Mach jeden Tag zu deinem Abenteuer!

Die 15 besten Roadtrips der Welt

Einfach ins Auto setzen und los fahren, ganz ohne Regeln, dafür mit guter Musik und viel Zeit – das geilste Gefühl der Welt! Bei einem Roadtrip lernst du ein fremdes Land und seine Leute erst so richtig kennen. Keine Tourguides, keine vollen Schlafräume im Hostel und kein Programm. Nur du, dein Auto, die Straße und endlos viele Möglichkeiten – ein Roadtrip verspricht Abenteuer pur!

Damit du gleich weißt, welche Straßen-Abenteuer auf dich warten, habe ich in diesem Beitrag die 15 genialsten Roadtrips der ganzen Welt für dich aufgelistet – inklusive Tipps und Infos zu den Highlights und besten Abenteuern auf den Strecken!

Straßen-Abenteuer

Die 15 besten Roadtrips der Welt

Hermanus Südafrika Garden Route

1. Südafrika – Durban nach Kapstadt, inklusive Garden Route

Wenn es um Roadtrips geht, dann gehört die Strecke zwischen Durban und Kapstadt in Südafrika auf jeden Fall auf deine Liste. Der Küstenabschnitt am Indischen Ozean wartet mit einigen Abenteuern auf dich. Los geht’s in der südöstlich gelegenen Stadt Durban entlang der N2 in Richtung East London. In Mthatha geht es dann erst einmal runter von der Nationalstraße und ab zur Küste, genauer gesagt nach Coffee Bay. Hier macht die Wild Coast ihrem Namen alle Ehre und besonders das „Hole in the Wall“, ein Felstorbogen in der Bucht ist eine kurze Wanderung wert.

Nächster Stopp ist Kei Mouth, hier ist Chillen am Strand oder Surfen am Wacky Point angesagt, bevor es dann über East London weiter nach Port Alfred geht. Hier kannst du den Kowi River mit dem Kanu unsicher machen. Anschließend fährst du an der sonnigsten Küste Südafrikas weiter bis zum Start der Garden Route in Port Elizabeth.

Auf der N2 kommst du als Erstes nach Storms River im Tsitsikamma Nationalpark. Dort kannst du dich von Bloukrans Bridge 216 Meter mit dem Bungeeseil in die Tiefe stürzen! Richtig genial ist zudem die mehrtägige Wanderung entlang des Otter Trails. Etwas weiter kommst du an Plettenberg Bay vorbei. Hier lohnt sich eine Wanderung im Robberg Island Nature Reserve. Oder du schmeißt dich mit Schnorchel und Tauchbrille ins Meer und schwimmst inmitten von wilden und super neugierigen Robben – ein unvergessliches Erlebnis!

Im benachbarten Knysna geht es etwas ruhiger zu, während du mit dem Mountainbike das Elefantenreservoir erkundest. Wenn du einen kurzen Umweg über Oudtshoorn in Kauf nimmst, wirst du dafür mit einem Höhlenabenteuer in den Cango Caves und einem Krokodiltauchgang auf der Cango Wildlife Ranch entschädigt.

Wieder zurück auf der N2 beginnt kurz vor Kapstadt der Chapman’s Peak Drive, der dir atemberaubende Aussichten verschafft! Leg auf jeden Fall einen Stopp am Kap der Guten Hoffnung ein und wander vom Parkplatz aus runter zum berühmt-berüchtigten Kap. Ebenfalls halten solltest du am Noordhoek Beach, einem der schönsten Strände rund um Kapstadt und oftmals menschenleer!

Auch in Kapstadt selbst warten einige Abenteuer und guter Kaffee auf dich: Flieg zum Beispiel mit dem Gleitschirm vom Lion’s Head runter oder stürz dich am Bloubergstrand Beach mit dem Surfbrett in die Wellen!

Lesetipps: Noch mehr Tipps für geniale Abenteuer in Kapstadt gibt’s hier und einen ausführlichen Guide für einen Roadtrip entlang der Garden Route kannst du dir hier durchlesen! Und falls du wissen willst, warum Kapstadt eine meiner absoluten Lieblingsstädte ist, habe ich hier den richtigen Beitrag für dich!

Die wichtigsten Infos im Überblick

Länge: etwa 1.700 Kilometer
Dauer: mindestens drei Wochen
Reisezeit: Frühling und Sommer
Auto: Kombi, Land Rover Defender oder Jeep Wrangler
Tipp: Falsche Polizisten in gelben Warnwesten versuchen entlang der Garden Route oft ahnungslosen Reisenden für angebliches zu schnell Fahren Geld abzuzocken – sollten sie dir auch begegnen – einfach weiterfahren!

Tipps fotografie

2. Kanada – Icefields Parkway

Kanada ist wohl das ultimatives Roadtrip-Land! Schon allein die geilen Landschaften und die wilden Tiere machen so gut wie jede Minute zu einem echten Abenteuer. Während unserer Kanadareise hat es uns vor allem der Icefields Parkway zwischen Lake Louise und Jasper angetan.

Gleich nach dem kleinen Ort Lake Louise geht es auf der Route 93 los. Die Straße führt dich an vielen Seen vorbei, wenn du nicht an allen anhalten willst, dann entscheide dich zumindest für den Peyto Lake. Die beste Aussicht auf diesen hast du vom Bow Summit, dem höchsten Punkt des Parkways. Um deinen Blick über die typisch weite Landschaft schweifen zu lassen, machst du am besten am Saskatchewan River Crossing Halt. Hier fließen drei Flüsse in einem offenem Tal zusammen und bieten ein geniales Bild.

Ein weiterer toller Aussichtspunkt ist der Parkplatz nahe der Panther Falls, denn von hier aus kannst du einen Teil des Icefields Parway überblicken. Anschließend geht es weiter zum Columbia Icefield, das die größte Ansammlung von Eis südlich des Polarkreises ist und ein echt krasses Landschaftsbild abgibt. Wenn du genug auf dem Gletschereis unterwegs warst, führt dich die Straße als Nächstes zu den Athabasca Falls.

Auch hinter dem 23 Meter hohem Wasserfall wartet mit dem türkisblauem Athabasca River, der sich dort durchs Tal schlängelt noch ein echtes Highlight auf dich. Für die letzte Etappe bis nach Jasper kannst du anstatt des Icefields Parkway die kleinere Straße 93A fahren. Da es hier nur durch den Wald geht, hast du bessere Chancen auf das ein oder andere wilde Tier wie auf Bären oder Elche zu stoßen.

Lesetipp: Noch mehr Tipps für deinen Roadtrip entlang des Icefileds Parkway findest du hier!

Die wichtigsten Infos im Überblick

Länge: etwa 232 Kilometer
Dauer: mindestens zwei Tage
Reisezeit: Juni bis September
Auto: Jeep Wrangler

Myvatn / Island Highlights

3. Island – Ring Road

Island ist die mystischste und wohl auch einsamste Insel Europas und dadurch geradezu für einen Roadtrip gemacht. Insbesondere dank der Ringstraße, die einmal um die komplette Insel führt. Für deine Inselumrundung startest du am besten in der Hauptstadt Reykjavik und dann Richtung Süden bis in den kleinen Ort Vík í Mýrdal. Hier hast du die Chancem einen der absolut geilsten Strände der Welt zu sehen, den Black Sand Beach.

