Mach jeden Tag zu deinem Abenteuer!

In 11 Sportarten um die Welt: Von Surfen auf Sri Lanka bis Kajaken in Kanada!

Es gibt viele verschiedene Wege ein neues Land oder eine dir bisher unbekannte Gegend aus komplett ungewohnten und genialen Perspektiven zu erkunden. Anstatt die Strände in Sri Lanka beispielsweise nur entlang zu laufen, kannst du dir einen viel besseren Eindruck von der einzigartigen Küste machen, während du mit beiden Beinen fest auf deinem Surfbrett stehst. Genauso lohnt es sich, Griechenland mit seinen vielen Inseln per Segelboot zu entdecken. Das Gefühl, vom Wind durchs Meer getrieben zu werden kann in den Dingen Freiheit und Abenteuer kaum übertroffen werden!

Falls bei dir bald das nächste Abenteuer ansteht, dann sind diese elf Sportarten, in denen es in diesem Beitrag einmal quer über den Globus geht, genau die richtige Inspiration für dich!

Sport-Abenteuer

In 11 Sportarten um die Welt!

surfcamp sri lanka

1. Surfen in Sri Lanka

Egal, ob du bereits zu den Surfaholics gehörst oder das Surfen ein noch unerfüllter Punkt auf deiner Abenteuer-Bucket-Liste ist, in Sri Lanka gehört das Wellenreiten zum Pflichtprogramm. Das liegt größtenteils daran, dass auf der kleinen Insel im Indischen Ozean das ganze Jahr über Surfsaison ist. Dank des krassen Klimas, bei dem sich ein Monsun an den anderen reiht, herrschen in Sri Lanka immer irgendwo die besten Bedingungen, um aufs Surfbrett zu steigen.

Von Oktober bis April geht es surftechnisch an der Südwestküste richtig zur Sache, wobei die besten Wetterverhältnisse von Dezember bis Ende März auf dich warten. In den übrigen Monaten musst du für geniale Wellen in die Gegend rund um Arugam Bay an der Ostküste fahren. Für die richtig coolen Sets lohnt es sich an jedem Surfspot der Insel früh aufzustehen, denn dann sind die Windverhältnisse oftmals am besten, aber auch eine Surf-Session bei Sonnenuntergang solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen!

An der Südwestküste findest du in Hikkaduwa gediegene Anfängerwellen, krasse Swells und alles Mögliche dazwischen. Du musst dir die Strände hier zwar mit recht vielen Gleichgesinnten teilen, aber in dem Fall lohnt es sich ausnahmsweise On The Path unterwegs zu sein. Als Alternative kannst du mit deinem Board in Kabalana ordentlich surfen. Da die Welle hier über einem Riff ausläuft, solltest du schon etwas sicherer auf dem Brett stehen oder dich an die linke Seite des Strandes halten, wo es wellentechnisch etwas ruhiger zugeht.

Die beste Welle im Osten gibt es am Main Point der Arugam Bay. Wenn du weißt, wie du dich auf dem Board verhalten musst, warten hier endlose Stunden Surf-Abenteuer auf dich! Zugegeben, der Main Point ist kein Geheimnis mehr, aber meiner Meinung nach einer der besten Surfspots der Insel. Um dich richtig auf die Wellen am Main Point vorzubereiten, kannst du am Baby Point ganz in Ruhe und vor allem sicher üben.

Lesetipp: Wenn du Lust auf ein Surfcamp in Sri Lanka hast, dann kannst du hier nachlesen, was wir in unserer Woche im Lapoint Surfcamp Camp alles erlebt haben!

2. Auf dem Pferd durch die Anden

Auf dem Rücken eines Pferdes unterwegs zu sein ist oft cooler als ein klassischer Roadtrip mit ein paar mehr PS. In Kombination mit einer Destination wie die Anden, die schon von Weitem ganz laut Abenteuer rufen, ist ein Wanderritt das ultimative Erlebnis. Es gibt viele verschiedene Anbieter, bei denen du jeweils unterschiedliche Routen zur Auswahl hast. Bei den meisten geht es aber von Chile über die Berge nach Argentinien.

