Mach jeden Tag zu deinem Abenteuer!

10 coole Off The Path Südamerika Abenteuer

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Anzeige Terra Dannemann

Steht Südamerika ebenfalls auf deiner Wunschliste? Für mich ist dieser Kontinent einer der besten für geniale Abenteuer, denn hier erwarten dich gleich mehrere, geile Erlebnisse und Landschaften: vom höchsten Wasserfall der Welt, den Angel Falls, über die weltweit größte Salzpfanne in Bolivien bis hin zum atemberaubendsten Sternenhimmel über der Atacama-Wüste in Chile.

Hier gibt’s meine 10 besten Off The Path Tipps und Südamerika Abenteuer, die auch unbedingt auf deine Bucketlist gehören!

10 coole Off The Path Südamerika Abenteuer

1. Terra Dannemann Brasilien – Tauche in die Welt der Zigarren ein!

In Brasilien, um genauer zu sein in São Félix in Bahia, kannst du in die Welt der Zigarren eintauchen. Die Terra Dannemann ist eine traditionelle Tabakfarm und wurde vor über 140 Jahren von Geraldo Dannemann gegründet. Hier hast du die einmalige Gelegenheit, mehr über die Geschichte der Zigarrenherstellung in Brasilien und das alte Handwerk zu lernen und sogar deine eigene Zigarre zu rollen – richtig cool! Ich selbst rauche zwar nicht mehr (ich habe unheimlich viel geraucht, bevor ich Line kennengelernt habe), aber so eine echte, brasilianische, frisch gedrehte Zigarre würde ich auf jeden Fall auch gerne mal probieren. Vor allem, wenn ich sie auch noch selbst gedreht habe!

Südamerika Abenteuer

Du kannst die Terra Dannemann entweder nur für ein paar Stunden besuchen oder gleich zwei Tage auf der Farm verbringen. Je nach Programm, bekommst du eine Führung durch die Zigarrenmanufaktur und das CENTRO DANNEMANN, das sich in einem richtig schönen Kolonialgebäude aus dem 19. Jahrhundert befindet, drehst deine eigene Zigarre und nimmst mit einem Sommelier an einer Zigarrenverköstigung teil oder besuchst die Plantagen der Tabakfarm San Antonio. Je nachdem, wann du die Farm besuchst, lernst du hierbei von der Aussaat über die Ernte und Trocknung bis zur Fermentation des Tabaks alles über den Prozess der Tabakherstellung.

Wenn du länger bleibst, übernachtest du auf der San Antonio do Retiro Farm, bekommst ein typisch bahianisches Abendessen und hast sogar einen kleinen Ausritt mit dem Pferd inklusive. Das Coole an der Terra Dannemann ist zudem, dass sich hier auch für die Umwelt eingesetzt wird. Egal für welches Programm du dich letztendlich entscheidest, nimmst du auch am Wiederaufforstungsprojekt „Adopt a tree“ teil und adoptierst deinen eigenen Baum in der Mata Atlântica in Bahia. Bei den längeren Touren pflanzt du den Baum sogar selbst!

Die Preise für die unterschiedlichen Programme gibt es auf Anfrage und die längeren Touren musst du im Voraus reservieren. Eine Übersicht und alle weiteren Infos findest du hier auf der Webseite der Terra Dannemann.

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2. Cerro Aconcagua Argentinien – Besteige den größten Berg Südamerikas!

Für dich ist hoch noch nicht hoch genug? Dann besteige den höchsten Berg Südamerikas und gleichzeitig der südlichen und westlichen Hemisphere! Mit seinen 6,962 Metern gehört der Cerro Aconcagua in Argentinien zu den sogenannten Seven Summits, die jeweils höchsten Berge der sieben Kontinente. Die Besteigung solltest du aber besser nicht alleine wagen, denn dieses Abenteuer ist nicht ganz ungefährlich. Denn leider sterben hier jedes Jahr Leute, weil sie den Aufstieg schlichtweg unterschätzen!

Zwar ist es technisch gesehen nicht schwierig den Cerro Aconcagua zu besteigen, aber das Problem sind die krassen Höhenunterschiede. Über die Nordwest oder Normale Route kannst du den Berg sogar ohne jegliche Erfahrung besteigen. Wichtig ist natürlich, dass du ausreichend fit bist und dich vorher richtig akklimatisierst. Je nach Jahreszeit und Zustand der Route bist du hier teilweise in Steigeisen unterwegs und musst dich vom Bergführer mit Seilen absichern lassen – ein wenig Eisklettern gehört auch dazu.