Auf dem Weg dorthin kannst du noch am Seljalandsfoss Wasserfall anhalten. Dieser ist nicht nur einer der höchsten der Insel, sondern du kannst hier auch hinter dem Wasserfall entlang laufen. Weiter im Osten kommst du an der Eislagune Jökulsárlón vorbei. Hier kannst du den blau-schimmernden Eisbergen so richtig nahekommen und wenn du Glück hast sogar einige hart gesottene Seehunde beobachten, die sich in den eisigen Fluten herumtreiben.

Besonders bei Sonnenaufgang ist der Gletschersee ein richtig geiler Anblick. Da eine Gletscherwanderung auf der kleinen Insel Pflichtprogramm ist, kannst du das gleich im angrenzenden Vatnajökull-Nationalpark tun. Sobald du weiter an der Ostküste entlang fährst, kann es passieren, dass dir sogar das ein oder andere Rentier über den Weg läuft, die es nur im Osten der Insel gibt.

Im Norden der Insel solltest du in der Gegend um Mývatn auf jeden Fall etwas mehr Zeit einplanen. Hier bist du umgeben von Vulkankratern, blubbernden Schlammtümpeln und glasklaren Seen. Nach deiner Entdeckungstour entspannt es sich am besten im Mývatn Natural Bath. Bevor du dich in den Westen Islands wagst, kannst du in der Museumsanlage Glaumbaer erleben, wie die Inselbewohner hier noch im 19. Jahrhundert gelebt haben. Auf deinem Rückweg nach Reykjavik, solltest du noch einen kurzer Abstecher auf die verlassene Halbinsel Vatnsnes und zum Vulkankrater Grábrók einlegen.

Buchtipp: Hol dir unseren Off The Path Island-Guide mit allen Infos und den besten Tipps für deinen Roadtrip auf der Insel!

Die wichtigsten Infos im Überblick

Länge: etwa 1.332 Kilometer
Dauer: mindestens zwei Wochen
Reisezeit: Immer – das Klima der Insel sorgt dafür, dass es das ganze Jahr über was zu sehen gibt
Auto: 4×4 Geländewagen
Tipp: Alle Nebenstraßen, die mit einem F gekennzeichnet sind, sind ausschließlich für Geländewägen zugelassen. Das heißt, wenn du mit einem normalen Auto auf diesen Straßen unterwegs bist, erwartet dich ein Bußgeld.

4. Von der Schweiz in die Mongolei

Von Bern bis nach Ulaanbaatar mit dem Auto zu fahren ist wohl mit Abstand eines der krassesten Roadtrip-Abenteuer überhaupt. Los geht’s in der Schweizer Hauptstadt, über die Alpen Richtung Süden bis nach Italien. Kurz nachdem du die Grenze überquert hast, hast du die Möglichkeit Italien auf einer Wanderung durch den Nationalpark Val Grande von seiner wilden Seite kennenzulernen. Bevor du weiter zum Hafen von Ancona fährst, kannst du noch einen kurzen Umweg nach Venedig machen – lass dir dort den menschenleeren Markusplatz bei Sonnenaufgang auf keinen Fall entgehen.

Sobald du in Ancona angekommen bist, geht es auf die Fähre und ab nach Igoumenitsa an der griechischen Küste. Am Rande des Pindos Nationalparks, der dich mit seinen verlassenen Bergen sicherlich umhaut, geht es weiter nach Kastoria. Dort kannst du dir mit einem Besuch der Disipilio Siedlung ein Bild machen, wie die alten Griechen etwa 5.500 vor Christus gelebt haben – echt der Wahnsinn das mit eigenen Augen sehen zu können!

Danach geht es über Thessaloniki weiter nach Xanthi. Hier kannst du auf und um den Fluss Nestos deine Adrenalinsucht mit Raften, Kajaken oder Mountainbiken befriedigen, bevor es weiter bis nach Istanbul geht. In der türkischen Hauptstadt kannst du dich im Bezirk Galata ein wenig unter die Einheimischen mischen und den ganz besonderen Flair dieser Stadt erleben.

Kurz bevor du nach Georgien einreist, hast du an der Küste in Trabzon noch die Möglichkeit, die Türkei bei einer Wanderung durch die Berge von einer ganz anderen Seite kennen zu lernen. Vom Sumela Kloster, das an einer steilen Felswand zu kleben scheint, hast du eine richtig geile Aussicht über das Gebirge. In Georgien erwartet dich die Steppe mit einer Landschaft, wie aus einer anderen Welt. Besonders krass sind die Höhlenklöster Dawit Garedscha im Osten des Landes. Dank der abgelegenen Lage triffst du hier kaum auf andere Reisende, dafür aber auf jede Menge freundliche Einheimische.

Als nächstes geht es einmal quer durch Aserbaidschan, bis du die Hauptstadt Baku an der Ostküste erreichst. Von Baku aus bietet es sich an gleich die Fähre nach Aktau in Kasachstan zu nehmen. Dort erwarten dich erst einmal staubige Straßen, die dich durch die trockene Wüste bis zum Gebirge führen. Hier in den Bergen sieht die Welt schon ganz anders aus: Das viele Grün tut deinem Auge nach der trockenen Weite der Wüste echt gut. Wenn du zufällige auf einheimische Nomaden triffst, dann halte an und verbringe etwas Zeit mit diesem ganz besonderen Volk – ein einmaliges Erlebnis!

Leg auf dem Weg rauf nach Russland noch einen kurzen Stopp in Bischkek in Kirgisistan ein, genauer gesagt im Ala Archa Nationalpark – es wird mal wieder Zeit für ein wenig Nervenkitzel, wenn du einen der schneebedeckten Gipfel erklimmst. Du könntest jetzt entweder auf direktem Weg in die Mongolei fahren oder noch einen kleinen Umweg über die Berge Russlands machen. Fest steht, dass dein Ziel auf diesem Roadtrip immer näher rückt.

Auf dem Weg nach Ulaanbaatar lohnt sich noch ein kurzer Abstecher in den Norden zum Chöwsgöl Nuur, ein See, der als die Blaue Perle der Mongolei bezeichnet wird und das zu Recht – die Landschaft hier ist einfach der Wahnsinn! Jetzt geht es aber auf direktem Weg in die mongolische Hauptstadt und somit zum Ende deines Mega-Roadtrip-Abenteuers.

Die wichtigsten Infos im Überblick

Länge: etwa 12.000 Kilometer
Dauer: mindestens drei Monate
Reisezeit: Mai bis September
Auto: 4×4 Geländewagen
Tipp: Ein Roadtrip dieser Größenordnung ist nicht wirklich als Spontantrip zu empfehlen, vor allem weil du gerade in den abgelegeneren Gegenden entsprechende Ausrüstung dabei haben solltest. Also erst mal ein paar Nächte darüber schlafen, gut vorbereiten und dann rein ins Abenteuer!

