so ein Punkt, den du mit Sicherheit kennst und nachvollziehen kannst: Deine Reisezeit geht auf das Ende zu und in den letzten verbleibenden Tagen stellst du immer wieder fest, dass du einfach nicht zurück möchtest: Es ist einfach zu schön und du möchtest noch für eine Weile länger hier bleiben. Leider ist das oftmals nicht einfach so möglich und einige Tage später findest du dich im Flugzeug wieder. Mit schmollendem Gesicht sitzt du auf deinem Platz und wartest darauf, dass der Pilot endlich Gas gibt und dich zurück in die Heimat bringt. Naja, du wartest zwar nicht direkt auf dein Heimatland, aber dafür auf die kommenden Reisen, die schon in Sicht sind.

Noch bevor du überhaupt gelandet bist, hat das Fernweh schon wieder zugeschlagen. Als Backpacker zieht es dich immer wieder in neue Länder und du kannst es kaum abwarten nach dem Ende der einen Reise schon das nächste Abenteuer zu planen: Immer mit der Mission, dein Fernweh zum Schweigen zu bringen, das dich kaum noch zur Ruhe kommen lässt. Du hast noch nicht einmal deutschen Boden unter deinen Füßen und planst in deinem Kopf bereits dein nächstes Abenteuer!

#11 Du würdest asiatisches Streetfood jederzeit einem Wiener-Schnitzel vorziehen!

Auch wenn du ein wenig traurig bist, wenn deine längere Backpacking-Reise zu Ende ist und dich der Alltag in Deutschland wieder erwartet, freust du dich zumindest auf das deutsche Essen! Endlich wieder richtiges, frisch gebackenes Brot, ein leckeres Schnitzel oder bayrische Weißwürste mit süßem Senf und Brezeln! Diese Vorfreude hält allerdings nur bedingt an: Nach zwei Wochen sehnst du dich schon wieder nach Leckereien aus fernen Ländern.

Du würdest zum Abendessen gerne wieder über asiatische Streetfood-Märkte wie in Bangkok oder auf Bali streifen und dich durch etliche Essensstände futtern: An dem einen Stand bestellst du Meeresfrüchte-Spieße und an einem anderen Reis mit Hühnchen, eingewickelt in ein Bananenblatt. Zum Abschluss gibt es gebackene Mini-Kokosnuss-Pancakes und einen grandiosen Drachenfrucht-Mango-Bananen-Fruchtshake!

Du könntest stundenlang über diese Märkte laufen und an jedem Stand eine andere exotische Leckerei probieren und du würdest es auch tun, wenn du nicht kurz vor dem Platzen wärst. Dich verführen auch immer wieder Köstlichkeiten, die du geschmacklich nicht einschätzen kannst und vom ersten Eindruck her eigentlich nicht probieren würdest. Deine Neugier überwiegt allerdings und deine Zweifel lösen sich in Luft auf. Hoffnungsvoll schiebst du dir das undefinierbare Essen in deinen Mund, ohne eine Ahnung zu haben, was dich erwartet. Der Geschmack überwältigt dich: manchmal positiv, manchmal negativ – es ist immer eine Überraschung!

Es ist allerdings nicht nur das asiatische Streetfood, das du vermisst, sondern auch noch andere Speisen. Du hättest mal wieder richtig Lust auf afrikanische Gerichte, wie Chicken-Stew oder einen Springbook-Burger. Gleiches gilt für ein argentinisches Steak, das du so nur in Südamerika bekommen kannst und mit dessen Qualität kein deutsches Restaurant mithalten kann. Reisen verbindest du auch immer mit leckerem und außergewöhnlichem Essen, dass dich schon nach dem ersten Bissen begeistert!

#12 Deine Erlebnisse, von denen du stundenlang erzählen kannst, sind spannender als jeder Krimi!

