Mach jeden Tag zu deinem Abenteuer!

Die coolsten Wasser- und Bergsportarten für dein nächstes Abenteuer!

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Egal zu welcher Jahreszeit, die Natur ist der allerbeste Ort, um ein richtig geiles Abenteuer zu erleben! Ob im Wasser oder den Bergen, die Auswahl an unvergesslichen Aktivitäten ist riesig. Zwar bin ich ein Meer-Mensch und liebe es, wenn ich nach längerer Zeit mal wieder auf dem Surfbrett stehe und eine Welle reite, aber auch die Berge haben ihren Reiz. Hier kannst du tolle Wanderungen mit genialen Aussichten erleben, aber genauso sind krasse Abenteuer wie Canyoning in tiefen Schluchten möglich. Dabei kannst du bis an deine Grenzen und darüber hinaus gehen!

Du kannst dir vorstellen, dass ich als Kind auf Mallorca unglaublich viel Zeit draußen in der Natur verbracht habe. Mallorca ist für viele Sportarten einfach perfekt. Im Norden, rund um Pollensa und Alcudia haben wir die besten Strände zum Wind- und Kitesurfen – ein wahres Mekka!

Im Westen liegt das Tramuntana Gebirge mit super Kletter- und Mountainbike-Möglichkeiten. Wenn du es ein bisschen extremer magst, kannst du es in einer der vielen Schluchten versuchen. Hier herrschen beste Bedingungen und es ist nichts für Angsthasen.

Und wenn du dich einfach nur treiben lassen willst und dem ganzen Geschehen unter Wasser zuschauen möchtest, dann kannst du an der Ostküste in einer der vielen Buchten richtig gut schnorcheln gehen.

Kein Wunder, dass es für mich immer ein Highlight war, nach Palma zum Einkaufszentrum in der Nähe der Autobahn zu fahren, um im Decathlon einzukaufen. Dort hatten sie früher schon echt alles, was der kleine Abenteurer in mir begehrte. Ich habe bei Decathlon zum Beispiel mein erstes Fahrrad gekauft, mich an den Boxsäcken ausprobiert und meine Ausrüstung für die vielen verschiedenen Sportarten gekauft, die ich als Kind gemacht habe.

Es war auch deshalb ein Highlight, weil wir in den 90er Jahren auf Mallorca keinen solchen Laden im Norden bei uns rund um Pollensa hatten, und wir immer über eine Stunde in die Hauptstadt fahren musste. Das war für mich immer etwas Besonderes, an das ich mich noch heute erinnere!

Aber du kannst viele geniale Sportarten auf dem Wasser und in den Bergen nicht nur auf Mallorca machen – wobei du es unbedingt mal versuchen solltest -, sondern auf der ganzen Welt. Was du dafür brauchst und wo ideale Bedingungen dafür herrschen, verrate ich dir in den nächsten Zeilen!

Zeit, aktiv zu werden!

Die coolsten Wasser- und Bergsportarten für dein nächstes Abenteuer!

Ab ins kühle Nass!

Gerade im Sommer gibt es nicht Besseres, als in einen kühlen See oder ins Meer zu springen. Ich könnte hier Stunden verbringen, vor allem wenn mich eine coole Wassersport-Aktivitäten in einen echten Adrenalinrausch versetzt. Surfen ist zum Beispiel so eine Sportart, sei es das klassische Wellenreiten oder Kitesurfen. Der Moment, in dem du es schaffst, auf dem Board zu stehen, ist einfach nur geil und macht süchtig!

Entspannter geht es beim Schnorcheln zu, das aber nach mehreren Stunden auch ganz schön anstrengend wird, vor allem wenn du gegen die Strömung wieder zum Boot schwimmen musst. Noch abenteuerlicher ist das Tauchen, das dich in eine ganz andere Welt versetzt und Begegnungen mit teilweise richtig bunten Meeresbewohnern verspricht.

