Mach jeden Tag zu deinem Abenteuer!

Das sind die coolsten Routen für deine Irland Rundreise

Letztes Update: 13. Oktober 2019

Es gibt Länder, die sind wie gemacht für eine Rundreise und Irland ist definitiv eines davon! Die grüne Insel ist zwar nur in etwa so groß wie Bayern, hat landschaftlich allerdings richtig viel zu bieten.

So kommst du während deines Roadtrips an rauen Küstenlandschaften mit steilen Klippen, skurrilen Felsformationen und weißen Sandstränden genauso vorbei wie an Bergen, unendlich weiten grünen Hügeln und sogar einer faszinierenden Wüste aus Kalkstein. In jedem Fall ist Irland ein Land, das dich mit jeder Menge Abenteuer erwartet und dich mehr als einmal komplett sprachlos macht!

Alles, was du über die kleine Atlantikinsel sowie die Planung deiner nächsten Irland Rundreise wissen solltest, und auf welchen Routen du die schönsten Ecken des Landes entdeckst, erfährst du in diesem Beitrag!

Reif für die Insel?

Das sind die coolsten Routen für deine Irland Rundreise

Was du vor deinem Irland-Abenteuer wissen solltest!

So kommst du auf die Insel

Die Anreise nach Irland geht am besten mit dem Flugzeug. Es gibt mittlerweile von vielen deutschen Flughäfen aus Direktflüge auf die grüne Insel. Praktisch ist, dass sich in jeder Ecke des Landes mindestens ein internationaler Flughafen befindet, so kannst du deine Route komplett flexibel planen. Alle Flugverbindungen und die besten Deals für Flüge zwischen Deutschland und Irland findest du ganz einfach mit momondo.

Falls du die Insel lieber mit deinem eigenen Auto unsicher machen möchtest, ist es das Beste dir eine Überfahrt mit der Fähre von Nordfrankreich aus zu buchen. Von Cherbourg oder Roscoff geht es mit Irish Ferries oder Brittany Ferries direkt an die irische Küste.

Wenn du etwas mehr Zeit hast, lohnt es sich zuerst von Calais oder Dünkirchen über den Ärmelkanal nach Dover überzusetzen. Nach einem Roadtrip durch den Süden Englands und Wales geht es für dich und dein Auto weiter nach Irland!

So gelangst du von A nach B

Falls du keine Lust auf eine lange Überfahrt mit der Fähre hast, allerdings in Irland trotzdem gerne selbst fahren möchtest, kannst du dir schon vor Abflug ein Auto mieten. Neben den üblichen Mietwagenfirmen, solltest du dir vor der Buchung ein Angebot von Check24 oder Billiger-Mietwagen einholen – dort findest du eigentlich immer die besten Angebote!

Eine coole Alternative für deine Irland Rundreise ist es dir einen Campervan auszuleihen. Dazu solltest du allerdings am besten nach Dublin fliegen, wo es viele verschiedene Anbieter gibt. Die besten Angebote findest du auf der Übersichtsseite von MotorHome Republic, die wir auch noch in Australien und Neuseeland getestet haben. Mit einem eigenen Camper wartet in Irland das ultimative Abenteuer auf dich!

Selbst wenn das Wildzelten nicht erlaubt ist, gibt es überall auf der Insel Stellplätze, auf denen du spontan dein Nachtlager aufschlagen kannst. Mit der Karte von Wildcamping kannst du deine Route ganz einfach planen.

Egal ob du mit deinem eigenen Auto, einem Mietwagen oder Campervan unterwegs ist, an eines musst du dich in Irland gewöhnen: Linksverkehr! Am besten planst du besonders in den ersten Tagen etwas mehr Zeit für deine Etappen ein und fährst zudem nur bei Tageslicht. Insbesondere beim Abbiegen hilft es dir darauf zu achten, dass du als Fahrer immer an der Fahrbahnmitte sitzt. So kommt dir das Fahren auf der anderen Straßenseite nach wenigen Tagen schon normal vor.

Wenn du während deiner Reise keine Lust auf Autofahren und Linksverkehr hast, kannst du die Straßen der Insel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unsicher machen. In Irland sollte dafür der Bus ganz oben auf deiner Liste stehen. Damit kommst du anders als mit der Bahn auch wirklich in die entlegensten Ecken des Landes.

Entweder reist du mit dem Linien- und Fernverkehr des irischen Busunternehmens Bus Eireann auf eigene Faust oder du schließt dich einer Reisegruppe an. Besonders die mehrtägigen Touren von Paddy Wagon sind perfekt für deine spontane Irland Rundreise!

Irland Rundreise Tipps: Was du außerdem noch wissen solltest

Der erste Schritt deiner Reiseplanung ist es deine Reisedaten festzulegen. Für deinen Trip nach Irland ist es im Prinzip nicht so wichtig, ob du dich für den Sommer oder Winter entscheidest. Auf der Insel erwarten dich typischerweise kühle Sommer und milde Winter, von den Temperaturen her ist es also eher eine Frage deiner Vorlieben.

Worauf du dich allerdings zu jeder Jahreszeit einstellen solltest, ist der irische Regen. Selbst wenn du deine Rundreise auf den vergleichsweise trockenen Frühsommer legst, kann es passieren, dass es dennoch zwei Wochen nur regnet. Es gilt: Vorbereitung ist alles! Schmeiß deine Regenbekleidung* und deine wasserdichten Wanderschuhe* auch im Hochsommer in deinen Rucksack und lass dich von der Insel davon überzeugen, dass sich Abenteuer bei Regenwetter auch lohnen! Ganz ehrlich: Oft gefällt mir die Landschaft hier an stürmischen Nebel- und Regentagen viel mehr als bei strahlendem Sonnenschein!

Bisher hattest du sicher auf dem Schirm, dass in Irland Englisch gesprochen wird – was natürlich auch der Fall ist. Allerdings existiert neben Englisch noch eine weitere offizielle Staatssprache: Irisch beziehungsweise Irish Gaelige! Im Reisealltag kommst du mit der alten keltischen Sprache insbesondere auf Straßenschildern in Berührung, denn darauf befindet sich unter den englischen Orts- und Städtenamen gleichzeitig die gälische Bezeichnung.

Von den Iren selbst wird die Sprache nur noch in abgelegenen Gebieten, in den Gaeltachts im Westen des Landes aktiv gesprochen, dennoch solltest du dir vor allem für den Gang zur Toilette merken, dass mit „mná“ Damen und „fir“ Herren gemeint ist.

Kleiner Tipp zum Geldabheben und Bezahlen in Irland:

In Irland zahlst du mit dem Euro, wie bei uns auch, in der Regel bezahlst du für das Abheben am Geldautomaten sowie beim Einsatz deiner Kreditkarte im Ausland Gebühren. Wir empfehlen dir hier die N26 Black für 9,90 € im Monat. Solltest du viel außerhalb der Eurozone verreisen, lohnt sich die Gebühr für die Kreditkarte schon bei wenigen Einsätzen im Monat. Dabei werden dir weder Gebühren für das Abheben im Ausland noch beim Bezahlen in Fremdwährungen in Rechnung gestellt. Außerdem ist eine sehr gute Reiseversicherung der Allianz mit dabei. Sollten dir die 9,90 € zu viel sein, kannst du stattdessen die normale N26 Karte wählen.

Diese ist komplett kostenlos, du kannst umsonst Geld in Euro abheben und Bezahlen in Fremdwährungen kostet ebenfalls nichts. Nur Gebühren in Fremdwährungen kosten mit der Kreditkarte 1,7 % vom Umsatz und mit der Maestro Karte 2,00 € + 1,7 %. Im Vergleich: Geld abheben mit der DKB oder anderen Kreditkarten kostet im Ausland zum Beispiel richtig viel Geld.

