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Die Besten Rucksäcke zum Reisen

Sobald du dich für eine längere oder Weltreise entschieden hast, ist die nächste Frage nicht nur, wo hin es überall gehen soll sondern auch wie du Reisen wirst. Es gibt viele verschiedene Backpacks für alle arten des Reisen, es kommt auf deinen individuellen Reisestil und einige andere Aspekte um den richtigen Reiserucksack für deine Reise zu finden.

Denk dran, dass du einige Monate bis Jahre aus diesem Backpack leben wirst daher ist es sehr wichtig, dass man sich für den richtigen Entscheidet. Es ist genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger als dein Reisepartner. Wenn du den falschen auswählst, kann die Traumreise zum Horrortrip werden!

Ich habe vor kurzen ein paar E-Mails von euch bekommen in denen ihr gefragt habt: „Welcher ist der beste Rucksack zum Reisen?“ und „Welche sind gute und richtig günstige Rucksäcke?.

Der beste Rucksack ist sehr subjektiv. Es gibt viele verschiedene Faktoren die eine Rolle bei der Rucksackentscheidung spielen. Dies ist eine Liste an Faktoren die du bedenken willst, wenn du dich für einen Rucksack im Shop oder online entscheidest.

Faktoren zum Rucksack Online Kaufen:

Beste Rucksackgröße zum Reisen

Wenn ich eins beim Reisen gelernt habe, ist es das die Größe eines Rucksacks sehr wichtig ist. Als Reiseblogger bin ich nicht unbedingt der leichteste Packer. Ich Reise immer mit so viel Zeug, dass ich einen großen Rucksack brauche, andere aber können locker mit der hälfte auskommen. Es kommt immer auf die persönlichen Bedürfnisse an. Ein Flashpacker wird mehr Platz brauchen wie ein Budget Backpacker brauchen. Schau dir auch einmal an, ob du nicht lieber nur mit Handgepäck reisen willst!

Bester Rucksack mit Rollen

Ich besitze keinen Rucksack mit Rollen habe aber letztes Jahr eine Freundin und Reisebloggerin den neuen Osprey Backpack empfohlen. Sie hat letztens einen Beitrag hierzu verfasst und sie scheint sehr von dem Rucksack überzeugt zu sein. Rucksäcke mit Rollen können super sein, besonders wenn sie etwas schwerer werden im laufe einer Reise.

Das Design eines Rucksacks

Auch wenn es im ersten Moment nicht so viel Sinn macht, ist das Design eines Reiserucksacks ziemlich wichtig. Du solltest besonders beachten wie sich der Rucksack öffnen lässt. Lässt sich der Rucksack nur von oben öffnen oder hat er vielleicht auch Öffnungen an den Seiten? Das ist Wichtig, da du beim Reisen keine Lust hast jeden Tag deinen Rucksack neu zu packen. Der AirContact Pro von Deuter ist hierfür perfekt!

Bestes Material für deinen Rucksack

Am besten ist es, wenn du einen Rucksack aus einem Wasserfestenstoff dir holst. Viele sind es aber nicht, kommen aber mit einem integrierten Raincape welches deinen Rucksack vor dem Regen schützen wird. Dieser ist meistens unten oder oben in einer kleinen Tasche verstaut.

Preise für Rucksäcke

Der Preis für solche Rucksäcke variiert stark von ein paar Euro bis hin zu ein paar hundert Euro. Bei einem Rucksack mit dem man länger Reisen will, sollte man aber in die Qualität investieren. Ein guter Backpack kostet zwischen 100 und 200 €. Die ganzen Premium-Rucksäcke kosten meistens mehr weil sie mehr Taschen haben.

