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Die besten Wild Atlantic Way Routen für deinen nächsten Irland-Roadtrip!

Pressereise | Advertorial

Für dich als Reisejunkie gibt es nichts Aufregenderes als in den Tag zu starten, ohne zu wissen, wohin dich dein Hunger nach Abenteuer und Nervenkitzel hinführen wird! Am liebsten bist du mit dem Auto unterwegs, wo du allein entscheidest, was als Nächstes ansteht, ohne dich dabei an Abfahrtszeiten oder Veranstaltungspläne zu halten. Es gibt schlichtweg nichts Genialeres für dich als einen Roadtrip – und als das ultimative Straßenabenteuer in Europa gehört der Wild Atlantic Way in Irland dabei auf jeden Fall ganz weit oben auf deine Bucket Liste!

Die über 2.500 Kilometer lange Strecke entlang der irischen Westküste steckt voller Abenteuer, Gänsehautmomente und unberührter Natur! Allerdings musst du dir nicht gleich einen ganzen Monat freinehmen, um die Route einmal komplett abzufahren. Im Gegenteil: Der Wild Atlantic Way lässt sich perfekt an deine individuelle Reisedauer anpassen: Vom Miniroadtrip übers Wochenende bis hin zum unendlichen Straßenabenteuer ist alles dabei.

Mit den fünf unten stehenden Routenvorschlägen steht deinem Atlantik-Abenteuer in Irland nichts mehr im Weg!

Atlantik – hier bin ich!

Die besten Routenvorschläge für deinen Roadtrip entlang des Wild Atlantic Way!

Wild Atlantic Way Route 1: Von Dublin in den Westen

Route: Dublin – Galway – Doolin – Kilkee – Dublin
Dauer: 4 Tage

Ein Miniroadtrip entlang der irischen Westküste ist perfekt für ein spontanes Abenteuer über ein verlängertes Wochenende. Die meisten Flüge von Deutschland auf die grüne Insel landen in Dublin, wahlweise kannst du die selbe Route auch von einem anderen irischen Flughafen starten. Über die beiden Autobahnen M4 und M6 bist du innerhalb von weniger als drei Stunden an der Westküste.

Die kleine Stadt Galway ist nicht nur supergemütlich und mit den vielen bunten Ladenfronten typisch irisch, sondern ist zudem der ideale Ausgangsort, um die Westküste zu erkunden. Nach einer Nacht in einem urigen irischen Cottage, wie beispielsweise dem kleinen Cottage Retreat etwas außerhalb von Galway, geht es für dich in Richtung Süden nach Doolin!

Cottage Retreat* | mit privatem Garte | der perfekte Rückzugsort | Unterkunft mit Kamin

An der Küste entlang umrundest du dabei die Galway Bay und kommst direkt in die faszinierende Steinwüste des Burren: Hier hast du den Eindruck, du bist in einer komplett anderen Welt gelandet, denn die grüne Insel ist in dieser Gegend alles andere als grün. Die kargen Kalksteinfelsen ziehen sich übers Land und enden in teilweise spektakulären Klippen im Atlantik! Besonders faszinierend ist der Black Head, der Poulnabrone Dolmen und die Klippen Bothar nA hAilite, die auch „Baby Cliffs“ genannt werden.

In deinem nächsten Etappenziel in Doolin lohnt sich ein Spaziergang in Richtung Doolin Pier. Wenn du hier vom Parkplatz des Camping Platzes aus weiterläufst, kommst du an einen coolen felsigen Küstenabschnitt, von wo du den Sonnenuntergang beobachten kannst! Mach dich allerdings auf den Rückweg zu deiner Unterkunft bevor es richtig dunkel wird, denn die tiefen Krater in den Felsen werden dir bei Dunkelheit schnell zum Verhängnis.

Am nächsten Morgen wartet südlich von Doolin ein absolutes Highlight auf dich: Die Cliffs of Moher! Die steilen Felswände der Klippen fallen hier fast senkrecht ins Meer – Hammer! Mit einer Länge von 8 Kilometern eignen sich die Klippen abseites des Touristenansturms am Besucherzentrum für eine gemütliche Wanderung. Bei einer Höhe von 214 Metern ist der Nervenkitzel entlang des kleinen Pfades am Klippenrand nie weit entfernt!

Über Liscannor geht es weiter nach Lahinch, wo sich im Restaurant Tasty Station ein kurzer Stopp lohnt, um die leckeren Fish & Chips oder die fluffigen Pancakes zu probieren. An der Küste entlang machst du dich auf den Weg nach Kilkee: Halte dich an die schmalen Straßen, die dich direkt am Meer entlang führen – dabei wartet hinter jeder Ecke ein anderer genialer Ausblick auf dich, bis dein Tag in Kilkee zu Ende geht!

Deinen letzten Tag startest du mit einem Spaziergang auf die Klippen von Kilkee, die zwar nicht so hoch und steil wie die Klippen von Moher sind, dafür allerdings weniger besucht. Bevor du dich auf den Weg zur Autobahn in Richtung Hauptstadt machst, steht zunächst noch der Loop Head auf dem Plan. Auf der gleichnamigen Halbinsel warten die Bridges of Ross auf dich: Von den ursprünglich drei Felsbögen, die sich hier über die Wellen des Atlantiks spannten, ist noch einer übrig. Am Ende der Landzunge hast du vom Leuchtturm aus eine spektakuläre Aussicht, die der perfekte Abschluss deines Wild Atlantic Wochenendes ist!