Zu Beginn hast du erst einmal ausreichend Zeit, um deinen wichtigsten Reisebegleiter – dein Pferd – kennenzulernen. Sobald ihr euch aneinander gewöhnt habt, geht es los durch den Urwald in Richtung Argentinien. In der Wildnis Chiles warten neben schneebedeckten Gipfeln, Vulkanen und den coolsten Nationalparks des Landes auch echte Indianerstämme auf dich, die das geniale Cowboy-feeling noch viel echter erscheinen lassen. In Argentinien geht es für dich und dein Pferd durch die Pampas, in denen du sicherlich einigen Gauchos und ihren Rinderherden begegnest.

Das Coolste ist aber, dass es auf dem ganzen Weg keine befestigten Straßen gibt, kein einziges Zeichen von Zivilisation. Die Chancen sind hoch, dass die argentinischen Gauchos die einzigen Leute sind, denen du während des Trips begegnest. Diese Abgeschiedenheit und gleichzeitig die Gemütlichkeit, die so ein Wanderritt mit sich bringt, sorgt für Entspannung, während du die Landschaft um dich herum aus einer ganz anderen und neuen Perspektive sehen und vor allem erleben kannst!

Tipp: Falls du jetzt so richtig Lust auf ein Abenteuer mit Pferd in Südamerika bekommen hast, kannst du dich hier anmelden. Und noch mehr Inspirationen für fertige Abenteuer findest du in diesem Beitrag auf Kultreiter!

Alberta Kanada Kanu Athabasca River Jasper Nationalpark

Was für ein Abenteuer: In der Wildnis Kanufahren im Jasper Nationalpark!

3. Kajakfahren in Kanada

Ein Land vom Wasser aus zu entdecken bedeutet in jedem Fall Abenteuer pur! Gerade, wenn es sich dabei um ein Land wie Kanada handelt, wo du wirklich das Gefühl hast, komplett allein mit dir und der unglaublich genialen Natur zu sein. Für eine Kajaktour eignet sich in Kanada fast jeder größere Fluss. Du kannst dich dabei entweder einer Gruppe anschließen oder auf eigene Faust losrudern.

Falls du dich dafür entscheidest, dich alleine auf den Weg zu machen, solltest du deine Route im Voraus auf jeden Fall gut durchplanen. Informiere dich schon vorher über Unterkünfte und Übernachtungsmöglichkeiten, wie beispielsweise Zeltplätze, und melde dich rechtzeitig dort an. Außerdem macht es Sinn, dich vorher mit einem einheimischen Guide zusammenzusetzen, um die verschiedenen Etappen durchzusprechen. So erfährst du, an welchen Stellen der Fluss besonders gefährlich ist und worauf du auch an Land achten solltest. Da es in Kanada natürlich passieren kann, dass du plötzlich einem oder mehreren Bären gegenüberstehst, ist es wichtig ein paar Verhaltensregeln zu beachten und dich für den Notfall mit Bärenspray einzudecken.

Neben ausreichend Know-how ist auch die richtige Ausrüstung auf so einem Abenteuer unverzichtbar. Damit meine ich nicht nur die offensichtlichen Dinge, wie das Kajak, Schwimmwesten, Zelt, Schlafsack und Drybags, sondern auch so banale Dinge, wie Feuerzeug, Taschenlampe ausreichend Essen, trockenes Feuerholz und so weiter. Am besten gehst du verschiedene Szenarien, die während deiner Kajaktour passieren könnten, im Kopf durch und schreibst dir dabei eine Liste mit allen Dingen, die du brauchst. Die Grundausstattung kannst du dir vielerorts mieten und den Rest bekommst du in fast jedem Supermarkt.

Sobald du dich gut vorbereitet hast, erwarten dich die Flüsse Kanadas nicht nur mit der vielleicht krassesten Herausforderung deines Lebens, sondern außerdem mit den genialsten und unberührtesten Landschaften der Welt und endlosen einmaligen Erlebnissen und Gänsehautmomenten. Dann zum Beispiel, wenn du dich mit deinem Kajak flussabwärts treiben lässt und Zeit hast das Ufer zu beobachten, an dem sich oft Elche, Hirsche oder sogar ganze Bärenfamilien herumtreiben, die du vom Wasser aus zwar mit sicherem Abstand, aber trotzdem so nah wie nirgends sonst beobachten kannst.

