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Umsonst übernachten – 6 Varianten für Reisen auf Sparkurs

Anzeige von GoCambio

6 coole Ideen, wie du umsonst übernachten kannst und noch dazu richtig viel erlebst!

Das Budget ist knapp, aber dein Drang die Welt zu erkunden groß? Du möchtest Land und Leute näher kennenlernen und nicht abgeschieden in einem lieblosen Apartment schlafen? Hostels nerven dich, weil du hier nicht wirklich Gast, sondern oftmals einer von vielen bist? Und am liebsten wäre es dir natürlich, wenn du immer komplett umsonst übernachten kannst?

Wir zeigen dir 6 Möglichkeiten, wie du reisen, Lokals kennenlernen und bei Übernachtungen so richtig sparen kannst!

GoCambio

GoCambio ist eine völlig neue Plattform aus Irland, die mit einem besonderen Konzept schon knapp 6.000 Nutzer aus 90 Ländern überzeugt hat.

Das Konzept: Tausche kostenlose Unterkunft gegen Sprachunterricht! Du kannst es dir ungefähr so vorstellen, dass du als Gast (GuestCambio) eine Unterkunft und sogar einige Mahlzeiten kostenlos zur Verfügung gestellt bekommst und dafür deinem Gastgeber (HostCambio) Unterricht in deiner Muttersprache gibst. Du reist also zum Beispiel nach Argentinien und bringst deinem Host einige Vokabeln bzw. Sätze auf Deutsch bei – in Absprache auch einer anderen Sprache wie Englisch, wenn du darin richtig fit bist. Das war’s auch schon. Dafür kannst du ganz umsonst übernachten, lernst nette Lokals kennen und bekommst auch noch kostenloses Essen. Du musst also nur 2 Stunden am Tag reservieren, um deinem Host beim Verbessern und Üben seiner Sprachkenntnisse zu helfen.

Umgekehrt eröffnet GoCambio natürlich auch noch völlig neue Wege, kostenlos Basics einer Sprache zu lernen oder vorhandene Kenntnisse zu verbessern, indem du dir einen Gast in deine Wohnung holst. Du triffst nette Leute aus aller Welt und zahlst keine Vermittlungsgebühren. Durch die Integration in deinen Alltag, kann dir dein Gast so direkt nützliche Vokabeln, die du wirklich brauchen kannst, beibringen. Du sparst richtig viel Geld für teuren Sprachunterricht und das nur für ein paar Mahlzeiten und einen Schlafplatz.

Natürlich macht es mehr Sinn, wenn du den Gast dann nicht nur zwei Tage bei dir umsonst übernachten lässt, sondern am besten gleich eine Woche oder noch länger.

Wenn du dich eher nicht als Deutschlehrer siehst, gibt es sicher eine andere Fähigkeit, die du zum Tausch anbieten kannst – vielleicht Gitarren-, Yoga-, Koch- oder Computerunterricht? Diese sollen in Zukunft auch auf GoCambio ausgetauscht werden können und das völlig kostenlos.

Du hast also Lust neue Kulturen zu entdecken und dein Wissen hinaus in die Welt zu tragen? Dann registriere dich gleich kostenlos auf gocambio.com und plane dein nächstes Abenteuer!

GoCambio

(c) GoCambio

Couchsurfing

Wenn du einfach nur ein kostenloses Plätzchen zum Schlafen suchst, dann ist Couchsurfing das Richtige für dich. Im Gegenzug dazu musst du deine Couch aber natürlich anbieten. Die Gastgeber kümmern sich meistens sehr nett um dich, lassen dich an ihren Aktivitäten teilnehmen oder geben dir nützliche Tipps, um die Umgebung zu erkunden.

Besonders für Alleinreisende ist Couchsurfing optimal, allerdings musst du flexibel sein und dich nach dem Gastgeber richten. Er bietet dir diesen Platz ja an, ohne etwas zurückzubekommen und so kann es passieren, dass sich ein Gastgeber auch mal nicht so viel Mühe gibt und sein Leben um dich herum organisiert. Da du hier aber komplett umsonst übernachten kannst, solltest du das ruhig in Kauf nehmen!

Housesitting

Du möchtest wie ein Einheimischer in einem „eigenen“ Haus oder Apartment wohnen? Als Haussitter kannst du überall auf der Welt kostenlos wohnen. Im Gegenzug musst du dich um das Hab und Gut der Besitzer kümmern, oftmals auch um ihre Haustiere. Dazu gehört natürlich Füttern und ausgiebiges Streicheln! Es kann aber auch sein, dass du den Garten pflegen oder den Pool reinigen musst, oder dich ein wenig um das angeschlossene Bed-and-Breakfast kümmerst. Haussitting bietet dir also eine weitere Möglichkeit durch die du umsonst übernachten kannst.