 

Wild Atlantic Way Route 2: Donegal & der Norden

Route: Belfast – Malin Head – Tory Island – Slieve League – Belfast
Dauer: mindestens eine Woche

Los geht dein Trip entlang des nördlichen Wild Atlantic Way in Belfast. Die nordirische Hauptstadt ist durch eine Schnellstraße mit der Grafschaft Donegal verbunden, sodass du das nördliche Ende des Wild Atlantic Way in rund zweieinhalb Stunden erreichst. Falls du ein wenig mehr Zeit hast, lohnt sich ein Umweg über die geniale Küste Nordirlands, wo dich Orte wie der Giant’s Causeway, die Dark Hedges oder Ballintoy Harbour mit jeder Menge unberührter Natur und einer Portion irischer Mythologie umhauen!

In der irischen Stadt Derry geht dein Straßenabenteuer los: Von hier aus nimmst du Kurs auf Malin Head an der Spitze der Inishowen Halbinsel. Auf dem Weg dorthin kommst du an vielen kleinen Buchten und einsamen Stränden vorbei, und besonders der Culdaff Beach am gleichnamigen Ort ist einen kurzen Spaziergang wert!

Kurz bevor du Malin Head erreichst stellst du dein Auto am „Wee House of Malin“ ab. Hier findest du die Ruinen eines kleinen Hauses, direkt neben einer Seehöhle, in der einer Legende nach ein heiliger alter Mann gelebt haben soll. Das eigentliche Highlight befindet sich allerdings im Meer: gewaltige Felspfeiler, die hier überall aus dem Wasser ragen – besonders in den Abendstunden ein geiler Anblick!

Die Aussicht von Malin Head auf die wunderschöne Küstenlandschaft, die noch vor dir liegt, weckt garantiert den Abenteurer in dir: Von schroffen Klippen, karstigen Felsinseln und wilden Wellen, bis hin zu sanften grünen Hügeln ist bei diesem Streckenabschnitt alles dabei! Du solltest dabei unbedingt Stopps am Carrikabraghy Castle, in der Lenan Bay und dem Dunree Head einplanen.

Deine Route führt dich weiter durch die Ortschaften Buncrana und Letterkenny bis auf die Fanad Head Halbinsel. Am Ende dieser Landzunge solltest du dir einen Abstecher zum Great Pollet Arch nicht entgehen lassen, einem Felsbogen, der direkt vor der Küste ein supercooles Bild abgibt. Falls du schon immer einmal an einem Leuchtturm übernachten wolltest, kannst du am Fanad Head Lighthouse in einem der Leuchtturmwärterhäuschen übernachten und so den Sonnenaufgang über dem Atlantik vom Frühstückstisch beobachten!

Fanad Leuchtturm* | gigantisches Erlebnis | traumhafter Ausblick | moderne Zimmer mit Charme

 

Der Wild Atlantic Way führt dich über eine Brücke weiter auf die Rosguill Halbinsel, wo einige tolle Buchten und Strände auf dich warten. Im feinen Sand der Tranarossan Bay in der Nähe des Ortes Downies kannst du mit Blick auf die türkisblauen Wellen ausreichend chillen, bevor es weiter in Richtung Horn Head geht: Hier erwartet dich eine Wanderung durch einen unberührten und weitgehenden menschenleeren Küstenabschnitt. Die 180 Meter hohen Steilklippen erkundest du am besten zu Fuß auf dem Horn Head Loop Walk, der dich an den Ruinen einer alten Kapelle vorbeiführt – der Ausblick von hier ist der Hammer!

Als Nächstes tauschst du dein Auto in Magheroarty gegen ein Boot ein, um die entlegene Tory Island zu erkunden. Die rund 140 Einwohner auf der kleinen Insel machen Tory zum nordwestlichsten bewohnten Punkt Europas. Die Leute hier sprechen nicht nur ihren ganz eigenen Dialekt der irischen Sprache, sondern hatten bis vor kurzem sogar ihren eigenen inoffiziellen König! Neben den lustigen Eigenarten der Tory-Bewohner gibt es auf der Insel jede Menge unberührte Natur, krasse Klippen und ganz viel Einsamkeit – der perfekte Ort zum Durchatmen!

Zurück auf dem Festland geht es ab ins Bloody Foreland. So wird die Gegend rund um die Ortschaft Gweedore genannt. Der Grund dafür: Die untergehende Sonne taucht die Landschaft in ein tiefes blutrotes Licht! Hier gehört ein Picknick bei Sonnenuntergang zum Pflichtprogramm!

Es geht weiter in den Süden. Auf deinem Weg nach Malin Beg lohnen sich kurze Zwischenstopps am Crohy Head, dem Kilclooney Dolmen und ganz besonders in Port, einem der abgelegensten Orte auf der gesamten Insel. An den Klippen von Slieve League geht deine irische Küstentour mit dem ultimativen Abenteuer zu Ende: dem One Man’s Path!

Dabei handelt es sich um einen superschmalen Pfad, der dich direkt auf dem Grad der bis zu 610 Meter hohen Klippen entlang führt. Wenn dir der salzige Wind auf den höchsten Seeklippen Europas ins Gesicht schlägt und du deinen Blick auf den endlos scheinenden Atlantik richtest, schlägt dein Abenteuerherz garantiert schneller als an jedem anderen Ort! Oder du entdeckst die gewaltigen Klippen während einer Bootstour aus einer komplett anderen Perspektive. Mit etwas Glück begegnest du dabei sogar Delfinen, Robben, Riesenhaien oder Walen! Über Teelin und Omagh geht es nun innerhalb von etwa drei Stunden zurück nach Belfast.