Roadtrip New Zealand South Island

5. Neuseeland – Südinsel

Ich bin ein totaler Neuseeland-Fan und gerade unser Roadtrip auf der Südinsel war der Wahnsinn! Für einen Roadtrip in einem Land wie Neuseeland mietest du dir am besten einen Campervan. Dann bist du nicht auf Unterkünfte oder gar Campingplätze angewiesen und kannst deine Pläne spontan ändern.

Los geht es in Christchurch an der Ostküste der Insel. Von hier geht es Richtung Westen auf der Scenic Inland Route nach Lake Tekapo. Für die Fahrt dorthin kannst du schon einmal ein bisschen mehr Zeit einplanen, denn du wirst sicherlich oft anhalten, um Fotos zu machen und die geile Landschaft zu bestaunen. Sobald du in Lake Tekapo angekommen bist, reservier dir ein schönes Plätzchen am See für den Sonnenuntergang, der hier noch hundert Mal schöner ist als anderswo.

Danach geht es weiter nach Wanaka. Auf dem Weg dorthin solltest du unbedingt einen Abstecher nach Omarama machen und dir die Clay Cliffs anschauen. In Wanaka hast du die Möglichkeit beim Deep Canyoning durch eine Schlucht so ein richtig krasses Abenteuer zu erleben, inklusive Sprünge ins Wasser von bis zu 14 Meter Höhe! Über das beeindruckende Cardrona Valley und die Crown Range gelangst du nach Queenstown. Dort solltest du wieder etwas mehr Zeit einplanen, schon allein die Stadt ist der Hammer und dann sind natürlich auch noch die berühmten Remarkables und Lake Wakatipu gleich um die Ecke.

Was auch ziemlich geil ist, ist eine Quad Bike Tour mit Nomade Safari durch die Wildnis von Queenstown Hill. Und für den richtigen Adrenalinrausch kannst du dich beim Skydiving über Queenstown und den Remarkables aus dem fliegenden Flugzeug stürzen – ein unvergessliches Erlebnis! Ein Abstecher in die Milford Sounds bringt dich außerdem in eine ganz andere Welt: die Fjordlands, die stark an die Fjorde Norwegens erinnern, aber fast noch wilder sind.

Auf dem Weg nach Haast kommst du an einem kleinen Ort namens Hannahs Clearing vorbei. Hier hast du die Chance eine Jet Boat Safari auf dem Waitoto River inklusive kurzer Regenwaldtour zu machen. Von Haast aus sind es ungefähr 150 Kilometer nach Franz Josef, wo du dir eine Gletscherwanderung auf dem gleichnamigen Gletscher nicht entgehen lassen solltest.

Auf einer Straße, wie auf einer Postkarte, geht es dann nach Punakaiki. Hier gibt es die berühmten Pancake Rocks zu sehen. Außerdem kannst du hier einen richtig tollen Ausritt auf Pferden unternehmen. Als Nächstes nimmst du Kurs auf Nelson und den Abel Tasman National Park. Im Park darfst du nicht Auto fahren, dafür gibt es aber Wassertaxis oder du gehst zu Fuß, um diesen genialen Küstenabschnitt zu entdecken.

Bevor du zu den Marlborough Sounds aufbrichst, solltest du noch kurz an der Golden Bay und ihren geilen Stränden vorbei schauen. Die vielen kleinen Inseln Marlborough Sounds eignen sich hervorragend für sämtliche Wassersportarten, zum Beispiel Meer-Kajaking. Die nächste Station ist Kaikoura. Hier hast du die Chance mit wilden Delfinen zu schwimmen und solltest diese auch unbedingt nutzen – es gibt kaum etwas Geileres! Bevor dein Neuseeland Abenteuer in Chirstchurch wieder zu Ende geht, genieß noch das letzte Stückchen Fahrt an der wunderschönen Küste entlang.

Buchtipp: In unserem Neuseeland-Reiseführer findest du nicht nur alle Infos für deinen Roadtrip, sondern auch jede Menge Rabattcodes für die geilsten Abenteuer auf der Süd- und Nordinsel!

Die wichtigsten Infos im Überblick

Länge: etwa 1.840 Kilometer
Dauer: mindestens zwei Wochen
Reisezeit: November bis April
Auto: Campervan
Tipp: Miete dir unbedingt einen sogenannten self-contained Camper! Mit diesen kannst du auch auf den einsamen Campingplätzen mitten in den Nationalparks Neuseelands gegen eine geringe Gebühr übernachten!

Westschweden

6. Von Hamburg nach Skandinavien

Die skandinavischen Länder üben eine echt krasse Anziehungskraft auf mich aus und ich finde, hier ist ein Roadtrip echt angebracht, um möglichst viel von diesen Ländern zu Gesicht zu bekommen. Am besten startest du dazu in Hamburg und machst dich auf in Richtung Dänemark nach Odense. Hier kannst du gleich mal ein echtes Wikingerschiff bestaunen, bevor es weiter nach Kopenhagen geht. Natürlich darfst du dir dort die Klassiker, wie die kleine Meerjungfrau und Nyhavn nicht entgehen lassen.

Bevor du dich aber auf den Weg nach Schweden machst, solltest du dir unbedingt noch ein Smørrebrød besorgen – das gibt’s an jeder Ecke und schmeckt einfach genial. In Stockholm brauchst du wieder Zeit, um die vielen schönen Ecken der Stadt zu erkunden. Außerdem ist eine Bootstour in die Schären natürlich Pflicht.

Durch das Landesinnere, dem Lake Country, fährst du einmal durch ganz Schweden bis nach Oslo. Lass dir für diese Fahrt viel Zeit, um die wahnsinnig schöne Landschaft in vollen Zügen genießen und viele Fotos schießen zu können. Hier kann es auch passieren, dass dir ein paar Elche über den Weg laufen.

In Oslo ist Korketrekkern ein echtes Highlight. Auch wenn Rodelbahn erst einmal nicht so cool klingt, ist die 2.000 Meter lange Abfahrt schneller als du denkst und Spaß macht es sowieso. Von der norwegischen Hauptstadt geht es weiter in den Norden, bis zum Jotunheimen Nationalpark. Die Aussicht über den Park vom Galdhøpping ist wirklich unglaublich, du weißt gar nicht, wo du zuerst hinschauen sollst. Zudem kannst du den Park auch im Kaiak, beim Reiten oder Raften entdecken – plane hier also ein bisschen mehr Zeit ein.

Danach geht es wieder in den Süden, immer an der Küste entlang. Auch auf dem Rückweg wirst du sicherlich noch ziemlich oft anhalten und diese unglaubliche Landschaft bestaunen, vor allem wenn du an den vielen Fjorden vorbeikommst. In Kristiansand geht es dann mit der Fähre wieder nach Dänemark und schließlich wieder Richtung Hamburg.

Lesetipp: Wenn du nicht allzu viel Zeit hast, dann unternimm einfach nur einen einwöchigen Roadtrip durch Westschweden – dieser bietet dir auch unglaublich schöne Landschaften und geniale Abenteuer! Tipps dazu findest du hier!

