Mach jeden Tag zu deinem Abenteuer!

Die besten Tipps für dein nächstes Städteabenteuer in Tokio!

Manchmal, da sind Orte genauso, wie du sie dir vorgestellt hast, und gleichzeitig dann auch wieder ganz anders – und zwar komplett anders. Genau diese Erfahrung habe ich in und mit Tokio gemacht. Ich hatte von dieser Stadt die Vorstellung, dass sie laut, bunt, chaotisch und ziemlich verrückt sei.

Doch bei meinem ersten Spaziergang durch die Straßen Tokios zeigte sich die Stadt von einer ganz anderen Seite: leise, sauber und – womit ich am wenigsten gerechnet hatte – es waren mehr Fahrräder unterwegs als Autos. Die Sonne schien, es waren angenehme 23 Grad und die Luft sogar richtig frisch. Und das Beste: nach nur 10 Minuten zu Fuß kamen wir zufällig an einem coolen Speciality Coffee Laden vorbei.

Tokio gefiel mir also auf Anhieb richtig gut und in der einen Woche, dir wir in der Stadt verbracht haben, hat sie sich gleich hoch in die Liste meiner absoluten Lieblingsgroßstädte katapultiert und rangiert hier nun neben Kapstadt, Melbourne, Barcelona, New York und Hong Kong auf einem der obersten Plätze.

Was es hier Cooles zu erleben gibt, wo du die besten Ramen, das leckerste japanische Schnitzel und richtig guten Kaffee bekommst, wie du mit der Metro ganz einfach von A nach B gelangst und welche Tokio Sehenswürdigkeiten du dir tatsächlich nicht entgehen lassen solltest, verrate ich dir in diesem ausführlichen Beitrag über die Hauptstadt Japans!

Übrigens: Für deinen Städtetrip nach Tokio musst du vorab kein Visum beantragen, denn das bekommst du bei deiner Einreise und es ist nicht nur kostenlos, sondern auch gleich 90 Tage gültig – ziemlich praktisch!

Großstadtabenteuer Tokio

Die besten Tipps und Tokio Sehenswürdigkeiten im Überblick!

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Wissenswertes über Tokio vorweg

Tokio ist mit seinen rund 9,5 Millionen Einwohnern wirklich eine Riesenstadt und liegt auf Honshū, der Hauptinsel Japans. Genauer genommen befindet sich Tokio in der Kantō-Ebene und ist außerdem von vier weiteren Millionenstädten umgeben. Gemeinsam mit den Städten Saitama, Chiba, Yokohama und Kawasaki bildet Tokio die Metropolregion Tokio, das mit knapp 40 Millionen Einwohnern größte Ballungsgebiet der Welt!

Tokio ist die leiseste Millionenstadt der Welt

Dennoch fühlt es sich mitten in Tokio gar nicht einmal so an, als wärest du von so unendlich vielen Menschen umgeben. Die Hauptstraßen Tokios sind anders als zum Beispiel in Bangkok relativ leer, denn die meisten Autos fahren auf den Express-Highways über der Stadt. Zudem fahren auffällig viele Hybrid-Autos durch die Stadt, sodass die Motorgeräusche geringer sind als in anderen Großstädten. Was mich aber am meisten überrascht hat, ist, dass hier bei gutem Wetter sehr viele mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Tokio ist unheimlich sauber und dennoch findest du keine Mülleimer

Die Straßen an sich sind zudem super sauber, ähnlich wie in Singapur, allerdings ohne dabei so steril zu wirken. Du triffst nur sehr selten auf Mülleimer und das liegt daran, dass im Jahre 1995 nach einem Anschlag alle Mülleimer abgebaut wurden. Zudem trennen die Japaner ihren Müll und nicht jeder Mülleimer hat eine englische Übersetzung parat oder nutzt Bilder.

Tipp: Wie du Mülleimer in Tokio findest und deinen Müll richtig entsorgst, erklärt dir das Wanderweib hier!

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Du kommst überall mit der U-Bahn hin

Zugegeben: Am Anfang jagt dir das U-Bahn-Netz Tokios ein wenig Angst ein und deine erste U-Bahnfahrt ist ein echtes Abenteuer, aber sobald du einmal den Dreh raus hast, ist U-Bahnfahren in Tokio wirklich kinderleicht! Wichtig zu wissen ist, dass es in Tokio zwei unterschiedliche Betreiber gibt: einmal die private Tokyo Metro und einmal die städtische Toei Subway.

Das Ticket- und Preissystem ist bei beiden allerdings ähnlich und du musst dir dein Ticket vor Fahrtantritt an einem der vielen Automaten unterirdisch direkt am Eingang zur U-Bahn kaufen. Oftmals hängt über diesen eine riesige Karte mit den verschiedenen U-Bahn-Linien der Betreiber, allerdings sind die Namen der Stationen nicht immer auf Englisch angegeben und dann ist ein wenig Raten angesagt. An vielen Stationen steht aber auch Personal, das meistens sogar gutes Englisch spricht und dir gerne weiterhilft.

Ein Ticket kostet zwischen 1,25 und 2,40 Euro

Du kannst die Sprache der Automaten in der Regel oben rechts auf Englisch umstellen. Um ein Ticket zu kaufen, musst du zunächst auf der Karte schauen, zu welcher Station du willst. Jede Station ist mit einem Preis versehen, der zwischen 160 und 300 Yen liegt. Das sind umgerechnet zwischen 1,25 und 2,40 Euro, was U-Bahnfahren in Tokio vergleichsweise günstig macht. Diesen Preis kannst du dann am Automaten wählen und links über die Knöpfe zum Beispiel gleich zwei Tickets bestellen. Dann zahlst du einfach den angegebenen Betrag und schon wird dir dein Ticket ausgespuckt!

