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Sicher unterwegs: Diese Versicherungen solltest du für deinen Roadtrip abschließen!

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Es gibt kaum eine schönere Art zu Reisen, als Roadtrips! Es ist dieses Gefühl der absoluten Freiheit, die Möglichkeit, spontan entscheiden zu können, wo es heute hingeht, und eben dieser ganz besondere Lifestyle, im Auto zu leben.

Allerdings gibt es auch die nicht ganz so schönen Erlebnisse auf Roadtrips: Du wirst plötzlich krank, hast einen Unfall gebaut und verletzt dich oder gar andere Personen schlimm, oder dein Auto wird aufgebrochen und ausgeraubt – auch uns sind einige dieser Situationen schon passiert.

Egal was es ist, so ein Erlebnis ist nie toll und besonders nicht auf Reisen, wenn für dich sowieso schon alles neu und fremd ist, du dich womöglich nicht zurecht findest oder die Sprache nicht sprichst und zudem niemanden kennst, der dir helfen kann.

Du kannst dich allerdings schon zuhause auf eine solche Situation vorbereiten, das Stichwort lautetet: Versicherungen! Wie wichtig Versicherungen für deine Roadtrips sind, welche du unbedingt abschließen solltest und worauf du bei der Wahl achten musst, verraten wir dir in diesem Beitrag – los geht‘s!

Welche Versicherungen du für deinen Roadtrip brauchst und worauf du bei der Wahl achten solltest!

Sicher ist sicher: Ohne Versicherungen los zu reisen ist naiv!

Wir kennen tatsächlich viele Reisende, die ohne Versicherungen losfahren. Sie sind der Meinung, ihnen würde sowieso nichts passieren und wenn, dann sind es nur kleine Wehwehchen, die mit einem Besuch in der Apotheke und ein paar Standard-Medikamenten schnell wieder verschwinden, oder kleine Pannen, die ein kurzer Werkstattbesuch ungeschehen macht – und ins eigene Auto bricht doch sowieso niemand ein.

Auch wenn es nun etwas hart klingt: So zu denken ist schlichtweg naiv. Zwar passieren die meisten Unfälle tatsächlich im Haushalt, jedoch gehört Autofahren zu den gefährlichsten Arten sich fort zu bewegen und es passieren schnell Unfälle, insbesondere, wenn du in einem anderen Land unterwegs bist, die dortige Fahrweise ganz anders ist als zuhause – und das ist sie meistens – oder sogar Links- statt Rechtsverkehr herrscht.

Außerdem kannst du auch on the road krank werden, denn Reisen bedeutet für deinen Körper zuallererst einmal Stress: Alles ist neu, die Routine ist weg, womöglich sind das Klima und Essen anders und und und. Allein Klimaanlagen haben schon viele Leute krank gemacht. Und das ausgerechnet dein Auto von Dieben verschont bleibt, ist ein Märchen, egal wie sicher du es parkst, wie gut du es generell absicherst oder wie schäbig und somit unattraktiv es für Diebe vielleicht aussehen mag.

Auf Roadtrips kann vieles passieren und teilweise auch richtig Schlimmes, deshalb ist es umso wichtiger, dass du dich bereits vorher informierst und mithilfe der richtigen Versicherungen absicherst. Zwar können Versicherungen nicht ungeschehen machen, was passiert ist, aber sie können zumindest den Schaden mindern und dafür sorgen, dass du im Falle einer Krankheit oder Verletzung gut behandelt wirst und andererseits nicht auf den Kosten, oder zumindest nicht auf allen, sitzen bleibst.

Schauen wir uns nun an, welche Versicherungen du unbedingt vor und für deinen Roadtrip abschließen solltest und worauf du bei der Wahl achten solltest:

1. Das A und O: eine gute Auslandskrankenversicherung!

Das Allerwichtigste im Leben ist die eigene Gesundheit, das eigene Leben. Deshalb solltest du für jede Reise, egal ob nun Roadtrip, eine Flugreise in die Ferne oder ein längeres Trekkingabenteuer, eine Auslandskrankenversicherung abschließen!

Was steckt hinter einer Auslandskrankenversicherung?