Die besten Routen für deine Rundreise Irland mit dem Auto!

Irland Rundreise Auto Route 1: Dublin und der Osten

  • Route: Dublin – Drogheda – Cashel – Waterford – Wexford – Dublin
  • Länge: Etwa 600 Kilometer
  • Dauer: mindestens eine Woche

Dublin bietet sich als Hauptstadt der Insel besonders wegen der vielen günstigen Flugverbindungen als perfekter Startpunkt für deinen Trip über die grüne Insel an. Plane nach deiner Ankunft oder vor deinem Abflug mindestens einen Tag ein, um die gemütlichen Straßenzüge der Stadt zu erkunden.

Ganz oben auf deiner Liste sollten dabei der Park Stephen’s Green, Moore Street Market und natürlich mindestens ein Guinness in einem der vielen urigen Pubs stehen! Falls du dir außerdem das Nachtleben auf der bekannten Partymeile Temple Bar nicht entgehen lassen möchtest, buchst du dir am besten schon im Voraus eine Unterkunft in Laufnähe.

Eine coole Alternative zu den recht teueren Hotels sind AirBnBs, hier bekommst du schon ab 65 Euro eine komplette Wohnung. Richtig gemütlich ist dieses Appartment*!

The Wilder Townhouse | tolles Boutique Hotel | relativ Zentral | kostenloses WLAN und hauseigener Parkplatz

The Devlin | cooles Designhotel | außerhalb des Zentrums | kleine aber schicke Zimmer | tolle Rooftopbar und – restaurant

Von der Stadt an die Küste

Bevor du Richtung Drogheda aufbrichst, lohnt sich ein kurzer Abstecher auf die Halbinsel Howth im Norden Dublins. Hier genießt du die gechillte Atmosphäre am Hafen und kommst bei der Aussicht von den Klippen des Howth Cliff Walks zum ersten Mal ins Staunen! Den frischesten Fisch und die leckersten Seafood Tapas gibt es bei Ocopussys und ein richtig geiler Burger steht im The House Restaurant auf der Speisekarte!

Die Ortschaft Clogherhead nordöstlich von Drogheda erwartet dich mit einem der schönsten Strände der Insel, wo du entweder die Seele baumeln lässt oder dich aufs Surfboard schwingst. Die Beach Breaks hier sind genau richtig für Anfänger, während du weiter draußen die Möglichkeit hast krassere Wellen zu reiten!

Ruinen und keltische Gräber im Landesinneren

Jetzt wird es Zeit die mystische Seite der Insel zu entdecken. Dazu machst du dich auf den Weg in die kleine Stadt Trim. Das Highlight hier ist die gut erhaltene Festungsanlage Trim Castle aus dem 12. Jahrhundert am River Boyne. Nachdem du dir die alten Mauern genauer angeschaut hast, holst du dir beim Rafting oder Kajakfahren auf dem Fluss noch einen kleinen Adrenalinkick.

Bevor du dich am nächsten Morgen wieder ins Auto setzt, solltest du dir eine Nacht im Boyne View Bed and Breakfast* nicht entgehen lassen, insbesondere das Frühstück der Pension ist überragend!

Im Osten von Trim wartet einer der skurrilsten und geheimnisvollsten Orte Irlands auf dich: Hill of Tara! Auf den ersten Blick sehen die mit Gras bewachsenen Wälle und Mauern unscheinbar aus, allerdings stehst du hier vor den Überresten einer riesigen Anlage, die vor mehreren Tausend Jahren einer der wichtigsten Orte der Insel war.

Genau genommen haben die Hochkönige hier gewohnt, gefeiert und regiert. Die Einheimischen erzählen sich nach wie vor die zahlreichen Legenden, die sich um Tara ranken. Am Tresen von Fergie’s Pub in Kilmessan findest du sicherlich jemanden, der dir bei einem Pint die alten Geschichten erzählt!

Boyne View Bed and Breakfast | gemütliches BnB | direkt am Fluß | nette Inhaber | gutes Frühstück

Von Whiskey, Kobolden und Feen

Deine nächste Etappe führt dich nach Tullamore, allerdings nicht auf dem direkten Weg, sondern über Edenderry. Als Adrenalinjunkie kommst du beim Skydiving mit den Leuten des Irish Parachute Clubs auf deine Kosten! Dich über den leuchtend grünen Feldern Irlands aus einem Flugzeug zu stürzen und der Erde entgegen zu fliegen ist ein Gefühl von totaler Freiheit, das du in Kombination mit dem vertrauten Abenteuerkribbeln sicherlich nie wieder vergessen wirst!

Nach so einem krassen Erlebnis ist vielleicht ein Whiskey genau das Richtige. In Tullamore hast du die Möglichkeit die Destillerie des Tullamore Dew zu besichtigen. Das ist nicht nur interessant, sondern du darfst den Whiskey probieren – superlecker! Etwas außerhalb der Ortschaft hast du zudem die Möglichkeit in einem urigen irischen Cottage* mitten auf einer Alpaka Farm zu übernachten.

Es geht weiter Richtung Süden nach Cashel. Schon von Weitem siehst du das Wahrzeichen der Stadt: den Rock of Cashel mit seinen mächtigen Ruinen. Die alten Mauern stehen auf einem sagenumwobenen Hügel, der alten Legenden zufolge vom Teufel aufs Land gespukt wurde. Seitdem gilt der Rock als die Heimat von Feen, Kobolden und anderen Wesen aus der irischen Mythologie.

Außerdem findest du hier die Grundmauern einer Hochkönigsfestung, verschiedener Kirchen und Wehrtürmen. Wenn du auf dem Hügel stehst und die alten Steine und Bauten um dich herum betrachtest, ist Gänsehaut vorprogrammiert!

The Lodge @ Hushabye Farm | Alpakafarm | gemütlicher Ort zum entspannen | klein aber fein

Coole Städte, geniale Küsten und Abenteuer im Südosten

Jetzt nimmst du Kurs auf die Südküste. Die Stadt Waterford und ihre Umgebung bieten dir einige der einsamsten und coolsten Surfspots im Osten der Insel. Stürze dich mit deinem Board am Strand in Kilmurren, Annestown oder Tramore in die Wellen. Besonders die T-Bay in Tramore wartet mit genialen Swells auf dich! Zudem solltest du etwas Zeit zum Wandern einplanen. Die Copper Coast rund um Waterford ist mit seinen steilen Klippen und abgelegenen Buchten der Wahnsinn!

Falls das Wetter nicht mitspielt, weichst du auf den Comeragh Drive aus. Hier fährst du mit deinem Camper durch die raue Berglandschaft, die dir sogar bei Regen den Atem rauben wird! In der Stadt selbst lohnt sich ein Besuch im Medieval Museum, wo du einiges über die Entstehung Waterfords und die Besetzung durch die Wikinger erfährst. Danach geht es ins Burzza, um die besten Burger der Gegend zu probieren.

Auf deinem Weg Richtung Wexford steht ein Abstecher auf die Hook Halbinsel auf deinem Plan. Dort erkundest du neben einem alten Leuchtturm auch die beeindruckende Küstenlandschaft. Mit etwas Glück kannst du von den Klippen aus Robben, Delfine oder sogar Wale beobachten. In Wexford angekommen geht es mit den Leuten von The Irish Experience auf einer Seekajaktour, beim Stand-up Paddeln oder Coasteering richtig zur Sache!

