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Irland

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Überblick Irland

Pubs, grüne Wiesen und jede Menge Schafe sind die Dinge, die dir vielleicht als Erstes in den Sinn kommen, wenn du an Irland denkst. Doch die kleine Atlantikinsel hat noch einiges mehr zu bieten. Dich erwarten unendlich viele Abenteuer und vor allem wahnsinnig schönen und abwechslungsreichen Landschaften. Von 600 Meter hohen Klippen über Fjorde, Berge und Strände bis hin zu einer Wüste aus Kalkstein, kannst du hier innerhalb von wenigen Tagen alles zu Gesicht bekommen! An der Küste stürzt du dich beim Surfen, Coasteering, Felsnadelnklettern, Whalewatching und Seekajaken von einem Abenteuer ins nächste, während im Landesinneren richtig coole Trekkingtouren, Mountainbike Trails und Klettersteige für einen Adrenalinkick sorgen.

Überall in der irischen Wildnis findest du alte Ruinen, Steinkreise und andere Überbleibsel der Kelten, die für Gänsehaut sorgen! Das Coolste an Irland sind allerdings die Leute, die dich überall mit viel Zeit und einer großen Portion schwarzem Humor von Anfang an als einer von ihnen begrüßen!

Lage & Einwohner

Die Insel Irland liegt im äußersten Nordwesten Europas und ist als die kleinere der beiden britischen Inseln in zwei Länder und 32 Grafschaften unterteilt. Die Republik Irland umfasst etwa ein Sechstel der Insel, während die sechs Grafschaften im Nordosten zu Nordirland und damit zum Vereinigten Königreich gehören. Im Osten wird die Insel von der Irischen See von England getrennt: zum Teil liegen hier nur 20 Kilometer zwischen der irischen und der britischen Küste. Im Westen warten die Wellen des Atlantiks auf dich!

Auf den über 70.000 Quadratkilometern der irischen Republik gibt es mehrere Tausend Küstenkilometer zu entdecken. Besonders beeindruckend ist die zerklüftete Atlantikküste mit den vielen und zum Teil unbewohnten kleinen Inseln, den beeindruckenden Steilklippen Cliffs of Moher sowie den über 600 Meter hohen Klippen von Slieve League, die als eine der höchsten Seeklippen Europas gelten!

Im Landesinneren findest du weitestgehend die typischen grünen Hügel und Weideflächen, die von jeder Menge Seen, Flüssen, Torfmooren und Gebirgen durchzogen sind. In der Grafschaft Clare werden die grünen Hügel von den skurrilen Kalksteinformationen des Burren, die hier bis ins Meer reichen, unterbrochen. Der 1.039 Meter hohe Carrantuohill im Südwesten ist der höchste Gipfel der Insel, aber auch das Gebirge der Twelve Bens im Westen und die Wicklow Mountains südlich von Dublin können sich mit Bergen von bis zu über 700 Metern sehen lassen.

Etwa ein Drittel der 4,8 Millionen Einwohner der Republik Irland leben in der Hauptstadt Dublin. Was dazu führt, dass der Rest des Landes relativ dünn besiedelt ist. Im Durchschnitt triffst du hier auf 68 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Mehrheit der irischen Bevölkerung stammt von denselben keltischen Stämmen ab, die auch Gegenden wie Schottland oder Cornwall geprägt haben. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts führt es zudem immer mehr Einwanderer, insbesondere aus osteuropäischen Ländern auf die grüne Insel.

Klima & Reisezeit

Irland liegt in der sogenannten gemäßigten Klimazone. Das bedeutet: Im Winter wird es mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur von acht Grad nicht sonderlich kalt, während der irische Sommer mit Spitzentemperaturen von knapp unter 30 Grad sehr angenehm ist! Der Insel eilt ein sehr regenreicher Ruf voraus, der sich hauptsächlich im Westen bewahrheitet. Die Winde, die über den Atlantik fegen, haben insbesondere im Herbst und Winter dicke Regenwolken und gewaltige Stürme im Gepäck, die nicht nur für die vielen Grüntöne auf den Feldern und die spektakulären Küstenlandschaften verantwortlich sind, sondern auch für zahlreiche gemütliche Abende vor einem typischen irischen Torffeuer.

Eine garantiert regenfreie Reisezeit gibt es für Irland nicht, die Chancen auf warme und sonnige Tage stehen allerdings zwischen Mai und September am besten. Aber auch in diesen Monaten solltest du dich auf das wechselhafte Wetter der Insel vorbereiten. An einem Tag können dir alle vier Jahreszeiten begegnen – Sonnenschutz und Regenjacke solltest du also immer griffbereit haben.