Deine gewöhnliche Krankenversicherung deckt den Kauf von Medikamenten, Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte oder Operationen im Ausland nämlich nur teilweise oder gar nicht ab. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) gilt zwar auch für Reisen innerhalb Europas bzw. der Europäischen Union (EU) und dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), dass aber nur für eine gewisse Dauer. Wie lange der Versicherungsschutz besteht, hängt von deiner Krankenversicherung ab – meistens sind es aber nicht mehr als 3 Wochen. Sobald du allerdings länger oder außerhalb Europas unterwegs bist, besteht kein Versicherungsschutz mehr und genau hier springt die Auslandskrankenversicherung ein.

Tipp für Privatversicherte: Auch wenn du privat versichert bist, solltest du dich bei deiner Versicherung über den genauen Leistungsumfang erkundigen. In der Regel musst du auch hier eine extra Auslandskrankenversicherung abschließen.

Versicherung Roadtrip

Worauf muss ich bei der Wahl meiner Auslandskrankenversicherung achten?

Es gibt eine Menge unterschiedlicher Anbieter und Tarife, was die Wahl der richtigen Auslandkrankenversicherung manchmal ganz schön schwierig macht. Wichtig ist, dass die Versicherung zu dir und deinen Wünschen passt. Um dir die Wahl ein weniger leichter zu machen, gibt’s hier ein paar Punkte, auf die du besonders achten solltest:

Selbstbeteiligung im Schadensfall

Viele Tarife haben eine sogenannte Selbstbeteiligung, das bedeutet, dass du dich mit einem vertraglich festgelegten Betrag beteiligen musst, sobald es zum Schadensfall kommt. Dieser Betrag liegt in der Regel zwischen 100 und 500 Euro und hat natürlich auch einen Einfluss darauf, wie teuer dein Tarif an sich ist: Umso höher die Selbstbeteiligung, umso günstiger ist der Tarif.

Konkret funktioniert das so: Wenn du beispielsweise eine Selbstbeteiligung von 200 Euro hast und dich nun auf deinem Roadtrip erkältest, musst du den Arztbesuch und die Medikamente bis zu einer Höhe von 200 Euro selbst bezahlen. Erst nachdem dieser Betrag überschritten wurde, übernimmt deine Auslandskrankenversicherung die weiteren Kosten.

Es gibt aber auch einige Versicherungen, die Tarife ohne Selbstbehalt anbieten. Hier musst du also nicht erst ins eigene Portemonnaie greifen und bekommst auch die Kosten bei kleineren Beträgen erstattet – das sorgt natürlich für einen noch entspannteren Roadtrip!

Achte bei der Wahl deiner Auslandskrankenversicherung also darauf, ob ein Selbstbehalt Teil des Vertrages ist oder nicht, und wenn ja, wie hoch dieser im Schadensfall ist.

Medizinisch sinnvoller Rücktransport

Ein wirklich wichtiger Punkt ist, dass ein medizinisch sinnvoller Rücktransport von deiner Versicherung übernommen wird. Es kann sein, dass du mit deinem Auto in einem Land unterwegs bist, in dem die medizinische Versorgung nicht so gut ist wie zuhause. In diesem Fall springt deine Versicherung ein und lässt dich zurück nach Hause transportieren, um sicher zu stellen, dass du die bestmögliche Behandlung bekommst.

So ein Rücktransport kann schnell teuer werden, am besten wählst du deshalb einen Tarif bei dem die Kosten zu 100% abgedeckt werden. Du möchtest in so einem Fall wirklich nicht anfangen müssen zu rechnen, ob du dir einen Krankenrücktransport leisten kannst oder nicht.

Ambulante und stationäre Heilbehandlung & Krankenhaustagegeld

Des Weiteren solltest du darauf achten, dass sowohl die ambulante als auch stationäre Heilbehandlung zu 100% übernommen wird, und hier nicht irgendwelche Klauseln im Vertrag stehen. Wirf zudem einen Blick auf die Höhe des Krankenhaustagegeldes. Das ist der Betrag, denn du pro Tag gezahlt bekommst, solltest du im Krankenhaus bleiben müssen. Dieser variiert auch je nach Versicherung und Tarif, liegt in der Regel aber bei 10-50 Euro pro Tag im Ausland.

