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Die 14 unwirklichsten Orte der Welt und wie du dort hinkommst!

Auf deinen Reisen hast du mit Sicherheit schon so einiges erlebt und gesehen. Damit meine ich nicht nur ferne Länder, in denen dich viele krasse Herausforderungen, Abenteuer und fremde Kulturen, mit einer Reihe von faszinierenden Skurrilitäten erwartet haben. Ich meine damit vor allem die Orte, von denen du nie gedacht hättest, dass es sie wirklich gibt!

Wusstest du zum Beispiel, dass es in Ägypten, neben Sphinx und Pyramiden auch eine Weiße Wüste gibt, in der es fast aussieht, wie auf einem anderen Planeten? Oder hast du schon einmal von der Waitomo Glowworm Cave in Neuseeland gehört, die von Tausenden von Glühwürmchen beleuchtet wird?

Im Prinzip ist es ganz egal, wo du gerade unterwegs bist oder wo es als Nächstes für dich hingeht – jede Ecke der Welt ist sehenswert! Falls du allerdings Lust auf Orte hast, die so krass, riesig, genial, schön oder verrückt sind, dass sie total unecht erscheinen, dann ist unsere Liste der 14 unwirklichsten Orte der Welt genau das Richtige für dich!

Nicht von dieser Welt!

Die 14 unwirklichsten Orte der Welt und wie du dort hinkommst!

1. Affenbrotbäume, Madagaskar

Fast überall in Madagaskar findest du richtig krasse und teilweise wirklich riesige Bäume, die mehr als unwirklich aussehen – die sogenannten Baobabs oder Affenbrotbäume! Alles an diesen Pflanzen ist irgendwie verrückt: angefangen bei dem unglaublich dicken Stamm, der in einer eher mickrigen Baumkrone endet, die nur aus ein paar kurzen Ästen besteht, bis hin zu den bizarren Blüten und eiförmigen Früchten, die an langen Stielen, wie Lianen aus den Blättern baumeln.

Von den acht verschiedenen Baobab-Arten kannst du dir sieben in Madagaskar anschauen. Am bekanntesten sind die Bäume der Baobab Allee an der Straße zwischen Morondava und Belon’i Tsiribihina im Westen des Landes. Du kannst den Besuchermengen an der Allee aber auch ganz einfach aus dem Weg gehen, indem du an der Westküste der Insel entlangfährst. Hier findest du überall kleinere und größere Baobab-Gruppen, die teilweise sogar um einiges cooler aussehen. Gerade bei Sonnenuntergang geben die ungewöhnlich geformten Bäume ein echt geniales Bild ab, das so gar nicht von dieser Welt zu sein scheint.

2. Trolltunga, Norwegen

Sicherlich hast du die Bilder des 15 Meter langen, frei schwebenden Felsvorsprungs Trolltunga in Norwegen schon unzählige Male im Internet oder im Fernsehen gesehen. Unbekannt ist die Trollzunge in der Nähe von Odda wirklich nicht mehr, aber trotzdem einer der coolsten Orte überhaupt!

Du erreichst den Felsen nur zu Fuß über einen elf Kilometer langen Wanderweg, bei dem du einiges an Höhenmetern zurücklegst. Ganz wichtig ist hier, dass du bei deiner Vorbereitung die richtige Ausrüstung einplanst, denn je nach Wetterlage ist der Weg nicht nur steil, sondern manchmal auch richtig matschig. Die Trolltunga ist tagsüber recht gut besucht, was nicht nur zu teilweise langen Wartezeiten führen kann, sondern auch die geniale Atmosphäre komplett kaputt macht. Wie gut, dass das Wildzelten für Wanderer in Norwegen erlaubt ist. Packe einfach dein Zelt, deine Isomatte, Schlafsack und ausreichend Proviant in deinen Rucksack und mach eine zweitägige Tour daraus. Dein Zelt kannst du in unmittelbarer Nähe zur Trollzunge aufstellen und so den Sonnenaufgang am nächsten Morgen ganz alleine über dem tiefblauen See auf dem Felsvorsprung genießen – Gänsehaut inklusive!

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Foto kamchatka

3. Weiße Wüste, Ägypten

Etwa 30 Kilometer von der ägyptischen Oase Farafra entfernt erwartet dich ein richtig krasser Ort: die Weiße Wüste! Die teilweise schneeweißen Kalksteinformationen stehen willkürlich aus dem steinigen oder sandigen Boden empor und nehmen dabei jede Menge skurriler Formen an. An manchen Stellen könntest du meinen, du bist mitten auf einem Eisberg gelandet, an anderen Stellen wiederum erinnern die Steinsäulen eher an einen erstarrten Wald aus Eis und Schnee.

