Mach jeden Tag zu deinem Abenteuer!

Mein ganz persönlicher Grund, warum ich vom Abenteuer und Reisen nie genug bekomme!

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Ich werde oft gefragt, warum ich das alles eigentlich mache. Warum ich ständig unterwegs bin, wochenlang mit dem Camper durchs australische Outback fahre, stundenlang auf Gipfel klettere oder einfach so von 15.000 Fuß aus dem Flugzeug springe. Warum ich meinen Job als Marketingberater in Bangkok geschmissen habe, um als Reiseblogger von einem Abenteuer zum Nächsten durch die Welt zu ziehen.

Ehrlich gesagt, habe ich mir nie wirklich Gedanken gemacht, warum. Es ist einfach so gekommen. Erst jetzt, nach rund 5 Jahren als professioneller Reiseblogger ist mir so richtig bewusst geworden, weshalb ich das hier überhaupt mache, weshalb ich in den meisten Augen so verrückt bin, mich rückwärts mit dem Bungee von Brücken stürze, mit wilden Delfinen schwimmen gehe, und ständig den Ort wechsle.

Reisen bedeutet für mich endlose Freiheit

Kennst du dieses Gefühl auf Reisen? Jeden Morgen aufzuwachen, und nicht zu wissen, was du diesen Tag alles erleben wirst? Diese Spannung, auf das, was kommt, die Neugierde nach allem Neuen und Unbekannten, das dich erwartet?

Ich liebe es, nicht zu wissen, was genau passieren wird und lasse alles auf mich zukommen. Deshalb bin ich auch kein großer Fan von strikten Plänen, oder krass getakteten Reiserouten. Ich muss nicht wissen, wo ich übermorgen bin und lebe lieber im Hier und Jetzt.

Außerdem trifft man so viele tolle Menschen auf Reisen, hört von geheimen Ecken, bekommt Tipps für einsame Strände, atemberaubende Wanderwege, und verlassene Gegenden, die in keinem Reiseführer und auf keiner Webseite stehen.

Ohne großartige Pläne kannst du diese geheimen Ecken auch ganz easy für dich entdecken, aber mit Plan wird das schwierig. Und manchmal trifft man auch ganz besondere Menschen, wenn man unterwegs bist, und da kommt es schonmal vor, dass dein Plan auf einmal sowieso völlig hinfällig wird.

Ich bin zudem der Meinung, auch ohne Ziel kommt man irgendwann an, und meistens noch an einem viel besseren Ort, als man sich hätte vorstellen können. Für mich bedeutet dieses ziellose Reisen ohne fixe Pläne die pure Freiheit.

Ich kann jeden Tag aufs Neue bestimmen, was ich heute mache und wo ich morgen aufwache. Mehr Freiheit gibt es für mich nicht!

Lake Tekapo New Zealand

Die Natur inspiriert mich

Früher war ich ein absoluter Städtefan, und bin deshalb vor drei Jahren auch mitten nach Berlin Kreuzberg gezogen. Irgendwie begannen alle meine Lieblingsstädte auch mit dem Buchstaben B: Berlin, Bangkok, Brisbane und Barcelona. Alles ziemlich große, laute und recht hektische Städte, voller Menschen und Gewusel.

Dieses Jahr waren Line und ich rund 2 Monate mit einem Camper in Australien und Neuseeland unterwegs, hatten zwischenzeitig kaum Menschen um uns herum, sondern nur Natur, haben mitten im Nichts geschlafen oder direkt auf einer Klippe am Meer.

Seither hat sich bei mir irgendwie alles verändert. Barcelona gefällt mir gar nicht mehr, ist viel zu eng, stickig und laut. Auch Berlin fühlt sich nicht mehr richtig an, nicht mehr wie mein Zuhause. Und an Bangkok mag ich gar nicht erst denken.

Ich weiß nun, dass ich viel glücklicher bin, wenn ich draußen bin und Natur um mich herum habe. Wenn ich aufwache, und auf Berge oder das Meer schaue. Wenn ich beim Arbeiten am Laptop keine leblosen, kalten Wände vor mir anstarre, sondern auf ein grünes Reisfeld schaue wie in Ubud auf Bali.

Wenn ich mal eben mittags in Canggu surfen gehen kann, oder erst nachmittags mit der Arbeit beginnen muss, nachdem ich schon Kajak fahren war. Wenn ich mich abends noch auf einen kleinen Hügel setzten kann, und zuschaue, wie die Sonne in der Ferne untergeht.

Und ich liebe es, beim Rauschen der Wellen einzuschlafen, beim Laufen die Steine unter mir knirschen zu hören, bei einer Pause dem Rascheln der Blätter im Wind zu zuhören, und später in einen lauten Wasserfall zu springen.

Das ist alles so viel besser und inspirierender als die hässlichen Häuserschluchten und das nervige Getöse in der Stadt. Draußen in der Natur gibt es Nichts, das mich eingrenzt, nur Weite und unendliche Abenteuer, die auf mich warten.

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Abenteuer lassen mich wirklich leben

Tja. Und genau jetzt bin ich an dem Punkt angelangt, der mich wirklich leben lässt. Der mich lebendig macht, und mich spüren lässt, dass ich wirklich da bin.

Abenteuer. Adrenalin. Angst und Glück in einem.

Ich mache so krasse Dinge, wie über Queenstown in Neuseeland aus dem Flugzeug springen, stundenlang durch einen Canyon wandern, in Australien neben Walhaien tauchen, oder in Südtirol auf einer Riesenschaukel über den Abgrund schwingen, eben weil mich diese Abenteuer lebendig machen.