Zahnbehandlung

Auch deine Zähne können bei einem Roadtrip auf einmal anfangen weh zu tun. Für diesen Fall ist es natürlich wichtig, dass deine Versicherung die Kosten für eine Zahnbehandlung ebenfalls übernimmt und das am besten auch zu 100%!

Dauer und Anzahl der Reisen

Zu guter Letzt musst du bei der Wahl deiner Auslandskrankenversicherung auf die Dauer und die Anzahl der versicherten Reisen achten – denn hier gibt es je nach Anbieter und Tarif große Unterschiede.

Es gibt zum Beispiel Tarife, die nur die ersten 8 Wochen einer Reise übernehmen, dafür aber beliebig viele Reisen innerhalb eines Jahres. Das sind oftmals Jahresreiseversicherungen. Während andere Tarife Versicherungsschutz für einzelne Reisen anbieten, die bis zu einem Jahr dauern können.

Extra-Tipp: Wenn du planst mit deinem Auto länger unterwegs zu sein und gar eine Weltreise im Overlanding-Stil zu machen, solltest du dich nach sogenannten Langzeit-Auslandskrankenversicherungen umschauen. Diese richten sich in erster Linie an Expats und übernehmen Auslandsaufenthalte von bis zu 5 Jahren.

Sind die USA und Kanada inkludiert?

Übrigens: Nicht nur die Dauer und Anzahl deiner Reisen, sondern insbesondere auch die Länder, die du mit deinem Auto unsicher machen willst, spielen eine große Rolle in der Berechnung deines Tarifs. Zwei Länder, die hier so gut wie immer extra gelistet werden, sind die USA und Kanada.

In diesen beiden Ländern sind die Kosten für Arztbehandlungen und insbesondere für Operationen und Krankenhausaufenthalte so hoch, dass die meisten Versicherungsanbieter Tarife mit und ohne diese Länder anbieten. Sobald diese Länder inkludiert sind, zahlst du in der Regel deutlich mehr. Wenn du also vorhast, nach Kanada oder in die USA zu reisen, achte darauf, dass diese Länder auch in deiner Versicherung abgedeckt sind!

Versicherung Roadtrip

Versicherungs-Tipp: Die Reiseversicherung der Barmenia

Eine gute Auslandskrankenversicherung bietet beispielsweise die Barmenia mit ihrer Reiseversicherung. In dieser sind alle wichtigen Leistungen inkludiert, du bekommst weltweiten Versicherungsschutz und hast keinen Selbstbehalt. Du kannst zwischen zwei Tarifen wählen: dem Tarif „Travel“ für Reisen von bis zu 8 Wochen und dem Tarif „Travel Day“, der Einzelreisen von 3 bis zu 365 Tage abdeckt.

Das Tolle bei Barmenia ist außerdem, dass du hier weitere wichtige Reisepolicen zusätzlich abschließen kannst, wie beispielsweise eine Reise-Unfallversicherung, eine Reise-Rücktrittsversicherung, eine Reise-Gepäckversicherung oder eine Reise-Haftpflichtversicherung. Somit kannst du einen auf deine individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Versicherungsschutz zusammenstellen und bist für deinen Roadtrip wirklich gut abgesichert.

Was diese Versicherungen im Einzelnen abdecken und warum du auch auf diese während deines Roadtrips nicht verzichten solltest, erklären wir dir jetzt.

2. Reise-Unfallversicherung

Während deine Krankenversicherung in der Regel nur die Behandlungskosten und Medikamente sowie gegebenenfalls ein Krankengeld zahlt, übernimmt deine Unfallversicherung vereinfacht ausgedrückt alle weiteren Kosten, die aufgrund eines Unfalls und einer damit womöglich verbundenen Invalidität entstehen. Solltest du bei einer Wanderung beispielsweise abstürzen und dich dabei so schwer verletzen, dass du anschließend im Rollstuhl sitzt, übernimmt deine Unfallversicherung auch die Kosten, um deine Wohnung rollstuhlgerecht umzubauen.

