Mach jeden Tag zu deinem Abenteuer!

Warum Reisen bildet und wie es mich verändert hat

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Als ich Off The Path in 2011 gegründet habe, war mein großes Ziel, die große, weite Welt zu bereisen. Mein Hunger auf fremde Menschen, Kulturen und Länder war einfach riesig! Ich hatte Deutschland und meine zweite Heimat Mallorca satt und wollte die Welt zu meinem neuen Zuhause machen.

Heute, fünf Jahre später, habe ich schon über 100 Länder bereist und bereits in einigen gelebt, darunter in Australien, Schweden, den Niederlanden, Schottland und auf Bali in Indonesien. Ich habe Orte gefunden, die sich wie ein Zuhause anfühlen und in denen ich mich rundum wohl fühle – zumindest für einige Wochen.

Ich laufe vor nichts weg, wie viele denken, sondern ich habe einfach für mich herausgefunden, dass mich Reisen unglaublich glücklich macht. Dass ich erst richtig lebe, wenn ich reise, und auch nur dann wirklich zufrieden bin!

Wenn ich zurückblicke und daran denke, was für ein Mensch ich früher war und wer ich heute bin, könnte der Unterschied nicht größer sein. Denn: Ich habe mich verändert, das Reisen hat mich verändert!

Die beste Schule der Welt

Wie Reisen mich verändert hat!

Als ich noch eine Art Basis in Deutschland hatte, konnte ich nach jeder Reise merken, wie sich irgendetwas in mir verändert hatte. Eine Einstellung gegenüber einer bestimmten Sache, eine Gewohnheit, die ich abgelegt oder angenommen hatte, oder eine neue Erkenntnis, die beeinflusst hat, wie ich lebe.

Gerade in dieser Zeit nach einer Reise, wenn du zurückgekommen bist und wieder etwas Ruhe und Zeit zum Nachdenken hast, wird dir auffallen, was sich alles in dir geändert hat!

Das ist natürlich jetzt auch noch so, dass mich jedes neue Land in irgendeiner Art und Weise beeinflusst und verändert, allerdings sind die Unterschiede zu vor der Reise nicht mehr ganz so groß.

Line und ich sind mittlerweile ständig unterwegs, reisen von einem Land zum anderen und versuchen so gut es geht, etwas länger an einem Ort zu bleiben. Zum einen, um all die Eindrücke verarbeiten zu können, und zum anderen, um wieder etwas Alltag zu haben.

Es ist aber immer noch so, dass mich jede Reise bereichert, sowohl meinen Kopf als auch meinen Körper. Ich lerne mich bei jeder Reise ein bisschen mehr selbst kennen und lasse die Veränderung zu, denn sie ist einfach nur positiv!

Mit Off The Path habe ich meine Welt geöffnet und Grenzen von fernen Ländern überschritten. Und gleichzeitig lasse ich dich daran teilhaben. Dank Off The Path kannst du gemeinsam mit mir die schönsten Länder der Welt bereisen und dich jeden Tag aufs Neue ins Abenteuer stürzen!

Ich möchte dich inspirieren, das bequeme Sofa zuhause zu verlassen und diese geile Welt da draußen zu entdecken. Ich will dich ermutigen, neugierig zu sein und jeden Tag deinen Horizont zu erweitern! Denn das Leben ist einfach zu kurz, um es zu vertrödeln.

Wie sich Reisen auf mein Leben ausgewirkt hat!

1. Ich habe mich selbst besser kennengelernt!

Reisen bedeutet nicht nur ferne Länder zu entdecken, sondern es bedeutet auch, auf eine Reise zu sich selbst zu gehen, auf eine Reise zu deinem Ich, das tief in dir schlummert. Auf Reisen lernst du dich immer besser kennen und kannst einschätzen, was dich wirklich glücklich macht. Ich habe die Erkenntnis gewonnen, dass ich nun weiß, was ich mir wirklich von meinem Leben wünsche – nämlich Abenteuer!

