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Podcast: Mit dem Wohnmobil durch Europa mit Susanne Flachmann

Ich liebe Roadtrips und war auch gerade hier in Costa Rica mit einem Land Rover Defender mit Dachzelt unterwegs. Die Freiheit einfach an einem Ort übernachten zu können und selber zu entscheiden wann man weiterreisen möchte ist einfach unbezahlbar.  Susanne geht es genauso und sie ist seit Jahren immer mit dem Wohnmobil unterwegs. Zuletzt an der Ostsee entlang bis nach Helsinki. Auch in Russland war sie schon mit dem Wohnmobil unterwegs. In ihrem Reiseblog und Buch berichtet sie über ihre Roadtrips und gibt allen Wohnmobil-Fans super hilfreiche Tipps.

Erfahre in dieser Episode über Roadtrips in Europa:

  • Auf was du achten solltest, wenn du dir ein Wohnmobil zulegst
  • Wie du unkompliziert ein Visum für Russland bekommst
  • Was du machst, wenn dein Wohnmobil in einer Sanddüne feststeckt
  • Was zu deiner absoluten Grundausstattung gehören sollte
  • Welche Länder in Europa besonders schön für Roadtrips sind
  • Wie du gute Stellen findest um dein Wohnmobil zu parken

Shownotes über Roadtrips in Europa:

Die komplette Folge zum Nachlesen:

OTP Susanne Flachmann

Sebastian: Herzlich willkommen zu einer neuen Off-The-Path Podcast Folge. Heute sprechen wir über eines meiner Lieblingsthemen und zwar Roadtrips. Ich liebe Roadtrips! Und Susanne ist absoluter Profi darin, denn sie verreist nur mit ihrem Wohnmobil. Wir haben uns gerade eben ein bisschen über ihren Peugeot Boxter unterhalten, ne?

Susanne: Ja, genau.

Sebastian: Cool, also erst mal herzlich willkommen! Schön, dass du da bist!

Susanne: Danke, schön, dass ich da sein darf.

Sebastian: Endlich haben wir es geschafft. Wir haben seit Wochen versucht, einen Termin für heute zu finden und irgendwie hat das nicht geklappt. Und seit gestern sind wir zurück in Deutschland und jetzt haben wir endlich die Zeit gefunden. Ich bin leider ein bisschen angeschlagen vom Temperaturwechsel zwischen Südamerika und Europa. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das – alle, die jetzt zuhören. Aber ich würde sagen: Wir starten einfach, Susanne.

Susanne: Jo!

Sebastian: Du warst jetzt gerade sowieso auf großer Reise unterwegs. Das habe ich immer wieder durch die E-Mails mitverfolgt. Immer warst du irgendwo an einem anderen Ort, mal St. Petersburg, dann warst du in Tallinn, dann in Helsinki unterwegs. Erzähl mal! Was war deine letzte Reise?

Susanne: Meine letzte Reise: Ich habe mir sechs Wochen Zeit genommen, um mal die Ostsee entlang zu fahren. Ich wollte einfach mal sehen, wie weit ich komme, wenn ich mir sechs Wochen Zeit nehme und bin also von München gestartet, senkrecht hoch nach Hamburg, rechts abgebogen Richtung Osten und bin dann einfach so lange an der Ostsee entlang gefahren, wie ich Zeit gefunden habe. Ich bin dann bis Helsinki gekommen und bin dann mit der Fähre zurückgekommen.

Sebastian: Sehr cool! Also bist du nach Helsinki in sechs Wochen. Du warst also schon recht langsam unterwegs, ne?

Susanne: Total! Total langsam und ehrlich gesagt: Ich lasse mir einfach immer wahnsinnig viel Zeit. Ich habe auch nie einen Plan, wie lange ich fahre, wohin ich fahre; ich habe nie ein Ziel, sondern immer nur eine ganz, ganz grobe Richtung, weil mich das am meisten entspannt.

Sebastian: Ja, das ist das Geilste. Wenn es irgendwo schön ist, dann soll man einfach bleiben und wenn es nicht schön ist, dann fährt man weiter. Das machen wir auch oft so. Du hast gesagt, du bist von Hamburg rechts rüber über Polen…

Susanne: Genau, über Polen, dann bist du direkt zack, boom im ersten Teil von Russland, in Kaliningrad. Dann durch das Baltikum. Das heißt, Litauen, Lettland, Estland und dann bist du Zack auch schon wieder in der Petersburger Ecke. Also noch mal Russland und dann folgt direkt Finnland.

Sebastian: Cool! Sag mal, ich war noch nie in Russland, aber ich habe immer gehört, dass die Russen unglaublich schwer sind, was das Visa angeht und man kommt eigentlich nur rein, wenn man eine Einladung von einem Hotel hat. Also man bucht ein Hotel und dann bekommt man ein Schreiben. Damit muss man dann zum Konsulat und dann kriegt man erst ein Visum. Wie hast du das gelöst?