Um zur eigentlichen U-Bahn zu gelangen, musst du ähnlich wie in London durch kleine Kontrollgates laufen, in denen du rechts von dir das Ticket reinschiebst und es weiter hinten wieder rausnimmst. Nimm das Ticket auf jeden Fall wieder mit, denn du brauchst es auch beim Aussteigen wieder zur Kontrolle, dann verschwindet es allerdings im Kontrollgate. Solltest du dich einmal mit dem Preis vertan und das falsche Ticket gekauft haben oder zu früh oder zu spät ausgestiegen sein, gibt es sogenannte Fare Adjustment Schalter, an denen du dein Ticketpreis nachträglich und ganz problemlos anpassen kannst.

Sich zu verfahren ist fast unmöglich

Jede U-Bahn-Linie hat nicht nur ihren eigenen Namen, sondern auch ihre eigene Farbe, an der du dich orientieren kannst. Zudem wird jede Station auf Japanisch und Englisch angesagt und gleichzeitig auch über ein digitales Display angezeigt. Um wortwörtlich auf Nummer sicher zu gehen, hat jede Station sogar ihre eigene Nummer, sodass es eigentlich keine Möglichkeit gibt, sich zu verfahren.

Vergünstigte Tagestickets

Da wir relativ viel zu Fuß gelaufen sind, haben wir immer nur die regulären Tickets genutzt. Es gibt allerdings auch verschiedene Tagestickets und Sonderangebote, die sich lohnen, wenn du vorhast, an einem Tag besonders viel mit der U-Bahn zu fahren und gleich mehrere Tokio Sehenswürdigkeiten abzuklappern. Tokyo Metro bietet zum Beispiel ein 24-hour Ticket für 600 Yen, mit dem du einen ganzen Tag lang unbegrenzt auf den Linien der Tokyo Metro fahren kannst. Zudem gibt es auch das Common One-day Ticket für 900 Yen, mit dem du die Linien beider Anbieter unbegrenzt für 24 Stunden lang nutzen kannst.

Tipp: Mehr Infos zu den unterschiedlichen Tageskarten findest du hier.

Tokio hat gleich zwei Flughäfen

Eine Sache, die du bei der Buchung deines Fluges nach Tokio beachten solltest, ist, dass die Stadt zwei Flughäfen hat: der Flughafen Tokio-Haneda und der Flughafen Tokio-Narita. Während der erste mehr für Inlandsflüge genutzt wird, wird der zweite vor allem von internationalen Fluggesellschaften angesteuert. Es gibt aber auch internationale Flüge, die am Flughafen Haneda landen. Auch wir sind an diesem Flughafen angekommen, sind dann aber vom Flughafen Tokio-Narita zurück geflogen.

Da Haneda näher an der Stadt liegt, solltest du versuchen, einen Flug hierhin zu buchen, denn von hieraus benötigst du nur zwischen 30 und 40 Minuten in die Stadt rein. Während es von Narita im Schnitt eine Stunde dauert. All Nippon Airways (kurz ANA) fliegt von Deutschland aus zum Beispiel direkt zum Flughafen Haneda. Am besten schaust du einfach auf Momondo nach der günstigsten Flugverbindung für dich.

Cultural Insights: So tickt Japan

Japan ist eben Japan und nicht vergleichbar mit einer anderen Kultur. Aber genau das ist schließlich auch das Schöne am Reisen: andere Kulturen, andere Herangehens- und Sichtweisen kennenzulernen! Damit du nicht gleich einen Kulturschock bekommst oder gar ein wenig doof dastehst, habe ich dir hier ein paar meiner Beobachtungen und Top-Tipps zum richtigen Verhalten zusammengeschrieben:

Höflichkeit ist das A und O

In Japan wirst du nicht einmal mitkriegen, wie jemand in der Öffentlichkeit laut wird, außer es handelt sich um einen Ausländer. Denn: In Japan ist es eine Unsitte, sein “Gesicht zu verlieren”, sprich sich aufzuregen oder gar andere anzuschreien. Selbst wenn du also in einer problematischen Situation steckst, jemand tatsächlich etwas falsch gemacht hat und du nun unter diesem Fehler leidest, bleib ruhig und freundlich!

Japaner verbeugen sich zur Begrüßung und dass teilweise sehr tief. Es ist also unüblich, die Hände zu schütteln oder sich gar zu umarmen. Zudem wird sich in Japan sehr viel bedankt. Selbst wenn du nur kurz im 7/11 ein Wasser kaufst, entgegnen dir die Verkäufer beim Rausgehen mit einem herzlichen “Arigatou Go-Zai-Mas”. Auch wenn es anfangs vielleicht etwas befremdlich ist, gewöhnst du dich sehr schnell an dieses Verhalten und antwortest bald wie von allein mit einem freundlichen “Arigatou!”.

Hinweis: Was ebenfalls nicht gern gesehen wird, ist, sich in der Öffentlichkeit die Nase zu putzen. Hierfür geht man in Japan auf die Toilette oder zieht sich irgendwohin zurück. Solltest du einmal in der Öffentlichkeit die Nase putzen müssen, versuche dies so leise wie möglich und abgewandt von anderen zu machen.

