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#MyWorldGarmisch: Wie mich ein Fremder noch mehr in meinem neuen Zuhause ankommen ließ!

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Garmisch-Partenkirchen. Ich hätte nie gedacht, dass ich diesen Ort einmal mein Zuhause nennen würde, aber genauso ist es gekommen. Während es mich früher in Großstädte wie Berlin oder gar Bangkok zog, lebe ich jetzt mitten in den Bergen, in einem Ort mit weniger als 30.000 Einwohnern.

Diesen Sommer durfte ich mein neues Zuhause dann auf eine ganz andere Art und Weise kennenlernen: Gemeinsam mit momondo zeigte ich Elijah, einem russischen Instagrammer aus St. Petersburg, im Rahmen der Let’s Open Our World Kampagne meine Lieblingsecken in und rund um Garmisch-Partenkirchen. Der Clou: Wir kannten uns vorher nicht, waren uns beide fremd. Doch schnell stellten wir fest, dass uns mehr verbindet, als uns trennt: die Liebe zur Natur und zu den Bergen, die Leidenschaft für die Fotografie und der Drang nach Abenteuer.

Warum diese Entdeckungstour für mich ein besonderes Erlebnis war und welche Highlights du in Garmisch-Partenkirchen nicht verpassen darfst, verrate ich in diesem Beitrag!

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Wie mich ein Fremder noch mehr in meinem neuen Zuhause ankommen ließ!

Warum eigentlich Garmisch-Partenkirchen?

Ich glaube, die erste Frage, die ich beantworten muss, ist, warum Line und ich nun überhaupt in Garmisch-Partenkirchen leben. Schließlich kommen wir beide nicht von hier: Line ist in Köln groß geworden und ich auf Mallorca. Zwar bin ich mit 14 nach Deutschland und tatsächlich auch nach Bayern gezogen, jedoch in die Nähe von Salzburg – fand es aber eher schlimm als schön.

Wie bin ich, oder besser sind Line und ich nun also auf die Idee gekommen, genau hierher zu ziehen?

Witzigerweise wurden wir genau das auch gefragt, als wir nach unserer Weltreise statt zurück nach Berlin, nach Hannover gezogen sind – aber das ist eine andere Geschichte. Tatsächlich entstand die Idee aus einer rein rationalen Überlegung, die dann ziemlich schnell ein starkes Bauchgefühl nach sich zog.

Lass es mich so kurz wie möglich erklären: Bei unserem Roadtrip durch Britisch Kolumbien letztes Jahr ging ich während einer 5-stündigen Fahrt unsere letzten Abenteuer durch und stellte dabei immer wieder das Gleiche fest: So richtig gut gefällt es uns in den Bergen. Schließlich gehen wir gerne wandern, aber auch Canyoning oder Rafting – alles Sportarten, die in den Bergen besonders Spaß machen.

Als wir dann noch Whistler, einem wirklich coolen Ort mitten in den Bergen und nicht weit von Vancouver einen Besuch abstatteten, war auch Line von der Idee, in eine ähnlich kleine Stadt in die Alpen zu ziehen, total angetan – und wenn wir uns erstmal etwas in den Kopf setzen, folgen bei uns auch schnell Taten.

Also machten wir uns auf die Suche nach einem Ort in Deutschland, der nicht zu klein ist und in den Bergen, aber auch in der Nähe einer Großstadt liegt (als Reiseblogger brauchen wir einfach einen guten Flughafen), und der ähnlich wie Whistler auch touristisch und damit nicht so verschlafen ist. Zack, kamen wir auf Garmisch-Partenkirchen!

Kurz nach unsere Kanada-Reise mieteten wir uns hier für zwei Wochen ein wirklich gemütliches AirBnB und schauten, ob wir uns ein Leben in einer Kleinstadt mitten in den Bergen vorstellen könnten. Das ist nun knapp ein Jahr her.