Für die Besteigung benötigst du eine Genehmigung und am besten erreichst du den Berg über Mendoza in Argentinien. Im Schnitt musst du bis zu zwei Wochen für den Auf- und Abstieg einplanen und wenn du es geschafft hast, bist du perfekt für die Berge des Himalayas vorbereitet. Ich bin nach unserer Gipfelbesteigung des Kitzsteinhorns in Zell am See-Kaprun in Österreich jedenfalls total angefixt und deshalb gehört die Besteigung des Cerro Aconcagua auch unbedingt auf meine Buckelteste!

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Photo von granitepeaker

3. Atacama-Wüste Chile – Schau in einen der schönsten Sternenhimmel der Welt!

Manchmal zählen die kleinen Dinge im Leben, die dich glücklich machen, wie zum Beispiel ein wahnsinnig schöner Sternenhimmel. Diesen siehst du, wenn du in der Atacama-Wüste in Chile bist. Diese ziemlich trockene Wüste gehört zu den besten Orten weltweit, um Sterne zu beobachten. Egal, ob du so wie ich einfach nur gerne in den Sternenhimmel schaust oder ein astronomischer Profi bist, dieser Himmel über der Atacama-Wüste wird dich umhauen!

Du kannst richtig abenteuerlich im Zelt mitten in der Wüste übernachten sowie verschiedene Ausflüge buchen, inklusive Stopps bei den Lagunen vom Salar de Atacama und den Salzbergen oder des Vulkans El Tatio. Der Startpunkt ist meistens die kleine Gemeinde San Pedro de Atacama im Norden Chiles, nicht weit von den Grenzen zu Bolivien und Argentinien. Den atemberaubendsten Himmel habe ich bis dato einmal über Australien und einmal über Neuseeland gesehen – einfach nur der Hammer!

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Photo von stuartgr

4. Schluchten in Kolumbien – Adrenalinkick auf der längsten Zipline Südamerikas!

Wenn du es gerne schnell magst und einen kleinen Adrenalinkick suchst, musst du unbedingt nach Cali in Kolumbien! Hier wartet nämlich die viert-längste Zipline der Welt auf dich! Genauer genommen sind es zwei Ziplines, die jeweils einmal quer über eine Schlucht gehen. Beide sollen 1.200 Meter lang sein, während sich die eine 200 Meter über dem Boden befindet und bis zu 75 km/h schnell wird.

Um zu diesen zu kommen, musst du zunächst 18 Kilometer raus aus der Stadt in Richtung Buenaventura fahren und dann nochmals zwei Kilometer durch den Dschungel wandern, bis du zur Farm Mi Universo gelangst. Hier wartet dann das Abenteuer auf dich – angeblich ist es auch die längste Zipline in ganz Südamerika! Mehr Infos bekommst du beim Casa Blanca Hostel in Cali.

5. Küste Uruguays – Werde zum Surfprofi!

Wie du bestimmt schon weißt, liebe ich es zu surfen. Es gibt keinen anderen Sport, den ich so gerne mache, und eigentlich ist Surfen für mich auch nicht wirklich Sport, sondern einfach nur Spaß. Ich habe damals in Australien mit dem Surfen angefangen und war das letzte Mal in Canggu auf Bali surfen. Auch in Südamerika gibt es einige, richtig coole Surfspots. Zwar befinden sich die meisten an der Westlüste des Kontinents, aber auch in Uruguay kannst du super gut surfen!

Besonders cool ist das Örtchen Punta del Diablo, knapp vier Stunden östlich von Montevideo gelegen. Hier triffst du auf eine super relaxte Atmosphäre und surfen kannst du in Punta del Diablo das ganze Jahr über. Und das Beste: In dieses kleine Fischerdorf mit seinen bunten Häusern und nur 800 Einwohnern verirren sich kaum Leute!

