Mach jeden Tag zu deinem Abenteuer!

Dubai: Die Faszination der Superlative

Ich persönlich verbinde Dubai größtenteils mit Reichtum und imposanter Architektur und ehrlich gesagt, mit der Phrase ‚Nichts ist unmöglich’. Warum also nicht die Chance nutzen und die Stadt der Superlative einmal aus nächster Nähe kennenlernen?

Na dann- los geht’s!

Wegen Berlins Unfähigkeit in Bezug auf Flughäfen, ging es zunächst einmal nach Hamburg. Emirates ist immer einen Flug wert, wie ich finde. Netter Service und vor allem ein grandioses Entertainment Programm. Nach 4 Wochen TV und Kino Abstinenz, genau das was ich gebraucht habe.

40°C und ein sehr netter Guide von Arabian Oryx begrüßten uns am Flughafen und brachten uns zu unserem traumhaften Hotel, Fairmont the Palm, gelegen am Palmenstamm Jumeirah. Diese künstlich erschaffene Insel liegt im Persischen Golf und verlängert die Küstenlinie Dubais um ca. 100km.

The Palm Jumeirah

Das ausgefeilte Programm war ziemlich straff und ließ wenig Raum für eigene Abenteuer. Daher ging es am nächsten Tag sehr früh mit einer Bootstour los, um die Palme, auf der wir ja schließlich wohnten, aus nächster Nähe zu erkunden. Der Blick auf Dubais Skyline war atemberaubend. Die ungewöhnliche Architektur ist Geschmackssache, aber auf jeden Fall faszinierend.

Dubai Skyline

 

In Dubai liegt dir die Welt zu Füßen!

Das Wahrzeichen von Dubai, das Burj al Arab („Turm der Araber“), stach mir besonders ins Auge. Das Hotel ragt wie ein riesiges Segel aus dem Meer und ist mit seinen knapp 321m auch nur ein bisschen kleiner als der Eiffelturm- wie verrückt!  Weiter ging es dann mit einer Jacht zu dem royalen und exklusiven Beach Club Lebanon, the World, welcher bereits wie man uns stolz berichtete, von Prominenz wie beispielsweise Sean Paul oder Akon gemietet wurde. The World ist genau wie die Palm Jumeirah eine künstlich erschaffene Inselgruppe, gelegen inmitten des Persischen Golfs. Die 270 aufgeschütteten Inseln sind in Form einer Weltkarte angeordnet und symbolisieren Kontinente und Länder. Ein kleiner Ausflug auf eine libanesische Insel, um dann auf künstlich erschaffenen „libanesischen“ Sandstrand die moderne Skyline von Dubai mit seinen eindrucksvollen Gebäuden zu bewundern, so etwas gibt es wirklich nur hier.

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Royal Beach Club

 120 Nationen in einem Essen?

Den Rest des Tages haben wir überwiegend mit grandiosem Essen verbracht. Der Executive Chef vom Fairmont the Palm hat sich, zu meiner großen Freude bei einem 4 Gänge Menü mal so richtig ausgetobt. Den Einfluss der 120 Nationen, welche rund 75 % der Bevölkerung in Dubai ausmachen, hat man geschmeckt. Ob Arabisch, Italienisch, Französisch oder Brasilianisch, das Essen ist wirklich großartig.

Private Cook The Palm Jumeirah

Den Tag rundete schließlich die Aussicht vom Burj Khalifa ab. Mit 828m das höchste Gebäude weltweit und mit 10m pro Sekunde gibt es hier auch noch den schnellsten Aufzug der Welt. Arabische Musik, Licht und Videosequenzen haben die Fahrt zu einem richtigen Erlebnis gemacht. Es war phänomenal.

Wie wäre es mit Kamelschokolade?