Und was soll ich sagen: Es war quasi Liebe auf den ersten Blick. So wie bei Line und mir auch. Wir waren einfach sofort begeistert, und unser Bauchgefühl sagte uns, „Das ist der richtige Ort!“. Also zogen wir Anfang diesen Jahres ziemlich spontan hierher und nun nenne ich Garmisch-Partenkirchen mein Zuhause – auch wenn ich es immer noch nicht so ganz glauben kann.

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Als mich momondo dann fragte, ob ich nicht Lust hätte, einem völlig Fremden mein neues Zuhause zu zeigen, war ich sofort begeistert von der Idee. Und so besuchte mich Elijah aus St.Petersburg für drei Tage und ich zeigte ihm meine Lieblingsorte in und rund um Garmisch-Partenkirchen.

Gemeinsam absolvierten wir einen Barista-Kurs, schlürften eine Menge leckeren Kaffee, aßen saftige Burger und deftige Haxen, tranken eine oder auch zwei Mass Bier während der Garmischer Festwoche, begaben uns auf Deutschlands höchsten Berg, machten uns zum Sonnenaufgang auf den Weg zum Geroldsee, sprangen bei über 30 Grad in den türkisblauen Eibsee und schossen viele Bilder, die uns noch lange an diese gemeinsamen Abenteuer erinnern werden.

Es waren drei unfassbar schöne Tage, in denen ich mein neues Zuhause noch besser kennenlernte, und mich auch irgendwie aufs Neue in Garmisch-Partenkirchen verliebte. Das Beste: Ich konnte mein neues Zuhause nicht nur aus den Augen eines Fremden entdecken und es so noch mehr zu schätzen lernen, sondern durfte diesen Fremden ziemlich bald meinen Freund nennen.

Es ist genau der Grund, aus dem auch momondo solche Kampagnen wie diese startet und sich dafür einsetzt, dass mehr Menschen verreisen können, warum ich das Reisen so liebe und Reiseblogger geworden bin: Reisen verbindet, öffnet neue Welten, bildet, schafft Toleranz und Akzeptanz, zelebriert das Anderssein und macht aus Fremden Freunde.

Und genau wie Elijah, möchte ich nun auch dir meine Lieblingsspots in Garmisch-Partenkirchen verraten, dir mein neues Zuhause näher bringen. Denn wie heißt es so schön: Sharing is caring!

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Im Abenteuer zuhause: die besten Tipps für Garmisch-Partenkirchen!

Wissenswertes über Garmisch-Partenkirchen vorweg

Der Markt Garmisch-Partenkirchen befindet sich rund 90 Kilometer südlich von München, direkt an den Alpen. Mit knapp 27.000 Einwohnern kann Garmisch-Partenkirchen auch als Stadt bezeichnet werden, ist aber mehr ein Zusammenschluss aus 13 Gemeinden und zählt als ein Oberzentrum. Spannend ist auch, das Garmisch-Partenkirchen früher aus zwei Orten bestand: Garmisch und Partenkirchen. Diese wurden 1935 mehr oder weniger unfreiwillig zusammengeführt, um die Olympischen Spiele im nachfolgenden Jahr austragen zu können.

Auch heute noch spürt man den unterschiedlichen Charakter der beiden Ortsteile: Während Garmisch etwas jünger und moderner wirkt, geht es in Partenkirchen traditioneller zu. Hier hängen auf der Haupteinkaufsstraße, der Ludwigstaße, überall bayrische Flaggen und die Häuser sind traditionell bemalt. Die Partnach, die neben der Loisach durch Garmisch-Partenkirchen fließt, macht übrigens die Grenze zwischen den Garmisch und Partenkirchen aus.

Garmisch-Partenkirchen ist nicht nur als Austragungsort für die Olympischen Spiele bekannt, sondern auch für das berühmte Neujahrsspringen sowie für die Kandahar-Abfahrt, eine der steilsten Abfahrten im alpinen Ski-Weltcup mit bis zu 92% Gefälle!

