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Abenteuerliche Wanderung zum Rio Celeste mitten einem aktiven Vulkangebiet Costa Ricas

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Jedes Abenteuer ist anders, aber eins haben alle gemeinsam: Sie wecken deine innere Stärke! Du kommst nicht nur an deine Grenzen, sondern musst sie auch überwinden. Dafür wirst du am Ende immer mit einer unvergesslichen Erfahrung und einem puren Glücksgefühl belohnt.

Ich habe schon so einige Abenteuer erlebt und auch dieses Mal, bei einer Wanderung zu einem versteckten Wasserfall entlang eines türkis-blauen Flusses mitten im tropisch- feuchtem Regenwald Costa Ricas, musste ich meine Grenzen überwinden. Denn es war nicht nur heiß und feucht, und ich wurde von Mücken geradezu verspeist, sondern es ging durch ein aktives Vulkangebiet und dass nur ein paar Tage, nachdem in Costa Rica ein Vulkan ausgebrochen war und den Hauptflughafen des Landes lahmgelegt hatte!

Was ich bei dieser extremen Wanderung erlebt habe und wie Line und ich so gerade einem krassen Regensturz entkommen konnten, verrate ich dir in diesem Beitrag!

Abenteuerliche Wanderung zum Rio Celeste

rio celeste costa rica

Die Fahrt zum Tenorio Volcano National Park

Die ersten Sonnenstrahlen bahnten sich bereits ihren Weg durch die vielen Blätter des Regenwalds, als ich gegen 6 Uhr ganz von allein wach wurde. Mein Körper schien jetzt schon ein wenig aufgeregt zu sein, schließlich sollte es später auf eine Wanderung am Fuße eines aktiven Vulkans gehen. Dabei war gerade erst ein anderer Vulkan in Costa Rica ausgebrochen und hatte den Flughafen der Hauptstadt für zwei Tage lahm gelegt.

Ich zog mir ein T-Shirt und eine kurze Hose an, schlüpfte in meine Birkenstocks und lief den kurzen Weg von unserem kleinen Zimmer durch den dichten Regenwald zur Terrasse der Haupthauses der Lodge. Zum Frühstück gab es ganz typisch Reis mit Bohnen, Rührei, Toast, ein wenig Käse und gebratene Bananen. Dass dies meine einzige Mahlzeit für die nächsten 10 Stunden sein sollte, wusste ich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht.

Line und ich packten unseren Wanderrucksack und zogen uns um. Überall hatten wir gelesen, dass wir leichte Klamotten und am besten solche anziehen sollten, die ruhig dreckig werden dürfen. Denn es sollte matschig werden, so matschig, dass man sogar knietief versinken würde. “Na das kann ja ein Spaß werden”, dachte ich. Ich machte mir aber weniger sorgen um meine Anziehsachen, als um all meine Kameras, die ich als Reiseblogger immer dabei habe. Diese Sorgen waren sogar berechtigt, wie sich später herausstellen sollte.

Wir nahmen noch ganz viel Wasser mit, setzten uns in unseren Geländewagen und fuhren los. Zuerst ging es den ganzen Weg, den wir am Abend zuvor bei Regen hoch zur Lodge gefahren waren, wieder runter. Dieser war nicht asphaltiert, ziemlich kurvenreich und teilweise sehr steil. Ich war mehr als froh, dass der Wagen dies locker wegsteckte.

Wir kamen wieder auf die asphaltierte Hauptstraße, die uns durch die hügelige Landschaft gleich mehrerer Vulkangebiete führte. Durch die Regenzeit war das ganze Land in einem satten Grün eingedeckt und wir hatten immer wieder geniale Aussichten. Nach rund 1,5 Stunden näherten wir uns dem Tenorio Volcano National Park und mussten erneut auf eine Schotterstraße abbiegen. Auch hier war ich wieder überglücklich, ein ordentliches Auto mit Allradantrieb unter mir zu haben.

Bestimmt eine halbe Stunde dauerte es von der Hauptstraße zum Eingang des Nationalparks und dabei wurden wir ganz schön durchgeschüttelt. An einer Stelle überquerten wir bereits den Río Celeste, der Fluss, an dem wir heute entlang wandern und zu einem versteckten Wasserfall laufen würden und der durch seine türkis-blaue Farbe unverkennbar ist. Unsere Vorfreude stieg, denn so blau hatten wir uns die Farbe des Wassers bei weitem nicht vorgestellt!