Susanne: Das ist eine überholte Info, offenbar. Ich habe das wahnsinnig cool über’s Internet – König Tours heißen die, da schreibst du einfach hin und kannst online ausfüllen, was du möchtest. Das heißt Touristenvisum und dann kannst du auch noch bestimmen, ob du drei Wochen wartest oder ob du es in 24 Stunden haben willst. Das ist dann eine Preissache, wie du das haben möchtest. Dann schickst du deine Fotos hin, musst natürlich ein Mordsvertrauen haben. Ich habe schon ein bisschen geschluckt, aber ich habe da meinen Reisepass hingeschickt und nach 10 Tagen kam das Ding zurück. Das war wirklich problemlos damit über die Grenze zu kommen. Also, das was die Russen als problemlos sehen.

Sebastian: Okay, cool.

Susanne: Mega cool! Also, es ist offenbar gar kein Problem mehr. Die Russen selber scheinen Leute wie mich total ätzend zu finden, weil sie haben mega viel Nerv an der Grenze verursacht, aber, ich glaube, das ist so der Grenzerstatus, den die da so haben.

Sebastian: Ja, okay. Aber es ist machbar. Vielleicht habe ich auch veraltete Information.

Susanne: Ja, ich weiß nicht, wielange es das schon gibt. Ich wollte die noch einmal kontaktieren, weil ich das wirklich gerne auch auf meinen Blog mit drauf nehmen wollen würde, weil mich da schon ganz viele angesprochen haben.

Ich habe jetzt ein Visum mit Auto, zweimal rein – also einmal Kaliningrad und dann St. Petersburg -, ich habe 30 Tage Zeit gehabt und durfte zweimal rein und zweimal raus. Es hat so easy funktioniert, dass ich es in zehn Tagen hatte und es hat 150 Steine gekostet, aber ich fand, das war es wert.

Sebastian: Sehr cool! Und Russland hat sich gelohnt?

Susanne: Ich war zu kurz da, um das abschätzen zu können. Ich bin immer zaghaft, um eine Bewertung abzugeben. Es hat sich deswegen gelohnt, weil man da sonst nicht ist. Deswegen freue ich mich immer, wenn ich irgendwo hinkomme und sage: Es lohnt sich auf jeden Fall! Die Menschen fand ich auf den ersten Blick wahnsinnig in sich gekehrt und abweisend. Aber auf den zweiten Blick waren sie wahnsinnig nett und freundlich und mei, Russland ist halt echt anders und es ist speziell. Ich liebe Gegenden, wo es nicht so normal ist, wo es ein bisschen spezieller ist und deswegen hat es sich natürlich sehr gelohnt, da mal durchzufahren.

Sebastian: Das hört sich gut an. Da würde ich auch noch auf jeden Fall hin. Lass uns mal aber – wir sind schon seit fünf Minuten dabei – zum Ziel von heute kommen. Und zwar: Camping mit Wohnmobil, Reisen mit Wohnmobil. Was sind denn die ersten Schritte, wenn ich mir überlegt habe, eine Reise mit dem Wohnmobil zu machen? Was war für Dich der ausschlaggebende Punkt, dass du gesagt hast: Ich reise jetzt mit einem Wohnmobil? Du machst das auch schon ein bisschen länger, wie ich gehört habe, ne?

Susanne: Genau, ich mache das schon ein bisschen länger. Angefangen haben wir tatsächlich als Familie und irgendwann mal kam der Punkt, wo ich das Gefühl hatte, ich muss jetzt einfach raus von allem! ich muss mich wirklich komplett verabschieden von allem und ich möchte reisen mit dem Minimalgepäck. Aber ich bin kein Typ, der sich in Abhängigkeit begibt. Ich empfinde das als Abhängigkeit, indem ich irgendwo mit reise oder mich an den Fahrplänen anpasse oder irgendein Hotel buchen muss. Und das Einfachste um unabhängig zu reisen, ist das eigene Auto dabei zu haben.

Nachdem ich ein größeres Auto wollte, habe ich mir spontan ein Wohnmobil gekauft – so eine ganz alte Kiste – und bin einfach losgefahren. Das ist der erste Schritt und der einzige der wirklich wichtig ist: einfach loszufahren.

Sebastian: Sehr cool! Du hattest dein allererstes Wohnmobil (…) das hattest du im Vorgespräch erwähnt, ein Fiat?

Susanne: Nee, ähm (…) jetzt hast du mich rausgebracht! Einen Renault Trafic.

Sebastian: Einen Trafic, genau.

Susanne: Den hat irgendein Freak mal umgebaut zum Wohnmobil – ein Trafic, so ein ganz kleiner, genau. Der ist ganz günstig hergegangen und der war toll; uralt und toll!

Sebastian: Und dann hast du irgendwann gesagt “So, jetzt brauche ich ein bisschen mehr Platz. Vielleicht will ja irgendwer mitreisen und ich hole mir jetzt einen Größeren”.