 

Wild Atlantic Way Route 3: Von Galway nach Donegal

Route: Dublin – Galway – Clifden – Westport – Slieve League – Malin Head – Dublin
Dauer: mindestens zehn Tage

Der nördliche Teil des Wild Atlantic Way ist rauer, ursprünglicher und wilder als der Abschnitt im Süden der Insel. Von Dublin aus startest du Richtung Galway. Die kleine Stadt an der irischen Westküste erreichst du vom Flughafen in etwa zweieinhalb Stunden. Von hier aus führt dich die Straße in Richtung Norden, bis nach Clifden und direkt in den Connemara Nationalpark.

Zur Einstimmung gehört die Sky Road in der Nähe von Clifden auf deine Liste: Hier hast du den Eindruck, die Straße führt direkt in den Himmel und die Aussicht vom Parkplatz auf den Klippen ist unglaublich genial! Zudem solltest du mindestens einen Tag im Nationalpark verbringen. Eine Wanderung auf den Diamond Hill ist dabei genauso empfehlenswert wie das Coasteering mit den Leuten von Real Adventures – Adrenalin pur!

Die nächste Station auf deinem Trip ist der einzige Fjord der grünen Insel: Killary Harbour! Der 16 Kilometer lange Fjord wartet mit jeder Menge Abenteuer beim Wandern, Wakeboarden oder Kajakfahren auf dich. Durch das einsame Dolough Valley nimmst du nun Kurs auf Westport.

Ein paar Kilometer weiter nördlich kommst du an die Clew Bay, die mit ihren rund 365 kleinen Inseln ein wirklich faszinierendes Bild abgibt. Zudem wandelst du hier auf den Spuren der Piratenkönigin Grace O’Malley, die diese Gegend im 16. Jahrhundert als Rückzugsort wählte. Nach einem kurzen Abstecher auf Achill Island, die größte Insel Irlands, wo sich eine Wanderung in das einsame Annagh Valley lohnt, geht es weiter nach Bangor Erris.

Auf der benachbarten Mullet Halbinsel tauchst du tief in die irische Kultur ein. Die Gegend ist als Gaeltacht ausgewiesen, das bedeutet, dass hier überwiegend Irisch gesprochen wird – faszinierend, diese alte Sprache aktiv zu erleben! Im Süden der Halbinsel findest du außerdem einen mystischen Steinkreis und mehrere Ruinen aus dem 12. Jahrhundert.

Auf deinem Weg nach Ballycastle solltest du dir den Sonnenuntergang am Benwee Head in der Nähe von Carrowteige nicht entgehen lassen – Gänsehautgarantie! Wenige Kilometer nördlich von Ballycastle wartet eines der Highlights des Wild Atlantic Way auf dich: Dún Briste! Der gigantische Klippenpfeiler, der hier etwa 50 Meter vor der Küste aus dem Atlantik ragt, wurde im 14. Jahrhundert von einem krassen Sturm über Nacht vom Festland getrennt!

Die Küste zwischen Ballina und Donegal Town ist übrigens bestes Surfgebiet: Egal, ob du bereits zu den begeisterten Surfern gehörst oder das Wellenreiten schon immer einmal ausprobieren wolltest, hier bist du richtig! Die Küste entlang des Strandes von Enniscrone ist perfektes Anfängermaterial und mit den Coaches der North West Surf School stehst du deine erste Welle im Handumdrehen!

Als Nächstes lohnt sich ein kurzer Abstecher an den Fuß der Knocknarea Mountains, wo dich eine komplett unwirklich und verwunschene Landschaft in der Fairy Glen erwartet. Es geht weiter nach Sligo und an den Ben Bulben, den einzigen Tafelberg Irlands. Die Aussicht über das Meer auf der einen und die grünen Hügel auf der anderen Seite des 527 Meter hohen Plateaus des Berges ist der Hammer! Nun steht der geilste Surfspot der grünen Insel auf deinem Plan: Mullaghmore Head! Wetten dass du von den krassen Wellen und Tubes hier nicht genug bekommst?

Sobald du dich aus deinem Wetsuit geschält hast, machst du dich auf den Weg an den wohl spektakulärsten Küstenabschnitt des Wild Atlantic Way: Folge der engen Straße auf der St. John’s Halbinsel bis du zu einem kleinen Leuchtturm am Ende der Landzunge kommst. Dein Blick fällt von hier aus direkt auf die gewaltigen Felswände der Slieve League Klippen, die mit einer Höhe von bis zu 610 Metern die höchsten Seeklippen in Europa sind!

Für ein wenig Nervenkitzel sorgt eine Klettertour direkt um die Ecke an den überhängenden Felswänden des Muckross Head, der direkt auf dem Weg zu den Klippen liegt. Zu den Klippen selbst kommst du über den kleinen Ort Teelin. Hier führt dich dein Weg zu dem Aussichtspunk Bunglass Point. Falls du Lust auf das ultimative Klippenabenteuer hast, folgst du dem Pfad von hier aus direkt zum One Man’s Path, der dich auf dem Grad der Klippen bis nach Malin Beg führt. Der Pfad ist teilweise nur 50 Zentimeter breit, links und rechts geht es mehrere Hundert Meter in die Tiefe – mehr Adrenalin geht kaum!

Auf deinem letzten Streckenabschnitt gehört eine Überfahrt auf Tory Island auf deine Liste: Die Insel ist der nordwestlichste bewohnte Punkt Europas und wartet mit jeder Menge unberührter Natur auf dich! Außerdem leben hier nur etwa 140 Leute, das bedeutet: Hier bist du richtig Off The Path unterwegs!

