Mach jeden Tag zu deinem Abenteuer!

5 gute Gründe für ein Work and Travel in Australien!

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Jeder, der viel Zeit im Ausland verbracht hat, weiß, wie sehr diese Zeit das heutige Leben geprägt hat: Du hast viele neue Eigenschaften der für dich zunächst fremden Kultur übernommen, die Lebenseinstellung der Einheimischen hat auf dich abgefärbt und besonders jetzt, im Nachhinein, schaust du mit vielen guten und positiven Erinnerungen auf diese Zeit zurück!

Noch etwas intensiver ist diese Zeit, wenn du nicht nur durch das Land gereist bist, sondern auch wirklich vor Ort gelebt und gearbeitet hast: Du hast jeden Tag den gleichen Weg zur neuen Arbeit genommen und dort immer die selben Kollegen getroffen, die später zu echten Freunden wurden. Irgendwann hat sich sogar ein richtiger Alltag in deiner neuen, wenn auch kurzzeitigen Heimat eingeschlichen.

Meine Work and Travel Erfahrungen in Australien!

Ich erinnere mich noch ganz genau an den Moment als ich entschloss nach Australien zu gehen und das Gefühl, das ich damals hatte: Ich hatte die Nase voll von Deutschland. Ein Land, in dem ich mich einfach nicht wohlfühlte. Wie du vielleicht weißt, bin ich in Spanien aufgewachsen, Sohn einer Deutschen und eines Spaniers. In Spanien war ich allerdings immer der Deutsche und in Deutschland der Spanier. Nirgendwo war ich wirklich zuhause und fühlte mich in keinem der beiden Länder wohl. Als ich dann 2007 entschloss nach dem Abitur ins Ausland zu gehen, wollte ich einfach nur weg – so weit wie möglich. Weiter weg als Australien wäre noch Neuseeland gewesen, aber ich fühlte mich mehr zu Australien hingezogen als zum Inselstaat.

Sobald die Entscheidung wirklich feststand, bekam ich dann doch ein wenig Angst. Wie geschrieben, war es zwar nicht das erste Mal, dass ich wegging, aber es war schon etwas ganz anderes als alles, was ich zuvor gemacht hatte. Die Monate vor der Abreise verbrachte ich damit jeden Cent zweimal umzudrehen, um genug Geld für die Einreise mit dem Work and Travel Visum zu haben. Ich suchte nach dem besten Flug, packte meine Sachen für dieses Abenteuer mindestens fünfmal zur Probe, kümmerte mich um eine Auslandskrankenversicherung und eine Kreditkarte.

Das Abenteuer beginnt: Work and Travel in Australien

Am 24. Juni 2008 – vor über 9 Jahren und doch erinnere ich mich noch als wenn es gestern wäre – ging für mich das größte Abenteuer meines Lebens los, das maßgeblich meine gesamte Zukunft beeinflusste und der Grundstein für diesen Reiseblog ist. Mein Emirates Flug EK52 von München nach Brisbane startete abends um [22:30] Uhr mit einem dreitägigen Zwischenstopp in Dubai.

Es war nicht das erste Mal, dass ich eine so lange Reise antrat, und es war auch nicht das erste Mal, dass ich alleine verreiste. Es war aber das erste Mal, dass ich so lange alleine verreiste. Ich hatte einen flexiblen Rückflug für 2009 gebucht, den ich jederzeit hätte verschieben können, da ich nicht wusste, wie lange dieses Abenteuer überhaupt gehen würde.

Und somit saß ich an diesem Dienstagnachmittag mit meiner Mutter und meinem Onkel im Airbräu am Münchener Flughafen und stellte mir vor, was das ist, was da auf mich zukommen würde – Was ich allerdings wirklich erlebte, hätte ich mir nie im Leben vorstellen können!

Allein die Ankunft war ein Abenteuer für sich: Ich kam frühmorgens auf diesem unbekannten Kontinent an und schnappte mir ein Taxi vom Flughafen in die Stadt, wo für mich für die ersten Tage ein Hotelzimmer gebucht war. Diese Taxifahrt werde ich nie vergessen: Ich stieg ein und für 30 Minuten unterhielt sich der Taxifahrer mit mir, ein alter Mann mit dem krassesten englischen Akzent, den ich bis dahin gehört hatte. Ich habe kein einziges Wort verstanden und die gesamte Fahrt nur genickt und „Yes, yes.“ genuschelt.