1. Der coolste Sport der Welt: Surfen

Ganz klassisch: Wellenreiten

Surfen ist so viel mehr als nur ein Sport – Surfen ist ein Lebensstil und zwar ein richtig cooler! Einmal angefangen, willst du dich immer wieder ins Meer stürzen und dieses Glücksgefühl erleben, wenn du stehst und eine Welle reitest! Vor allem in den frühen Morgenstunden und zum Sonnenuntergang ist Surfen ein besonders geiles Erlebnis!

Wellenreiten ist das eigentliche Surfen, bei dem du vom Antrieb einer Welle über das Wasser getragen wirst. Im Gegensatz zum Surfbrett fürs Windsurfen, ist das Surfbrett zum Wellenreiten kleiner und damit wendiger und besitzt zwischen einer und vier Finnen.

Bevor du dich mit deinem Brett ins Wasser schmeißt, solltest du einen Surfkurs machen, denn der Sport ist nicht ungefährlich. Du musst wissen, wie du dich verhältst, wenn eine Welle auf dich zukommt, wann du mit dem Paddeln anfangen solltest und wie du richtig mit Strömungen umgehst. Außerdem wird dir an Land in der Theorie erklärt, wie du richtig paddelst und aufstehst. Danach geht’s rein ins Wasser und du kannst die Theorie zunächst im Whitewater, wo die Wellen schon einmal gebrochen und daher klein sind, anwenden.

Wenn das funktioniert, paddelst du raus ins Line-Up, wo die großen Wellen und Profis auf dich warten! Je nach Ort und Bedingungen, kannst du hier mehrere Meter hohe Wellen reiten und stehst teilweise richtig lang auf deinem Brett – ein besseres Gefühl gibt es nicht!

Ausrüstung fürs Wellenreiten:
– Surfbrett (Longboard oder Shortboard)
– ggf. Neoprenanzug in kalten Gewässern oder Surfshirt
– Leash, die am Brett und am Fuß des Surfers befestigt wird

Beste Orte zum Wellenreiten:
Das Surfen wurde vor Jahrtausenden in Polynesien erfunden, das dort von den Ureinwohnern als Nationalsport betrieben wurde. Durch die Seefahrer wurde es nach Hawaii gebracht, das seither als Mekka für Surfer gilt. Gute Surfspots gibt es mittlerweile überall auf der Welt, sei es in Canggu auf Bali, in Sri Lanka, Australien, Marokko, Südafrika oder in Europa wie im Südwesten Frankreichs oder in Portugal. Sogar in Deutschland kannst du surfen, am besten rund um Sylt, das als Geburtsort der deutschen Surfszene gilt, aber genauso auf Norderney.

Im Geschwindigkeitsrausch: Windsurfen

Für Windsurfen ist, wie der Name schon verrät, eins nötig: Wind! Und zwar nicht nur eine kleine Brise, sondern Wind, der deine Haare durcheinanderbringt und den du im Gesicht deutlich spürst! Dazu ein Brett, ein Segel und das Meer und fertig ist die Mischung fürs Windsurfen, bei dem Segeln mit Wellenreiten verbunden wird.

Beim Windsurfen bist du mit deinem Brett durch eine Fußschlaufe und ein Trapez verbunden, während du die Hände am Gabelbaum festhältst. Durch das Vor- und Rückwärtsneigen des Segels steuerst du die Richtung. Der Moment, in dem sich der Wind in deinem Segel fängt und dich diese Kraft über die Wellen zieht, ist einmalig!

Windsurfen kannst du schnell lernen. Nach 10 bis 12 Stunden schaffst du es bereits, auf dem Brett zu stehen und geradeaus zu fahren. In einem Kurs lernst du zudem die Eigenschaften deiner Ausrüstung kennen und erfährst, wie du die wichtigsten Manöver wie Wende und Halse hinkriegst. Am Ende ist eines sicher: Du wirst Feuer gefangen haben, denn dieser Sport, macht mega viel Spaß! Und das Beste: Du kannst sowohl auf dem Meer als auch auf Seen mit ausreichend Wind surfen!