Wandern in einem aktiven Vulkangebiet

Ich fuhr auf den Parkplatz am Eingang des Nationalparks, parkte den Geländewagen und wurde prompt von einem Mitarbeiter des Nationalparks angesprochen, dass ich den Wagen doch bitte anders parken solle, nämlich nach vorne raus. Wir würden uns hier in einem aktiven Vulkangebiet befinden und wenn wir den Wagen so parken, dass wir direkt rausfahren können, verlieren wir im Falle eines Ausbruches nicht so viel Zeit und können sofort losfahren, statt erst einmal ausparken zu müssen.

Ich erklärte Line, was mir der Mitarbeiter gerade auf Spanisch gesagt hatte und sie schaute mich leicht fassungslos an. “Das hat er nicht wirklich gesagt!?”, fragte sie mich ungläubig. “Oh, doch!”, erwiderte ich und wir schauten uns beide mit leichtem Bedenken an. Wir hatten keine andere Wahl, schließlich wollten wir zum Wasserfall und zur Quelle der blauen Farbe wandern.

Also parkte ich den Wagen um, wir zogen unsere Wanderschuhe an, nahmen den Rucksack und das Wasser mit und gingen zum kleinen Häuschen direkt neben dem offiziellen Eingang zum Nationalpark. Wir kauften uns zwei Eintrittstickets und ließen uns den Weg entlang des Río Celeste und zum Wasserfall sowie zur Quelle erklären.

Auch die Mitarbeiterin am Schalter warnte uns, dass wir in einem aktiven Vulkangebiet wandern und der Tenorio jederzeit ausbrechen könnte. Außerdem wies sie uns mit einem Grinsen im Gesicht darauf hin, nicht unsere besten oder gar neue Wanderschuhe anzuziehen, denn diese würden wir nach der Tour höchstwahrscheinlich wegwerfen müssen.

Es half nichts, wir hatten jeder nur dieses eine Paar dabei und schon liefen wir los.

rio celeste costa rica

Mitten durch den Regenwald

Der erste Teil der Wanderung war ein ganz normaler und sogar asphaltierter Weg und führte mitten in den Regenwald rein. Direkt zu Beginn stand ein großes Schild, das auf die einheimischen Tiere, die in diesem Gebiet leben, hinwies. Neben Tukanen, diversen anderen Vogel- und Papageienarten, Fröschen und giftigen Schlangen, ist dies sogar die Heimat des Jaguars – dem Löwen des Dschungels.

Ich bezweifelte, dass wir auf einen Jaguar stoßen würden, dennoch sorgte dieser Gedanke im Hinterkopf für eine gewisse Anspannung, ähnlich wie beim Wandern unter wilden Bären und Wölfen in den Kanadischen Rockies oder eben wie bei einer Walking Safari in Südafrika.

Wir folgten dem Weg und bereits nach ein paar hundert Metern ging dieser in einen matschigen, steinigen und mit Wurzeln übersäten Regenwaldboden über. Es war super warm und ziemlich feucht. Ich schwitzte wie verrückt und schien gleichzeitig ein

gefundenes Fressen für all die Mücken zu sein. Die Geräuschkulisse des Regenwalds war zudem der Wahnsinn: Überall zirpte und raschelte es.

Der gigantische Wasserfall des Río Celeste

Wir durchquerten einen kleinen Bach und gingen immer weiter den Hügel hinauf. Es ging weiter über große Baumwurzeln und durch matschige Stellen. Wir konnten das Tosen des Wassers bereits aus der Ferne hören und nach einem steilen Abstieg waren wir endlich an der ersten Etappe unserer Wanderung angekommen: der Wasserfall!

Rund eine Stunde waren wir nun schon unterwegs, unsere Anziehsachen bereits komplett durchnässt vom Schweiß und wir ganz schön aus der Puste. Aber der Anblick des Wasserfalls entschädigte wirklich jede Anstrengung und jeden noch so krass juckenden Mückenstich. Insgesamt stürzt er sich 30 Meter in die Tiefe und ist wirklich einer der schönsten, den ich je gesehen habe. Die türkis-blaue Farbe des Wassers kann man sich gar nicht vorstellen, wenn man sie nicht mit dem eigenen Auge gesehen hat.

