GoPro Einstellungen: Die besten Tipps, wie du geile Videos und Fotos mit deiner GoPro machst!

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GoPros sind bekannt für ihre Handlichkeit und Größe. Da der Körper einer solchen Kamera allerdings nicht viel Platz für viele Knöpfe lässt, haben die Entwickler sich für die Zwei-Knöpfe oder besser Zwei-Klick-Funktion entschieden (im Falle der GoPro Hero Session gibt es sogar nur einen Knopf!).

Diese macht es möglich, mit nur zwei Knöpfen die wichtigsten GoPro Einstellungen vorzunehmen. Gleichzeitig macht sie es aber auch ziemlich schwer, die richtigen Funktionen schnell zu finden. Deshalb stellen viele Nutzer – vielleicht auch du – ihre GoPro-Kameras erst gar nicht richtig ein und filmen stattdessen nur mit den Standard-Einstellungen. 

Damit du das Potential deiner GoPro voll und ganz nutzen kannst, erkläre ich dir in diesem Beitrag wie du deine GoPro richtig einrichtest und so geniale Bilder und Videos von deinen Abenteuern auf Reisen machst!

GoPro Einstellungen: Die besten Tipps, wie du geile Videos und Fotos mit deiner GoPro machst!

Wie du deine GoPro richtig nutzt

Eins vorweg: Im Fall der GoPro Hero Session, hast du nur einen Knopf zur Verfügung, um die Kamera an und aus zu machen und die Funktion auszuwählen. Das macht es nicht gerade leicht, die richtigen GoPro Einstellungen für deine Videos und Fotos schnell zu finden. Besser geht es mit einem Bluetooth fähigen Smartphone und der GoPro App, um die Funktionen vor dem Filmen oder Fotografieren richtig einzustellen.

Die folgenden Tipps sind auf alle GoPro-Modelle anwendbar. Manche Kamera-Modelle haben allerdings mehr Funktionen als andere, die Grundfunktionen sind hingegen alle gleich!

Nutze die richtige Auflösung

Du hast bei den GoPro-Kameras die Möglichkeit, Auflösungen zwischen 720p und 4K auszuwählen. Nicht alle GoPro-Kameras bieten aber alle Auflösungen an. Die GoPro Hero Session zum Beispiel filmt nur bis 1440p, was einer Bildschirmauflösung von 1920×1440 entspricht, während die GoPro Hero4 Black in 4K bis zu 3840×2160 Pixel bietet!

Je mehr Pixel eine GoPro filmen kann, desto schärfer wird das Bild. Das kannst du am besten erkennen, wenn du ein Video mit 720 Pixel aufnimmst und das selbe mit 4K und richtig weit reinzoomst. Bei 4K dauert es länger, bis das Bild unscharf und pixelig (die kleinen Kästen) wird.

Mit wie vielen Bildern pro Sekunde (BPS/FPS) solltest du aufnehmen?

Die Antwort hängt davon ab, was du filmen möchtest. Wenn du Slow Motion Videos drehen willst, dann solltest du mit so vielen Bildern pro Sekunde filmen wie es geht. Je mehr Bilder du pro Sekunde aufnimmst, desto klarer ist das Bild im Video. Dabei solltest du auch beachten, dass die Datei hierdurch größer wird und du mehr Speicherplatz auf deiner Speicherkarte brauchst.

Aber was beutetet das genau?

Damit du dir das besser vorstellen kannst, solltest du dir das Video unter diesem Beitrag ansehen. Das menschliche Auge kann circa 24 Bilder pro Sekunden sehen. Alles, was schneller ist, sieht das Auge nur noch verschwommen!

Als Beispiel kannst du deine eigene Hand vors Gesicht halten und hin und her bewegen. Du wirst die Hand nicht klar sehen können sondern nur ab und zu einzelne Bilder, der Rest ist verschwommen. Wenn du mit 30 Bildern pro Sekunde Videos aufnimmst, dann ist es ähnlich wie bei deinem Auge und es wird die Bewegung eher verschwommen aufnehmen.

Wenn du das jetzt auf dein Filmen überträgst, bedeutet es, dass wenn du schnelle Aufnahmen wie zum Beispiel beim Downhill Biken klarer wiedergeben möchtest, du die Bilder pro Sekunde erhöhen musst.

Je nach Kamera-Modell, kannst du zwischen 30 und 240 Bildern pro Sekunde wählen. Die GoPro Hero Session kann zum Beispiel bis zu 120 Bilder pro Sekunde nur im WVGA Auflösungs-Modus filmen. Mit 720p nimmt sie bis zu 100 BPS auf, mit 1080p 60 BPS und mit 1440p maximal 30 BPS.