Die wichtigsten Infos im Überblick

Länge: etwa 3.700 Kilometer
Dauer: mindestens drei Wochen
Reisezeit: Juni bis August
Auto: Jeep oder Campervan
Tipp: In Skandinavien ist das Wildcampen erlaubt – du kannst also dort, wo es dir gefällt dein Zelt aufschlagen, solange du deinen Schlafplatz wieder so verlässt, wie du in vorgefunden hast – eh klar!

7. Namibia

Namibia ist eines der klassischen Roadtrip-Ziele und trotzdem irgendwie ganz anders. Hier brauchst du auf jeden Fall ein Auto mit Allradantrieb, denn Straßen, wie wir sie aus Europa kennen, gibt es hier nicht. Außerdem solltest du gleich checken, ob sich ein Ersatzreifen an Board befindet – denn ich kann dir fast garantieren, dass du während deiner Fahrt mindestens einmal einen Reifen wechseln musst.

Von der Hauptstadt Windhoek geht es erst einmal in den Südwesten zu den Dünen im Sossusvlei. Dort gibt es nicht nur die höchsten, sondern auch ältesten Dünen der Welt. Am besten bleibst du hier eine Nacht in der Sesriem Campsite, unmittelbar bei den Dünen. So hast du die Chance den Sonnenaufgang zu erleben und das ist wirklich ein irre geiler Anblick!

Nach dem ganzen Sand geht es weiter an die Küste in den kleinen Ort Swakopmund. Hier kannst du entweder am Strand chillen oder dir beim Sandboarden – im Liegen oder Stehen – deinen Adrenalinkick abholen. Wenn du etwas wirklich Abgefahrenes sehen willst, dann nimm dir noch ein bisschen Zeit, um östlich von Swakomund die Moon Landscape zu erkunden. Bei dem rissigen Boden und den zahlreichen Kratern sieht es hier wirklich so aus, als hättest du gerade eine Mondlandung hinter dir.

Danach geht es weiter die Küste entlang in den Norden Namibias. Genauer gesagt in den Skeleton Coast National Park. An diesem Teil der Küste befindet sich der größte Schiffsfriedhof der Welt und auch an Land entdeckst du eine Skurrilität nach der anderen, zum Beispiel lebende Steine (eine besondere Pflanzenart) oder Wüstenelefanten.

Dieser Küstenabschnitt ist einer der lebensfeindlichsten auf der ganzen Welt – schon krass irgendwie. Es wird Zeit den Rückweg nach Windhoek anzutreten, aber nicht ohne in Damaraland anzuhalten. Hier kannst du die ganze Vielfalt des Landes auf einmal erleben, von einer Safari durch den gleichnamigen Nationalpark bis hin zu richtig alten und tollen Steinmalereien ist hier alles dabei.

Die wichtigsten Infos im Überblick

Länge: etwa 2.400 Kilometer
Dauer: mindestens anderthalb Wochen
Reisezeit: immer
Auto: Jeep oder Defender mit Ersatzreifen
Tipp: Tanke, wann immer du eine Tankstelle siehst – denn die sind nicht sehr weit verbreitet und das Letzte, das du willst, ist ein leerer Tank mitten in der Wüste.

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8. Panamericana – Vom Feuerland nach Alaska

Die Panamericana ist als die längste Straße der Welt echt geiles Roadtrip-Material. Vom tiefsten Süden Argentiniens geht es in den hohen Norden nach Alaska und zwischendrin warten eine Menge krasser Erlebnisse und Abenteuer auf dich!

Los geht’s in der argentinischen Stadt Ushuaia, genauer gesagt im Nationalpark Feuerland, wo die Panamericana beginnt. Als Erstes geht es immer an der Westküste Südamerikas Richtung Norden. Über die beeindruckende Atacama Wüste in Chile, nach Bolivien und zu den berühmten Inkastätten Machu Picchu und Cusco in Peru. Gerade hier lohnt es sich viel Zeit zu verbringen, denn schon allein die Aussicht ist ein Traum, ganz zu Schweigen von der krassen Geschichte, die du hier quasi anfassen kannst.

Nachdem du in Ecuador, Costa Rica und Kolumbien den Urwald und die einsamen Strände ausgiebig genossen hast, geht es mit dem Schiff nach Panama. Auch in Honduras, Belize, Guatemala und Mexiko gibt es wieder etwas Geschichte in Form von der Maya-Kultur. Vor allem die Kultstätten Copán in Honduras und Palenque in Mexiko sind der Hammer.

Danach geht es geradewegs in die moderne Neuzeit, denn du nimmst Kurs auf Los Angeles. Diese Stadt ist überwältigend und es braucht Zeit, um sie in ihrer vollen Schönheit kennen zu lernen. Vielleicht hast du danach erst einmal keine Lust mehr auf so viel Zivilisation, dann ist ein Abstecher in das Death Valley genau das Richtige. Als Alternative ist auch Las Vegas gleich um die Ecke.

Auf deinem weiterem Weg kommst du noch durch San Francisco, Sacramento, Portland und Seattle, bevor du später die Grenze nach Kanada überquerst. Für diesen Teil der Strecke lässt du dir am besten wieder ganz viel Zeit, denn du wirst merken, dass du fast alle 100 Meter anhalten und aussteigen möchtest, um die unglaublich geile Landschaft zu bestaunen.

Wenn es zeitlich bei dir passt, lege einen kurzen Umweg ein und kombiniere diesen Roadtrip einfach mit dem Icefields Parkway – wenn du schon mal in der Gegend bist, lohnt sich das auf jeden Fall! Falls du dich lieber weiterhin an die Route hältst, plane unbedingt einen Stopp im Kluane Nationalpark ein. Die Landschaft rund um den Mt Logan ist mehr als sehenswert. Danach nimmst du direkten Kurs auf Alaska und kommst so deinem Ziel immer näher.

Eigentlich ist es, egal wo du von hier aus hinfährst oder hinsiehst, denn Alaska ist einfach nur unglaublich geil: endlose Weiten, wilde Tiere wie Bären oder Elche, Schnee, krasse Küstenabschnitte und vieles mehr! Bevor du die Endstation, die Prudhoe Bay, erreichst, nimm dir noch ein letztes Mal Zeit, um eine Tour durch das Arctic National Wildlife Refuge zu machen – perfekter Abschluss eines Monster-Roadtrips!

Die wichtigsten Infos im Überblick

Länge: etwa 25.000 Kilometer
Dauer: mindestens sechs Monate
Reisezeit: So wählen, dass du im Sommer in Alaska ankommst.
Auto: Alter VW-Bus
Tipp: Auch hier ist eine gute Planung wieder die halbe Miete!

9. Schottland – Abenteuer Norden

Der Norden Großbritanniens besitzt mit Schottland ein kleines Juwel für Roadtrip-Fans. Um die unsagbar geile Landschaft hier oben zu entdecken, legst du am besten in Edinburgh los. Bevor du dich aber ins Auto setzt, schau dir erst einmal die Stadt selbst an – dazu kannst du auf den kleinen Berg Arthur’s Seat steigen. Von dort hast du den perfekten Überblick.