Ich hätte tatsächlich noch länger an diesem magischen Ort verbringen können, aber Ziel unserer Wanderung war die Quelle des Río Celeste, der Ort, an dem der Fluss seine so unwirkliche blaue Farbe erhält. Wir kraxelten den ganzen Weg also wieder hoch und folgten den Schildern nach links.

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Aussicht auf den Tenorio Vulkan

Es ging wieder etwas steil nach oben, der Weg war nun mehr ein Trampelpfad als ein richtiger Weg. Steine wichen Matsch und großen Wurzeln. Ich war immer noch so krass am Schwitzen und die hohe Luftfeuchtigkeit half nicht wirklich. Es war ziemlich dunkel, da der dichte Regenwald kaum Sonnenstrahlen durchließ. Wir kamen an eine etwas hellere Stelle und hier befand sich eine kleine Aussichtsplattform aus Holz.

Wir kletterten diese bis ganz nach oben und wurden mit einem genialen Ausblick auf den Regenwald und den Tenorio Vulkan überrascht. Ich muss ehrlich zugeben, der Regenwald und dieses satte Grün haben etwas ganz Besonderes an sich. Ich war schon auf Bali total vom Regenwald begeistert, genauso wie ein paar Tage zuvor in Nicaragua.

Wir machten eine kurze Pause, tranken etwas Wasser und mussten blöderweise feststellen, dass wir unser Essen im Wagen liegen gelassen hatten. Bananen, Äpfel, Nüsse und die Müsliriegel würden sich gerade als schön im Kofferraum des Autos aufwärmen, während unsere Kräfte langsam schwanden und unsere Mägen immer lauter knurrten.

Wir begaben uns wieder zurück auf den Weg und Line nahm mir den Rucksack ab, denn mein Rücken war ganz nass und ich vom Tragen ziemlich platt.

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Furchtbarer Gestank

Der Weg ging nun entlang des Río Celeste, mal direkt neben dem Fluss, mal ein paar Meter von diesem entfernt. Auf einmal machte sich ein krasser Gestank breit und ich fragte mich, woher dieser kam. Es stank nach faulen Eiern und wurde immer extremer, so krass, dass ich sogar einen Würgereiz bekam. An einer Stelle des Weges kamen wir direkt ans Ufer des Río Celeste und im Wasser blubberte es stark. Da wusste ich, woher dieser üble Gestank kam: vulkanische Gase entwichen der Erde.

Überall warnten Schilder, dass man hier nicht Schwimmen sollte. Auch wenn ich am liebsten in den Fluss gesprungen wäre, weil ich so verschwitzt und so dreckig war und es an meinem ganzen Körper furchtbar juckte, wäre es sowieso nicht erfrischend gewesen. Denn an dieser und auch den anderen Stellen, wo die Gaswolken aufsteigen, beträgt die Wassertemperatur des Río Celeste zwischen 40-45 Grad.

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Weiter durch Matsch und über Hängebrücken

Es wurde nun noch matschiger und wir rutschten alle paar Meter aus. Unsere Schuhe sahen bereits ziemlich dreckig aus und auch so waren unsere Körper voller Matschspritzer. Und dann passierte es: Ich rutsche so krass aus, dass ich meine Kamera aus Reflex losließ, um nicht hinzufallen, und – zack – landete sie im Matsch. “Schöne Scheiße”, dachte ich. “Na hoffentlich funktioniert sie nun noch”.

Ich versuchte den Matsch so gut es geht von der Kamera zu entfernen, machte sie mit einem Taschentuch und etwas Wasser vorsichtig sauber. Sie ging noch an, machte Bilder und filmte auch noch. Aber gut tat ihr dieser Sturz sicherlich nicht, besonders nicht dem empfindlichen Objektiv.

Wir liefen weiter bis wir vor einer Hängebrücke standen. “Nur eine Person auf einmal”, warnte das Schild auf Spanisch und Englisch. Ich lief als Erster drüber, dann folgte Line mir. Die Brücke wackelte ziemlich stark und hier und da war bereits ein Seil abgerissen oder man konnte Teile einer alten, nicht mehr benutzen Befestigung erkennen.