Windsurfen Wassersport

(c) Decathlon

Ausrüstung fürs Windsurfen:
– Surfbrett aus Kunststoff
– Rigg (Segel): je stärker der Wind, desto kleiner das Segel
– Trapez: Sitz- oder Hüfttrapez zur optimalen Ausnutzung der Vertriebskräfte, wobei Sitztrapeze kräfteschonender sind
– ggf. Neoprenanzug und Handschuhe

Beste Orte zum Windsurfen:
Für Windsurfen ist die Nummer eins in Deutschland ebenso Sylt, dicht gefolgt von St. Peter Ording und allen weiteren ostfriesischen und nordfriesischen Inseln. In Europa kannst du in Teneriffa oder am Gardasee in Italien gut windsurfen und wenn es etwas weiter weg sein darf, dann sind Hawaii und Kapstadt für dich ideal. Vor allem bei den letzten beiden solltest du allerdings schon etwas geübt sein. In Plattboom bei Kapstadt können die Wellen bis zu sechs Meter hoch sein!

Durch die Luft fliegen: Kitesurfen

Die neueste Version von Surfen und ein Wassersport, der total im Trend ist, ist Kitesurfen. Ich habe es schon ausprobiert und es macht mir mindestens genauso viel Spaß wie Wellenreiten! Und das Tolle am Kitesurfen ist, dass du nicht so viel Wind brauchst wie beim Windsurfen und es leichter zu erlernen ist.

Zuerst übst du ein paar Stunden an Land, machst dich mit deinem Kite vertraut und lernst, wie du ihn lenkst, startest und landest. Sobald dies klappt, machst du deine ersten Versuche im Wasser und lässt dich beim sogenannten Body-Dragging vom Kite durchs Wasser ziehen. Diese Übung macht so unendlich viel Spaß und ich war danach bereits so richtig vom Kitesurfen angetan, und das, ohne überhaupt auf dem Brett gestanden und richtig gekitet zu haben! Das ist auch schon die nächste Übung: der Wasserstart und das anschließende Stehenbleiben und Fahren auf dem Brett. Und spätestens dann, solltest du vom Kitesurfing überzeugt sein! Für mich gehört dieser Wassersport jedenfalls zu meinen absoluten Lieblingssportarten!

Ich kann dich zudem beruhigen, denn das Lenken beim Kiten ist deutlich einfacher als zum Beispiel beim Windsurfen. Das Material ist viel flexibler und kann leichter in Windrichtung gedreht werden. Und anders als viele denken, brauchst du fürs Kiten keine starken Armmuskeln. Dein Kite ist über das Trapez mit dir verbunden und die Kräfte des Windes wirken somit auf deine Bein- und Bauchmuskeln. Zum Lenken reicht es also fast schon, nur den kleinen Finger leicht zu bewegen!

So kannst du schneller wenden und wenn du mal richtig gut bist, sogar durch die Luft springen, wie es die Profis machen! Soweit habe ich es noch nicht geschafft, aber das muss unglaublich geil sein, von dem Schirm angehoben und über das Meer gezogen zu werden! Es ist möglich, sechs Sekunden in der Luft zu bleiben und 10 Meter hoch zu springen! Wahnsinn, oder?

Ausrüstung:
– Board mit Fußschlaufen, die dich festhalten
– Sicherheitsleinen (2-, 4- oder 5-Leiner)
– Schirm (Soft- oder Tubekite)
– Trapez
– Boardleash
– Helm & Prallschutzweste für Anfänger
– Wetsuit und Schuhe in kalten Gewässern

Beste Orte zum Kitesurfen:
Da du zum Kitesurfen wie bereits erwähnt weniger Wind und keine Wellen brauchst, ist der Sport in vielen Teilen der Welt möglich. Ich war bereits in Südtirol, Kiel und Tarifa Kitesurfen und im August steht noch eine Woche in einem Surf Camp in Marokko an. Weitere coole Orte sind der Chiemsee in Bayern sowie Sylt und Usedom, aber auch die Mittelmeerküste Richtung Frankreich, Sardinien und der Atlantik, wo dank der hohen Wellen spektakuläre Sprünge und Flüge gelingen. Etwas weiter weg findest du in Brasilien oder an den Stränden rund um Kapstadt in Südafrika ideale Bedingungen zum Kiten.