Heute ist es endlich soweit! Übermotiviert springst du aus dem Bett und stolperst fast über deinen Rucksack, der in deinem Schlafzimmer bereits gepackt auf dem Boden liegt. Ein schnelles Frühstück, noch ein Kaffee und ab ins Bad! Du musst dich ein wenig beeilen, weil in wenigen Stunden bereits dein Flieger abhebt, der dich in ein fernes Land befördern wird. Das ist auch der Grund, warum du mit einem breiten Grinsen vor dem Spiegel stehst, das einfach nicht verschwinden will. Schon wieder ein neues Abenteuer mit vielen Erlebnissen, an die du dich noch lange Zeit erinnern wirst!

Einige Stunden später gehst du deine ersten Schritte in einem Land, in dem du bisher noch nicht warst! Hinter jeder Ecke wartet ein neues Abenteuer und ein einzigartiges Erlebnis auf dich, von denen du noch eine Weile erzählen wirst und die hervorragend zu deinen anderen Geschichten passen, die du bereits in deinem Repertoire hast! Mit der Zeit hast du so viel erlebt, dass du stundenlange Vorträge mit lustigen und abenteuerlichen Geschichten halten könntest.

Wie viele Geschichten du auf Lager hast, fällt dir immer wieder im Gespräch mit anderen Reisenden auf, denn dir liegen immer die folgenden Wörter auf der Zunge: „Als ich in X war, habe ich…“. Das bemerkenswerte an der Sache ist, dass du tatsächlich zu jedem etwas erzählen kannst, was dir auf Reisen widerfahren ist und du auch genauso erlebt hast. Manchmal hältst du dich zurück, da du deinen Gesprächspartner nicht mit etlichen Geschichten erschlagen möchtest. Du solltest allerdings stolz darauf sein, so viel erlebt zu haben: Wie viele Leute rennen dir tagtäglich über den Weg, die dir nur über das schlechte Wetter, den blöden Chef oder den geplanten All-Inklusive-Urlaub in einem Hotelbunker erzählen können und sonst keine spannende Geschichte parat haben.

#13 Du bist durch das ständige Reisen gelassen geworden und dich bringt nichts mehr so schnell aus der Ruhe!

Von deinen Reisen bist du nicht nur mit etlichen erzählenswerten Geschichten und Eindrücken zurückgekommen, sondern auch mit einer ganz neuen Gelassenheit. Vielleicht wurden dir in chaotischen Ländern sogar die tollen Seiten Deutschlands klar: Die Beamten sind gar nicht so langsam im Vergleich zu den Behörden in asiatischen Ländern und eine Zugverspätung von 15 Minuten ist in Deutschland gar nicht mehr so schlimm, denn in Afrika warst du froh, wenn der Zug überhaupt kam. Deutschland ist schön und geordnet und mit der neu gewonnen Gelassenheit gefällt es dir vielleicht noch besser.

Dank deinen Erlebnissen an Bahnhöfen, Flughäfen oder bei Behördenbesuche in fernen Ländern wurdest du mit der Zeit die Ruhe in Person. Früher hast du dir noch viele Gedanken vor einem Flug von Deutschland nach Spanien gemacht: Hoffentlich kommt das Gepäck an, hoffentlich habe ich an alles gedacht und hoffentlich habe ich alle Unterlagen dabei. Mittlerweile belächelst du sogar deine damalige Panik vor einem solchen Flug. Ohne dich verrückt zu machen, meisterst du alle Vorgänge – wenn es sein muss sogar im Halbschlaf. Dein Rucksack ist schnell gepackt und dank deiner Routine weißt du automatisch schon was hinein muss. Das Ticket ist auf dem Handy und der Reisepass im Handgepäck – es kann los gehen! Eine richtige “Wird-schon-alles laufen-Einstellung”! Diese Einstellung basiert auf deinen unzähligen Erfahrungen, die du bereits sammeln konntest. Du bist schon etliche Male geflogen und bisher hat immer alles geklappt – also wird auch dieses Mal alles passen.

