Mach jeden Tag zu deinem Abenteuer!

Die besten Tipps und Ideen für dein nächstes Zeltabenteuer!

Noch bevor du morgens die Augen öffnest, hörst du die Geräusche der Natur um dich herum. Du kuschelst dich in deinen Schlafsack und fragst dich, welcher Vogel wohl für diesen außergewöhnlichen Gesang, der alle anderen übertönt, verantwortlich ist. Irgendwo in der Ferne hörst du Wasser plätschern und beschließt dich nach deiner Tasse Kaffee und deinem Frühstück auf die Suche nach dem Bach zu machen, den du bisher noch gar nicht wahrgenommen hast.

So fühlt sich pure Freiheit an, wie du sie nur beim Zelten findest! Am besten irgendwo wild in der Natur, ohne jegliche Regeln, Check-in Zeiten oder andere Abenteurer. Nur du, dein Zelt und die Landschaft um dich herum – wie cool ist das denn!

Welche Vorteile das Zelten für dich hat, wie du dich auf deinen nächsten Campingtrip vorbereitest und an welchen Orten auf der Welt es sich besonders lohnt dein Zelt aufzuschlagen, erfährst du in diesem Beitrag mit vielen Zelten Tipps!

Abenteuer Zelten!

Freiheit pur: Darum ist Zelten genial!

Sobald du Zelten hörst, kommen dir vielleicht Erinnerungen aus deiner Kindheit in den Sinn: Die Erfahrung, dich gemeinsam mit dem Rest deiner Familie in ein Dreimannzelt zu quetschen, willst du auf keinen Fall wiederholen und bisher hattest du das Zelten als eine Unterkunfts-Alternative gar nicht auf dem Schirm. Allerdings ist ein Trip mit Zelt, Isomatte und Schlafsack Abenteuer pur!

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Du bist in der Natur!

Als Draußgänger weißt du, dass du den krassesten Nervenkitzel nur draußen in der Natur findest. Im Vergleich zu Abenteuern wie einer Canyoningtour, Surfen oder einer Hüttenwanderung durch die Alpen, wird das Drinnensein uncool! Was könnte also cooler sein als in der Natur zu schlafen und somit die Nacht zum Abenteuer zu machen?

Egal ob du dein Lager auf einem Campingplatz oder mitten in der Wildnis aufschlägst, du bist der Natur dabei so nah wie in kaum einer anderen Unterkunft. Abends chillst du vorm Lagerfeuer, lauschst nachts den ungewöhnlichen Geräuschen und zum Waschen geht es zum Seeufer oder an einen Bach. Du lebst von dem, was dir die Natur zu bieten hat, und hast dabei die Möglichkeit eine dir unbekannte Gegend mit all deinen Sinnen kennenzulernen. Das Beste: Dein Alltag gerät dabei total in Vergessenheit!

Zudem stehen deine Chancen beim Zelten gut wilden Tieren über den Weg zu laufen. Besondere nachts oder am frühen Morgen kann es passieren, dass plötzlich ein Hirsch vor dir steht kurz nachdem du aus deinem Zelt gekrochen bist. Je nachdem in welchem Land du zeltest, bekommst du sogar Bären, Elche oder andere beeindruckende Tierarten zu Gesicht!

Dich erwartet Abenteuer ohne Ende!

Sobald du dich mit deinem gepackten Rucksack auf dem Rücken in die Wildnis verabschiedest, beginnt dein geniales Abenteuer, das erst dann wieder endet, wenn du durch deine Haustür bei deiner Rückkehr trittst.

Das Geniale beim Zelten ist, dass alltägliche Dinge, wie Kochen oder Zähneputzen zu einem echten Abenteuer werden! Besonders, wenn du in einem Land unterwegs bist, in dem das Wildzelten erlaubt ist und du nur das Nötigste im Rucksack dabei hast, ist fast jede Minute Nervenkitzel pur. Ein echter Survivaltrip auf dem du dich von dem ernährst, was du unterwegs findest, dich mithilfe von Karte und Kompass anstatt mit GPS orientierst und dein Feuer nur mithilfe von Streichhölzern entfachst, ist ein einmaliges Abenteuer!