Richtig cool ist ein mehrtägiger Kameltrek, bei dem du nicht nur an den ungewöhnlichsten Felsskulpturen und coolsten Palmenoasen vorbeikommst, sondern auch wie ein Nomade mitten in der Wüste übernachtest. Dabei hast du natürlich auch die einmalige Gelegenheit den Sonnenaufgang beziehungsweise -untergang in der Weißen Wüste zu erleben. Es ist wirklich der Hammer, wenn die Sonne den weißen Kalkstein teilweise blutrot zum Leuchten bringt!

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Foto lkunl

4. Bagan, Myanmar

Wenn du in Myanmar unterwegs bist, dann kommst du an Bagan eigentlich nicht vorbei! Auf dem über 40 Quadratkilometer großen Feld stehen über 4.000 Tempel, von denen einige fast 1.000 Jahre alt sind. Manche dieser Tempel sind sogar noch vollständig erhalten und können bedenkenlos von dir erkundet werden.

Bagan lässt sich wegen seiner unglaublichen Größe am besten mit dem Fahrrad erkunden. In Nyaung U. kannst du dir nicht nur ein Bike ausleihen, sondern bekommst auch ausreichend Kartenmaterial. Wenn du deine Route planst, dann halte dich von den empfohlenen Strecken fern – so hast du die Chance, diese geniale Landschaft ganz ungestört zu erleben. Den besten Ausblick über die unzähligen Türme des Tempelfelds hast du, wenn du einen der begehbaren Tempel kurz vor Sonnenuntergang besteigst. Such dir dafür aber unbedingt einen abgelegenen Tempel aus, ansonsten musst du dir deine Aussichtsplattform mit vielen anderen Leuten teilen. Richtig genial ist auch ein Flug mit einem Heißluftballon, bei dem du die einzigartige Aussicht bei Sonnenaufgang aus einer ganz besonderen Perspektive genießen kannst.

Tipp: Was sich in Myanmar sonst noch lohnt, inklusive ein paar cooler Geheimtipps erfährst du in meinem Podcast mit Stefanie Schindler!

5. Kolmanskop, Namibia

Auch wenn du eigentlich nicht der Typ bist, der sich gern in Städten rumdrückt – auf deiner Namibiareise solltest du dir die Ortschaft Kolmanskop nicht entgehen lassen! Hier findest du unter anderem eine Kegelbahn, ein Krankenhaus, ein Casino sowie eine Limonadenfabrik und trotzdem ist es fast sicher, dass du bei deinem Besuch in der Wüstenstadt keinem einzigen Menschen über den Weg läufst. Grund dafür: Kolmanskop ist eine echte Geisterstadt!

Vor fast 100 Jahren ging es in dem Ort in der Nähe von Lüderitz dank der Diamanten, die es hier im Überfluss gab, noch voll zur Sache! Die Häuser waren belebt und Kolmanskop war als die reichste Stadt Afrikas bekannt. Nach dem Ersten Weltkrieg nahmen die Diamantenfunde allerdings ab und immer mehr Leute suchten ihr Glück woanders. Mittlerweile hat der Wüstensand einen Großteil der riesigen und luxuriösen Häuser unter sich begraben. Die Atmosphäre, wenn du durch die verlassenen Gebäude wanderst, in denen sich teilweise ganze Dünen befinden, ist wirklich total genial.

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Foto obencem

6. Giant’s Causeway, Nordirland

Irland ist schließlich bekannt für krasse Küsten und richtig hohe Klippen – an der Küste Nordirlands wartet allerdings etwas richtig geniales auf dich: Der Giant’s Causeway! Der Damm des Riesen besteht aus ungefähr 37.000 sechseckigen Basaltsäulen, die dicht aneinander gedrängt aus dem Wasser ragen. Offiziell ist dieses Naturdenkmal vor 60 Millionen Jahren bei einem unterirdischen Vulkanausbruch entstanden, aber die legendäre Entstehungsgeschichte der Iren ist viel cooler. Dabei hat der Riese Fionn mac Cumhaill die Felssäulen ins Wasser geworfen, um eine Brücke zu dem feindlichen Riesen Benandonner auf der schottischen Insel Staffa zu bauen.