Außerdem befindet sich die fast 3.000 Meter hohe Zugspitze ganz in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen. Sie ist der höchste Berg Deutschlands und wird deshalb auch gerne als „Top of Germany“ bezeichnet. Aus diesen Gründen ist Garmisch-Partenkirchen als Ausflugsziel natürlich sehr beliebt, und dass insbesondere auch unter Wanderern und Bergsportlern.

 

Die schönsten Unterkünfte in Garmisch-Partenkirchen

In Garmisch-Partenkirchen gibt es eine Menge Hotels, und seit ein paar Jahren gesellen sich auch immer mehr richtig coole dazu. Ende des Jahres soll sogar eine ziemlich moderne Jugendherbere direkt neben dem Bahnhof eröffnen: das Moun10!

Alpine Gemütlichkeit mitten in der Stadt: die Werdenfelserei

Das meiner Meinung nach schönste Hotel ist die gerade erst eröffnete Werdenfelserei. Schon beim Eintreten ins Hotel wirst du von der alpinen Gemütlichkeit begrüßt, die sich im gesamten Haus wiederfindet. Die Zimmer sind wie der Rest des Hotels mit viel Holz ausgestattet, bieten ein großes Bad und einen Balkon mit Bergblick. Im Wellness-Bereich warten vier Saunen und mehrere Ruheräume auf dich. Zudem gibt es noch eine große Dachterrasse samt Pool, der in den kalten Monaten sogar beheizt ist.

Nicht nur die Einrichtung, auch die Lage der Werdenfelserei ist wirklich genial: Das Hotel befindet sich direkt am Kurpark und somit mitten in der Stadt. Zur Haupteinkaufsstraße im Teil Garmisch läufst du gerade einmal zwei Minuten zu Fuß.

Moderne trifft Minimalismus: das Quartier

Ein ebenfalls ziemlich cooles Hotel ist das Quartier. Die Zimmer wirken wie ein einziger Holzkasten und sind loftartig gestaltet. Hier kannst du auf der Fensterbank chillen und den Blick auf die Berge genießen, oder du relaxt ein wenig in der Hängematte im Atelier. Jedes Loft hat zudem eine kleine Küchenzeile, sodass du dich hier auch ganz praktisch selbst versorgen kannst.

Das Hotel ist minimalistisch eingerichtet, die Architektur ist sehr modern mit viel Beton, wodurch es teilweise etwas kühl wirkt. Aber das viele Holz sorgt wiederum für die nötige Gemütlichkeit. Auch hier befindest du dich übrigens nur ein paar Minuten zu Fuß vom Stadtzentrum Garmischs.

Mitten im Grünen: das Graseck

Wenn es dich eher ins Grüne verschlägt, bist du im Graseck genau richtig. Es befindet sich am Fuße der Dreitorspitze des Wettersteingebirges und von deinem Zimmer schaust du entweder auf saftige Bergwiesen oder auf eine verschneite Winterlandschaft. Auch hier ist die Einrichtung modern und setzt auf alpine Elemente mit viel Holz. Je nach Zimmerkategorie hast du sogar einen eigenen kleinen Balkon oder eine Terrasse – natürlich mit Blick ins Grüne.

Das Besondere: Du erreichst das Graseck nur zu Fuß oder mit der hauseigenen Gondel! Es ist also der ideale Ort, um die Berge und die Natur rund um Garmisch-Partenkirchen zu entdecken und eignet sich perfekt als Startpunkt für verschiedene Wanderungen. Auch die berühmte und wunderschöne Partnachklamm befindet sich nur wenige Minuten zu Fuß vom Hotel.