Oder du begibst dich mit deinem Kajak aufs Meer und paddelst unweit von Vancouver den Johnstone Strait hinauf. Dabei entdeckst das wunderschöne Broughton Archipelago und triffst mit großer Wahrscheinlichkeit sogar auf eine Gruppe Orcas! Diese Tour solltest du allerdings in erfahrener Begleitung wie zum Beispiel mit der Crew der Johnstone Strait Expedition unternehmen. Geschlafen wird übrigens dort, wo sich das Zelt an Land gut aufschlagen lässt – mehr Abenteuer geht kaum!

Lesetipp: Wie es Line und mir bei unserem Paddelabenteuer auf dem Athabasca River ergangen ist, kannst du hier nachlesen!

4. Zu Fuß durch Zentralasien: Wandern in der Mongolei

Die Mongolei ist vielleicht ein Ort, den du auf deiner Suche nach neuen Reisezielen nicht sofort auf dem Schirm hast. Allerdings ist das große Land in Zentralasien ein Land, indem viele einzigartige Abenteuer auf dich warten. Die meisten Mongolen sind echte Nomaden und ziehen ohne festen Wohnsitz, dafür aber mit ihren Zelten und Tieren durch die weite Steppe des Landes. Auf deinem Trip lohnt es sich, es ihnen gleich zu tun und dich zu Fuß und mit deinem Rucksack auf den Rücken ins Abenteuer zu stürzen.

Der perfekte Startpunkt für deine Tour ist die Hauptstadt Ulaanbaatar: Zum einen, weil du hier ganz einfach mit dem Flugzeug anreisen kannst, und zum anderen ist die moderne Stadt, in der du so einiges über die Kultur und die Vergangenheit des Landes erfahren kannst, einfach sehenswert. Von hier aus mietest du dir am besten einen Geländewagen oder schließt dich kurzzeitig einer anderen Reisegruppe an, um in die Wüste Gobi zu gelangen. Falls du genug Zeit dabei hast, kannst du dich natürlich auch zu Fuß auf den Weg machen, allerdings brauchst du schon mit dem Auto acht bis zehn Tage um diese Strecke zurückzulegen.

Dafür triffst du in der verlassenen Steppenlandschaft, die du dabei durchquerst, immer wieder auf Nomadensiedlungen, die dich mit offenen Armen empfangen und dich an ihrem Lager teilhaben lassen. Mit einem echten Nomadenstamm mitten im Nirgendwo zu zelten und die vielen Bräuche und Tradition nicht nur zu sehen, sondern mitzumachen ist etwas, das du dein ganzes Leben lang nicht vergessen wirst!

In der Wüste Gobi, die keine Wüste im eigentlichen Sinne ist, sondern eher eine skurrile Mischung aus trockenen Steppen, hohen Bergen, riesigen Sanddünen und jeder Menge kleiner und großer Seen, lohnt es sich mehrere Tage einzuplanen. Im Gobi Gurvansaikhan Nationalpark wird es dann richtig cool, denn hier wurden nicht nur die bisher meisten Dinosaurierskelette der Welt gefunden, sondern an vielen Stellen sind archäologische Ausgrabungen nach wie vor im Gange und das Beste: Es hat keiner was gegen Zuschauer!

Auf deinem Weg durch die Mongolei hast du an vielen Tagen keinen Strom, musst dich und deine Klamotten in den Flüssen waschen, an denen du vorbeikommst, und begegnest manchmal tagelang keiner Menschenseele. Doch egal, für welche Ecke der Mongolei du dich entscheidest oder ob du genug Zeit mitbringst, um das ganze Land für dich zu entdecken – hier wird jeder Tag zu einem echten Abenteuer!