Ganz ehrlich, wenn du dich am Giant’s Causeway an der Nordküste der Grafschaft Antrim in Ruhe umschaust und die teilweise riesigen Säulen aus dem Wasser ragen siehst, die alle eine perfekte sechseckige Form zu haben scheinen, ist es nicht schwer, die Geschichte von Fionn und seinem Kriegszug übers Meer zu glauben! Übrigens: Nur 20 Minuten weiter im Landesinneren wartet mit den Dark Hedges eine der coolsten Alleen der Welt auf dich. Die enge Straße ist nur ein paar Meter lang, wird aber von gewaltigen und knorrigen Bäumen umgeben und öfter mal vom Geist der „White Lady“ heimgesucht.

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Foto efired

7. Tianzi Gebirge, China

Falls dich eines deiner nächsten Abenteuer nach China führt, dann lohnt es sich auf jeden Fall ein paar Tage im Wulingyuan Nationalpark in der Provinz Hunan einzuplanen, um das Tianzi Gebirge zu erkunden. Die Berge hier sind alles andere als gewöhnlich, anstelle eines üblichen Gebirges mit gewaltigen Höhenzügen findest du hier bizarre Steinpfeiler, die bis zu 1.000 Meter aus einem dichten Urwald in die Höhe ragen. Besonders skurril ist, dass der Urwald auf den Gipfeln dieser riesigen Säulen oft einfach weiterwächst.

Die meisten Besucher machen sich von der Stadt Zhangjiajie aus auf den Weg in die Berge. Das macht auch Sinn, denn hier kannst du nicht nur die Aussicht von einer 480 Meter langen Glasbrücke, die sich über einen Canyon spannt, genießen, sondern hast vom Huangshi Zhai Plateau in 1.048 Metern Höhe auch einen richtig genialen Blick über die grünen Spitzen der Sandsteinsäulen. Ganz besonders cool ist es hier am Morgen, wenn der Nebel aus den Tälern aufzieht und du dadurch nur die Gipfel, aber nicht den Boden siehst, fast so, als würden die Tianzi Berge einfach in der Luft schweben – der absolute Hammer!

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Foto Anna_Om

8. Vatnajökull Eishöhlen, Island

Dein Abenteuer auf der Insel Island steckt voller richtig cooler Highlights, die alle nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Die Eishöhlen im Gletscher Vatnajökull sind aber noch einmal eine ganz andere Nummer! Eine Tour durch so eine Höhle ist der Hammer, denn durch den Druck des Eises und des einfallenden Lichts leuchten die eisigen Wände an manchen Stellen schon fast in einem hellen Neonblau, was einen extremen Kontrast zu dem tiefen Dunkelblau bildet, das den Rest der Höhle ausmacht. Wenn du Glück hast, kommst du auf deiner Begehung auch an unterirdischen Flüssen oder sogar Wasserfällen vorbei, die für einen noch krasseren Anblick sorgen!

Der Vatnajökull ist mit einem Eisvolumen von über 3.000 Kubikkilometern einer der größten Gletscher der Welt und ständig in Bewegung, sodass er seine Besucher jedes Jahr mit neuen krassen Eishöhlen überrascht. Das Coole daran ist, dass du jeden Winter an den Gletscher fahren kannst, um eine oder mehrere der eisigen Höhlen zu erkunden und dabei garantiert immer etwas Neues entdeckst. In manchen Jahren hast du die Auswahl von jeder Menge begehbarer Eishöhlen, die teilweise bis zu 100 Meter oder mehr ins Innere des Vatnajökull führen, und manchmal gibt es vielleicht nur zwei. Genauso willkürlich wie die Anzahl und Größe ist auch jedes Jahr die Lage der Gletscherhöhlen. Die Leute von Extreme Island oder Local Guide of Vatnajökull wissen aber immer als Erste, wo sich die coolsten Höhlen des Jahres befinden.

9. Kaindysee, Kasachstan

Richtig geniale Orte, die dich ins Staunen versetzen, gibt es natürlich nicht nur an Land, sondern auch im Wasser, genauer gesagt unter Wasser, wie zum Beispiel mitten im Kaindysee in Kasachstan. Der Bergsee im Osten der Stadt Almaty ist vor ungefähr 100 Jahren nach einem Erdrutsch entstanden und füllt sich seitdem immer mehr mit Wasser.