Gemütliches Apartment mit Kamin und Blick auf die Berge

Solltest du für mehrere Tage nach Garmisch-Partenkirchen kommen, kannst du dich auch in ein gemütliches AirBnB-Apartment einmieten. Besonders schön ist dieses Apartment von Peter, das sich etwas außerhalb von Garmisch-Partenkirchen im benachbarten Grainau befindet. Es bietet eine offene Küche, ein modernes Bad und Platz für bis zu 6 Personen. Das Beste: Neben einem riesigen Balkon samt Bergblick wartet hier auch ein Kamin für gemütliche Stunden vorm Feuer auf dich!

Übrigens: Line und ich haben in genau diesem Apartment gewohnt, als wir uns Garmisch-Partenkirchen das erste Mal angeschaut und entschieden haben, es unser neues Zuhause zu nennen!

Die besten Cafés und Restaurants in Garmisch-Partenkirchen

Ich gebe es zu: Eine der ersten Dinge, die wir recherchiert haben, war, ob es in Garmisch-Partenkirchen auch ein gutes Café gibt. Das zweite war dann ein Burger-Laden, und als auch der gefunden war, stand dem Umzug nach Garmisch-Partenkirchen eigentlich nichts mehr im Wege.

Wildkaffee: Speciality Coffee aus eigener Röstung

Den allerbesten Kaffee bekommst du in Garmisch-Partenkirchen im Wildkaffee. Hier wird dir wirklich richtig guter Speciality Coffee angeboten, der mit denen aus Großstädten wie Melbourne, San Francisco oder Kapstadt mithalten kann – und das sogar aus eigener Röstung!

Neben dem eigentlichen Kaffee, gibt es noch ein zweites, in dem auch die Rösterei samt eigenem Showroom untergebracht sind. Beide Läden sind supermodern eingerichtet und hier stehen leidenschaftliche Baristi hinter der Theke! Neben richtig guten Kaffeespezialitäten wie Flat White oder Cold Brew, bekommst du hier auch leckere Kuchen, Cookies, Croissants oder belegte Sandwiche.

Fun Fact: Gründer und Chef des Wildkaffees ist übrigens der ehemalige Profi-Eishockey-Spieler Leonhard Wild, auch bekannt als Hardi!

Extra-Tipp: Das Wildkaffe bietet zudem Barista-Kurse an, bei denen du mehr über den Anbau von Kaffee und den gesamten Zubereitungsprozess erfährst. Auch eine kleine Cupping-Session gehört dazu, bei der du verschiedene Kaffeesorten verkostest. Es ist wirklich spannend zu erfahren, was alles dahinter steckt, bevor du deinen Kaffee in der Tasse hast – ich kann dir so einen Kurs nur empfehlen und bei den Jungs und Mädels vom Wildkaffee lernst du nicht nur eine Menge, sondern spürst mit wieviel Leidenschaft sie ihrem Job nachgehen!

 

Café – Bar – Berge: Frühstück und Kuchen

Ein anderes kleines Café ist das Café – Bar – Berge. Hier gibt es für meinen Geschmack zwar keinen guten Kaffee, dafür bekommst du hier aber tolles Frühstück und nachmittags leckere Kuchen. Die Einrichtung ist eher im Vintage-Stil gehalten, dafür aber auch sehr gemütlich.

Das Ludwig: Lecker Frühstücken in Partenkirchen

Ziemlich neu ist das Ludwig auf der Ludwigstraße in Partenkirchen. Auch hier bist du richtig, wenn du auf der Suche nach einem guten Frühstück bist, und auch der Kaffee schmeckt hier gut – sogar eine Chemex bekommst du hier serviert!

Zum Wildschütz: die besten Haxen (in ganz Bayern)!

Die besten Haxen in meinem Leben habe ich tatsächlich hier in Garmisch-Partenkirchen gegessen und zwar im Restaurant Zum Wildschütz. Die Stube ist richtig gemütlich und im Sommer kannst du im kleinen Biergarten draußen sitzen. Neben Haxen bekommst du hier auch andere Bayrische Spezialitäten, leckeren Zwiebelröstbraten oder ein knuspriges Wiener Schnitzel.