5. Auf zwei Brettern durch die Schweizer Berge

Skifahren an sich ist ja schon ziemlich cool, aber eine mehrtägige Skitour ist noch mal eine ganz andere Nummer. Die Schweizer Alpen eignen sich für so ein krasses Abenteuer auf Skiern ganz besonders. Mit deinen Skiern und der nötigen Ausrüstung geht es bergauf, durch unbefahrenes Gelände, über Gletscher und Pisten, die gar keine Pisten sind. Vor Einbruch der Dunkelheit fährst du zur nächsten Hütte und bleibst dort über Nacht, bevor es nach dem Frühstück wieder Richtung Gipfel geht. Dabei kommst du zwar körperlich ziemlich sicher an deine Grenze, aber das ultimative Freiheitsgefühl, das du empfindest, wenn du dir mit deinen Skiern einen Weg durch die unberührte Schneedecke bahnst, ist einfach der Wahnsinn!

Da so eine Tour natürlich nicht ungefährlich ist, steht hier als Erstes eine gute Vorbereitung auf dem Programm. Dazu gehört nicht nur eine detaillierte Routenplanung und regelmäßiges Ausdauertraining, sondern auch die Beobachtung der Wetterverhältnisse und Rücksprache mit ortskundigen Bergführern. Generell wird eine Skitour auf eigene Faust nur dann empfohlen, wenn du so etwas schon einmal gemacht hast und genau weißt, was dich erwartet und wie du in Ernstfällen reagierst. Das gilt für leichte Touren übrigens genauso, wie für anspruchsvollere.

Eine der beliebtesten und gleichzeitig coolsten Skitouren ist die „Haute Route“ im Kanton Graubünden. Über den Albula- und Flüelapass kommst du hier von Julier bis nach Davos. Gerade in dieser Gegend kannst du dich so gut wie immer auf den Schnee verlassen und dich auf die urigen und gemütlichen Berghütten freuen, wo du mit Sicherheit auf ein paar andere Abenteurer triffst. Falls die 59 Kilometer lange „Haute Route“ für den Anfang ein bisschen zu krass ist, gibt es in St. Antönien die Möglichkeit an einem zweitägigen Schnupperkurs teilzunehmen. Bei Berg und Tal kannst du nicht nur an genialen Skitouren in der Schweiz, sondern auch in Norwegen, Japan und Island teilnehmen.

Tipp: Wie du dich auf so ein extremes Abenteuer richtig vorbereitest, kannst du hier nachlesen!

6. Kitesurfen vor der marokkanischen Küste

Die Küste rund um Dakhla in der Westsahara im Süden Marokkos ist eine mittlerweile schon fast weltbekannte Hochburg für Kitesurfer. Dabei ist es völlig egal, ob du noch Anfänger bist oder schon zu den geübten Kitesurfern zählst. Da es hier gerade bei Flut einen großen Stehbereich gibt und das Wasser auch sonst eher flach ist, sind die Surfspots in der Lagune von Dakhla perfekt geeignet, um es einfach einmal auszuprobieren. Doch das Beste ist der Wind in der Gegend, denn in der gesamten Lagune herrschen fast den ganzen Tag über die besten Windverhältnisse. Das bedeutet, du musst nicht ewig mit deinem Kite am Strand sitzen, um dann nur eine begrenzte Zeit mit gutem Wind zum Surfen nutzen zu können. Stattdessen hast du hier die Möglichkeit dich von kurz nach dem Frühstück bis zu Sonnenuntergang in die Fluten zu stürzen. Dadurch verteilen sich auch die Leute angenehm über den Tag und, obwohl der Platz sehr beliebt ist, musst du nie mit einem zu großen Andrang rechnen.

Mittlerweile gibt es in der Umgebung von Dakhla mehrere Kitesurfing Camps, von denen viele gerade für Anfänger richtig cool sind. Du solltest aber unbedingt darauf achten, dass die Guides, die dein Camp durchführen nicht nur wissen was sie tun, sondern dir ihr Wissen und Können auch in einer verständlichen Art und Weise beibringen können. Falls du schon ein bisschen Erfahrung mit dem Kite hast, ist vielleicht eine geführte Kitereise nach Dakhla etwas für dich. Bei kiteworldwide.com werden solche Reisen nach Marokko und an viele andere coole Kitesurforte angeboten. Hier ist nicht nur eine echt geniale und moderne Unterkunft an der Lagune inklusive, sondern auch ein deutschsprachiges Team, das aus echten Kitesurf-Pros besteht!

