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Emirates Business Class A380: Luxusabenteuer in der Luft!

Pressereise Emirates

Für mich war Fliegen bis dato schlichtweg ein Mittel zum Zweck. Eine Möglichkeit, um schnell von A nach B zu kommen, aber nichts, dass ich einfach so aus Freude an der Sache tun würde. Dass sich aber alles mit nur einer Kennzeichnung auf dem Ticket ändert, hätte ich mir nie gedacht. Business Class ist das Zauberwort.

Vor zwei Wochen bin ich das erste Mal in meinem Leben mit Emirates in der Business Class von Düsseldorf nach Dubai geflogen und dass sogar im A380. Wie du dir einen Flug in der Business Class vorstellen kannst und warum ich mich nun fast noch weniger aufs Fliegen freue, verrate ich dir in diesem Beitrag!

Champagner im Flieger

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Emirates Business Class A380: Luxusabenteuer in der Luft!

Die Schlange am Schalter hatte bereits eine ordentliche Länge und ich grinste innerlich, als wir an dieser vorbei gingen und schnurstracks auf den Schalter der Business und First Class zuliefen. Pass und Skywards-Karte abgegeben zum Meilen sammeln und schon waren wir durch. Ein wenig besonders fühlt man sich dabei schon und praktisch ist es sowieso, nicht lange warten und sich die Beine in den Bauch stehen zu müssen. Schließlich gibt es auf dieser Welt genügend zu erleben, als dass man seine Zeit mit ewigem Gewarte auf was auch immer verbringen sollte. Ok, auf die Liebe lohnt sich das Warten dann vielleicht doch, aber das ist eine andere Geschichte.

Schnell, schneller, Fast Track

Um auch schneller durch die Sicherheitskontrolle zu kommen, gab uns die nette Dame am Schalter ein Fast Track Ticket in die Hand. Business Class machte mir jetzt schon Spaß. Mantel ausziehen, Laptop und Kosmetikkrams rausholen, freundlich Lächeln und ab durch den Ganzkörperscanner. Wie gut, dass mich meine Mutter als Teenager doch davon überzeugen konnte, Piercings würden einem einmal nur Ärger bringen, dachte ich und hob die Hände.

Zugegeben, würde ich auch mal gerne einer dieser Sicherheitsarbeiter sein und mir einen Haufen Menschen als Röntgenaufnahmen anschauen. Die ersten 30 sind bestimmt lustig. Ob man sein Gegenüber generell anders betrachtet, wenn man tagtäglich mit den nackten Tatsachen konfrontiert wird? Wer weiß. Mehr Toleranz kann dieser Welt jedenfalls nicht schaden.

Mit einem Glas Champagner fängt alles an…

Nachdem auch all unsere Kameras als bombensicher eingestuft wurden, machten wir uns auf den Weg zur Business Class Lounge. Ich schnappte mir gleich zwei kleine Schokoladenstückchen am Empfang, ohne zu wissen, was mich um die Ecke hinter den Türen erwarten würde: Ein Buffet mit diversen Leckereien. Von Büffelmozarella, über Rotkohl mit Rouladen, die mit denen meiner Oma locker mithalten können, bis hin zu süßen Schokotörtchen.

Was mich aber vielmehr interessierte, war der Champagner. Veuve Clicquot. Genau mein Geschmack und was zu Feiern gab es schließlich auch. Wir stießen an, nahmen einen Schluck und schon grinste ich wieder selig. Knapp zwei Stunden hatten wir noch bis zum Abflug. Ich klappte mein Laptop auf, loggte mich ins kostenlose Wifi der Lounge ein und arbeitete noch die letzte E-Mails des Tages ab. Strom gab es ebenfalls und das zweite Glas Champagner war auch schon auf dem Weg – so lässt’s sich doch am besten auf den Flieger warten.

Kurz vor Boarding ging ich nochmals auf die Toilette und staunte nicht schlecht, als ich mich vor einer Dusche wiederfand. Duschen konnte man also auch und dass es hier neben den weltweit etablierten Schnell-Hand-Trocknern auch richtige Handtücher gab, muss ich wohl nicht erwähnen.

emirates business class a380

 

Sanft wie auf einer Wattebahn

Wir liefen zum Gate und konnten auch diesmal an der Schlange vorbei marschieren und direkt in den Flieger einsteigen. Es war aber nicht irgendein Flieger: Vor uns stand ein A380. Seit meinem ersten Flug mit einem A380 von Bangkok aus bin ich ein riesen Fan dieses Flugzeugtypen. Turbulenzen spürt man kaum und auch die Landung ist meistens so sanft wie Rollerbladen auf einer Wattebahn.

