Mach jeden Tag zu deinem Abenteuer!

Das sind die besten Stopps und Abenteuer für deinen Roadtrip durch Japan!

Japan ist ein einziges Abenteuer! Moderne und Tradition liegen genauso nah bei einander wie Großstadtdschungel und wilde Bergtäler, kaum jemand spricht Englisch und selbst Toiletten sind echte Hightech-Wunder.

Was du hier in zwei Wochen alles erlebst, bietet Stoff für einen ganzen Roman. Denn Japan ist ganz anders als alles, was du bis dato wahrscheinlich kennengelernt hast, und wird dich immer wieder aufs Neue überraschen. Und das Beste: Hier warten auch ein paar coole Aktivitäten und richtig coole Unterkünfte auf dich, dein dein Abenteuerherz höher schlagen lassen!

Wie deine perfekte Japan Rundreise aussieht und welche Stopps und Abenteuer du bei dieser nicht verpassen darfst, verrate ich dir in diesem Beitrag. Noch dazu gibt’s ein paar praktische Tipps zum Reisen in Japan allgemein und natürlich für leckere Restaurants und guten Kaffee – damit dein Roadtrip durch Japan zu einer unvergesslichen Erfahrung wird!

Abenteuer Japan

Wissenswertes übers Reisen in Japan vorweg

Über Japan findest du nur wenig Informationen online und kaum ein Reiseblog berichtet über den asiatischen Inselstatt. Viele zieht es lieber nach Thailand, Vietnam oder Indonesien, womöglich weil diese Länder wesentlich günstiger als Japan sind und du zudem öfters günstige Flüge nach Bangkok und Co. findest.

Japan ist teuer

Es ist wie es ist: Japan ist teuer. Ob Hotels, Restaurants oder Mautgebühren, um dein Japan Abenteuer wirklich genießen zu können, solltest du von vornherein mehr Budget einplanen und entsprechend für deine Reise sparen. Für ein Gericht im Restaurant zahlst du im Schnitt mindestens 15 Euro, während ein Hotelzimmer gerne 100 Euro die Nacht kosten kann und trotzdem nicht schön ist. Für eine zweiwöchige Japan Rundreise solltest du mindestens 2.000 Euro einplanen, lieber sogar etwas mehr.

Beste Jahreszeit für deine Japan Reise

Wir waren im Mai zum Sommerbeginn in Japan unterwegs, kurz nach der berühmten Kirschblütenzeit, auch Hanami genannt. Wann die beste Reisezeit für dich ist, hängt davon ab, was du erleben möchtest. Wenn ich nochmals nach Japan reisen würde, würde ich entweder direkt zur Kirschblütenzeit kommen oder im Herbst.

Japan im Frühling zur Kirschblütenzeit

Du kennst bestimmt auch die bekannten Bilder von den blühenden Kirschbäumen und das einmal live zu erleben, muss wirklich der Wahnsinn sein! Allein die Stadt Tokio ist an manchen Stellen voll von Kirschbäumen und auch rund um den Mt. Fuji blüht es zu Ende der Frühlingszeit. Der Nachteil: Die Preise sind zu dieser Zeit weitaus höher als im Rest des Jahres, Unterkünfte schnell ausgebucht und es ist an vielen Orten wesentlich voller als für gewöhnlich.

Ich würde dir empfehlen, auch wirklich nur zur Kirschblütenzeit nach Japan zu reisen und nicht früher oder gar später im Frühling. Der Grund: Im Frühling werden nur wenig Aktivitäten angeboten und die Farben der Wälder sind nicht ganz so beeindruckend wie im Herbst. So erscheint die Landschaft Japans im Frühling in ein und demselben Grünton. Zudem herrscht Anfang Mai die sogenannte Goldene Woche, in der viele Japaner Urlaub haben und manche Unternehmen sogar ganz schließen. Das führt ähnlich wie in der Kirschblütenzeit dazu, dass die Preise wesentlich höher sind als sonst und du dir viele Attraktionen mit deutlich mehr anderen Reisenden teilen musst.

Japan im Sommer

Der Sommer kann in Japan sehr heiß werden und gerade in den Städten wie Tokio oder Kyoto wird es teilweise unerträglich – bis zu 35 Grad! Der Vorteil am Sommer ist dafür, dass du viel mehr Aktivitäten draußen in der Natur unternehmen kannst. Ein Großteil der Wanderwege in den Japanischen Alpen oder zum Beispiel hoch auf den Mt. Fuji ist ausschließlich in den Sommermonaten zwischen Juni und August geöffnet. Das bedeutet wiederum auch, dass du dir die Wege mit vielen anderen Wanderern teilst. Auch viele Rafting oder Canyoning Touren finden ausschließlich im Sommer statt.