Hört sich perfekt an? Ist es auch! Nur musst du bedenken, dass du in dieser Zeit an den Ort gebunden bist. Außerdem kostet die Anmeldung einmalig bis zu 79 Dollar/Jahr. Nachdem du dich registriert hast, solltest du dir genügend Zeit nehmen, um ein richtig gutes Profil anzulegen. Denn letztendlich musst du dich für die Unterkünfte bewerben und da zählt natürlich auch die Aussagekraft deines Profils! Sei also offen, erzähl mehr über dich, und vor allem auch, warum du gerne Housesitting machen willst!

Housesitting ist perfekt, wenn du länger an einem Ort bleiben willst oder dort arbeiten kannst.

Woofing

Woofing ist vor allem in Australien oder Neuseeland bekannt und bedeutet, dass du auf einer Farm hilfst und dafür Essen bekommst und umsonst übernachten darfst. Und gleichzeitig erhältst du einen coolen Einblick in die Arbeitsabläufe und den organischen Lifestyle der Farm. Woofing gibt es mittlerweile überall auf der Welt: du kannst zum Beispiel Mangos in Thailand pflücken, auf einer Pferdefarm in Südafrika mithelfen oder in Skandinavien Gemüse anpflanzen und es auf dem lokalen Markt verkaufen.

So lernst du natürlich richtig gut Land und Leute kennen und kannst super Kontakte in die Arbeitswelt knüpfen! Stell dich aber auf Muskelkater und viel Arbeit ein! Oftmals hast du auch kaum noch Zeit, um dich mit anderen Leuten außerhalb deiner Gastfamilie zu treffen oder gar abends auszugehen.

Wenn du also ein Naturmensch bist, Interesse an Organic Farming und keine Scheu davor hast, dir die Hände dreckig zu machen, ist Woofing perfekt für dich.

Hand gegen Koje

Du liebst es zu segeln, hast aber kein Geld für einen teuren Segeltörn? Du packst gern an, kannst gut kochen oder hast ein Händchen für Kinder? Perfekte Voraussetzungen!
Auf Hand gegen Koje findest du Mitsegel-Gelegenheiten auf der ganzen Welt, durch die du ganz umsonst übernachten kannst, und das auch noch auf einem Boot! Statt für die Fahrt zu zahlen, kannst du dir deinen Aufenthalt an Bord so durch deine eigene Arbeit leisten.

Manchmal musst du dir aber noch nicht mal die Hände dreckig machen und einfach nur Gesellschaft leisten – und das auch noch for free!

Hand gegen Koje ist ein echt cleveres Prinzip! Du solltest allerdings vorher testen, ob du seetauglich bist. Vor allem im Liegen kannst du leicht seekrank werden!

Zelten

Für viele ist der Inbegriff von Zelten die Freiheit, überall das Zelt aufschlagen und die Nacht quasi unter freiem Himmel zu verbringen zu können. Egal ob du mit dem Rad, als Wanderer oder „normaler“ Backpacker unterwegs bist, bietet dir das Zelten so einige Vorteile. Am meisten punkten kann Zelten natürlich damit, dass es oftmals kostenfrei ist und dir die größtmögliche Flexibilität bietet.

Auf der andere Seite musst du auch einiges berücksichtigen, damit dein Zeltabenteuer nicht zum Horror wird. Es ist nämlich nicht ganz ungefährlich und teilweise auch verboten. Informiere dich rechtzeitig über die jeweiligen Bestimmungen des Landes und setze jeden Tag einen Wettercheck auf deine To-do-Liste. Bei starkem Regen, Stürmen, eisigen oder super heißen Temperaturen kann es in deinem Zelt schnell mal ungemütlich werden!

Camping mit dem Van

Wenn dir Zelten fast schon zu abenteuerlich ist und du doch lieber ein “richtiges” Dach über dem Kopf haben willst, miete dir besser einen Campervan, wie wir in Australien oder Neuseeland. Dieses Zuhause auf Rädern bringt dich an entlegene Orte und verschafft dir die geilsten Aufwach-Momente: sei es in Island unterhalb eines Vulkans in den Tag zu starten oder vom Bett aus in Australien von den ersten Strahlen des Sonnenaufgangs geweckt zu werden. Du bist super flexibel, kannst teilweise mitten in der Natur übernachten und hast es dennoch so gemütlich wie Zuhause.