Anschließend geht es gleich weiter nach Glasgow, die größte Stadt Schottlands. Wenn du ein Fan von Harry Potter bist, dann ist die Uni in Glasgow Pflichtprogramm – das Gebäude sieht fast aus wie Hogwarts und diente J.K. Rowling als Vorbild. Quer durch den Loch Lomond & Trossachs Nationalpark geht es dann weiter nach Glencoe. Hier erwartet dich Ben Nevis, der höchste Berg Großbritanniens.

Als Nächstes geht es auf die Isle of Skye. Plane dafür auf jeden Fall ein bisschen Extrazeit ein, denn hier gibt es richtig viel zu sehen und es warten ein paar tolle Wanderungen auf dich. Danach geht es mitten durch die Highlands nach Ullapool. Bereite dich auf jeden Fall auf viele Stopps vor, denn die Landschaft in dieser Gegend wird dich umhauen! Wenn du von den geilen Aussichten noch nicht genug hast, dann gibt es auf dem Berg Stac Pollaidh noch viel mehr davon.

An der Küste entlang geht es bis in den Ort Thurso. Auf dem Weg dorthin kommst du an Blarimore vorbei. Von dort aus läufst du etwa fünf Stunden zur Sandwood Bay – einer der schönsten Strände der Welt! Auf deinem Rückweg gen Süden nach Iverness kommst du immer wieder an kleinen Buchten und versteckten Stränden vorbei. Nimm dir Zeit und genieße diese geile Küstenladschaft! Wenn du Glück hast, bekommst du sogar Minkewale, Delfine oder Robben zu Gesicht.

Die Straße führt dich weiter nach Ballater, das mitten im Cairngorms Nationalpark liegt, der nur darauf wartet von dir per Fahrrad oder zu Fuß entdeckt zu werden. Bevor du wieder nach Edinburgh zurückfährst, kannst du noch einen kurzen Stopp in Perth einlegen und die letzten Momente deines Abenteuers im Norden auskosten.

Buch- und Lesetipps: Weitere Streckenideen für deinen Roadtrip durch Schottland gibt’s hier, während du hier ein paar tolle Tipps für Edinburgh findest! Und wenn du noch mehr Tipps zu Edinburgh suchst, ist dieser Guide genau das Richtige für dich!

Die wichtigsten Infos im Überblick

Länge: etwa 1.300 Kilometer
Dauer: mindestens 12 Tage
Auto: Kombi, Jeep oder Campervan
Tipp: In Schottland darfst du wild campen und somit deine Lieblingsorte einfach zu deinem Zeltplatz machen.

10. Südaustralien – Great Ocean Road

Die Great Ocean Road ist mal wieder ein richtiger Klassiker, wenn es um Roadtrips geht. Die Strecke läuft an einem der spektakulärsten Küstenabschnitte der Welt entlang. Dafür geht es von Melbourne zuerst einmal an den offiziellen Start der Tour, nach Torquay – die Surfhochburg schlechthin. Hier kannst du nicht nur das größte Surf-Museum, die „Surf World“, der Welt besuchen, sondern dich auch gleich selbst mit deinem Board in die Wellen stürzen. Das Gefühl auf einer Welle zu reiten ist unbeschreiblich und dann auch noch in Australien – der Wahnsinn!

Deine zweite Station ist Bells Beach, wo es gleich weiter geht mit dem Surfen. An diesem Strand finden jedes Jahr an Ostern die Rip Curl Pro Meisterschaften statt, aber auch an allen anderen Tagen im Jahr ist dieser Strand ein echtes Muss. Über Lorne führt die die Great Ocean Road weiter zum Cape Otway. Hier kannst du ein bisschen Zeit einplanen, um zum Leuchtturm hinauszulaufen und den Blick über das Meer zu genießen.

Dein nächster Stopp ist dann bei dem australischen Naturdenkmal schlechthin: die 12 Apostel. Gerade bei Sonnenaufgang sehen die Felstürme, die hier aus dem Wasser ragen, richtig geil aus – halte unbedingt deine Kamera bereit! Auch der Rest der Strecke bis nach Allansford hat es in sich. Bereite dich darauf vor, dass du fast an jeder Ecke dein Auto stehen lässt, denn die Gegend wird dich mit den rauen Felsküsten auf der einen Seite und den lebendigen Urwäldern auf der anderen schlichtweg umhauen.

Wenn du am Ende noch ein bisschen Zeit übrig hast, dann lohnt sich die Weiterfahrt zum Tower Hill Nature Reserve. Der ehemalige Vulkankrater, in dem sich heute ein See befindet, ist eine Welt für sich. Bei einer Wanderung triffst du hier vor allem Koalas, Kängurus und Emus. Übrigens kannst du einen Teil der Strecke auf dem Great Ocean Walk von Apollo Bay bis nach Gelnample auch zu Fuß bestreiten – dafür solltest du in etwa 8 Tage einplanen.

Lesetipps: Auch der Westen Australiens eignet sich perfekt für Roadtrips! Hier gibt’s Tipps für den Südteil, hier für den mittleren und hier für den Norden!

 

Die wichtigsten Infos im Überblick

Länge: etwa 253 Kilometer
Dauer: mindestens fünf Tage
Auto: Campervan oder Kombi
Tipp: An der gesamten Great Ocean Road entlang hast du die Möglichkeit Wale zu beobachten ohne dabei auch nur einen Fuß auf ein Boot setzen zu müssen. Vor allem Glatt- und Blauwale kommen in die vielen kleinen Buchten, um dort ihren Nachwuchs aufzuziehen.

11. Südtirol – Abenteuer direkt vor der Haustür

Um so einen richtig genialen Roadtrip zu erleben, musst du nicht immer einen Langstreckenflug auf dich nehmen. Setz dich doch stattdessen einfach in dein Auto und fahr Richtung Süden, um auszuchecken, welche Abenteuer Südtirol zu bieten hat. Start ist diesmal die bayerische Landeshauptstadt München, von wo es in gerade einmal drei Stunden über Österreich nach Norditalien geht. Denk daran, dass du für die Fahrt auf der österreichischen Autobahn eine Vignette brauchst, die du an den meisten Tankstellen rund um die Grenze kaufen kannst.

Dein Weg führt dich als Erstes nach Wiesen/Pfitsch auf den Pretzhof, wo du nicht nur eine geniale Aussicht, sondern auch unglaublich leckeres Essen genießen kannst. Hier kommen noch so richtig traditionelle österreichische Schmankerln auf den Tisch und das größtenteils aus eigener Produktion – also super frisch! Es geht weiter in das Hotel Leitlhof in Innichen. Hier lässt du am besten alle Pläne, Sorgen und was dich sonst noch beschäftigt vor der Tür und schaltest einfach mal ab. Der schöne Wellnessbereich und das feine Essen machen dir das auch wirklich nicht schwer. Das Beste ist allerdings die Aussicht auf die umliegenden Berge der Dolomiten, die du von überall im Hotel aus bestaunen kannst.

Was natürlich nicht fehlen darf, ist eine Wanderung in den Dolomiten. Wenn du, so wie ich, nicht so der Wander- und Kletterprofi bist, dann machst du dich am besten mit einem erfahrenen Bergführer – zum Beispiel von der Alpinschule Sexten Drei Zinnen – auf den Weg. Dabei geht es durch alte Tunnel aus dem Ersten Weltkrieg und über Eisfelder, die hier eigentlich nie wirklich schmelzen, bis auf den Gipfel des Paternkofel, von wo du eine unglaubliche Aussicht auf die berühmten Drei Zinnen hast. Die beste Belohnung nach deinem erfolgreichen Abstieg ist ein kühles Bier in einer der urigen Berghütten, bevor es dann weiter nach St. Vigil geht.