Japan im Herbst

Meiner Meinung nach ist der Herbst die beste Reisezeit für Japan und das gleich aus mehreren Gründen: Ähnlich wie in Deutschland oder an der Ostküste Nordamerikas färben sich die Blätter der Laubwälder zu dieser Jahreszeit in die schönsten Gelb-, Orange- und Rottöne – ein Roadtrip durch Japan wird also allein schon deshalb zu einem echten Erlebnis! Des Weiteren sind weitaus weniger Reisende während der Herbstmonate in Japan unterwegs und du hast einige Sehenswürdigkeiten teilweise ganz für dich allein. Auch einige Wanderungen wie der Shikoku-Pilgerweg, Ausritte oder Kajaktouren sind im Herbst noch möglich, sodass du abenteuertechnisch ebenfalls zum Zuge kommst.

Zudem wartet im Herbst ein besonderes Highlight auf dich, dass du sonst nur noch in den kalten Wintermonaten erleben kannst: badende Schneeaffen! DieseLeben in den nördlichen Japanischen Alpen in der Nähe von Yudanaka und setzen sich an kalten gerne in die natürlichen heißen Quellen, um sich aufzuwärmen – ein wirklich cooles Bild!

Japan im Winter

Der Winter ist perfekt für ein Ski- oder Snowboardabenteuer und ähnlich wie in der Schweiz oder in Österreich findest du in Japan richtige Skiresorts. Das und vielleicht noch die Affen sind allerdings der einzige Grund, im Winter nach Japan zu reisen. Denn sonst kannst du zu dieser Jahreszeit nicht viel in Japan erleben und musst dich auf wirklich kalte Temperaturen einstellen!

Es wird kaum Englisch gesprochen

Ich hatte schon viel davon gehört und gelesen, aber so wirklich glauben wollte ich es vor meiner Reise nach Japan nicht: Japaner sprechen wirklich kaum Englisch. Stell dich also darauf ein, dass die meisten Einheimischen dir nicht auf Englisch weiterhelfen können und du viel mit deinen Händen und einem großen Lächeln im Gesicht erklären musst. In Japan wirst du also wieder zu einem richtigen Reisenden, was neben coolen Erfahrungen manchmal auch Frustration bedeuten kann – aber genau das macht das Reisen schließlich aus und lässt dich als Person wachsen!

Tipp: Nutze Google Translator und Google Maps!

Für deine Japan Rundreise solltest du also am besten ein paar der wichtigsten Wörter oder Sätze auf Japanisch lernen und dir die Google Translate App runterladen. Mit dieser kannst du zum Beispiel ein Foto von einem Schild schießen und dann wird dir die Übersetzung eins zu eins auf deinem Handyscreen angezeigt. Um auch im japanischen Straßenwirrwarr zurechtzukommen, lade dir am besten Google Maps aufs Handy und nutze hier die Navigations-Funktion für deinen Roadtrip durch Japan.

Wissenswertes und Tipps zum Auto Mieten in Japan

Die meisten fahren in Japan mit dem Zug, du kannst dir hier aber auch ein Auto mieten. Gerade wenn du die Strecke, die wir gereist sind, genauso nachreisen möchtest, macht dies Sinn, denn du bist wesentlich flexibler unterwegs. Allerdings ist Autofahren in Japan sehr teuer und du siehst nicht gerade viel vom Land: Entweder fährst du durch Tunnel oder entlang eines Highways, der von Lärmschutzwänden eingezäunt ist, oder durch große Stadtgebiete. Wirkliches Roadtrip-Feeling wie in Kanada oder Südafrika kommt hier also nicht auf.

Du brauchst eine japanische Übersetzung deines Führerscheins

Zudem reicht es nicht, wenn du einen internationalen Führerschein hast – du benötigst eine japanische Übersetzung deines Führerscheins. Ohne diese bekommst du vom Autovermieter auch kein Auto, selbst wenn bereits alles bezahlt wurde. Die Übersetzung bekommst du bei der Japan Automobile Federation (kurz JAF) in Tokio oder du lässt dir diese bereits vor deiner Reise in Deutschland erstellen.

Das Büro der JAF befindet sich im Stadtviertel Minato, die nächste U-Bahn-Station ist Daimon oder Shibakoen. Für die Übersetzung musst du deinen Führerschein mitbringen und ein Formular ausfüllen, das du vor Ort erhältst. Die Übersetzung kostet einmalig 3.000 Yen (umgerechnet rund 23 Euro) und wird noch am selben Tag erstellt, sofern du alles vor 14 Uhr einreichst. Solltest du erst später im Büro erscheinen, ist die Übersetzung in der Regel am nächsten Werktag fertig.

Genaue Adresse: JAF Japan 〒105-0014 Tōkyō-to, Minato-ku, Shiba, 2 Chome−2−17
Webseite mit weiteren Infos: www.jaf.or.jp
Google Maps Location: hier!

Hohe Maut- und Parkplatzgebühren

Mach dich außerdem auf hohe Mautgebühren und teilweise auch sehr teure Parkplatzgebühren gefasst. Wir haben in den knapp 10 Tagen unserer Japan Rundreise 230 Euro an Mautgebühren gezahlt – und die Straßen sind noch nicht einmal in einem wirklich guten Zustand! Es gibt zwar auch nicht mautpflichtige Straßen, allerdings benötigst du teilweise dreimal so lange für eine Strecke, wenn du diese nutzt.

