Malaysia

Die schönsten und interessantesten Malaysia Sehenswürdigkeiten für die perfekte Rundreise!

cameron highlands in malaysia

Entdecke die besten Sehenswürdigkeiten in Malaysia!

Malaysia ist so vielfältig wie die Menschen, die in diesem wunderbaren Land leben: Entdecke den ältesten Regenwald der Welt, eine farbenfrohe Unterwasserwelt, seltene Tiere und Pflanzen und tauche dabei ein in einen bunten Mix aus kultureller Vielfalt, der Malaysia zu etwas ganz Besonderem macht!

Es gibt in Malaysia Orte, die absolut einzigartig auf der Welt sind und dich wirklich begeistern werden! Ob du nun die komplette Ruhe und Entspannung auf einer traumhaften Insel suchst, faszinierende britische Kolonialarchitektur bewundern möchtest oder Abenteuer im Dschungel mit besonderen Natur- und Tiererfahrungen erleben willst, in Malaysia wird fast jeder Reisetraum wahr.

Dazu überrascht dich das Land mit einer vielfältigen Küche, die dich ins Schwärmen bringen wird. Aber das Beste sind eigentlich die Malaien selbst: So wahnsinnig freundliche und hilfsbereite Menschen, die deinen Trip durch Malaysia dank ihrer großartigen Art noch unvergesslicher machen werden. Also nichts wie los: Stürz dich am besten gleich ins Abenteuer und entdecke unsere 8-Top-Highlights in Malaysia!

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Sebastian Canaves
19. Dezember 2020
Ich bin Sebastian und habe Off The Path 2011 gegründet als mir klar wurde, dass ich nur noch so leben will, wie ich möchte und meine Leidenschaft zum Beruf machen will. Also startete ich meinen eigenen Reiseblog!
Tee - Oolong

Kuala Lumpur

Kuala Lumpur ist Malaysias schillernde Hauptstadt und mit 1,8 Millionen Einwohnern zugleich auch die größte Metropole des Landes. Trotzdem ist KL, wie die Einheimischen sie nur liebevoll nennen, eine relativ junge Stadt, die sich in kürzester Zeit zum internationalen Drehkreuz Südostasiens entwickelt hat. Wahrscheinlich wird Kuala Lumpur dein erster Kontakt mit Malaysia sein und du wirst dich wundern, wie viele unterschiedliche Sehenswürdigkeiten diese Stadt zu bieten hat!

In Malaysias Hauptstadt erwartet dich, wie im Rest des Landes, ein bunter Mix aus Tradition und Moderne. Neben beeindruckenden Wolkenkratzern, wie den Petronas Towers, den höchsten Zwillingstürmen der Welt, findest du überall verteilt verschiedene traditionelle hinduistische, buddhistische oder taoistische Tempelanlagen, in denen du der Bevölkerung bei den alltäglichen Tempelritualen zuschauen kannst. Dazu siehst du diverse Moscheen, die mit ihren Minaretten und Kuppeln einen imposanten Eindruck machen, sowie prächtige Kolonialbauten, die von Malaysias bewegter Geschichte erzählen.

Weniger kolossal, dafür aber umso lebendiger erlebst du Chinatown und Little India, wo du die, nach den Malaien, zweit- und drittgrößten Bevölkerungsgruppen Malaysias sowie deren Kultur und Gastronomie kennenlernst. Hier findest du nahezu an jeder Ecke leckeres und authentisches Essen, sei es auf lokalen Märkten, an Straßenständen oder in Restaurants. Kuala Lumpur hat außerdem ein reges Nachtleben, das du in einer Vielzahl von coolen Bars, Diskotheken und angesagten Clubs erleben kannst.

Unweit der Stadtgrenzen Kuala Lumpurs befindest du dich zudem direkt in der Natur. Neben Regenwäldern und Wasserfällen entdeckst du hier Höhlen, in denen sich Tausende von Glühwürmchen befinden. Außerdem leben südwestlich von Kuala Lumpur die Mah Meri, eine ethnische Gruppe, die zu den 18 Orang Asli Gruppen gehört: indigene Völker in Malaysia.

So kommst du in Kuala Lumpur von A nach B!