Dein moderner Alltag rückt samt seinen vielen bequemen Vorzügen wie Internet, Restaurants oder Geschäften in weite Ferne und du machst die Erfahrung, dass das Leben in der Natur so viel einfacher und dennoch deutlich intensiver ist! Ohne Stress, ohne gesellschaftliche Regeln und ohne Termine bleibt dir nur das, was wirklich zählt: der Moment und was du daraus machst!

Du sparst Geld!

Je nachdem an welches Reiseziel dich dein Trip führt, musst du für ein Hotelzimmer mindestens um die 30 Euro einplanen, ein Bett im Mehrbettzimmer eines Hostels kostet dich meist zwischen acht und 18 Euro und selbst für ein AirBnB musst du je nach Lage und Ausstattung mindestens um die 20 oder 30 Euro pro Nacht einplanen – nach oben gibt es natürlich keine Grenzen.

Zelten ist in vielen Fällen günstiger. Es kommt natürlich darauf an, ob du auf einem Campingplatz übernachtest, wild zeltest oder dein Lager auf Privatgrund kostenlos aufstellest. Im Vergleich zu anderen Unterkünften sparst du beim Zelten mindestens ein paar Euro, wenn nicht noch viel mehr!

Falls du in einem Land unterwegs bist, in dem das Wildzelten verboten ist, solltest du dich schon im Vorfeld über geeignete Zeltplätze informieren. Besonders Campingplätze in touristischen Gebieten verlangen zum Teil ziemlich hohe Preise. In Italien, Spanien oder Dänemark werden in manchen Regionen pro Tag bis zu 40 Euro berechnet. Außerhalb der Saison und an entlegeneren Orten kannst du allerdings dein Zelt schon für wenige Euro pro Nacht aufstellen. Checke vor deiner Abreise auch die versteckten Kosten, wie zusätzliche Gebühren für Duschmarken, Kurtaxe oder die Waschmaschine.

In Deutschland ist das Wildzelten nicht erlaubt, allerdings sieht das in vielen anderen europäischen Ländern anders aus. So darfst du dein Zelt zum Beispiel in Norwegen, Schottland oder der Schweiz kostenlos in der Natur aufschlagen. Das ist nicht nur supergünstig, sondern zudem Abenteuer pur!

Lesetipp: Wo das Wildzelten erlaubt ist und was du dabei beachten solltest, erfährst du in diesem Beitrag!

Die besten Zelten Tipps!

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Zelten Tipps Nr. 1: Dein Rucksack

Planst du eine Wanderung mit Zelt, ist ein guter Rucksack unverzichtbar. Immerhin transportierst du damit deine komplette Ausrüstung von Zeltplatz zu Zeltplatz.

Wichtig ist, dass dein Rucksack perfekt passt. Die meisten modernen Trekkingrucksäcke sind voll verstellbar, sodass du nicht nur die Träger und den Hüftgurt auf deinen Körper einstellen kannst, sondern sogar die Länge des Rückenteils. Zudem sollte dein Backpack genug Platz für deine Sachen bieten, ohne zu groß zu sein. Wenn dein Rucksack zu viel Stauraum bietet, ist die Versuchung groß ihn voll zu packen und dich damit völlig zu überladen. Beim Zelten gilt: weniger ist mehr!

Einer unserer Favoriten für eine mehrtägige Wanderung ist der Tatonka Yukon 50+10*, der dir im großen Hauptfach richtig viel Platz für Klamotten, Ausrüstung und Co. bietet, während du im separaten Bodenfach deinen Schlafsack immer schnell zu Hand hast. Deine Isomatte und dein Zelt sowie verschiedene andere sperrige Gegenstände befestigst du mithilfe der Riemen an der Außenseite des Backpacks. Das Beste ist allerdings das Tragesystem des Yukons: Du kannst es komplett auf deinen Körper anpassen. Kompressions- und Lastenkontrollriemen sorgen dafür, dass sich das Gewicht perfekt verteilt und er sich auch auf längeren Touren angenehm tragen lässt.

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Zelten Tipps Nr. 2: Dein Zelt

Ohne dein Zelt geht beim Campen natürlich gar nichts! Dein Zelt ist mehr als nur dein Schlafplatz. Es schützt dich vor Regen, Wind und Kälte und falls du mit mehreren Leuten unterwegs bist, ist das Zelt, der Ort, an dem ihr abends euere Erlebnisse miteinander teilt und neue geniale Pläne für den nächsten Tag schmiedet.