Danach schmeckt dir das echte irische Steak im Yard Restaurant auf der Georges Street richtig gut! Deine Nacht verbringst du etwas außerhalb der Stadt in einem der coolsten AirBnBs der Insel, dem Doll’s House*, von wo aus du am nächsten Tag noch einen kurzen Stopp im Freilichtmuseum des Irish National Heritage Park einlegst, bevor dich deine nächste Etappe in die Wicklow Mountains führt!

The Doll’s House | sehr schräges und lustiges Haus | tolle Gastgeber | gute Lage

An der Ostküste entlang zurück in die Hauptstadt

Die Straße führt dich über Gorey und Arklow an der Ostküste entlang bis in den Wicklow Mountain Nationalpark. Nimm dir hier Zeit für lange Wanderungen durch die unberührte Natur. Besonders beeindruckend ist der 127 Kilometer lange Wicklow Way, der dich an den schönsten Plätzen des Parks vorbeiführt. Falls du keine sieben Tage übrig hast, um den kompletten Weg entlang zu wandern, such dir schon im Vorfeld ein oder zwei Teilstrecken aus, die du in wenigen Stunden bewältigst.

Ein absolutes und total irisches Highlight in den Wicklow Mountains ist mit Abstand Glendalough. Im 6. Jahrhundert war das Tal eines der wichtigsten religiösen Zentren der Insel. Heute findest du hier die Ruinen von insgesamt sieben Kirchen, jede Menge Keltenkreuze und anderer Bauten. Das Wahrzeichen des Glendalough Valley ist allerdings der 30 Meter hohe Rundturm, den du schon von Weitem siehst und der dazu diente die vielen Heiligtümer der Kirche vor den Wikingern zu verstecken.

Da es heutzutage noch immer viele Leute nach Glendalough zieht, solltest du deinen Besuch auf den frühen Morgen oder späten Abend legen. Zu dieser Zeit sind hier die wenigsten Menschen unterwegs, außerdem wird die Stimmung bei Sonnenauf- oder Untergang richtig mystisch!

Auf deinem Weg zurück nach Dublin kommst du durch den Küstenort Bray, wo bei Bray Adventures das letzte Kajak- oder Coasteering-Abenteuer deiner Rundreise Irland auf dich wartet. Außerdem solltest du unbedingt noch die traditionellen Fish & Chips bei Cassoni’s auf der Strand Road probieren, bevor du Kurs auf den Flughafen und deinen Alltag zuhause nimmst!

Irland Rundreise Auto Route 2: Die wilde Westküste

  • Route: Cork – Killarney – Dingle – Cliffs of Moher – Galway – Cork
  • Länge: Etwa 700 Kilometer
  • Dauer: mindestens 10 Tage

Die Westküste der Insel ist wild, unberührt und wartet mit vielen Gänsehautmomenten auf dich. Falls du Lust hast die komplette Küste von oben bis unten zu entdecken, ist der Wild Atlantic Way, die längste ausgewiesene Küstenstraße der Welt, genau das Richtige für dich! Wenn du allerdings nicht so viel Zeit hast, kommst du auf dieser Route an den Highlights der wilden Westküste vorbei.

Los geht es diesmal am Flughafen in Cork, den du von vielen großen deutschen Flughäfen aus innerhalb von zwei bis drei Stunden erreichst. Im Prinzip ist die zweitgrößte Stadt der Insel wie ein großes Dorf: gemütlich, entspannt und freundlich. Beginne deinen Roadtrip nicht ohne die Patrick Street entlangzuschlendern und die hippe Atmosphäre aufzusaugen.

Die besten Burger gibt es bei Son of a Bun und einen guten Flat White bekommst du im Filter an der Georges Quay. Wenn du etwas Zeit mitbringst, lohnt sich ein Besuch im Blarney Castle nördlich von Cork. Der riesige Park ist genial zum Spazieren und auf dem höchsten Punkt der Burgruine hast du die Möglichkeit in der Burgmauer den Blarney Stone zu küssen und dir damit eine nie endende Redegewandtheit anzueignen!

Von Cork nach Killarney

Von Cork geht es weiter nach Killarney. Du hast hier die Wahl zwischen dem direkten Weg auf der gut ausgebauten Landstraße N22 oder du lässt dir etwas Zeit und fährst komplett an der Küste entlang über Kinsale, Clonakilty, Bantry, Glengarrife und Kenmare. Die Küstenroute dauert zwar länger, da du dabei allerdings größtenteils dem Wild Atlantic Way folgst, ist sie landschaftlich um einiges cooler!

Egal auf welchem Weg du in den Killarney Nationalpark kommst, hier ist Gänsehaut vorprogrammiert! Der Park ist besonders rund um Muckross House und Ross Castle sehr touristisch, sobald du allerdings den kleineren Wanderwegen etwas weiter folgst, hast du die beeindruckende Landschaft weitestgehend für dich. Wenn du dir, wie die meisten Reisenden, den Torc Wasserfall ansiehst, klettere nach dem Wasserfall die Steinstufen hoch und folge dem mehrstündigen Rundweg auf den Gipfel des Berges. Dort oben triffst du kaum auf andere Leute und hast einen grandiosen Blick über die Seen, Berge und Täler des Nationalparks!

Entlang der Straße durch den Park hast du am Straßenrand oft die Möglichkeit dein Auto stehen zu lassen und die Gegend zu Fuß zu erkunden. Hier gilt: Halte dich von den größeren Parkplätzen fern und parke lieber an den kleinen unscheinbaren Parkbuchten. Von dort aus hast du die Möglichkeit einige der coolsten und unbekanntesten Wanderwege der Gegend zu entdecken!

Killarney ist allerdings mehr als der Nationalpark. Denn hier beginnt auch der berühmte Ring of Kerry. Die 179 Kilometer lange Küstenstraße, die dich einmal komplett um die Iveragh-Halbinsel führt, sollte für deine Irland Rundreise im Westen auf deiner Liste stehen.

Nimm dir am besten einen kompletten Tag Zeit, um an der rauen Küste der Grafschaft Kerry entlang zu fahren. Du kommst dabei nicht nur durch die Berge, auf deren engen Straßen dir teilweise ganze Schafherden entgegenkommen, sondern siehst Irland mit der steil ins Meer abfallenden Küste von seiner wildesten Seite!

In Killarney gibt schläfst du besonders gut in diesem AirBnB am Gap of Dunloe* oder in dem urigen Teal Cottage* etwas abseits vom Trubel viel besser!

Betty’s Cottage Gap of Dunloe | uriges Cottage | alleinlage | gemütliche Einrichtung

Einsamkeit, Abenteuer und die irische Sprache

Deine Route führt dich weiter auf die Dingle-Halbinsel, eine der ursprünglichsten Ecken Irlands. Um den Küstenort Dingle zu erreichen, hast du wieder zwei Möglichkeiten: Der schnellere Weg führt entlang der N86, der schönere führt dich durch die Berge über den Conor Pass. Dazu biegst du kurz nach Inch West von der N86 auf die R560 ab.

Die enge Straße läuft zunächst an der Küste entlang und führt dich bis auf den 456 Meter hohen Pass. Der Ausblick über die gesamte Halbinsel mit den grünen Hügeln und dem Atlantik zu beiden Seiten ist der Hammer!