Die Stadt zu Fuß zu erkunden ist anstrengend und gerade durch das heiße Klima und den starken Verkehr nur in bestimmten Bereichen zu empfehlen. Von A nach B kommst du in Kuala Lumpur viel besser bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das gut ausgebaute Schienennetz besteht dabei aus KTM, dem nationalen Eisenbahnbetreiber, den Light-Rail-Zügen (LRT) der Stadt und den KLIA-Zügen, die dich vom Flughafen in die Stadt und zurückbringen. Am besten holst du dir direkt am Flughafen den KL TravelPass, eine praktische Prepaid-Karte mit der du in Zügen bezahlen kannst.

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Was du in Kuala Lumpur auf keinen Fall verpassen solltest!

Das Kolonialviertel: der Merdeka-Square

Ein guter erster Anhaltspunkt, um die Stadt zu entdecken, ist das Kolonialviertel im Herzen der Metropole. Mit den LRT-Zügen fährst du zur Station Masjid Jamek, was dich direkt zur ersten Sehenswürdigkeit bringt. Die gleichnamige Moschee ist die älteste noch existierende Moschee der Stadt und stammt aus dem Jahre 1909. Die Architektur ist inspiriert von der Mogul-Zeit, was du an der roten Ziegeloptik in Kombination mit dem weißen Marmor erkennst.

Schräg gegenüber auf der östlichen Seite des Merdeka-Square siehst du außerdem das Sultan Abdul Samad Building, das mit seinem hohen Glockenturm und dem fernöstlichen Architekturstil ein beeindruckendes Überbleibsel aus der britischen Kolonialzeit ist. Vom gleichen Architekten stammt die St. Mary’s Cathedral eine Querstraße weiter, die allerdings im englisch-gotischen Stil errichtet wurde.
Etwas weiter südlich findest du den Central Market, der früher der Hauptmarkt Kuala Lumpurs für frische Lebensmittel war, und heute eine Shopping Mall für lokale chinesische, indische und malaiische Handwerkskunst beherbergt.

Chinatown

Vom Central Market weiter Richtung Süden erreichst du Chinatown, in dem du in die lokale Kultur der chinesischen Bevölkerung Malaysias eintauchst. Hier gibt es nicht nur leckeres chinesisches Essen, wie Dim Sum sowie diverse Nudel- und Reisgerichte, sondern auch einige traditionelle Tempel, die du auf jeden Fall besuchen solltest. Einer davon ist der Sze Ya Tempel, der im Jahre 1864 erbaut wurde und damit der älteste taoistische Tempel von Kuala Lumpur ist.

Besonders beeindruckend ist die außergewöhnliche verwinkelte Lage, die nach den Prinzipien des Feng Shui ausgerichtet ist, sowie die vielen detailreichen Verzierungen und Statuen innerhalb des Tempels. Zünde am besten ein paar Räucherstäbchen an und stecke sie nach dem Gebet in einer der offenen Feuerschalen!

Im Herzen von Chinatown findest du außerdem den überdachten Markt Jalan Petaling, in dem du dir dann vollends wie in China vorkommst. Hier findest neben allerlei Kuriositäten auch authentische Teegeschäfte, Medizinläden und moderne Cafés und Restaurants. Der Markt ist sowohl am Tag als auch am Abend geöffnet.

Batu-Höhlen und Glühwürmchen-Beobachtung

Die Batu-Höhlen liegen im Norden von Kuala Lumpur und sind ein bekanntes Pilgerziel in Malaysia. Sie bestehen aus mehreren Höhlensystemen, in denen du beeindruckende Hindu-Tempel vorfindest. Auf einer Halbtagestour besuchst du die Höhlen und lässt den Abend bei einer Bootstour auf dem Selangor Fluss ausklingen, bei der du eine der weltweit größten Glühwürmchen-Kolonien beobachtest.

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Little India

Neben der chinesischen Bevölkerungsgruppe leben auch einige Inder in Kuala Lumpur. Bevor du dich allerdings in den Stadtteil Little India aufmachst, der nördlich des Merdeka-Square liegt, besuchst du noch einen beeindruckenden Hindu-Tempel im Süden von Chinatown. Der Sri Maha Mariamman Tempel entfacht ein wahres Feuerwerk in den Augen: Die bunten Verzierungen und Figuren begrüßen dich schon am Eingang des Tempels und du kommst aus dem Staunen gar nicht mehr raus! Im Inneren warten weitere außergewöhnliche Götterbilder auf dich und du bekommst einen Eindruck von der gelebten Hindukultur.