Die Besten Rucksäcke zum Riesen

1. Deuter Aircontact Pro 

deuter rucksack kaufen

Der Air Contact Pro ist einer meiner absoluten Lieblingsrucksäcke. Ich besitze gleich zwei Stück von diesem Rucksack. Einen mit 50 Liter und einen mit 70 Liter. Der Rucksack ist sehr gut durchdacht und die Taschen sind alle an der richtigen Stelle. Der Rucksack ist in zwei Fächer aufgeteilt, das größere Fach ist oben und das kleinere unten. Diese sind getrennt um die großen und schweren Sachen unten zu platzieren, können aber durch einen Reisverschluss zu einem großen Fach verbunden werden. Der untere Teil fasst ein drittel des Gesamtvolumens und der obere Teil zwei drittel. Es hat auch drei große Taschen von wo man schnell auf seine Sachen zugreifen kann. Dies ist perfekt, da man dadurch den Rucksack nicht jeden Tag neu Packen muss. Klick hier für einen kompletten AirContact Pro Testbericht [auf Englisch]!

 

osprey2. Osprey Sojourn Wheelpack

Adventurous Kate liebt diesen Rucksack und ich denke das es ein super Rucksack ist, wenn du mehr auf Städtereisen stehst wo es eine gut ausgebaute Infrastruktur gibt. Wenn man aber „Off The Path“ reist, dann wird dieser Rucksack wohl wenig hilfreich sein. Denk auch dran, dass Rucksäcke mit Rollen schwerer sind als welche ohne.

 

3. Tatonka Yukon

Der Tatonka Yukon ist ein super Rucksack für die erste Reise. Du neigst beim Backpacken oft dazu, viel zu viel mitzunehmen und dieser Rucksack kann es ohne Probleme stemmen. Außerdem ist er sehr gut gepolstert und nimmt den Druck von den Schultern.

 

 

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11 Kommentare zu „Die Besten Rucksäcke zum Reisen

  1. Karin on

    Die hier empfohlenen Rucksäcke sind meiner Meinung nach tendenziell zu gross. Für eine längere Reise sind folgende Faktoren auch noch wichtig:

    – Der Rucksack sollte so leicht sein, dass man ihn problemlos auch 10km weit tragen kann. Es ist fatal, sich auf Rollen zu verlassen, wenn man dann kilometerweit auf schlechten Naturwegen zu seiner Unerkunft gehenmuss. Und Backpacker haben ja immer noch den Anspruch, möglichst wenig erschlossene Regionen zu erkunden…

    – Der Rucksack sollte klein genug sein, dass man ihn notfalls auch auf einer längeren Busfahrt auf seinem Schoss oder unter dem Sitz unterbringen kann.

    – Mehrer Fächer sind von Vorteil, so dass man die wichtigsten Sachen in leicht zugänglichen Fächern unterbringen kann und nicht jedesmal den ganzen Rucksack auspacken muss. Wenn man jeden Tag woanders schläft, ist das ein riesiger Vorteil!

    40l plus ein Stück „Handgepäck“ sollten ausreichen – auf jeden Fall reichte mir das gut aus. Zwar ohne Laptop oder Tablet, dafür mit rund 30 Musikkassetten. Und auch Hängematte und Wasserfilter fanden ihren Platz… Platz sparen lässt sich wunderbar, indem man statt viele Kleider etwas Waschmittel einpackt und statt grosser Shampoo- und anderer Kosmetikflaschen die Produkte in Kleinstmengen kauft (o.k. – ist nicht sehr umweltfreundlich…). Wer hier wirklich minimalistisch reisen will, nutzt eine Seife für Kleider, Körper und Haare…

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    • sebastian on

      Hey Karin,

      danke für deinen Kommentar. Deine Tipps sind auch sehr hilfreich. Bezüglich der Größe eines Rucksacks ist das ganze sehr subjektiv. Wie bereits erwähnt, ist es für mich als Reiseblogger wichtig einen größeren Rucksack zu haben, weil ich ca. 15 Kilo an Equipment mit mir Trage.

      Auch das mit den Rollen habe ich angesprochen. Diese sind eher für Leute die in Städten Reisen da Rollen auf dem Land und „Off The Path“ keinen großen Sinn machen…

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  2. Carina on

    Hi Sebastian,

    wenn ich da auch mal meinen senf dazugeben darf:
    Den letzten aus Deiner reihe habe ich in der Women Edition, den Deuter Traveller 55+10 SL und hatte ihn ursprünglich auch wegen dem Zusatz des Tagesrucksack attraktiv gefunden.