Sobald du den Westen der Halbinsel erreichst, wirst du mit einem Schild am Straßenrand darauf hingewiesen, dass du dich nun in einer Gaeltacht, einer Irisch sprechenden Gegend des Landes befindest. Für dich als Reisender bedeutet das, dass die Straßenschilder anstatt zweisprachig, hier nur einsprachig auf Irisch sind. Die Einheimischen sprechen zwar in weiten Teilen des Gebiets vorwiegend das traditionelle Gälisch, helfen dir als Gast allerdings auch gerne auf Englisch weiter.

Du solltest hier mindestens eine Nacht bleiben, zum Beispiel in diesem tollen Cottage mit Meerblick*. Denn auf der Halbinsel warten mehrere geniale Wanderwege auf dich, die dich an zerklüfteten Klippen, Mooren und keltischen Ruinen, wie dem Dunbeg Fort und dem Gallarus Oratory, vorbei führen.

Ein Highlight, das du einplanen solltest, ist eine Bootsfahrt in der Dingle Bay. Seit mehr als 20 Jahren lebt hier ein wilder Delfin, den die Einwohner liebevoll „Fungi“ getauft haben. Während einer Fahrt in der Bucht hast du gute Chancen Fungi beim Spielen zu beobachten. Außerdem ist der Slea Head Drive und ein Abstecher auf die Blasket Island ein absolutes Muss!

Über Tralee nach Limerick in die Vergangenheit

Von der Küste machst du dich jetzt wieder auf den Weg Richtung Landesinnere und kommst über Tralee bis nach Limerick, eine der ältesten Städte in Europa.

Limerick erwartet dich mit einer beeindruckenden Altstadt, in der sich ein Bummel durch den Medieval Quarter und eine Tour durch das King John’s Castle besonders lohnen.

Dabei solltest du dir ein Pint im Fitzgerald’s oder Curragower Pub nicht entgehen lassen. Der beste Burger ist mit Abstand der Farmhouse Beef Burger, der bei Brew Bros auf der Speisekarte steht. Falls du Lust auf eine neue Burgervariante hast, probiere den „The Clon“, auf dem die irische Spezialität Black Pudding für eine Geschmacksexplosion in deinem Mund sorgt! Eine gute Tasse Kaffee bekommst du im Aroma Coffee House auf der Roches Street!

Deinen Abenteuerhunger stillst du gemeinsam mit den Leuten von Nev Sail Watersports. Beim Surfen, Kajaken und Stand-up Paddeln geht es vor der Küste und auf dem River Shannon richtig zur Sache. Ziemlich cool ist zudem das River Tubing, bei dem du dich in deinem Tubing-Reifen von der Strömung den Fluss entlang treiben lässt!

Etwas außerhalb von Limerick in Richtung Shannon wartet das Bunratty Castle mit einem genialen Freiluftmuseum, dem Folk Park auf dich. Selbst wenn du normalerweise kein Fan von Museen bist, lohnt es sich für den Folk Park eine Ausnahme zu machen. In dem riesigen Areal findest du alte Originalhäuser aus verschiedenen Epochen der irischen Geschichte, die an unterschiedlichen Orten der Insel abgebaut und in Bunratty wieder aufgebaut wurden. Alle Häuser werden wie früher bewirtschaftet, das bedeutet: Dein Besuch ist wie eine kleine Zeitreise und du findest dich mitten in der Vergangenheit wieder!

Zurück ans Meer zu steilen Klippen und einer Wüste aus Stein

Nachdem du eine Nacht in Shannon verbracht hast, geht es wieder an die Küste nach Kilkee. Dort startet einer der spektakulärsten Abschnitte des Wild Atlantic Way. Auf den Klippen am Rand der Ortschaft bekommst du einen kleinen Vorgeschmack auf das, was dich weiter nördlich erwartet.

Beim Coasteering oder auf dem 8 Kilometer langen Kilkee Cliff Walk erlebst du die schroffe Küste mit allen Sinnen. Ein leckeres irisches Steak bekommst du in der Naughton’s Bar gemeinsam mit einem Pint Guiness serviert. Frisch gestärkt geht es weiter an der Küste entlang. Stell dich darauf ein, dass du am liebsten nach jeder Kurve anhalten möchtest, um die geniale Aussicht zu genießen oder durch die Natur zu wandern – plane also etwas mehr Zeit ein!

Auf der Strecke nach Lahinch lohnt sich ein kurzer Umweg zum Strand von Spanish Point, wo du entweder die Seele baumeln lässt oder dich auf dein Surfbrett schwingst. Dein Board hältst du am besten griffbereit, denn in Lahinch erwartet dich einer coolsten Surfspots an der irischen Westküste. Neben einigen Surfschulen und Verleihläden, ist die Surf Safari ein echtes Highlight, besonders wenn deine Unterkunft etwas außerhalb liegt. Die vielen Surfshops und lässigen Cafés sorgen für eine gechillte Atmosphäre, die du besonders bei einem Flat White im Café Dodi genießen kannst!

Deinen nächsten Halt planst du bei den Cliffs of Moher ein. Die bis zu 214 Meter hohen Steilklippen sind jedoch alles andere als ein Geheimtipp. Wenn du deinen Besuch allerdings auf den frühen Morgen oder späten Abend legst, verpasst du den größten Ansturm. Wenn du am Visitor Centre parken möchtest, musst du während der Öffnungszeiten ein Ticket kaufen, das die Parkgebühren und den Eintritt in das Besucherzentrum enthält.

Tagsüber ist es daher am besten dein Auto im Ort zu lassen und zu den Cliffs of Moher zu wandern, und da die Klippen an sich keinen Eintritt kosten, sparst du dir dabei sogar ein wenig Geld für deine Reisekasse! Nach Ladenschluss darfst du hier nicht nur umsonst parken, sondern hast die Möglichkeit die steilen Klippenwände bei Sonnenuntergang zu sehen – Gänsehaut pur!

Die nächste Ortschaft nördlich der Klippen ist Doolin. Hier geht es zwar sehr touristisch zu, ein Stopp lohnt sich allerdings zwischen den traditionellen bunten Cottages am Meer trotzdem. Am kleinen Hafen von Doolin fahren täglich mehrere Boote auf die Aran Islands. Die dünn besiedelten Inseln erwarten dich mit einer vom Atlantik geprägten rauen Landschaft und jeder Menge keltischen Überbleibseln, die dich in die Vergangenheit zurückversetzen. Falls du über Nacht bleiben möchtest, sind diese Glamping Pods direkt am Strand perfekt!

Sobald du wieder auf dem Festland angekommen bist, führt dich deine Irland Rundreise in eine Gegend, die du auf der Insel sicherlich nicht erwartet hast: die Kalksteinwüste des Burren! Oft siehst du über Kilometer nichts weiter als gigantische Kalksteinplatten und Blöcke, die teilweise mit tiefen Furchen durchzogen sind.

Biege in Lisdoonvarna von der N67 auf die R477 in Richtung Küste ab. Die unwirkliche Kalksteinlandschaft trifft hier auf den Atlantik und verschlägt dir sicherlich mehr als einmal die Sprache. In Ballyvaughan kommst du schließlich wieder auf die N67 und hast von dort noch die Möglichkeit neben dem Poulnabrone Dolmen und der Ailwee Cave verschiedene Ringforts, Dolmen und Ritualstätten zu besichtigen, bevor du Kurs auf Galway nimmst!

Über die schönste Stadt der Insel zurück nach Cork

Folge der N67 in Richtung Norden bis nach Galway. Auf deinem Weg lohnt es sich immer wieder auf die kleineren Straßen in Richtung Küste abzubiegen. Dort findest du neben schroffen Klippen viele einsame Buchten und Ruinen. Besonders schön sind die Küstenabschnitte rund um Finavarra und Flaggy Shore sowie die Halbinsel und der Pier von Killeenaran.