Sprache

In der Republik Irland wird zwar fast überall Englisch gesprochen, offiziell hat das Land aber zwei Amtssprachen: Englisch und Gälisch! Die alte keltische Sprache begegnet dir auf allen Straßenschildern, offiziellen Dokumenten und im Fernsehen. Aber keine Panik, aktiv gesprochen wird Gälisch nur in den Gaeltacht-Gebieten im Westen des Landes und auch hier kannst du dich im Notfall auf Englisch verständigen.

Typisch für den irischen Slang ist eine melodische Aussprache. Besonders im Westen hast du manchmal den Eindruck die Leute singen, wenn sie mit dir sprechen. Je nachdem wo du auf der Insel unterwegs bist, bekommst du viele verschiedene Dialekte und teilweise abenteuerliche Redewendungen zu hören, an die du dich aber recht schnell gewöhnst!

Währung

Die Republik Irland gehört zur Euro-Zone. Geldwechseln musst du für deinen Trip also nicht und das Abheben von Bargeld beziehungsweise Bezahlen mit deiner Kreditkarte ist einfach und in den meisten Fällen gebührenfrei.

Sobald du die Grenze nach Nordirland überquerst, sieht das anders aus. Hier wird mit britischen Pfund bezahlt, was für deine Karte aber auch kein Problem ist. In vielen Geschäften im Grenzgebiet werden außerdem Euros akzeptiert.

Einreise & Impfungen

Wie in jedes andere Land der Europäischen Union kannst du nach Irland mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis einreisen. Es gibt keine zeitlichen Beschränkungen für deinen Aufenthalt und als EU-Bürger kannst du hier sogar ohne gesonderte Arbeitserlaubnis ein Beschäftigungsverhältnis eingehen – perfekt für einen spontanen Work & Travel Trip!

Die Zollbestimmungen zwischen EU-Ländern sind relativ entspannt und an den meisten irischen Flughäfen finden keine Routinekontrollen statt.

Falls du keinen EU-Pass besitzt, brauchst du möglicherweise ein Visum. Alle relevanten Informationen findest du auf der Webseite der irischen Botschaft.

Zur Einreise nach Irland sind keine speziellen Impfungen nötig.

Transport

Anreise mit Flugzeug oder Fähre

Nach Irland kommst du entweder mit dem Flugzeug oder mit der Fähre. Die größten internationalen Flughäfen der Insel liegen in Dublin, Cork, Kerry und Clare. Mittlerweile hast du fast an jedem Tag der Woche die Möglichkeit einen Direktflug von Deutschland auf die grüne Insel zu buchen. Die für dich beste und günstigste Flugverbindung findest du einfach und schnell mit momondo! Falls du am liebsten mit dem eigenen Auto unterwegs bist, kannst du mit Irish Ferries oder Brittany Ferries von Nordfrankreich aus direkt nach Irland übersetzen.

Mit dem Auto über die Insel

Irland ist perfekt für einen Roadtrip! Wenn du selbst fährst, bist du unabhängiger und kannst auch die abgelegensten Ecken der Insel erkunden. Egal ob du mit deinem eigenen Auto oder einem Mietwagen unterwegs bist, auf der grünen Insel herrscht Linksverkehr und daran musst du dich erst einmal gewöhnen! Das bedeutet besonders in deinen ersten Tagen: Lass dir Zeit und orientiere dich an anderen Autos sowie der Fahrbahnmitte, die, wie im Rechtsverkehr auch, neben der Fahrerseite sein sollte!

Die wenigen Autobahnen auf der Insel sind alle mautpflichtig. In den meisten Fällen wird diese bei der Autobahnauffahrt an einer Schranke fällig – Kleingeld ist hier ein Muss! Auf der M50 im Nordwesten Dublins fährst du durch eine elektronische Mautstelle, die du dank der großen Schilder nicht übersehen kannst. Die Gebühr musst du bis 20 Uhr des Folgetages online oder in einer Payzone-Filiale bezahlen. Bei den meisten Mietwägen ist diese Mautgebühr inklusive und deshalb solltest du bei dem Anbieter nachfragen.

Die meisten Kreuzungen in Irland sind Kreisverkehre, in denen es natürlich linksherum geht! In den Städten wir der Verkehr auf mehrspurigen Kreiseln zusätzlich mit Ampeln geregelt – beachte hier unbedingt die Schilder, sodass du dich noch bevor es in den Kreisverkehr geht, richtig einordnest.

