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Die besten 2-wöchigen Roadtrips durch Europa für Abenteurer

Botond
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Findest du auch, dass ein Roadtrip so ziemlich die coolste Art ist, zu reisen? Schon allein die Möglichkeit, dass du ohne großen Plan und ganz spontan, wann immer dir danach ist, losfahren und dabei ein Abenteuer nach dem anderen erleben kannst, ist der Hammer! Dazu kommt noch dieses ganz bestimmte Gefühl von grenzenloser Freiheit, das dich immer dann überkommt, wenn du mit deinem Auto oder Campervan die Straßen dieser Welt bei deiner Lieblingsmusik unsicher machst. Dieses Gefühl macht einen Roadtrip zu etwas ganz Besonderem und wenn es dir wie mir geht, bist du geradezu süchtig danach und würdest am liebsten sofort deinen Rucksack packen und Gas geben!

Falls du noch auf der Suche nach der richtigen Route oder Inspiration für dein nächstes Straßenabenteuer durch Europa bist, dann ist bei den folgenden 7 zweiwöchigen Roadtrips inklusive jeder Menge Abenteuer ganz bestimmt was für dich dabei!

Vorbereitung ist alles!

Bevor du endlich das Radio auf laut stellen und losfahren kannst, solltest du trotz der Spontanität und Freiheit, die einen Roadtrip eigentlich ausmachen, ein bisschen planen. Dazu gehört allen voran die Beschaffung des perfekten Gefährts. Manchmal reicht schon dein eigenes Auto inklusive deines eigenen Zelts mit Isomatte und Schlafsack und du kannst loslegen. Allerdings kommt es immer darauf an, worauf du Lust hast. Wenn du zum Beispiel lieber etwas komfortabler unterwegs bist und nicht jeden Abend dein Zelt aufbauen willst, um es am nächsten Morgen wieder abzubauen, dann ist vielleicht ein Campervan genau das richtige für dich. Es muss schließlich nicht gleich ein riesiges und luxuriöses Wohnmobil sein – ganz im Gegenteil: Was passt mehr zu einem echten Roadtrip, als ein alter VW-Bus?

Am besten bist du mit einer Kombination aus Zelten und im Van schlafen unterwegs, denn damit bist du unglaublich flexibel und kannst – soweit erlaubt – zudem in den Genuss des Wildzeltens kommen! Vor allem in den skandinavischen Ländern ist dir dank des Jedermannsrecht das Zelten in der Wildnis gestattet. Aber auch in den restlichen europäischen Ländern ist es manchmal gar nicht zwingend notwendig, einen richtigen Zeltplatz zu finden. Oft ist es zum Beispiel erlaubt auf Feldern und Wiesen ohne Zelt und dafür unter freiem Himmel zu übernachten, oder du suchst dir ein Privatgelände und fragst beim Eigentümer um Erlaubnis dort dein Zelt aufstellen zu dürfen. Bevor du deinen Roadtrip startest, solltest du dich genau nach den jeweiligen Bestimmungen in deinem Reiseland erkundigen und dich auch unbedingt daran halten!

2 Wochen Europa!

Die besten zweiwöchigen Roadtrips durch Europa für Abenteurer und Entdecker

1. Für Wilde: Die Westküste Großbritanniens

Ein Roadtrip in Großbritannien lohnt sich immer! Neben genialen Landschaften, Küstenabschnitten und jeder Menge Grün, erwarten dich hier auch richtig viele krasse Erlebnisse mitten in der Wildnis und das Beste: Die Insel ist nicht sonderlich groß, also perfekt für einen zweiwöchigen Roadtrip. Mittlerweile kannst du fast von überall in Deutschland nach London fliegen, wo du dir problemlos ein Auto oder Campervan für dein Straßenabenteuer mieten kannst. Egal, für welchen fahrbaren Untersatz du dich entscheidest, auf der britischen Insel musst du fahrtechnisch ein wenig umdenken, denn hier fährt man auf der linken Seite. Aber keine Panik – im Normalfall gewöhnst du dich ziemlich schnell an den Linksverkehr!