Deinen planmäßig nächsten Halt machst du in Galway, die für mich coolste Stadt der Insel. Das liegt insbesondere an der einzigartigen Atmosphäre, die in der Studentenstadt herrscht. Es scheint als würden die Uhren langsamer laufen und deine Sorgen verschwinden, sobald du durch die Gassen in der Innenstadt läufst. Im Sommer sitzen die Menschen vor den Cafés und Pubs auf der Straße und gemeinsam mit der salzigen Meeresbriese, erinnert die Stimmung schon fast ans Mittelmeer!

Ein ausgiebiger Stadtbummel und ein Pint im The Quays oder dem Tig Coili , eines der besten Pubs mit traditioneller Live Musik, gehören in Galway genauso auf deine Liste wie der Nervenkitzel, der dich beim Windsurfen in der Rusheen Bay oder auf dem Derroura Mountain Bike Trail erwartet.

Falls du noch ein oder zwei Tage am Ende deiner Irland Rundreise zur Verfügung hast, solltest du diese im Connemara Nationalpark verbringen. In dem Park nördlich von Galway hast du das Gefühl du bist am Ende der Welt. In den endlosen Weiten stehen nur vereinzelt Häuser und du triffst besonders außerhalb der Hauptsaison kaum auf andere Leute.

Wenn du dem Upper Diamond Hill Walk auf den 442 Meter hohen Gipfel folgst, wird dich der Blick über die umliegende Landschaft und Küste umhauen – Gänsehaut inklusive! Für noch mehr Nervenkitzel sorgen die Leute von Real Adventures Connemara, mit denen du den Nationalpark beim Kajaken, Coasteering, Klettern, Abseilen und Surfen erkundest!

In Connemara solltest du auf eine Nacht in einem traditionellen Cottage nicht verzichten. Im Horn Cottage* direkt an der Küste geht es besonders urig zu.

Für deinen Rückweg nach Cork solltest du genügend Zeit einplanen, denn auch wenn dich nur gut 200 Kilometer vom Flughafen trennen, dauert die Fahrt über die M18 und ab Limerick der N20 knappe drei Stunden.

Horn Cottage | Meerblick | alleinlage | perfekt zum entspannen

Irland Rundreise Auto Route 3: Belfast und der Norden

  • Route: Belfast – Newcastle – Enniskillen – Portstewart – Islandmagee – Belfast
  • Länge: Etwa 500 Kilometer
  • Dauer: mindestens eine Woche

Nordirland ist in vielen Dingen komplett anders als der Rest der Insel. Zum einen gehört Nordirland zum Vereinigten Königreich und somit zu einem anderen Land als die Republik Irland. Für dich als Reisender macht das allerdings sogar nach Brexit kaum einen Unterschied, außer, dass du hier nicht mit Euro, sondern mit Britischen Pfund bezahlst. Zum anderen unterscheidet sich der Norden auch landschaftlich vom Süden. Die Küste ist rau, ursprünglich und erwartet dich mit vielen Highlights, die es so auf der Welt kein zweites Mal gibt. Zudem hast du in superklaren Nächten sogar die Chance Polarlichter zu sehen!

Nach Belfast kommst du von Deutschland aus am besten über London oder Manchester. In der Hauptstadt Nordirlands solltest du am Anfang oder Ende deiner Irland Rundreise mindestens einen Tag einplanen. Besonders sehenswert ist Titanic Belfast.

An dem Ort, an dem der Ozeanriese einst gebaut wurde, erlebst du die Geschichte im interaktiven Museum oder schlenderst über das beeindruckende Deck der SS Nomadic, das letzte existierende Schiff der White Star Line. Da die Titanic Experience bei Einheimischen und Reisenden sehr beliebt ist, solltest du dein Ticket unbedingt vorab online buchen und deinen Besuch am besten für unter der Woche einplanen.

Bei deinem Stadtbummel sollte ein Flat White im Established Coffee im Cathedral Quarter ganz oben stehen. Der Kaffee ist grandios und wenn du Lust hast, lernst du in einem der regelmäßig stattfindenden Kurse wie du Kaffee wie ein Barista zubereitest! Einer der coolsten Plätze in Belfast für leckere Fish & Chips, Irish Stew oder ein Glas Gin ist The Crown Liquor Saloon. Selbst wenn dir weder nach Essen noch nach Gin ist, solltest du dir den Saloon aus dem 18. Jahrhundert unbedingt von innen ansehen – Hammer!

Geschlafen wird in Belfast entweder in diesem komfortablen Hotel* oder in diesem gemütlichen AirBnB Appartement*.

Jurys Inn Belfast | gute Lage | schlichte aber gute Zimmer | gutes Frühstück

Von der Hauptstadt in die Natur

Jetzt lässt du Belfast hinter dir und machst dich über Newcastle auf den Weg an die Küste. Dort kannst du bei einer langen Wanderung durch die Mourne Mountains deinen Alltag hinter dir lassen und komplett in die unglaubliche Landschaft der Insel abtauchen.

Innerhalb von kurzer Zeit kommst du hier von dem Strand im Murlough National Nature Reserve in die Einsamkeit der Berge! Hier lohnt sich die Wanderung auf den Slieve Donard, der mit 850 Metern der höchste Gipfel Nordirlands ist. Die Aussicht über die Mourne Mountians, die Küste und die umliegenden Städte ist der Wahnsinn!

Falls du keine Lust auf Wandern hast, kannst du das Gebirge von einem der Seen aus im Kajak erkunden oder du holst dir beim Klettern und Abseilen deinen Adrenalinkick!

Mit den Abenteuern, die hier auf dich warten, lassen sich mehrere Tage füllen. Damit du nicht nur deine Tage, sondern auch deine Nächte mitten in der Natur und fernab von deinem Alltag verbringen kannst, buchst du am besten ein paar Nächte in diesem gemütlichen Cottage* direkt am Meer auf der irischen Seite der Carlingford Bay. Falls du in Nordirland bleiben möchtest und etwas mehr Platz brauchst, ist dieses kleine Townhouse* in Rostrevor perfekt!

Carlingford Mt Cottage | tolle Lage im Grünen | gesamte Unterkunft | man fühlt sich in der Zeit zurückgesetzt

Weiter in den Osten des Nordens

Nach deinen Abenteuern an der Grenze zur Republik Irland geht es weiter in den nordirischen Osten. Deine nächste Etappe führt dich bis nach Enniskillen.

Enniskillen, die Hauptstadt der Grafschaft Fermanagh, erwartet dich als eine der coolsten Städte des Nordens. Besonders die Altstadt auf einer Insel im Lake Erne ist mit den alten Mauern des Enniskillen Castle, die sich direkt am Ufer erheben, ein echtes Highlight. Etwas außerhalb der Stadt geht es für dich im Marble Arch Caves Geopark unter die Erde, um das weitläufige Marble Arch Höhlensystem per Boot entlang der unterirdischen Flüsse zu erkunden. Dabei kommst du an Kalksteinwänden vorbei, die über 300 Millionen Jahre alt sind!

Rund um die gesamte Seenplatte der Fermanagh Lakelands warten verschiedene Abenteuer auf dich. Besonders genial ist eine lange Kanutour, für die dir ein insgesamt 50 Kilometer langer Kanutrail zur Verfügung steht. Zudem ist die Gegend perfekt, um auf dem Mountainbike oder beim Caving deine Adrenalinsucht zu stillen. Falls dir nach noch mehr Nervenkitzel ist, solltest du dich auf den Weg zum Adventure Centre Todds Leap machen. Auf der 500 Meter langen Zipline, der Riesenschaukel oder beim freien Fall aus der Dropzone geht es richtig krass zur Sache!