Am Ende der nächsten Halbinsel solltest du dein Auto für eine Weile abstellen und deine Wanderschuhe anziehen: Der Horn Head Loop Walk führt dich am Rand der 180 Meter hohen Steilklippen entlang, von wo aus du einen grandiosen Blick über den Atlantik hast! Zum Abschluss kannst du an den vielen Stränden auf der Rosguill Halbinsel noch einmal richtig chillen, bevor dein Küstenabenteuer am Malin Head mit einem fantastischen Ausblick über die zerklüftete Atlantikküste zu Ende geht und du den Rückweg nach Dublin antrittst!

 

Wild Atlantic Way Route 4: Cork und der Südwesten

Route: Cork – Ring of Kerry – Dingle – Doolin – Galway – Cork
Dauer: mindestens zwei Wochen

Deine Tour entlang des südlichen Wild Atlantic Way startet am Flughafen in Cork, von wo du den Start der Küstenstraße in Kinsale innerhalb von 20 Minuten erreichst. Hier lohnt sich ein Bummel durch die bunten Gassen und ein Abstecher zu den Ruinen des Charles Fort, das auf einer Klippe über dem Hafen von Kinsale liegt.

An der Küste entlang erreichst du Clonakilty, wo ein Stopp am Inchydoney Beach nicht fehlen darft. Falls du Lust hast, leihst du dir von der Inchydoney Surf School ein Board aus und stürzt dich in die Wellen! Auf dem Weg nach Skibbereen steht eine Wanderung auf den Kockamagh Hill am Lough Hyne, Irlands einzigem Salzwasser See, an. Die Aussicht auf den Lough und den Atlantik im Hintergrund ist genial!

In dem schönen Fischerort Schull steigst du vom Auto aufs Boot um und machst dich auf den Weg zum Fastnet Rock. Die kleine felsige Insel mitten im Atlantik, auf der ein einziger Leuchtturm steht ist ein faszinierender Anblick!

 

Der Wild Atlantic Way führt dich nun an das südwestliche Ende der Insel, nach Mizen Head. Mithilfe einer Brücke kommst du auf das wirklich letzte Stück Land: Hier liegt nur noch der Atlantik zwischen dir und Kanada! Wenn du etwas länger Zeit hast, solltest du dem Pfad vom Parkplatz aus auf die Klippen folgen. Der enge und teilweise steile Pfad führt dich direkt an den Three Castle Head, der seinen Namen von den Ruinen einer Burg hat, die hier direkt am Rand der Klippen steht.

Über Bantry nimmst du Kurs auf Kenmare, aber nicht ohne dir den wohl einsamsten Leuchtturm Irlands an der Spitze der Sheep’s Head Halbinsel anzusehen! Am Ende der Straße, die dich an der Küste der Peninsula entlangführt, stellst du dein Auto auf einem kleinen Parkplatz ab und folgst dem Pfad zu dem weißen Leuchtturm, der sich hier an die Wand der schroffen Klippen schmiegt.

Über Bantry und Glengariff geht es weiter nach Kenmare: Hier beginnt der Ring of Kerry. Als eine der bekanntesten Küsten-Panorama-Routen führt dich die 180 Kilometer lange Ringstraße einmal komplett um die Iveragh Halbinsel herum. Entlang der Strecke erwarten dich krasse Küstenabschnitte, hohe Klippen und jede Menge Schafe, die hier nicht selten für Verkehrschaos sorgen – typisch Irland!

Der Ring of Kerry endet in Killarney, wo dich einer der schönsten Nationalparks der Insel erwartet. Dank seiner kompakten Größe lässt sich der Park auch mit wenig Zeit erkunden. Besonders cool ist eine Wanderung auf den Torc Mountain, von wo aus du das gesamte Gelände überblickst!

Der Wild Atlantic Way führt dich weiter auf die Dingle-Halbinsel, wo es sich lohnt am Parkplatz des Inch Beach dein Auto abzustellen und den kilometerlangen Sandstrand zu Fuß zu entdecken – besonders bei Sonnenuntergang ist das ein ganz besonderes Erlebnis! Etwas weiter hast du in der Bucht der kleinen Stadt Dingle die Möglichkeit im Kajak mit einem Delfin um die Wette zu paddeln. Das wilde Tier lebt seit mehr als 30 Jahren in der Bucht und wird von den Einheimischen liebevoll Fungie genannt. Mit dem Kajak begegnest du dem faszinierenden Meeressäuger fast auf Augenhöhe, Gänsehaut ist dabei vorprogrammiert!

Auf dem nächsten Streckenabschnitt erwartet dich rund um den Slea Head eine der wildesten und spektakulärsten Gegenden der grünen Insel. Von genialen Klippen und uralten Ruinen am Straßenrand bis hin zu einsamen Inseln und dem berühmten Dunquin Pier, das sich dir im Licht der untergehenden Sonne von seiner besten Seite präsentiert, wird dich der Slea Head Drive mehr als einmal sprachlos machen!

Wieder zurück in Dingle folgst du der Straße in die Berge auf den Connor Pass. Am höchsten Punkt befindet sich ein kleiner Parkplatz, von dem du eine geniale Aussicht hast. Zudem lohnt sich der Aufstieg auf den Mount Brandon, der mit fast 1.000 Metern einer der höchsten Gipfel Irlands ist! Bevor es über Tralee weiter in den Norden geht, solltest du dir einen abendlichen Strandritt in Castlegregory nicht entgehen lassen!

Vorbei an vielen kleinen Buchten und versteckten Stränden geht es von Tralee nach Ballybunion. Hier lohnt sich ein Spaziergang auf die Bromore Cliffs: Die Klippen erheben sich bis zu 60 Meter aus dem Atlantik und scheinen dabei mit einigen Überhängen und Felsnadeln besonders schroff und zerklüftet zu sein.