Von London geht es nach Southampton, von wo aus du an der Küste entlang Richtung Westen aufbrichst. Gleich am Anfang geht es für dich dabei durch Cornwall, wo dich raue felsige Klippen, verlassene Buchten und kleine Fischerdörfer erwarten. Nimm dir auf jeden Fall Zeit an einem der vielen Strände den Wellengang beim Surfen zu checken. Außerdem solltest du dir die Gelegenheit eine Whale Watching Tour mitzumachen nicht entgehen lassen. Sobald du Cornwall hinter dich gelassen hast, geht es nach Bristol. Hier kannst du nach so viel Wildnis mal wieder eine Weile Großstadtluft schnuppern und deine Adrenalinsucht bei einem Bungee-Sprung von der Bristol Suspension Bridge befriedigen, bevor du über Cardiff und Swansea weiter nach Milford Haven fährst.

Falls du Lust hast dein Auto für eine Weile stehen zu lassen, dann ist der Pembrokeshire Coastal Nationalpark mit seinen vielen Wanderwegen direkt neben der genialen Küste der ideale Ort dafür! Entlang der Westküste geht es für dich weiter in den Norden, über Aberystwyth bis in den Snowdonia Nationalpark, wo dich eine Klettertour auf den Snowdon, den höchsten Berg Englands, erwartet. Außerdem geht es hier beim White Water Rafting und Canyoning richtig zur Sache! Für ein bisschen Abwechslung sorgt ein kurzer Abstecher nach Manchester oder Liverpool, bevor du auf direktem Wege in den Lake District fährst.

Der Nationalpark ist nicht nur einer der größten, sondern auch einer der wildesten in England. Nimm dir hier genug Zeit, um bei einer ausgiebigen Wanderung die krasse Landschaft mit den höchsten Bergen und größten Seen der Insel zu entdecken. Über Carlisle und einem kleinen Umweg an die schottische Küste nach Portpatrick, wo du dich unter die Einheimischen im Pub an der Bucht mischen solltest, geht es weiter nach Glasgow. In der größten Stadt Schottlands gehört ein Besuch im Chippy doon the lane auf deine Liste – so gute Fish und Chips hast du garantiert noch nie gegessen! Im naheliegenden Loch Lomond & Trossachs Nationalpark geht es für dich direkt in die schottischen Highlands! Die unendlichen weiten Hügel, Berge und Moore kannst du entweder zu Fuß, mit dem Kanu, dem Bike oder auf einem Pferd erkunden und wirst dabei am Ende deines Roadtrips garantiert immer wieder ins Staunen kommen!

Smartphone vs. systemkamera

2. Für Naturliebhaber: Skandinavien

Wenn es eine Gegend gibt, die für Roadtrips wie gemacht zu sein scheint, dann ist das Skandinavien. Das liegt nicht nur an der total genialen Natur, sondern auch daran, dass du hier so gut wie überall Wildzelten darfst. Du musst hier also nicht unbedingt einen Zeltplatz reservieren oder im Campervan ewig nach einem Stellplatz suchen, sondern kannst genau dort, wo es dir am besten gefällt, dein Zelt aufstellen und mitten in der Wildnis übernachten!

Dein Roadtrip, der dich einmal komplett durch Skandinavien führt, geht in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen los. Du musst aber nicht unbedingt mit dem Flugzeug anreisen und dir hier ein Auto mieten, sondern kannst natürlich auch mit deinem eigenen Auto starten. Von Kopenhagen geht es für dich über die Öresundbrücke nach Westschweden, genauer gesagt nach Malmö, von wo aus du an der Küste entlang bis nach Oslo fährst. Auf dem Weg dorthin solltest du dir eine Tour durch den richtig coolen Schärengarten in Göteborg nicht entgehen lassen.