Am Ufer entlang geht es weiter Richtung Norden. Bei Letterkeen lohnt sich ein kurzer Abstecher nach Boa Island. Dort warten auf dem Caldragh Cemetry zwei der ältesten und skurrilsten keltischen Statuen des Landes auf dich: Der Janus Stone und der Lusty Man! Gleich um die Ecke kannst du die Nacht in diesem gemütlichen Chalet* am See verbringen, bevor du wieder in Richtung Küste aufbrichst!

Erinona Chalet | alleinlage | grandioser Blick vom Wohnzimmer | Blick aufs Wasser

Über die spektakuläre Causeway Coast zurück nach Belfast

Über Derry erreichst du den Küstenort Portstewart und damit einen der bekanntesten sowie spektakulärsten Küstenabschnitt der gesamten Insel und das Highlight deiner Irland Rundreise: Die Causeway Coast! Portstewart wartet mit dem nahe gelegenen Sandstrand Donwhill Beach auf dich, an dem du hervorragend chillen kannst, bevor du auf die Klippen in der nächsten Bucht zur Burgruine des Dunluce Castle wanderst. Besonders bei Sonnenuntergang sind die alten Mauern der Burg auf der steilen Seeklippe ein genialer Anblick!

Deinen nächsten Stopp legst du im benachbarten Portrush ein, wo in Sachen Abenteuer keine Wünsche unerfüllt bleiben. Da vor der Küste die besten Surfbedingungen herrschen, geht es mit den erfahrenen Guides der TK Surfschool an die genialsten Surfspots der Gegend. Am besten erkundest du die Causeway Küste allerdings in einem Neoprenanzug beim Coasteering oder du machst einen kurzen Abstecher nach Coleraine, wo bei einem Skydive der ultimative Adrenalinkick auf dich wartet!

Als Nächstes steht der Giant’s Causeway auf deiner Roadtripliste durch Nordirland. Das einzigartige Naturwunder besteht aus über 40.000 sechseckigen Basaltsäulen, die vor der Küste aus dem Wasser ragen und eine Art Steg bilden. Wenn du der irischen Legende glauben möchtest, sind diese skurrilen Felsformationen von einem Riesen erschaffen worden, der das Meer überquerte, um einen anderen Riesen anzugreifen. Egal wo der Damm des Riesen seinen Ursprung hat, er wird dich besonders im goldenen Licht der untergehenden Sonne umhauen!

Bevor du der Küstenstraße weiter in den Westen folgst, lohnt sich ein kurzer Abstecher ins Landesinnere, um dir in der Nähe von Ballymoney die Dark Hedges anzusehen. Die gigantische Buchenallee sieht nicht nur mystisch aus, sondern wird laut der Einheimischen auch von dem Geist einer Frau heimgesucht.

Zurück an der Küste führt dich dein Weg nach Ballintoy. Der kleine Ort ist das Zuhause des berühmtesten Hafen Irlands. Ballintoy Harbour mit seinen vielen kleinen felsigen Inseln kommt dir vielleicht aus Game of Thrones als die Iron Islands bekannt vor.

Gleich um die Ecke überquerst du die schmale Hängebrücke Carrick-a-Reed, die dich in 30 Metern Höhe vom Festland auf eine kleine Insel führt. Da die Brücke kein Geheimtipp mehr ist und besonders im Sommer jeden Tag von mehreren Reisebussen angesteuert wird, lohnt es sich früh aufzustehen und deinen Besuch am besten noch vor deinem Frühstück einzuplanen. Wenn du eine Nacht im Rope Bridge Cottage*, musst du morgens nicht einmal ins Auto steigen, sondern läufst zur Hängebrücke!

Von Ballycastle geht es über den Torr Head, wo du dein Auto kurz abstellen und die geniale Aussicht genießen solltest, bevor du weiter an der Küste entlang bis nach Islandmagee nördlich von Whitehead fährst. Dort wartet der geniale Gobbins Cliff Path auf dich!

Der drei Kilometer lange Wanderweg führt dich direkt durch die Klippen und an deren Abgrund entlang. Dabei kletterst du durch kleine Höhlen, Tunnel und legst mehrere Meter auf Brücken zurück, die direkt neben der steilen Klippenwand und über dem Meer verlaufen. Checke vor deinem Besuch unbedingt die Webseite, denn in den Wintermonaten und bei schlechtem Wetter ist der Cliff Path nicht geöffnet.

Jetzt machst du dich über Carrickfergus, wo du dir Springsteens noch einen Hickory oder New Yorker Burger gönnst, auf den Weg zurück nach Belfast, wo deine Irland Rundreise zu Ende geht!

Irland Rundreise Auto Route 4: Der ultimative Irland Roadtrip

  • Route: Dublin – Cork – Galway – Sligo – Coleraine – Belfast – Dublin
  • Länge: 3.500 Kilometer
  • Dauer: mindestens drei Wochen

Wenn du richtig viel Zeit hast und während deiner Irland Rundreise die komplette Insel entdecken möchtest, ist diese Route der ultimative Trip für dich! Da es sich bei der Strecke um eine Rundreise handelt, die an allen großen Flughäfen des Landes vorbeiführt, kannst du deinen Startpunkt deinem Ankunftsflughafen anpassen und dir somit die für dich günstigste Flugverbindung raussuchen. Im Prinzip fasst dieser Roadtrip die besten Punkte der drei oben stehenden Routen zusammen.

Von Dublin an der Küste entlang in den Westen

Der Einfachheit zuliebe starten wir mit unserer Routenbeschreibung in Dublin, wo du dir nach deiner Ankunft erst einmal die geniale Stadt anschaust. Auch wenn Dublin die Hauptstadt Irlands ist, ist sie ganz anders als alle Großstädte, die du aus Deutschland kennst: gemütlich, klein und freundlich!

Vor den Toren der Stadt liegt der Wicklow Mountains Nationalpark, der oft als der Garten Irlands bezeichnet wird. Nimm dir auf jeden Fall genug Zeit für eine Wanderung durch die Berge und die geniale Moorlandschaft des Nationalparks sowie einen Abstecher nach Glendalough. Besonders empfehlenswert ist der Weg zwischen Lough Tay und Lough Dan, der dich durch die unberührte Wildnis der Wicklow Mountains führt!

Deinen nächsten planmäßigen Halt machst du in Wexford. Hier stehen Ausflüge auf die Hook Halbinsel und die Saltee Islands an, wo du mit etwas Glück Delifne, Robben und sogar Wale zu Gesicht bekommst. Im nahe gelegenen Waterford wird es Zeit dein Surfbrett auszupacken oder dir in einer der vielen Surfschulen an der Küste eines auszuleihen. Die Copper Coast hat mit T-Bay in Tramore und den Stränden in Dunmore East und Bunmahon einige der coolsten Surfspots der Insel!

Als Nächstes nimmst du Kurs auf Cork. Auf dem Weg dorthin solltest du immer wieder von der Hauptsraße abbiegen und lieber an den kleinen Küstenstraßen entlang fahren. Dafür musst du zwar etwas mehr Zeit einplanen, entdeckst dabei allerdings viele raue Klippen, abgelegene Buchten und einsame Strände. Ziemlich cool ist der Küstenabschnitt rund um Ballycotton südlich von Castlemartyr. Die Aussicht auf dem dreieinhalb Kilometer langen Cliffwalk wird dich garantiert mehr als einmal umhauen!