Und für die richtig hartgesottenen Kitesurf-Abenteurer wird seit zwei Jahren das Dakhla Downwind Event angeboten, bei dem es mit dem Kite 10 Tage lang entlang der Küste Südmarokkos bis an die Grenze Mauretaniens geht. Um hier teilzunehmen, ist nicht nur richtiges Können verlangt, sondern auch eine gehörige Portion Abenteuerlust! Denn das Region und das Gewässer vor der Küste ist eigentliche eine militärische Sperrzone und dementsprechend kaum erschlossen, es gibt nur vereinzelnd kleine Siedlungen und am Ende stößt du hier sogar auf einen Schiff-Friedhof! Mehr Infos zu diesem Event und der Strecke erfährst du hier!

Podcastipp: Wenn du noch mehr über das Kitesurfen in Dakhla und anderswo erfahren willst, dann hör doch mal in unseren Podcast zu dem Thema!

7. Segeln in Griechenland

Segeln klingt im ersten Moment nach einer gemütlichen und nicht wirklich sportlichen Art, unterwegs zu sein. Aber erstens hat es ein Segeltörn wirklich in sich und zweitens ist das Gefühl von Abenteuer und uneingeschränkter Freiheit nirgends so stark wie in dem Moment, wenn du den Wind spürst, der das Segel aufbläst und das gesamte Schiff damit in Bewegung setzt. Und Griechenland ist nicht nur wegen seiner Windsicherheit, sondern auch wegen der vielen kleinen genialen Inseln wie für eine Segeltour gemacht!

Ganz besonders cool ist eine Segeltour durch die Kykladen. Dabei kommst du an den großen und bekannten Inseln, wie zum Beispiel Santorini, Syros und Mykonos genauso vorbei, wie an kleinen unbekannten und zum Teil kaum bewohnten Inseln. Gerade bei diesen kleinen Inseln, die du manchmal sogar zu Fuß umrunden könntest, gibt es jede Menge zu entdecken. Neben richtig genialen Landschaften im Landesinneren erwarten dich hier versteckte und abgeschiedene Buchten, die oft durch hohe Klippen auf dem Landweg gar nicht erreichbar oder einsehbar sind. Das alles in Kombination mit dem krassen türkisblauen Meer und du kommst dir hier vor wie in einer Postkarte!

Ein Segeltörn ist aber so viel mehr, als nur eine Rundreise von Küste zu Küste. Je nachdem für welches Angebot du dich entscheidest, kommst du bei den verschiedenen Segel- und Anlegemanövern schnell ins Schwitzen. Falls du ein geübter Segler bist oder sogar einen Segelführerschein besitzt, musst du dich nicht zwingend einer Gruppe anschließen, sondern kannst dir hier ganz einfach und – da es Griechenland ist – relativ günstig ein Segelboot mit oder ohne Skipper ausleihen.

8. Tauchen in Australien

Australien ist nicht nur ein absolutes Abenteuerland, sondern auch eine Insel und das bedeutet jede Menge Küste, vor der sich ein genialer Tauchplatz an den anderen reiht. Die australische Unterwasserwelt ist mit ihren über 4.000 verschiedenen Fischarten auf der Welt einzigartig und schon allein deswegen solltest du während deiner nächsten Reise auf den kleinen Kontinenten auf jeden Fall zu Taucherbrille und Sauerstoffflasche greifen! Dabei ist es im Prinzip ganz egal, in welcher Gegend du dich gerade aufhältst. Australien hat tauchtechnisch so viel zu bieten, dass du eigentlich nur an die nächste Küste fahren musst und damit ziemlich sicher an einen richtig coolen Tauchspot gelangst!

Unter den vielen genialen Unterwasserorten, die immer einen Tauchgang wert sind, gibt es aber ein paar ganz besondere, die auf deiner Liste auf jeden Fall ganz oben stehen sollten. Dazu gehört natürlich das unvergleichliche Great Barrier Reef! Das 344.000 Kilometer große Areal ist das größte Korallenriff der Welt und sogar aus dem Weltall sichtbar. Am besten startest du deine Tauchsafari in Cairns, Port Douglas oder verbindest sie mit einem Trip auf die Whitsunday Islands, die mitten im Riff liegen. Feststeht: Wenn du die Chance hast im Great Barrier Reef abzutauchen, dann solltest du das auf jeden Fall tun!