Natürlich habe ich auch immer ein wenig Schiss dabei, aber wenn ich mich meiner Angst letztendlich stelle und es einfach mache, bin ich so ungeheuer happy, dass es für mich einfach nichts Besseres gibt. Ich muss an meine Grenzen kommen, nur so bin ich.

Dieser Adrenalinrush lässt mich spüren, dass ich wirklich lebe. Und immer wenn ich so etwas Krasses erlebt habe, laufe ich danach mit einem fetten Grinsen durch die Gegend und habe ein unbeschreibliches Gefühl in mir. Und dieses Gefühl bedeutet für mich das Leben!

Und hier nun meine Antwort, warum ich das hier eigentlich alles mache:

Weil es für mich die pure Freiheit ist.

Weil ich mich in keinem anderen Moment so lebendig fühle, wie auf Reisen und bei meinen ganzen Abenteuern, wenn ich draußen bin und das Adrenalin durch meinen Körper rast.

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Ein besseres Gefühl gibt es für mich nicht!

Und genau deshalb werde ich nie aufhören zu reisen und Abenteuer zu erleben, denn das würde bedeuten, dass ich meine Freiheit aufgebe und aufhöre wirklich zu leben.

Kennst du dieses Gefühl?

Jeder Mensch ist anders, das weiß ich. Wir denken alle anders, fühlen anders und sehen die Welt jeweils mit anderen Augen.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass jeder Mensch – und dazu gehörst auch du – sich mindestens einmal im Leben fragen sollte, warum er das, was er da macht, eigentlich tut. Sei ehrlich zu dir, und frage dich, was dein Grund ist, das zu tun, was du tust.

Bei mir ist es dieses Gefühl, dieser Drang nach Freiheit. Und ich bin ich mir sicher, dass jeder von uns diesen Drang nach Freiheit in sich trägt. Diesen Wunsch, etwas zu erleben, Neues zu entdecken und über sich hinaus zu wachsen.

Denn letztendlich gibt es keine Grenzen, außer die, die wir uns selbst erschaffen. Wir können unser Leben täglich neu erschaffen, wir müssen es nur zulassen.

Jedes Mal, wenn ich reise, draußen bin und mich in ein neues Abenteuer stürze, erinnere ich mich daran, warum ich das eigentlich tue. Und dann kommt es wieder auf, dieses Gefühl, mein ganz persönlicher Grund.

Und jetzt frage ich dich: Kennst du dieses Gefühl, von dem ich spreche?

Fühlst du dich auch so unendlich frei auf Reisen, so lebendig, wenn du etwas Extremes tust und an deine Grenzen stößt? Wenn du draußen bist, in der Natur, den Wind and dir vorbei ziehen hörst, und nichts als Weite vor dir hast?

Spürst du es auch?

Erinnere dich immer wieder an dieses eine, ganz besondere Gefühl, an deinen eigenen, ganz persönlichen Grund. Lass es zu, geh raus, entdecke neue Länder und mache jeden Tag zu einem Abenteuer. Sei frei und fang an zu leben!

Mehr über meine Motivation zu reisen und draußen Abenteuer zu erleben, kannst du übrigens hier bei Jack Wolfskin erfahren. Schau dir auch unbedingt den neuesten TV Spot von Jack Wolfskin an und lies dir die Gründe anderer Abenteurer durch. Du kannst sogar dein ganz eigenes Draußen-Abenteuer gewinnen!

Skydive Queenstown

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6 Kommentare zu „Mein ganz persönlicher Grund, warum ich vom Abenteuer und Reisen nie genug bekomme!

  1. Jessie on

    Wieder ein unglaublich schöner Artikel!
    Genau dieses Gefühl… Dieses ,,lebendig“ sein… Das ist genau das, was ich jedes mal spüre wenn ich draußen unterwegs bin. Das Gefühl begleitet mich auf meinen Reisen und es gibt einfach kein besseres Gefühl für mich.
    Es ist schön zu wissen, dass es Menschen gibt, denen es ähnlich geht. 🙂
    Liebe Grüße
    Jessie von http://www.photographsandfairytales.de

    Antworten
  2. sandra on

    Ja, ich fühle mich beim Reisen auch unendlich frei, und würde am Liebsten nur noch reisen. Leider verbringe ich die meiste Zeit eher im Hamsterrad, weil ich momentan keine andere Möglichkeit sehe meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich kann nicht vom Computer aus mein Geld verdienen, bin keine Yogalehrerin, die umherreisen und Kurse geben kann, ich bin weder Coach noch berühmter Blogger. Und so träume ich weiter von der Freiheit, das heißt, wenn mir neben dem Arbeitsstress überhaupt noch Zeit zum Träumen bleibt 😉

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    • Sebastian Canaves on

      Hey Sandra,

      war ich früher auch nicht alles und schau heute. Kennst ja bestimmt die Stories von vielen anderen, wie z.B. Carina von Pink Compass, die es auch geschafft haben!

      Also nicht nur Träumen sondern auch Handeln 😉

      Danke dir für deinen Kommentar.

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      • sandra on

        Wenn ich ja wüsste wie ich handeln könnte… Ich habe keine Richtung, leider… Und bin auch irgendwie ganz anders als alle, die es schon geschafft haben. Ich bin nun mal kein digitaler Nomade.
        Aber danke für die tollen Blogeinträge 🙂

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  3. Rick on

    Es gibt auch noch so viel Orte, die man nicht gesehen hat und auf jeden Fall gesehen haben muss. Viel mehr fehlt einem oft die Zeit für die Entdeckung schöner Orte. Deswegen schaue ich mir auch sehr gerne Reiseblogs an. Aber nichts desto trotz sind auch Orte mit viel Tourismus eine Reise wert 🙂

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