In der norwegischen Hauptstadt angekommen, machst du gleich mal einen Abstecher zum Indoor-Rodeln, bevor es an die Westküste des Landes nach Bergen geht. Falls du Zeit hast, lohnt sich ein kurzer Umweg an einen Ort, der dich garantiert überwältigt – der Preikestolen am Lysefjord! Bergen ist die zweitgrößte Stadt Norwegens und wird auch das Tor zu den Fjorden genannt und bei einer Fahrt mit der Fløibahn auf den Hausberg Fløyen wird klar warum: Der Ausblick über die Stadt und die Fjorde ist der Hammer! Dein nächster Stopp ist der Jotunheimen Nationalpark, wo du dich beim Reiten, Kajakfahren oder Raften abenteuertechnisch so richtig austoben kannst.

Über Trondheim geht es für dich zurück nach Schweden. In der Gegend rund um den See Storsjön kannst du bei einer Wanderung nicht nur die Ursprünglichkeit des Landes erkunden, sondern, wenn du Glück hast, auch Elche beobachten! Weiter durch Schweden kommst du immer wieder an Flüssen und Seen vorbei, sodass du gar nicht anders kannst, als irgendwo anzuhalten und ein paar Kilometer mit dem Kajak zurückzulegen! Wenn du im Norden des Landes keine Lust mehr hast im Zelt oder Camper zu schlafen, sorgt das Icehotel mit Betten aus Eis und Schnee dafür, dass dein Abenteuerherz nicht nur tagsüber, sondern auch nachts schneller schlägt.

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Foto kamchatka

Weiter geht’s für dich in den Norden Finnlands, wo ein richtig krasses Erlebnis auf dich wartet: eine Tour mit dem Hundeschlitten! Falls du im Sommer unterwegs bist, steigst du anstatt auf den Schlitten in ein Kajak oder Kanu und kannst so die unglaublich geniale Landschaft und sicherlich auch ein paar Elche und Bären vom Wasser aus beobachten. Über Oulu fährst du bis an die Südküste nach Helsinki, wo dein Roadtrip am Flughafen endet. Falls du etwas mehr Zeit mitbringst und mit deinem Auto wieder zurück nach Deutschland willst, kannst du von Helsinki entweder über die baltischen Staaten wieder nach Hause fahren oder von Turku über Schweden und Dänemark!

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Foto Botond

3. Für Surfer: Nordspanien und Portugal

Ein paar Wochen mit deinem Surfbrett am Meer gehört im Sommer einfach dazu! In Europa geht das vor allem an der Nordküste Spaniens und in Portugal richtig gut. Egal, ob du zu den geübten Anfängern oder schon eher zu den Profi-Surfern gehörst, an den spanischen und portugiesischen Atlantikbuchten erwarten dich mit Sicherheit ein paar krasse Swells, die deinen Adrenalinspiegel gewaltig in die Höhe treiben!

Dein zweiwöchiges Surfabenteuer startet östlich von Santander in Langre. Sobald du hier ankommst, wirst du merken, wie sich alles in dir erst einmal entspannt, denn hier läuft alles etwas ruhiger ab, als anderswo. In der Bucht Playa de Langre geht es ähnlich gediegen zu, die Wellen, die hier anrollen, sind stetig und nicht zu krass – perfekt für den Auftakt deines Surftrips! Auf deinem Weg in das westlich gelegene Rodiles lohnt sich ein kurzer Abstecher auf die Swells bei Liencres, wo du gut und gerne einen oder zwei Tage verbringen kannst. Rodiles ist einer der coolsten Surfspots in der Umgebung, weswegen du ihn dir gerade im Sommer mit einer Menge von anderen Leuten teilen musst.