Es muss nicht immer ein krasser Fallschirmsprung oder Adrenalinkick sein, sondern es reicht mir, wenn ich jeden Tag etwas Neues erlebe. Eintönigkeit und Langeweile sind das schlimmste für mich. Da drehe ich durch und werde wirklich unzufrieden.

Das Reisen hat mir gezeigt, dass mich Routine unglücklich macht und dass Herausforderungen und über sich selbst hinauszuwachsen das wahre Glück bedeuten! Und es hat mir auch gezeigt, wie Reisen bildet.

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2. Ich habe Freunde überall auf der Welt!

In vielen Ländern, die ich bereist und in denen ich gelebt habe, habe ich neue Freunde gefunden. Oft sind es Einheimische, die mir die Möglichkeit gegeben haben, ihr Land besser kennenzulernen. Sie haben mir richtig gute Tipps für ihre Heimat gegeben und manchmal hat nur eine kurze Frage zu einem gemeinsam verbrachten Abend geführt.

Und es sind genau diese Begegnungen und Abende, die ich am Reisen so liebe!

Solche Kontakte, genauso auch mit anderen Reisenden, sind wirklich total bereichernd und sie haben mir die Augen geöffnet. In vielen Gesprächen konnte ich erfahren, wie das wirkliche Leben in anderen Teilen der Welt aussieht. Mir ist bewusst geworden, wie froh ich bin, in Europa aufgewachsen zu sein und welche Standards wir dort doch genießen können.

Freunde in verschiedenen Teilen der Welt zu haben, ist außerdem richtig cool, denn du kannst dich gegenseitig besuchen oder triffst dich vielleicht nach Jahren wieder, wenn ihr zufällig gerade am selben Ort seid!

Deswegen: Trau dich, auf Reisen auf andere zuzugehen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen! So werden Fremde zu Freunden und du bekommst einen guten Einblick in andere Kulturen und Denkweisen!

3. Ich bin immer spontan und offen für neue Abenteuer!

Meine Sucht nach Abenteuern und Adrenalinkicks hat dazu geführt, dass ich eigentlich zu nichts Nein sage. Ich bin für alles offen. Jeden Tag, jede Stunde. Ich mache jedes Abenteuer mit! Ich bin spontan und wenn sich irgendetwas Cooles anbietet, werfe ich sofort meine Pläne über Board und ignoriere sogar meine to-do-Liste – denn meistens kommen so die besten Erlebnisse zustande!

Genau das bedeutet Leben für mich. Im Hier und Jetzt zu sein und jeden Augenblick bewusst wahrzunehmen. Dieses Prinzip versuche ich an jedem Ort dieser Welt zu leben, auch als ich noch in Berlin gelebt habe. Diese spontanen Momente, in denen du dich vielleicht auch mal komplett vergisst und dich einfach treiben lässt, sind oft die, die dir noch lange im Gedächtnis bleiben.

Trau auch du dich, mach etwas Verrücktes! Stürz dich aus dem Flugzeug, schwimme mit Haien oder teste, wie gegrillte Würmer schmecken!

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4. Ich nehme Herausforderungen an und bin gelassener geworden!

Auf Reisen werden dir ständig neue Aufgaben gestellt, die du erledigen musst. Schon allein die Organisation einer Reise bedeutet ständiges Recherchieren nach den besten Flügen, Unterkünften oder Aktivitäten.

Außerdem kommst du an immer neue Orte, die du nicht kennst und wo du dich erstmal zurecht finden musst. Das bedeutet oft auch Stress für deinen Körper! Gleichzeitig wirst du dadurch gefordert und hast die Chance, nicht nur einmal über dich hinauszuwachsen. Wenn du die Herausforderung dann gemeistert hast, wirst du mit einem glücklichen Gefühl belohnt und weiter über dich hinaus wachsen.