Susanne: Nee, nee, nee, das war anders. Nee, ich brauche nicht mehr Platz. Ich hatte ein wahnsinniges Elektroproblem mit der alten Kiste und es haben mir alle Männer, die ich gefragt hatte und alle Werkstätten – ich weiß gar nicht, in wie vielen ich war – haben gesagt: “Schmeiß weg. Da kriegst du nix mehr für”. Letztendlich hat sich herausgestellt, dass das wirklich ein Minimalfehler war, aber ich habe mich dann von meiner “großen Liebe” verabschiedet und habe gesagt “So. Altes Ding weg”, ich habe mich verabschiedet und habe ein Neues. Das ist aber genau so alt – also fünf Jahre jünger und ist dafür aber auch genauso klein. Ich brauche so ein Kleines. Ich möchte überall rein. Ich fahre immer mitten in die Stadt. Das muss so ganz klein sein.

Sebastian: Ja. Und was sind die Dinge, auf die man achten muss, wenn man sich so ein Wohnmobil zulegt? Also, wenn man es sich kauft oder mietet: Worauf muss man achten? Diese ganzen Wohnmobile und Autos an sich haben einfach Krankheiten, die immer wieder auffallen. Was sind die Dinge, auf die du geachtet hast?

Susanne: Ich würde wirklich darauf achten (…) Für mich persönlich ist das wichtigste, dass ich nicht umbauen muss. Ich kann umbauen, ich kann mein Bett so lassen, wie es ist und ich kann es als Tisch umbauen, aber ich kann den Status Bett lassen, wenn ich alleine bin und wenn ich mit den Kindern fahre, kann ich auch als Tisch umbauen. Aber ich muss wissen, wenn ich losfahre oder wenn ich mir ein Teil kaufe: Ist es mir wert, ein kleines Wohnmobil zu kaufen, das ich abends immer umbauen MUSS, weil ich zum Beispiel zu zweit oder zu dritt fahre oder kaufe ich mir einfach gleich ein größeres? Weil ich finde, es gibt nichts Nervigeres, als irgendwo abends anzukommen, völlig fertig zu sein und dann auch noch diese riesen Umbau-Action zu haben.

Aber auf der anderen Seite muss man sagen, es darf so groß sein, weil ich eh nur auf große Plätze fahre oder muss es eigentlich total klein sein, weil ich zum Beispiel wie jetzt ich, immer mitten in die Stadt reinfahre und es ist mir das Wichtigste, dass ich möglichst wendig bin.

Das ist dieser Kompromiss, den man zwischen der möglichst kleinen und nicht zu viel Umbau-Action habe. Da muss man gucken, was einem wichtiger ist.

Sebastian: Also nur für die Definition: Die kleine ist ungefähr 2 Meter breit oder vielleicht 5 Meter lang?

Susanne: Ja genau. Das sind diese kleinen Busse und dann gibt es diese mittleren Mobile. Die sind dann eher größere, die schon ein richtiges Doppelbett drin haben und wo man 7 Meter hat und die schon höher sind.

Sebastian: So richtige Kästen dann einfach ne?

Susanne: Genau, wo man schon nicht auf dem normalen Auto Parkplatz stehen kann.

Sebastian: Ja, das stimmt. Ich erinnere mich noch an unsere Tour damals durch Neuseeland. Da hatten wir auch so etwas ähnliches, wie du das jetzt auch hast. Ich weiß gar nicht mehr, welche Marke das war. Und wenn man dann den ganzen Tag unterwegs war und abends angekommen ist, dann muss man erst kochen und essen und dann abspülen, weil stehenlassen geht gar nicht und dann musst du erst mal wieder den Tisch abbauen; den Tisch vielleicht raus oder unter’s Bett und dann wieder das Lattenrost rausziehen, Matratze drauf, Bett beziehen und alles drum und dran – das kann sehr anstrengend sein. Besonders, wenn man den ganzen Tag unterwegs war.

Susanne: Ja, das ist halt die Frage. Das ist eine Typsache. Ich bin ein Typ, der ständig wechselt und ich verbringe wirklich jede Nacht woanders. Da ist es nervig mit dem Umbau, aber es gibt Typen, die zum Beispiel zwei Wochen auf einer Stelle stehen. Die kommen hin, bauen einmal um und dann ist es Wurscht, ob es klein oder groß ist. Das muss natürlich jeder individuell wissen.

Sebastian: Ja, aber das sind auf jeden Fall Dinge, die man beachten und vorher drüber nachdenken sollte.

Susanne: Es gibt ganz viele Sachen, die einfach eine Typsache sind. Das kann man gar nicht so pauschal sagen, ja.

Sebastian: Gibt es sowas wie typische Anfängerfehler?

Susanne: Beim Fahren oder beim Kaufen?

Sebastian: Öh, sowohl als auch. Ich glaube beim Kaufen haben wir gerade schon gesagt, worauf man achten sollte, aber zum Beispiel so ein typischer Anfängerfehler ist Strom stecken lassen und losfahren.

Susanne: Ja genau!! Oh ja! Gerne gemacht! Kennst du das oder was?

Sebastian: Aus Erfahrung! Wenn dann so ein Stromkasten hinter dir her zieht und du denkst dir “Was klappert das denn so hier?!”