Wenn du es etwas größer und schicker magst, ist der Ort Punta del Este genau richtig für dich! Auch hier kannst du das ganze Jahr über surfen, allerdings ist dieser Ort sehr beliebt unter Reisenden aus Argentinien und Brasilien, weshalb es hier in der Hauptsaison zwischen Dezember und März schnell voll wird. Dafür hast du in Punta del Este aber auch eine größere Auswahl, was Restaurants und Unterkünfte angeht. Zudem ist Punta del Este nur zwei Stunden von Montevideo entfernt und sogar nur eine Stunde vom Flughafen der Hauptstadt.

6. Tafelberge in Venezuela – Abenteuerwanderungen durch den Dschungel!

Ich war schon vom Tafelberg in Kapstadt total begeistert, aber die Tafelberge in Venezuela sind nochmal eine ganz andere Hausnummer! Diese sogenannten Tepuis ragen teilweise bis zu 2.000 Meter aus dem Regenwald hervor, wobei der höchste der Roraima-Tepui mit 2.810 Metern ist. Dieser befindet sich im Dreiländereck zwischen Venezuela, Brasilien und Guyana. Auf die meisten dieser Tepuis kommst du nur mit dem Flugzeug, aber auf den Gipfel des Roraimas kannst du tatsächlich hochwandern! Es gibt verschiedene Anbieter, die Wanderungen organisieren, und du solltest mindestens sechs Tage für dieses Abenteuer einplanen.

Zudem kannst du den Aufstieg auch mit einem Besuch des Salto Ángel kombinieren, der höchste freifallende Wasserfall der Welt. Er wurde nach seinem Wiederentdecker Jimmy Angel benannt und hat eine Fallhöhe von 979 Metern. Um dorthin zu gelangen, musst du zunächst mit dem Flugzeug in den Canaima National Park fliegen, dann eine mindestens eintägige Bootstour machen und dann nochmals eine Wanderung einlegen, denn die Angel Falls befinden sich super abgelegen mitten im tiefsten Dschungel Venezuelas. Aber dieser Aufwand ist es absolut wert – denn der Salto Ángel sieht einfach nur atemberaubend aus!

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Photo von M_Prusaczyk

7. Surinam – Unterwegs auf mehrtägiger Kanu-Expedition

Hast du schonmal etwas von Surinam gehört? Die wenigsten kennen das kleinste unabhängige Land Südamerikas und entsprechen kommen auch nur wenige Reisende hierher. Dafür hat Surinam aber ganz schön viel zu bieten: große Flächen an Regenwald, 11 Naturschutzgebiete und eine Unmenge an Wasserwegen. Und genau aus diesem Grund bietet sich Suriname super für Kanutouren an! Ein richtig geiles Abenteuer ist die Kayser Canoe Expedition bei der rund acht Tage im Kanu durch den Regenwald Surinams fährst und in Zelten mitten in der Wildnis übernachtest. Diese Expedition führt dich zudem mitten in die Central Suriname Nature Reserve, das weltweit größte, unbewohnte Reservat seiner Art.

Zwar musst du für diese Kanu-Expedition keine Erfahrung haben, aber solltest natürlich schon gut fit sein. Und eben weil dieses Abenteuer so besonders ist, findet es auch nur einmal im Jahr statt. Wenn du also Interesse hast, solltest du dich rechtzeitig anmelden! Mehr Infos dazu findest du hier (auf Englisch).

8. Salar de Uyuni in Bolivien – Fühl dich klein in der größtem Salzpfanne der Welt!

In Bolivien befindet sich eine ganz besondere Landschaft: der Salar de Uyuni. Mit mehr als 10.000 Quadrat­kilometern ist es die größte Salzpfanne der Welt. Dieser Ort wirkt fast schon unwirklich und wird dich so richtig umhauen! Hier fühlst du dich auf einmal richtig klein und eher umbedeutsam. Sofern nicht gerade Trockenzeit herrscht, ist der Salzgrund mit ein bis drei Zentimetern Wasser bedeckt und wirkt wie ein riesiger Spiegel. Gerade wenn der Himmel leicht bewölkt ist, gibt das ein richtig krasses Bild ab!

Um in den Salar de Uyuni zu kommen, musst du eine Jeep-Tour buchen. Diese Touren starten entweder in Uyuni in Bolivien oder in San Pedro de Atacama in Chile und dauern im Schnitt drei bis fünf Tage. Dabei hältst du an mehreren coolen Orten, besuchst verschiedene Lagunen sowie die Kakteeninsel Isla Incahuasi. Von hier aus hast du einen Blick auf die Salar de Uyuni von oben und begegnest mit etwas Glück auf kleine Chinchillas und Lamas. Oftmals schläfst du dabei auch eine Nacht im Hostel des Sal rund sieben Kilometer westlich vom Örtchen Colchani entfernt, das tatsächlich komplett aus Salz besteht!