Ich habe so aber auch gelernt, wesentlich gelassener zu sein und lasse mich nicht mehr von Kleinigkeiten, die schief laufen, aus der Bahn werfen. Zum Beispiel hatte ich gerade erst eine Phase, wo gefühlt alles schief gelaufen ist. In Tarifa war am letzten Tag Feiertag und wir mussten noch etwas nach Deutschland schicken, da alle Tankstellen zu hatten, wären wir auf dem Weg zum Flughafen fast liegengeblieben, mein Gepäck war von Iberia verschlampt worden, unser Hotel für Dubai hatte abgesagt und auf Bali ist mir ein Teil des Schneidezahns abgebrochen.

Jeden Tag eine neue Überraschung, für die Line und ich eine Lösung finden oder uns einfach damit abfinden mussten.

Sich aufzuregen bringt in solchen Momenten eigentlich gar nichts – auch wenn ich es manchmal noch tue und es sich dann doch nicht vermeiden lässt (wahrscheinlich der Spanier in mir).

Du musst das Leben eh so nehmen, wie es kommt und darfst dich von Rückschlägen oder unerwarteten Planänderungen nicht entmutigen lassen. Und du wirst daran wachsen – so wie ich!

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5. Ich bleibe neugierig!

Das Wichtigste auf Reisen ist, neugierig zu bleiben, denn Reisen bildet! Auch ich kenne diese Tage, an denen ich am liebsten eine ruhige Zeit verbringen würde, mich dann aber doch aufraffe und am Ende richtig froh bin, es getan zu haben.

Denn du solltest immer versuchen, das Meiste aus deiner Reise rauszuholen! Wer weiß schließlich, ob du an diesen Ort noch einmal zurückkommst?

Wenn du an einen neuen Ort kommst, lass dich treiben und von deinem Abenteuerdrang leiten. So wirst du an die coolsten Plätze kommen, die in keinem Reiseführer stehen. Genau diese sind für dich persönlich vielleicht die schönsten, weil du sie mit keinen anderen Reisenden teilen musst.

Neben den tollsten Orten eines Landes sind es fremde Kulturen, Bräuche und Sitten, die deine Reise richtig spannend machen werden. Lass dich überraschen und gehe ohne Vorurteile an die Menschen ran!

Egal, wo ich bin, ich gehe unbefangen an Einheimische und andere Reisende heran. Es sind alles nur Menschen, die vielleicht andere Gewohnheiten und Ansichten haben beziehungweise einfach etwas anders ticken als ich, aber am Ende sind sie dann doch wie du und ich.

Gespräche mit diesen Menschen werden dich bereichern und dir die Welt durch andere Augen zeigen!

6. Minimalismus hat mich befreit!

Wenn mich Reisen eines wirklich gelehrt hat, dann, dass mich wenig Besitz glücklich macht! Ich weiß noch, wie ich bei einer meiner ersten Reise den Rucksack bis oben voll hatte und so viel unnötiges Zeug mitgeschleppt habe. Diesen Anfängerfehler macht jeder, der noch keine Routine beim Packen beziehungsweise Reisen entwickelt hat.

Das ist auch nicht schlimm, denn du kannst auch auf Reisen Ballast loswerden. Meistens ist es allerdings eher so, dass auf Reisen mehr dazukommt, als dass es weniger wird.

Ich habe gemerkt und gelernt, dass ich gar nicht 10 T-Shirts, fünf Pullis und 5 Hosen brauche. Es gibt schließlich in jedem Land dieser Erde diese tollen Geräte namens Waschmaschinen, die deine Klamotten wieder sauber machen!

Als Line und ich letztes Jahr beschlossen haben, Deutschland den Rücken zu kehren und unsere Wohnung zu kündigen, standen wir vor einem riesigen Berg unnötiger Sachen, die sich in den Jahren in Berlin angesammelt hatten.

Das Land am Ende nur noch mit unseren zwei Rucksäcken zu verlassen und zu wissen, dass wir sonst nur noch drei Kisten an persönlichen Sachen in einer Lagerbox haben, war unglaublich befreiend! Gleiches gilt fürs Reisen mit Handgepäck. Im Endeffekt brauchst du oft nur einen Bruchteil deines Gepackten und du musst nicht wirklich für alle Eventualitäten gerüstet sein.