Als wir am Hotel ankamen war es noch viel zu früh, um einzuchecken. Also ließ ich den Großteil meiner Sachen an der Rezeption zurück und lief einfach drauf los. Ziemlich platt und gleichzeitig voller Gedanken im Kopf zog ich durch die Straßen Brisbanes und fühlte mich auf anhieb wohl. Über 5 Stunden war ich unterwegs bevor ich hundemüde ins Hotelbett fiel.

Mein Job im Post Office eines Schlaf-Systeme-Hersteller

Schon am nächsten Tag machte ich mich auf den Weg ins Büro, keine 24 Stunden nach meiner eigentlichen Ankunft in Australien. Ich hatte mir einen Job im Post Office eines Schlaf-Systeme-Herstellers besorgt und wurde von meinen neuen Kollegen super herzlich empfangen, so wie die Australier nunmal sind. Die ersten Tage verbrachte ich damit, die Werbepost, die ungeöffnet zurückging, mit einem Scanner aus dem System zu entfernen – nicht gerade eine tolle oder gar sinnvolle Arbeit.

Anscheinend erledigte ich diese Arbeit so schnell, dass man auf mich aufmerksam wurde und bereits nach vier Tagen im Job wurde mir eine andere Aufgabe zugeteilt. Nun sollte ich die Daten potentieller Neukunden ins System eintragen und durfte mich Data Integrity Officer nennen. Zwar war diese Aufgabe ebenfalls ziemlich langweilig, ich aber super motiviert. Denn es war mir ehrlich gesagt egal. Ich hatte supernette Kollegen und verdiente mein erstes Geld, nicht nur ein paar Euro nebenbei, sondern ein richtiges Gehalt – ein sehr geiles Gefühl!

Ich war sogar so motiviert, dass ich die Arbeitsprozesse optimierte und es schaffte, diese Aufgabe deutlich schneller zu erledigen als andere es vor mir taten. So kam es, dass ich nachmittags nichts mehr zu tun hatte und man mir nach zwei Wochen erneut eine neue Aufgabe zuteilte: Ich sollte als Deliveries Coordinator die Lieferungen nach Australien und Neuseeland koordinieren, ein Job, der Verantwortung mit sich brachte und der mir auf anhieb Spaß machte!

Teil des Jobs war es nämlich, Kunden anzurufen und einen Liefertermin auszumachen. So war ich nicht nur gezwungen, Englisch zu sprechen und verbesserte mich diesbezüglich schnell, sondern lernte zudem die verschiedenen Regionen Australiens besser kennen. Richtig cool war außerdem, dass ich ab und zu auch mal einen Deutschen oder einen Spanier am Telefon hatte, Leute, die nach Australien ausgewandert waren und sich freuten mit mir am Telefonat wieder ein Stückchen Heimat gefunden zu haben. Einige luden mich sogar zu ihnen nach Hause ein und boten mir an bei sich zu übernachten als ich ihnen von meinen zukünftigen Reiseplänen, einen Roadtrip durch Australien zu machen, erzählte.

Ich kam wirklich gerne ins Büro und freute mich jeden Tag aufs Neue auf meine Aufgaben. Auch wenn beide Beförderungen in den ersten drei Wochen jeweils mit einer kleinen Gehaltsbeförderung einhergingen, reichte es vorne und hinten nicht mit dem Geld bei mir. Meine Ersparnisse schmolzen langsam in der heißen australischen Sonne dahin und ich war weiterhin auf die Unterstützung meiner Mutter angewiesen. Aber irgendwie machte mir das nichts aus – im Gegenteil: Ich war froh, diesen wichtigen Schritt gegangen zu sein.