Tipp: Lass dir bei deinem Mietwagen-Anbieter eine Mautkarte einrichten. So musst du nicht immer an jeder Station anhalten und zahlen, sondern dein Auto wird beim Durchfahren registriert und du zahlst erst am Ende deiner Japan Rundreise beim Autovermieter selbst. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten, bis auf die Mautkarte, für die du in der Regel einmalig etwas um die 2 Euro zahlst.

Auch Parken kann in Japan teuer werden. Erkunde dich also am besten immer bei deinen Unterkünften, ob ein Parkplatz für Gäste vorhanden ist, oder frage nach einer günstigen Parkmöglichkeit in der Nähe. Aber Achtung: Du kannst dich nicht immer auf die Aussagen der Hotelmitarbeiter verlassen und solltest am besten immer gegenchecken. Wir haben für einen Parkplatz in Kyoto für 48 Stunden parken zum Beispiel knapp 200 Euro gezahlt!

Dafür findest du aber fast an jeder Ecke einen Parkplatz und auch die Bedienung ist einfach: Du fährst auf den Parkplatz und dann geht automatisch eine Art kleine Schranke unter deinem Auto hoch, die dich vom Wegfahren hindert. Wenn du dein Auto wieder abholst, zahlst du a Automaten und musst dafür die Nummer deines Parkplatzes angeben. Sobald du den angezeigten Betrag eingeworfen hast (Achtung: Oftmals ist nur Barzahlung mit Kleingeld und Scheinen mit kleinen Beträgen möglich) geht die Schranke wieder runter und du kannst problemlos wegfahren.

Abenteuer Japan!

Die perfekte Japan Rundreise für Abenteurer!

Japan Rundreise: Start in Tokio

Starte deine Japan Rundreise am besten in Tokio – die Stadt ist ein einziges Abenteuer und allein schon eine Reise wert! Hier landet auch ein Großteil der internationalen Flüge und es gibt gleich zwei Flughäfen: Narita International Airport, etwas weiter außerhalb östlich der Stadt gelegen, und Haneda International Airport nahe des Stadtzentrums im Süden Tokios. Ersterer wird zwar mehr von internationalen Fluggesellschaften angeflogen, aber dennoch solltest du versuchen, zum Haneda International Airport zu fliegen. Von hieraus kommst du schneller und günstiger in Tokios Stadtzentrum rein. Such einfach auf momondo nach der besten Flugverbindung für dich, denn hier werden dir nicht nur alle Möglichkeiten, sondern auch die günstigsten Reisetage angezeigt.

Shibuya: Das coolste Viertel Tokios!

Das coolste Viertel Tokios ist meiner Meinung nach ganz klar Shibuya! Hier sind nicht nur die kreativen Hipsters unterwegs und du fühlst dich teilweise wie in den Straßen Berlins, auch viele Speciality Coffee Shops sind hier zuhause. Eines meiner Lieblingscafés ist das The Roastery by Nozy Coffee. Ebenfalls guten Kaffee bekommst du bei den About Life Coffee Brewers, bei Blue Bottle Coffee sowie bei Maruyama Coffee. Während du die beste Ramen-Suppe bei Usagi Ramen, rund 10 Minuten zu Fuß von der berühmten Shibuya Crossing entfernt. Außerdem solltest du unbedingt japanisches Schnitzel im Tonkatsu Restaurant Butagumi probieren!

Lesetipp: Noch mehr viele tolle Tipps für dein Tokio-Abenteuer findest du in diesem ausführlichen Beitrag!

Japan Rundreise_Tokio

Japan Rundreise_Tokio

Unterkünfte in Tokio sind klein und teuer

Unterkünfte sind in Tokio wirklich teuer und du solltest am besten rechtzeitig vor deiner Reise buchen. Wenn du mit Freunden unterwegs bist und/oder etwas länger in Tokio bleibst, lohnt es sich ein Apartment über AirBnB zu buchen. Bei der Buchung eines Hotelzimmers solltest du unbedingt darauf achten, dass du ein Nicht-Raucher-Zimmer wählst. Außerdem sind die meisten Zimmer auch bei einer Doppelbelegung mit Einzelbetten ausgestattet. Wenn du also ein Doppelzimmer mit Doppelbett möchtest, musst du explizit danach suchen bzw. dieses anfragen.

Gemütliches Apartment mitten in Shibuya

Das Apartment von Arcadia befindet sich in einer ruhigen Seitenstraße unweit der vielen Speciality Coffee Shops und nur 10 Minuten zu Fuß von der Shibuya Crossing entfernt. Die nächsten U-Bahn-Stationen sind zwar auch um die 10 Minuten Fußweg entfernt, dafür wohnst du hier aber in einer echt coolen Gegend. Insgesamt haben im Apartment bis zu drei Personen Platz, die Einrichtung ist modern, Küche und Bad sind sauber.

Es geht los!

Die besten Stopps und Sehenswürdigkeiten für deine Japan Rundreise!