Das Straßennetz in den ländlichen Gegenden der Insel ist sehr unstrukturiert – oft führen zig verschiedene Straßen an ein und denselben Ort. In diesem Fall hilft nur eine aktuelle Straßenkarte in Kombination mit einem Navigationsgerät! Gerade außerhalb der Städte sind die Straßen teilweise sehr schmal und würden in Deutschland wohl eher als Feldweg bezeichnet werden. Hier gilt: langsam fahren und keine Panik, wenn du auf Gegenverkehr triffst! Die Iren sind sehr gechillte Autofahrer und haben gerade bei Mietwägen oder Autos mit fremden Kennzeichen richtig viel Geduld. Außerdem sind sie in Ausweichmanövern auf engem Raum geübt und manövrieren ihr Auto gekonnt um deins herum.

Sobald du die ersten Tage im irischen Verkehr hinter dich gebracht hast, wirst du merken, wie du dir deinen Weg immer sicherer durch den Linksverkehr und die abenteuerlichen schmalen Straßen der Insel bahnst!

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Irland

Falls du keine Lust hast selbst zu fahren, kannst du die grüne Insel mithilfe der öffentlichen Verkehrsmittel erkunden. Am besten eignet sich dazu der Bus. Das Busnetz von Bus Eireann ist gut ausgebaut, sodass du nicht nur innerhalb von Städten und Ballungsräumen überall hinkommst, sondern auch auf dem Land. Wichtig dafür ist, dass du den Fahrplan genau checkst und deine Reisepläne danach ausrichtest. Besonders in abgelegenen Orten gibt es meist zwar eine Bushaltestelle, allerdings kann es sein, dass diese täglich nur einmal angefahren wird. Deine Tickets sind besonders günstig, wenn du sie schon vorab online buchst – für spontane Busfahrten kannst du deine Fahrkarte auch beim Fahrer kaufen.

Während du das Busfahren in Deutschland vielleicht mit Stress verbindest, darfst du dich in Irland auf Gemütlichkeit freuen. Schon an der Haltestelle geht alles sehr entspannt zu – Drängeln ist hier Fehlanzeige! Stattdessen wartest du in einer Schlange und steigst ein, wenn du an der Reihe bist. Zudem ist es üblich sich beim Aussteigen vom Busfahrer mit einem kurzen „See ya!“ oder „Thanks!“ zu verabschieden.

Neben dem Bus steht dir noch die irische Bahn während deines Trips zur Verfügung. Mit Irish Rail kommst du auch fast überall hin, allerdings ist das Zugfahren ziemlich teuer. Hier solltest du deine Fahrkarten auf jeden Fall online kaufen, denn vor Ort zahlst du wesentlich mehr. Die hohen Preise haben aber einen entscheidenden Vorteil: Die Züge sind superbequem und fast immer halb leer!

Unterkünfte

Alles was du während deines Roadtrips über die grüne Insel zum Schlafen brauchst, ist dein Zelt und Schlafsack. Das Wildzelten ist zwar offiziell nicht erlaubt, aber solange du keine Müllberge hinterlässt und weder Menschen noch Tiere störst, hat niemand ein Problem damit. Auf Nummer sicher gehst du, wenn du dein Zelt auf einem der coolen Campingplätze der Insel aufstellst, oder dir eine Glampingunterkunft suchst.

Sollte dir das Wetter den Spaß am Zelten verderben, stehen dir viele tolle Bed & Breakfasts zur Auswahl. In jedem Ort gibt es mindestens eins und oft findest du auch mitten im nirgendwo eine Pension, die noch ein Zimmer frei hat. Falls du im Sommer oder am Wochenende unterwegs bist, empfiehlt es sich deine Unterkunft im Voraus zu buchen. Das gilt übrigens auch für Hostels und Hotels, die gerade in beliebten Regionen, wie zum Beispiel entlang des Wild Atlantic Way oder in der Nähe von Nationalparks schnell ausgebucht sind. Mittlerweile hast du fast überall auf der Insel die Möglichkeit über AirBnB einen Schlafplatz zu finden – mit ein bisschen Glück landest du so in einem abgelegenen Cottage direkt am Meer!

Generell gilt: Die Preise für Unterkünfte liegen in Irland etwas über dem deutschen Durchschnitt. Wenn du deinen Trip auf die Nebensaison im Frühling, Herbst oder sogar Winter verlegst, kannst du bis zu 30 Prozent sparen!