    Gleich vorab: ich liebe diesen Rucksack und werde vermutlich niemals wieder einen anderen nutzen!
    Aber: Die Sache mit dem Tagesrucksack hat sich meiner Meinung nach als Finte erwiesen, denn um ihn hinten abringen zu können muss er fast leer sein und wenn Du zu viel Schweres einpackst, hast Du Übergewicht nach hinten.
    Vielleicht geht das aber auch nur kleinen Frauen wie mir so 😉

    Daher habe ich den Kleinen letztendlich bepackt doch immer vorne oder seitlich zusätzlich getragen und werde ihn bei der nächsten reise vermutlich nicht mehr mitnehmen, den angeschnallt hatte cih ihn so gut wie nie.

    Dafür der Riesenvorteil des Frauenmodells: Ein Rund-um-Reisverschluss, der ihn sich öffnen lässt wie einen Koffer und die Stoffabdeckung auf der Rückenseite, mit der man bei Transporten wie zum Beispiel Flügen, die Tragegürte perfekt schützen kann.

    Den Traveller gibt es übrigens auch größer und als Herrenmodell 😉

    Viele Grüße!
    -Carina

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    • sebastian on

      Carina ich freue mich immer deinen „Senf“ hier zu lesen 😉

      Das sind gute Tipps. Ich hatte dieses Problem mit dem Quantum/Traveller nicht gehabt. Aber ich kann mir vorstellen das er ziemlich Schwer werden kann. Der Trick ist ja die Schweren Gegenstände dicht an den Rücken und unten zu platzieren, dann sollte es eigentlich gehen!

      Ich finde es auch super, dass man die Rucksäcke wie einen Koffer öffnen lassen. Das spart viel Stress und man muss den Rucksack nicht jeden Tag neu packen!

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  3. Andreé on

    Für den Post werden Dir sicherlich viele dankbar sein, die gerade Ihren nächsten Backpacking-Urlaub planen! 🙂

    Eine Ergänzung zu den Rucksack mit Rollen: Die sind nicht nur etwas schwerer, sondern lassen sich wegen der Stange zum Ziehen auch nicht so angenehm tragen. Daher meiner Meinung nach eher was für Städtereisen.

    @Carina: Hätte ich auch vermutet, dass es einen nach hinten zieht, wenn man an den großen Rucksack noch einen kleinen Tagesrucksack dranhängt.

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    • sebastian on

      Du hast absolut recht mit dem Rollenrucksack, die sind eher was für Städtereisen.

      Bezüglich dem extra Tagesrucksack, ich packe den Schweren kram immer in den großen an den Rücken und den Tagesrucksack mit leichten Sachen wie Unterwäsche etc…, wenn ich dann irgendwo länger bleibe Packe ich Laptop, Kamera etc… in den Daypack dadurch zieht es einen nicht so sehr nach hinten beim Reisen. Außerdem kann der Daypack schnell abgeschnitten werden ohne das du es manchmal merkst, dadurch muss ich keine Angst haben, dass meine Wertsachen irgendwann verschwinden…

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  4. Erica on

    für kleine tagesausflüge ist der Beutel Rucksack von foubag super pracktisch. die leichten modelle kann man sehr gut klein falten, in den koffer packen und dann an ort und stelle benutzen. der rucksack ist nicht riesig, hat aber viele taschen und fächer um alles gut unterzubringen. 🙂

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  5. Thomas Alboth / The Family Without Borders on

    Wir haben uns die für unseren Familien-Outdoor-Trip den Bach Specialist besorgt (ich den 75 Liter und für meine Frau den 65er). Sind super Rucksäcke, aber ein wenig teuer. Hat zwar außer der TopBag keine Außentaschen aber Reißverschlüsse überall. Und die Dinger sind unkaputtbar.

    Wir hatten Travelblogger-Ausrüstung und Zelt, Kocher und alles für 2 Kinder für 4 Monate drin. Aber zugegeben, mit Essen und Wasser für 3 Tage war es schon manchmal hat, alles zu schleppen.