Erster Stopp: Karuizawa

Dein erster Stopp auf deiner Japan Rundreise ist Karuizawa in der Präfektur Negano, nordwestlich von Tokio in den Japanischen Alpen gelegen. Die schnellste Route führt dich über eine mautpflichtige Straße und ist knapp 170 Kilometer lang – folge hierfür am besten den Anweisungen von Google Maps. Im Schnitt benötigst du für diese Strecke 2,5 Stunden.

Wandern und Reiten rund um Karuizawa

Die Wälder und Berge rund um Karuizawa eignen sich gut für eine kleine Wanderung. Ein schöner Wanderweg ist der Kyu Usui Pass Sightseeing Trail, der dich zunächst durch den Wald und dann hoch zur Usui Pass Observation Platform auf 1.205 Metern Höhe führt. Von hier oben hast du eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge, so auch auf Mount Yatsugatake und Mount Myogi, die besonders zum Sonnenuntergang genial aussehen.

Ingesamt hat die Wanderung eine Strecke von 8 Kilometern und hier läufst du zum Teil entlang des bekannten Nakasendo Trail, eine der zwei Straßen während der Edo-Zeit, die die damalige Hauptstadt Edo (heute Tokio) mit Kyoto verbunden hat. Auf dem Weg kommst du außerdem am Kumano Kotei Jinja Shrine vorbei. Mehr Infos zu Karuizawa samt einer praktischen Karte findest du hier (auf Englisch).

Wenn du wie Line gerne reitest, hast du hier in Karuizawa auch die Möglichkeit, einen mehrstündigen Ausritt zu unternehmen. Dabei reitest du größtenteils durch den Wald und kommst immer wieder an Lichtungen vorbei, von denen du teilweise richtig tolle Aussichten über das Tal und die umliegenden Berge hast. Auch als Anfänger kannst du hier mitreiten, dann wird allerdings nur im Schritt geritten. Solltest du hingegen erfahren sein, warten mehrere längere Galoppstrecken auf dich! Mit ein bisschen Glück triffst du beim Ausritt sogar auf einen der vielen Schwarzbären, die durch das Gebiet streifen. Du kannst den Ausritt über das Hotel Hoshinoya Karuizawa buchen.

Japan Rundreise_Reiten Karuizawa_2

Japan Rundreise_Reiten Karuizawa_2

Riesige fliegende Eichhörnchen!

Rund um Karuizawa leben nicht nur Schwarzbären, sondern auch die größten fliegenden Eichhörnchen der Welt, das Japanese Giant Flying Squirrel! Diese fliegenden Eichhörnchen sind tatsächlich deutlich größer als andere Eichhörnchen und das Witzige: Sie kommen immer pünktlich 30 Minuten nach Sonnenuntergang aus ihren Nestern gekrochen, klettern den Baum hinauf und gleiten dann in den Wald hinein.

Du kannst die Tiere bei einer Tour mit Picchio bei ihren nächtlichen Ausflügen beobachten. Dabei begibst du dich zu einem der Nester und wartest, bis das Eichhörnchen hinauskommt. Die Nester sind mit einer kleinen Kamera ausgestattet, sodass du direkt sehen kannst, wann das Eichhörnchen aktiv wird. Dann geht alles ganz schnell: Das Eichhörnchen klettert aus dem Nest den Baum hinauf, springt und öffnet seine Gliedmaßen, zwischen denen sich eine ganz dünne Haut spannt, die wie ein Gleitschirm ist. Der Flug dauert nur wenige Sekunden und du musst wirklich schnell sein, um das Ereignis nicht zu verpassen. Wir hatten echt Glück und konnten das Eichhörnchen dreimal fliegen sehen, bevor es im dunklen Wald verschwand.

Alle Infos zur Tour findest du hier auf der Webseite (auf Englisch) von Picchio. Übrigens: In Zukunft will die Organisation auch Touren anbieten, bei denen du dich auf die Suche nach Schwarzbären begibst – richtig cool!

Badende Affen im Jigokudani Monkey Park

Ungefähr zwei Stunden Fahrt von Karuizawa entfernt befindet sich der Jigokudani Monkey Park. Hier leben die berühmten Affen, die sich im Wintern in den natürlichen heißen Quellen aufwärmen. Am besten nutzt du auch diesmal Google Maps, um mit deinem Mietwagen zum Park zu finden. Neben Parkplatzgebühren musst du noch 500 Yen Eintritt zahlen, das sind umgerechnet weniger als 4 Euro. Der Park ist relativ klein und du erreichst ihn über eine kurze Wanderung vom Parkplatz aus.

Allerdings ist der Jigokudani Monkey Park sehr beliebt unter Einheimischen und Reisenden, weshalb du hier selten allein bist. Aus diesem Grund sind die Affen, die zwar wild sind, auch schon total an den Menschen gewöhnt und du kommst sehr nahe an sie heran. Ein Besuch lohnt sich allerdings wirklich nur an kälteren Tagen und insbesondere dann, wenn Schnee liegt. Denn ansonsten setzen sich die Affen nicht in die heißen Quellen hinein und du verpasst das eigentliche Spektakel. Weiter Infos zum Park und wie du dorthin findest bekommst du hier auf der Webseite.