Falls du darauf keine Lust hast, fahr am besten noch ein paar Kilometer weiter an die Playa de Salinas y Espartale, wo dich ein paar Einheimische und jede Menge geiler Peaks erwarten! Dein Weg führt dich weiter an der Küste entlang nach Navia. In der kleinen Bucht kannst du entweder auch ein paar Wellen mitnehmen, oder du machst einen Tag Pause und chillst in der gemütlichen alten Kleinstadt bei Tapas und Wein. Bevor du nach Portugal fährst, solltest du dir die Beachbreaks in Pantin nicht entgehen lassen – nicht umsonst findet jedes Jahr der Pantin Classics Surfcontest an diesem Strand statt! Am acht Kilometer langen Strand von Razo bricht die genialste Welle direkt vor der Cordobés Bar, nach der die Welle auch benannt ist. Somit kannst du hier vom Surfbrett gleich ein kaltes Bier bestellen. Dein letzter Stopp, bevor du die Grenze überquerst, ist Patos. Der Strand im Süden von Vigo bietet noch ein paar richtig geniale spanische Wellen.

In Portugal warten einige der coolsten Surfspots in Europa auf dich und dein Board. Direkt hinter der Grenze geht es in Afife mit dem Praia da Arda auf die beliebtesten Wellen im Norden des Landes. Als Nächstes geht es nach Porto. Nimm dir hier nicht nur genug Zeit, um die genialen Swells am Stadtstrand zu testen, sondern auch für einen Spaziergang durch die beeindruckende Altstadt. Außerdem solltest du unbedingt einen Burger bei Bugo Art Burgers probieren – richtig lecker! Weiter im Süden geht es in Coxos richtig zur Sache. Falls du auf deinem Brett noch nicht wirklich sicher bist, solltest du dir die Rides der Surfprofis vielleicht lieber vom Ufer aus ansehen, denn die Wellen haben hier richtig viel Kraft! Du kannst aber auch einfach an den Praia Grande im Sintra Cascais Nationalpark weiterfahren. Dort geht es etwas ruhiger, aber nicht weniger abenteuerlich zu. Außerdem hast du hier die Möglichkeit das Board und dein Auto stehen zu lassen und die ursprüngliche Natur des Landes bei einer Wanderung zu erkunden. In der portugiesischen Hauptstadt endet dein Surf-Roadtrip, allerdings nicht ohne die coolsten Ecken in Lissabon zu erkunden!

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Foto kavcicm

4. Für Entdecker: Slowenien und Kroatien

Es gibt viele Gründe für einen Roadtrip, einer davon ist, dass es manchmal nichts Besseres gibt, als auf eigene Faust völlig neue und unbekannte Gegenden zu entdecken. Die wilden Landschaften und Küstenregionen in Slowenien und Kroatien sind wie für solche Entdeckungstouren gemacht!

Da du, um nach Slowenien zu gelangen, kein Meer überqueren musst, kannst du deinen Startpunkt frei wählen und direkt vor deiner Haustür in Richtung Süden aufbrechen. Kurz nach der slowenischen Grenze geht es für dich als Erstes in den Triglav Nationalpark. Hier solltest du das Auto eine Weile stehen lassen und die Julischen Alpen bei einer Wanderung, beim Klettern oder Canyoning erkunden. Dabei triffst du nicht nur kaum auf andere Leute, sondern erlebst das Gebirge von einer richtig wilden Seite, wie du sie aus Ländern wie Österreich und Italien nicht gewohnt bist! Von hier aus geht es weiter ins Soca-Tal, wo du deiner Abenteuerlust freien Lauf lassen kannst. Auf den leuchtenden türkisblauen Flüssen geht es beim White Water Rafting richtig zur Sache. Das ist aber noch lange nicht alles, denn neben dem Abenteuer auf dem Wasser, geht es für dich auch in die Luft, genauer gesagt rast du an einer Zipline mit über 40 Stundenkilometern einmal über eine 60 Meter tiefe Schlucht oder du fliegst gemütliche beim Paragliding über die Bergen in den Sonnenuntergang. Außerdem solltest du hier das Bouldern an einem der genialen Felsen unbedingt einmal ausprobieren, bevor es in deinem Auto oder Camper weiter bis nach Kroatien geht.

