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Paris Günstig: 10 Möglichkeiten um in Paris Geld zu sparen

*** Gastbeitrag von Janine von Bereise die Welt ***

In einer der teuersten Metropolen Europas, Paris, soll man Geld sparen können? Niemals wirst Du jetzt denken! Aber doch, es funktioniert.

Dreimal war ich schon in der romantischen Stadt der Liebe und ich kann nicht genug bekommen. Paris ist so vielseitig! Besonders das Künstlerviertel Montmartre hat es mir angetan. Paris ist definitiv einer meiner Lieblingsstädte überhaupt. Ich liebe die Straßenmusiker, den cosmopolitischen Flair und natürlich die wundervolle historische Architektur. In meinem Blogpost „Paris zur Weihnachtszeit ist ein romantisches Lichtermeer“ berichte ich über die vorweihnachtlichen Vorzüge. Hierfür muss man nicht unbedingt immer einen weiten Flug nach New York buchen. Paris bietet so viele Attraktionen und Sehenswürdigkeiten, dass ein Besuch nicht ausreicht! Freizeitstress oder gar Sightseeing-Hopping mindern den Genuss und Flair dieser Stadt. Ich kann nur empfehlen, setz Dich nicht unter Druck und fahre ein weiteres Mal dorthin. Glaube mir, Paris ist auf jeden Fall mehrere Reisen wert.

Wahrscheinlich schießt Dir gerade ein weiterer Gedanke durch den Kopf: Mehrere Reisen sprengen dein Portemonnaie. Jein! Es stimmt, dass die französische Metropole auch leider nicht zu den günstigsten Städtchen gehört. Für einen Milchkaffee und ein Croissant bist Du mit gut zehn Euro dabei. An einem Wochenende kannst Du sehr gut für Restaurants und Sehenswürdigkeiten, hier und da noch eine Kleinigkeit, schnell ein paar hundert Euro los werden. Doch so muss es nicht sein! Hier findest Du zehn Möglichkeiten, um ein zweites oder drittes Mal dorthin zu fahren!

Paris günstig

10 Möglichkeiten Paris günstig zu erleben:

1. Statt Hotels, denn selbst Budget-Hotels können 100 Euro die Nacht kosten, nutze lieber Airbnb. Hierbei musst Du Dir nicht zwingend ein Zimmer teilen, sondern kannst auch ganze Wohnungen mieten und hast im Bestfall WLAN dabei. Eine komplette Wohnung bekommst Du schon ab 60 Euro. Noch günstiger ist es, wenn Du mit mehreren Leuten reist, dann könnt Ihr Euch die Miete teilen.

2. Günstig oder umsonst übernachten: Eine weitere Alternative sind Hostels oder gar Couchsurfing. Wem es nichts ausmacht, auf der Couch zu schlafen, kriegt die Unterkunft beim Couchsurfing gratis. Der Vorteil ist, dass Einheimische oftmals noch wertvolle Insider-Tipps parat haben.

3. Wie kommst Du von A nach B? Vorzugsweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Taxis sind viel zu teuer! Kauf Dir am besten eine „Carnet“. Sie enthält zehn Tickets für die Metro und kostet 12 Euro. Ein Einzelticket kostet 1,70 Euro. Somit hast Du fünf Euro gespart.

4. Kostenlose Sehenswürdigkeiten: Flanieren an der Champs Elysee (im Winter ein Lichtertraum) oder am beleuchteten Eiffelturm bei Dunkelheit, der Garten Jardin du Luxemburg (kann ich im Sommer sehr empfehlen), Baudenkmäler wie die Arc de Triomphe, Musée d’Art Moderne, Maison de Victor Hugo und die meisten Kirchen.

5. Gratisbesuch im Louvre: Für alle ist an jedem 1. Sonntag im Monat von Oktober bis März und am 14. Juli (französischer Nationalfeiertag) der Eintritt kostenlos. Freien Eintritt haben generell alle jungen Leute bis 26 Jahre (EU-Bürger), Leute mit einem Journalistenausweis und Behinderte mit einer Begleitperson. Mit einem Pariser Museum Pass sparst Du Dir auch noch die lange Schlange. Der Normalpreis beträgt sonst 12 Euro.

6. Paris Museum Pass: Mit dem Pass kannst Du jederzeit, ohne Wartezeit und so oft Du willst, mehr als 60 Museen und Denkmäler in Paris besuchen. Der Pass kostet für zwei Tage 39 Euro und für vier Tage 54 Euro.

7. Kostenlose Museen? Ja die gibt es! Am ersten Sonntag jeden Monats bieten die meisten Museen freien Eintritt. Natürlich sind diese dementsprechend voll, aber wer Ruhe und Zeit mitbringt und einen reinen Museumstag verbringen möchte, sollte das ausnutzen. Eine Auswahl der kostenlosen Museen findest Du hier. Dort findest Du auch weitere Gratisbesichtigungen und -ausstellungen.

8. Auswärts essen ist ein teurer Spaß. Hier kann ich nur das Mittagsmenü empfehlen. Das ist viel günstiger als das Abendmenü. Oder …. Du machst es, wie viele Pariser es tun: Kauf die Lebensmittel im Supermarkt oder auf den kulinarischen Märkten. Gerade an wärmeren Tagen siehst Du viele Leute mit Picknickkorb, Baguette, Käse, Wein oder sogar Pizza an der Seine sitzen.

9. Gratis trinken: Paris hat mehr als 200 Selbstbedienungsbrunnen, an denen Du kostenlos Wasser trinken oder Deine Flasche füllen kannst. Aus dem Brunnen im Jardin de Reuilly im 12. Arrondissement fließt Wasser mit oder ohne Kohlensäure. Hier findest Du eine Karte mit allen Brunnen.

10. Kostenloses W-Lan: Es gibt über 260 kostenlose Hotspots in Paris. Auf der Karte siehst Du, wo sich die Hotspots befinden und wie Du dich einloggen kannst. Kostenlose Offline-Apps, die ich noch empfehlen kann sind „Visit Paris by Metro“ (Metrofahrten und Sehenswürdigkeiten) für Android oder iOS und der „Paris City Guide“ (Reiseführer, Stadtplan) für Android oder „Ulmon“ für iOS.

Paris ist eine teure Stadt. Dennoch lassen sich, wie in jeder anderen größeren Stadt, günstige Alternativen finden. Mit ein wenig Recherche und Anpassungen, wird auch Deine Reise nach Paris günstig, unvergesslich und endet nicht in einem teuren Spaß.

janine---breise-die-weltJanine reist bereits seit 12 Jahren und war vier Jahre davon als analoger Nomade unterwegs. Auf Bereise die Welt zeigt sie Vollzeitarbeitende und angehende, analoge Nomaden gleichermaßen, dass beide Formen möglich sind, die Lust am Reisen auszuleben. Neben zahlreichen Reiseberichten findet ihr Tipps, dass Reisen mit dem Arbeiten zu verbinden und ebenso Empfehlungen für Happy Weekend Trips. 

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