Für jedes Abenteuer gibt es das richtige Zelt: Wenn du mit deinen Kumpels unterwegs bist und anstatt zu Wandern mit dem Auto fährst, ist der Platz im Zelt um einiges wichtiger als das Gewicht. Das Gleiche gilt, wenn du mit deiner Familie für eine längere Zeit an einem Ort zeltest. Das FRILUFTS Grassholm 8* bietet zum Beispiel superviel Platz und lässt sich dennoch mit etwas Übung einfach und schnell aufbauen.

Zudem gibt es spezielle Zelte für krasse Abenteuer, wie zum Beispiel einem Trek durch das Annapurna Gebirge in Nepal – dafür sollte dein Zelt ein geringes Eigengewicht haben, schnell aufzubauen sein und dich optimal vor den Elementen schützen! Das Wechsel Pathfinder TL – Geodät* ist so ein Zelt: Für besonders schnelles Aufbauen in warmen Gegenden kannst du das Innenzelt separat aufstellen. In der kalten Jahreszeit oder bei schlechtem Wetter schützt dich das wetterfeste Außenzelt optimal.

Besonder cool sind Tarps*. Das ist im Prinzip nichts anderes als ein Zeltdach, das du beim Biwakieren zum Schutz vorm Wetter über dich spannen kannst. In vielen Ländern, in denen das Wildzelten verboten ist, darfst du in der Wildnis biwakieren – erkundige dich vor deinem Trip, unter welchen Voraussetzungen die Nacht unter (fast) freiem Himmel erlaubt ist!

Zelten Tipps Nr. 3: Dein Schlafsack und deine Isomatte

Anstatt in ein gemütliches Hotelbett, kuschelst du dich beim Zelten in deinen Schlafsack, der in Kombination mit einer guten Isomatte nicht nur fast so bequem wie ein Bett ist, sondern dich zudem die gesamte Nacht vor Kälte schützt.

Wichtig ist, dass du deinen Schlafsack der Art deines Abenteuers anpasst: Wenn du zum Beispiel in der warmen Jahreszeit campen gehst, reicht ein Sommerschlafsack, wie der Fjällräven Funas*, völlig aus. Dickere Winter- und Expeditionsschlafsäcke, wie zum Beispiel der Lamina Z Bonfire -30 von Mountain Hardware*, sorgen dafür, dass du auch bei krassen Minustemperaturen eine gute Nacht im Freien hast.

Bei der Wahl deiner Isomatte sieht es ähnlich aus: Besonders wenn du zu Fuß unterwegs bist, ist eine leichte und kompakte Matte praktisch. Die meisten Isomatten* sind so designed, dass du sie sehr flach zusammenrollen und einfach an den Außenriemen deines Rucksacks befestigen kannst. Wenn du in einer Gegend unterwegs bist, in der es nachts kälter wird, achte darauf, dass deine Isomatte mit der entsprechenden Temperatur klarkommt. Die meisten selbstaufblasenden Isomatten sorgen das ganze Jahr über für einen warmen und bequemen Untergrund beim Zelten.

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Zelten Tipps Nr. 4: Die Grundausrüstung

Neben Zelt und Co. gehört in deinen Rucksack beim Campen noch eine Grundausstattung, die du am besten für jedes Abenteuer individuell auswählst – so bist du immer perfekt vorbereitet.

Ein Kocher und Kochgeschirr ist allerdings fast auf allen Campingtrips ein absolutes Muss. Wie bei allen anderen Ausrüstungsgegenständen, gilt auch hier: je leichter und kleiner, desto besser! Mit einem kleinen aber feinen Gaskocher* oder einer Bush Box* hast du deine Kochstelle immer dabei. Richtig cool ist außerdem ein Outdoor-Grill, wie der Trekking & Camping Grill Nordluchs – damit ist dein nächstes Barbecue nie weit entfernt! Wenn du alleine unterwegs bist, brauchst du zudem nur ein oder zwei Campingtöpfe und Besteck*.

Falls bei dir ohne Kaffee auch unterwegs im Abenteuer nichts geht, ist der Aeropress Coffee Maker genau das Richtige für dich. Damit hast du immer und überall guten frischen Kaffee, der übrigens besonders gut aus unserer Off The Path Tasse schmeckt.