Ein weiteres geniales Tauchgebiet ist das Ningaloo Reef an der Westküste Australiens. Das Coole an diesem Riff ist, dass es ungewöhnlich nah vor der Küste liegt. An manchen Stellen reicht es sogar bis ans Ufer. Das heißt, du brauchst dir hier nicht extra eine Bootstour organisieren, sondern kannst direkt vom Strand aus auf Tauchgang gehen. Falls du danach noch nicht genug gesehen hast, lohnt sich ein Unterwasserabenteuer im Julian Rocks Marine Reserve oder für einen kleinen Adrenalinkick für Zwischendurch ein Tauchgang mit dem größten Fisch der Welt: dem Walhai!

Tipp: Was es in Australien sonst noch zu erleben gibt, kannst du hier im Podcast mit Kim nachören oder -lesen!

9. Mountainbiking in der Einsamkeit Neuseelands

Falls du dich am liebsten mit deinem Bike ins Abenteuer stürzt, dann solltest du dich auf den Weg nach Neuseeland machen. Hier erwartet dich mit unzählig vielen kleinen und großen Pfaden, Wegen und Straßen das ultimative Montainbiking-Erlebnis. Da die Einheimischen in Neuseeland selbst gern mit dem Mountainbike und zudem öfter mal Off The Path unterwegs sind, gibt es mittlerweile jede Menge Biketracks in allen erdenklichen Schwierigkeitsgraden.

Die coolste und wohl bekannteste Mountainbikestrecke auf der Nordinsel ist die sogenannte „42 Traverse“. Auf dem 46 Kilometer langen Pfad fährst du mit deinem Bike mitten durch den genialen Tongario Nationalpark. Um die Steigungen des Tracks zu deinem Vorteil zu nutzen, solltest du ihn vom Parkplatz an der Kapoors Road am Highway 47 aus befahren. Hier startest du auf einer Höhe von 910 Metern und erreichst dein Ziel in Owhango auf 380 Metern. Lass dich davon aber nicht täuschen, denn auch wenn es überwiegend bergab geht, kommst du bei manchen Anstiegen ganz schön ins Schwitzen – wofür du von den unglaublich genialen Aussichten während der gesamten Fahrt entschädigt wirst!

Als Abenteuer-Junkie kommst du hier aber erst beim Heli-Biking so richtig auf deine Kosten. Du wirst dabei gemeinsam mit einer kleinen Gruppe und deinem Bike mit dem Helikopter auf einem Berg abgesetzt. Das allein ist zwar schon ziemlich cool, aber anschließend geht es den ganzen Tag über bergab durch die totale Abgeschiedenheit der neuseeländischen Berge und das ist der absolute Wahnsinn!

10. Mit dem Hundeschlitten durch Lappland

Vielleicht ist Lappland nicht unbedingt eine Gegend, die du auf deiner Liste hattest – obwohl der nördlichste Teil der skandinavischen Länder auf jeden Fall einen Platz darauf verdient hat! Egal, ob es dich in die schwedischen, finnischen, norwegischen oder russischen Gebiete Lapplands verschlägt, was dich dort erwartet, ist überall der Hammer. Die Natur ist wild und total unberührt, und da die gesamte Gegend eher dünn besiedelt ist, hast du das Meiste davon für dich alleine. Da Lappland nördlich des Polarkreises liegt, hast du hier im März, September und Oktober eine richtig hohe Chance die unglaublich genialen Polarlichter zu sehen. Das ist aber noch nicht alles, denn in Sachen Abenteuer erwartet dich hier etwas Einzigartiges!