Etwas später folgte eine zweite Hängebrücke, die nur aus zusammengenagelten Brettern bestand und nicht gerade einen sicheren Eindruck machte. Auch hier durfte wieder nur maximal eine Person drüber und auch diese Brücke wackelte stark. Dafür kam die blaue Farbe des Río Celeste an dieser Stelle besonders hervor und direkt über diesem zu stehen, ist einfach genial!

rio celeste costa rica hängebrücke

Die Quelle des Rio Celeste

Ein paar Hundert Meter weiter hatten wir es dann endlich geschafft: Wir waren an der Quelle des Río Celeste angekommen! An dieser Stelle fließen der Río Ácido und der Río Buenavista zusammen und es entsteht eine chemische Reaktion, die das Wasser blau färbt. Grund dafür sind die unterschiedlichen ph-Werte der Flüsse: Während der Río Ácido einen ph-Wert von 4 hat, 24 Grad warm ist und Schwefel mit sich führt, hat der Río Buenavista einen ph-Wert von 6,5, ist nur 18 Grad warm und führt Kalziumkarbonat mit sich.

Diese chemische Reaktion live zu beobachten und zu sehen, wie zwei Flüsse aufeinander treffen und als ein hellblauer Fluss weiter fließen, ist schon ziemlich cool und ein einmaliges Erlebnis!

rio celeste costa rica quelle

Im Eiltempo zurück zum Auto

Nun hieß es, den ganzen Weg wieder zurück zu laufen, auch wenn es mich ziemlich vor den matschigen Stellen, der Hitze und Feuchtigkeit, dem Gestank der Gaswolken und den Tausenden an Mücken graute, die gefühlt schon fröhlich auf mich warteten. Wir liefen nun etwas schneller als auf dem Hinweg, denn der Himmel zog sich zu und wir wollten nicht in Regen geraten. Das würde nämlich noch matschigere Wege bedeuten und das Laufen um einiges schwieriger machen.

Wir kamen wieder am Wasserfall vorbei und auf einmal spürten wir sie: die ersten Regentropfen. “Oh Nein, jetzt müssen wir uns wirklich beeilen!”, rief ich Line zu. Denn in Costa Rica herrschte gerade Regenzeit und wir hatten bereits einige Gewitter und krasse Regenstürze im Land mitbekommen, in die wir hier – mitten im Regenwald, am Fuße eines aktiven Vulkans – nun wirklich nicht geraten wollten.

Aus den einzelnen Tropfen wurden immer mehr und wir mussten unsere Regenjacken anziehen, die wir für den Fall der Fälle extra dabei hatten. An Stellen, wo der Weg halbwegs gerade und nicht ganz so steinig war, rannten wir nun anstatt zu laufen, um schnell Strecke hinter uns zu bringen.

Wir mussten wieder über den Bach rüber, der nun etwas mehr Wasser führte, und der Weg wurde aufgrund des Regens matschiger als zuvor. Da Line keine Kraft mehr hatte, trug ich den Rucksack nun wieder und der Schweiß tropfte nur so von mir runter. Außerdem war es nun noch lauter, denn neben dem Gezirpe der Insekten kam nun auch noch das Prasseln der Regentropfen hinzu – eine ziemlich komische Stimmung.

Es konnte nicht mehr weit sein und war es zum Glück auch nicht mehr: Unter uns kam wieder der asphaltierte Weg hervor und ein paar Minuten später verließen wir den Regenwald und standen wieder am Eingang des Nationalparks. Neben unserem Wagen stand nur noch ein weiteres Auto auf dem Parkplatz und das Büro des Nationalparks hatte schon längst geschlossen.

Geradeso rechtzeitig zurück!

Am Auto angekommen, schaute ich auf die Uhr – es war bereits halb 5! Ganze fünf Stunden waren wir unterwegs gewesen und so sahen wir nun auch aus: Line war voller Matsch, die blaue Farbe meiner Schuhe nicht mehr zu erkennen und unsere Klamotten vom Schweiß komplett nass. Wir zogen unsere Wanderschuhe schnell aus, schlüpften wieder in unsere Birkenstocks und fuhren los.

Gerade vom Parkplatz runter und wieder auf die Straße abgebogen, setzte das ein, wovor wir auf dem Rückweg so schnell wegrannten: ein Regensturz! Dicke Tropfen prasselten im Millisekundentakt auf unser Auto ein und durch die Windschutzscheibe konnten wir nichts mehr erkennen. War ich froh, dass wir jetzt in unserem Wagen saßen und nicht noch irgendwo mitten im Regenwald im Matsch feststeckten.