Selbst wenn du auf einem Zeltplatz und nicht in der Wildnis übernachtest, gehört ein gutes Klappmesser* oder noch besser ein Leatherman Toolkit* auf deine Packliste. Damit kannst du nicht nur Äste für dein Feuer zerkleinern, sondern auch Dosen öffnen oder Seile zerschneiden. Für den Notfall solltest du ein Erste-Hilfe-Pack, wie das Tatonka First Aid Mini Kit* immer dabei haben, und falls du alleine in der Natur unterwegs bist, ist ein Survival Pack eine gute Idee! Je nachdem wie du deinen Trip gestalten willst, solltest du eine Karte und einen Kompass einpacken oder dich mit einem GPS-Gerät ausrüsten.

Zelten Tipps: In diesen Ländern is Zelten besonders genial

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Zelten Tipps Länder 1. Zelten in Schweden

Hast du Lust auf ein intensives Abenteuer in unberührter Natur und mit nichts als deinem Rucksack auf dem Rücken? Dann ab in den Norden! Schweden ist das ultimative Campingland! Dank des hier geltenden Jedermannsrecht ist das Wildzelten im ganzen Land unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt.

Solange du ohne Auto oder Campervan, sondern zu Fuß, mit dem Fahrrad, Kanu oder sogar mit Skiern unterwegs bist, ist das wilde Zelten kein Problem. Solange du genug Abstand von Wohnhäusern hältst, darfst du sogar auf Privatgrund dein Lager aufschlagen. Einzige Ausnahme stellen Nationalparks dar: Bevor du also dein Zelt in einem Nationalpark aufstellst, solltest du dich im Vorfeld nach den geltenden Bestimmungen dort informieren.

Die Landschaft in Schweden wird insbesondere von Wäldern, Seen und einer spektakulären Küste geprägt. Besonders genial ist eine Seekajaktour durch die Schären: Tagsüber bist du auf dem Wasser unterwegs und abends suchst du dir eine der kleinen Inseln aus und übernachtest dort, wo es dir am besten gefällt. Hinterlasse deinen Zeltplatz am nächsten Morgen so, wie du ihn vorgefunden hast – damit schützt du nicht nur die Natur und die wilden Tiere, sondern sorgst zudem dafür, dass sich andere Abenteurer genauso wohlfühlen.

Zelten Tipps Länder 2. Zelten in der Schweiz

Die Schweiz ist ein weiteres Land in Europa, in dem das Jedersmannsrecht gilt. Während die nordeuropäischen Länder dafür bekannt sind, hattest du bisher vielleicht gar nicht auf dem Schirm, dass du hier ebenfalls wild zelten darfst.

Generell ist das Wildzelten in der Schweiz zwar erlaubt, allerdings gibt es einige Regeln, an die du dich dabei halten musst. Das Zelten oder Feuermachen ist in allen Nationalparks und Naturschutzgebieten verboten – falls du dich nicht daran hältst, musst du mit hohen Geldstrafen rechnen!

Dort wo das Wildzelten allerdings am coolsten ist, ist es auch erlaubt. In den Alpen darfst du oberhalb der Baumgrenze überall dein Zelt aufschlagen – es wird jedoch empfohlen dich zur Sicherheit nach Verbotsschildern umzusehen. Das Biwakieren ist übrigens nicht nur in den Schweizer Alpen, sondern generell in fast allen Ländern erlaubt. Einem mehrtägigen Trekkingabenteuer, bei dem du nicht nur tagsüber in der unberührten Natur der Berge unterwegs bist, sondern auch nachts, ist ein geniales Erlebnis, an das du dich noch lange zurückerinnerst.

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Zelten Tipps Länder 3. Zelten in Neuseeland

Wenn du unseren Reiseblog schon etwas besser kennst, weißt du bereits, dass Neuseeland einen festen Platz in unseren Abenteuerherzen hat! Die beiden Inseln sind perfekte für einen Roadtrip oder gar eine Trekkingtour. Besonders auf der Südinsel erwartet dich dabei Wildnis pur!

Das Beste: Wildzelten ist hier erlaubt! Bevor du dich allerdings in dein Campingabenteuer stürzt, solltest du dich mit dem Freedom Camping Act vertraut machen. Darin ist geregelt wo und unter welchen Voraussetzungen du in Neuseeland zelten darfst. Da es dabei besonders um die Vermeidung von Müll geht, darfst du dein Zelt immer nur dann aufschlagen, wenn sich öffentliche Toiletten in der Nähe befinden oder du mit einem Camper unterwegs bist, der einen eigenen Wasser- beziehungsweise Abwassertank besitzt.