Japan Rundreise_Jigokudani Monkey Park

Japan Rundreise_Jigokudani Monkey Park

Warme Entspannung: Onsen

Genau wie die Affen kannst auch du in den heißen Quellen baden und dich ein wenig entspannen. Karuizawa ist bekannt für seinen Onsen, so werden in Japan natürliche heiße Quellen benannt. Der Ort hat gleich mehrerer solcher heißen Quellen, einer ist ein öffentliches Onsen, für das du nur ein paar Euro Eintritt zahlen musst. Aber auch die Hotels haben teilweise ein eigenes privates Onsen, wie zum Beispiel das Hoshinoya Karuizawa. Und das Beste: Als Gast kannst du von deinem Zimmer auch ganz bequem durch den Garten zum öffentlichen Onsen laufen und musst hier keinen Eintritt zahlen!

How To: So funftionieren Onsen

Onsen sind traditionell aufgeteilt in Männer- und Frauenbereiche. In der Regel kommst du hier in einem traditionelle Kimono an und trägst bis auf FlipFlop ähnlichen Schuhen aus Holz nichts weiter. Diese ziehst du am Eingang aus und legst zudem im Umkleideraum deinen Kimono ab. Entweder hast du dein eigenes kleines Handtuch dabei oder du leihst dir eins vor Ort aus. Dieses Handtuch legst du traditionell auf deinen Kopf und gehst so auch ins Wasser. Vorher musst du dich aber ausgiebig waschen – dieses Waschritual ist Teil der ganzen Onsen-Erfahrung! Auch nach deinem Bad im Onsen ist wieder Waschen angesagt und anschließend gehst du schön aufgewärmt und sauber nach Hause oder in deinem Fall zurück in deine Unterkunft.

Guter Kaffee und leckeres Gebäck

Neben dem eigentlichen Stadtzentrum gibt es in Karuizawa eine Art kleine Shopping-Straße mit mehreren Läden und Restaurants. Richtig cool: Auch hier gibt es einen Laden von Maruyama Coffee aus Tokio bei dem du auf Nachfrage einen richtig guten Flat White und andere Kaffeespecialitäten bekommst. Zudem befindet sich nur ein paar Schritte weiter die Sawamura Bakery, die ebenfalls einen Laden in Tokio hat und frische Croissants und andere Leckereien verkauft – perfekt also für ein gutes Frühstück!

Luxus trifft Natur: Das Hoshinoya Karuizawa

Ein wirklich tolles Hotel ist das Hoshinoya Karuizawa. Hier übernachtest du in wirklich schönen Villen, die in die hügelige und waldige Landschaft eingebaut und mit natürlichen Baustoffen wie Holz oder Steinen aus der Region erbaut worden sind. Das gesamte Resort wurde im Einklang mit der Natur gebaut, es fließt ein Fluss durch den großzügigen Garten und kein einziger Baum wurde zum Bau der Villen und des Haupthauses gefällt.

Außerdem verwendet das Hotel größtenteils erneuerbare Energien, da es sich die Wärme der nahegelegenen heißen Quelle zu Nutze macht. Das Hauptgebäude würde in den Hügel hineingebaut und verfügt über ein riesiges Fenster, um den Wechsel der Jahreszeiten besser beobachten zu können – wirklich coole Idee! Hier befindet sich zudem eine kleine Lounge mit Sofas, die sich perfekt zum Chillen anbietet. Wirklich gut ist auch das Restaurant, in dem du Kaiseki essen kannst, ein traditionelles japanisches Mehr-Gänge-Menü. Auch wenn das Hotel nicht ganz günstig ist, bietet es wirklich die perfekte Entspannung und lässt dich sofort deinen Alltag vergessen!

Japan Rundreise_Hoshinoya Karuizawa

Zweiter Stopp: Matsumoto

Von Karuizawa geht es weiter ins rund 70 Kilometer entfernte Matsumoto. Für die Strecke solltest du etwas über anderthalb Stunden Fahrtzeit einplanen. Die Stadt an sich hat nicht viel zu bieten, ist aber bekannt für das Matsumoto Castle, eine wirklich schöne japanische Burg mitten in der Stadt gelegen.

Ausflug nach Kamikochi

Matsumoto eignet sich aber perfekt als Ausgangspunkt für einen Ausflug nach Kamikochi. Kamikochi ist ein kleiner Ort in einem abgelegenen Tal in den Japanischen Alpen. Das Tal gilt als eines der schönsten in ganz Japan: Hier fließt ein türkisblauer Fluss vor einer krassen Bergkulisse und alles wirkt irgendwie viel wilder als im Rest des Landes. Mit ein bisschen Glück begegnest du hier auch wilden Affen, die sich anders als die Affen im Jigokudani Monkey Park auch wirklich noch wild benehmen und teilweise richtig Angst kriegen, solltest du ihnen zu nahe kommen.