Natürlich gibt es auch beim Camping einige Regeln, die du beachten musst! In vielen Ländern kannst du dein Auto zum Beispiel nicht einfach nach Lust und Laune am Straßenrand abstellen, sondern darfst nur an ausgewiesenen Stellen übernachten.

Wo und wie übernachtest du am liebsten auf Reisen? Hast du auch noch Tipps für coole und günstige Übernachtungsarten, oder gar ein witziges Erlebnis, das du mit uns teilen willst? Dann her damit!

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13 Kommentare zu „Umsonst übernachten – 6 Varianten für Reisen auf Sparkurs

  1. Alexandra on

    Couchsurfing habe ich vor ein paar Jahren in Norwegen (Trondheim) und sehr gute Erfahrung damit gemacht. Man muss sich natürlich vorab ansehen und vielleicht ein bisschen Menschenkenntnis haben, wen man sich da rauspickt.
    Zelten finde ich in Norwegen generell am einfachsten, wenn man sich an die Grundregeln das Jedermannrechts hält.
    Das mit dem Housesitting finde ich ziemlich cool! Vielleicht werde ich das mal ausprobieren können…

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    • Sebastian Canaves on

      Ja, dass finde ich auch. Ich habe selbst Reisende auf CouchSurfing gehostet und habe selbst einige male übernachtet. Da muss man schon auf sein Bauchgefühl hören!

      Housesitting ist der hammer. Haben gerade einen Gig in Südafrika für einen Monat im Dezember ergattert 🙂

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  2. Mrs Globalicious on

    Hallo Sebastian,

    Ich würde mich jederzeit wieder fürs Couchsurfing entscheiden. Bisher habe ich damit nur positive Erfahrungen gemacht und Land und Leute am besten kennengelernt. Ich habe dennoch auch mal vor das Housesitting auszuprobieren. Das Stelle ich mir noch sehr aufregend vor.

    Liebe Grüsse und danke für die tollen Tipps.

    Doris
    http://www.mrsglobalicious.com

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  3. Claudia von backpackinghacks.de on

    Coole Liste. Eine weitere super Idee ist, einfach in seinem Freundes- und Bekanntenkreis nachzufragen, ob jemand Leute in einem Land oder einer Stadt kennt. So habe ich schon interessante Menschen kennengelernt, zu denen ich mich direkt verbunden gefühlt habe. Dieses Jahr will ich noch Housesitting in Europa ausprobieren. Wie viel vorher sollte man sich um einen Gig kümmern?

    Viele Grüße
    Claudia

    Noch mehr kreative Ideen, wie du kostenlos übernachten kannst:
    http://www.backpackinghacks.de/kostenlos-uebernachten/

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    • Sebastian Canaves on

      Hey Claudia, oftmals suchen Hosts spontan nach Leuten aber meistens, machen sie das mit viel Zeit im vorraus. Unser erster Haussitting Gig wurde ca. 6 Monate vorher online gestellt und wir hatten nach unserer Bewerbung einen Monat nichts von den Hosts gehört, bis sie sich gemeldet hatten und dann ging es eigentlich auch richtig schnell und wir hatten 4 Monate vor dem eigentlichen Gig die zusage.

      Bei unserem zweiten Gig, hatten wir uns 2 Monate vorher beworben und innerhalb von 24 Stunden eine Zusage bekommen!

      Viele Tipps und Tricks zum Thema Haussitting findest du in unserem Beitrag hier und in unserem Guide für Haussitting!

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  4. marcellaberlin on

    Hey Sebastian, mal wieder ein toller Artikel! GoCambio kannte ich noch nicht, Herzensdank für diesen Tipp! Das werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Meine Lieblingsmethode, auf Reisen kostenfrei zu wohnen ist das House-Sitting. Darauf bin ich vor einiger Zeit durch Deine Artikel gekommen. Habe auch Dein Buch darüber empfohlen, ich hoffe, das ist in Deinem Sinne 😉 Liebste Grüße, Marcella!

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  5. Marcella on

    Hey Sebastian, leider funktioniert (zumindest auf meinem Mac) der Antwort Button nicht, so dass ich nicht direkt auf Deine Antwort antworten kann. Also, na klar empfehle ich Dich gerne weiter, sind ja tolle Artikel die viele Menschen inspirieren werden. Deshalb habe ich Dich jetzt auch auf Pinterest und Facebook empfohlen 😉 Weiter so, macht echt Spass von Dir zu lesen und es weckt das gewisse Fernweh 🙂

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