Surffeeling ohne Wind und Welle: Stand Up Paddling (SUP)

Seit einigen Jahren hat sich eine komplett neue Art, ein Board zu verwenden, entwickelt: Stand Up Paddling! Einfach aufs Board stellen und lospaddeln! SUP ist definitiv die einfachste Variante, mit einem Board aktiv zu werden. Du benötigst nur ein SUP-Board und ein Paddel und musst keinen Kurs belegen, sondern kannst direkt durchstarten.

Stand Up Paddling wurde in Polynesien bereits vor dem eigentlichen Surfen praktiziert. Erst um 2004 entwickelte es sich zu einem eigenen Sport, der eine Kombination aus Wellenreiten und dem klassischen Kanusport ist. Wie der Name vermuten lässt, bedeutet es, dass du im Stehen paddelst. Du bewegst dich aufrecht mittig stehend, mit beiden Füßen in Fahrtrichtung, auf einem übergroßen Surfbrett mit Hilfe eines langen Paddels fort. Die einzige Schwierigkeit ist, das Gleichgewicht zu halten. Da das Board aber sehr breit und lang ist sowie über große Finnen auf der Unterseite verfügt und so Stabilität erhält, wird sich das wackelige Gefühl schnell legen. Mit ein paar einfachen Steuerbewegungen kannst du das Board schnell manövrieren.

Ein Pluspunkt für SUP ist, dass die Aktivität dir ausreichend Zeit lässt, die Natur zu genießen, da es hier nicht um Schnelligkeit geht. Es eignet sich hervorragend zum Entspannen, trainiert aber auf der anderen Seite den ganzen Körper bis in die Zehenspitzen. Bei ruhigem Wasser ohne krassen Wellengang ist SUP auf nahezu jedem Gewässer möglich, egal ob Fluss, See oder Meer und bietet dir trotzdem dieses coole Surffeeling!

Und falls du gerne Yoga machst, kannst du auch das mit dem Stand Up Paddling verbinden: Yoga SUP! Wir haben diese Form des Yogas in Zell am See in Österreich ausprobiert und es war nicht nur mega lustig, sondern auch richtig anstrengend! Denn anders als beim normalen Yoga, musst du dich hier noch viel mehr konzentrieren und dein Gleichgewicht noch besser halten, da dein Untergrund natürlich wackelt. Danach hast du einen richtig schönen, tief sitzenden Muskelkater!

SUP Yoga Wassersport

(c) Decathlon

Ausrüstung:
– SUP Board, die leichteste Variante ist ein aufblasbares Board, das du hier kaufen kannst
– Paddel

Beste Orte für SUP:
Da sich jedes Gewässer für SUP eignet, kannst du diesen Sport quasi überall, wo es einen Verleih gibt, ausüben. Wenn du ein aufblasbares SUP besitzt, bist du komplett flexibel. Ein idyllischer Bergsee, seichtes, türkises Meer vor einer Insel oder ein Kanal oder Fluss mitten in der Stadt – SUP geht immer!

2. Entspannt im Wasser: Schnorcheln

Was gibt es Spannenderes als einmal einen Blick unter die Wasseroberfläche zu werfen? Du glaubst gar nicht, was sich da unten für interessante Geschöpfe tummeln. So etwas hast du noch nie gesehen: blaue Seesterne, Papageienfische, die an allen Regenbogenfarben schimmern, Nemos, Rochen, Schildkröten und vieles, vieles mehr!

Beim Schnorcheln schwimmst du kurz unter der Wasseroberfläche und atmest durch einen Schnorchel. Um die Unterwasserwelt genau beobachten zu können, verwendest du eine Taucherbrille und zur schnelleren Fortbewegung Schwimmflossen.

Um Schnorcheln zu gehen, brauchst du keinen Kurs zu belegen, sondern kannst dich direkt ins Wasser stürzen. Lass dich einfach treiben und konzentriere dich ganz entspannt auf diese geile Welt aus bunten Korallen, schimmernden Fischen und lustig geformten Meeresbewohnern!