Kulturelle Besonderheiten

Das Erste, was dir während deiner Reise durch Irland auffallen wird, ist, dass hier alles etwas langsamer abläuft. Die Iren scheinen so viel mehr Zeit zu haben. Ein langer Plausch an der Supermarktkasse oder ein kleiner Stau im Ort, weil sich zwei Freunde zufällig im Auto begegnen und sich nicht nur zuwinken, sondern kurz miteinander sprechen, sind keine Seltenheit und das Coolste: Es stört sich keiner dran! Sobald du irischen Boden betrittst, solltest du deshalb einmal tief durchatmen und die Pünktlichkeit, die fast überall in Deutschland als lebensnotwendig gilt, vergessen! Mach es wie die Iren und nimm dir Zeit, um die Momente, die du erlebst, zu genießen und die Menschen, denen du begegnest kennenzulernen!

Woran du dich wahrscheinlich auch erst einmal gewöhnen musst, ist der irische Humor. Egal worüber du mit wem sprichst, der schwarze Humor der Iren schleicht sich in jedes Gespräch ein. Nicht selten gehen die Witze dabei auf deine Kosten, allerdings solltest du das als Zeichen der Zuneigung verstehen und einfach mitlachen. Die Iren nehmen sich selbst und ihre Mitmenschen nicht zu ernst und wissen, dass sich selbst in unangenehmen Situationen immer irgendwo ein Lachen versteckt! Vielleicht sind die Leute hier deshalb so entspannt?

Was dich von Anfang an mit jedem Inselbewohner verbindet, ist die Begeisterung für das Land und seine unglaublich beeindruckenden Landschaften. Trotz des wechselhaften Wetters zieht es die Leute in Irland zu jeder Jahreszeit nach draußen. Entweder an die vielen kleinen und großen Strände, zum Surfen, Kajaken und Angeln oder in die leuchtend grünen Midlands um zu Wandern und auf Berge zu steigen. Die Iren sind echte Draußgänger – bei deinen Abenteuer auf der grünen Insel, bist du also in bester Gesellschaft!

Es ist unmöglich über Irland zu sprechen, ohne die Pubkultur zu erwähnen. Die typischen Pubs gibt es auf der Insel überall! In kleinen Ortschaften, genauso, wie in den Großstädten und sogar mitten im Nirgendwo. Das Public House ist für die Iren wie ein zweites Wohnzimmer in dem sich ein Großteil des Lebens abspielt. Das bedeutet: Es gibt keinen Ort auf der Insel, an dem du besser in das irische Lebensgefühl abtauchen kannst als ein Pub! Je nachdem worauf du Lust hast, kannst du im Pub um die Ecke in Ruhe dein Guinness trinken, jede Menge neue Leute kennenlernen oder Geschichten über die Insel hören, die garantiert in keinem Buch stehen. Die irische Pubkultur ist der Puls der Insel, ohne den Irland nicht das wäre, was es ist!

Essen & Trinken

Ursprünglich war das Essen in Irland durch den Mangel an Lebensmitteln eher Mittel zum Zweck. Das hat sich in den letzten Jahrzehnten durch die verschiedenen Einflüsse der Einwanderer allerdings geändert. Mittlerweile legen die Iren viel Wert auf Eigenproduktion, in den meisten Restaurants und Pubs werden daher fast ausschließlich Lebensmittel aus der Region verarbeitet. In nahezu jeder Ortschaft gibt es einen Wochenmarkt, auf dem frisches Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch verkauft wird. An den Foodtrucks und Probierständen, die ein fester Bestandteil der Märkte sind, bekommst du oft besseres Essen als in vielen Restaurants! Außerdem hat irgendjemand immer eine Gitarre oder Irish Fiddle dabei, was für eine unschlagbar coole Atmosphäre sorgt!

Typisch für die Insel und auch eines der wenigen traditionellen Gerichte des Landes ist das irische Frühstück, das du während deines Aufenthaltes unbedingt probieren solltest. Hier werden dir Eier, Würstchen, Speck, gegrillte Tomaten und Pilze mit Black Pudding, White Pudding und Toastbrot serviert. Der Black und White Pudding gilt in Irland als Spezialität, die du am besten mit gegrillter Blutwurst vergleichen kannst – sehr lecker!