In St. Vigil angekommen, darfst du auf der Sommerrodelbahn erst einmal wieder Kind sein und das macht bei einer Maximalgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometern wirklich so richtig Spaß! Für ein etwas ruhigeres Abenteuer sorgt ein Spaziergang oder – wenn du dich traust – auch ein Bad im eiskalten, aber wunderschönen Pragser See. Abenteuerlich geht es dann auch gleich auf dem Kronplatz weiter, denn hier startet Europas längste und steilste Zip-Line, die dich im freien Flug und in 100 Meter Höhe wieder zurück ins Tal befördert. Der Kronplatz hat aber noch mehr zu bieten, zum Beispiel eine Riesen-Schaukel, mit der du 15 Meter über dem Abgrund hin und her schaukelst, oder einen richtig geilen Downhill-Bike Trail, bei dem dir wirklich die Pumpe geht.

Als Adrenalinjunkie ist der Kronplatz ohne Zweifel eines der Highlights deines Roadtrips durch Südtirol. Wenn du jetzt erst so richtig auf den Geschmack gekommen bist, dann nehme Kurs auf Gröden. Hier wartet ein weiteres fettes Abenteuer auf dich: Paragliding! Einfach so über dem Erdboden in der Luft herum zu segeln, ist ein abgefahrenes Gefühl, das ich dir nur empfehlen kann.

Es gibt aber nicht nur Nervenkitzel und Berge in Südtirol. Die Hauptstadt Bozen ist mit ihren kleinen Gässchen und der schönen Altstadt auch einen Besuch wert. Vom naheliegenden Dorf Jenesien hast du wieder eine geile Aussicht auf Bozen und die umliegenden Gipfel der Dolomiten – wie auf einer Postkarte, nur besser! Außerdem hast du hier die Möglichkeit die wunderschöne Natur auf einem der vielen Haflinger Pferde zu erkunden, die übrigens aus dieser Gegend stammen. Dein Trip führt dich schließlich weiter durch das Vinschgauer Tal, bis an den Reschensee. Dieser künstliche See ist für seinen Kirchturm bekannt, der aus dem Wasser ragt, und ist zudem der perfekte Ort, wenn du schon immer einmal Kitesurfen lernen wolltest.

Bevor es langsam wieder Richtung Heimat geht, nimm dir noch ein bisschen Zeit, um die kleine Stadt Meran zu erkunden und dort ein bisschen La Dolce Vita zu leben. Lass dir dabei auf keinen Fall die Pizza in der Pizzeria La Smorfia entgehen! Als perfekter Abschluss deines Roadtrips steht jetzt noch ein letztes Abenteuer an und zwar im Abenteuerpark von Erwin Mairginter. Hier gibt es alles, was dein adrenalinsüchtiges Herz begehrt: Tarzaning, Canyoning, Riverwalken und Abseilen. Nach einem Tag mit Erwin kannst du dieses aufregende Prickeln von Abenteuer mit auf den Heimweg nehmen.

Lesetipp:

Viele weitere Tipps für deinen Südtirol-Roadtrip gibt es hier!

Die wichtigsten Infos im Überblick

Länge: etwa 940 Kilometer
Dauer: mindestens zwei Wochen
Reisezeit: Mai bis Oktober
Auto: Kombi oder kleiner Campervan

Kapstadt Urlaub Lions Head

12. Pan-African Highway – Von Kairo nach Kapstadt

Die Strecke von Kairo nach Kapstadt wird zwar Pan-African Highway genannt, allerdings wurde dieser Highway nie vollendet. Egal, was zählt, ist, dass diese Tour einer der ultimativsten Roadtrips der Welt ist! Du startest in der ägyptischen Hauptstadt Kairo, in der du dir erst mal etwas Zeit für die Pyramiden von Gizeh und den Rest dieser beeindruckenden Stadt nehmen solltest – gerade die krasse Geschichte der alten Ägypter ist beeindruckend.

Anschließend geht es am Sueskanal entlang über Hurghada nach Luxor in das Tal der Könige. Dann geht es auch schon über die erste Grenze in den Sudan, wo dich dein Weg sofort in die Nubische Wüste führt. Das Highlight hier sind die Pyramiden von Meroe, wie schon in Gizeh ist es hier auch wieder ein krasses Erlebnis so viel Vergangenheit mit eigenen Augen zu sehen.

Wenn du genug von der Wüste hast, lohnt sich eine Tour auf dem Nil, bei der du eventuell sogar Krokodile zu Gesicht bekommst. Es geht weiter nach Äthiopien, wo die Heilige Stadt Axum und der Blaue Nil mit seinen riesigen Schluchten, Gefällen und Wasserfällen auf dich wartet. Da dieses Gebiet nicht ungefährlich ist, solltest du dich einem erfahrenen Führer anschließen.

In Kenia ist der Ostafrikanische Grabenbruch sehenswert. Hier haben einst echte Naturgewalten einfach so den Boden verschoben und neue Landschaften geformt. Heute gilt genau dieser Graben als die eindrucksvollste Landschaft Kenias. Die Straße führt dich über Nairobi weiter nach Tansania. Doch bevor du dir ein paar Tage im Serengeti National Park gönnst, geht es im Manyara National Park erst einmal auf Jeep Safari – ein einmaliges Erlebnis und echt empfehlenswert!

An der Küste des Landes solltest du dir Zanzibar Island nicht entgehen lassen. Das ist nicht nur der perfekte Ort, um an einem der Strände mal durchzuatmen, sondern hier kannst du auch mit Delfinen schwimmen und das ist wirklich etwas, dass du in deinem Leben nie wieder vergessen wirst. Als Nächstes geht es weiter über Malawi nach Mosambik und Simbabwe, wo es zur Abwechslung mal in die Berge geht.

Die Eastern Highlands solltest du während einer ausgiebigen Wanderung erkunden. Außerdem sind die Victoria Falls ein echtes Muss und das nicht nur, weil es hier eine geile White Water Rafting Tour gibt. Weiter in Botswana kannst du das Auto mal für zwei Nächte stehen lassen und stattdessen die Krokodile, Nilpferde und Elefanten am Okavango Delta mit dem Kajak besuchen.

Jetzt liegt nur noch Namibia zwischen dir und Südafrika. Bevor du dich aber auf die Zielgerade begibst, lege noch einen kurzen Stopp im Etosha Nationalpark und in Swakopmund ein. In Südafrika angekommen, kannst du gleich nach der Grenze ein bisschen Zeit für den Namaqua Nationalpark einplanen, der sich auf direktem Weg nach Kapstadt befindet, wo dein unbeschreiblich geniales Afrika-Abenteuer ein Ende findet!