Das Coole daran ist, dass der damalige Wald nun zum Grund des Sees geworden ist. Die kahlen Baumkronen ragen wie überdimensionale Zahnstocher aus dem türkisblauen Wasser. Dieser Anblick allein sieht schon genial aus – unter Wasser wird es aber noch viel abenteuerlicher! Die Stämme und Äste der Bäume sind mittlerweile total mit Algen überwuchert, die schon fast an Lianen aus einem Dschungel erinnern. Das wenige Licht, das durchs Wasser bis nach unten dringt, sorgt für eine richtig geniale und einzigartige Atmosphäre, wenn du durch den Unterwasserwald tauchst. Gerade im Winter, wenn du zum Tauchen durch ein kleines Loch im Eis in den Kaindysee einsteigst und sich über dir eine weiße Eisschicht befindet, während du zwischen den Baumstämmen umhertauchst, könntest du auch genauso gut auf irgendeinem fernen Planeten sein!

10. Waitomo Glowworm Cave, Neuseeland

Neuseeland ist eines meiner absoluten Lieblingsländer. Das liegt vor allem an der genialen Landschaft, die auch ein paar richtig krasse und unwirkliche Orte zu bieten hat. Ganz besonders cool ist die Waitomo Glowworm Cave in der Nähe von Auckland auf der Nordinsel Neuseelands. Wie der Name schon sagt, wird diese Höhle von jeder Menge Glühwürmchen, die eigentlich keine Glühwürmchen, sondern Mückenlarven sind und an der Decke hängen, in einem blauen Licht beleuchtet. Zusammen mit den vielen Tropfsteinen, die sich außerdem in der Höhle gebildet haben, sieht das wirklich unglaublich genial aus!

Durch das gesamte Höhlensystem fließt außerdem ein Fluss, was bedeutet, dass du entweder ganz gemütlich auf einer Bootstour die Höhle mit dem integrierten bläulich schimmernden Sternenhimmel erkunden, oder deinen Besuch mit Canyoning, Rafting oder Zip-Lining richtig abenteuerlich gestalten kannst.

11. Retba See, Senegal

Im afrikanischen Land Senegal wartet etwas richtig Skurriles auf dich, das es so auf der Welt nirgendwo anders gibt: Der Retba See oder auf Französisch auch sehr treffend Lac Rose genannt. Der Name kommt von der kräftigen rosaroten Farbe des Wassers!

Diese Farbe verdankt der Salzsee kleinen Cyanobakterien, die gerade in der Trockenzeit zu Höchstleistungen auflaufen und den See total unwirklich in einem knalligen Pink erstrahlen lassen. Den etwa drei Quadratkilometer großen Retba See erreichst du von Senegals Hauptstadt Dakar aus, wenn du etwa 35 Kilometer Richtung Atlantikküste fährst. Pack auf jeden Fall auch deine Schwimmsachen ein, denn der See hat einen ziemlich hohen Salzgehalt, sodass du dich – wie im Toten Meer – einfach auf der abgefahrenen rosa Oberfläche treiben lassen kannst.

12. Son Doong Cave, Vietnam

Kannst du dir eine Höhle vorstellen, die so groß ist, dass eine Boeing 747 problemlos durch die Gänge fliegen könnte? Die Son Doong Cave in Vietnam ist genau so eine Höhle. Sie besteht aus über 150 verschiedenen Höhlen und ist mit Abstand die größte Höhle der Welt!

Die Hang Son Doong ist so gigantisch, dass sich in ihr eine komplett andere Welt inklusive jeder Menge großer und kleiner Flüsse, Seen, Strände und sogar zwei Dschungeln befindet. Aber die Höhle hat nicht nur ihren ganz eigenen und total unwirklichen Lebensraum geschaffen, sondern macht auch ihr eigenes Wetter – nicht selten ziehen während deiner Höhlentour unterirdische Wolken über deinen Kopf hinweg! Am besten erkundest du die Son Doong Höhle bei einer richtig genialen mehrtägigen Tour, auf der du kletterst, rutschst, schwimmst und dich abseilst. Aber das Coolste sind ganz klar die Nächte, die du am Lagerfeuer an einem unterirdischen Strand verbringst! Falls du dich jetzt am liebsten sofort in dein Abenteuer in Vietnam stürzen willst, um dir diesen unglaublich genialen Ort mit eigenen Augen anzusehen, kannst du auf National Geographic bei einer virtuellen Höhlentour dein Fernweh vorübergehend etwas stillen!

13. Fingal’s Cave, Staffa, Schottland

Die schottische Insel Staffa ist nur 200 mal 600 Meter groß und unbewohnt, allerdings gerade deswegen immer einen Abstecher wert, falls du in Schottland unterwegs bist. Staffa ist das berühmte Ende des in Nordirland beginnenden Giant’s Causeway. Wie an der Küste Nordirlands findest du auch hier die bizarren sechseckigen Basaltsäulen, die der Legende nach von einem wütenden Riesen erschaffen wurden und der Wissenschaft nach das Resultat eines gigantischen unterirdischen Vulkanausbruchs sind.