Trinkgeld ist nicht üblich, Preise sind ohne Steuern angegeben

Für Japaner ist guter Service eine Selbstverständlichkeit und der Kunde immer König. Weder im Café, noch im Restaurant musst du also Trinkgeld geben. Vergiss dafür aber nicht, dich herzlich zu bedanken! Außerdem werden die meisten Preise ohne Mehrwertsteuer angegeben. Wenn also nicht explizit draufsteht, dass der Preis inklusive Steuern ist, musst du mit 8% extra rechnen.

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Körbe für deine Tasche oder deinen Rucksack

Noch etwas, was mir aus meiner Zeit in Japan fest im Kopf verankert ist, ist die Sitte, seine Tasche oder seinen Tagesrucksack in einen kleinen Korb zu stellen. In vielen Restaurants und Cafés bekommst du entweder einen solchen Korb von der Bedienung ausgehändigt, sobald du dich hingesetzt hast, oder findest diesen bereits neben dir am Tisch stehen. Die Idee dahinter ist, dass deine Tasche vom Boden nicht dreckig werden soll, auch wenn die meisten Böden in Tokio blitzeblank sind.

Toiletten sind hier echte Hightech-Geräte!

Es muss einfach erwähnt werden: In Japan sind Toiletten echte Hightech-Geräte! Diese haben nämlich nicht einfach nur einen Knopf zum Runterspülen, sondern gleich mehrere Knöpfe, die zum Beispiel einen Wasserstrahl oder gar einen Föhn starten, der bei dir unten rum alles schön sauber und trocken macht. Oftmals kannst du hier sogar die Position und den Druck des Strahls verändern oder – falls unangenehme Geräusche entstehen – Musik anmachen. Bei manchen Toiletten öffnet und schließt sich der Deckel automatisch, sobald eine Bewegung im Raum registriert wird – verrückt, aber irgendwie doch ziemlich cool!

Nutze den Google Übersetzer, wenn du nicht mehr weiter weißt

Solltest du einmal wirklich nicht mehr weiter wissen, weil du ein Schild oder eine Speisekarte nicht lesen kannst und dir niemand erklären kann, was die Japanischen Zeichen nun bedeuten, kannst du ganz einfach den Google Übersetzer nutzen. Das Coole an der App ist nämlich, dass sie die Kamera deines Handys nutzt, du mit dieser nur auf den entsprechenden Text zeigen musst und schon wird dir die Übersetzung quasi live binnen weniger Sekunden auf deinem Display angezeigt – ziemlich praktisch!

Ganz gemütlich!

Die besten Unterkünfte in Tokio

Eins vorweg: Hotels sind in Tokio teuer und die meisten Zimmer sehr klein. Zudem solltest du bei der Buchung darauf achten, dass du ein Nicht-Raucher-Zimmer buchst und die nächste U-Bahnstation nicht allzu weit weg ist. Wenn du mit mehreren Leuten unterwegs bist, lohnt es sich womöglich, ein Apartment über AirBnB zu mieten. Das bietet meistens nicht nur mehr Platz, sondern senkt auch die Kosten für den Einzelnen.

Modernes Hotel mitten in Uptown Tokio: THE GATE HOTEL Kaminarimon by HULIC

Das THE GATE HOTEL Kaminarimon by HULIC gehört zu den Design Hotels und befindet sich weniger als 5 Minuten zu Fuß vom Sensō-ji Tempel mitten im beliebten Asakusa-Viertel. Die Zimmer sind modern eingerichtet und bieten teilweise einen direkt Blick auf den Tokyo Skytree. Allein die Lobby im siebten Stock mit den großen Fensterfronten ist genial und von hier siehst du sowohl den Tokyo Skytree, als auch den Asakusa-Schrein. Zudem kannst du als Hotelgast die Roof-Top-Bar nutzen, von der du eine richtig geile Aussicht auf die Skyline Tokios hast!

Tipp: Dank der Asakusa Line kommst du vom THE GATE HOTEL Kaminarimon by HULIC ohne Umsteigen und in weniger als einer Stunde für nur 1.510 Yen zum Narita Flughafen. Das sind umgerechnet 12 Euro, was wesentlich preiswerter als die meisten Alternativen ist.

THE GATE HOTEL Kaminarimon | 5 Minuten vom Senso-ji Tempel | Trendviertel | moderne Zimmer | direkte Verbindung zum Narita Flughafen

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Bonus: Mt. Fuji

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Kleiner Abenteuerausflug zum Mt. Fuji!

Wenn du wie ich nach ein paar Tagen in der Stadt unbedingt wieder in die Natur musst und dir eines der Highlights Japans nicht entgehen lassen willst, solltest du an deine Zeit in Tokio noch ein paar Tage am Fuße des Mt. Fujis ranhängen! Diesen erreichst du in rund zwei Stunden mit dem Auto oder dem Zug von Tokios Innenstadt aus.

Wenn Abenteuer auf Luxus trifft: Glamping im Hoshinoya Mt. Fuji

Wir haben hier eine Nacht im wirklich wunderbaren Hoshinoya Mt. Fuji verbracht, dem Glamping-Spot Japans schlechthin! Hier übernachtest du in einer überaus coolen und modern eingerichteten Kabine, natürlich mit direktem Blick auf den berühmten Mt. Fuji. Das Coole ist, dass sich die eigentlichen Zimmer, also die Kabinen, im Wald an einem Hang befinden, während die Rezeption weiter unten am Hang ist.