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2008 als es den Begriff Hipster noch nicht gab mit Manbun… und Haaren 😀

Das erste Mal auf eigenen Beinen

Denn es war das erste Mal, dass ich gefühlt auf eigenen Beinen stand. Meine Mutter, die sonst immer mehr oder weniger in meiner Nähe war, war diesmal über 14.000 Kilometer von mir entfernt. Auch meinen Bruder, meine Großeltern oder meine Freunde konnte ich nicht mal eben so besuchen. Und auch wenn man sich das heute gar nicht mehr vorstellen kann, telefonierte ich höchstens einmal die Woche mit meiner Familie zuhause und das nicht, weil ich keine Zeit hatte mich öfters zu melden, sondern ganz einfach weil es damals noch kein WhatsApp und Co. gab und ein Telefonat von Australien nach Deutschland wirklich schweineteuer war. Auf Skype war damals auch wenig Verlass!

Es war auch das erste Mal, dass ich meine eigene Wohnung bezog. Die erste Woche wohnte ich noch im Hotel, das von meinem Arbeitgeber organisiert und bezahlt wurde. In dieser Zeit musste ich mich um eine andere Bleibe kümmern und fand ein ziemlich cooles Apartment in Kangaroo Points, einem kleinen Viertel außerhalb des CBDs von Brisbane. Die Miete fürs Apartment war allerdings viel zu teuer für mich, weshalb ich eines der Zimmer an eine andere Deutsche vermietete, die ebenfalls für ein Work and Travel nach Australien gekommen war. Später zog anstelle von ihr ein ein britisches Pärchen ein, das nach Australien auswanderte und sich erst einmal orientieren wollte.

Und es gab noch ein weiteres erstes Mal: Ich kaufte mir das erste Mal ein eigenes Auto. Denn vier Monate nachdem ich zum Deliveries Coordinator befördert wurde, stand für mich eine weitere Beförderung in die Marketing Abteilung an. Nun war ich Teil des Teams, das für die Expansion des Unternehmens nach Kanada verantwortlich war, erstellte Marketing Materialen wie Flyer oder kümmerte mich um die Kontakte vor Ort. Mit dieser Beförderung erhielt ich auch ein besseres Gehalt und schaffte es, mir genügend Geld anzusparen, um mir ein eigenes Auto in Australien zu kaufen, einen Holden Jackaroo.

Meine letzten Wochen in Brisbane verbrachte ich damit, meinen großen Roadtrip durch Australien vorzubereiten. Ich investierte weiteres Geld in meinen neuen alten Holden Jackaroo, damit er mich sicher durch Australien und besonders durchs Outback fahren würde.

Insgesamt verbrachte ich sechs Monate in Brisbane und hatte eine wirklich geniale Zeit. Ich gewann schnell neue Freunde, Freunde, mit denen ich an Wochenenden gemeinsam zum Surfen an die Küste fuhr und das erste Mal Wale sah oder mit denen ich auf Moreton & Fraser Island mit meinem Holden Jackaroo im Sand stecken blieb und die Nacht am Strand schlief – es waren sechs wirklich tolle Monate, die ich nie vergessen werde!

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Die Reise meines Lebens: Mit dem erstem eigenen Auto durch Australiens!

Aber genauso wenig werde ich meine Zeit nach diesen sechs Monaten vergessen: Zwei Monate reiste ich mit meinem Holden Jackaroo durch Australien und erlebte in dieser Zeit ein Abenteuer nach dem anderen!

Direkt am nächsten Tag nachdem die sechs Monate meines Arbeitsvisums vorbei waren, schnappte ich mir meinen Koffer (wie peinlich!), packte ihn in den Kofferraum und fuhr los. Schnell lies ich die große Stadt Brisbane hinter mir und fuhr die Ostküste Australiens hoch Richtung Cairns. Hier bog ich links ab und gelang kurze Zeit später ins echte Outback: Ich fuhr vorbei an kleinen Orten, durchs Nichts, dazwischen ganz viel roter Sand – Wahnsinn! Da war es, das Australien, von dem ich so lange geträumt hatte!

Als ich mitten im Nirgendwo an eine T-Kreuzung kam und die Möglichkeit hatte rechts nach Darwin zu fahren oder links nach Alice Springs, entschied ich mich für links. Irgendwo dort war nämlich der Uluru, der magische Felsen der Aborigines. Was ich nicht wusste: Obwohl es auf Google Maps so aussieht als ob sich alles recht nah beieinander befindet, sollte es bis zum Uluru noch einen ganzen Tag länger dauern als geplant.