Japan Rundreise_Kamikochi

Allerdings ist es nicht ganz so leicht nach Kamikochi zu kommen, denn das Tal ist für private Fahrtzeuge gesperrt – du musst einen Bus nehmen. Dazu fährst du mit deinem Auto von Matsumoto zum Sawando Bus Terminaldas ist die genaue Google Location. Hier parkst du dein Auto und steigst in den Bus um. Der Parkplatz kostet dich für den ganzen Tag 600 Yen, das sind umgerechnet etwas mehr als 4,50 Euro. Der Bus kostet für eine Strecke 1.250 Yen, am besten kaufst du dir aber gleich das Round-Trip-Ticket für 2.050 Yen (knapp 16 Euro).

Zunächst fährst du noch entlang einer normalen Straße, dann geht es aber durch mehrere Tunnel in Richtung Kamikochi. Sobald du den letzten Tunnel durchfahren hast, befindest du dich wie in einer anderen Welt: Die Vegetation ist ganz anders, viel wilder und ursprünglicher, und es ist deutlich kälter. Schließlich befindest du dich hier auf 1.400 bis 1.600 Metern Höhe, die Berge um dich herum sind teilweise bis zu 3.200 Meter hoch!

Tipp: Hier findest du die Busabfahrtszeiten (auf Japanisch, aber dennoch verständlich).

Wandern in Kamikochi

In Kamikochi gibt es gleich mehrere Wandermöglichkeiten, von kleineren Strecken bis hin zu mehrstündigen Wanderungen und Gipfelbesteigungen. Letztere sind allerdings nur in den Sommermonaten möglich. Wenn du wie wir nur einen halben Tag zur Verfügung hast, solltest du am besten an der ersten Busstation Taishoike Hotel aussteigen. Hier befindet sich der Taisho Pond und von hieraus kannst du immer entlang des Wassers laufen und kommst dabei an ein paar weiteren coole Stellen vorbei, wie dem kleineren Tashiro Pond und der Tashiro Bridge. Bis zur Kappa Bridge benötigst du 30 bis 45 Minuten, auch wenn auf vielen Seiten steht, dass die Wanderung eine Stunde dauert.

Die Kappa Bridge ist das meistfotografierteste Motiv in Kamokochi und spätestens hier triffst du auf andere Reisende, die hier massenweise in Bussen abgesetzt werden – leider! Hier befindet sich auch der Kamikochi Bus Terminal, von wo aus du den Bus zurück zum Parkplatz nehmen kannst. Alternativ, wenn du noch etwas Zeit hast, kannst du auch noch weiter wandern bis zum Myoijn Pond und der Myoijn Bridge. Die Strecke dauert maximal eine Stunde, also hin und zurück zwei. Hier verirren sich kaum andere Reisende hin und du befindest dich mitten in der Wildnis Japans!

Lesetipp: Du kannst auch mehrere Tage in Kamikochi verbringen und dein Abenteuerherz beim Wandern und Zelten höher schlagen lassen. Viele tolle Tipps zu den Zeltplätzen und Wanderungen in Kamikochi findest du hier (auf Englisch).

Japan Rundreise_Kamikochi

Ganz traditionell: Das Ryokan

In Matsumoto befindet sich ein altes traditionelles Ryokan, das KAI Matsumoto. Hier übernachtest du in einer Art kleinem Apartment und hast entsprechend viel Platz. Abends verwandelt sich die Fläche zu deinem Bett, denn dieses ist ganz traditionell nur eine Matratze auf dem Boden. Das Coole: Vom Fenster aus hast du bei gutem Wetter Blick auf die Japanischen Alpen! Außerdem liegt sich das KAI Matsumoto direkt an einer heißen Quelle, sodass du auch hier wieder in den Genuss eines Onsen kommst.

Japan Rundreise_Matsumoto

Dritter Stopp: Nara

Von Matsumoto oder auch Kamikochi geht es wieter in Richtung Nara. Die Strecke ist relativ lang und du kannst auf dem Weg einen Zwischenstopp einlegen, um nicht alles an einem Stück fahren zu müssen. Von Matsumoto sind es rund 360 Kilometer bis nach Nara und du solltest knapp 5 Stunden Fahrt für diese einrechnen.

Rehe und Tempel soweit das Auge reicht

Nara ist bekannt für die Nara-Rehe, die frei in den Tempelanlagen und Parks der Stadt herumlaufen. Die Tiere werden so viel von Besuchern gefüttert, dass sie kaum noch wild sind und sich sogar von Menschen anfassen lassen. Überall kannst du für ein paar Yen Kekse kaufen, die für die Fütterung der Tiere gedacht sind. Es ist schon eine witzige Erfahrung, die Rehe mitten in der Stadt zu sehen, aber neben Rehen wimmelt es in Nara auch nur so von Touristen! Das liegt aber nicht nur an den niedlichen Tieren, sondern auch an den vielen Schreinen und der über 16 Meter hohen Buddha-Statue, die viele Besucher anziehen.