Susanne: Ja, genau! Ich glaube, alles was man falsch machen kann, macht man beim ersten Mal falsch. Und ich glaube das Wichtigste ist: Ich habe ja ein Buch geschrieben über die Anleitung zum Campen und da ist mein Haupttipp: In dem Moment, wo ich merke, das müsste gemacht werden, dann muss ich es sofort machen. Also, ich merke: uhhh, die Toilette ist voll – sofort ausleeren! Ich merke: Uhhh, Wasser ist leer – sofort voll füllen! Ich brauche Strom, weil sonst komme ich nicht mehr weiter: Sofort an den Stromstand! Das ist glaube ich der Haupttipp für alle Anfänger, dass man SOFORT reagiert.

Sebastian: Also wirklich direkt auf das Bauchgefühl hören und nicht irgendwie im Kopf sagen “Nee, nee, das passt schon”.  

Susanne: Ja genau, weil es passt dann genau eben nicht. Es gibt nichts Nervigeres, als wenn man sich denkt “Oh, das hätte ich aber echt machen sollen”. Und gibt eben auf Reisen, wie du wahrscheinlich selber weißt, oftmals keine zweite Chance.

Sebastian: Ja, ja, es geht alles schnell daneben. Die Toilette einmal nicht ausleeren und auf einmal schwimmt dein Wohnmobil ein bisschen, wenn du zu sehr in eine Kurve fährst und das riecht nicht gut.

Krass! Das sind auf jeden Fall sehr, sehr gute Tipps. Ich stimme dir da zu. Ich hatte damals echt Glück mit dem Stromkasten. Das könnte auch sehr, sehr teuer werden, wenn man das in einem Campingplatz macht.

Und eine Sache, die viele nicht wissen und so war es bei uns: Es gibt Strom eigentlich nur, wenn man fährt oder am Strom angesteckt ist. Die meisten haben eigentlich nur Batterien, die nur in den Fällen funktionieren oder? Oder hast du eine Batterie, die du auch, wenn du nicht am Strom angesteckt bist und stehst nutzen kannst?

Susanne: Ich habe zwei Batterien in meinem Bus. Ich habe wirklich einen ganz tollen Bus, der eine Batterie nur für’s Fahren hat, also für die Kfz-Elektronik und eine bloß für den Innenraum. Das heißt, ich bin mindestens einen Tag, wenn nicht sogar eineinhalb Tage völlig autark strommäßig, wenn ich nicht mit dem Laptop arbeite. Das ist immer mein großes Problem, weil ich arbeite, wenn ich unterwegs bin. Deswegen ist es bei mir nicht immer eine ganze Freizeitreise, sondern die halbe Zeit arbeite ich. Und da habe ich immer dieses Stromproblem mit dem Laptop. Aber wenn ich das nicht hätte, kann ich bestimmt ohne Strom stehen, weil ich so eine extra Innenraum-Batterie habe. Das ist auch super wichtig für Anfänger, auch beim Autokauf, darauf zu achten, dass man eine zweite Batterie hat.

Sebastian: Okay, cool! Also in unseren Gefilden kann man mit Solarenergie nicht großartig viel anfangen, besonders zu der Jahreszeit jetzt. Aber wäre das eine Alternative, dass man sich so ein Solarpanel auf’s Dach drauf packt und lädt damit die Sachen?

Susanne: Ja, es gibt viele, die das machen, aber um eine richtige Leistung zu bekommen, brauchst du ein riesen Teil und es ist wirklich teuer. Und da ist natürlich die Frage, ob sich das rentiert. Ich bin selber am Recherchieren. Es gibt ja diese mobilen Packs und die müssen schon eine richtig gute Leistung bringen. Das Problem ist bloß: Wenn ich den ganzen Tag fahre, dann kann ich das nicht aufstellen und wenn ich irgendwo stehe, dann stelle ich mich eben drei Stunden an eine Stromsäule oder gehe ins Café zum Arbeiten, wenn das jetzt das Problem ist. Oder ich stehe eh auf dem Campingplatz und lade mich dann wieder auf.

Ich glaube, so eine fest installierte Solaranlage ist derartig teuer im Moment noch, dass sich das wirklich nur für ganz, ganz Vielreisende lohnt, bzw. für welche, die tatsächlich nie auf dem Campingplatz sind.

Sebastian: Welche Herausforderungen oder schwierigen Situation können sind dir auf deinen Reisen begegnet, die du gemeistert hast? Irgendwas extrem krasses mit deinem Wohnmobil, wo du dachtest …

Susanne: Also mir sind drei wirklich krasse Geschichten mit dem Wohnmobil passiert, wo ich gesagt habe, da muss ich mal ein paar Kerzen aufstellen. Einmal habe ich mich in eine Sanddüne festgefahren, wo ich nicht mehr weg konnte. Das war unangenehm, weil es wirklich mitten in Estland auf so einer Düne war. Es war dunkel, kalt, Oktober. Das war letztes Jahr im Oktober und ich war wirklich (…) Ich habe gedacht, ich komme da nie wieder weg.

Und einmal ist mir auf dem Wurzenpass die Bremse ausgefallen.

Sebastian: Ach du scheiße!

Susanne: Ausgesprochen unschön, weil ich mich dann wirklich mit der Handbremse runterbremsen musste. Das war gar nicht schön. Und dann hatte ich noch ein paar wirklich unschöne Situationen mit meinem alten Auto, weil der einfach nicht mehr angesprungen ist. Da hatte ich dann eben diese größeren Probleme. Und wenn du nachts irgendwo stehst, wo du wirklich nicht sein willst und es springt dieses Teil einfach nicht mehr an – das war dann auch wirklich nicht mehr schön.