    Hier mehr zu Gepäckliste: http://thefamilywithoutborders.com/de/packliste-fur-familien-outdoor-trip-2014-06-30/

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  6. Werner on

    Hallo,
    ich habe etwas andere Erfahrungen gemacht. Ich war ein Jahr als Backpacker in Australien und Neuseeland unterwegs und zwar mit einem 90l Gregory Rucksack (das Modell ist nichtmehr erhältlich, ähnlich dem Denali Pro 105). Da ich in Neuseeland viele Wandertouren gemacht habe, war eine komplette Campingausrüstung dabei sowie ein ziemlich warmen und voluminöser Schlafsack. Ein 40l-Modell wäre also schon halb voll gewesen, wenn ich meine Bergstiefel darin verstaut hätte ;).

    Was ich an meinem 90l-Rucksack so liebe ist, dass ich wirklich alles(!) IM Rucksack unterkriege und nichts außen befestigen muss – was man spätestens dann schätzt, wenn es in Strömen regnet oder man den Rucksack irgendwo verstauen muss. Desweiteren ist das packen ein Klacks, man muss nicht stopfen und und findet sich auch besser zurecht. Ich kann einen großen Rucksack also nur empfehlen!

    Sehr praktisch ist auch eine abnehmbare Deckeltasche, die man sich im Messenger-Bag-Style umhängen kann, für Tagestouren oder Städtetrips.
    Wenn man wirklich vorhat, den Rucksack auch mal länger zu tragen, sollte man größten Wert auf eine gute Hüftgurtkonstruktion legen. Die sollte möglichst steif sein und sich nicht nach oben oder unten verbiegen lassen. Der Rucksack mit vollem Gewicht sollte sich bequem so tragen lassen, dass eigentlich garkein Gewicht auf den Schultern lastet und die Schultergurte nur zum stabilisieren der Last da sind, ohne dass der Hüftgurt einschneidet oder unangenehm ist. Das System von Gregory ist hier meiner Meinung nach eines der besten am Markt.
    Was ich noch empfehlen kann, ist ein Rucksackliner aus Kunststoff, wenn man viel in Zelten übernachten wird. Ist der Rucksack außen klatschnass, lässt man ihn im Vorzelt liegen, zieht das Gepäck im Liner heraus und hat alles schön trocken im Zelt, ohne dass man sich mit einem nassen Rucksack rumplagen muss. Und wenn man River-Crossings zu bewältigen hat, muss man nicht fürchten, dass alles nass wird, wenn man ausrutscht und ins Wasser fällt.
    Was das Leben aus dem Rucksack übrigens noch so viel einfacher macht, sind Taschen (Meru Meshbag), in denen man seine Klamotten organisiert und Tupperdosen für Kleinkram, die es ja in allen denkbaren Größen gibt.

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  7. Brian on

    Hi Sebastian, cooler und informativer Artikel. Danke dafür. Leider habe ich meinen Backpack nicht im Artikel wiedergefunden, weshalb ich ihn nun im Kommentar erwähne =) Ursprünglich wollte ich 7 Wochen Reisen gehen. Aus sieben Wochen wurden 12 Monate und es geht weiter. Diesen Kommentar schreibe ich aus Nicaragua, Insel Ometepe. Wunderbar hier! Nur zu empfehlen. Also mein Backpack hat 48l und dies ist mehr als genug. Gerade noch Handgepäck. Hat eine extrem grosse Öffnung und man muss ihn nicht von unten nach oben packen. Eigentlich muss man nur für 2 Wochen packen… Diese 2 Wochen wiederholen sich halt 26 mal 😉 Also mein Favorit ist der Eagle Creek Gear Hauler 48l. Hast den schon mal gesehen? Da er mir so gut gefällt, habe ich ihm sogar einen Blogpost gewidmet. Hätte ich anfangs der Reise nie gedacht. http://www.mindmotivation.ch/perfekte-rucksack-eagle-creek-gear-hauler/ . Meinen Blog habe ich erst soeben gestartet oder bin besser gesagt noch im Aufbau. Freue mich auf jeden Besuch! Herzliche Grüsse aus Nicaragua

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