Zudem ging es für uns gleich in die obere Etage der Machine, wo bereits mehrere Flugbegleiteter mit Champagner-Gläsern auf uns warteten. Na das kann ja lustig werden, nuschelte ich zu mir selbst. Freudig nahm ich ein Glas entgegen und machte es mir in meinem überaus großem Sitz gemütlich. Vor mir befand sich ein breiter Flat-Screen, neben mir lachte mich meine eigene, kleine Mini-Bar an. Da war es wieder, mein Grinsen. Schon jetzt freute ich mich auf die kommenden sechseinhalb Stunden im A380.

Wir hoben ab und kurze Zeit später kam ein Flugbegleiter mit einer Art Matratze zu mir, bat mich aufzustehen und legte diese auf meinen Sitz. Als ich es mir wieder bequem gemacht hatte, hockte er sich neben mich, um mir die verschiedene Knöpfe zu erklären und mir zu zeigen, wie ich aus meinem Sitz ganz einfach ein flaches Bett zaubern kann. Dass ich aber nicht viel schlafen würde, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, denn neben einem genialen Entertainmentprogramm mit einer Menge sehenswerter Filme wartete im hinteren Teil des A380 noch eine mir bis dato unbekannte Bar auf mich.

emirates business class a380 sitze

Wer nichts isst, ist selber Schuld

Kurz darauf wurde ich nach meinem Essenswunsch gefragt. Zur Auswahl standen gleich mehrere leckere Gerichte, aber ich entschied mich für den Lachs als Vorspeise und das Lamm als Hauptgang. Eine gute Wahl, wie sich wenig später herausstellte. Der Lachs war wirklich frisch, das Lamm super zart und der Wein dazu ebenfalls lecker.

Während ich so genüsslich mein Schokoküchlein zum Nachtisch vernaschte, fragte ich mich, was die Leute in der Economy Class wohl gerade essen würden. Zwar ist das Essen bei Emirates auch in der Economy Class sehr lecker, dennoch wird es von der Business Class um ein weites übertroffen. Auf die Frage, ob ich noch ein zweites Glas Wein oder gar ein weiteres Glas Champagner wollen würde, schüttelte ich den Kopf und lehnte dankend ab. So langsam kam ich mir fast schon wie ein Alkoholiker, mindestens aber wie ein Schmarotzer vor.

Ist es denn wirklich in Ordnung, ein Glas von diesem edlen Wein und Champagner nach dem anderen zu trinken? Natürlich, widerfuhr es mir einen Gedanken später. Schließlich fliegt man nicht alle Tage Business und ein solches Ticket hat gerade auch deshalb seinen stolzen Preis. Mit Alkoholismus oder Schmarotzen hat das wenig zu tun, sondern viel mehr mit Genuss und einer guten Portion Lebensfreude.

Die höchste Bar der Welt!

Die Flugbegleiterin war inzwischen schon weiter gezogen, als mich Sebastian fragte, ob wir nicht nach hinten an die Bar gehen wollen. “Die Bar?!” Nicht nur meine Stimme, auch mein Gesichtsausdruck musste meine Per­ple­xi­tät mehr als deutlich zum Ausdruck bringen. “Ja, die Bar”, antwortete Sebastian trocken und schon stand er auf.

Ich folgte ihm wie ein aufgeregter Golden Retriever, der gleich wieder zum Gassigehen raus durfte, und stand ein paar Schritte später vor ihr: der Bar auf 15.000 Metern Höhe. Wir bestellten jeweils einen Gin Tonic und setzten uns in die Loungeecke neben der Bar. Während Sebastian ein Facebook Live Update machte, – WiFi gab es hier oben natürlich auch – trank ich meinen Gin und starrte aus dem Fenster in den dunklen Sternenhimmel.