Mit Cork erreichst du die zweitgrößte Stadt der Insel, obwohl sie dir sicherlich nicht wie eine Stadt, sondern eher wie ein großes Dorf vorkommt. In Cork selbst lohnt sich ein Stadtbummel und ein Besuch im alten Gefängnis der Stadt, dem Cork City Gaol. Falls du etwas mehr Zeit hast, entscheide dich für deine nächste Etappe wieder für die Küstenstraße, die dich über Riverstick, Kinsale, Clonakilty und Schull an dein nächstes Streckenziel nach Mizen Head führt.

Auf diesem Weg ist besonders die Halbinsel des Seven Head zwischen Timoleague und Clonakilty mit seinen genialen Klippen einen Umweg wert! Der etwas schnellere Weg führt dich auf der N22 und anschließend über Dunmanway und Drimoleague zum selben Ziel.

Mizen Head ist der südwestlichste Punkt des Landes und wird oft als das Ende der Insel bezeichnet, ab hier kommt nur noch der Atlantik und irgendwann Amerika! Nachdem du dir mit vielen anderen Besuchern den Leuchtturm und das dazugehörige kleine Museum angesehen hast, wird es Zeit bei einer eher unbekannten Wanderung Off The Path zu gehen!

Den Three Castle Head haben nicht viele Reisende auf dem Schirm, dabei ist es einer der spektakulärsten Orte des Südwestens. Von Mizen Head aus folgst du der Beschilderung nach Lisnegrave. Von dort geht es zu Fuß über einen schmalen Pfad hoch auf die Seeklippen, bis du die Ruinen von Dun Lough Castle mit seinen drei Türmen aus der Ferne zwischen einem See und dem Rand der Klippen siehst – Hammer!

Der Wild Atlantic Way

Für den nächsten Abschnitt deiner ultimativen Irland Rundreise folgst du weitestgehend der Route des Wild Atlantic Way. Von Bantry aus machst du dich auf den Weg Richtung Kenmare. Du kommst dabei an der Ortschaft Glengarrif vorbei, wo du dir eine kurze Wanderung durch die Caha Mountains zum Barley Lake nicht entgehen lassen solltest. Falls du Lust hast, kannst du in der Einsamkeit der Berge wild zelten!

Die Beara-Halbinsel und die Iveragh-Halbinsel warten mit zwei genialen Routen auf dich: Ring of Beara und Ring of Kerry. Während Letzteres ein echter Touristenmagnet und besonders im Sommer mit Reisebussen überfüllt ist, hast du auf dem Ring of Beara die Straße und die wunderschöne Landschaft größtenteils für dich allein.

Gleich um die Ecke ist der Killarney Nationalpark, der ein fester Punkt auf deiner Liste sein sollte. Hier lohnt sich besonders eine Kajaktour über einen der vielen Seen oder die Wanderung zum 535 Meter hohen Gipfel des Torc Mountain, von wo aus du den gesamten Nationalpark überblickst!

Weiter nördlich kannst du in den Sanddünen des Inch Beach die Seele baumeln lassen oder dich auf dein Surfbrett schwingen, bevor du auf direktem Weg weiter nach Dingle fährst. Lege hier einen Zwischenstopp ein, um dir im Dick Mack’s ein Guinness schmecken zu lassen und durch die Gassen des kleinen Küstenorts zu schlendern. Die Straße führt dich weiter in den Westen zum Slea Head und dem Dunquin Pier, bevor du dich über den Conor Pass wieder zurück in Richtung Landesinneres machst.

Von Tralee nimmst du die Küstenstraße nach Ballybunion, wo du dein Auto stehen lässt und auf den Klippen entlang wanderst. Zwar sind die steilen Felswände nicht so hoch wie die Cliffs of Moher, dafür aber weniger überlaufen und sobald du den Atlantik unter dir gegen die Klippenwände donnern hörst, bekommst du auch hier Gänsehaut. Falls du Lust auf mehr Nervenkitzel hast, geht es beim Coasteering an den Klippen richtig zur Sache!

Über Limerick, wo sich ein Besuch im Bunratty Castle und Folk Park lohnt, kommst du an die Küste bei Doolin, wo schließlich die spektakulären Cliffs of Moher auf dich warten! Um den Besuchermengen, die sich täglichen an den Klippen versammeln, zu vermeiden, solltest du deinen Besuch außerhalb der Öffnungszeiten des Visitor Centres planen. Dann musst du diesen beeindruckenden Ort nicht nur mit kaum einem anderen teilen, sondern auch keine Parkgebühren zahlen.

Weiter im Norden kommst du direkt durch die Kalksteinwüste des Burren. Hier erwarten dich riesige Kalksteinplatten und Formationen, die sich von den Bergen bis direkt an die Küste erstrecken und dort ins Meer abfallen. Besonders auf der sonst grünen Insel erscheint dir diese Gegend total unwirklich! Entlang der schmalen Straße R477 zwischen Doolin und Ballyvaughan triffst du auf die spektakulärsten Küstenabschnitte des Burren. Fernab vom Meer erkundest du den Kalkstein am besten auf den vielen Mountainbiketrails oder beim Caving unter der Erde!

Danach werden dir die Felder in Connemara nördlich von Galway sicherlich besonders grün vorkommen. Wenn du keine Zeit hast dir die Landschaft beim Kajakfahren, Wandern oder Coasteering anzusehen, solltest du hier mindestens einmal die Sky Road entlang fahren und die unglaubliche Aussicht über die gesamte Küste und die Berge genießen!

Deinen nächsten Halt legst du am einzigen Fjord der Insel, Killary Harbour ein. Schon von Weitem siehst du das Blau des Atlantiks, das sich seinen Weg tief in die grünen Hügel der Insel bahnt. Eine Bootstour durch das Fjord ist ein absolutes Muss, bevor du dich wieder ins Auto setzt und Kurs auf Westport nimmst. Dabei durchquerst du Doolough Valley, in dem dich die Einsamkeit der Natur zusammen mit ein paar Schafen in ihren Bann ziehen wird. Gleich um die Ecke steht der heiligste Berg des Landes, der Croagh Patrick. Auf dem fast 800 Meter hohen Gipfel ist die Aussicht schlichtweg gigantisch!

Von Ballina brichst du in Richtung Donegal auf, wo sich hinter fast jeder Ecke ein genialer Surfspot verbirgt. Besonders krasse Wellen erwarten dich in Enniscrone und am Mullaghmore Head. Abseits deines Boards lohnt sich am Fuß der Knocknarea Mountains eine Wanderung durch die sagenumwobene und faszinierende Fairy Glen. Kurz bevor du in Donegal Town ankommst, führt dich der Creevy Coastal Walk an der Küste entlang an den Ruinen des Kilbarron Castle vorbei!

Sobald du Donegal hinter dich gelassen hast, kommst du an den krassesten Küstenabschnitt in Europa! Los geht’s am Muckross Head, bei dem du dir während deines Free Climbing Abenteuers an den überhängenden Felswänden einen Adrenalinkick abholst, der allerdings in der nächsten Bucht noch getoppt wird. Hier warten die Slieve League Klippen auf dich, die mit einer Höhe von bis zu 610 Metern die höchsten Seeklippen Europas sind!

Von Teelin aus führt ein Weg zur Aussichtsplattform Bunglass Point, wo dich der Blick auf die gewaltigen Felswände umhauen wird. Richtig krass wird es aber erst auf dem One Man’s Path, der dich von Bunglass Point bis nach Malinbeg führt. Der schmale Pfad, der teilweise nur 50 Zentimeter breit ist, führt dich auf dem Klippengrad entlang: Auf der einen Seite der felsige Abgrund ins Tal, auf der anderen Seite hast du die tosenden Wellen mehrere Hundert Meter unter dir – der absolute Hammer!