Die wichtigsten Infos im Überblick

Länge: etwa 13.000 Kilometer
Dauer: mindestens drei Monate
Auto: Defender mit Zeltdach

13. Nordirland – Causeway Coastal Route

Um einen geilen Roadtrip zu erleben, musst du gar nicht weit weg, denn auch in Europa gibt es so einige Straßen, die es wert sind, abgefahren zu werden. Eine davon ist die Causeway Coastal Route an der Nordküste Nordirlands. Den Anfang macht die Hauptstadt Belfast, die schon einiges zu bieten hat. Ganz besonders genial ist die Titanic Experience – ein erlebbares Museum an dem Ort, wo der Ozeanriese gebaut wurde.

Es geht weiter nach Carrikfergus. Gleich um die Ecke befindet sich der Gobbin Cliff Walk. Die Landschaft rund um die steilen Klippen wird dich umhauen – Kamera nicht vergessen! Weiter geht es nach Glenarm. Die Burg in Glenarm ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Wie in vielen anderen Orten Nordirlands wurde hier Game of Thrones gedreht.

Dein Trip geht weiter nach Torr Head, wo du einen geilen Ausblick über die typischen grünen Felder und das Meer hast. Weiter in Ballycastle solltest du die Fähre nach Rathlin Island nehmen. Auf der kleinen Insel leben nur 140 Menschen und sobald du am Ufer anlegst, hast du das Gefühl, als hättest du eine Zeitreise hinter dir. Dieser Ort ist unglaublich verschlafen, aber auch unglaublich schön, und hier befinden sich viel weniger Besucher als du vielleicht denkst.

Ganz in der Nähe kannst du die enge Hängebrücke Carrick-a-Rede überqueren, die ungefähr 30 Meter über den Felsen hin und herschwingt. Es geht weiter zu einem anderen Ort, dem Ballintoy Harbour oder besser bekannt als die Iron Islands. Es geht weiter zum Giant’s Causeway, das absolute Highlight deiner Tour! Dieses Naturwunder ist eine Ansammlung von über 40.000 sechseckigen Basaltsäulen, die aus dem Wasser ragen. Das sieht nicht nur krass aus, sondern ist auch echt legendär! Denn angeblich sind dies die Fußstapfen eines Riesen, der das Meer überquert hat, um einen anderen Riesen anzugreifen – total abgefahren.

Bevor du weiter an der Küste entlang fährst, lohnt sich ein kurzer Abstecher Richtung Landesinnere, um dir die sagenumwobenen Dark Hedges anzusehen. Wieder am Meer entlang kannst du dir die Ruinen des Dunluce Castle ansehen, bevor es weiter in die kleinen Fischerorte Portrush und Portstewart geht. In Castlerock wird es Zeit am goldenen Downhill Beach ein bisschen zu chillen, bevor du deinen Trip dann in Londonderry beendest.

Die wichtigsten Infos im Überblick

Länge: etwa 193 Kilometer
Dauer: mindestens drei bis vier Tage
Auto: Campervan oder Kombi
Tipp: Wenn du noch nicht genug von der Irischen Küste hast, dann kannst du deinen Roadtrip über den 2.500 Kilometer langen Wild Atlantic Way, der in Londonderry beginnt, einfach fortsetzen.
Alternative: Wild Atlantic Way

14. Kalifornien – California’s Pacific Coast Highway

Sonne, Meer und gute Laune – genau das macht einen geilen Roadtrip aus! Wie gut, dass es auf dem California’s Pacific Coast Highway davon mehr als genug gibt. Du startest deinen Trip in San Francisco, aber natürlich erst nachdem du dir die Golden Gate Bridge, Alcatraz und die krasse Lombard Street angeschaut hast. Deinen ersten Stopp kannst du bereits in San Jose einlegen. Hier steht das Winchester Mystery House, mit Abstand eines der skurrilsten Häuser, die du je gesehen hast.

Nach einem kurzen Halt an der Half Moon Bay geht es weiter nach Santa Cruz. Wenn du Vintage magst, dann wird diese Stadt genau nach deinem Geschmack sein, denn hier hast du an vielen Ecken das Gefühl, dass es dich direkt in die 60er oder 70er Jahre zurückkatapultiert hat. Über Monterey Bay und das Point Lobos State Natural Reserve, wofür du ein bisschen Extrazeit einplanen solltest, geht es weiter zum Big Sur. Auf diesem Küstenstreifen wirst du dein Auto sicherlich alle fünf Minuten irgendwo abstellen, um die geniale Landschaft zu bestaunen und zu fotografieren.

Die Highlights sind Pfeiffer Beach, McWay Falls, Point Sur State Historic Park und die Hot Spring Baths im Esalen Institute. Es geht weiter nach San Simeon, wo du dir Hearst Castle, ein echt extravagantes Schloss anschauen kannst. In San Luis Obispo findest du die verrückte Bubble Gum Alley, eine kleine Gasse, deren Mauern mit Tausenden ausgespuckten Kaugummis verziert sind – du kannst diese Tradition natürlich weiterführen und deinen Kaugummi auch dort lassen.

Über Santa Barbara geht es weiter Richtung Los Angeles, aber nicht ohne am Ventura Beach aufs Surfbrett zu steigen und das nahe gelegene Malibu zu erkunden. Wenn du in L.A. angekommen bist, lohnt es sich gleich wieder etwas mehr Zeit einzuplanen. Die Stadt hat so viel zu bieten: Santa Monica Pier, Universal Studios, Hollywood Walk of Fame – um nur ein paar Sehenswürdigkeiten zu nenn. Eigentlich brauchst du hier schon fast eine ganze Woche! Anschließend befindest du dich schon auf der Zielgeraden, über Dana Point, Laguna Beach und Newport Beach geht dein geiler Roadtrip an der kalifornischen Küste in San Diego zu Ende!

Die wichtigsten Infos im Überblick

Länge: etwa 940 Kilometer
Dauer: mindestens zehn Tage
Auto: Campervan oder Kombi

costa rica urlaub

15. Costa Rica – Einsame Strände und Regenwald

Vielleicht ist Costa Rica nicht das erste Land, das dir in den Sinn kommt, wenn du an einen Roadtrip denkst, dafür ist es aber mit Sicherheit eines der coolsten. Hier wartet an jeder Ecke ein neues Abenteuer auf dich, was dich nicht nur einmal an deine Grenzen bringt. Um dieses krass vielseitige Land, in dem es nicht nur Regenwald und geniale Strände, sondern auch richtig hohe Berge gibt, zu erkunden, startest du am besten in der Hauptstadt San José. Gleich hinter der Stadtgrenze führen dich kleine kurvige Straßen durch Berg und Tal bis zur La Tigra Rainforest Lodge. Hier kannst du dir eine kleine und einfache Holzhütte mitten im Regenwald mieten und diesen anhand eines kleinen Wanderwegs auch gleich ausgiebig erkunden.

Nach deiner Nacht im Dschungel geht es weiter in den Torino Volcano Nationalpark, der mit einer unglaublich coolen Wanderung zur Quelle des Río Celeste auf dich wartet. Der Fluss mit seiner leuchtend blauen Farbe wirkt schon fast außerirdisch und gerade zu den intensiven Grüntönen des Regenwaldes bietet sich dir hier ein unvergessliches Bild. Wenn du etwas Zeit übrig hast, lohnt sich auf dem Weg zum Torino Nationalpark noch ein Stopp im Vulkan Arenal Nationalpark. Hier kannst du eine Wanderung zum Kratersee des Cerro Chato machen oder auf einem Weg aus 16 Hängebrücken den Dschungel von oben betrachten – ziemlich geile Perspektive!