Japan Rundreise_Nara

Japan Rundreise_Nara

Vierter Stopp: Kyoto

Entweder du übernachtest in Nara oder du fährst noch weiter bis nach Kyoto. Die beiden Städte sind nur knapp 40 Kilometer von einander entfernt und du benötigst etwas weniger als eine Stunde für die Strecke. Kyoto ist ganz anders als Tokio, viel traditioneller und ruhiger und dass, obwohl die Stadt mit 1,5 Millionen Einwohnern ebenfalls sehr groß ist.

Grünes Abenteuer: Arashiyama Bamboo Grove

Zwar kein Off The Path Tipp, aber dennoch ein Must-See in Kyoto ist der berühmte Bambus Wald. Um den Massen an Besuchern zu entfliehen, solltest du früh morgens, am besten schon kurz nach Sonnenaufgang hierher kommen. So hast du den Wald ganz für dich allein und ein noch viel cooleres Erlebnis! Der Wald befindet sich im Stadtviertel Arashiyama, nordwestlich vom Stadtzentrum gelegen. Du erreichst diesen am besten, indem du dein Auto in der Nähe der Togetsukyō Bridge abstellst und von hieraus stadtauswärts entlang des Flusses (Katsura River) läufst und dann in die Arashiyama Park Kameyama Area abbiegst. Alternativ kannst du auch mit dem Zug zur Torokko Arashiyama Station fahren und folgst hier einfach den Schildern.

Japan Rundreise_Kyoto

Der Schrein der tausend roten Tore: Fushimi Inari-Taisha

Ebenfalls kein Geheimtipp, aber auf jeden Fall einen Besuch wert ist der Fushimi Inari-Taisha, der berühmte Schrein mit Tausenden roten Toren. Auch hier solltest du am besten ganz früh morgens hinkommen, um den Massen an Besuchern zu entgehen. Der Schrein ist wirklich besonders und du erreichst ihn ganz einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, indem du entweder mit der Nara Line zur Inari Station oder mit der Keihan Main Line zur Fushimi-Inari Station fährst. Der Eintritt ist wie auch zur Arashiyama Bamboo Grove kostenlos.

Japan Rundreise_Kyoto

Auch Kyoto hat eine coole Speciality Coffee Szene!

Kyoto mag zwar traditioneller sein als Tokio, aber in puncto Speciality Coffee kann die Statd absolut mithalten! Hier findest du gleich mehrere coole Cafés, besonders genial sind das Kurasu nahe des Hauptbahnhofes und die Läden von % Arabica, von denen es gleich mehrere in der Stadt gibt, unter anderem das % Arabica Kyoto Arashiyama unweit der Arashiyama Bamboo Grove oder das % ARABICA Kyoto Higashiyama in der Nähe der Ninenzaka und Sannenzaka, zwei alten Straßenzügen. Neben Flat White schmeckt hier auch der Iced Latte superlecker, besonders wenn es draußen richtig warm ist!

Heiße Ramen-Suppe und leckerer Schweinebraten!

Auf der Suche nach einer warmen Mahlzeit sind wir zufällig auf einen richtig coolen Ramen-Laden gestoßen, der sich sehr versteckt in einer kleinen Seitenstraße nicht weit von der Restaurant-Straße Kiya-machi Dori und dem Fluss (Kamo River) im Viertel Kiyamachi befindet. Der Laden nennt sich Taiho Ramen und hier bekommst du richtig leckere Ramen, aber auch das Fried Chicken und die Gyōza sind superlecker, die werden nämlich frisch vor deiner Nase hergestellt! Hier verirren sich nur sehr selten Reisende hin und du wirst mit höchster Wahrscheinlichkeit nur von Einheimischen umgeben sein, die ihre Ramen genüsslich schlürfen.

Pure Entspannung: Das Hoshinoya Kyoto

Ein wirklich tolles Hotel ist das Hoshinoya Kyoto, das sich außerhalb des Stadtzentrums direkt am Katsura Fluss befindet. Um hierher zu gelangen, musst du dein Auto in der Stadt stehen lassen und wirst mit dem Boot zum Hotel gefahren. Die Fahrt dauert rund 15 Minuten und soll dir dabei helfen, deinen Alltag hinter dich zu lassen – ein Konzept, das alle Hoshinoya Hotels vereint und wirklich cool umgesetzt wird!

Japan Rundreise_Kyoto

Hier übernachtest du am Hang in traditionellen Häuschen und hast von deinem Zimmer aus direkten Blick auf den Fluss. Für mich gibt es nichts Entspannenderes als raus ins Grüne und am besten auch noch aufs Wasser gucken zu können. Im Hoshinoya Kyoto vergisst du wirklich schnell, dass du dich eigentlich in einer Großstadt befindest und kommst sofort zur Ruhe. Jeden Morgen werden hier auch Stretching Sessions angeboten und nicht weit vom Hotel befindet sich ein kleiner buddhistischer Tempel, den du innerhalb von 15 Minuten zu Fuß erreichst. Auch das Restaurant ist gut und bietet superleckeres traditionell-japanisches Essen mit einem modernen Twist.