Jedes Abenteuer ist anders, aber eins haben alle gemeinsam: Sie wecken deine innere Stärke!

Ich habe schon so einige Abenteuer erlebt, war zum Beispiel in Österreich Canyoning und habe anschließend eine Wanderung zu einer 2.000 Meter hoch gelegenen Berghütte unternommen oder bin in den kanadischen Rocky Mountains einen reißenden Fluss mit dem Kanu entlang gepaddelt, um dann auf einer einsamen Insel mitten in der Wildnis und unter wilden Bären und Wölfen zu zelten.

Auch wenn jedes dieser Abenteuer anders ist, haben doch alle eins gemeinsam: Sie wecken deine innere Stärke! Diese Wanderung zur Quelle des Río Celeste war aufgrund des tropischen Klimas, der vielen Mücken und der ziemlich rutschigen Wege nicht gerade einfach. Noch dazu fand sie am Fuße eines aktiven Vulkans statt, und dass nur ein paar Tage nachdem ein anderer Vulkan in Costa Rica ausgebrochen war und den Hauptflughafen des Landes lahmgelegt hatte.

Egal wie verschwitzt und kaputt ich am Ende war, und egal wie oft ich überlegt hatte, ob eine Wanderung in einem aktiven Vulkangebiet nicht eine völlig bescheuerte Idee ist, war ich doch super glücklich es durchgezogen und geschafft zu haben. Denn den Anblick des türkis-blauen Wasserfalls werde ich nie vergessen, genauso wenig wie das Bild der beiden aufeinandertreffenden Flüsse, die dann als ein blauer Fluss – dem Río Celeste – weiter fließen.

Und solche unvergesslichen Erfahrungen bekommt man nur, wenn man seine Grenzen überwindet, seine innere Stärke weckt und unstoppable wird!

So kannst du diese Vulkanwanderung nachmachen

Fast überall wird dir empfohlen, diese Wanderung mit einem Guide zu unternehmen, aber du schaffst den Weg auch ohne Probleme allein. Fahr dazu einfach zum Eingang des Tenorio Volcano National Park in der Nähe des Río Celeste auf der nord-östlichen Seite des Parks gelegen. Du erreichst diesen entweder, indem du von der Route 6 aus dem Westen kommst und dann rechts Richtung Park abbiegst, oder indem du wie wir über die Route 4 aus dem Osten kommst und bei San Rafael links Richtung Park abbiegst.

Um die Wanderung machen zu können, musst du Eintritt für den Nationalpark zahlen. Dieser kostet 12 USD pro Person, das sind rund 10,70 Euro. Das Parken des Autos kostet nochmals 1 USD, dafür wird dein Wagen dann aber auch bewacht und steht relativ sicher. Das Büro, indem du die Eintrittskarten und auch eine kleine Wanderkarte bekommst, schließt um 14 Uhr, sei also vorher da.

Die komplette Wanderung hin und zurück zur Quelle dauert zwischen 3 und 5 Stunden, je nachdem wie schnell und fit du bist, und wie die Beschaffenheit der Wege an dem Tag ist. Denn wenn es viel geregnet hat, sind die Wege teilweise sehr matschig und rutschig. In der Regel ist die Wanderung deshalb auch in der Regenzeit wesentlich anstrengender als in der Trockenzeit.

 

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3 Kommentare zu „Abenteuerliche Wanderung zum Rio Celeste mitten einem aktiven Vulkangebiet Costa Ricas

  1. Annika von Bloxbook on

    Hallo ihr 2,
    das ist ein sehr ausführlicher Bericht, der meine Vorfreude auf Costa Rica noch steigert. Wir werden im November sogar eine Nacht im Rio Celeste Hideawas mitten im Tenorio Nationalpark übernachten. Das Erlebnis wird dann zum Bloxbook Costa Rica Reiseführer hinzugefügt.
    Ich habe etwas Bedenken, wegen der vielen Mücken, aber mit der entsprechenden Vorsorge, sollte das hoffentlich nicht allzu schlimm werden. Ich werde mir auf jeden Fall jetzt gründlich überlegen, welches Schuhwerk hier das geeignete ist…
    LG Annika

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