In Kroatien wartet gleich im Norden auf der Insel Cres ein cooles Unterwasserabenteuer auf dich: In einer Bucht direkt vor der Insel liegt das Wrack des 1914 gesunkenen Eisenschiffs „Lina“. Falls du kein Tauchneuling mehr bist, musst du dich nicht unbedingt einer Gruppe anschließen, sondern kannst mit einem kleinen Boot selbst zu der Boje hinausfahren, die markiert, wo genau das Wrack zu finden ist. Neben dem Schiff kannst du hier noch ein paar Grotten erkunden, in denen du dem ein oder anderen skurrilen Unterwasserbewohner begegnest. Über die Hafenstadt Rijeka fährst du an der Küstenstraße entlang Richtung Süden. Dabei kommst du durch viele kleine Fischerorte, die es alle wert sind kurz anzuhalten, spazieren zu gehen und dir in der örtlichen Wirtschaft Cevapcici mit einem Glas Vino zu genehmigen.

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Foto xbrchx

Im Paklenica Nationalpark bei Anica Kuk holst du dir beim Klettern an den senkrechten Felswänden deinen nächsten krassen Adrenalinkick ab oder entdeckst die grüne Wildnis des Parks auf einem der vielen Wanderwege! Gleich um die Ecke lohnt sich ein Abstecher nach Rovanjska, um dort die Modric Höhle bei einer Höhlentour zu erkunden. Bevor dein Roadtrip in Dubrovnik endet, legst du noch einen Halt in Omis ein. In der ehemaligen Piratensiedlung sollte dich dein erster Weg in die Schluchten rund um den Fluss Cetina führen: Hier kannst du dich beim Rafting oder Canyoning sowie auf einer 150 Meter langen Zipline austoben! Um deinen Trip in Dubrovnik gebührend abzuschließen, solltest du nicht nur die geniale Altstadt erkunden, sondern dir die gewaltige Stadtmauer, bei einer Seekajaktour vom Wasser aus ansehen!

5. Für Kulturfans: Österreich und Ungarn

Abenteuer bedeutet nicht unbedingt, dass du in dich mitten in der Wildnis aus einem Flugzeug stürzen und mit einem Fallschirm in eine verlassene Schlucht fliegen musst. Ganz im Gegenteil: Je nachdem, was du für ein Typ bist, kann ein Abenteuer für dich ganz anders aussehen. Ein Roadtrip durch Länder mit richtig viel Geschichte, die du an allen Ecken sehen und erleben kannst, ist zwar nach außen hin viel ruhiger, aber sorgt bei dir unter Umständen für fast genauso viel Herzklopfen! In Europa hast du dafür in so gut wie jedem Land die Gelegenheit, ganz besonders cool sind allerdings Österreich und Ungarn.

Entweder fliegst du nach Wien, wo dein Roadtrip startet, oder du fährst von deinem Wohnort aus mit dem Auto oder Campervan über die Autobahn in unser Nachbarland. Fest steht allerdings: die österreichische Hauptstadt hat so viel zu bieten, dass du auf jeden Fall mehrere Tage in der Gegend bleiben solltest. Wien ist zum Beispiel eine unglaublich tolle Stadt! Hier findest du meiner Meinung nach die perfekte Mischung aus alter Tradition, langer Geschichte und angesagter Moderne! Neben der Hofburg, Schloss Schönbrunn, der Staatsoper und noch einigen anderen Schlössern, Burgen und riesigen alten Kirchen, solltest du dir in Wien auf keinen Fall den Naschmarkt entgehen lassen. Hier findest du alles, worauf du gerade Hunger hast und noch viel mehr. Um dir den ultimativen Wiener Kulturkick zu geben, geht es für dich in das MuseumsQuartier. In dem 60.000 Quadratmeter großem Areal reiht sich nicht nur ein cooles Museum ans andere, sondern mittendrin findest du hier außerdem ein paar richtig angesagte Cafés, Läden und Restaurants!