Den Alltag hinter sich lassen

Hier kommst du also an, wirst begrüßt und checkst ein. Wenn du mit dem Auto unterwegs bist, wird dieses ebenfalls an der Rezeption geparkt. Zudem bekommst du beim Check-in einen stylischen Rucksack für die nächsten Tage überreicht, in dem sich unter anderem ein Fernglas, eine kleine Thermosflasche und Insekten-Repellent befinden. Danach wirst du mit einem der hoteleigenen Jeep Wrangler (“Wie cool ist das denn bitte?!”, würde Sebastian jetzt sagen) nach oben gefahren. Die Idee dahinter ist, dass du deinen Alltag an der Rezeption zurücklässt, um voll und ganz zu entspannen.

Chillen und Lagerfeuer im Cloud Forest

Was du von unten gar nicht siehst, ist, dass sich oberhalb der Kabinen noch ein Cloud Forest und Front Desk samt Restaurant befinden. Von deiner Kabine aus läufst du nichts ahnend die Stufen in den Wald hinauf und kommst so zu den verschiedenen Holzterrassen, die in den Hang und teilweise um den alten Baumbestand herum gebaut worden sind. Hier warten nicht nur mehrere gemütliche Liegestühle und Hängematten auf dich, sondern auch eine kleine Bücherei samt Café, vor der abends ein Lagerfeuer gezündet wird.

Schnapp dir eines der Bücher und eine der schönen Wolldecken, und kuschel dich unter den im Wind rasselnden Blättern der Bäume ein. Oder bestell dir einen kleinen Snack samt Drink. Alternativ kannst du dich auch auf das Sofa auf dem Balkon deiner Kabine chillen und einfach nur die geniale Aussicht auf den Mt. Fuji und den davor gelegenen Kawaguchi-See genießen. Egal wie und was, das Hoshinoya Mt. Fuji ist der perfekte Ort zum Abschalten und eines der coolsten Hotels, in denen ich bisher übernachten durfte – ehrlich!

Hoshinoya Mt. Fuji | Designhotel | Blick auf Mt. Fuji | eins der coolsten Hotels in denen wir übernachtet haben

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Morgens Kanufahren, nachmittags Räuchern und abends Grillen

Was du hier nicht verpassen solltest, ist eine Kanufahrt auf dem Kawaguchi-See am frühen Morgen. Denn das Tolle: Der See wird für Gäste des Hoshinoya Mt. Fuji bereits um 7 Uhr morgens freigegeben, während alle anderen erst ab 10 Uhr den See nutzen dürfen (ausgenommen sind natürlich die einheimischen Fischer). Zwar ist die Kanufahrt auf dem See kein wirkliches Abenteuer, aber die Aussicht auf den Mt. Fuji einmalig! Am Nachmittag kannst du außerdem an einem kleinen Smoking-Kurs teilnehmen und lernst, dein eigenes Essen zu räuchern. Abends wartet dann ein leckeres Grill-Menü auf dich – der perfekte Abschluss!

Los geht’s!

Das sind die coolsten Tokio Sehenswürdigkeiten und besten Tipps!

Um Tokio in Ruhe zu erkunden und ein richtiges Gefühl für diese Stadt zu bekommen, solltest du mindestens 5 Tage einplanen. Das Coole ist, dass die meisten Tokio Sehenswürdigkeiten komplett umsonst sind!

1. Tokio von oben: Hier hast du die beste Aussicht!

Eine wirklich coole Aussicht auf Tokio hast du meiner Meinung nach von der Aussichtsplattform der Roppongi Hills, einem Wohn-, Büro- und Shoppingkomplex im Viertel Roppongi. Du erreichst dieses über die gleichnamige U-Bahnstation. Am besten kommst du hier kurz vor der Abenddämmerung hin, sodass du die Stadt sowohl bei Tageslicht als auch nachts von oben siehst.

Ein Ticket für das Tokyo City View Observation Deck kostet 1.800 Yen, das sind umgerechnet etwas mehr als 14 Euro. Du solltest dir aber zusätzlich auch noch ein Ticket für das SKY DECK besorgen, das du für weitere 500 Yen dazu bekommst. Dieses befindet sich ganz oben auf dem 238 Meter hohen Dach des Mori Towers und von hier oben hast du eine 360 Grad Aussicht auf die Stadt! Bei schlechtem Wetter oder starkem Wind wird diese Aussichtsplattform allerdings geschlossen.

Tipp: Weitere Infos zu Ticketpreisen und Öffnungszeiten der beiden Decks findest du hier!

Eine kostenlose Alternative ist das Tokyo Metropolitan Government Building in Shinjuku. Auch von hier hast du eine tolle Aussicht von 202 Metern Höhe auf die Stadt und da es sich um ein Regierungsgebäude handelt, zahlst du keine Eintrittsgebühren. Achte allerdings auf die Öffnungszeiten und darauf, auf welche Aussichtsplattform du tatsächlich gehst, denn es gibt eine im Nord- und eine im Südgebäude. Um hier hoch zu gelangen, musst du einfach den Beschilderungen folgen und den Fahrstuhl vom ersten Stock des Hauptgebäudes nehmen.

Tipp: Hier erfährst du, wann welche Plattform auf hat!

Natürlich kannst du auch noch auf den Tokyo Skytree hoch oder auf den Tokyo Tower. Allerdings reicht es meiner Meinung nach, nur einmal dafür Geld auszugeben und dann hoch auf die Roppongi Hills zu gehen, weil du von hier oben auch eine tolle Sicht auf den Tokyo Tower hast. Zwar befindest du dich hier auf 350 bzw. 450 Metern Höhe, allerdings liegt der Eintrittspreis für beide Plattformen des Tokyo Skytrees bei 4.000 Yen – das sind umgerechnet stolze 32 Euro! Das Main Observatory des Tokyo Towers befindet sich auf 150 Metern Höhe und der Eintritt zu diesem ist bei 900 Yen der günstigste. Allerdings ist das oberste Deck auf 250 Metern Höhe aktuell aufgrund von Renovierungsarbeiten geschlossen.