Etwas weiter am Crohy Head wartet schon das nächste unglaubliche Abenteuer auf dich. Die Felsnadeln, die dort vor der Küste aus dem Wasser ragen, kannst du gemeinsam mit den Leuten von Unique Ascent vom Boot aus erklettern! Zurück am Festland solltest du einen kurzen Halt an der Bucht Illannamarve in der Nähe des Donegal Airport machen und die schärenähnliche Landschaft mit dem Kajak unsicher machen.

Weiter an der Küste entlang durchquerst du das Bloody Foreland, das seinem Namen, wenn sich die gesamte Landschaft bei Sonnenuntergang rot färbt, alle Ehre macht. Von Magheroarty solltest du dir eine Überfahrt nach Tory Island nicht entgehen lassen. Auf der kleinen Insel leben nur 142 Menschen, die hier im Atlantik so abgelegen sind, dass sie sogar ihren eigenen König ernannt haben. Deinen Aufenthalt in dieser ursprünglichen Ecke der Insel wirst du garantiert so schnell nicht vergessen!

An der Küste des Riesen und über Belfast zurück nach Dublin

Kurz vor der Stadt Derry überquerst du bei Killea die Grenze nach Nordirland. Denk daran, dass du ab jetzt in Großbritannien bist und nicht mehr mit Euro, sondern mit Britischen Pfund bezahlen musst. Ansonsten ändert sich nichts, außer, dass du dich fast schon auf der Zielgeraden deiner Irland Rundreise befindest!

Nach Derry ist Caslterock dein erster Stopp in Nordirland. Hier erwartet dich Downhill Beach, ein endlos langer Sandstrand, der perfekt zum Chillen ist. Die Wanderung auf die Klippen des National Trust, auf denen sich der Mussenden Temple befindet, solltest du dir nicht entgehen lassen. Die Aussicht auf die Causeway Coast, die du in deiner nächsten Etappe erkundest, ist gigantisch!

Zwischen den Ortschaften Portrush und Ballycastle an der Nordküste bekommst du auf wenigen Kilometern mehrere Irland-Highlights zu Gesicht. Besonders in den Abendstunden lohnt sich ein Spaziergang zu den Ruinen des Dunluce Castle, das auf einer Klippe über dem Atlantik steht. Deinen Besuch an den sechseckigen Basaltsäulen, die am Giant’s Causeway aus den Wellen ragen, solltest du ebenfalls kurz vor Sonnenuntergang einplanen. Im goldenen Abendlicht geben die skurrilen Felsformationen ein faszinierendes Bild ab!

Als nächstes geht es an den Ballintoy Harbour, der dir mit seinem kleinen Pier und den vielen felsigen Inseln vielleicht aus Game of Thrones als die Iron Islands bekannt vorkommt. Direkt am Ufer kannst du eine Nacht im gemütlichen Ballintoy Harbour Cottage verbringen und hast den beeindruckenden Ausblick früh morgens oder spät abends komplett für dich alleine. Gleich um die Ecke solltest du dir die Carrick-a-Rede Hängebrücke nicht entgehen lassen, bevor du Kurs auf Belfast nimmst.

Auf deinem Weg kommst du an dem Küstenort Cushendun vorbei. Hier lohnt sich ein Zwischenstopp nicht nur, um dir in Mary McBrides Bar ein Pint schmecken zu lassen, sondern insbesondere, um die mystischen Cushendun Caves zu entdecken, die unterhalb von Cave House direkt an der Küste liegen. Da die Höhlen ebenfalls durch die TV-Serie Game of Thrones sehr bekannt geworden sind, solltest du deinen Trip dorthin früh am Morgen unternehmen, dann musst du diese atemberaubende Landschaft nicht mit allzu vielen Menschen teilen.

Deine Irland Rundreise führt dich weiter nach Belfast. In der Hauptstadt Nordirlands planst du mindestens einen kompletten Tag ein, um die alten Gassen und vielen schönen Ecken zu erkunden. Zu den absoluten Highlights gehört eine Tour durch die Stadt in einem typischen Black Cab, während der du nicht nur an allen genialen Orten der Stadt vorbeikommst, sondern einiges an Insiderwissen vom Fahrer erhältst. Du solltest die Stadt allerdings auf keinen Fall verlassen, bevor du nicht über den Folktown Market geschlendert bist und dich durch den Street Food Circle probiert hast.

Jetzt steht der Rückweg nach Dublin an. Falls du am Ende deiner Irland Rundreise noch etwas Zeit hast, entdeckst du abseits der Autobahn die vielen keltischen Kultstätten der Ostküste. Besonders genial sind der Hill of Tara, Brú na Bóinne und die Ruinen der Normannenfestung Trim Castle.

Kurz vor Dublin genießt du noch ein letztes Mal die unvergleichliche irische Küste auf dem Howth Cliff Walk und verbringst deine letzte Nacht in dieser stylischen Hütte direkt am Meer*, bevor du dich am nächsten Tag mit jeder Menge Erinnerungen wieder auf den Weg zum Flughafen und in deine Heimat machst!

Eine Irland Rundreise geht immer!

Während die grüne Insel am Rande Europas ein absolutes Abenteuerziel für viele Reisende ist, haben sie andere nicht einmal wirklich auf dem Schirm. Egal zu welcher Gruppe du gehörst, feststeht: Irland ist eines der ultimativen Roadtripländer direkt vor deiner Haustür!

Zu jeder Jahreszeit erwartet dich auf der Emerald Isle eine einzigartige Mischung aus Abenteuer, Nervenkitzel, Ruhe und gigantischer Landschaft, in der sich die gewaltige Kraft des Atlantiks widerspiegelt. Hinzu kommt diese ganz besondere Atmosphäre, die von den Einheimischen in den Gassen der Städte, auf dem Land, in den Pubs und bei jeder Begegnung kreiert wird und dafür sorgt, dass ein Teil deines reisehungrigen Herzens für immer auf der grünen Insel bleiben wird!

Die 9 coolsten Sehenswürdigkeiten in Irland gibt es zusammengefasst in einem extra Beitrag!

Planst du gerade deine nächste Irland Rundreise? Welche Route steht bei dir an?

Nadja

Nadja

Nadjas Lieblingsland ist Irland und auf dieser wunderbar-rauen Insel lebt sie nun auch seit ein paar Jahren. Ihr größtes Abenteuer sind momentan ihre zwei Kinder, aber schon länger träumt sie von einer Reise nach Tibet oder Nepal – und dass am besten so frei nach Schnauze wie möglich. Blöderweise muss sie dafür noch ihre Phobie vor Flugzeugtoiletten überwinden…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

4 Kommentare zu „Das sind die coolsten Routen für deine Irland Rundreise

  1. Diane on

    Tolle Bilder und Tourenvorschläge. Wir wollen nächstes Jahr einen Kurztrip nach Irland machen. Leider stehen uns nur 5 bis 6 Tage zur Verfügung, davon planen wir auf jeden Fall schon einmal zwei Tage für Dublin ein. Hast du einen Vorschlag für die restlichen Tage?

    Antworten
  2. Brooke on

    hi guys
    ich wuerde zu gerne naechsten sommer die 3 wochen irlandrundreise machen, bitte hoeflichst um gute tips vorallem weg vom touristentrubel hin zum authentischen Irland. tausend dank schonmal im vorraus
    Brooke

    Antworten