Dabei wird ein Unfall von den Versicherungen wie folgt definiert: „Ein plötzliches und von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, wodurch die betreffende Person unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.“ Wichtig ist hier natürlich der Punkt „unfreiwillig“: Solltest du dich freiwillig einer großen Gefahr aussetzen und so einen Unfall bewusst riskieren, ist dies nicht versichert – dies gilt aber nicht, wenn du dich zum Beispiel einer Gefahr aussetzt, um anderen Menschen oder auch Tieren das Leben zu retten. Die Rede ist eher von risikoreichen Hobbys wie Fallschirmspringen oder Autorennen, aber auch hier kannst du dich entsprechend extra Unfall versichern lassen.

Gerade auf Reisen ist die Unfallgefahr natürlich groß, schließlich willst du auf deinem Roadtrip auch etwas erleben: hier eine Wanderung, dort ein Klettersteig in schwindelerregender Höhe, woanders ein Canyoning-Trip samt Sprung in die Tiefe, an dem einen Strand eine geniale Surf-Session und am anderen Strand ein schneller Galopp auf dem Rücken eines Pferdes – und die Unfallgefahr stürzt sich stets mit dir ins Abenteuer.
Aus diesem Grund ist es eine gute Entscheidung, auch noch eine private Unfallversicherung für deine Reise abzuschließen, solltest du nicht sowieso schon eine besitzen.

3. Reise-Rücktrittsversicherung

Wie es der Begriff bereits verrät, springt deine Reise-Rücktrittsversicherung dann ein, wenn du deine Reise doch nicht antreten kannst. Auch hier gelten natürlich wieder bestimmte Bedingungen: Solltest du vor der Reise so stark erkranken oder dich so schwer verletzen, dass die Reise für dich unzumutbar ist, tritt deine Reise-Rücktrittsversicherung in Kraft und übernimmt die (Stornierungs-)Kosten deiner Reise. Sie tritt auch in Kraft, sollte einer deiner näheren Familienmitglieder kurz vor deiner Reise verstorben sein.
Ebenfalls als Gründe für eine Unzumutbarkeit gelten in der Regel erhebliche Schäden an deinem Eigentum, wie beispielsweise ein Brand in deiner Wohnung, oder auch eine unerwartete Kündigung deines Jobs genauso wie eine unerwartete Aufnahme eines neuen Arbeitsverhältnisses. Wie du merkst, gibt es einige Situationen, die deinem Roadtrip mehr oder weniger plötzlich entgegenstehen und in so einem Fall ist es natürlich eine große Entlastung, wenn du nicht auf den Kosten deiner Reise sitzen bleibst.

4. Reise-Gepäckversicherung

Es passiert schneller, als du vielleicht denkst: Deine Sachen werden aus dem Auto oder gar aus deinem Rucksack geklaut – auch uns ist genau das gerade erst passiert. In so einem Fall springt (unter bestimmten Bedingungen) deine Reise-Gepäckversicherung ein und übernimmt den Schaden je nach Anbieter und Tarif komplett oder bis zu einer gewissen Höchstgrenze. Die Reise-Gepäckversicherung versichert also alle Sachen, die du auf deiner Reise mit dir führst. So sind nicht nur deine Wertgegenstände oder Anziehsachen mitversichert, auch Sportgeräte wie dein Surfboard oder Fahrrad gehören je nach Tarif dazu.

Allerdings gibt es hier einige Klauseln zu beachten, die gerade für Roadtrips wichtig sind: Solltest du dein Auto unbeaufsichtigt stehen lassen, sind deine Wertsachen wie deine Kamera oder dein Laptop in der Regel nicht versichert. Wenn du deinen Wagen hingegen auf einem offiziellen Campingplatz stehen lässt und die Gegenstände in nicht einsehbaren und ordnungsgemäß verschlossenen Behältnissen aufbewahrst, sind diese gegen Diebstahl abgesichert. Sollte deine Kamera zum Beispiel gut erkennbar auf dem Beifahrersitz liegen, ist das fahrlässig und demnach natürlich nicht versichert.

Während dein Surfboard nur in der Zeit versichert ist, in der du es nicht nutzt. Damit der Versicherungsschutz besteht, muss es allerdings mit einem Schloss an deinem Auto abgesichert werden. Hier spielt es dann aber keine Rolle, ob dein Auto während des Diebstahls auf einem gewöhnlichen Parkplatz oder einem offiziellen Campingplatz steht.