Garmisch-Partenkirchen Zum Wildschütz Haxen

 

Tipp: Das Wildschütz ist so beliebt, dass du auf jeden Fall einen Tisch reservieren solltest und das am besten rechtzeitig!

Gasthaus zur Schranne: lecker und gemütlich

Ein ebenfalls tolles bayrisches Restaurant ist das Gasthaus zur Schranne. Es bietet weitaus mehr Plätze als das Wildschütz und auch hier kannst du im Sommer draußen sitzen. Besonders gut schmecken hier das Backhendl und der Kaiserschmarrn zum Nachtisch – auch hier solltest du am besten reservieren.

Shaka Burgerhouse: für einen ordentlichen Burger

Wie bereits angedeutet, kann Garmisch-Partenkirchen nicht nur was in Sachen Kaffee, sondern auch in Sachen Burger. Richtig leckere Kreationen bekommst du nämlich im Shaka Burgerhouse, besonders geil ist meiner Meinung nach der Shaka’s BBQ Kingsizedburger! Auch die Einrichtung ist durch das industrielle Design echt cool.

Der Berg ruft: die schönsten Berge und Aussichten

Was ich an Garmisch-Partenkirchen wirklich am meisten liebe, ist die geniale Lage: Egal, wo du hinschaust, schaust du auf beeindruckende Berge und dass, ohne dich eingeengt zu fühlen!

Die Zugspitze: Deutschlands höchster Berg

Am bekanntesten ist natürlich die Zugspitze, mit 2.962 Metern Deutschlands höchster Berg. Von hier oben hast du eine wirklich geniale 360° Panoramaaussicht und kannst bei gutem Wetter über 400 Alpengipfel aus vier Ländern entdecken, neben Deutschland blickst du nämlich auch auf Österreich, die Schweiz und Italien – auch München kannst du in der Ferne sehen!

So kommst du auf Deutschlands höchsten Berg

Entweder wanderst du als Abenteurer rauf auf die Zugspitze, oder du fährst mit der Seilbahn oder der Zahnradbahn und der Gletscherbahn hinauf.

Die Seilbahn wurde erst Ende letzten Jahres eröffnet und bricht gleich drei Weltrekorde: Sie hat das längste freie Spannfeld von 3.213 Metern und überwindet mit 1.945 Metern den weltweit größten Gesamthöhenunterschied in nur einem Abschnitt. Außerdem steht sie mit 127 Metern auf der weltweit höchsten Stahlbaustütze für Pendelbahnen. Ziemlich krass, oder?! In nur 10 Minuten bist du oben und hast dabei dank der beheizten, riesigen Fensterscheiben immer eine geniale Aussicht!

Aber auch die Fahrt mit der Zahnradbahn ist ziemlich besonders. Hier kannst du bereits hinterm Bahnhof in Garmisch-Partenkirchen einsteigen und fährst dann gemütlich am Hausberg, der Alpspitze und Grainau vorbei, um dann anschließend durch den Zugspitz-Tunnel bis zum Platt der Zugspitze auf 2.600 zu gelangen. Dabei wurde die Zahnradbahn nach einer Bauphase von drei Jahren bereits 1930 in Betrieb genommen und ist heute eine von nur noch wenigen betriebenen Zahnradbahnen in Deutschland.

Die Zahnradbahn fährt einmal die Stunde und benötigt rund 1 Stunde und 15 Minuten bis zum Zugspitzplatt. Anschließend musst du noch mit der Gletscherbahn weiterfahren, die dich innerhalb von 4 Minuten vom Zugspitzplatt zum Zugspitzgipfel bringt. Diese verkehrt alle 10 Minuten.

Egal für welche Bahn du dich entscheidest, kostet das Ticket stolze 56 Euro. Dafür kannst du es dann aber auch für eine Rundfahrt einsetzen und beispielsweise mit der Zahnrad- und der Gletscherbahn hochfahren, und anschließend mit der Seilbahn wieder runter.