Mit der Tarbert Ferry überquerst du nun die Shannonmündung und nimmst Kurs auf Kilrush, von wo aus dich ein kleines Boot auf Scattery Island bringt. Die kleine Insel ist heutzutage unbewohnt, allerdings findest du auf ihr viele geniale Spuren aus der Zeit der Kelten und Wikinger!

Als Nächstes erwartet dich der Loop Head mit einem Leuchtturm, den du im Sommer besichtigen kannst, und den Bridges of Ross. Von den ehemals drei Felsbögen, die hier aus dem Meer ragten, ist heute leider nur noch einer übrig – trotzdem sehenswert! Gleich um die Ecke wartet auf den Klippen von Kilkee ein krasses Abenteuer beim Coasteering auf dich, bevor du weiter Richtung Norden fährst!

Nachdem du dich am beliebten Surfspot Lahinch Beach entweder selbst mit einem Surfboard in die Wellen gestürzt oder gechillt hast, erwartet dich ein absolutes Wild Atlantic Highlight: die Cliffs of Moher! Auf einem Abschnitt von 8 Kilometern erstrecken sich die Klippen mit einer Höhe von bis zu 214 Metern. Dabei fallen die steilen Felswände fast senkrecht in den Atlantik hinab – ein krasser Anblick! Besonders im Sommer werden die Cliffs tagtäglich von vielen Reisebussen und Touristen angesteuert. Um den größten Ansturm zu vermeiden, solltest du dir die Klippen am Ende des Tages ansehen.

Jetzt geht es in den Burren, eine Gegend, die dich sicherlich überraschen wird: Eine Kalksteinwüste, die sich von den Bergen bis ins Meer zieht, passt landschaftlich gar nicht in die grünen Felder, die der Insel ihren Beinamen geben. Die riesigen Steinplatten, die von tiefen Kratern durchzogen werden, sind allerdings mindestens einen Stopp wert. Besonders auf der Strecke rund um den Black Head hast du das Gefühl, du bist auf dem Mond unterwegs – total verrückt! Über die Autobahn geht es von der nächsten Stadt Galway innerhalb von zweieinhalb Stunden wieder zurück nach Cork, wo dein Straßenabenteuer endet.

 

Wild Atlantic Way Route 5: Wild Atlantic Way: Anfang bis Ende

Route: Von Kinsale im Co. Cork bis in den Norden nach Donegal
Dauer: mindestens drei Wochen

Einmal den gesamten Wild Atlantic Way abzufahren ist wohl eines der genialsten Roadtrip-Abenteuer der Welt! Immerhin ist die Küstenstraße mit über 2.500 Kilometern eine der längsten ausgewiesenen Küstenstraßen auf unserem Planeten und das Beste: Die Strecke steckt voller Abenteuer! Um die gesamte Westküste Irlands zu erkunden, solltest du mindestens zwei, besser allerdings drei oder mehr Wochen einplanen.

Ob du deine Tour in der Grafschaft Donegal im Norden der Insel startest oder deinen Roadtrip im Süden in Kinsale beginnst, ist egal. Allerdings liegt Kinsale nur knapp 20 Minuten vom internationalen Flughafen in Cork entfernt und ist somit der ideale Ausgangspunkt für den Wild Atlantic Way!

Der Südwesten: Cork & Kerry

Nachdem du in Kinsale die Ruinen des Charlesfort besucht hast, geht es an der Küste entlang weiter in Richtung Clonakilty. Dabei kommst du am Old Head of Kinsale vorbei: Selbst wenn die Landzunge und der gleichnamige Leuchtturm einem Golfplatz gehören, der nur von Mitgliedern betreten werden darf, lohnt sich ein Spaziergang hier trotzdem!

In Clonakilty sollte dich dein Weg an den nahe gelegenen Sandstrand Inchydoney Beach führen, wo nicht nur ein beliebter Surferspot auf dich wartet, sondern zudem leckere Fish & Chips, die im Pub des Strandhotels Inchydoney Island Lodge & Spa* serviert werden.

 

Auf einer teilweise kleinen kurvigen Straße fährst du weiter bis du zwischen Rosscarberry und Glandore am Drombeg Stone Circle vorbeikommst. Auf dem Gelände des beeindruckenden Steinkreises findest du zudem die Fundamente kleiner Steinhütten aus dem 5. Jahrhundert, die dich in die Vergangenheit versetzen.

Für eine Portion Abenteuer sorgt eine nächtliche Kajaktour über den einzigen Salzwasser See der Insel Lough Hyne. Weiter im Westen lohnt sich in Baltimore eine kurze Wanderung zu dem gewaltigen weißen Signalturm „Baltimore Beacon“. Der Beacon steht am Rand einer Klippe umgeben von Kuhweiden und einer spektakulären Küste. Von hier oben hast du gute Chancen, Wale oder Delfine aus der Ferne zu beobachten, was ein unglaubliches Gefühl ist!

Wenige Kilometer westlich von Schull erstreckt sich die Toormore Bay. Rund um die Bucht warten Ruinen von alten Wehrtürmen und Siedlungen auf dich, besonders beeindruckend ist der Altar Wedge Tomb: eine Grab- und Ritualstätte, die hier seit ca 3.000 vor Christus am Meer steht!

Als Nächstes geht es an die Barley Cove: In den Dünen des gleichnamigen Strandes kannst du super abschalten und kurz chillen bevor du ans südwestliche Ende der Insel nach Mizen Head kommst. Mithilfe einer kleinen Brücke gelangst du an das letzte Stück Land im Atlantik, danach kommt nur noch Meer und irgendwann Kanada!