Der nächste Tag begann mit einer kurzen Führung durch die Altstadt mit Abstecher zum arabischen Gewürzmarkt. Das hatte für mich etwas Mystisches, Orientalisches und vor allem endlich etwas Authentisches.  Nachdem ich Safran und Kardamon gekauft hatte, überredete mich der deutschsprachige Verkäufer noch etwas Kamelmilchschokolade zu probieren. Davon hatte ich noch nie etwas gehört, aber es schmeckt wirklich fantastisch. Der Österreicher Martin van Almsick hatte die Idee, Schokolade aus der Milch der Höckertiere herzustellen. Erstmals nur für die verwöhnten arabischen Gaumen der Scheich Familie bestimmt, aber glücklicherweise jetzt auch erhältlich für Normalsterbliche.

Alt trifft auf Neu

Der Vergleich des bunten Treibens auf dem Arabischen Gewürzmarkt mit dem internationalen Klientel in den vielzähligen Shopping Malls, verdeutlichte, dass westliche Moderne hier auf arabische Tradition trifft. Insbesondere in Bezug auf Frauen sieht man in Dubai von Burka bis Minirock, so Einiges. Die Luxusmetropole, die sich das Ziel gesetzt hat bis 2020, 20 Millionen Touristen zu beherbergen, will sich natürlich möglichst Modern und Weltoffen präsentieren.

Impressions Market

Skifahren in der Wüste

Mir war bereits klar geworden, dass Dubai eine Stadt der Rekorde ist. Höchstes Gebäude, schnellster Aufzug, künstlich aufgeschüttete Inseln, 100km dazugewonnene Küstenlinie. Was kann jetzt noch die Superlative krönen? Natürlich…, eine Skihalle in der Wüste. Es waren mittlerweile über 40°C, also für mich unvorstellbar, dass man hier Ski fahren soll. Schlappen und Shorts wurden gegen Mütze, Schal und Handschuhe eingetauscht und ich stapfte etwas irritiert in Richtung Piste. Sicherlich ist diese Art von Aktivität Geschmackssache und ich kann nur für mich sprechen, aber einer Skihalle in der Wüste ist eine Verschwendung von Energie und wertvollen Ressourcen und somit aus meiner Sicht kein unbedingtes To Do während eines Aufenthalts in Dubai.

View from Burj Khalifa Spice Market International Cuisine Hotel Room with a View at The Palm Jumeirah

Ein orientalisch-arabischer Kochkurs mit dem Senior Chef vom Fairmont the Palm machte das Ende unseres Trips perfekt. Die arabische Küche ist simple, aber verdammt lecker.

Dubai- es war sehr schön! Vielen Dank für die Gastfreundschaft!

Und nun du: Warst du schonmal in Dubai oder würdest du das Land gerne einmal Besuchen? Wie waren deine Eindrücke? Ich freue mich auf deine Meinung in den Kommentaren!

Eingeladen wurden wir von DTCM – Department of Tourism and Commerce Dubai

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6 Kommentare zu „Dubai: Die Faszination der Superlative

  1. Carina on

    Hi Sebastian!

    Die Bilder sind ja wirklich unglaublich!
    Ich hatte bisher Dubai eher als Clichée abgestempelt, aber nach Deinem Bericht würde ich dazu auch nicht mehr nein sagen…
    Sehr schön! Macht fernweh nach Hochhäusern 🙂

    Liebe Grüße,
    Carina

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    • sebastian on

      Danke Carina!

      Dubai ist mir Sicherheit eine Reise wert. Es ist eine total verrückte Stadt die man einmal gesehen haben muss. Dann kann man immer noch entscheiden ob es einem gefällt oder nicht!

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  2. Phil on

    Hey Sebastian,
    finde den Eintrag relativ flach. Alles was du erzählst erfährt man nach 5min Beschäftigung mit Dubai. Hätte von einem Blogeintrag mehr erwartet als eine Werbungsanzeige. Sorry, aber ist meine ehrliche Meinung. Authentisch ist was anderes.

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  3. Martin on

    Dubai erinnert mich durch seine Künstlichkeit etwas an Las Vegas mit etwas weniger Glitzer 😉 Warst Du eigentlich im Burj al Arab drin bzw. oben? Schade, dass Burj Khalifa (auch in Dubai-Stadt) nicht aur dem Programm stand, die Aussicht ist einfach gigantisch wie der Turm sebst.

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