Ich war dann in so einem Hinterhof, auch in Estland oben, und es war so bedrohlich irgendwie, weil es war so zwischen Spielhalle und Puff und das Auto ist nicht angesprungen. Das fand ich auch nicht unheimlich schön, aber das sind alles Situationen, die du gut lösen kannst. Innerhalb von Europa kann ja nix großes passieren, weißt du? Da bin ich immer easy entspannt.

Sebastian: Ja, aber wie hast du denn diese Situationen gelöst? Hast du dann Hilfe geholt, die dich aus der Sanddüne rausgeholt hat? Irgendwie ein Bauer mit einem Trecker oder ausgebuddelt?

Susanne: Nee, ich habe mir mit Zweigen einen Untergrund gebastelt in der Dämmerung.

Sebastian: Also so eine kleine Treppe?

Susanne: Ja, so einen Anschub, wo man sich so festfahren kann. Ja genau, da habe ich dann genug Schwung gehabt, um da wieder rauszukommen. Da habe ich Glück gehabt, es hat aber auch lange gedauert.

Sebastian: Den Pass bist du mit der Handbremse runter?

Susanne: Ja, mit der Handbremse.

Sebastian: Krass! Da hat die Bremse einfach aufgehört zu funktionieren und dann wurdest du immer schneller und dachtest “Alter Falter, was ist denn hier los?”

Susanne: Ja, unlustig, ja.

Sebastian: Da muss man natürlich auch sehr schnell reagieren.

Susanne: Ja, ja, … ja, ich glaube das ist Reflex. Das war unschön. Das war ein altes Auto. Da weißt du nie was drin ist. Wahrscheinlich hat mir einer gesagt, die Bremsflüssigkeit war alt und die hat dann das Kochen angefangen. Die war einfach nicht mehr gut. Aber es hat ja geklappt – Gott sei Dank!

Sebastian: Ja. Und dann hast du dein Auto zwischen Puff und Spielhölle…

Susanne: Ja, ich hatte so ein Starthilfepack. Das habe ich immer dabei, weil ich Zeit meines Lebens meine Autos nur mit Starthilfe zum Laufen bringe und dieses Starthilfepack war leer, weil ich anfängermäßig mir gedacht habe “Das lade ich dann heute Abend auf dem Campingplatz auf”. Ich habe aber keinen Campingplatz gefunden und bin in dieser Ecke gelandet – blöd – hatte nur halbvolles Starthilfeding und es hat nicht gereicht, um mein Auto zu starten. Und dann musste ich in die Spielhalle gegangen und habe die aufladen lassen, zwischen all diesen – keine Ahnung – Zuhältertypen. Ich habe mich dahin gestellt und habe meine Starthilfe aufladen lassen.

Sebastian: Okay, ich habe davon nie was gehört. Also dieses Starthilfepack ist quasi Strom.

Susanne: Das ist eine tragbare Zusatzbatterie, wo du diese Starthilfekabel schon dran hast.

Sebastian: Ahhh!

Susanne: Ja, super toll – Pflichtausstattung für jeden.

Sebastian: Ja, da wissen wir jetzt alle Bescheid, das ist auf jeden Fall sehr gut zu wissen. Und woran sollte man denken, wenn man auf dem Campingplatz übernachten möchte? Ich meine, in Europa ist es ja so, dass man mit Wildcampen eher Probleme hat oder siehst du das anders?

Susanne: Nö. Also, das ist eine Frage des Zeitpunkts. Im August muss man es nicht tun, weil dann alle sensibilisiert sind und sagen: Die Touristen nerven uns. Aber wenn man wirklich eine abgelegene Stelle findet, habe ich bisher noch nie ein Problem gehabt, dass mich jemand blöd angesprochen hat. Das liegt einfach daran, dass a) ist es theoretisch erlaubt – du darfst zur Wiederherstellung deiner Fahrtüchtigkeit 10 Stunden Pause machen. Das heißt, du darfst irgendwo parken – ob es in der Stadt ist oder am Straßenrand und tust so, als ob du nicht campst. Also du stellst nicht deinen Stuhl raus und nix, sondern verhältst dich still. Das ist absolut erlaubt.

Wild campen, so richtig mit aussteigen und Tisch aufbauen, darfst du bedingt, wenn du fragst und wenn das einem Bauern gehört oder sowas, dann sagen die auch alle ja. Oder du bist so abgelegen und verhältst dich so ruhig, dass dich keiner findet. Also, ich stehe viel frei.

Man muss halt die Lage checken. Ich würde mich nicht neben einen Campingplatz stellen und sagen “Hihi, ich stehe jetzt hier”, das ist ja auch nicht stilvoll. Ich würde mich aber auch nicht beim Bauern auf die Einfahrt stellen oder auf so einen Landwirtschaftsweg oder so oder in den Wald reinstellen. Das macht man einfach nicht. Da muss man drüber nachdenken.