Schnorcheln Easybreath Wassersport

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Ausrüstung:
– Schnorchelbrille: Mit dieser Schnorchelmaske kannst du sogar ganz einfach durch Nase oder Mund atmen!
– Schnorchel
– Schwimmflossen
– ggf. Shirt, um dich vor Sonnenbrand am Rücken zu schützen

Beste Orte für Schnorcheln:
Besonders schön ist die Unterwasserwelt in den Malediven, der Karibik oder im Great Barrier Reef in Australien. Außerdem begegnen dir in Florida, Malaysia, Indonesien (z.B. rund um die Gili Inseln) oder Thailand schon nach ein paar Metern weg vom Strand faszinierende Kreaturen, die dich begeistern werden!

3. Abenteuer unter Wasser: Tauchen

Tauchen ist das Abenteuer deines Lebens, wenn du von der Unterwasserwelt fasziniert und eine Wasserratte bist! Zum einen ist es ein nicht ungefährlicher Sport, zum anderen kommst du den Tieren in den Tiefen des Meeres so nah, dass dich teilweise nur wenige Zentimeter von ihnen trennen. Hinzukommt dieses Gefühl der Freiheit, des Schwebens unter Wasser, das einmalig ist!

Bevor du allerdings in den Genuss dieses Abenteuers kommst, musst du einen Tauchkurs machen. Dabei merkst du schnell, ob du dich unter Wasser auch länger wohl fühlst und kannst testen, ob der Druckausgleich funktioniert. Oft werden Probetauchgänge angeboten, im Rahmen derer du die wichtigste Theorie erklärt bekommst und dann in voller Montur deine ersten Tauchversuche machst. Solche Kurse finden meistens im Pool statt, manchmal aber auch schon im seichten Meer direkt am Strand.

Wenn du dich für einen Tauchkurs entscheidest, werden dir verschiedene Verbände beziehungsweise Kürzel unterkommen: PADI, SSI, VDST, VDTL oder CMAS. Das Gute ist, die Grundlagen lernst du bei allen und die Kurse werden gegenseitig anerkannt. Ein Anfängerkurs kostet circa 350 bis 400 Euro.

Neben dem klassischen Tauchen gibt es noch ein paar besondere Taucharten, die wirklich krasse Abenteuer bedeuten! Beim Höhlentauchen erkundest du wie der Name schon sagt Höhlen und Hohlräume, beim Wracktauchen sind es versunkene Schiffe oder Flugzeuge. Extrem ist Apnoetauchen, bei dem der Taucher auf jede Ausrüstung und Atemflasche verzichtet und einfach nur mit Luftanhalten in die Tiefe taucht. Diese Art erfordert allerdings viel Training!

Tauchen ist eine der gefährlichsten Sportarten. Risiken wie Unterkühlung, technische Probleme, Bewusstseinsverlust durch Tiefenrausch, Panikattacken oder Selbstüberschätzung können zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Wenn du die nötigen Kurse aber belegt hast, werden die Abläufe zur Routine und du kannst die Welt von einer neuen, genialen Perspektive entdecken!

Ausrüstung:
– Druckluftflasche mit Sauerstoff
– Neoprenazug
– Taucherflossen
– Tauchbrille
– Gürtel mit Bleigewichten
– Tiefenmesser
– ggf. Messer, um dich aus einem Seil befreien zu können

Beste Orte fürs Tauchen:
Eine traumhafte Unterwasserwelt erwartet dich zum Beispiel im Great Barrier Reef an der Ostküste Australiens, im Roten Meer bei Ägypten, in der Karibik oder rund um die Malediven. Zudem locken Thailand, Neuseeland oder Saudi-Arabien mit Tauchspots, die dir unvergessliche Momente bescheren. Und für einen richtig abenteuerlichen Tauchgang solltest du nach Island, denn hier kannst du zwischen zwei Kontinenten abtauchen!

Der Berg ruft!