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Das Highlight meiner Reise damals!

Damals – wir sprechen von vor 9 Jahren – hatte ich noch einen echten Reiseführer dabei, so einen richtigen Klumpen, der alles andere als smart war. Google Maps gab es damals noch nicht, stattdessen musste ich eine richtige Karte im Auto ausklappen, um zu schauen, wo ich ungefähr war. In der Wüste gibt es zudem nur wenig Anhaltspunkte, um zu sehen, wo man sich genau befindet und wie weit man noch fahren muss. Das war ein echt cooles Abenteuer für mich und ganz anders als heute, wo wir alle ein Smartphone mit diversen Apps haben und dank 4G oder zumindest E ständig mit dem Internet verbunden sind.

Und dann kam ich irgendwann nach 2.000 Kilometern roter Erde an. Dieser riesige Felsen, für den ich mehrere Tausende Kilometer durch das Outback gefahren war, stand endlich vor mir und ich konnte meinen Augen nicht trauen. Selbst heute ergreift mich dieses Gefühl noch, wenn ich mir die Bilder von damals anschaue, und ich weiß noch, wie gerne ich diese Erfahrung auch mit meiner Mutter geteilt hätte, die mich über all die Jahre unterstützt und mir diese Reise letztendlich überhaupt ermöglicht hat.

Dieses Jahr, also 9 Jahre nach meinem Work and Travel in Australien, wird auch sie sich dieses Wunderwerk mitten im Nirgendwo selbst ansehen – meine Australien-Geschichten haben sie nie losgelassen und nun ist es Zeit, dass sie ihre eigenen Geschichten vor Ort sammelt.Erst letzte Woche habe ich Flüge für sie nach Australien gebucht. Wie ergreifend es sein kann, das Abenteuer Australien gemeinsam mit den Eltern zu erleben, zeigen Tourism Australia und STA Travel gerade in diesem Video.

 

 

Nach meiner Zeit im Northern Territory erlebte ich noch ein paar weitere tolle und verrückte Geschichten in Westaustralien, die mir für immer im Kopf bleiben werden. Zum Beispiel lud mich eine mir unbekannte Familie, bei der ein Freund auf der Farm mithalf, einfach so zu Weihnachten ein. Eigentlich hätte ich am nächsten Morgen von Perth nach Sydney fliegen sollen, stattdessen gaben sie mir Geld, um einen neuen Flug zu buchen und nahmen mich mit aufs Meer. Denn hier warteten wilde Delfine im Wasser, mit denen wir schwimmen gingen – ein unbeschreiblich tolles Erlebnis, das ich nie vergessen werde und das mir einmal mehr zeigte, wie unglaublich nett und offen die Australier doch sind!

Und als ich dann am Ende meines Work and Travels in Australien wieder im Taxi Richtung Flughafen saß, hatte ich nicht nur Tränen in den Augen, weil ich mein geliebtes Australien verlassen musste, sondern unterhielt mich die gesamte Fahrt über mit dem Taxifahrer über meine tolle Zeit in seinem Land. Ich sprach nicht nur perfekt Englisch und hatte den Akzent voll und ganz aufgenommen, ich war nun auch genauso offen und lässig drauf wie ein Australier!

Warum Work and Travel mein Leben verändert hat und auch deins verändern wird!

Sogar knapp 10 Jahre später erinnere ich mich noch an meine Zeit in Australien als wäre es erst gestern gewesen. Es war eine wirklich wichtige Zeit für mich, eine, in der ich mich selbst besser kennen lernte und überhaupt erst zu mir fand. Auch wenn damals alles noch etwas schwieriger war, ich ohne Smartphone, Google Maps und 4G zurecht kommen musste, nicht mal eben über Skype oder WhatsApp zuhause anrufen konnte und somit noch viel mehr auf mich selbst gestellt war, bin ich mir sicher, dass ein Work and Travel in Australien auch heute noch eine geniale Erfahrung ist, wenn nicht sogar die beste, die du machen kannst!