Sebastian: Okay, cool. Also auch in der Stadt?

Susanne: Auch. Ja, in den Städten würde ich es tatsächlich nicht machen, weil ich es irgendwie komisch finde. Aber in Dörfern, im Süden von Kroatien oder in Griechenland oder so, da kannst du in jedem Dorf einfach stehen. Da kommst du abends, gehst in die Taverne und nach der Taverne schläfst du halt da. Da sagt auch kein Mensch etwas dagegen.

Sebastian: Du bist ja schon viel und lange in Europa unterwegs. Welche Länder sind da besonders geeignet für eine Reise mit Wohnmobil? Welche sind besonders freundlich?  

Susanne: Naja, also im ganzen Süden, die sind natürlich super, super! Also, den Balkan runter, da fand ich alles – jedes Land für sich – total genial und ich liebe das einfach, dadurch, dass ich immer nur eine grobe Richtung habe, mich einfach irgendwo langzuhangeln, wo ich eine Küste habe. Ich weiß, im Balkan, Küste rechts und du guckst nie wieder auf irgendeinen Plan, sondern du weißt: Da bist du richtig und das ist toll. Das liebe ich!

Da weißt du ja selber: Da ist draußen, da ist Luft, da ist Leben und da ist einfach Lebendigkeit, aber wenn man natürlich die Stille will, so wie ich das ab und zu auch wahnsinnig toll finde und diese maximale Einsamkeit, da muss man in den Norden oder ins Baltikum. Finnland war für mich der Wahnsinn. Du bist einfach alleine und das ist genau das andere Extrem – je nachdem was man möchte. Ich kann beide total empfehlen.

Sebastian: Ja, ich finde Norwegen, Schweden, Finnland sind ein absoluter Traum, wenn man mit dem Wohnmobil unterwegs ist. Da muss man nur zusehen, dass man das Wohnmobil bis unter die Decke mit Essen vollpackt.

Susanne: Ja genau.

Sebastian: Dort sollte man dann nur noch Geld für Benzin ausgeben.

Susanne: Ja, aber das ist auch wieder so eine Typsache. Wenn du damit schlecht umgehen kannst, dass du da wirklich weit vom Schuss bist, dann braucht man da auch nicht hinfahren. Wenn du nicht aushalten kannst, dass es heiß ist und dass es voll ist und dass die Albaner einen Straßenverkehr haben, die dich auch mal echt beanspruchen, dann braucht man auch nicht nach Albanien fahren, gell? Also, da muss man gucken.

Sebastian: Was hältst du von Spanien, Italien Griechenland, die Ecke da unten?

Susanne: Also, Griechenland ist ein Top-Tipp für alle Anfänger vor allem. Wenn ich jetzt jemandem eine Anfängerroute empfehle, dann ist es für mich immer mit der Fähre nach Griechenland rüber, einmal Peleponnes und mit der Fähre wieder zurück. Das ist das Beste, was man als Top-Anfänger machen kann. Das ist spitzenmäßig, weil Griechenland ist einfach super easy mit allem.

Und Frankreich, Spanien, das sind Länder, die mich einfach nicht so jucken, weil die kenne ich. Da brauche ich nicht noch mal hin. Aber die sollen auch toll sein, klar.

Sebastian: Spanien ist immer gut.

Susanne: Spanien ist super, aber das ist etwas, wo ich sage: Ach, da kann ich nächstes oder übernächstes oder in fünf, zehn Jahren kann ich da auch noch hinfahren.

Sebastian: Ja, absolut. Die sind einfach entwickelt. Wenn du Richtung Osten gehst, da tut sich dann auch noch irgendwas.

Susanne: Ja, man meint immer, dass das etwas ganz Spezielles ist, ist es letztendlich auch nicht. Die sind ja auch schon völlig europäisiert. Da ist nix Besonderes mehr.

Sebastian: Ja, ja, aber ich finde zum Beispiel, wenn du nach Rumänien gehst, diese Ecke Transylvanien usw. ist da auch sehr touristisch, aber nicht so krass touristisch und da tut sich auch noch wirklich was. Da kannst du noch, wenn du dort bis, sehen, wie sich die Sachen ein bisschen verändern.

Susanne: Genau, und ich habe das Gefühl, da ist man auch als “Tourist” noch lieber gesehen, als an der französischen Atlantikküste, weißt du? Da wirst du selber noch irgendwie spezieller aufgenommen.

Sebastian: Ja, also an der französischen Atlantikküste wirst du auch als Camper wahrscheinlich nicht gerne gesehen, weil die alle wollen, dass du ins Hotel gehst und dein Geld da lässt.

Susanne: Ja genau. Da würde ich zum Beispiel auch gar nicht anfangen frei zu campen, weil die sind einfach overloaded mit Leuten mit Campermobilen.

Sebastian: Würdest du sagen, es ist immer günstiger mit dem Wohnmobil zu reisen als mit dem Auto?

Susanne: Mhhh, naja, das Benzin ist ähnlich; die Übernachtung ist – je nachdem ob du in der Haupt- oder Nebensaison und in welchem Land du bist. Ich habe jetzt die Ostsee runter im Durchschnitt alleine vielleicht 10 oder 15 Euro gezahlt pro Nacht. Und ich weiß nicht, ob ich das in einer Pension irgendwie hingekriegt hätte. Das glaube ich nicht.