Muss es wirklich ein Regencape sein, wenn mal ein paar Tropfen runterkommen oder zwei lange Hosen, wenn du nach Asien mit über 30 Grad fliegst? Klare Antwort: Nein!

Hinzukommt, dass du bei Reisen mit Handgepäck viel Geld und vor allem auch Zeit sparen kannst. Gerade bei Billigfliegern kostet ein Gepäckstück extra und die Zeit, die du beim Einchecken und am Gepäckband verbringst, kannst du deutlich besser nutzen!

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Reisen hat mich bereichert, denn Reisen bildet!

In den letzten Jahren habe ich eine krasse Entwicklung durchgemacht: Ich habe super viele Länder bereist, die unterschiedlichsten Kulturen kennengelernt und mich so immer weiterentwickelt. Und dieser Prozess ist noch lange nicht zu Ende – das ist schließlich das Tolle!

Ich werde weitermachen, weiter reisen und immer neue, unbekannte Orte erkunden und nicht aufhören, nach den geilsten Abenteuern zu suchen! Ich laufe nicht weg, sondern weiß jetzt, Reisen macht mich einfach nur glücklich!

Auf www.letsopenourworld.com findest du noch mehr Gründe, warum auch du deinen Horizont erweitern und fremde Kulturen in deine Welt lassen solltest! Wie der Name schon verrät, ist das Ziel dieser Kampagne von momondo, unsere Welt zu öffnen und dir durch persönliche Geschichten und Bilder fremde Kulturen näher zu bringen.

Werde auch du Teil dieser Bewegung: Reise, teile deine Erlebnisse mit Freunden und Familie zuhause und sage so Vorurteilen und Intoleranz den Kampf an!

Welche Veränderungen konntest du während oder nach einer Reise an dir feststellen?

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5 Kommentare zu „Warum Reisen bildet und wie es mich verändert hat

  1. Jessie on

    Sehr schöner Artikel Sebastian 🙂
    Unterschreibe ich sofort in allen Bereichen. Also nicht deine Erlebnisse, aber die Punkte, die du aufzählst!

    Da ich viel alleine reise / wandere, habe ich mich defintiv selbst besser kennengelernt. Ich nehme Probleme und Herausforderungen mit offenen Armen in Empfang, denn ich kann sie eh nicht abwenden. Als Beispiel: Wo schlafe ich heute abend? Das ist eine Sache, mit der beschäftige ich mich erst, wenn das Problem wirklich aktuell wird. Ich „versaue“ mir nicht schon direkt beim Aufstehen den Tag, um mir darum Sorgen zu machen. Ändern kann man es dann eh noch nicht, da ich in meinem Fall oft nicht weiß, wo ich abends überhaupt lande.
    Ich suche erst nach Lösungen, wenn diese erforderlich sind – und dann suche ich sie auch, und schiebe sie nicht vor mir her.

    Es hat meine Denkweise auf gesellschaftlich, vorgelebte Situationen verändert. Wie kann man glücklich sein, wenn andere über deinen Tagesablauf bestimmen (Festanstellung) und dir vorschreiben, wann du Freizeit hast und vorallem, wie lange du diese hast?!

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  2. Andreas on

    Ein genialer Beitrag! Da bekommt man direkt lsut einfach loszugehen, egal wohin! Und vor allem im Punkt fünf muss ich dir auf jeden Fall zustimmen: Man sollte immer neugierig bleiben, um auch neue Orte entdecken zu können

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  3. Christiane Landgraf on

    Wahre Worte! Vielen Dank für den sehr gelungenen Beitrag! Nun bin ich bisher natürlich sehr viel weniger gereist als du und habe auch erst einmal im Ausland, auf Mauritius (Bei Interesse findest du mehr Infos dazu auf meinem, mehr für private Zwecke gedachten, kleinen aber feinen Storify Buch- und Reiseblögchen: http://www.storify.com/chrissylandgraf), gelebt, trotzdem hat gerade diese Zeit ganz ähnliche Gefühle und Gedanken in mir geweckt… Da hab ich deinen Beitrag jetzt sehr genossen…

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