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Photo von dmitriy-rnd

9. Cueva de los Tayos in Ecuador – Im Höhlenrausch

Wusstest du, dass es in Ecuador gleich mehrere, riesige Höhlensysteme gibt? Besonders die Cueva de los Tayos mitten im Regenwald östlich der Anden gelegen und rund 110 Kilometer von Macas entfernt versprechen Abenteuer pur! In diesen Höhlen kannst du locker eine ganze Woche verbringen und schon der Einstig ist eher abenteuerlich: es geht nämlich erst einmal 70 Meter in die Tiefe! Hier solltest du auf jeden Fall mit einem Guide unterwegs sein, denn sonst könnte es passieren, dass du dich verirrst und wohlmöglich nie wieder aus den Höhlen rausfindest. Zudem brauchst du eine Genehmigung, denn der Zugang zu den Höhlen ist begrenzt. Ebenfalls cool sind die Jumandi Caves bei Tena oder die Lagarto Caves, beide rund drei bis vier Stunden von Quito entfernt.

10. Nationalpark Manú in Peru – Auf Spurensuche nach Jaguaren

Mein absolutes Lieblingstier ist der Tiger und mindestens genauso cool finde ich Jaguare. Und genau die kannst du mit ein bisschen Glück in Peru beobachten! Einer der besten Orte dafür ist der Nationalpark Manú, der sich im Südosten im Amazonasgebiet östlich der Anden befindet. Aufgrund seiner Lage und dem enormen Höhenunterschied, besteht der Park aus drei verschiedenen Ökozonen: Hochgebirge, Bergregenwald und Regenwald. Deshalb ist die Pflanzen- und Tierwelt hier besonders vielseitig.

Außerdem ist der Zugang zu diesem Park stark beschränkt, denn die eigentliche Kernzone, die über 80% der Fläche des Parks ausmacht, darf nicht betreten werden. Hier leben noch diverse Indianerstämme, die keinen Kontakt zur Außenwelt haben oder haben möchten. Dank dieser strengen Regelungen triffst du im Nationalpark Manú noch auf das ursprüngliche Peru und kannst so richtig in die Wildnis abtauchen! Um deine Chancen auf Jaguare zu treffen zu erhöhen, solltest du den Park am besten in den Monaten Mai, Juni oder Juli besuchen.

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Photo von STYLEPICS

Bist du bereit für dein nächstes Südamerika Abenteuer?

Südamerika hat wirklich einiges zu bieten und besonders das Amazonasgebiet und die dichten Regenwälder haben es mir angetan! Dieser Kontinent ist super vielseitig und bei einer Reise nach Südamerika wird dir bestimmt nicht langweilig! Ob nun beim Kanufahren durch Surinam, bei einer Jeep-Tour durch die Salar de Uyuni oder beim Surfen in Uruguay – dein nächstes Südamerika Abenteuer wartet nur auf dich!

Welches dieser Südamerika Abenteuer würdest du gerne erleben und was steht noch auf deiner Bucketlist?

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6 Kommentare zu „10 coole Off The Path Südamerika Abenteuer

  1. Barbara on

    Hi Sebastian,

    da habe ich ja noch einiges zu sehen! Ich war erst in der Atacamawüste und am Salar de Uyuni. Der Rest steht noch auf der Bucket List 🙂 Mal sehen, was als nächstes kommt. Auf die Tafelberge hätte ich große Lust!

    Liebe Grüße
    Barbara

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  2. Verena on

    Woohoo, das ist ja eine anspruchsvolle Liste. Ich habe erst gestern auf meinem Heimflug aus Mittelamerika den Film Point Break gesehen, in dem die Angel Falls in Venezuela vorkamen. Unglaublich beeindruckend, besonders von oben! Aufgrund der Anreise werde ich da aber wohl nie Einkommen.? Die Salzwüste, Uruguay’s Küste, Machu Picchu, Atacama, die Iguazú Fälle und die Osterinsel stehen aber auf meiner Liste. Viel Spaß noch in Tarifa.

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