Berge, egal in welchem Land, sind ein echtes Abenteuerparadies! Hier wird es dir nie langweilig, es warten geile Ausblicke ins Tal auf dich, leckere Hausmannskost auf urigen Hütten und der ein oder andere Aufstieg wird dich an deine Grenzen bringen!

Neben wandern kannst du beim Campen eins mit der Natur werden und mit der schönsten Aussicht auf das Tal aufwachen. Beim Canyoning wird es dagegen extrem, denn dabei überwindest du tiefe Schluchten, seilst dich ab, springst ins Wasser und kletterst auf der anderen Seite wieder hoch.

4. Die Natur genießen: Wandern

Wandern in den Bergen ist wohl die schönste und entspannteste Art, einfach mal alles abzuschalten – vor allem all die Technik – und die Schönheit der Natur zu genießen. Sobald du einmal oben am Berg erschöpft und glücklich angekommen bist, willst du dieses Gefühl immer wieder erleben. Hier oben herrscht außerdem die absolute Ruhe, nur ein Vogel hier und da, vielleicht noch das Muhen einer Kuh oder Mähen einer Ziege, aber sonst absolut nichts.

Ich liebe es, in den Bergen zu sein und mich mit krassen Wandertouren an meine Grenzen zu bringen. Der Moment, wenn du einfach nicht mehr kannst, aber weißt, dass du einfach weiter gehen musst, kostet dich so viel Überwindung, aber am Ende geht es doch und du bist froh, dass du auf den letzten Metern nicht aufgegeben hast! Genau so ging es mir während unserer letzten extremen Wanderung in Lofer vor zwei Wochen, die richtig anstrengend, aber auch extrem cool war.

Wandern kann im Prinzip jeder, wichtig ist nur, dass du dich langsam steigerst und dir nicht gleich 20 Kilometer und 3.000 Höhenmeter vornimmst. Denn eins ist sicher: Einmal oben, musst du auch wieder runter, egal wie schwer deine Beine sind, und der Weg bergab ist nicht weniger anstrengend!

Ausrüstung:
– Wanderschuhe
– Wanderrucksack
– ggf. Wanderstöcke
– Funktionskleidung
– Regenjacke
– erste Hilfe Kit

Beste Orte fürs Wandern:
In fast allen Bergregionen gibt es mindestens einen Weg, der sich zum Wandern eignet. Eine richtig große Auswahl hast du in Süddeutschland, Südtirol oder Österreich, wenn du nicht so weit fahren willst. Ein Paradies für Wanderer ist auch Neuseeland oder Island, wo du sogar Vulkane erklimmen kannst. Aber genauso in Regionen wie Patagonien in Chile oder rund um Kapstadt gibt es traumhafte Wanderrouten, die dich mit ihren Aussichten umhauen werden!

Verbinde Wandern mit Zelten und werde zum Wildcamper!

Dir sind ein paar Stunden wandern nicht genug und du liebst es, so richtig in die Wildnis zu verschwinden? Dann schnall dir dein Zelt auf den Rücken und wandere mehrere Tage oder gar Wochen durch die Natur! Tagsüber streifst du durch die Wiesen und Wälder, durchquerst Bäche und kletterst auf Gipfel, während du nachts erschöpft und mega glücklich in deinem Zelt einschläfst. Am nächsten Morgen wecken dich die ersten Sonnenstrahlen und das Gezwitscher der Vögel und der nächste Wandertag voller Abenteuer steht an – mehr Freiheit als bei einer mehrtägigen Wanderung gibt es kam!

Du kannst natürlich auch von einem Camping Platz zum nächsten wandern, aber um so richtig in die Wildnis ab zu tauchen, ist Wildcampen genau das richtige für dich! Du schlägst dein Zelt da auf, wo es passt, und kannst ganz allein bestimmen, wann du deinen Platz wieder verlässt. Allerdings ist Wildcampen nicht überall möglich, besonders in weiten Teilen Europas darfst du dies kaum noch.