2. Shibuya Crossing und Shibuya-Viertel

Mein absolutes Lieblingsviertel in Tokio ist Shibuya! Hier triffst du auf viele coole Leute, es ist bunt, viel los und es wird nie langweilig. Außerdem befinden sich hier auch die meisten der Speciality Coffee Shops und ein paar andere coole Läden. Bekannt ist Shibuya vor allem für die Shibuya Crossing, einer großen Straßenkreuzung bei der alle Fußgänger gleichzeitig Grün bekommen und die Straße somit auch diagonal überqueren dürfen. Deshalb spricht man hier auch von einer Diagonalquerung. Abends laufen hier schonmal bis zu 15.000 Menschen gleichzeitig über die Kreuzung – der Wahnsinn!

Eine gute Sicht auf die Shibuya Crossing hast du vom ersten Stock des Kaufhauses direkt an der Kreuzung. Hier befindet sich zwar ein Starbucks, du gelangst aber ganz einfach über den Seiteneingang und die kleine Treppe in den ersten Stock. Am coolsten sieht die Kreuzung übrigens in der Abenddämmerung aus, wenn es langsam dunkel wird, die Stadt aber von den Lichtern der vielen Schilder anfängt zu leuchten.

So kommst du hin: Fahr einfach zur Station Shibuya und folge den Menschenmassen nach draußen! Du erreichst diese zum Beispiel mit den U-Bahnlinien Fukutoshin Line, Ginza Line und Hanzomon Line der Tokyo Metro.

Fototipp: Wenn du schonmal in Shibuya bist, solltest du auch kurz zum Tokyu Plaza direkt bei der Station Omote-sando in Harajuku vorbeischauen. Der Eingang zur Shopping Mall ist komplett verspiegelt und gibt ein wirklich cooles Bild ab!

3. Tsukiji-Fischmarkt nach dem großen Trubel

Viele rennen ganz früh morgens zum bekannten Tsukiji-Fischmarkt und versuchen einen der wenigen begehrten Plätze bei der Auktion zu ergattern. Den ganzen Trubel einmal live mitzuerleben, muss ein einmaliges Erlebnis sein. Mindestens genauso einzigartig ist aber auch die Erfahrung, den Tsukiji-Fischmarkt nach seiner eigentlichen Öffnungszeit zu besuchen, nämlich dann, wenn die meisten Besucher schon längst wieder weg sind und die letzten Händler ihre Stände aufräumen.

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Denn genau dann ist die Atmosphäre unter dem Dach der riesigen Markthalle eine ganz besondere! Nur noch vereinzelnd brennen Lichter, größtenteils sind die vielen kleinen Gänge leer und dunkel und die einzigen Geräusche, die du hörst, sind die von Kartons, die aufeinander gestapelt werden, oder von Wasserkübeln, die ausgeschüttet werden, um die Fischreste und den Dreck vom Boden zu spülen, oder das Piepen eines kleinen Gabelstaplers, der den Müll zusammenräumt und abtransportiert.

So kommst du hin: Du erreichst die Station Tsukiji mit der Tokyo Metro Hibiya Line.

4. Sensō-ji Tempel und Asakusa-Viertel bei Nacht

In Tokio warten gleich mehrere Tempel auf dich, der bekannteste ist der Sensō-ji Tempel direkt neben dem Asakusa-Schrein. Dieser befindet sich im gleichnamigen Viertel Asakusa, welches zu den ältesten Stadtbezirken Tokios gehört. Während Shibuya also Downton Tokio ist, lässt sich Asakusa als Uptown Tokio bezeichnen. Hier läufst du teilweise durch kleine Gassen, die mit Laternen beschmückt sind.

Als eine der Tokio Sehenswürdigkeiten schlechthin ist der Sensō-ji Tempel natürlich gut besucht. Statt also wie alle anderen tagsüber hierher zu rennen, kannst du den Tempel auch spät abends besichtigen und hast ihn dann fast ganz für dich allein. Zudem ist es hier dann ähnlich wie auf dem Tsukiji-Fischmarkt nach seinen regulären Öffnungszeiten: die Stimmung ist eine ganz besondere!

So kommst du hin: Um zum Sensō-ji Tempel und ins Asakusa-Viertel zu gelangen, fährst du am besten zur Asakusa Station. Diese erreichst du mit der der Ginza Line der Tokyo Metro oder mit der Asakusa Line der Toei Subway.

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5. Electric Town Akihabara: Hier wird’s verrückt!

Zwar findest du in Tokio an jeder Ecke Elektronikgeschäfte, aber Akihabara ist die Elektronikmeile schlechthin und somit eine weitere Tokio Sehenswürdigkeit, die du dir nicht entgehen lassen solltest und die ebenfalls kostenlos ist. Hier reiht sich ein Elektroladen neben den anderen und auf mehreren Stockwerken werden die neusten Spiele, aber auch alte Klassiker gezockt. Es gibt sogar richtige Retro-Läden, in denen du uralte Nintendo-Konsolen und die dazugehörigen Spiele kaufen kannst – teilweise noch originalverpackt!