Geniale Wildzeltplätze, mit den vorgeschriebenen Toiletten, findest du auf beiden Inseln fast überall. Außerdem stehen dir insbesondere auf der Südinsel viele Schutzhütten zur Verfügung, in denen du auf deiner Wanderung kostenlos übernachten darfst. Egal ob du zeltest, in den Hütten schläfst oder mit dem Camper unterwegs bist – die faszinierende Natur des Landes wird dich vom ersten Augenblick an begeistern!

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Zelten Tipps Länder 4. Zelten in Kanada

In Sachen Abenteuer ist Kanada ein Land der Superlative! Die unendlich weite Landschaft, in der du manchmal tagelang keinen anderen Menschen begegnest, sondern stattdessen wilden Tieren über den Weg läufst, ist der Hammer und sorgt während deines Trips garantiert mehr als einmal für Gänsehaut.

Wildzelten, so wie du es aus dem Norden Europas kennst, ist in Kanada jedoch nicht erlaubt. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen: Du findest beispielsweise in vielen Gegenden sogenannte „Rest Areas“ oder gekennzeichnete Wildzeltplätze, an denen du dein Zelt für eine Nacht aufschlagen darfst. Außerdem ist das Campen in den National Forests erlaubt, solange du dich dabei nicht auf Privatgrund befindest oder es durch Schilder verboten wird.

Richtig krass sind die Tiere, die du in der kanadischen Wildnis beobachten kannst. Neben Elchen, Karibus und sogar Wölfen, solltest du dich unbedingt auf die Begegnung mit Bären vorbereiten. Besonders in British Columbia gibt es jede Menge dieser faszinierenden Riesen! Bevor du dich in die Wildnis verabschiedest, informiere dich in einem örtlichen Besucherzentrum über die Bärenreviere und hole dir wertvolle Tipps, wie du dich am besten verhältst, wenn du plötzlich einem Grizzly gegenüberstehst.

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Zelten Tipps Länder 5. Zelten in Namibia

Lust auf einen Roadtrip, den du garantiert nie vergisst? Dann solltest du dich auf den Weg nach Namibia machen! In dem südwestafrikanischen Land findest du alles, was ein geniales Abenteuer ausmacht: eine geile Landschaft, krasse Tierwelt und jede Menge Nervenkitzel!

Während du in Südafrika mit hohen Strafen rechnen musst, wenn du beim Wildzelten erwischt wirst, darfst du in Namibia überall dort übernachten, wo es dir gefällt. Selbst wenn es immer mehr Abenteurer zum Zelten in das Land zieht, musst du dich in abgelegenen Gebieten darauf einstellen, dass dich die Einheimischen sehr neugierig beäugen, wenn du mit deinem Zelt anrückst.

Das Einzige, worauf du dich beim Zelten in Namibia vorbereiten musst, sind die wilden Tiere. Immerhin kann es dir hier passieren, dass nachts plötzlich eine Elefantenherde oder einige Löwen an deinem Zelt vorbeikommen. Zudem gibt es hier giftige Schlangen, Spinnen und Skorpione, weswegen du besser auf ein Bodenzelt verzichtest und lieber mit einem Geländewagen inklusive Dachzelt unterwegs bist. Sobald du allerdings die erste Nacht in der Wüste oder der Steppe verbracht hast, ist es, egal ob du auf dem Dach oder auf dem Boden schläfst, die vielen skurrilen Geräusche, der krasse Sternenhimmel und besonders der einzigartige Sonnenaufgang sind aus jeder Perspektive ein absolutes Highlight!

Zelten Tipps Länder 6. Zelten in den USA

Ein Trip in die USA bedeutet Freiheit und Abenteuer pur in einem der größten und abwechslungsreichsten Länder der Erde! Sicherlich steht mindestens einer der 50 Bundesstaaten auf deiner Bucket List!

Besonders genial ist allerdings ein Roadtrip, der dich durch mehrere faszinierende Gegenden führt. Selbst wenn das Wildzelten in den Vereinigten Staaten grundsätzlich nicht erlaubt ist, lohnt es sich dabei dein Zelt in den Kofferraum zu werfen. Denn anders als in den meisten Ländern darf in den vielen genialen Nationalparks und Reservaten des Landes fast überall gezeltet werden! Das Einzige, das du dafür tun musst, ist vorausplanen. Pro Nacht ist nur eine bestimmte Anzahl von Zelten in den Parks erlaubt. Außerdem musst du dir ein Camping Permit besorgen.