Kurz vor Bantry lohnt sich ein Abstecher an den Sheep’s Head, wo du vom Parkplatz aus bis ans Ende der Landzunge zu einem kleinen Leuchtturm wanderst, der hier an der steilen Klippenwand zu kleben scheint!

Dein nächstes Etappenziel befindet sich in den Caha Mountains in der Nähe von Glengarriff. Der Gletschersee Barley Lake liegt mitten in den Bergen am Ende einer engen, steilen Straße und ist der perfekte Ort für ein Abenteuer beim Wildzelten! Hier startet zudem der Ring of Beara, der dich auf 80 Kilometern einmal um die Beara Halbinsel herumführt. Pulleen Harbour, Dursey Island, Ballydonegan Bay und Kilmakilloge sind nur einige Orte, die auf dieser Strecke auf deine Liste gehören!

Auf der nächsten Halbinsel wartet der bekannte Ring of Kerry auf dich. Von Kenmare aus geht es auf 180 Kilometern an der Küste entlang bis nach Killorglin. Selbst wenn du dir die Straße mit jeder Menge anderen Leuten teilen musst, lohnt sich die Fahrt über hohe Klippen und durch unberührte Täler auf jeden Fall. Zu den coolsten Orten an der Ringstraße gehören der Lamb’s Head, St. Finan’s Bay und Geokaun Mountain. Zudem lohnt sich eine Überfahrt auf die Insel Skellig Michael!

Die wilde Westküste: Dingle, Galway & Connemara

Nach einem kurzen Zwischenstopp machst du dich auf den Weg ins nette Städtchen Dingle. Hier solltest du dein Auto abstellen und einen Spaziergang durch die Innenstadt machen, die dich mit ihren bunten Ladenfronten und ganz viel Gemütlichkeit erwartet. Eine Portion Fish & Chips von The Fishbox darf dabei genauso wenig fehlen wie ein Pint im Pub Dick Mack’s oder in Flat White bei Bean in Dingle!

 

Deine Route geht weiter auf den Slea Head Drive, der dich auf 50 Kilometern an der spektakulären Küste entlang führt. Dabei kommst du an den Ruinen des Dunbeg Fort am Rande einer Klippe sowie an zahlreichen historischen Beehive Huts vorbei. Die alten Steinhütten sind teilweise noch komplett erhalten und auf jeden Fall einen Besuch wert!

Das absolute Highlight auf diesem Abschnitt ist allerdings der Aussichtspunkt Blasket Sound: Der Blick über die zerklüftete Küste und die schroffen Blasket Islands ist besonders bei Sonnenuntergang der Wahnsinn! Nach einem kurzen Stopp am Dunquin Pier und auf dem höchsten Punkt des Connor Pass geht es weiter nach Tralee.

Weiter nördlich lohnt sich in Ballybunion ein Spaziergang auf die ursprünglichen Klippen von Bromore, bevor du die Grenze zur Grafschaft Clare mit einer kleinen Fähre bei Tarbert überquerst. Anschließend hast du vom Leuchtturm am Loop Head einen faszinierenden Ausblick auf die umliegende Küste!

Dein nächster Halt ist Kilkee: Etwas außerhalb des kleinen Küstendorfes liegen die Kilkee Cliffs, mit denen du beim Coasteering auf Tuchfühlung gehst. Nach einem kurzen Abstecher nach Lahinch, wo du hervorragend am Strand chillen kannst, geht es an die Cliffs of Moher! Die steilen Wände der 8 Kilometer langen Klippen ragen hier bis zu 214 Meter aus dem Atlantik und geben besonders bei Sonnenuntergang ein unwirkliches Bild ab. Wenn du keine Lust hast dich am Besucherzentrum der Klippen unter die Menschenmengen zu mischen, solltest du dich auf den Weg an das südliche Ende der Klippen machen. Dort hast du die Möglichkeit dein Auto an einem Bauernhof abzustellen und einem kleinen Pfad bis an den Klippenrand zu folgen!

Von der nahe gelegenen Ortschaft Doolin aus nimmst du Kurs auf den Burren, eine der unwirklichsten Gegenden der Insel. Grund dafür sind die massiven Kalksteinplatten, aus denen der Boden, die Berge und die Klippen hier bestehen. Die gewaltigen Felsplatten werden teilweise von tiefen Kratern durchzogen, sodass du besonders auf der Strecke zwischen Fanore und Ballyvaughan das Gefühl hast, du bist auf dem Mond unterwegs. Zudem solltest du ein Caving-Abenteuer in einer der vielen Höhlen im Burren auf deine Liste setzen!

Der Wild Atlantic Way führt dich weiter nach Galway, eine der gemütlichsten und schönsten Städte an der Westküste. Besonders das Szeneviertel Latin Quarters und The Claddagh direkt am Meer sind einen Spaziergang wert!

Anschließend geht es direkt nach Connemara, wo dich einer der ursprünglichsten Landschaften des Landes erwartet: Typisch für die Gegend hier sind die vielen Steinmauern auf den Feldern, die früher sowie heute als Abgrenzung dienen und eine ganz besondere Atmosphäre über die grünen Hügel zaubern.

Rund um die vielen Seen und Flüsse zwischen Gortmore und Illaunnaginga solltest du dir Zeit für eine ausgiebige Wanderung nehmen, bevor dich die Straße nach Clifden führt. Die kleine Stadt gilt als heimliche Hauptstadt Connemaras und ist Startpunkt der spektakulären Sky Road, die dich an der Küste entlang zu den atemberaubendsten Aussichtspunkten der Gegend führt! Nach einer Wanderung auf den Diamond Hill geht es vorbei am einzigen Fjord der Insel, Killary Harbour, weiter nach Westport!