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Selbst aufs Klo gehen macht Spaß

Noch rund drei Stunden Flug lagen vor uns. Das Glas war leer und meine Blase mittlerweile mehr als voll. Ich ging zur Toilette und stand in einem sauberen Raum mit einer glänzenden Verkleidung in dunkler Edel-Holz-Optik. Vor mir machte sich ein Sortiment an Kosmetikprodukten breit: Parfüm, Handlotion, Rasierer und Zahnbürsten. Ich schnappte mir eine Bürste und die dazugehörige Zahnpasta und putzte mir die Zähne.

Auch diesmal konnte ich mir die Hände und das Gesicht wieder mit richtigen Handtüchern abtrocknen. Anders als in der Business Lounge am Flughafen fehlte hier nur die Dusche, aber die soll es wohl in der First Class geben, habe ich mir sagen lassen. Bei der relativ geringen Flugzeit von Düsseldorf nach Dubai fühlte ich mich aber sowieso noch frisch.

6 Stunden sind viel zu kurz!

Ich ging zurück zu meinem Platz und wandelte meinen Sitz in ein Bett um. Es gab ein richtiges Kissen und auch die Decke war dicker und größer, als ich es von meinen vorherigen Flügen gewohnt war. Ich zog die Schlafmaske an und verschwand wenig später in eine andere Welt.

Als ich knapp zwei Stunden später wieder aufwachte, ärgerte es mich doch ein wenig, dass Dubai so zentral in dieser Welt lag und man von Deutschland nur lächerliche sechs Stunden statt zum Beispiel 12 Stunden wie nach Singapur braucht. Ich hätte nämlich noch ein paar Stündchen länger in meinem Bettchen hoch in der Luft schlummern können.

Dennoch erholt und voller guter Laune stieg ich pünktlich um kurz nach 6 aus dem Flieger. Auf mich warteten 48 Stunden voller Abenteuer in Dubai. Um noch mehr aus diesem Zwischenstopp zu holen, gab es auch diesmal eine Fast Track Karte, mit der ich schneller durch die Immigration am Flughafen kam. Kein Warten, kein Schlange stehen, keine Zeitverschwendung. Daran könnte ich mich gewöhnen.

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Taxifahren war gestern

Wir holten unser Gepäck vom Band, gingen zum Chauffeur Counter von Emirates und gaben unsere Namen an. Ich nahm uns noch zwei Flaschen Wasser aus dem Kühlschrank und schon bekamen wir einen Zettel in die Hand gedrückt und wurden zu unserem Chauffeur gebeten. Er scannte diesen ein und wusste gleich, wo es hingegen sollte: ins neue Rove Downtown Dubai.

Während die Sonne hinter den Wolkenkratzern aufging und ich zuschaute, wie diese Stadt der Superlativen langsam zum Leben erweckte, fragte ich mich, wie ich jemals wieder in der Economy Class fliegen könnte. Mein Grinsen machte sich jedenfalls immer noch auf meinem Gesicht breit und die nächsten Abenteuer konnten kommen.

Line
Line ist zwar ein Großstadtkind, fühlt sich in der Natur aber mittlerweile weitaus mehr zuhause als im trüb-grauem Häuserdschungel. Wenn sie sich nicht gerade mit Sebastian ins Abenteuer stürzt, findest du sie entweder im Reitstall, in einer finnischen Sauna oder in einem süßen Café am Laptop mit einem Flat White und einem leckeren Cheese Cake vor der Nase.
Line

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3 Kommentare zu „Emirates Business Class A380: Luxusabenteuer in der Luft!

  1. Michelle on

    Das klingt ja wirklich klasse. Ich habe gestern noch das Video von geh-mal-reisen gesehen, als sie ebenfalls mit dem A380 9 Stunden in der Business Class unterwegs wahren. Das war schon schick! 🙂

    Antworten
    • Line Dubois on

      Hi Michelle,
      die Business Class ist wirklich toll! Gerade auf Langstrecken-Flügen macht das einen riesen Unterschied und man kommt wirklich viel erholter an 🙂 Und Champagner geht auch immer 😉
      Alles Liebe!

      Antworten
  2. alex on

    Hallo,ich hatte letztes Jahr auch das Glück Businness bei Emirates zu Fliegen da die economy class voll war:)
    Ich hoffe es war nicht das letzte mal,da mann sich schnell daran gewöhnen kann.

    LG Alex

    Antworten