 

Hinweis: Die Seilbahn ist aufgrund eines Schadens aktuell geschlossen.

Die Alpspitze: Aussicht samt Adrenalinkick!

Mit ihrem pyramidenförmigen Gipfel ist die Alpspitze ein wirklich besonderer Berg und gilt deshalb auch als Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen. Mit ihren 2.628 Metern thront sie neben der Zugspitze und gehört ebenfalls zum Wettersteingebirge. Auch hier wanderst du entweder zu Fuß hinauf, beispielsweise über das Kreuzeck, oder fährst mit der Alpspitzbahn hoch.

Oben wartet auf dich nicht nur eine ziemlich geile Aussicht auf Garmisch-Partenkirchen und die Zugspitze, sondern auch etwas Adrenalin: Denn die Aussichtsplattform aus Metalgitter und Glas ragt 13 Meter über die Felskante, sodass du einen wirklich genialen Blick runter ins Höllental und dazu noch einen kleinen Adrenalinkick verpasst bekommst.

Das Ticket für die Alpspitzbahn kostet für eine Berg- und Talfahrt 27 Euro, und auch dieses kannst du für eine Rundfahrt mit der Kreuzeckbahn verwenden.

 

Wank: der Panoramaberg

Ebenfalls eine richtig tolle und ganz andere Aussicht hast du vom Gipfel des Wanks. Denn von hier oben siehst du nicht nur auf Garmisch-Partenkirchen mit der Alpspitze, der Zugspitze und dem Eibsee im Hintergrund, sondern kannst auch ins Obere Isartal schauen.

Zum 1.780 Meter hohen Gipfel des Wanks führen mehrere Wanderwege, während du natürlich auch hier mit einer Seilbahn hinauf kommst. Eine Berg- und Talfahrt mit der Wankbahn kostet 21,50 Euro, die einfache Fahrt 14 Euro.

Seen wie in der Karibik und Flüsse wie in Kanada!

Garmisch-Partenkirchen hat aber nicht nur Berge zu bieten, sondern auch wunderschöne Seen, die an die Karibik erinnern, und wilde Flüsse wie in Kanada!

Schön, schöner, der Eibsee!

Dank Instagram ist der Eibsee natürlich schon längst kein Geheimtipp mehr, aber wenn du früh morgens kommst oder nur ein wenig weiter läufst als die meisten anderen Besucher, hast du diesen wirklich wunderschönen See fast ganz für dich allein!

Der Eibsee befindet sich unterhalb des Zugspitzmassivs und ringsherum wächst ein dichter Tannenwald. Je nach Lichteinstrahlung schimmert das Wasser türkisblau und wird deshalb gerne mit der Karibik verglichen. Wenn es bewölkt ist, hat das Wasser eine tiefblaue, fast grünlich wirkende Farbe und erinnert dann schon wieder an Kanada – und im Winter sieht der Eibsee in seinem weißen Gewand nochmals ganz anders aus!

Als Elijah zu Besuch war, war es so heiß, dass wir im glasklaren Wasser des Eibsees schwimmen waren. Während ich Anfang des Jahres sogar schon auf einer dicken Eisschicht über den Eibsee spaziert bin! Egal welches Wetter und egal welche Jahreszeit, solltest du bei deinem Garmisch-Partenkirchen-Besuch also unbedingt hierher kommen!

 

Lesetipp: Noch mehr Wissenswertes über den Eibsee samt Tipps, wie du den Eibsee mit den SUP-Board oder Kanu entdecken kannst, erfährst du in diesem Beitrag!

Klein aber fein: der Geroldsee

Ebenfalls einen Besuch wert ist der kleine Geroldsee. Dieser befindet sich unweit der Bundesstraße Richtung Mittenwald und bietet besonders zum Sonnenaufgang eine wirklich geniale Kulisse: vorne der kleine See, eingebettet in einer saftigen Wiese samt den typischen Hütten, und dahinter die Berge des Wettersteingebirges, die von den Strahlen der aufgehenden Sonne in goldenes Licht getaucht werden.

