Mach jeden Tag zu deinem Abenteuer!

5 Surfblogger verraten ihre Lieblings-Surfspots auf der ganzen Welt!

Es gibt eigentlich kaum eine coolere Sportart als Surfen! Du nimmst dein Brett, stürzt dich in die Wellen und dann kommt sie: die eine, perfekte Welle und du surfst sie! Nicht nur dieses Gefühl auf der Wellen zu stehen ist absolut genial, auch die meisten Surforte auf der Welt sind einfach nur cool und immer einen Trip wert!

Denn hier triffst du meistens auf chillige Bars und Cafés und auf coole Leute, die den Surf-Lifestyle durch und durch leben. Noch dazu gibt’s meistens gutes Essen: von gesunden Smoothies, über leckere Salatkreationen bis hin zu saftigen Burgern.

Jeder Surfspot hat diesen ganz bestimmten Vibe, diese besondere Atmosphäre, die dich einfach nur glücklich macht. Noch dazu verirren sich nur wenige in diese Orte und du hast teilweise wunderschöne Strände ganz für dich allein – perfekt, um das Leben einfach nur zu genießen oder dich vielleicht auf dem Surfbrett selbst zu finden!

Auch ich surfe seit meiner Zeit in Australien und stand schon in Sri Lanka, Indonesien, Marokko, Nicaragua und Florida auf dem Brett. Für mich ist das Surfen ein wichtiger Bestandteil meiner Reisen und versuche mehrmals im Jahr verschiedene Surfspots auszuchecken. Welcher mein absoluter Lieblingsspot zum Surfen ist, verrate ich dir in diesem Beitrag!

Aber das ist noch nicht alles: Zudem habe ich fünf Surfblogger gefragt, an welchem Ort sie ihr Surferherz verloren haben. Herausgekommen ist eine coole Mischung der besten Surfspots weltweit, die sowohl für Anfänger als auch für Surfprofis geeignet sind – bist du bereit?

Let’s surf!

Surfspots weltweit

Blogger verraten ihre Lieblingsspots zum Surfen

Off The Path Lieblings-Surfspot

Canggu, Bail, Indonesien

Canggu auf Bali ist nicht nur mein Lieblings-Surfspot, sondern gehört auch so neben Kapstadt und Tarifa zu meinen drei absoluten Lieblingsorten auf der Welt! Hier gibt es ein cooles Café neben dem anderen, das Essen schmeckt einfach überall wahnsinnig gut und schlafen tust du hier meistens in einer wunderschönen Villa entweder mit Blick aufs Meer oder auf ein grünes Reisfeld – der Hammer!

Gefühlt ist hier jedes zweite Haus ein Tempel und die Balinesen sind wirklich super nette und hilfsbereite Menschen. Ich liebe diesen Ort auf Bali und mache ihn immer mal wieder für ein paar Monate zu meinem Zuhause. Und das auch, weil ich hier surfen kann!

Egal ob du nun Anfänger oder schon ein Surfprofi bist, kannst du in Canggu wirklich richtig gut surfen! Sowohl am Batu Bolong als auch am Echo Beach sind die Wellen fast den ganzen Tag über super. Hier kannst du vorne im White Water über oder hinten die größeren Green Waves nehmen. Richtig geil ist auch eine Surfsession zum Sonnenuntergang!

Davor, dazwischen und danach chillt es sich am besten im Old Man’s, während die Live Band Abenden im Deus fast schon legendär sind. Hier gibt es übrigens auch einen richtig geilen Burger! Und wenn du noch andere Surfspots ausprobieren willst, hast du eine super Auswahl auf Bali. Richtig cool sind zum Beispiel auch die Wellen rund um Ulluwatu im Süden Balis!

Surfspots Weltweit Canggu Bali

5 Surfblogger verraten ihre Lieblingsspots zum Surfen

Heidi von Meerdavon

Santa Teresa, Costa Rica

Santa Teresa in Costa Rica hat einen besonderen Platz in meinem Herzen. Ein traumhaftes Fleckchen Erde, wo sich Surfen nach purer Freiheit anfühlt und Alltagssorgen in Luft auflösen. Nicht umsonst ist „Pura Vida“ – einfach das Leben ohne Stress genießen – Motto der Einheimischen. Das entspannte Örtchen liegt an der nordwestlichen Pazifikküste auf der Nicoya-Halbinsel und schon die Anreise von der Hauptstadt San José mit Fähre und Chickenbus ist ein kleines Abenteuer.