Solltest du deinen Roadtrip nicht zuhause starten, sondern die erste Strecke mit dem Flugzeug zurücklegen und anschließend mit einem Mietwagen weiterfahren, ist dein Reisegepäck auch versichert, sollte es zu spät am Zielort ankommen. Wenn dein Rucksack also einfach nicht auf dem Gepäckbank erscheint und erst am nächsten Tag oder noch später ankommt, und du deshalb neue Anziehsachen kaufen musst, werden diese Kosten zu einem gewissen Prozentsatz übernommen, meistens gilt aber auch hier wieder ein Höchstsatz.

Für den Fall, dass dein Portemonnaie geklaut wird, solltest du in den Klauseln deiner Reise-Gepäckversicherung noch darauf achten, ob die Kosten für die Wiederbeschaffung deines Ausweises, Reisepasses und deiner Kraftfahrzeug-Papiere übernommen werden. Denn die amtlichen Gebühren, die du nach deiner Rückkehr zuhause bezahlen musst, können zusammen schnell einen höheren Betrag ergeben. Ob du es glaubst oder nicht: Allein die Erstattung der Anzeige hier in Deutschland hat mich beispielsweise 8 Euro gekostet!

Übrigens: Smartphones, Drohnen, Bargeld und Dokumente sind in der Regel bei Reise-Gepäckversicherungen nicht mitversichert.

5. (Reise-)Haftpflichtversicherung

Gleich vorweg: Solltest du noch keine private Haftpflichtversicherung haben, dann kümmere dich direkt um eine! Eine Haftpflichtversicherung übernimmt Kosten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die durch dich entstehen. Solltest du also zum Beispiel bei deinem Roadtrip aus Versehen den Campingstuhl deines Nachbarn kaputt machen, kommt deine Haftpflichtversicherung für den Schaden auf. Gleiches gilt, solltest du beispielsweise aus Versehen den schweren Dutch Oven auf den Fuß eines anderen fallen lassen und diese Person schwer verletzen – auch hier kommt deine Haftpflichtversicherung ins Spiel.

Wie du dir vorstellen kannst, können die Kosten für solche Schäden schnell ins Unermessliche gehen, insbesondere wenn es sich um Personenschäden handelt – genau aus diesem Grund ist eine private Haftpflichtversicherung so wichtig!

In der Regel gilt deine gewöhnliche Haftpflichtversicherung auch im Ausland, meistens allerdings nur für einen begrenzten Zeitraum. Entweder sprichst du mit deinem Versicherungsanbieter und lässt diesen Zeitraum gegebenenfalls verlängern, oder du schließt eine Reise-Haftpflichtversicherung ab. Egal wie, solltest du dich nicht ohne eine Haftpflichtversicherung auf den Weg machen!

Versicherung Roadtrip

6. Hausratsversicherung

Ähnlich wie bei der Haftpflichtversicherung gilt: Schließe unbedingt eine Hausratsversicherung ab! Diese versichert deinen kompletten Hausrat, also all deinen Besitz, der sich bei dir zuhause befindet. Wenn also bei dir zuhause eingebrochen wird, während du auf deinem Roadtrip die Straßen unsicher machst, oder ein Wasserschaden oder gar ein Feuer deine Sachen zerstört, greift diese Versicherung ein und übernimmt die Kosten der Schäden – und gerade wenn du längere Zeit nicht zuhause bist, ist die Einbruchsgefahr natürlich größer.

Zudem sichert deine Hausratsversicherung im Rahmen der sogenannten Außenversicherung übrigens auch deinen Hausrat auf Reisen ab, also die Dinge, die für gewöhnlich Teil deines Hausrats sind und die du nun bei deinem Roadtrip dabei hast. Allerdings ist der Versicherungsschutz nicht so umfangreich wie bei einer Reise-Gepäckversicherung.