Der Nordwesten: Von Westport nach Donegal Town

Im Norden von Westport wirst du von den 365 kleinen Inseln in der Clew Bay an die Schären in Schweden erinnert. Besonders in den Abendstunden ist die Stimmung hier supermystisch! Mit einer Fläche von rund 145 Quadratkilometern ist die benachbarte Achill Island die größte Insel des Landes. Über eine Brücke geht es direkt in die ursprüngliche Landschaft von Achill, besonders genial ist der ewig lange Keel Beach an dem du nicht nur ausgezeichnet chillen, sondern Windsurfen kannst. Für noch mehr Ruhe und Einsamkeit solltest du in das abgelegene Annagh Tal wandern, hier gibt es weder Straßen noch Häuser und kaum andere Leute: Natur pur!

Ein echtes Abenteuer in der Einsamkeit erwartet dich auf der Claggan Island nördlich von Bangor Erris. Auf der kleinen Insel leben gerade einmal acht Leute! Das bedeutet: Die genialen Sandstrände hast du hier so gut wie immer für dich alleine und da vor der Küste der Insel beste Bedingungen zum Wellenreiten und Kitesurfen herrschen, ist die nächste Portion Nervenkitzel auch nie weit entfernt!

Ganz im Süden der zerklüfteten Mullet Halbinsel wartet in der Nähe von Fallmore ein beeindruckender Steinkreis auf dich, der hier seit Jahrhunderten der gewaltigen Kraft des Atlantiks trotzt. Im Norden der Halbinsel solltest du dir den Erris Head Loop Walk nicht entgehen lassen. Dabei geht es einmal komplett an den Klippen der Landzunge entlang und da sich hier nicht wirklich viele Leute verirren, hast du die beeindruckenden Aussichten meist für dich allein.

Nördlich von Ballycastle wartet ein absolutes Highlight auf dich: <b, der nur von der gigantischen Felsnadel übertroffen wird, die etwa 50 Meter vor der Küste wie ein Überbleibsel der Vergangenheit aus den Wellen ragt!

Wenige Kilometer nördlich von Ballina wartet einer der vielen Surfer-Hotspots dieser Teilstrecke auf dich: Am Strand von Enniscrone herrschen das gesamte Jahr über die besten Voraussetzungen, um dich mit deinem Surfboard in den Atlantik zu stürzen. Falls du dein eigenes Brett nicht im Gepäck hast, kannst du dir dein Equipment im Ort ausleihen. Selbst wenn du keine Lust auf Surfen hast, lohnt sich ein Abstecher an den Strand, um die weitläufige Dünenlandschaft bei einem Spaziergang zu erkunden.

Nach einem kurzen Stopp am Aughris Head geht es kurz vor Sligo in die Fairy Glen. Hier entdeckst du einen der ungewöhnlichsten Orte der Insel: Die Schlucht, von der keiner so genau weiß, wie sie entstanden ist, gleicht einem verwunschenen Garten. Zwischen den von Moos überwucherten Felsen und den mit Efeu umrankten Baumstämmen besteht kein Zweifel, warum es in Irland so viele Geschichten über Feen und Kobolde gibt!

Sobald du Sligo hinter dich gelassen hast, taucht in der Ferne die nächste Station auf deinem Roadtrip auf: der Tafelberg Ben Bulben! Über die Südseite des Berges ist das 527 Meter hohe Plateau recht einfach zu erreichen. Der Gipfelblick über die Atlantikküste zur einen und die mit grün bedeckten Hügel zur anderen Seite ist der Hammer!

Zum Abschluss dieser Etappe wartet am Mullaghmore Head noch einer der geilsten Surfspots des Landes auf dich – nicht umsonst versammelt sich die Surf-Elite der Welt regelmäßig an diesem Strand, um die bis zu 9 Meter hohen Wellen zu bezwingen! Etwas ruhiger geht es auf dem Creevy Coastal Walk zu, der dich vom Creevy Pier bis zu den Ruinen des Kilbarron Castle auf einer Klippe führt.

Der Norden: Donegal und das Ende des Wild Atlantic Way

Sobald du in der Grafschaft Donegal angekommen bist, wird dir auffallen, dass hier alles etwas extremer zu sein scheint. Das liegt insbesondere daran, dass die Gewalt des Wetters hier ungebremst auf Land trifft, was du an der extrem zerrupften Küste unschwer erkennst. Zudem leben hier weniger Menschen als im Süden, was bedeutet, dass die Landschaft ist nicht nur wilder, sondern unberührter als anderswo auf der Insel ist!

Das wird dir besonders am Ende der Landzunge St. John’s bewusst: Am St. John’s Point findest du einen kleinen Leuchtturm und hast zudem einen geilen Blick über diese krasse Küste – insbesondere die unglaublich hohen Felswände der Slieve League Klippen im Hintergrund sind der Wahnsinn!

Nach einem Kletterabenteuer entlang der überhängenden Felswände am Muckross Head machst du dich direkt auf den Weg zu den Klippen, die bei vielen Abenteurern das absolute Highlight des Wild Atlantic Way sind – immerhin sind die Klippen von Slieve League mit einer Höhe von bis zu 610 Metern die höchsten Seeklippen Europas! Und das Beste: Du kannst dir die gigantischen Felswände nicht nur vom Boden oder Wasser aus ansehen, sondern zudem die Aussicht von ganz oben genießen.

Dazu machst du dich auf den Weg zum One Man’s Path, ein Pfad, der dich direkt auf dem Grad der Klippen von Teelin bis nach Malin Beg führt! Da der Weg dabei teilweise nur 50 Zentimeter breit ist, solltest du nicht nur trittfest unterwegs sein, sondern zudem niemals nebeneinander laufen – One Man’s Path eben!