In Santa Teresa fand ich Strände, wie du sie dir schöner kaum ausmalen kannst: Endlos lang, eingerahmt von üppigem Dschungel, unberührt und wild. Und das Beste: Im Vergleich zu Hochburgen des Surftourismus wie Bali – wo ich trotzdem gern bin – sind die Surfspots regelrecht leer! Im Wasser tummeln sich nie zu viele Leute, der Vibe ist relaxt, mit genug Platz und Wellen für jeden. Du kannst generell an der Pazifikküste von Costa Rica das ganze Jahr surfen. Den größten Swell und damit die konsistentesten Wellen gibt es aber in der Regenzeit zwischen Mai und August.

In der Gegend um Santa Teresa gibt es vor allem Beachbreaks, die für verschiedene Surflevels geeignet sind. Da die Wellen hier je nach Bedingung schon mal größer werden und schnell brechen, solltest du dir die Spots von erfahrenen Locals erklären lassen. In Surfcamps wie dem Zopilote oder bei Ranchos Itauna bist du in guten Händen und wohnst in luftig gebauten Holzhütten mitten in der Natur – Meerblick und exotische Tiersichtungen (z.B. Brüllaffen, Kolibris und Leguane) inklusive.

Wenn du mal Pause vom Surfen braucht, kannst du actionreiche Ausflüge unternehmen. Ich bin zum Beispiel von Santa Teresa aus mit dem Quad die Küste entlang geheizt, bis zum Hippieort Montezuma. Die nah gelegenen Wasserfälle mit ihren Felsenpools laden zum Baden und Klippenspringen ein. Süßes Nichtstun am Strand oder in einer chilligen Beach Bar ist ebenfalls eine gute Idee. Pura Vida!

Santa Teresa / Surfen

Über Meerdavon:

meerdavon_Heidi & Ivy

Meerdavon ist ein Surf & Travel Blog für Mädels und alle, die das Meer lieben. Surf Junkie Heidi schreibt über die besten Surfdestinationen, Surf Know How und Surf Lifestyle. 

Veit von Preciousocean

Argugam Bay, Sri Lanka

Es gibt Orte, die berühren mehr als andere. Orte, die magisch sind. Wo die Natur dich streichelt und dir zuflüstert und du auf lächelnde Gesichter triffst. Solch ein Ort ist für mich Sri Lanka. Der Inselstaat wird als die Träne Indiens bezeichnet. Tränen hat dieses Land viele vergossen in der Vergangenheit – der 25 Jahre andauernde Bürgerkrieg endete 2009, der Tsunami 2004 zerstörte große Teile der Küste. Die Sehnsucht nach Frieden, Vorwärtsschauen und Lebensfreude ist spürbar.

Sri Lanka ist das ganze Jahr ein Ziel für Wellenreiter. Während zwischen Dezember und März im Süden gesurft wird, ist zwischen Mai und Oktober im Osten rund um Arugam Bay Surfen angesagt. Arugam Bay fühlt sich noch wie Entdecken an. Bis 2009 war dieser Küstenabschnitt im ehemals schwer zugänglichen Osten der Insel nur ein Ziel für Hartgesottene. Heute wird es oft mit Kuta Beach auf Bali zu seinen goldenen Anfangszeiten verglichen.

Die Surfspots rund um „A-Bay“ sind ein ideales Ziel für Intermediate Surfer, da die Wellen selten größer als zwei Meter werden und nicht ganz so heftig sind wie z.B. in Indonesien. Die Surfinfrastruktur steckt hier noch etwas in den Kinderschuhen. Das Safa Surfcamp gehört dem Einheimischen Fawas Lafeer und ist eines der wenigen Surfschulen hier. Es gibt ein paar Surfshops und Ding Repairs, die Qualität von Equipment und Arbeit ist eher einfach. Für die Ausleihe eines Boards zahlt man pro Tag etwa 1.000 LKR (6 EUR). Beste Surfmonate sind Juli und August. Dann kann es etwas enger werden im Line Up.

A-Bay bietet Yoga, Parties, Western Food und trotzdem noch jede Menge Ursprünglichkeit. Diese Mischung macht den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis. Lohnenswert ist auch ein Besuch des Ecowave Projects, wo du in einem Kochkurs landestypische Gerichte zubereiten kannst.

Mehr zu Surfen in Sri Lanka und in anderen Ländern kannst du auf meinem Blog Precious Ocean lesen.

Sri Lanka Surfen

Über precicousocean:

vveit-juergens-precious-ocean

Veit kommt aus Berlin, ist Eventmanager und Inhaber des Surfblogs Precious Ocean, auf dem er über Wellenreiten und Wellenreisen schreibt.