 

Karibik-Feeling mitten in Bayern: der Walchensee

Wenn du die Straße nun noch etwas weiter und durch Wallgau fährst, gelangst du zum Walchensee. Auch der Walchensee wird gerne mit der Karibik verglichen und, ja, das Wasser hat hier an manchen Stellen und Tagen eine wirklich geniale türkise Farbe! Gerade im Sommer solltest du hier unbedingt vorbeischauen und für eine Abkühlung in den See springen!

Zu besonders schönen Stellen gelangst du übrigens, wenn du die Mautstraße zwischen dem Walchensee und Jachenau fährst. Die Mautgebühr beträgt 4 Euro. Und wenn du schonmal hier bist und etwas mehr Zeit mitbringst, solltest du auch unbedingt hoch zum Herzogstand, denn die Aussicht vom Gipfel ist ebenfalls wunderschön!

Wie in Kanada: der Sylvensteinspeicher

Ganz in der Nähe befindet sich der Sylvensteinspeicher, und als ich das erste Mal hier war, habe ich mich wirklich wie in Kanada gefühlt! Auch hier solltest du unbedingt die 4 Euro zahlen und die Mautstraße zwischen Wallgau und Vorderriß nehmen. Dabei fährst du immer der Isar entlang und durch ein Tal, das der Wildnis Kanadas in Nichts nachsteht – kein Wunder, dass man diese Gegend auch Klein-Kanada nennt!

Tipp: Am besten vereinst du die beiden Mautstraßen miteinander und fährst zunächst vom Walchensee nach Jachenau und anschließend von Vorderriß zurück nach Wallgau. So machst du eine Art Miniroadtrip durch die Karibik und Kanada, und das in Deutschland!

Für alle Draußgänger: die besten Abenteuer in und rund um Garmisch-Partenkirchen

Das geniale an Garmisch-Partenkirchen und damit an meinem neuen Zuhause ist, dass man das Abenteuer hier quasi vor der Haustür hat: Gerade zum Wandern und Klettern, aber auch für alle Wasserfans und Adrenalinsüchtigen hat die Gegend eine Menge zu bieten!

Zu Fuß: die schönsten Wanderungen

Von der Partnachklamm über den Eckbauer bis runter nach Wamberg

Eine wirklich tolle und nicht allzu anstrengende Wanderung führt dich durch die berühmte Partnachklamm, über den Eckbauer bis runter nach Wamberg. Für die Strecke solltest du um die 4 Stunden einrechnen, mit diversen Stopps sogar eher etwas mehr.

Du startest deine Wanderung am Olympia-Stadium und läufst dann zum Eingang der Partnachklamm. Anschließend gehst du links den steilen Weg Richtung Eckbauer hinauf. Wenn du Kaiserschmarrn magst, solltest du hier natürlich unbedingt Halt an der Kaiserschmarrn-Alm machen! Weiter oben hast du vom Berggasthof Eckbauer einen wirklich wunderschönen Blick auf das Wettersteingebirge und läufst anschließend über Wamberg, Deutschlands höchst-gelegenem Kirchdorf, zurück nach Garmisch-Partenkirchen.

 

Über den Hüttlsteig hoch zum Gipfel des Wanks

Ebenfalls superschön ist die Wanderung hoch zum Wank über den Hüttlsteig. Hierfür fährst du mit der Wankbahn zur Mittelstation und startest anschließend dein kleines Wanderabenteuer. Am besten legst du auch einen kurzen Halt in der Esterbergalm ein, um dann über mehrere Serpentinen auf den 1.749 Meter hohen Ameisenberg zu gelangen. Von hier sind es nur noch wenige Meter und Schritte bis zum Gipfel des Wanks, wo dich eine wirklich atemberaubende Aussicht erwartet!

