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Die 10 besten Stopps um den Golden Circle Island!

Damit du gleich weißt, welchen der vielen Wasserfälle du auf Island unbedingt sehen und bei welchen geheimen, verlassenen Orten du auf jeden Fall einen Stopp einlegen solltest, und welche Wanderungen dir die geilsten Ausblicke bieten, gibt es hier die besten Stopps auf und abseits des Golde Circle Island für dich!

golden circle island

Die schönsten Stopps um den Golden Circle Island

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Jörkulsárlón

Die Eislagune Jörkulsárlón im Süden Islands ist wirklich ein ganz besonderer Anblick: Im Vordergrund treiben die blau schimmernden Eisberge auf dem Wasser, im Hintergrund erheben sich die mit Schnee bedeckten Berge. Wenn du Glück hast, kannst du auch eine Robbe beim Luftschnappen beobachten. Dafür musst du aber ganz genau hinschauen!

Dieser Ort hat wirklich etwas Magisches. Wenn du bis nach hinten durchgehst, hast du auch in der Hauptsaison nicht so viele andere Reisende um dich herum. Noch besser ist es, einfach ein Stückchen weiter in den Westen zu fahren. Es kommen zwei Parkplätze, von denen du weiter zur Lagune laufen kannst. Zwar kommst du den Eisbergen hier nicht ganz so nah, hast dafür aber Blick auf die komplette Weite des Gletschersees und die Berge, die sich wie ein Scherenschnittim Wasser spiegeln.

Einer der beeindruckendsten Orte ist der Strand gegenüber des Jörkulsárlóns: Hier türmen sich die Eisschollen auf dem tiefschwarzen Vulkansand und die Wellen des eiskalten Meers brechen dahinter an den schwimmenden Eisbergen. Geh hier unbedingt für den Sonnenaufgang hin – wunderschön!

Mývatn

Die geothermale, vulkanische Gegend um Mývatn bietet sich super zum Wandern an. Alternativ kannst du aber auch genauso gut stundenlang am See oder in einem natürlichen Bad relaxen.

Am besten startest du beim Víti Krater, ein glaskarer, türkiser See. Weiter geht es entlang des Kraterrands auf den Gipfel. Die Aussicht hier ist grandios! Überall dampft und raucht es. Von hier aus kannst du auch noch weiterlaufen und diese tolle Landschaft auf eigene Faust erkunden.

Das Feld um Hvrír erinnert schon fast an ein Minenfeld. Ein abgezäunter Weg führt vorbei an blubbernden Schlammtümpeln, aus denen fieser Schwefelgeruch aufsteigt. Wenn du dann noch Zeit hast, fahr einmal um den See herum.

Die Vulkanfelsen im See, die Berge, die sich darin spiegeln, und grüne Wiesen mit grasenden Schafen – ein tolles Bild! Zum Sonnenuntergang solltest du unbedingt ins Mývatn Natural Baths gehen, es ist viel intimer und schöner als die Blue Lagoon!

Tipp: Kehr unbedingt im Vogafjoss Café ein und schlaf am besten auch hier. Das Frühstück ist genial und die Sicht auf den See wunderschön!

Einziges Manko in dieser Gegend: Die Schwefeldämpfe! Einen empfindlichen Magen darfst du hier nicht haben!

Glaumbaer

Glaumbaer ist eine Museumsanlage im Norden Islands, in der du eine Reihe von Grassodenhäusern bestaunen kannst. Sie besteht aus dem Hof, zwei Holzhäusern und einer Kirche. Teile davon existieren bereits seit dem 18. Jahrhundert, ein richtig historischer Ort also.

Die Grassodenhäuser waren bis zum 19. Jahrhundert typisch für Island. Sie wurden damals in den Boden gegraben und die dabei entstandenen Grassoden wurden dann zu Wänden und Dächern aufgestapelt. In diesen noch erhaltenen Häuser kannst du heute auch reingehen und sehen, wie die Isländer damals gelebt haben.

Ein Zeitsprung in das letzte Jahrhundert und sehr interessant anzusehen, diese „Häuser aus Gras“!

Snaefellsnes

Hier auf der Halbinsel im Norden von Reykjavík wird dir die Einöde Islands richtig bewusst, denn hier stehen gefühlt nur eine Handvoll Häuser. Ein Paradies für die typischen Islandpferde, die du hier oft zusammenstehen sehen wirst! Deswegen ist Snaefellsnes, abseits des Golden Circle Islands, auch der perfekte Ort, um reiten zu gehen, zum Beispiel auf der Farm Lysuholl. Schon einstündige Touren führen ans Meer und selbst wenn du noch nie auf einem Pferd gesessen bist, die Pferde sind so brav und extrem gutmütig, dass du keine Angst haben musst.

Auch auf Snaefellsnes befindet sich ein Krater, den du besteigen kannst und von dem du tolle Ausblicke über die Umgebung und Küste genießen kannst. Der Saxholl liegt neben der Straße 574.

Eine etwas längere und steilere Wanderung bietet der Aufstieg auf den Kirkjufell. Der Weg hoch ist abenteuerlich, denn du überwindest in kürzester Zeit 463 Höhenmeter – schwindelfrei solltest du also auf jeden Fall sein! Aber auch von unten sieht der grüne Berg, vom Meer umgegeben, beeindruckend aus.