Es geht weiter bis an die Küste nach Playa Hermosa, wo sich einer der schönsten Strände des Landes befindet. Aber ganz ehrlich: Auch die Strände der umliegenden Buchten haben es in sich, am besten leihst du dir hier deshalb ein Kajak aus und suchst dir den schönsten Strand zum Chillen aus. Für etwas mehr Abenteuer sorgt die Congo Trail Canopy Tour etwas außerhalb von Playa Hermosa. Hier kannst du über insgesamt 11 Zip-Lines und drei Hängebrücken wie Tarzan die Wipfel des Regenwaldes unsicher machen.

An der Küste der Nicoya-Halbinsel geht es weiter nach Sámara. Nimm dir für diese Strecke auf jeden Fall genug Zeit, denn erstens musst du hier durch den ein oder anderen Fluss fahren und zweitens ist die Landschaft so genial, dass du ganz bestimmt oft anhalten willst. Du kannst hier zwar auch auf befestigten Straßen im Landesinneren fahren, aber es gibt nichts Besseres, als ein kleines Off-Road-Abenteuer in Costa Rica – vorausgesetzt natürlich, du hast den richtigen Wagen dafür!

Über Tamarindo geht es weiter an den Playa Islitas, wo du eine Nacht direkt am Strand verbringen kannst, bevor dich dein Weg nach Playa Santa Teresa führt, dem Surfer-Hotspot schlechthin. Auf dem Weg dorthin kannst du gleich einen absoluten Must-Stop einplanen, denn der kleine Strand von Playa San Miguel ist nicht nur menschenleer, sondern auch gesäumt mit Palmen und kilometerlang – also Hängematte raus und die Seele baumeln lassen! In Playa Santa Teresa angekommen, hast du dank vielen Surfboradverleihern am Strand von Playa del Carmen die Möglichkeit deine Sehnsucht nach den Wellen ausgiebig zu stillen, bevor du dich nach Jacó aufmachst. Dafür führt dich dein Weg über die legendäre Krokodilbrücke am Rio Grande. Hier solltest du unbedingt anhalten und ein paar Fotos von der Krokodilgruppe machen, die sich auf den Sandbänken unter der Brücke tummelt.

Von Jacó geht es weiter nach Quepos und in den angrenzenden Parque Nacional Manuel Antonio. Der Nationalpark besteht aus einer kleinen Inselgruppe, zwei richtig schönen Buchten und einem kleinen Hügel, von dem du eine tolle Aussicht hast. Dein nächster Halt ist der Ballena National Marine Park auf dem Weg zur Osa-Halbinsel, wo du recht gute Chancen hast Wale und Delfine zu beobachten und außerdem die umliegenden Korallenriffe beim Schnorcheln erkunden kannst.

Sobald du auf der Osa-Halbinsel angekommen bist, befindest du dich im wildesten Teil des Landes. Das ist vor allem dem riesigen Nationalpark Corcovado zu verdanken, der ganze 13 Ökosystem beherbergt. Der Park kann allerdings nur in Begleitung eines ausgebildeten Guides zu Fuß oder mit dem Boot betreten werden. Es ist deshalb wichtig, dass du deinen Besuch rechtzeitig anmeldest. Am besten parkst du dein Auto in Carate und wanderst von dort aus zum Eingang des Parks. Wenn du Glück hast, begegnest du schon hier einigen wilden Tieren. Im Park selbst darfst du maximal fünf Tage bleiben, kannst in dieser Zeit aber einiges an einzigartiger Natur erleben. Vor allem die endlosen und total unberührten Strände sind der Hammer!

An der Pazifikküste entlang trittst du nun wieder die Rückfahrt nach San José an. Bevor dein Roadtrip allerdings in der Hauptstadt endet, solltest du dir noch ein bisschen Zeit für einen Stopp im Parque Nacional Chirripó nehmen und den Cerro Chirripó, den höchsten Berg des Landes, besteigen. Die Aussicht wird dich für deine Mühen mehr als belohnen – das perfekte Ende eines perfekten Roadtrips!

Lesetipp: Viele weitere und ausführliche Infos für deinen Roadtrip in Costa Rica findest du hier!

Die wichtigsten Infos im Überblick

Länge: 1.450 Kilometer
Dauer: mindestens zwei Wochen
Reisezeit: Zur Regenzeit von Mai bis November sieht die satte grüne Landschaft am schönsten aus, allerdings macht das Zelten dann weniger Spaß
Auto: Land Rover Defender von Nomad America

Tipp: Auch wenn das Wildzelten in Costa Rica generell nicht erlaubt ist, so wird es an den meisten abgelegenen Orten toleriert. Es gibt zudem ein paar offizielle Zeltpläze in den Nationalparks, allerdings solltest du diese rechtzeitig reservieren.

Welchen dieser Roadtrips würdest du am liebsten machen?

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12 Kommentare zu „Die 15 besten Roadtrips der Welt

  1. Kathrin on

    Wow, cooler Post! Da möchte ich am Liebsten gleich wieder in den nächsten Camper steigen und losfahren 🙂 Die meisten Roadtrips habe ich selbst schon gemacht und kann nur aus vollstem Herzen zustimmen, es lohnt sich! Zu meinen persönlichen Highlights zählen dazu auch noch die australische Westküste (Darwin bis Perth), Neufundland und Alaska 🙂

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  2. Julia on

    Hi Sebastian,

    tolle Liste… Ein paar dieser Roadtrips habe ich auch schon selbst gemacht, als nächstes ist die Ringstraße in Island geplant. Unser Roadtrip durch Schottland war auf jeden Fall eines meiner Highlights!

    Sehr schöner Blog übrigens 🙂

    LG, Julia

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  3. Sarah on

    Habe im September die Ring Road auf Island gemacht, sind auch viel abseits gefahren. Island ist einfach wunderschön.
    Bei dem Beitrag, bekommt man echt Lust noch andere Touren zu machen 🙂

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  4. Feli on

    Wow!! Vielen lieben Dank! Ich bin gerade auf einem riesigen Roadtrip einmal um den südamerikanischen Kontinenten herum und Träume von vielen deiner vorgeschlagenen Routen!!

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  5. Marco on

    Aus der Schweiz in die Mongolei ist ja schon geil, ich verlängere das noch um einige KM. Ich fahre dieses Jahr aus der Schweiz nach Japan.

    Aber die anderen Vorschläge sind auch schon interessant. Mal schauen was die nächsten Jahre bieten.

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  6. Pam on

    Erstmal danke für diese Hammer Post 🤗 wie ist denn das eigentlich mit dem grenzüberschreiten und visum wenn man mit dem Auto von Argentinien-usa-kanada-alaska fahren möchte? Und ist das denn problematisch wenn man das eigene in Deutschland zugelassene Auto verschiffen und in diese genannte Länder fahren möchte?

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