So kommst du hin: Fahr mit der Hibiya Line der Tokyo Metro zur Akihabara Station und lauf einfach drauf los.

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6. Diese Tokio Sehenswürdigkeit kannst du dir sparen: der Kaiserpalast

Mitten im Zentrum Tokios befindet sich der Kaiserpalast. Dieser ist für Besucher allerdings nicht zugänglich. Du kannst hier nur durch den östlichen Teil des Gartens schlendern und dir die Ruinen der alten Burg von Edo anschauen. Das einzig Coole ist, dass du dich hier ein wenig wie im Central Park in New York fühlst und ebenfalls kein Eintritt zahlen musst. Dennoch lohnt sich diese Tokio Sehenswürdigkeit nicht.

Einfach nur Yummy!

Die besten Restaurants und Cafés in Tokio

In Tokio wimmelt es nur so von Restaurants und bei der Riesenauswahl ist es nicht immer leicht, sich zu entscheiden. Wir haben während unserer Zeit in Tokio gleich mehrere Läden ausprobiert und das hier sind meine Top-Empfehlungen für dich!

Für einen guten Start in den Tag: Leckeres Frühstück

In Japan wird morgens traditionell warm gegessen, das heißt, es gibt Reis, Misosuppe, Fisch und andere japanische Spezialitäten. Wenn du diese zwar gerne isst, aber das genauso wie ich lieber mittags oder zum Abendessen, dann habe ich hier zwei wirklich gute Alternativen für dich:

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Eggscellent

Wie es der Name bereits erahnen lässt, dreht sich bei Eggscellent alles ums Ei! Auf der Speisekarte stehen neben typischen Ei-Gerichten auch Pancakes, Granola oder gesunde Bowls. Der Laden ist cool eingerichtet und befindet sich unten in der Shopping Mall der Roppongi Hills. Die Eggs Benedict mit Speck und Avocado sind hier wirklich super lecker und absolut zu empfehlen!

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Sawamura Bakery

Richtig gute Croissants und andere leckere Teigwaren bekommst du in der Sawamura Bakery. Zwar kostet hier ein Pain au Chocolat umgerechnet 2,50 und ist relativ klein, dennoch lohnt sich der Gang zu dieser kleinen Bäckerei, die es einmal in Minamiazabu unweit der Roppongi Hills und dann noch einmal direkt an der Shinjuku Station gibt.

Satt und glücklich: Mittag- und Abendessen

Die Japanische Küche hat so viel mehr zu bieten, als Sushi! Probier dich am besten einmal durch all die Köstlichkeiten durch, auch wenn Essengehen in Tokio nicht gerade günstig ist. Im Schnitt zahlst du hier für ein Gericht 15 Euro. Teuer wird’s, wenn du noch ein Getränk wie ein Bier dazu bestellst. Das Gute ist aber, dass du wirklich in jedem Laden kostenlos Wasser angeboten bekommst.

Die leckersten Ramen

Eines meiner Lieblingsgerichte ist Ramen. Das ist neben Udon eine eigene japanische Art von Nudeln, die in einer deftigen Brühe serviert wird. Hier gibt es allerdings Riesenunterschiede, was die Zutaten und somit auch den Geschmack der Ramen angeht. Zudem werden Ramen oftmals in speziellen Ramen-Läden angeboten, die Ramen-ya genannt werden. Zu Ramen werden gerne Gyōza serviert, Teigtaschen, die mit Fleisch oder Gemüse gefüllt sind und in der Pfanne gebraten werden. Vorm Essen tunkst du diese in eine spezielle Sojasoße – lecker!

Mein absoluter Lieblings-Ramen-Laden befindet sich in Shibuya, rund 10 Minuten zu Fuß von der Shibuya Crossing und nennt sich Usagi Ramen. Der Laden ist klein, schnell zu übersehen und bietet auch nur wenig Platz. Hier gibt es unter anderem richtig scharfe Ramen mit gehacktem Schweinefleisch. Du schlürfst diese direkt an der Theke und guckst dabei den Köchen bei ihrer Arbeit zu. Sebastian und ich waren gleich zweimal hier und beide Male war es voll – das spricht für sich!

Adresse:Japan, 〒150-0045 Tokyo, Shibuya, 神泉町8-13
Hier findest du den Ramen-Laden auf Google Maps!

Ein anderer, sehr leckerer Ramen-Laden heißt Gogyo und befindet sich in Nishiazabu, in der Nähe der Roppongi Hills. Hier gibt es ganz klassich Ramen mit Schweinebauchfleisch, Ei und diversem Gemüse. Du kannst wählen, welche Art von Brühe (z.B. auf Basis von Sojasoße) du haben möchtest und welche Zutaten. Die Ramen sind wirklich lecker, die Brühe kräftig und das Beste: du sitzt hier komplett unter Einheimischen!

Adresse: Japan, 〒106-0031 Tōkyō-to, Minato-ku, Nishiazabu, 1 Chome−1−4−36
Das ist der genaue Standpunkt auf Google Maps!

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Tonkatsu: Das beste Schnitzel deines Lebens

Ein weiteres Gericht, für das ich japanische Köche abknutschen könnte, ist Tonkatsu. Letztendlich ist Tonkatsu ein Schnitzel, aber so viel besser als das, was du so aus Deutschland und Österreich kennst. Die Panade ist unheimlich kross und das Fleisch ebenfalls ganz anders. Dieses wird nämlich nicht platt gehämmert und muss auch nicht unbedingt immer das selbe Stück Fleisch sein.