Fünfter Stopp: Mt. Fuji

Von Kyoto begibst du dich wieder zurück in Richtung Tokio und zwar zum berühmten Mount Fuji! Die Strecke ist rund 400 Kilometer lang und du solltest mindestens 5 Stunden Fahrtzeit einplanen. Besonders der letzte Teil der Strecke ist schön, denn du fährst durch grüne Täler, vorbei an Bergen und hast zu deiner Rechten immer den Mt. Fuji im Blick (sofern du wie wir vom Süden aus über die 139 kommst).

Für Abenteurer: Glamping im Hoshinoya Mt. Fuji

Wie sagt man so schön: “Das Beste kommt zum Schluss!” und so ist es auch bei dieser Japan Rundreise! Denn dein letzter Stopp ist nicht einfach nur irgendeine Unterkunft am Mt. Fuji, sondern einer der coolsten Glamping-Orte überhaupt: das Hoshinoya Mt. Fuji!

Auch hier lässt du deinen Alltag (und dein Auto) an der Rezeption zurück und bekommst beim Check-in einen kleinen Rucksack in die Hand gedrückt, der neben einer Trinkflasche auch Insekten-Repellent und andere praktische Dinge für ein Abenteuer in der Natur beinhaltet. Danach wirst du mit einem der richtig coolen hoteleigenen Jeeps zu deiner Unterkunft gefahren. Diese befindet sich nämlich nicht wie die Rezeption unten am Fuße des Hügels, sondern direkt am Hang mitten im Wald.

Dabei handelt es sich um Cabins, die von außen eher ungemütlich wirken, dich von innen aber überraschen werden. Die Einrichtung in den länglichen Kabinen ist supermodern, alles ist sehr hell und minimalistisch gehalten, und überall stößt du auf richtig clevere Spielereien wie zum Beispiel einem eigenen Lagerfeuer auf dem Balkon, der die allerbeste Überraschung bereithält: eine megageniale Aussicht auf den Mt. Fuji und den davor liegenden See Kawaguchi!

Japan Rundreise_Fuji

Nicht nur die Cabins, auch der Rest des Hotels ist einfach nur genial und wie für Abenteurer gemacht. Über mehrere Stufen gelangst du von deiner Kabine weiter den Hügel hoch, wo die Cloud Terrace auf dich wartet. Hierbei handelt es sich um mehrere Holzterrassen, die sich in den Wald schlängeln. Neben gemütlichen Sesseln kannst du hier auch in Hängematten chillen oder dich abends um ein großes Lagerfeuer kuscheln. Zudem kannst du dir hier auch einen Drink bestellen oder dir eine der coolen Picknickdecken schnappen, um dich so richtig schön einzumummeln – einfach nur genial!

Richtig gut ist auch das Restaurant, das sich ebenfalls mitten im Wald befindet und in dem du insbesondere Grill-Gerichte bestellen kannst. Wir haben hier ein richtig gutes Steak gegessen, das direkt vor unseren Augen zubereitet wurde. Du kannst nachmittags aber zum Beispiel auch einen kleinen Räucher-Kurs machen, bei dem du neben Fisch und Käse auch eine Wurst aus Rentierfleisch räucherst – super lecker!

Kanufahren am Mt. Fuji

Das Coole ist zudem, dass das Hotel Kanuktouren auf dem Lake Kawaguchi organisierst. Diese finden früh morgens statt und nach einer kurzen Einweisung paddelst du los auf den See. Zwar legst du keine wirklich weite Strecke zurück oder erlebst dabei gar einen Adrenalinkick, aber die Aussicht vom See auf den Mt. Fuji ist wirklich gigantisch! Und das Beste: Als Gast vom Hoshinoya Mt. Fuji darfst du früher auf den See als alle anderen. Für die ist der See nämlich erst ab 10 Uhr freigegeben, sodass du dir das Wasser nur mit ein paar Fischern teilst und alles ganz ruhig ist – richtig genial!

Japan Rundreise

Ich hätte locker noch viel länger im Hoshinoya Mt. Fuji verbringen können, da das Hotel und das gesamte Konzept dahinter einfach so cool ist! Zudem kannst du hier auch Fahrradtouren unternehmen, Reiten gehen oder sogar einen Fallschirmsprung machen – es gibt also viel zu erleben. Oder du wanderst im Sommer hoch auf den Gipfel des Mt. Fuji und gönnst dir dann im Anschluss ein richtig cooles Glamping-Erlebnis.

Das Ende deiner Japan Rundreise: Zurück nach Tokio!

Irgendwann hat jedes Abenteuer ein Ende, und so auch deine Japan Rundreise. Vom Mt. Fuji brauchst du knapp zwei Stunden zurück nach Tokio und legst dabei etwas über 120 Kilometer zurück. Entweder verbringst du noch ein paar Tage in dieser genialen Stadt oder begibst dich direkt zum Flughafen und stürzt dich ins nächste Abenteuer – Japan lässt sich nämlich super gut in deine Weltreise-Route einbauen!

Warst du auch schonmal in Japan unterwegs? Was sind deine Highlights und besten Tipps für eine Japan Rundreise?

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