Nachdem du auch noch ein echtes Wiener Schnitzel und ein Stück Sachertorte probiert hast, geht es weiter nach Ungarn. Auf deinem Weg in die ungarische Hauptstadt bietet sich im Dreiländereck ein kurzer Umweg in die Slowakei nach Bratislava an. Die kleine Stadt an der Donau ist perfekt, um gemütlich durch die Gassen zu bummeln, am Flussufer ein wenig Volleyball zu spielen oder im UFO Restaurant auf dem Pfeiler einer Brücke die Aussicht zu genießen.

zwei wochen roadtrip europa

Foto kavita

Über Györ geht es weiter bis nach Budapest. Hier wartet wieder jede Menge Kultur auf dich: Die Matthiaskirche, die historische Markthalle, die unglaublich geniale Burg und alle anderen beeindruckenden Gebäude der Altstadt, kannst du entweder alleine bei einem Stadtbummel entdecken, oder dich einer kostenlosen Stadtführung anschließen. Die Führungen starten jeden Tag um 10.30 Uhr und 14.30 Uhr auf dem Vörösmarty Platz, vorm Löwenbrunnen. Für einen kurzen Abstecher ins Grüne sorgt eine Überfahrt auf die Margareteninsel in der Donau. Auf der Flussinsel sind keine Autos erlaubt, das heißt, du entdeckst die Parkanlagen und die Klosterruine entweder zu Fuß oder leihst dir ein Fahrrad aus. Für einen gelungenen Abschluss sorgt die geniale Aussicht vom Gellértberg, dem Hausberg der Stadt!

Pragser Wildsee / Lake Prags

6. Für Berg-Fans: Schweiz und Norditalien

Wenn du mal von allem die Nase voll hast und dringend eine Auszeit brauchst, dann setz dich ins Auto und fahr in die Berge! Allein der Anblick der gewaltigen Gipfel reicht manchmal schon aus, um einfach mal wieder durchatmen zu können. Bei einem richtig coolen Roadtrip durch die Schweiz und Südtirol sollst du dir die Berge aber nicht nur anschauen, sondern in erster Linie anfassen und erleben!

Falls du dich gegen einen Flug und für die Anreise über die Autobahn entscheidest, geht es für dich über den Bodensee in die Schweiz. Dein Roadtrip durch die Berge startet in Zürich. Von hier aus lohnt sich ein kurzer Abstecher nach Neuhausen zum Rheinfall, einem der größten Wasserfälle Europas. Die 600.000 Liter, die dort pro Sekunde an dir vorbeidonnern sind ganz bestimmt für den ersten Gänsehautmoment deines Trips verantwortlich! Einen ausgiebigen Bummel durch die geniale Züricher Altstadt solltest du dir genauso wenig entgehen lassen, wie einen Burger bei Heidi & Tell!

Auf der Straße geht es immer tiefer in die Alpen, bis nach Sankt Moritz. Falls du Lust hast, lege einen Stopp in Chur ein, wo du die Gelegenheit hast dir in einem der krassesten Bikeparks der Alpen einen Adrenalinkick nach dem anderen zu holen. In St. Moritz erwarten dich im Winter ein paar richtig geniale Pisten und im Sommer einige tolle Wanderwege, die du entweder zu Fuß oder auf dem Rücken eines Pferdes erkunden kannst.

Als Nächstes geht es nach Norditalien, wo deine erste Station der Reschensee ist. Mitten aus diesem künstlich angelegtem See ragt ein alter Kirchturm heraus, der zu dem alten überfluteten Dorf gehört, das mittlerweile auf dem Grund des Sees steht. Der abgefahrene Anblick des Reschensees ist aber noch nicht alles, denn hier sind die Bedingungen perfekt, um mit mithilfe von Kiteboarden Reschen das Kiten zu lernen.