Sabine von Seayousoon

Siargo, Philippinen

Der magische Ort, der mein kleines Surferherz höher schlagen lässt, liegt mitten im pazifischen Ozean. Um ihn zu erreichen, musst du eine etwas längere Anreise in Kauf nehmen, aber lass dir gesagt sein, es lohnt sich! Ich rede von der kleinen Insel Siargao auf den Philippinen.

Die Philippinen sind touristisch noch nicht sehr erschlossen, das heißt, es erwarten dich menschenleere Strände und relativ leere Line-Ups. Auf Siargao laufen die Uhren einfach langsam und der Surferlifstyle surf-eat-sleep-repeat wird hier von allen zelebriert. Ich liebe diese Insel einfach, denn hier tanzen die Kinder noch im Regen und alte Männer reiten auf Wasserbüffeln durch das Dorf.

Die beste Surfzeit ist von Juli bis Oktober. In diesen Monaten findest du die besten Wellen auf der Insel. Siargao hat unendlich viele Surfspots zur Auswahl und für jedes Surflevel ist etwas dabei. Es gibt auf der Insel allerdings weit mehr Surfspots für fortgeschrittene Surfer, da es sich meistens um Reefbreaks handelt.

Wenn es mal keine Wellen gibt oder du deinem Körper eine kleine Pause gönnen willst, dann kannst du auf der Insel ein paar weitere tolle Abenteuer erleben. Von Inselhopping, Höhlenbesichtigung und Schnorcheln in Lagunen ist auf Siargao alles möglich.

Wenn du keine Lust auf eine geführte Tour hast, schnapp dir einfach deinen Roller und erkunde die Insel auf eigene Faust. Die Magpopongo Rock Pools kannst du zum Beispiel problemlos alleine besuchen. Das ist ein traumhafter natürlicher Pool, der nur bei Ebbe entsteht. Also unbedingt die Tide checken, bevor du dich auf den Weg machst, nicht dass du zur Flut ankommst und keinen Pool vorfindest.

Hier findest du noch mehr Infos zum Surfen auf Siargo.

Siargo Surfen

Über Seayousoon:

seayousoon

Sabine von Seayousoon wurde 2013 wurde vom Surffieber gepackt und kann sich ein Leben ohne das Meer nicht mehr vorstellen. Die Leidenschaft zum Surfen ist so groß, dass sie ihr Leben nach dem Meer richtet.

Julian von Surfnomade

Sagres, Portugal

Eine von vielen Wellenreitern unterschätze Region, die mein Surferherz seit Jahren immer wieder zum Lachen bringt, ist der Süden Portugals und das auf den ersten Blick eher unspektakuläre Surferörtchen Sagres. Ein Fischmarkt, ein paar nette Tanzbars und familiengeführte Pensionen in Strandnähe, das ist alles. Von Massentourismus ist keine Spur – so wie in eigentlich allen anderen Strandorten der Westalgarve auch.

Neben dem unbeschreiblich entspannten Portugal-Vibe überzeugt die Region vor allem durch ihre wellenstrategisch sensationelle Lage: Auf der äußersten Ecke der iberischen Halbinsel gelegen, bietet die Algarve nämlich das am weitesten geöffnete Swellfenster Südeuropas. Das liegt vor allem an den beiden nach Westen und Süden ausgerichteten Küstenverläufen, die sich jahreszeitlich perfekt ergänzen: Werden die Herbst- und Winterswells an der offenen Atlantikküste zu fett, fangen die unzähligen Surfspots an der Südküste an zu feuern.

Im Ergebnis bedeutet das eine europaweit einzigartige Mischung aus ganzjährig konstanten Wellen und angenehm mildem Klima mit T-Shirt-Wetter bis in den Winter hinein. Außerdem findest du in der Region viele deutsche und internationale Surfcamps, die allen Surfanfängern und Intermediates besonders im Sommer das perfekte Setting bieten.

Doch auch wenn du ein fortgeschrittener Surfer bist, gibt es für dich an den vielen erstklassigen Beachbreaks vor der wilden Steilküste was zu holen. Zwischen Odeceixe und Lagos verstecken sich nämlich locker an die 50 verschiedene Surfspots, die du am besten mit eigenem Bulli oder Mietwagen erkundest.