Doch egal, wie die Felssäulen entstanden sind, aus denen die kleine Insel vor der Westküste Schottlands besteht, fest steht: sie bilden ein wirklich geniales Bild. Vor allem, wenn du auf einem Pfad, der dich auf den Spitzen der Säulen am äußersten Rand der Insel entlang führt, zur Fingalshöhle hinabsteigst und dabei immer wieder den Eindruck hast auf einem anderen Planeten unterwegs zu sein. Die Höhle an sich wird von den vielen dünnen Säulen, die sich zu dicken Pfeilern zusammengeschlossen haben, getragen und geht richtig tief in den Fels hinein. Auf dem schmalen Pfad kannst du relativ weit reinlaufen – über dir hängen die sechseckigen Felsstränge in einem Bogen von der Decke und unter dir bildet das Meer einen Fluss, der bis ans Ende der Höhle fließt, die irgendwie gar nicht wie eine Höhle, sondern eher eine Halle aussieht. Mit Staffatours kannst du deine Bootstour nicht nur im Voraus buchen, sondern auch gleichzeitig noch ein paar andere coole Nachbarinseln erkunden!

14. Tunnel der Liebe, Klevan, Ukraine

Ganz in der Nähe der kleinen ukrainischen Siedlung Klevan wartet nicht nur ein unwirklicher, sondern auch ein total romantischer Ort auf dich: der Tunnel der Liebe! Dieser coole Platz ist nicht komplett durch Zufall entstanden. Für eine Bahn, die eine nahe gelegene Fabrik mit Holz beliefern sollte, wurden etwa drei Kilometer Schienen einmal quer durch den Wald verlegt. Die angrenzenden Bäume haben rund um die Schneise für den Zug einen grünen Tunnel gebildet, der komplett geschlossen ist.

Heutzutage fährt die Bahn nur noch dreimal am Tag, in der übrigen Zeit triffst du hier vor allem auf spazierende Paare, die dem krassen Tunnel aus Zweigen und Blättern auch seinen Namen geben. Wenn du einer Legende der Einheimischen glaubst, dann hat jedes Paar, das gemeinsam einmal komplett durch den Tunnel spaziert einen Wunsch frei! Falls du alleine unterwegs bist, lohnt sich ein Besuch im Tunnel der Liebe aber trotzdem. Dabei ist es übrigens ganz egal, wann es dich in die Ukraine verschlägt. Im Sommer ist es hier besonders am Mittag richtig cool, wenn die Sonne die Blätter über dir so richtig zum Leuchten bringt. Falls die Sonne nicht scheint, bleibst du unter dem dichten Pflanzendach bei Regen aber auf jeden Fall trocken und im Winter verwandelt sich der grüne Tunnel in einen Gang aus Eis und Schnee.

Geniale Orte, die sprachlos machen!

Als reisehungriger Abenteurer und Adrenalinjunkie befindest du dich immer auf der Suche nach krassen Herausforderungen, die dich an deine Grenzen bringen, und nach neuen Orten, die du noch nicht gesehen hast. Dabei willst du aber vor allem die Ecken der Welt entdecken, die dich total umhauen!

Egal, ob dich dein nächstes Abenteuer an den Giant’s Causeway nach Nordirland und seiner riesenhaften Legende, an den pinken Retba See nach Afrika oder nach Vietnam in die größte Höhle der Welt führt, an all diesen Orten wirst du erst einmal ein paar Minuten mit offenem Mund staunen, bevor du dich mehrmals kneifst, weil es einfach so unglaublich erscheint, dass diese riesigen, skurrilen und krassen Orte wirklich existieren!

Warst du schon einmal an einem Ort, der nicht von dieser Welt war? Welche unwirklichen Orte fehlen deiner Meinung nach noch in unserer Liste?

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3 Kommentare zu „Die 14 unwirklichsten Orte der Welt und wie du dort hinkommst!

  1. Vanessa on

    Das sind wirklich geniale Orte! 🙂 Die Glowworm Caves hab ich schon gesehen, die waren echt schön, nur die Tour leider viel zu kurz. Mein unwirklichster Ort bisher, die Miniques und Miscanti Lagunen in Chile. Lg Vanessa

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  2. Siegfried on

    Danke für die Inspiration, besonders die Umgebung und der Kaindysee haben mich fasziniert. Kasachstan stand bisher noch nicht auf meiner Reisekarte, vielleicht ändert sich das ja bald. Vielen Dank nochmal
    Grüße Siegfried

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