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5 Gründe, warum dein Abenteuerherz bei Regen erst recht höher schlagen sollte!

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Manchmal, da hat man alles noch so gut geplant und dann kommt es doch ganz anders als man es sich ausgemalt hat. Denn es gibt eine Sache, die kann keiner planen, weder du noch ich: das Wetter.

Manchmal hat man Glück und es ist besser als erwartet. Manchmal jedoch, ist es so ganz und gar ungemütlich und nur wenig einladend. Dabei sind es oftmals Regentage, die ganz besondere Abenteuer versprechen und die manch ein Land erst zu dem besonderen Ort machen, der es ist.

Sonne kann jeder!

5 Gründe, warum dein Abenteuerherz bei Regenwetter erst recht höher schlagen sollte!

Genauso ging es uns bei unserem letzten Roadtrip durch Schottland, der Teil Großbritanniens, der für sein Regenwetter bekannt ist und der uns in den letzten Jahren dennoch fast immer mit Sonnenschein begrüßt hatte – aber nicht diesmal.

Diesmal regnete es die meiste Zeit und ausgerechnet immer dann, wenn wir etwas draußen in der Natur geplant hatten. So wollten wir auf der Isle of Mull wildzelten oder den höchsten Berg des Landes, Ben Nevis, erklimmen. Beides viel buchstäblich ins Wasser – was aber gar nicht weiter schlimm war.

Denn stattdessen zeigte sich Schottland von seiner rauen, seiner wilden, seiner wahren Seite. Ganz ungemütlich, ganz ursprünglich, ganz authentisch und mindestens genauso liebenswert wie bei Sonnenschein.

Genau das hat mich zum Nachdenken gebracht, hat mir eins bewusst gemacht: Regen per se ist nichts Schlechtes. Im Gegenteil: Regen hat eine ganz besondere Kraft, fast schon eine magische Wirkung, und sollte uns nicht davon abhalten, raus in die Natur zu gehen und unserem Abenteuerdrang freien Lauf zu lassen – und das gleich aus mehreren Gründen!

 

1. Die Natur gehört dir ganz allein

Bei schlechtem Wetter bleiben die meisten lieber zuhause, was umgekehrt bedeutet: Kaum jemand verirrt sich nach draußen. Die Natur gehört somit dir ganz allein und sonst gern gelaufene Wege sind oftmals menschenleer. Du musst dir beliebte Orte, an denen ein besonderer Ausblick wartet, mit niemand anderem teilen, der wunderschöne Gebirgssee oder die endlos weite Landschaft gehört bei schlechtem Wetter nur dir – und Einsamkeit sorgt immer für einen ganz besonderen Gänsehautmoment.

2. Die Landschaft sieht ganz anders aus

Es liegt nicht nur an den Menschen, die plötzlich fehlen, sondern generell sieht bei Regenwetter alles anders aus. Einerseits befreien Wind und Regen die Landschaft um dich herum mancherorts von einer dicken Dreck- und Staubschicht, die sich bei trockenem Wetter oft wie ein Instagram Filter über die Farben der Natur legt. Anderseits lässt das Grau der Regenwolken in Kombination mit einzelnen Sonnenstrahlen, die durch diese brechen, die Erde in einem Schimmer glänzen, der von Silber bis Gold reicht.

Aus kleinen Bächen werden reißende Flüsse, Sträucher verlieren innerhalb weniger Stunden ihre Blätter, grüne Felder werden zu braunen Mooren, entwurzelte Bäume verdecken alte Wege und legen gleichzeitig unbeschrittene Pfade frei. Die Natur ist ständig in Bewegung und erfindet sich mit jedem Unwetter, jedem Regentropfen und jeder Windböe neu, sodass dich bei Regenwetter im Waldstück hinter deinem Haus oder auf dem Berg, den du während deiner letzten Hüttenwanderung schon ausgiebig erkundet hast, tausend neue Abenteuer erwarten.

3. Es herrscht eine ganz besondere Stimmung

Sobald graue Wolken am Himmel aufziehen, verändert sich die Stimmung in der Natur komplett – und genau dieser Wandel ist es, warum ich das Wetter liebe. Nebelschwaden, die durch verlassene Täler ziehen, hüllen alles in einen mystischen Mantel, der die Geräusche des Alltags zu verschlucken scheint. Das Donnern einer fernen Gewitterwolke erschreckt dich auch heute noch genauso sehr wie damals als du noch ein kleines Kind warst, einzelne Sonnenstrahlen, die durch die Wolken kommen, erscheinen dir noch viel intensiver und binnen weniger Sekunden wirst du mitgerissen von der Magie des Wetters, vergisst all deine Sorgen und Probleme, bist im Hier und Jetzt, bist endlich im Moment angekommen.

4. Es riecht so wunderbar

Wind und Regen sorgen für eine frische Brise und gleichzeitig für eine Welt voller neuer Gerüche. Gerüche, die du an einem sonnigen Tag kaum wahrnimmst. Plötzlich riecht alles super intensiv und deine Lungen füllen sich schon von weitem mit Abenteuer. Das sorgt dafür, dass du neue sowie vertraute Orte nicht nur mit deinen Augen entdeckst, sondern mit allen deinen Sinnen erlebst. Und dann, dann ist da noch der Geruch des Regens selbst, einer meiner Lieblingsgerüche, besonders im Sommer.