Das mit Abstand beste Tonkatsu haben wir im Restaurant Butagumi gegessen. Hier kannst du nicht nur zwischen vielen verschiedenen Fleischstücken (z.B. Sirloin oder Filet) wählen, sondern dir wird das Schnitzel auch ganz typisch mit Weißkohlstreifen, einer Schüssel Reis, Misosuppe und eingelegtem Daiko, einer Art Rettich serviert. Zudem bekommst du dazu noch groben Salz und eine spezielle Tonkatsu-Soße, in die du die bereits kleingeschnittenen Schnitzel-Stücke tunkst. Besonders das erste, noch super heiße Stückchen Schnitzel mit der Soße und dem Salz ist zum Niederknien!

Adresse: Japan, 〒106-0031 Tōkyō-to, Minato-ku, Nishiazabu, 2 Chome−24−9
Hier findest du das Tonkatsu-Restaurant auf Google Maps!

Katsudon und Udon-Nudeln

Tonkatsu wird nicht nur wie im oben genannten Set mit Weißkohl und Co. angeboten, sondern gerne auch als Katsudon. Hinter diesem Wort verstecken sich die Begriffe Tonkatsu und Donburi, wobei letzteres der japanische Begriff für Keramikschüssel ist. Bei diesem Gericht wird das Schnitzel auf einer Schüssel Reis und zusätzlich mit einem halbgaren Ei serviert. Oftmals werden auch noch Zwiebeln oder Frühlingszwiebeln untergemischt. Auch wenn Katsudon nicht gerade appetitlich aussieht, schmeckt es unheimlich lecker!

Das beste Katsudon und auch sehr leckere Udon sowie leckeres Oyakodon (Reisschüssel mit Ei und Hähnchen) haben wir in einem kleinen Laden in Asakusa gegessen, eine Minute zu Fuß vom Asakusa-Schrein entfernt. Leider konnten wir nicht herausfinden, wie der Name des Restaurants lautet, hier aber die genaue Adresse auf Google Maps und hier noch ein Bild des Restaurants von außen:

tokio sehenswürdigkeiten azakuza restaurant

Rollband-Sushi vom Feinsten

Wir haben drei Sushi-Läden in Tokio ausprobiert und nur einer hat uns wirklich überzeugt: Toriton. Und auch wenn du jetzt vielleicht schmunzeln wirst, befindet sich dieser Sushi-Laden in der hintersten Ecke einer Shopping Mall, um genauer zu sein in Tokyo Solamachi direkt am Tokyo Skytree. Hier kannst du dir das Sushi sowohl vom Rollband nehmen, als auch à la carte bestellen. Bezahlt wird am Ende beim Rausgehen und dafür werden vorher deine leeren Teller eingescannt.

Nicht japanische Alternative: Shake Shack Burger

Falls du einmal keine Lust auf Japanisch haben solltest und genau wie Sebastian und ich für dein Leben gerne Burger ist, dann solltest du Shake Shack einen Besuch abstatten. Zwar ist dies eine Fast-Food-Kette aus den USA, die Burger sind aber wirklich lecker! In Tokio gibt es gleich drei Läden, einer davon befindet sich ziemlich zentral im Tokyo International Forum unweit des Hauptbahnhofes.

Die 5 besten Speciality Coffee Shops

Tokio zählt allein deswegen zu meinen Lieblingsstädten, weil es hier so unglaublich viele und vor allem richtig gute Speciality Cafés gibt! Besonders viele davon findest du in Shibuya und hier sind meine 5 Top-Empfehlungen:

1. Mein Favorit: The Roastery by Nozy Coffee

Mein absolutes Lieblingscafé ist The Roastery by Nozy Coffee in der Nähe der Meijijingu-Mae und der Omote-sando Station in Shibuya. Wenn du hier einen Flat White bestellst, kannst du zwischen zwei unterschiedlichen Kaffeebohnen wählen. Neben Kaffee solltest du hier auch unbedingt einen New York Ring, eine Art Cronut (Abkürzung für Croissant-Doughnut), probieren – wahnsinnig lecker!

Im hinteren Teil des Cafés befindet sich auch die eigene Rösterei und es riecht sehr lecker. Viele Plätze gibt es hier allerdings nicht und es ist drinnen ziemlich dunkel. Dafür wartet vor dem Café eine kleine Terrasse auf dich, die genügend Sitzmöglichkeiten im Freien bietet. Ein Flat White kostet hier 580 Yen, das sind umgerechnet 4,60 Euro. Ein für Tokio normaler und stolzer Preis für Kaffee, aber es ist eben auch nicht irgendein Kaffee.

Adresse: Japan, 〒150-0001 Tokyo, Shibuya, 神宮前5−17−13
Webseite: www.tysons.jp/roastery

2. Barista-Profis: Unlimited Coffee Bar Tokyo

Ebenfalls richtig leckeren Kaffee bekommst du in der Unlimited Coffee Bar Tokyo direkt neben dem Tokyo Skytree. Auch hier kannst du zwischen zwei Bohnensorten wählen und bekommst zudem auch richtig leckere Summer Drinks wie Cold Brew Tonic. Das Besondere ist, dass die Latte Art direkt am Tisch gezaubert wird, sprich der Barista kommt zu dir und gießt die Milch vor deinen Augen auf den Espresso. Neben dem Café im ersten Stock gibt es außerdem noch einen Barista-Training Raum und einen Cupping Bereich in den oberen Stockwerken.