Je höher die Auflösung, desto kleiner die Zahl der Bilder pro Sekunde, die eine Kamera aufnehmen kann, da der Prozessor nicht mitspielt. Bei der GoPro Hero4 Black kannst du bei einer 4K Auflösung 30 BPS, mit 2.7K bis zu 60 BPS, mit 1080 bis zu 120 BPS und mit 720 bis zu 240 BPS aufnehmen. Und mit 240 BPS kannst du kristallklare, Super Slow Motion Videos aufnehmen – richtig cool!

Runde Videos und Bilder oder lieber gerade?

Das tolle an GoPro-Kameras ist, dass du mit einer so kleinen Kamera dennoch einen solchen Weitwinkel filmen kannst. Dies ist auch die beliebteste Funktion beim Filmen. Aber du willst natürlich nicht immer verzerrte Gesichter vor der Kamera haben und lieber auch normal geformte Körper und Gesichter zeigen. Um dies zu ermöglichen, musst du bei „Field of View“ den Modus zwischen Wide, Medium oder Narrow einrichten.

Bei Landschaften rate ich dir deine Videos unter Wide zu filmen. Solltest du die Kamera nah an Objekte und Menschen halten, dann kannst du in Medium filmen, damit sie nicht zu verzerrt sind.

Plane deine Video – Was hast du vor?

Außer bei der GoPro Hero Session, kannst du fast alle GoPro Einstellungen direkt an der Kamera vor nehmen und somit schnell für die nächste Szene anpassen. Bei der GoPro Hero Session musst du spezielle Funktionen allerdings über die GoPro App in deinem Android Smartphone oder iPhone vornehmen und die Geräte über Wifi verbinden.

Wichtig ist es deshalb, dass du die Kamera-Einstellungen auf deine nächste Szene entsprechend rechtzeitig anpasst. Wenn du eine Super Slow Motion Szene filmen möchtest, solltest du das Maximale an Bildern pro Sekunde nutzen. Wenn du aber ganz normale Szenen filmst, reichen auch 30 oder 60 BPS.

Was du bei verwackelten Bildern machen kannst!

Wenn die GoPro mal nicht an einem der vielen Mounts wie zum Beispiel am Roller oder am Surfboard befestigst ist, dann filme ich meist freihändig mit ihr. Da ist es leider ganz normal, dass die Aufnahmen verwackelt und unruhig sind.

Hier kann dir aber zum Glück dein Schneideprogramm helfen, die Aufnahmen im Nachhinein stabiler aussehen zu lassen. Drossel die Geschwindigkeit dazu einfach auf 75% oder 50% und schon sind die Bilder weniger verwackelt!

Das ist übrigens der Grund, warum ich so gerne meine Videos etwas langsamer mache, da die Bilder dann stabiler rüberkommen.

Nutze verschiedene Blickwinkel

Laden deine Freunde auch gerne Videos von ihren Reisen auf Facebook und Co. hoch? Meistens sind diese so schlecht, dass du sie wahrscheinlich wie ich auch nach ein paar Sekunden wieder ausmachst.

Damit deine Freunde nicht dasselbe bei deinen Videos machen, solltest du unterschiedliche Blickwinkel nutzen und deine Aufnahmen im Nachhinein cool zusammenschneiden. Um das hinzubekommen, kannst du dir verschiedene Mounts für deine GoPro Kamera besorgen.

Wenn du zum Beispiel einen Roadtrip durch Westaustralien machst, solltest du deine Kamera beim Filmen nicht ständig in deiner Hand vor dir halten, sondern mal auf das Armaturenbrett befestigen, dann oben auf dem Dach oder in der Nähe des Reifen. Dank der Saugnapfhalterung von GoPro ist dies super einfach!

Hierdurch erhältst du richtig coole, unterschiedliche Blickwinkel, die du am Ende einfach zusammenschneiden kannst und die dein Video so richtig spannend machen!

Nutze Musik um die richtige Stimmung zu übermitteln!

Musik ist richtig wichtig in Videos, denn ohne Musik kann ein Video wenig Gefühle übermitteln. Die passende Musik zu finden ist allerdings nicht immer so einfach, denn du darfst natürlich nicht das nächstbeste Stück von Rihanna, Coldplay und Co. nutzen!

Wenn du dies machst, dann kann es im schlimmsten Fall passieren, dass du eine Strafe zahlst. Meistens kommt es aber gar nicht erst dazu, denn dein Video wird höchstwahrscheinlich gleich komplett gesperrt und nicht veröffentlich – vor allem bei YouTube. So ist es jedenfalls in den meisten Ländern der Fall, wie zum Beispiel auch in Deutschland.

Dafür gibt es aber zum Glück eine Lösung!