Das ultimative Straßenabenteuer in den USA ist allerdings eine Tour mit dem Camper! Einmal von New York an der Ostküste durch das gesamte Land bis an die Westküste nach Kalifornien und dabei die ultimative Freiheit genießen, die du in diesem Land vom ersten Moment an spürst. Da Campen in den Staaten superbeliebt ist, findest du auf deiner Route jede Menge coole Campingplätze, die meistens nicht nur sehr sauber und weitläufig sind, sondern zudem supergünstig!

Zelten ist mehr als nur Mittel zum Zweck!

Besonders wenn deine Reisekasse gerade nicht bis zum Rand gefüllt ist, bietet sich das Zelten als günstige Alternative zum Hotel oder AirBnB-Apartment an. Weil du beim Campen nicht so tief in die Tasche greifen musst, beziehungsweise in einigen Ländern sogar kostenlos dein Nachtlager aufschlagen kannst, wird das Zelten oft als Mittel zum Zweck gesehen.

Allerdings ist ein Trip, der dich nicht nur tagsüber, sondern auch nachts in die unberührte Natur führt, ein echtes Abenteuer! Insbesondere in Ländern wie der Schweiz, Norwegen oder Schweden, in denen das Wildzelten erlaub ist, hast du die Möglichkeit die Wildnis superintensiv wahrzunehmen! Du erlebst, was es wirklich bedeutet draußen zu leben und zu überleben und du lernst deine Umwelt von einer Seite kennen, die dir auf vielen anderen Abenteuern verborgen bleibt.

Worauf wartest du noch? Pack dein Zelt, deinen Schlafsack und deine Isomatte ein und mach dich auf den Weg in dein nächstes Zeltabenteuer!

Wo hast du das letzte Mal gezeltet? Vielleicht hast du noch dein paar praktische Zelten Tipps auf Lager?

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4 Kommentare zu „Die besten Tipps und Ideen für dein nächstes Zeltabenteuer!

  1. Dirk on

    Sehr schöne Zusammenstellung, und über Camping in Afrika geht einfach gar nix! Was ich als Gadget immer extrem wichtig finde sind Lampen. Ich habe beim Campen immer eine Stirnlampe dabei, und für drinnen eine Zeltlampe. Gibt es ganz tolle mit schönem Licht, perfekt zum Lesen.

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  2. Patrick on

    Das letzte Mal schlug ich unser Zelt im Rahmen einer Rundreise durch England auf.

    In Frankreich fand ich vor der Überfahrt von Dünkirchen nach Dover einen kleinen, romantischen Zeltplatz. Es war regnerisch, der Boden nass und das Zelt von unten her undicht. Irgendwie ging’s dennoch, auch wenn mir dieses Erlebnis explizit den Spaß am Zelten (mit diesem Zelt) nahm.

    In Großbritannien suchte ich mir mit dem Auto kleine, sichtgeschützte Ecken, wo ich ungestört die Nacht im Fahrzeug verbringen konnte. Denn das Zelt wurde so schnell nicht trocken. Auch England und Wales waren zur Reisezeit eher verregnet.

    Auf der Heimreise machte ich in den Niederlanden Halt und fand auch ein lauschiges Plätzchen für’s Auto. Ich surfte dann etwas im Netz und suchte nach Infos zum „Wildzelten“. Und da ich keine drakonische Strafe zahlen wollte, die die Holländer hierfür verhängen, suchte ich mir doch noch einen offiziellen Zeltplatz, wo ich für nicht mal fünf Euro nächtigen durfte.

    Alles in allem war es eine sehr eindrucksvolle Reise und könnte mir auch vorstellen, längerfristig mit dem Zelt in der Welt unterwegs zu sein.

    Dein Artikel hat mich gefesselt. Bei der Stelle mit den Löwen musste ich kurz in mich gehen und überlegen, ob das Zelten an solchen Orten wirklich eine gute Idee wäre. Können die Großkatzen nicht auch auf den Geländewagen springen, wenn sie saftigen Mensch wittern? 😉 Mal sehen, wie wir es als Familie nächstes Jahr angehen, wenn wir Deutschland für eine längere Zeit verlassen.

    Liebe Grüße
    Patrick

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