Solheimasandur

Hinter diesem Namen verbirgt sich ein verlassenes, verfallenes Flugzeugwrack, das einsam und allein am Strand in der Nähe von Dyrhólaey liegt. Es handelt sich hierbei um ein Flugzeug der US Navy, das in den 70er Jahren aufgrund von Spritmangel notlanden musste. Aus allen Öffnungen hängen Kabel raus, die Spitze und das Ende sind komplett abgefallen und du kannst sogar reingehen und dir das Innenleben genauer ansehen. Kaum zu glauben, dass alle Insassen dieses Horrorszenario überlebt haben!

Dieses Wrack ist auf jeden Fall ein richtig cooler, auch etwas schauriger Ort, gerade wenn du bedenkst, dass in diesem Flugzeug tatsächlich Menschen gesessen haben!

Seljavallalaug

Noch so ein verlassener, etwas abstruser Ort: Das Bad Seljavallalaug. Es ist der wahrscheinlich älteste natürliche Swimmingpool in ganz Island, der im Jahr 1923 gebaut wurde. Nach dem Vulkanausbruch in 2010 war es teilweise zerstört, wurde aber von Freiwilligen wieder aufgebaut. Ein Glück!

Der Weg hierhin ist abenteuerlich, denn Schilder gibt es hier nicht. Nimm die Ausfahrt 242 vom Golden Circle Island, fahr bis zum Ende und lauf dann weiter durch den Bach ins Tal, links des Flusses.

Was dich hier am Ende erwartet: ein ehemaliges Bad, das aufgrund von Vulkanwasser natürlich auf 30 bis 35 Grad erwärmt ist. Die immer noch bestehenden Umkleidekabinen kannst du nutzen, um dich nackig zu machen und dann nichts wie ab mit dir ins warme Wasser! Mit Blick auf die Berge und nur umgeben von Natur, ist dies ein wirklich herrlicher, einzigartiger Ort!

Dettifoss & Hafragilsfoss

Wasserfälle gibt es auf Island bekanntlich viele, aber dieser hier ist wirklich beeindruckend! Der Dettifoss ist der wasserreichste Wasserfall Europas. Die Massen, die sich hier aus 100 Metern Breite 45 Meter in die Tiefe stürzen sind einfach gigantisch! Hier kannst du stundenlang sitzen und dem strömenden Wasser zuschauen.

Ein Geheimtipp ist der Wasserfall Hafragilsfoss, zu dem sich die Abzweigung auf dem Rückweg zur Straße befindet. Er liegt 2 km vom großen Dettifoss entfernt und ist nur über eine etwas holprige Straße erreichbar. Die Fahrt lohnt sich aber! Denn von den Aussichtspunkten hast du einen grandiosen Blick auf das Tal, schwarze Lavastrände, tiefe Schluchten und neben dem Hafragilsfoss noch auf einige kleinere Wasserfälle.

Sólheimajökull

Eine Gletscherwanderung ist eigentlich schon Pflicht auf Island, denn so einfach und nah kommst du nicht oft an einen Gletscher ran. Wasserkessel, Wasserwege und Eishöhlen gehören zu einer Tour auf dem Sólheimajökull dazu, Eishöhlen allerdings nur im Winter.

Auf Island ist eine solche Wanderung doppelt spannend, denn hier treffen zwei Extreme aufeinander: weißer Schnee, beziehungsweise durchsichtiges Eis, und schwarzes Lavagestein! Wenn du richtig mutig bist, kannst du hier auch Eisklettern wagen!

Vatnsnes

Diese Halbinsel wird aufgrund ihrer Lage etwas abseits der Ringstraße nicht oft von Reisenden besucht. Das Highlight hier ist der vulkanische Felsen Hvítserkur. Er liegt einsam im Meer, ist vom Kot der nistenden Vögel teilweise weiß gesprenkelt und sieht vor allem bei Ebbe faszinierend aus. Viele sehen in ihm eine Kuh, die im Meer trinkt. Vielleicht wirst du sie ja auch entdecken.

Bei Hindisvík an der Nordspitze wirst du wieder auf einen verlassenen Ort treffen: ein stillgelegter Hafen und ein zerfallener Bauernhof geben dir das Gefühl, eher am anderen Ende der Welt, als auf Island zu sein. Was du hier allerdings super tun kannst, ist Robben in ihrer natürlichen Umgebung beim Faulenzen und Spielen zu beobachten.

Landmannalaugar

Im Inneren des Landes befindet sich diese farbenreiche Berglandschaft, durch die eine breite Schlucht verläuft. Neben der schon fast surrealen Farbigkeit ist diese Gegend vor allem auch für ihre geothermalen Aktivitäten bekannt. Der noch aktive Vulkan Hekla befindet sich direkt um die Ecke.

Diese Ecke Islands ist zum Wandern gemacht: ob durch Lavafelder, tiefe Schluchten, über 60.000 Jahre alte Vulkane oder an Gletscherseen vorbei, die Vielfalt ist unglaublich!

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