Du kannst entweder die Lizenzen für Musikstücke auf Audiojungle.com erwerben oder aber Komponisten, Sänger und DJs auf Soundcloud fragen, ob du ihre Musik für dein YouTube Video nutzen darfst. Die meisten Künstler auf der Plattform sind dafür offen und erlauben es dir!

Was kommt zuerst, die Musik oder das Video?

In der Regel filme ich zuerst und wähle dann die Musik basierend auf der Schnelligkeit und den Aufbau der einzelnen Szenen aus. Ab und zu weiß ich aber, wie die Szenen am Ende werden und wähle manchmal die Musik vorher aus und richte mich beim Filmen dann an die Musik, die ich immer wieder in meinem Kopf durchgehe.

Mehr Abwechslung durch Zeitrafferaufnahmen und GoPro Filter!

Um dein Video noch spannender zu machen, kannst du zwischen den gewöhnlichen Aufnahmen coole Zeitrafferaufnahmen einfügen. Alle GoPros bieten diese Funktion an. Bei der GoPro Hero Session kannst du das Intervall über das kleine Einstellungsmenü an der Kamera oder per App eingeben und kannst ganz einfach zwischen Video und Zeitraffermodus wechseln, in dem du länger auf den Auslöseknopf drückst. Hierdurch fängt die GoPro an direkt mehrere Bilder in einem vorausgewählten Intervall aufzunehmen.

Um bessere Bilder aufzunehmen, besonders unter Wasser, kann sich ein Filter anbieten. Damit meine ich nicht Filter, wie du sie bei Instagram nutzt, sondern kleine farbige Scheiben, die du vorne auf die Linse deiner GoPro setzt. Diese scheiben filtern bestimmte Farbtöne, die unter Wasser besonders stark sind und lassen das Video natürlich wirken.

Abenteuer sind nicht langweilig und deine Videos sollten es auch nicht sein!
Du siehst, mit ein paar Tricks und den richtigen GoPro Einstellungen kannst du aus deinen Aufnahmen richtig coole Bilder und Videos machen und deine Abenteuer so noch besser festhalten!

Video ansehen:

Sebastian Canaves
Sebastian Canaves - Reise
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25 Kommentare

  1. Super Post! Ich liebe Videos, die mit der GoPo gefilmt worden sind! Bisher war ich immer zu „geizig“ mir eine zu kaufen..aber das nächste Geburtstagsgeld soll dafür investiert werden 🙂 bis dahin stöber ich noch ne Weile in Videos 🙂

  2. Echt eine coole Kamera – hey ho, Go Pro!
    Mit dieser Kamera würde die Action meiner selbstgemachten Videos deutlich PROfitieren.
    Grüße an Sebastian!

  3. Hätte nicht gedacht, das ich in Denem Beitrag noch ein paar Tipps finde. Hat mit gefallen. Eine GoPro obendrauf wäre geil, sonst muss ich sie mir irgendwann mal selber kaufen.

  4. Ein GoPro sollte in jeden aktiven Haushalt gehören. Ich arbeite hart an mir, um eine gute Hausfrau zu werden und die GroPro mein Eigen nennen zu dürfen.
    In 33 Tagen geht es auf die nächste Reise und ich drücke mir fest die Daumen, dass ich bis dahin eine habe ?

  5. Den Kanal habe ich bereits abonniert! Jetzt wäre es der absolute Knaller, eine der drei Gopros zu gewinnen ? auf meinen Berg-Abenteuern wünsche ich mir schon so lange eine! Viele Grüße, Kerstin

  6. Hi Sebastian, dank euch, erfülle ich mir auch meinen Traum und im November geht es bei mir los. Bin dann mal weg für längere Zeit. Habe ja auch bei Connie gesehen, was diese Kamera so bringt und werde mir ganz bestimmt eine zulegen. Deinen Beitrag fand ich recht interessant und das Video hat mich überzeugt. Wahnsinn!!! Mich interessiert auch, welches Schneideprogramm du verwendest. Liebe Grüße aus Berlin, Eva

  7. Wow. Vielen Dank für die super Tips!

    Bis jetzt war die GoPro für mich leider zu kompliziert gestaltet, bzw wusste ich nicht ganz genau was alles in den kleinen Helden drinnen steckt.

    Jetzt muss ich noch eine bekommen und dann Land aufgehen zum nächsten Abenteuer.

    Lg

    1. Bei der GoPro Hero 5 hast du einen Bildschirm mit drin. Bei der Session 4 nicht. Da kannst du alternativ auch die Kamera per Bluetooth mit dem Smartphone verbinden, um es zu sehen. Es ist aber recht intuitiv und durch den krassen Weitwinkel, hast du meistens eh alles drauf, was vor der Kamera ist!

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