Adresse: Japan, 〒130-0002 Tōkyō-to, Sumida-ku, 墨田区Narihira, 1 Chome−18−2
Facebook: www.facebook.com/UnlimitedCoffeeBarTokyo

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3. To-go: About Life Coffee Brewers

Dieses kleine Café mitten in Shibuya hat nur ein paar Stehtische und ist daher gut für einen Coffee-to-go geeignet. Auch hier bekommst du richtig guten Flat White und kannst zwischen unterschiedlichen Bohnen wählen. Hinter der Kaffeemaschine steht immer mindestens ein cooler Hipster-Barista, der sein Handwerk absolut draufhat und dir leckere Kaffeekreationen zaubert.

Adresse: Japan, 〒150-0043 Tōkyō-to, Shibuya-ku, Dōgenzaka, 1 Chome−19 道玄坂1-19-8
Webseite: www.about-life.coffee

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4. Retro lässt grüßen: Maruyama Coffee

Maruyama Coffee ist bereits eine Institution in Tokio und hier wird Kaffee wahrhaftig zelebriert. Hier kannst du dich durch ganze Kaffeeanbaugebiete durchprobieren und bekommst ein richtiges Menü in die Hand gedrückt, das ähnlich wie eine Weinkarte die unterschiedlichen Bohnenarten und ihre Geschmacksnuancen erklärt. Der Flat White schmeckt auch hier sehr gut, während die Einrichtung des Cafés einem alten Vintage-Laden im Retrolook erinnert.

5. Hipster pur: Blue Bottle Coffee

Der Hipster-Laden schlechthin und super minimalistisch eingerichtet ist Blue Bottle Coffee. Dahinter steckt eine Kette aus den USA, die mittlerweile mehrere Läden in Tokio betreibt. Auch hier wirst du bei deiner Bestellung gefragt, ob du den Blend oder einen Single Origin haben möchtest. Cool ist zum Beispiel der Laden in Aoyama, an dem du leicht vorbeiläufst, da er sich im ersten Stock eines Gebäudes in einer kleinen Gasse befindet. Zudem haben wir auch den Laden in Roppongi besucht, der etwas kleiner, aber ebenfalls cool ist.

Adresse: Japan, 〒107-0062 Tōkyō-to, Minato-ku, Minamiaoyama, 3 Chome−13−14
Webseite: https://bluebottlecoffee.com/cafes#tokyo

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Tee statt Kaffee: Gong Cha Bubble Tea

Auch wenn ich ein absoluter Kaffeejunkie bin, gibt es noch ein anderes Getränk, das ich absolut liebe: Bubble Tea! Ich habe das letzte Jahr meines Bachelor-Studiums nämlich in Macao studiert und hier gibt es an jeder Ecke einen Bubble Tea Laden. Als mir in Tokio auf einmal Leute mit Bubble Tea in der Hand entgegen gekommen sind, musste ich natürlich direkt nach der Quelle suchen!

Ebenfalls in Shibuya gibt es einen Laden der Kette Gong Cha, die ich auch aus Macao und Hong Kong kenne. Manchmal bildet sich vor dem Laden eine ziemlich lange Schlange, denn der Laden ist sehr beliebt und der einzige in der Innenstadt Tokios. Bestell dir hier am besten einen mittelgroßen Black Milk Tea mit Pearl (Tapioca Perlen, den sogenannten Bubbles). Aber Achtung: Das Getränk ist ziemlich süß, weshalb ich den Tee immer mit weniger Zucker bestelle.

Adresse: apan, 〒150-0001 Tōkyō-to, Shibuya-ku, 渋谷区Jingūmae, 6 Chome−6−2
Webseite: www.gongcha.co.jp

 

Tokio ist eine der coolsten Millionenstädte weltweit!

Für mich ist eins klar: Ich werde bestimmt noch öfters zurück nach Tokio fliegen und sei es nur, um nochmals richtig leckere Ramen oder ein unglaublich gutes Tonkatsu zu essen. Diese Stadt ist so riesig, dass es hier immer etwas Neues zu entdecken gibt und es nie langweilig wird. Und wenn ich dann wieder genug vom Betondschungel habe, fahre ich einfach wieder ins Hoshinoya Mt. Fuji und schalte mit Sicht auf den berühmten Vulkan beim Glamping ab! Wenn Tokio nur der erste Stopp auf deiner Japan Rundreise ist, solltest du unbedingt unseren Beitrag hierzu lesen!

Was für eine Vorstellung hast du von Tokio? Warst du vielleicht auch schonmal in Japans Haustadt unterwegs und was sind deine besten Tipps?

Line
Line ist zwar ein Großstadtkind, fühlt sich in der Natur aber mittlerweile weitaus mehr zuhause als im trüb-grauem Häuserdschungel. Wenn sie sich nicht gerade mit Sebastian ins Abenteuer stürzt, findest du sie entweder im Reitstall, in einer finnischen Sauna oder in einem süßen Café am Laptop mit einem Flat White und einem leckeren Cheese Cake vor der Nase.
Line

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4 Kommentare zu „Die besten Tipps für dein nächstes Städteabenteuer in Tokio!

  1. Kathi on

    Hi Line,
    schade, dass ihr so über den Kaiserpalast denkt. Geradr zur Kirschblütenzeit ist es dort absolut traumhaft. Der park lädt zum Verweilen und Entschleunigen ein.
    Ansonsten ist mein Lieblingsplatz der Meiji-Schrein (http://kulturtaenzer.com/meiji-schrein/), den ich mit dem anschließenden Yoyogi-Park sehr schön finde.

    Viele liebe Grüße
    Kathi

    Antworten