Sebastian: Und in diese 10 – 15 Euro inkludierst du deine ganzen Ausgaben, die du am Tag im Durchschnitt hast?

Susanne: Achso, nee, nur die Übernachtungskosten.

Sebastian: Wofür sind die 10-15 Euro dann?

Susanne: Wenn ich auf den Campingplatz gehe, dann zahlt man zwischen 10 und 20 Euro. Und in Petersburg war ich zum Beispiel ganz nett in einem Hinterhof gestanden von so einem – die haben sich Kulturzentrum genannt. Die haben sich fröhlich die 20 Euro eingestrichen. Die habe ich denen aber auch gerne gegeben, weil es da so nett war. Aber das war schon das Teuerste, was ich gezahlt habe und ich weiß nicht, was ich in Petersburg in einer Pension an Übernachtung gezahlt hätte.

Sebastian: Ja, ja. Du musst auch bedenken, bei einer Pension- oder Hotelzimmer, da hast du auch keinen Herd dabei. Du musst eigentlich auch noch essen gehen.

Susanne: Ja, du schleppst dich kaputt mit deinen ganzen Klamotten. Deswegen würde ich nie über Kosten nachdenken, weil es gibt für mich keine Steigerung zum Wohnmobil, weil ich alles dabei habe, alles, alles, alles. Alles.

Sebastian: Ja und diese vollkommene Flexibilität und Freiheit, die du mit dabei hast, ne?

Susanne: Ja genau. Deswegen denke ich nicht über’s Geld nach.

Sebastian: Sehr cool! Jetzt hast du gerade gesagt: Du warst in St. Petersburg im Hinterhof. Gibt es da irgendeine Webseite oder eine Karte oder sonst irgendwas, wo diese ganzen Campingplätze eingezeichnet sind? Wo man die findet?

Susanne: Ja, ich habe ja aus relativem Spaß ein Buch geschrieben, was dieses Jahr erschien. Ich weiß nicht, ob du die Reihe “Cool Camping Deutschland” und “Cool Camping Europa” kennst. Die haben die tollsten und coolsten und sensationellsten Zeltplätze in Deutschland und Europa. Da habe ich mich jetzt rangehängt und habe ein Cool Camping Buch für Wohnmobile geschrieben. Das heißt auch so. Und daraus habe ich natürlich einen Blog gemacht, um die aktuellsten Plätze immer aufzunehmen. Und der heißt tatsächlich http://www.cool-camping-wohnmobil.de. Da kann man auch von der letzten Reise die allercoolsten und schönsten Plätze auch sehen.

Sebastian: Sehr cool. Das verlinken wir auf jeden Fall in den Shownotes.

Susanne: Ja, das wäre schön.

Sebastian: Das machen wir auf jeden Fall. Es ist nämlich immer gut zu wissen. Ich weiß noch, dass wir uns damals in Neuseeland und auf anderen Reisen immer einen abgesucht haben. Bis man irgendwas findet und man ist länger unterwegs und dann hört man über Ecken und Kanten oder beim Suchen, da kannst du parken oder diese Seite sollst du lesen oder diese App solltest du haben. Und das ist immer gut. Sehr cool!

Und jetzt zum Schluss – wir sind schon seit einer halben Stunde dabei…

Susanne: Mensch!

Sebastian: Das geht schnell ne?

Susanne: Ja.

Sebastian: Also, die Leute hören immer zu und dann sitzen sie irgendwie im Auto und dann vergeht die Zeit auch immer viel, viel schneller. Aber lass uns langsam zum Schluss kommen. Verrate mir, warum für dich persönlich das Camping mit dem Wohnmobil das Allerbeste ist.

Susanne: Du, das kann ich in einem Satz zusammenfassen, weil es einfach die maximale Freiheit ist; die maximale Unabhängigkeit und Freiheit ist. Weil ich bin von nichts abhängig, weil ich alles dabei habe. Es kann mir keiner irgendwas sagen. Punkt. Mehr kann ich gar nicht sagen. Ich habe alles dabei, was ich brauche. Ich kann dahin fahren, wo ich will. Ich kann sofort wegfahren, wenn ich mich unwohl fühle. Ich habe keine Terminpläne, keine Buchungsprobleme, ich fahre einfach.

Sebastian: Das unterstreiche und das finde ich sehr gut. Das ist ein sehr, sehr schöner Abschluss zu dieser wunderbaren Folge, liebe Susanne. Ich freue mich, wenn ich bald auch wieder irgendwie in einem Wohnmobil sitze und losfahren kann.

Susanne: Ja, das glaube ich dir. Ich hoffe, du hast Pläne in die Richtung.

Sebastian: Ja, wir haben ja gerade erst – also wir haben kein Wohnmobil gehabt, aber – einen Jeep Wrangler gehabt und dann hatten wir noch einen Land Rover Defender in Costa Rica mit Dachzelt und alles gehabt und das war einfach geil, weil es genau das ist. Du fährst an den Strand und dann setzt du dein Zelt auf oder klappst oben dein Zelt auf. Das ist auch scheiße viel Arbeit jeden Abend, wenn du viel gefahren bist, dann ist das nervig. Aber wenn du morgens aufwachst, ist es geil.