Eine Landschaft, die in den Wintermonaten größtenteils aus Schnee und Eis besteht, muss natürlich auch standesgemäß erkundet werden. In Lappland reist du dafür am besten mit einer Handvoll Vierbeinern durch die endlosen schneebedeckten Weiten – genauer gesagt mit einem Hundeschlitten. Mittlerweile hast du dazu auf vielen Huskeyfarmen die Möglichkeit nach einer kurzen Einweisung sogar deinen eigenen Schlitten zu führen. Das Gefühl auf einem echten Hundeschlitten zu stehen und zu spüren, wie dieser sich lautlos durch den Schnee bewegt, ist schon der Wahnsinn. Aber, wenn es dann noch durch die verlassenen Wälder Lapplands geht, wird daraus ein total geniales Abenteuer.

Bei Lapplands Drag kannst du viele verschiedene Touren buchen. Schon bei einem viertägigen Wochenendtrip lernst du, wie du deinen eigenen Schlitten fährst, und legst damit sogar insgesamt über 70 Kilometer zurück. Gechillt wird abends beim Eisfischen am offenen Feuer oder natürlich – ganz typisch – in der Sauna. Falls du nach den vier Tagen noch keine Lust hast nach Hause zu fahren, hast du die Möglichkeit auf fünf oder sieben Tage zu verlängern – oder du merkst dir das Silvester-Special schon mal für 2017/2018 vor.

Canyoning Oesterreich Seisenbergklamm

11. Canyoning in den USA

Die Vereinigten Staaten sind das unbestrittene Land der Superlative. Hier ist alles ein bisschen größer, schneller und cooler, als überall sonst auf der Welt. Das gilt natürlich auch für dein nächstes Abenteuer. Gerade weil Amerika so groß ist, wirst du hier mit einer einzigartigen Vielseitigkeit erwartet, die dir in Sachen Abenteuer fast keine Grenzen setzt. Von Skifahren und Snowboarden über Tauchen, bis hin zu Reiten, Roadtripping, Bungee-Springen, Rafting und Segeln, geht hier alles!

Eine der coolsten Arten die riesigen Canyons in den Staaten zu entdecken ist und bleibt aber Canyoning oder Canyoneering, wie es bei den Amis genannt wird. Die genialen Schluchten, sind schon vom Parkplatz aus beeindruckend, aber beim Abseilen, Springen, Klettern, Schwimmen, Rutschen und in manchen Fällen sogar Tauchen erlebst du den Canyon von seiner abenteuerlichsten Seite. Doch die Canyoning Touren in den USA unterscheiden sich nicht nur in der Länge von denen, die du vielleicht aus Europa kennst, sondern vor allem im Schwierigkeitsgrad – schon eine Einsteigertour kann hier zu einer echten Herausforderung werden. Bei den Angeboten von Cliffs & Canyons fällt dir die Auswahl sicherlich nicht leicht, denn neben normalen Eintageskursen, kannst du hier mehrtägige Touren durch verschiedene Canyons buchen. Für den ultimativen Kick schläfst du dann auf einem Portaledge, das an einer der steilen Felswände der Schluchten hängt!

Lesetipp:Zwar nicht in den USA, aber trotzdem richtig geil: Mein Canyoning-Abenteuer in Österreich!

Das Abenteuer wartet überall!

Es ist völlig egal, in welche Ecke der Welt dich dein nächster Trip führt. Schon bevor du überhaupt damit beginnst eine neue Reise zu planen oder dich für eine Destination entschieden hast, steht eins fest: Das Abenteuer wartet auf dich – überall! Alles was du dafür tun musst, ist dich darauf einzulassen, indem du das Auto stehen lässt und etwas neues ausprobierst. Bei einem Wanderritt in den Anden, einer Tauchsafari in Australien oder einer Skitour durch die Schweizer Alpen nimmst du deine Umgebung nicht nur mit den Augen wahr, sondern erlebst sie mit allen Sinnen und aus einer Reise wird ein unvergessliches Abenteuer!

Welche der 11 Sport-Abenteuer steht bei dir als Nächstes an? Oder hast du noch einen anderen Tipp auf Lager?

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2 Kommentare zu „In 11 Sportarten um die Welt: Von Surfen auf Sri Lanka bis Kajaken in Kanada!

  1. Annika on

    Hey ihr 2,
    Bei uns steht als nächstes Skifahren in Österreich auf dem Programm.
    Ansonsten könnte ich noch Rafting auf dem Pacuare River in Costa Rica empfehlen!
    LG Annika

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