Dein nächster Stopp ist die Stadt Bozen, wo du in den engen Gässchen der Altstadt nach all den adrenalinhaltigen Abenteuern wieder runterkommen und chillen kannst, bevor es für dich weiter zum Abenteuerspielplatz Südtirols geht: dem Kronplatz! Auf Europas längster Zipline rast du hier auf einer Höhe von 100 Metern mit 80 Stundenkilometern einmal von oben am Kronplatz zurück ins Tal und legst dabei ganze 400 Höhenmeter zurück – Adrenalin pur! Außerdem kannst du auf dem Gipfel auf einer Art Riesenschaukel liegend über dem Tal hin und her schwingen. Das Gefühl von Aufregung und totaler Freiheit, wenn du fast wie ein Vogel über dem Abgrund schaukelst, ist unübertrefflich! Zum Abschluss solltest du dir noch ein Bike ausleihen und eine der krassen Downhill-Strecken am Kronplatz bezwingen. Egal, ob du Anfänger oder schon fast Profi-Biker bist, hier kommst du so richtig ins Schwitzen.

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Dein Roadtrip durch die Berge endet in Innichen, wo mit der Besteigung des Paternkofel eines der coolsten Abenteuer der Dolomiten auf dich wartet. Da das nicht ganz ungefährlich ist, empfehle ich dir, nicht alleine loszulegen, sondern nur in Begleitung eines Bergführers. Denn um auf den Gipfel zu kommen, musst du nicht nur klettern, sondern auch durch Tunnel kriechen und ein paar Eisstellen bezwingen. Dafür wirst du aber mit einem genialen Ausblick auf die Täler und umliegenden Gipfel belohnt. Ganz besonders cool: Während des Aufstiegs kommst du direkt an den berühmten Drei Zinnen vorbei, die in echt einfach noch viel genialer, als auf Fotos aussehen!

7. Für Lebenskünstler und Kulinariker: Italien

Italien ist bei uns Deutschen eines der beliebtesten Reiseländer und das nicht nur, weil es so leicht mit dem Auto zu erreichen ist, sondern auch weil es hier unglaublich viel zu entdecken gibt. Denn auch in einem Land wie Italien, das touristisch total erschlossen ist, gibt es noch die Möglichkeit Off The Path unterwegs zu sein und die Seite Italiens kennenzulernen, die nicht nur total entspannt, sondern auch superlecker ist!

Wie gesagt, nach Italien kommst du schnell und einfach mit dem Auto – perfektes Roadtripmaterial also! Deine zweiwöchige Rundreise geht im Norden in der Stadt Bozen los, wo du schon vom ersten Moment an in dieses ganz besondere italienische Lebensgefühl eintauchen kannst. Kulinarisch geht es in Bozen in der Löwengrube mit leckeren Südtiroler Spezialitäten so richtig zur Sache! Die Straße führt dich weiter nach Verona. Zugegeben, die Stadt an sich ist natürlich alles andere als ein Geheimtipp, aber sogar hier gibt es Ecken, die genial und immer noch ziemlich unbekannt sind. Natürlich kannst du dir die bekannten Highlights, wie den Balkon der Julia und die Oper mit Hunderten anderen Reisenden anschauen und auf deiner Liste abhaken. Du kannst dich aber auch unter die Einheimischen mischen, die abends auf dem Piazza Brà gemütlich ein Glas Wein trinken und der Musik in der benachbarten Oper zuhören – ganz ohne Eintritt zu zahlen. Außerdem lohnt sich ein Spaziergang durch die alten Gassen, denn auch weitab der Menschenmengen ist fast jede Ecke der Stadt sehenswert. Wenn du Lust auf ein kulinarisches Abenteuer hast, geht es für dich am besten in die Osteria il Bertoldo, die noch ein echter Geheimtipp in Verona ist!