5. Tiere kommen aus ihren Verstecken

Es sind aber nicht nur neue Gerüche, denen du bei Regenwetter in der Natur begegnest, sondern auch wilde Tiere. Die Ruhe und Einsamkeit, die schlechtes Wetter mit sich bringt, lässt viele Tiere aus ihren Verstecken kommen. An Orten, wo sonst Menschen unterwegs sind, triffst du auf Rehe, Elche, Luchse oder gar Wölfe und Bären. Auch uns sind in den Highlands ein paar Rehe und die typischen, zuckersüßen Schottischen Hochlandrinder begegnet, die wir bei gutem Wetter womöglich nicht angetroffen hätten.

So bist du richtig vorbereitet für dein nächstes Abenteuer im Regen!

“Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.”

Es gibt also genügend Gründe, bei Regenwetter raus in die Natur zu gehen. Zwar würde auch ich bei strömendem Regen und starkem Wind nicht unbedingt zu einer längeren Wanderung aufbrechen oder versuchen mein Zelt aufzubauen, so wie es nun in Schottland der Fall war. Aber wenn es nur ein wenig regnet oder einfach nur ungemütlich ist, kann eine Wanderung oder ein Roadtrip, bei dem du öfters aus dem Auto steigst und ein paar Meter zu Fuß zurücklegst, tatsächlich Spaß machen!

 

Wasser- und winddichte Regensachen

Wichtig ist wie immer die richtige Kleidung, denn wie heißt es so schön: “Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.” – und das stimmt. Zwar hält dich auch die beste Regenjacke und -hose bei einem tosenden Sturm auf Dauer nicht trocken und einmal nass, fängst du bei niedrigeren Temperaturen schnell an zu frieren, aber gewöhnlichen Regen und Wind hält Funktionskleidung heutzutage problemlos aus.

Rutschfeste und wasserdichte Wanderschuhe

Wichtig sind zudem noch wasserdichte Wanderschuhe, denn mit nassen Füßen macht selbst die schönste Wanderstrecke irgendwann keinen Spaß mehr. Gut begehbare Wege werden bei Regen oft zu matschigen Pfaden, felsige Abschnitte verwandeln sich in rutschige Hindernisse und alle paar Meter wartet eine Pfütze auf dich.

Richtig bequem und zudem superleicht sind zum Beispiel die Arrowood Schuhe von Teva, die ich in Schottland dabei hatte. Das Material ist wasserdicht und atmungsaktiv und so sind meine Füße auch trotz des Regens und der vielen Pfützen schön trocken geblieben. Zudem hatte ich dank der verstärken Profileinsätze einen super Halt auf den matschigen Wegen, die in den Highlands eher selten trocken sind.

Regencover für deinen Rucksack

Auch deinen Rucksack kannst du ganz einfach vor Nässe schützen, indem du einen Regencover über diesen ziehst. Bei den meisten Rucksackherstellern, wie zum Beispiel Tatonka, sind solche Regencover bereits im Preis enthalten und verstecken sich gerne im obersten Fach – achte bei deinem nächsten Rucksack-Kauf also darauf oder bestell dir online einen solchen Regencover. Alternativ kannst du einen einfachen Müllsack nehmen, der tut’s in der Regel auch.

Bei diesen Abenteuern wirst du sowieso nass

Es gibt aber auch ein paar Abenteuer, bei denen du dich sowieso ins Wasser stürzt und bei denen ein paar Regentropen keinen Unterschied machen. Wie wäre es zum Beispiel mal mit Canyoning, bei dem du dich durch eine Schlucht begibst, über Felsen kletterst, durch Wasser wartest und dich an meterhohen Wasserfällen abseilst? Oder du paddelst beim Regen einen Fluss mit dem Raft hinunter, denn beim Rafting wirst du auch bei blauem Himmel und Sonnenschein nass. Genauso gut kann ein Kajaktrip im Regen richtig Spaß machen, besonders wenn es durchs White Water geht. Das Gleiche gilt für Surfen, Wind- oder Kitesurfen – es gibt genügend Abenteuer, die sich im Regen lohnen!

Regenwetter verspricht ganz besondere Abenteuer

Manchmal, da ist ein bisschen Regen gar nicht schlimm. Manchmal, da macht Regen das Leben erst zum Abenteuer. Denn Regen verwandelt Landschaften in magische Orte, sorgt für eine ganz besondere Stimmung und lässt dich Gerüche wahrnehmen, die du noch nie zuvor gerochen hast. An Regentagen hast du die Natur ganz für dich und bist dennoch nicht allein, denn es sind diese besonderen Tage, die auch wilde Tiere aus ihren Verstecken locken.

Auch unser Roadtrip durch Schottland war nass, dafür aber umso unvergesslicher. Die Berge wirkten dramatischer denn je, die Highlands schimmerten in einem ganz besonderen Licht und die wilde Seite Schottlands kam durch den Wind und Regen erst richtig zum Vorschein – ein Schottland, das jedes Abenteuerherz höher schlagen lässt.

*Disclaimer: Vielen Dank an Teva für die Unterstützung dieses Beitrages und die Zusendung der Arrowood Schuhe, die unsere Abenteuer auch bei Regenwetter zum Vergnügen machen!

Line
Line ist zwar ein Großstadtkind, fühlt sich in der Natur aber mittlerweile weitaus mehr zuhause als im trüb-grauem Häuserdschungel. Wenn sie sich nicht gerade mit Sebastian ins Abenteuer stürzt, findest du sie entweder im Reitstall, in einer finnischen Sauna oder in einem süßen Café am Laptop mit einem Flat White und einem leckeren Cheese Cake vor der Nase.
Line

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