1. Selbstständigkeit

Durch meine Work and Travel Erfahrungen habe ich gelernt, selbstständig Entscheidungen zu treffen und Probleme alleine zu lösen. Egal wie sehr und wie toll mich meine Mutter all die Jahre zuvor unterstützt hatte, auf einmal war ich auf mich allein gestellt und musste die Dinge selbst regeln. Von der Wohnungssuche, über den Autokauf bis hin zu meiner gefährlichen Begegnung mit einem Tigerhai auf dem offenem Meer.

 

2. Jedes Problem hat eine Lösung

Ständig musste ich improvisieren, lernte Neues und wuchs über mich hinaus. Wie reagierst du richtig, wenn sich eine Schlange im Wasser um dein Bein wickelt? Wie, wenn du im Meer schwimmst und merkst, wie ein Tigerhai dich anfängt zu umkreisen? Was machst du, wenn du mitten im Outback bist und die nächste Tankstelle über 1.000 Kilometer entfernt ist? Was, wenn du einen Hitchhiker mitnimmst, ihn in deinem Auto schlafen lässt und er sich so betrinkt, dass er deinen einzigen Autoschlüssel verliert? Und was ist, wenn deine Kreditkarte aufhört zu funktionieren und du fernab von zuhause an kein Geld kommst? Hast du wirklich an alles gedacht?

Ich lernte während dieser Zeit, dass es zu jedem Problem eine Lösung gibt. Zwar ist die Lösung auf den ersten Blick manchmal nicht ersichtlich und es ist etwas Kreativität gefragt. Aber nach über 15.000 Kilometern durch die vielen verschiedenen Staaten in Australien wusste ich, dass sich – irgendwie – immer für alles eine Lösung findet. Auch wenn Probleme im ersten Moment als unlösbar erscheinen, bedeuten sie nicht das Ende der Welt – und dieser Meinung bin ich auch heute noch.

3. Offenheit

Eines der wichtigsten Dinge, die ich von den Australiern gelernt habe, ist die Lässigkeit und Offenheit, mit der sie einfach alles angehen. Alles ist „No Worries, mate!“ und stressen muss man sich sowieso wegen gar nichts. Diese Lebenseinstellung ist nicht nur super entspannt, sondern tut auch richtig gut. Und sie ist etwas, für dass ich die Australier bis heute bewundere! Auch ich gehe heute wesentlich entspannter mit Situationen um und bin unheimlich dankbar, diese Lebenseinstellung während meines Work and Travel Aufenthalts in Australien mit auf den Weg bekommen zu haben.

work and travel erfahrungen australien

Australien tat mir gut… die Zeiten sind aber schon lange vorbei 🙂 Was für ein Sunnyboy! 😀

4. Komfortzone verlassen

Australien ist ein unglaublich tolles Land, in dem du wahnsinnig viel erleben kannst: Skydiving über einem kilometerlangen Sandstrand, Schnorcheln in türkisblauem Wasser, Schwimmen mit wilden Delfinen oder neben einem riesigen Walhai, Wandern und Zelten in den Grampians und und und…

Einfach auf dem Sofa zu bleiben ist natürlich gemütlicher und der innere Schweinehund schlummert in uns allen, allerdings bietet Australien unzählig viele Möglichkeiten aktiv zu werden und verrückte Dinge zu erleben. Gekoppelt mit der lässigen Lebenseinstellung der Australier wirst du hier schnell lernen, deine Komfortzone zu verlassen und über dich selbst hinauszuwachsen!

5. Die absolute Freiheit!

Das beste zum Schluss: Ein Work and Travel in Australien bedeutet Freiheit pur! Noch nie war ich so frei wie während meiner Zeit in Australien. Bei meinem Roadtrip war ich ganz ohne Plan unterwegs und fuhr einfach dahin, wo ich just in diesem Moment eben hinwollte. Keine Verpflichtungen, keine Termine, nur mein Auto, der Drang nach Abenteuer, die Straße und ich. Auch du wirst dieses Freiheitsgefühl spüren, sobald du dich einmal auf den Weg in Richtung Outback gemacht hast, und es wird dir für immer in Erinnerung bleiben – genau wie alles, was du während deines Work and Travels in Australien erleben wirst!

work and travel erfahrungen australien

Ich habe so viel Neues in dem Jahr gelernt, zum Beispiel Surfen!