Venedig liegt zwar um die Ecke, aber viel cooler und vor allem viel unbekannter ist der kleine Ort Chioggia, der in derselben Lagune, wie Venedig liegt. Die beiden Ortschaften teilen sich aber nicht nur eine Lagune, sondern auch das Stadtbild. Denn in Chioggia stehen viele der alten Gebäude ebenfalls direkt am Wasser und können nur über Kanäle und Brücken erreicht werden. So erlebst du ein kleines, aber viel entspannteres Venedig ganz weit weg vom Massentourismus! An der Adriaküste geht es weiter nach Rimini, aber nicht ohne in der Gelati Milk in Ravenna mindestens eine Kugel Eis gegessen zu haben. An Rimini kannst du entweder einfach vorbeifahren oder du hältst an und machst den Wahnsinn, der Partyhochburg Italiens einfach mit. Falls du dich für die Party entscheidest, lass dir auf jeden Fall das Carnaby und das Baia Imperialie, die größte Disco Europas, nicht entgehen.

Etwas südlich von Ancona liegt ein weiterer Ort an der italienischen Mittelmeerküste, der noch nicht so überlaufen ist: Sirolo! Die kleine Stadt erwartet dich mit echtem italienischen Flair und richtig leckerer italienischer Küche. Ganz besonders cool ist das Restaurant Il Culcale, denn hier isst du direkt am Strand! Die dreistündige Wanderung von Sirolo zur Abtei San Pietro al Conero sorgt für genug Bewegung zwischen den vielen italienischen Schlemmermomenten auf deinem Roadtrip.

In Chieti verabschiedest du dich von der Küste und hältst Kurs auf Avezzano. Hier wartet nicht nur ein gemütliches italienisches Dorf auf dich, sondern auch der Monte Velino. Die Tour auf den 2.487 Meter hohen Berg ist nicht nur eine krasse Herausforderung, sondern wird dich mit der Aussicht vom Gipfel total umhauen! Wenn es dich unter den Fingern juckt und du ein bisschen Großstadtluft brauchst, dann kannst du von hier aus einen Abstecher nach Rom machen, bevor es weiter Richtung Süden geht. Über viele kleine und große italienische Orte geht es wieder zurück an die Adria auf die Gargano-Halbinsel. Die Gegend hier ist nicht nur total ursprünglich und wild, sondern auch noch ein echter Geheimtipp und somit perfekt für einen genialen Abschluss deines Italienabenteuers!

Bevor du die Heimreise antrittst solltest du dir noch einmal genug Zeit nehmen, um die vielen kleinen Dörfer zu erkunden, die hügelige Landschaft zu erwandern und auf jeden Fall eine Bootstour zu den Höhlen und Grotten machen, die sich über Jahrtausende in die spektakulären Kreideklippen gefressen haben. Außerdem gehört eine Überfahrt zu den Tremiti Inseln auf deine Liste: Hier wartet nicht nur total unberührte Natur auf dich, sondern auch einige der besten Tauchspots des Landes!

Ein Roadtrip lohnt sich immer!

Egal, ob du nur ein paar Tage oder gleich mehrere Monate Zeit hast, ein Roadtrip lohnt sich immer! In gerade einmal zwei Wochen kannst du dabei in Europa jede Menge Abenteuer erleben. Dazu gehört das Whale Watching an der Westküste Großbritanniens, das wilde Zelten in Skandinavien, der Adrenalinkick beim Ziplining in Kroatien und Südtirol genauso wie die kulturellen Höhepunkte richtig cooler Städte, wie zum Beispiel Wien oder Budapest! Bei einem Roadtrip ist alles erlaubt – deine Möglichkeiten sind endlos!

Wo würde es dich mit so einem genialen Campervan hinziehen?

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2 Kommentare zu „Die besten 2-wöchigen Roadtrips durch Europa für Abenteurer

  1. Caro on

    Hey Sebastian 🙂

    Jaa, ich bin auch ein großer Roadtrip-Fan: Ich liebe dieses Gefühl von Freiheit!
    Dieses Jahr stehen bei mir noch 3 Stück auf dem Plan und einige Etappen von deinen Ideen sind auch dabei 😉

    Für mich/uns geht es im Juni nach Schottland, im August quer durch Süddeutschland/Schweiz/Österreich und – last but not least – im November nach Nordportugal 🙂

    Schöne Grüße,
    Caro

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