Nach deinem krassen Adrenalinkick auf den Klippen geht es bei einem Spaziergang in der Glen Bay etwas ruhiger zu. Von hier fährst du weiter in die Berge auf den Glengesh Pass, der dich mit seiner genialen Aussicht über das Tal und die Küste garantiert umhaut!

Als Nächstes steht der Crohy Head in der Nähe von Dunglow auf dem Plan, wo dir die skurrilen Felsformationen vor der Küste sofort auffallen. Das Coole: Mit den Leuten von Unique Ascent kannst du eine dieser krassen Felsnadeln sogar erklettern – Abenteuer pur! Bei Dunbeg tauschst du in der Bucht von Illannamarve dein Lenkrad gegen Paddel ein und entdeckst die schärenähnliche Küstenlandschaft mit dem Kajak!

Dein nächster Halt ist in Bunbeg, wo das Schiffswrack der Cara Na Mara am Strand auf dich wartet. Wenn du das gestrandete Schiff auf dem Sand des Maheraclogher Beach liegen siehst, ist Gänsehaut vorprogrammiert!

Weitere besondere Momente warten im Bloody Foreland auf dich: Diese Gegend erhielt ihren blutrünstigen Namen, weil die untergehende Sonne regelmäßig dafür sorgt, dass die Landschaft in einem tiefen Blutrot leuchtet. Das ist ein Spektakel, das du dir nicht entgehen lassen solltest!

Zudem darf eine Überfahrt auf die Insel Tory nicht auf deiner Liste fehlen: Die rund 140 Inselbewohner machen Tory zum nordwestlichsten bewohnten Stück Land in Europa und bis vor Kurzem hatte das Inselvolk sogar noch einen eigenen inoffiziellen König. Auf jeden Fall erwartet dich Tory aber mit ganz viel Einsamkeit und ursprünglicher Natur!

Weiter geht’s auf die Horn Head Halbinsel, wo dich die Ruinen einer alten Kapelle auf 180 Meter hohen Klippen erwarten. Am besten lässt sich die Gegend hier auf dem Horn Head Loop Walk erkunden. Die vielen Strände auf der benachbarten Rosguill Peninsula sind perfekt, um dich in die Dünen zu chillen und die Seele baumeln zu lassen, bevor es schon fast an den Endspurt deines Straßenabenteuers geht.

In Richtung Letterkenny führt dich die Straße weiter zum Fanad Head, wo ein kleiner weißer Leuchtturm auf dich wartet. Hier lohnt sich eine Übernachtung in einem der alten Leuchtturmwärterhäuschen, von wo aus du die Klippen und den Atlantik Tag und Nacht im Blick hast. Etwas weiter südlich steht ein Abstecher zum Great Pollet Arch an: ein Felsbogen, der hier vor der schroffen Küste für eine ganz besondere Atmosphäre sorgt!

Auf deinem Weg nach Buncrana kommst du an den Ruinen der Festung Aileach vorbei. An die einst größte Festungsanlage der Insel erinnern heute noch einige Grundmauern und die Nachbildung eines Ringforts, das dir einen spannenden Einblick in ein Irland längst vergangener Tage gibt.

Nördlich von Buncrana gilt am Dunree Head Motor aus, Wanderschuhe an! Die Hügel und der benachbarte Strand sind perfekt für eine gemütliche Wanderung und ein Picknick. Mit weiteren Zwischenstopps an der Pollan Bay und am Five Fingers Strand geht es nun nach Malin Head, dem nördlichsten Punkt des irischen Festlands!

Eine Wanderung von Banba’s Crown nach Malin Head gehört hier auf jeden Fall auf deine Liste, besonders weil du dabei noch ein letztes Mal auf die faszinierende Küste von Donegal zurückblicken kannst, bevor dein Abenteuer auf dem Wild Atlantic Way in Derry zu Ende geht!

 

Der wilde Westen Irlands – ein Ort, wie kein anderer!

Auf den über 2.500 Kilometern des Wild Atlantic Way wird deine Sehnsucht nach Abenteuer, Nervenkitzel und Freiheit an jeder Ecke gestillt. An der Küste geht es beim Coasteering und Kajakfahren, sowie beim Wandern entlang der Klippen richtig zur Sache! Zudem warten beim Caving im Burren und beim Erklettern der Felsnadeln vor der Küste jede Menge Adrenalin auf dich!

Was die Westküste der grünen Insel aber wirklich zu einem Ort, wie keinen anderen macht, sind die Leute, denen du auf deinem Trip jeden Tag begegnest: Egal, ob in den gemütlichen Städten, den kleinen bunten Fischerdörfern oder beim Spaziergang über die einsamen grünen Felder, die Iren haben immer Zeit für einen kleinen Plausch und freuen sich, wenn sie dir mehr über sich und ihr Land, auf das sie so stolz sind, erzählen können. Mit ihrer lockeren Art und ihrem Humor sorgen sie dafür, dass Irland und alles, was dazu gehört, für immer einen Platz in deinem Abenteuerherzen haben wird!

Lesetipp: Die 9 coolsten Sehenswürdigkeiten Irlands findest du zusammengefasst in diesem Beitrag!

Planst du gerade einen Trip an die Westküste der grünen Insel? Welche Route steht bei dir auf dem Plan ?

Disclaimer: Vielen Dank an Tourism Ireland und Fáilte Ireland für die Unterstützung dieser Reise! Unsere Meinung und Art der Berichterstattung bleibt davon unberührt.

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