 

Lesetipp: Noch mehr Details zu dieser Wanderung samt spannenden Fakten über die Flora und Fauna des Wanks findest du hier!

Mit dem Paddel: die besten Wasserabenteuer

SUP auf dem Eibsee

Wie bereits erwähnt, kannst du den Eibsee nicht nur zu Fuß umrunden, sondern auch mit dem SUP-Board vom Wasser aus entdecken. Dabei legst du immer wieder am Ufer an oder steuerst auch mal einer der acht Inseln an. Die Boards kannst du dir direkt beim Bootsverleih am See ausleihen. Für die erste Stunde zahlst du 15 Euro, für jede weitere 10. Alternativ werden auch Tretbote ausgeliehen.

 

Wind- und Kitesurfen auf dem Walchensee

Der Walchensee hingegen eignet sich bei den richtigen Bedingungen sogar zum Wind- und Kitesurfen! Solltest du eine der Sportarten betreiben und dein Equipment allerdings nicht dabei haben, kannst du es dir beispielsweise beim Surfzentrum Walchensee ausleihen.

Kajaken und Kanufahren auf der Isar und der Loisach

Wenn du es noch etwas wilder magst, solltest du dich mit dem Kajak oder dem Kanu in die Isar oder die Loisach stürzen! Gerade der Abschnitt zwischen der Griesenschlucht und Garmisch-Partenkirchen auf der Loisach gilt als ein Wildwasserklassiker für Kajakfahrer. Während du zwischen Krün und dem Sylvensteinsee eine wirklich tolle Kanutour unternehmen kannst. Hier werden auch geführte Touren angeboten, wie beispielsweise von Wilderness Watertours.

Hoch hinaus: Gleitschirmfliegen über Garmisch-Partenkirchen

Ein wirklich besonderes Abenteuer ist ein Gleitschirmflug und auch das ist in Garmisch-Partenkirchen möglich, wie beispielsweise von der Alpspitze. Dabei hast du natürlich auch wieder einen genialen Blick auf die Zugspitze, das Höllental und den Eibsee, und kannst je nach Wetter auch wieder bis nach München schauen. In wirklich guten Händen bist du, wenn du mit Tobias von Fly-Garmisch fliegst!

 

#MyWorldGarmisch: ein Zuhause voller Abenteuer

Ich kann es immer noch nicht fassen, Garmisch-Partenkirchen nun mein Zuhause zu nennen, oder besser nennen zu dürfen. Statt in einer Millionenstadt, lebe ich nun in einer Markt mit weniger als 30.000 Einwohnern, um mich herum nichts als Natur und Abenteuer.

Auch wenn ich seit Tag 1 von Garmisch-Partenkirchen begeistert bin, hat mich die gemeinsame Zeit mit Elijah mein neues Zuhause noch mehr schätzen lassen – durch die Augen eines anderen erlebt man einen selbst bereits vertrauten Ort auf gewisse Art und Weise nochmals ganz neu.

Auch wenn es ein wenig verrückt klingen mag, einen Fremden zu sich einzuladen und ihm sein Zuhause, seine ganz persönlichen Lieblingsspots zu zeigen, gibt es doch kaum eine bessere Art Brücken zwischen zwei Kulturen zu bauen, sich näher zu kommen und festzustellen, dass man sich doch viel ähnlicher ist, als man vielleicht denkt.

Disclaimer: Dieser Beitrag entstand durch Unterstützung von momondo, meine Meinung und die Art der Berichterstattung bleiben davon aber unberührt. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an momondo für diese tolle Kampagne und die Möglichkeit, mein neues Zuhause auf diese Weise entdecken zu können und einen neuen Freund gewonnen zu haben! Ein großes Dank geht natürlich auch an Elijah für die tolle gemeinsame Zeit! PS: Folge ihm unbedingt auf Instagram, seine Bilder sind genial!

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