Ein Work and Travel in Australien wird das Abenteuer deines Lebens!

Wie du siehst, ist Australien ein unglaublich geniales Land und wenn du die Möglichkeit hast, ein paar Monate hinzugehen oder gar noch länger, solltest du das unbedingt machen! Ein Work and Travel in Australien wird dich zu einem offeneren Menschen machen und ist der erste große Schritt in deine Selbstständigkeit. Du wirst so unglaublich viel Tolles erleben und bei all den genialen Abenteuern mehr als einmal deine Komfortzone verlassen und über dich selbst hinauswachsen. Dieses Freiheitsgefühl bei einem Roadtrip durch Australien bedeutet pures Glück und es wird dir für immer in Erinnerung bleiben.

Am besten du überzeugst deine Eltern, dich während deines Work and Travels in Australien besuchen zu kommen. Denn wahrscheinlich sind sie es, die dieses unvergessliche Abenteuer überhaupt erst möglich machen – so wie es auch bei mir meine Mutter war. So kannst du ihnen nicht nur zeigen, was sie dir Tolles ermöglichen, sondern ihr könnt euch auch Jahre später noch gemeinsam in die Abenteuer in Down Under zurück träumen!

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5 Kommentare zu „5 gute Gründe für ein Work and Travel in Australien!

  1. Marvin Karol on

    Danke für diese tolle Zusammenfassung, in der ich mich selber an so vielen Stellen wieder gefunden habe. Meine Learning’s von 2 Jahren Australien sind auch ähnlich ausgefallen: „No worries, Mate!“, „Probleme sind Hindernisse, die ich lerne zu überwinden.“ & „Zu lernen, wie es ist, ein eigenverantwortliches und freies Leben zu führen.“

    Ich kann dieses Abenteuer Work & Travel auch jeden jungen Menschen empfehlen, der noch nicht 36 Jahre alt ist und mehr vom Leben will. 🙂

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  2. Jan on

    Hallo Sebastian,

    ein super Beitrag! 🙂 Unsere Reise nach Australien steht auch bald an, leider nur vier Wochen.
    Können es jetzt schon kaum erwarten!

    Eine Frage an dich: Würdest du einen solchen Aufenthalt nochmal machen wenn du Mitte 20 bist und einen sicheren Job hast, den du dafür aufgeben müsstest?

    Würde mich über eine Antwort freuen!

    Viele Grüße 🙂

    Antworten
    • Sebastian Canaves on

      JA! 🙂

      Da muss ich gar nicht lange für überlegen. Wenn ich einen Job habe der OK ist und ich nicht großartige Zukunft in der Firma oder dem Job sehe, würde ich sofort meine 7 Sachen packen und losgehen. Einen Job kannst du ersetzen aber diese Erfahrung nimmt dir niemand mehr!

      Lg

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  3. Kevin Pollak on

    „Ich sprach nicht nur perfekt Englisch und hatte den Akzent voll und ganz aufgenommen, ich war nun auch genauso offen und lässig drauf wie ein Australier!“

    Besonders das Letztere hat mich an Australien abgefärbt. 2012 bot ich eine Mitfahrgelegenheit an und sogar der Reisende meinte, meine Art würde ihm australisch vorkommen xD

    Das Work And Travel ist echt ein Erlebnis, dass ich jedem empfehlen kann. 2011 war das geilste Jahr für mich überhaupt und dann das Lied „Weit weg“ von Bosse war die perfekte Hymne zu meinen Work And Travel.

    Ja, die Zeit vergeht wie im Flug. Nach sechs Jahren bin ich am überlegen, ob ich nächstes Jahr wieder nach Australien reisen soll. Denn den Alice Springs habe ich leider nicht erlebt.

    Danke für deine Eindrücke, Sebastian. Und nochmals ja, die Eindrücke verändern einen enorm und haben definitv mein Leben verändert.

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    • Sebastian Canaves on

      Hey Kevin,

      schön, dass es nicht nur mir so geht. Für uns geht es im November wieder in die Richtung. Allerdings nicht direkt nach Australien, sondern nach Neuseeland. Mindestens genauso cool! 🙂

      Danke für deinen Kommentar und alles Gute,

      Sebastian

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