Weil das Wasser im Frühjahr noch ziemlich kühl sein kann und der Sommer durch den ständigen Nordwind nur ganz früh morgens cleanen Surf liefert, wirst du als erfahrener Surfer in der wellensicheren Zeit zwischen Anfang September und Ende Oktober besonders viel Spaß haben.
Wenn du jetzt Lust auf die Surfdestination Portugal bekommen hast und dich über die besten Surfspots und Surfcamps des Landes schlau machen willst, kannst du dir gerne in meinem umfangreichen Portugal Surfguide weitere praktische Surf- und Reisetipps abholen.

Praia do Amado Surfen

Über Surfnomade:

Surfnomade

Auf seinem Blog Surfnomade teilt Julian seine Surfabenteuer rund um den blauen Planeten, empfiehlt spannende Surfdestinationen und gibt praktische Tipps zu den Themen Surfen Lernen, Surfausrüstung und Reisen mit Surfboard. 

Clemens und Isa von Coldwatermag

Klitmøller „Cold Hawaii“, Dänemark

Als Norddeutsche surfen wir nicht nur im Urlaub, sondern suchen auch im „Alltag“ immer wieder nach Wellen in Nordsee und Ostsee. Vor allem Dänemarks „Cold Hawaii“ ist dabei ein Stück Heimat für uns geworden. Innerhalb von drei Stunden sind wir im Nordwesten Dänemarks, wo sich etliche Spots für unterschiedlichste Bedingungen aneinanderreihen. Schon oft hat uns die Nordsee hier mit wunderbaren Wellen überrascht. Wir packen unseren Bus, fahren los und verbringen Tage oder auch nur Stunden an diesen Orten, die manchmal für kurze Zeit mit berühmteren Stränden mithalten können. Es ist das kleine Glück eines oft normalen Lebens in Deutschland.

Herbst und Winter bringen auch hier die besten Wellen. Gegen die Kälte braucht es dann dickes Neopren und etwas Überwindung, die sich aber meistens lohnt. Mit etwas Glück finden wir auch im Sommer bis spät in die helle Nacht perfekte, fast warme Wellen. Es sind Momente, die wir nur hier und nirgends sonst verbringen wollen.

Am Anfang ist es oft nicht leicht in der unbezähmbaren Nordsee Fortschritte zu machen, doch wer nicht aufgibt, Sturm und Gischt bezwingt, wird mit Momenten belohnt, in denen saubere Linien oder auch mal eine echte Tube über die Sandbänke der Nordsee läuft. Dänemarks Norden ist ein Ort der Einsamkeit, goldenes Licht bricht sich im Dünengras und wir teilen uns die Wellen manchmal nur mit Seehunden und Tümmlern.

Etwas mehr los ist in den Buchten von Klitmøller und Nørre Vorupør, dem Zentrum „Cold Hawaiis“. In diesen geschützten Buchten bringen die lokalen Surfschulen Anfängern die ersten Schritte bei und schaffen zusammen mit einigen Surfshops und Cafes die Atmosphäre einer jungen Surfcity an der Nordsee.

Coldwatermag Dänemark Surfen

Über Coldwatermag:

Coldwatermag

Coldwatermag ist ein wenig Surfblog und ein bisschen Onlinemagazin. Clemens und Isa erzählen hier von ihren Erlebnissen und den Dingen, die die norddeutsche Surfszene beschäftigen. Nord- und Ostsee sind ihr Ursprung und der Anziehungspunkt ihrer Sehnsucht nach Meer, Abenteuer und Leben. 

Surfen weltweit: Nimm dein Surfbrett mit ins nächste Abenteuer!

Surfen ist einfach nur cool! Und genauso cool sind auch die Orte auf der Welt, an denen du surfen kannst. Denn die meisten Surferorte haben einen ganz besonderen Vibe, der dich einfach glücklich machen wird. Sich morgens mit dem Brett in die Wellen stürzen, tagsüber die Gegend erkunden oder in einem gechillten Café abheben, abends nochmal eine Sunset-Surfsession einlegen und danach lecker Burger in einer coolen Bar essen – was gibt es besseres?

Surfst du ebenfalls oder hast du vor, es zu lernen? Was sind deine Lieblingssurfspots auf der Welt?

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3 Kommentare zu „5 Surfblogger verraten ihre Lieblings-Surfspots auf der ganzen Welt!

  1. Markus on

    Hallo Sebastian,
    ich kann natürlich Veit auf ganzer Linie zustimmen! Sri Lanka hat es mir einfach angetan. Schon nach meinem ersten Besuch 2011 hat mich die Insel fasziniert.
    Morgen erreiche ich, nach drei Monaten Westküste, endlich Arugam Bay. Bin gespannt wie es sich verändert hat.

    Grüße aus Ella, Sri Lanka

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