Susanne: Ja, eben. Das ist das, was ich eben sagte. Du musst den Kompromiss finden zwischen: Ich fahre an den Strand – mit so einem großen Teil fährst du nicht an den Strand. Und du fährst wahrscheinlich auch nicht in Costa Rica rum.

Sebastian: Ja genau. Du musst halt eben wissen, was für eine Art Mensch du bist und wie du reisen möchtest. Ich meine, mit so einem Defender war es extrem cool. Costa Rica, Regenzeit, die ganzen Flüsse. Also wir mussten viele Flüsse durchqueren. Der Defender hat auch einen Schnorchel und das war extrem cool, wenn du durch’s Wasser fahren musst. Da siehst du Krokodile an der Seite und so alles. Das ist ein richtiges Abenteuerland und wir hatten natürlich das richtige Fahrzeug. Und wenn du wirklich direkt am Strand im Sand stehst und dein Zelt da aufklappst – das ist genial. Es ist aber nicht so gemütlich.

Susanne: Nö, aber dafür bist du da.

Sebastian: Genau.

Susanne: Es gibt eben die Leute, die es gemütlich haben. Die würden dann gerne abends noch eine eigene Dusche haben und die stehen dann aber auch total gerne auf so großen Plätzen, wo es dann noch eine Kinderanimation gibt. Und das finde ich das Tolle – das sind auch diese Menschen, die räumen sich gegenseitig irgendwie auf. Jeder ist ja da, wo er sein will und das finde ich toll! Weil da wo ich bin, sind nur die, wenn ich sie dann treffe, die so sind wie ich.

Sebastian: Ganz genau, ja. Aber meistens sind wir dann doch alleine, ne?

Susanne: Ja. Ich reise ja, um alleine zu sein. Das ist tatsächlich einer der Hauptgründe, weil ich so wahnsinnig gerne alleine bin und das kannst du im Alltag nicht. Und deswegen ist es bei mir auch oft so, dass ich sage “Boah, ich fahre einfach einen riesen Bogen um alles”, um wirklich dieses Alleinsein zu zelebrieren. Und ich hatte dieses Jahr wahnsinnig viel Glück da oben. Ich habe wirklich Traumplätze gefunden, wo ich komplett alleine war. Da säße ich heute noch, wenn ich nicht hätte zurückkommen müssen.

Sebastian: Ja sehr cool. Die schaue ich mir gleich auf jeden Fall auf deiner Webseite an. Da hast du bestimmt auch Bilder und alles hochgeladen?

Susanne: Ja, ich habe auch eine Reise-Webseite, weil viele Plätze habe ich noch nicht auf der Cool Camping Seite, weil die nicht so beschreibend sind. Aber wenn du meine Reise sehen willst, dann kannst du unter http://www.der-franz-und-ich.de/der-franz-und-ich/  gucken. Da ist quasi die Reise beschrieben und da sind dann auch die kleinen Plätze beschrieben.

Sebastian: Sehr schön, Susanne. Da gehen wir drauf und wir machen Schluss. Vielen, vielen Dank!

Susanne: Ja gerne!

Sebastian: Bis bald!

Susanne: Bis bald und viel Spaß dir noch bei deinen Reisen und bei der Erholung für deine Erkältung!

Sebastian: Ja, danke dir, tschüss!

Susanne: Tschüss, danke!

Bitte hinterlasse eine Rezension des Off The Path Podcasts aus iTunes.
Bewertungen auf iTunes sind super hilfreich für das Ranking der Show und sind für uns die beste Bezahlung für die ganze Arbeit, die in die Show investiert wird. 🙂

Was war dein coolster Roadtrip? Hinterlasse einen Kommentar zu dieser Folge!

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2 Kommentare zu „Podcast: Mit dem Wohnmobil durch Europa mit Susanne Flachmann

  1. Daniel on

    Hi Sebastian. Wir sind immer wieder mit unserem VW-Bus in den Bergen und am Meer unterwegs. Immer zu fünft. Immer die ganze Familie. Wir alle schlafen im Bus, sind aber tagsüber viel draussen. Wir planen gerade ab Sommer 2017 mit unserem VW-Bus-Camper für ein Jahr durch Südamerika zu fahren. Der Wagen wird verschifft und wir fliegen hinterher. Es geht von Kolumbien, durch Ecuador, Peru, Bolivien, Chile, Argentinien, Uruguay und letztendlich ohne Bus nach Guatemala. Zuletzt waren wir auf Sardinien und in Südtirol unterwegs. Sind teilweise frei und wild in der Natur gestanden und haben so die Vorteile von unserem „mobilen Zuhause“ in einsamen Buchten genossen. (http://lifeforfive.com/pack-system/)
    Du warst doch auch schon in Südamerika. Vielleicht hast du ja ein paar „unplugged“ Tips in der Hinterhand.

    Liebe Grüsse aus Bern,
    Daniel

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