Gelassenheit ist eine Eigenschaft, die das Reisen mit sich bringt und dir in jedem Land helfen wird, selbst in den stressigsten Situationen Ruhe zu bewahren. Aus diesem Grund bist du als Backpacker auch immer in der Lage, herausfordernde Momente zu meistern und Probleme zu lösen – eine geniale positive Nebenwirkung des Reisens!

#14 Du liebst fremde Kulturen und Länder und bist unersättlich neugierig!

Eine weitere Nebenwirkung ist dein wachsendes Wissen über fremde Länder und deren Kulturen. Oft liest du davon, dass das Reisen bildet und es dich im Leben weiterbringen wird – und das ist auch so! Es öffnet dir die Augen und lässt dich die Welt von einem neuen Blickwinkel aus betrachten. Eines meiner Lieblingszitate stammt von Alexander von Humboldt: „Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben“. An diesem Zitat ist etwas Wahres dran und du als Backpacker hast einiges dafür getan, um die Welt zu sehen und hast deine Weltanschauung erweitert.

Du liebst fremde Kulturen und Länder und bist unersättlich neugierig! Für dich bedeutet das, dass du alle Infos zu den Ländern aufsaugst und offen bist, um Landestypisches auszuprobieren: In Asien knabberst du frittierte Käfer, Larven und andere Krabbeltiere und in Peru spielst du zumindest mit dem Gedanken Meerschweinchen zu probieren, die dort als Delikatesse gelten – auch wenn du anschließend den Gedanken wieder aufgibst! Ein Meerschwein gehört deiner Meinung nach in die Natur und nicht in deinen Bauch. Als Backpacker hast du aber für die Traditionen Verständnis und verurteilst niemanden für die Bräuche der jeweiligen Länder. Es wäre doch auch langweilig, wenn jedes Land gleich wäre und die selben Traditionen pflegen würde! Das Reisen wäre dadurch doch nur noch halb so spannend!

Beim Reisen geht es schließlich darum, Neues kennenzulernen! Als Backpacker betrachtest du die Welt mit einer kindlichen Neugier: Du möchtest alles wissen, alles ausprobieren und vor allem alles sehen! Das Verlangen nach neuem Wissen über fremde Länder kannst du nur schwer aus Büchern und Geschichten stillen – du musst vor Ort sein: es selbst erleben und mit eigenen Augen sehen! Dieses Verlangen ist es auch, das dafür sorgt, dass dir das Reisen nicht langweilig wird und du dich von einem Abenteuer schon ins nächste stürzen möchtest.

Kommen dir die Zeichen verdächtig bekannt vor?

Du hast unterwegs bestimmt sehr schnell festgestellt, dass viele Backpacker ähnlich ticken: Jeder liebt fremde Länder, die dortige Kultur und das landestypische Essen. Beim Austauschen von Reisegeschichten bist du auch immer wieder von der Offenheit anderer Backpacker begeistert, die alle Erlebnisse mit dir teilen und dir gerne Tipps für Regionen weitergeben. Das Reisen mit dem Rucksack ist gerade wegen den anderen Backpackern, die du unterwegs triffst, so besonders! Du triffst immer Leute, die gleich drauf sind und oftmals ähnliche Ansichten haben. Wenn du dich mit den Punkten identifizieren kannst, bist auch du ein Backpacker aus voller Überzeugung und es warten noch viele Abenteuer auf dich!

Manuel

Manuel

Manuel befindet sich gerade auf Weltreise und jagt ein Abenteuer nach dem anderen. Sein erstes Ziel, Südafrika, gehört mit seinen wilden Tieren bereits jetzt zu seinen Lieblingsländern. Während er seine 3-wöchige Trekkingtour allein durch Nepal wohl nie vergessen wird. Zudem ist er ein absoluter Kaffeejunkie und bucht auch gerne mal ganz spontan einen Flug nach Neuseeland.

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