Anders sieht das zum Beispiel in den skandinavischen Ländern wie Schweden oder Norwegen aus, aber auch in Schottland und Island ist Wildcampen in einigen Regionen noch erlaubt. Richtig cool ist zudem eine mehrtägige Wanderung in Südamerika wie zum Beispiel durch Patagonien oder durch die unglaubliche Landschaft Neuseelands, die Weite Australiens oder Südafrikas. Auch in Kanada kannst du teilweise Wildcampen. Egal, wo es dich mit deinem Zelt, deinem Rucksack und deinen Wanderschuhen letztendlich hin verschlägt, so ein Wanderabenteuer wirst du so schnell nicht vergessen!

Wildcampen

(c) Decathlon

Ausrüstung zum Wildcampen
– Zelt inklusive Zubehör: Eine große
Auswahl an Zelten in allen Größen und Modellen findest du hier!
– Isomatte
– Schlafsack
– Taschenlampe
– Campingkocher & -geschirr

5. Immer am Limit: Canyoning

Einen Adrenalinkick, der sich durch jede Faser deines Körpers zieht, kriegst du beim Canyoning. Hier werden verschiedene extreme Aktivitäten kombiniert: Klettern, Rutschen, Abseilen und Springen – keine Schlucht ist unüberwindbar!

Canyoning bedeutet, dass du eine Schlucht von oben nach unten durchsteigst. Dafür werden verschiedene Hilfsmittel hinzugenommen, wobei du dennoch immer wieder Ängste überwinden musst und vor Herausforderungen gestellt wirst. Langweilig wird es dir hier keine Sekunde und dein Puls bleibt konstant in einer Höhe, die du wahrscheinlich noch nie erlebt hast! Je nach Schlucht musst du schwimmen, klettern, dich abseilen oder springen. Vor allem das Springen macht mega Spaß, ist aber auch nicht ungefährlich! Deshalb solltest du Canyoning immer mit einem erfahrenen Guide und dem richtigen Equipment durchführen.

Ausrüstung:
– Wetsuit und Schuhe
– Helm
– Klettergurt
– Seil

Beste Orte fürs Canyoning:
Canyoning kannst du als Abenteurer weltweit betreiben, solange eine Schlucht, rauschendes Wasser, die nötige Ausrüstung und ein erfahrener Guide vorhanden ist. In der Sierra De Guara in Spanien, wo der Sport erfunden wurde, herrschen ideale Bedingungen. Zudem sind das Saalachtal in Österreich, die Massa Schlucht in der Schweiz, das Royal-Tal in Frankreich, der Fish River Canyon in Namibia oder der Dilemma Creek in Neuseeland ideale Orte fürs Canyoning!

Raus mit dir in die Natur!

Abenteuer gibt es viele, die genialsten sind aber die draußen unter freiem Himmel! Verlass dein bequemes Sofa, zieh die Wanderschuhe an und ab in die Berge! Oder erlebe einen Adrenalinkick nach dem anderen beim Canyoning durch eine Schlucht. Wenn du lieber das Meer und Wasser bevorzugst, dann buch dir einen günstigen Flug zu einem der Surfhotspots weltweit oder flieg zu einer Schnorchel- oder Tauchdestinationen und erlebe die Unterwasserwelt hautnah!

Und damit du für alle die Abenteuer richtig ausgestattet bist, kannst du zum Beispiel bei Decathlon vorbeischauen. Hier bekommst du richtig gute Ausrüstung und Zubehör zu den vorgestellten Sportarten und zu noch vielen mehr!

Bist du eher ein Berg- oder Wassermensch und welche ist deine Lieblings-Sportart?

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3 Kommentare zu „Die coolsten Wasser- und Bergsportarten für dein nächstes Abenteuer!

  1. dorothea84 on

    Eigentlich ein Bergmensch, doch gerade wird mir das Wasser ganz schön ans Herz gelegt. 🙂 Die meisten dieses Sportarten probiere ich gerade auf Hawaii aus. 🙂 Tubing und Zipline kann ich nur empfehlen.

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  2. Andreas B. on

    Neben Tauchen finde ich Angeln auch eine tolle Sache. Hört sich beim ersten mal zuhören nciht so berauschend an, aber am richtigen Ort und auf den richtigen Fisch kann das Ganze sehr abendteuerlich werden

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