Neben dem Frühstück gehört auch ein echtes irisches Steak und Fisch auf deine Probierliste. Das Weiderind verbringt fast jeden Tag auf den Feldern. Die frische Luft und das saftige Gras machen einen großen Unterschied im Geschmack des Fleisches. Je näher du dich an der Küste befindest, desto höher stehen deine Chancen richtig frischen Fisch zu essen. Auf den meisten Speisekarten findest du Fisch und Meeresfrüchte in allen Variationen, ganz besonders lecker ist irischer Räucherlachs! Besonders an kalten Wintertagen ist das Irish Stew, ein Eintopf mit Lammfleisch, Kräutern und Gemüse sowie der Hackfleisch-Kartoffel Auflauf Shepherd’s Pie sehr beliebt.

Die irischen Desserts sind meistens warm und recht üppig. Ein klarer Favorit ist der Sticky Toffee Pudding – ein warmer Toffeekuchen, der mit einer sehr süßen aber richtig leckeren Toffeesoße übergossen wird. Wenn du es nicht so süß magst, ist der warme Apple Pie oder Crumble mit Vanilleeis, den du hier auf fast jeder Speisekarte findest, genau das Richtige!

Zum Essen gehst du in Irland entweder ins Pub oder in ein Restaurant. Im Pub darfst du dir deinen Tisch selbst aussuchen, dafür gibt es hier nicht immer eine Bedienung. Du bestellst und zahlst dein Essen und deine Getränke an der Bar, Trinkgeld wird hier keines erwartet. Im Restaurant wirst du von einer Bedienung in Empfang genommen, die dir einen Tisch zuweist und deine Bestellung aufnimmt, beim Bezahlen sind maximal zehn Prozent Trinkgeld üblich.

Wenn es um die Getränke in Irland geht, liegt im Pub das Guinness natürlich ganz weit vorne. Es gibt allerdings auch einige andere Stout-Brauerein wie zum Beispiel Murphy’s oder Beamish, deren Biere hier gerne bestellt werden. In Sachen Alkohol ist die grüne Insel außerdem für ihren Whiskey bekannt, der hier gemeinsam mit dem typischen schwarzen Bier als Heilmittel gilt. Die Pubweisheit lautet: Bei Erkältung hilft ein heißer Whiskey mit Zitrone und Guinness steigert das allgemeine Wohlbefinden! Anstatt mit „Prost!“ stoßen die Iren mit „Sláinte!“ an.

Neben dem Ausschank in den Pubs gibt es Alkohol in Supermärkten und speziellen Off-Licence-Geschäften zu kaufen. Unter der Woche wird Alkohol zwischen 10:30 Uhr und 22:00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen zwischen 12:30 Uhr und 22:00 Uhr verkauft – an Karfreitag darf Alkohol generell nicht verkauft werden und auch die Pubs bleiben an diesem Tag geschlossen. Übrigens ist das Trinken in der Öffentlichkeit, also außerhalb von Pubs, Festivals und Biergärten in vielen irischen Kommunen verboten, weshalb du am besten darauf verzichten solltest.

Neben den alkoholischen Getränken steht bei den Iren der Schwarztee hoch im Kurs. Ohne Tee läuft auf der Insel gar nichts! Der Tag wird mit einer Tasse Barry’s oder Lyon’s Tea begonnen und beendet. Egal ob jemand zu Besuch kommt, gefeiert, gequatscht oder geschwiegen wird, man schlechte oder gute Nachrichten bekommen hat – es wird erst einmal Tee gekocht! Falls du nicht auf Tee stehst, warten insbesondere in den Städten ein paar coole Coffee Shops auf dich, in denen ein perfekter Flat White für dich bereit steht!

Events

Die Iren feiern gerne und oft. Besonders im Sommer finden überall auf der Insel kleine und große Festivals statt, bei denen Tradition, Gemeinschaft, Kunst und Kulinarik im Mittelpunkt stehen.

St. Patrick’s Day: Der Nationalfeiertag der Iren am 17. März wird fast auf der ganzen Welt gefeiert. Um zu feiern, zieht es die Leute auf die Straße. In jedem Dorf und in jeder Stadt finden Paraden statt. Danach trifft man sich im örtlichen Pub, um in seinem grünen Outfit grünes Bier zu trinken. Insbesondere in Dublin wird richtig krass gefeiert. Die größte St. Patrick’s Day Parade findet allerdings nicht in Irland, sondern in New York statt!