7. KFZ-Vericherung

Eine weitere wichtige Versicherung ist natürlich die Kfz-Versicherung, hier gibt es einmal die Kfz-Haftpflicht, sowie eine Vollkasko- und Teilkaskoversicherung. Während erstere in Deutschland Pflicht ist und ähnlich wie deine private Haftpflichtversicherung Personen-, Sach- und Vermögensschäden abdeckt, die durch dein Auto bzw. durch das Fahren deines Autos entstehen, ist eine Kaskoversicherung freiwillig.

Dennoch macht so eine Kaskoversicherung absolut Sinn, gerade wenn du auf einem Roadtrip unterwegs bist. Die Teilkasko deckt Schäden am Auto ab, die durch Diebstahl, Brand, Sturm oder ähnliches entstanden sind. Bei uns wurde beispielsweise die Scheibe eingeschlagen und auch das Handschuhfach sowie die Mittelkonsole aufgebrochen, die entstandenen Kosten für diesen Schaden beliefen sich auf über 3.000 Euro und wurden zum Glück von unserer Teilkaskoversicherung übernommen.

Die Vollkaskoversicherung greift hingegen ein, wenn an deinem Auto Schäden durch einen Unfall entstanden sind, wenn deine Reifen zum Beispiel platzen oder dein Auto mutwillig von anderen beschädigt wurde.

Du merkst schon: Ohne eine Vollkaskoversicherung solltest du nicht in deinen Roadtrip starten!

8. Extra: Der Schutzbrief / Pannenhilfe

Um wirklich optimal für deinen Roadtrip abgesichert zu sein, solltest du noch einen Autoschutzbrief bzw. eine Pannenhilfe beantragen. Dazu musst du entweder Mitglied in einem Automobilclub werden oder kannst dich an einen Kfz-Versicherer wenden.

Die Pannenhilfe springt ein, solltest du unterwegs eine Panne oder eben einen Unfall haben. Dabei übernimmt sie vor allem Organisatorisches wie das Abschleppen deines Wagens, aber eben auch die Kosten davon sowie die eines Werkstattbesuches. Gerade bei einem Roadtrip im Ausland macht so ein Versicherungsschutz Sinn, denn zu den Leistungen gehören je nach Tarif nicht nur die Wiederherstellung der Fahrbereitschaft und das Abschleppen deines Wagens, sondern auch die Bergung oder Verschrottung, sowie die Fahrzeugverzollung.

Außerdem werden die Kosten für Weiterfahrt oder Rückfahrt sowie für einen Mietwagen übernommen. Solltest du wegen eines längeren Werkstattbesuchs in einem Hotel übernachten müssen, werden auch diese Kosten für eine gewisse Anzahl von Nächten übernommen. Sollte dein Auto untergestellt werden oder du Ersatzschlüssel benötigen, bleibst du auch auf diesen Kosten nicht sitzen.

Sicher unterwegs dank den richtigen Versicherungen!

Ein Roadtrip bedeutet Abenteuer und Freiheit pur, bringt aber auch einige Gefahren mit sich: Du kannst eine Panne haben oder gar einen Unfall bauen, es kann in deinen Wagen eingebrochen werden oder dir das eigentlich gut abgeschlossene Surfboard vom Dachträger geklaut werden.

Mit den richtigen Versicherungen kannst du solche Gefahren zwar nicht abhalten, dich aber etwas sorgenfreier in dein Straßenabenteuer stürzen und musst keine Angst haben, am Ende deines Roadtrips auf einer hohen Schadensumme sitzen zu bleiben. Wie immer gilt jedoch: Achte genau auf die Versicherungsbedingungen und wähle jeweils einen Tarif, der genau zu dir und deinen Bedürfnissen passt!

Versicherung Roadtrip

Disclaimer: Dieser Beitrag wurde von BarmeniaDirekt unterstützt, meine Meinung und Art der Berichterstattung bleibt davon jedoch unberührt.

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Ein Kommentar zu „Sicher unterwegs: Diese Versicherungen solltest du für deinen Roadtrip abschließen!

  1. Marco Facci on

    Ein Hinweis zur KFZ Versicherung, die ist, sofern es sich um ein Fahrzeug handelt welches in einem europäschien Land zugelassen wurde, nur in den Ländern von Europa gültig. Verlässt man Europa z.B. nach Osten, da kann es sein dass man sich in jedem Land um eine neue Versicherung kümmern muss.

    Antworten