RBS 6 Nations: Jedes Jahr im Frühling herrscht in ganz Irland Ausnahmezustand, wenn die irische Rugby-Nationalmannschaft im 6 Nations Cup gegen England, Italien, Wales, Schottland und Frankreich antritt. Die Spiele werden in den meisten Pubs übertragen und die Atmosphäre ist genial, und zwar egal ob Irland gewinnt oder verliert!

Galway Races: Ende Juli findest du die meisten Iren in Galway auf der Pferderennbahn. Die Galway Race Week ist ein Event, das in fast keinem Terminkalender fehlt. Dabei geht es weniger um das Interesse am Rennsport als um die besondere Stimmung, die in dieser Woche in der ganzen Stadt herrscht!

Kinsale Gourmet Festival: Um die besten Kreationen der irischen Küche zu probieren, solltest du dir ein Ticket für das Kinsale Gourmet Festival besorgen. Am zweiten Oktoberwochenende kannst du dich hier durch die besten Restaurants und Bistros des gemütlichen Küstenorts im Südwesten probieren!

Guinness Jazz Festival: Du musst kein Fan von Jazz sein, um das Guinness Jazz Festival in Cork zu lieben! Am letzten Oktoberwochenende endet die Festivalsaison in den Pubs und Eventcentern der zweitgrößten irischen Stadt mit viel guter Musik und natürlich jeder Menge Guinness.

Packliste

Egal wann es für dich auf die grüne Insel geht, du solltest dich klamottentechnisch immer auf alle Jahreszeiten vorbereiten. Das Wetter ist sehr unbeständig und kann sich innerhalb von Minuten ändern – der Lagen-Look ist in Irland dein bester Freund! Neben deinen Wanderschuhen und wind- und wasserdichter Kleidung sollte auch dein Bikini oder deine Badehose in den Rucksack. An warmen Tagen gibt es nichts Besseres als im Atlantik zu schwimmen!

Um deine Kamera und dein Handy aufzuladen, brauchst du auf der grünen Insel einen Steckdosenadapter. Im Notfall gibt es diese aber auch vor Ort in jedem Elektrogeschäft. Jede Steckdose in Irland hat einen eigenen kleinen Schalter, mit dem du den Strom direkt an und wieder ausschalten kannst.

Für den Notfall solltest du vor allen deinen Reisen digitale Kopien deiner Reise- und Versicherungsdokumente in deiner Cloud oder Dropbox abspeichern und dir die Kontaktdaten der deutschen Botschaft in deinem Reiseland notieren.
Für Irland ist das:
31 Trimleston Ave
Merrion
Booterstown
Co. Dublin
+353 1 269 3011

Off The Path Highlights

Irland ist ein Land, das ganz anders ist als das restliche Europa – es ist wild, unberührt, rau, beeindruckend, unkompliziert und wartet mit jeder Menge Abenteuern auf dich. Hier eine kleine Auswahl unserer Irland Highlights:

Wild Atlantic Way: Die längste Küstenstraße der Welt ist perfekt für einen ultimativen Roadtrip, an dem du an den höchsten Seeklippen, den einsamsten Stränden, coolsten Pubs und spektakulärsten Küstenregionen vorbeikommst und Irland mit jeder Faser deines Körpers erleben kannst!

Surfen: Coole Surfspots warten besonders im Westen der Insel auf dich. Während du auf dem ruhigen Wellengang der Südwestküste das Wellenreiten ausprobieren kannst, geht es im Nordwesten an bekannten Surfer-Stränden, wie Lahinch oder Mullaghmore richtig zur Sache!

Coasteering: Die felsige Küste Irlands ist ein einziger Abenteuerspielplatz. Beim Coasteering kletterst, rutscht, springst und schwimmst du entlang an steilen Klippen, versteckten Seehöhlen und abgelegenen Rockpools – der Hammer!

Trekking: Dank der recht niedrigen Bevölkerungsdichte hast du auf den vielen Wanderwegen in Irland die Möglichkeit tagelang durch die faszinierende grüne Landschaft zu ziehen und dabei nur wenigen Leuten zu begegnen. Ganz alleine mit deinem Zelt an einem Gletschersee oder auf einer Klippe zu übernachten ist pure Freiheit!

Pubkultur: Ein Trip nach Irland ist nicht vollständig ohne einen Abstecher ins Pub. Je kleiner und uriger desto besser! Pubs sind der perfekte Ort um dich unter die Einheimischen zu mischen, gemütlich ein Guinness zu schlürfen und Geschichten zu hören, die nur die Leute kennen, die ihr ganzes Leben auf der Insel verbracht haben. Im Pub erlebst du Irland, wie es am schönsten ist!

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