In Little India erwarten dich dann weitere indische Eindrücke, angefangen bei einer Vielzahl an Ständen, die dich mit leckeren indischen Snacks, wie Samosa oder Pakora versorgen, über indische Seidentücher und -schals, bis hin zu einem der bekanntesten Nachtmärkte der Stadt, der immer samstags stattfindet.

Petronas Towers und Goldenes Dreieck

Im Kuala Lumpur City Center (KLCC) wartet eine, wenn nicht sogar die Hauptsehenswürdigkeit der Metropole auf dich: die Petronas Twintowers. Du wirst den Moment sicher auf keinen Fall vergessen, wenn du die Türme funkelnd im Sonnenlicht aus nächster Nähe vor dir siehst, und dir die immense Höhe den Atem verschlägt: Du stehst vor den höchsten Zwillingstürmen der Welt und hast die Möglichkeit von der Brücke, die die Türme verbindet, auf die Stadt herunterzublicken – ein einmaliger Moment!

Auch um die Petronas Towers herum gibt es eine Menge zu sehen, wie zum Beispiel das KLCC Aquarium oder die Suria Shopping Mall, eine der größten Malls des Landes. Ein paar Straßen weiter liegt außerdem das Businessviertel, das auch als Goldenes Dreieck bekannt ist, in dem du hervorragend einkaufen, essen oder ausgehen kannst.

Die besten Unterkünfte in Kuala Lumpur

In Kuala Lumpur gibt es so einige coole Unterkünfte und du hast die Qual der Wahl, wo du dich einquartierst. Um dir die Auswahl ein wenig zu erleichtern, haben wir hier ein paar Empfehlungen für dich.

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Cameron Highlands

Wenn du in Kuala Lumpur auch ziemlich ins Schwitzen gekommen bist, darfst du dich dafür in den Cameron Highlands auf niedrigere Temperaturen und Natur soweit das Auge reicht freuen! Wenn du hier das erste Mal die frische Highlandluft in deine Lungen saugst, bist auch du bestimmt direkt tiefenentspannt und freust dich auf tolle Naturerlebnisse in den Eukalyptuswäldern und auf unzähligen Tee- und Erdbeerfarmen.

Die Region ist nach dem britischen Entdecker Sir William Cameron benannt, der das Tal 1885 kartierte und den Briten dadurch bei der Bewirtschaftung half. Heute findest du hier immer noch Teeplantagen, die sich in einem schon fast unnatürlichen Grün über viele Kilometer vor dir erstrecken. Die hügelige Landschaft ist außerdem durchzogen von wunderbaren Wäldern, in denen du bei milden Temperaturen auf tollen Wanderrouten durch die Natur streifst.

Tagesausflug von Kuala Lumpur

Die Cameron Highlands kannst du bequem in Form einer Tagestour von Kuala Lumpur aus besuchen. Bei einer privaten Tagestour besuchst du außerdem verschiedene Teeplantagen und kommst in Kontakt mit der indigenen Bevölkerung.

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Wanderung durch den Mossy Forest

Dieser Wanderweg durch den Mossy Forest ist eine absolut magische Erfahrung! Der Wald hat den besonderen Namen, weil die Bäume und der Boden teilweise komplett mit Moos bedeckt sind, wodurch du dir wie in einem Märchenwald vorkommst. Bei einer geführten Tour, zum Beispiel von Eco Cameron Tours, erfährst du auf der Wanderung unter anderem wie verschiedene Heilpflanzen, wie Tigerbalsam, wilder Ingwer oder eine Pflanze gegen Moskitos, aussehen. Als Abschluss besuchst du eine Teefabrik, in der du hautnah siehst, wie der fertige schwarze Tee entsteht. Natürlich kannst du anschließend auch eine Tasse auf der Terrasse mit Blick auf die Plantagen genießen – herrlich!

Wenn du nach noch einer aufregenden Wanderung suchst, dann gibt es hier auch noch verschiedene Dschungeltrails, die dich teilweise sehr abenteuerlich über Stock und Stein führen. Am beliebtesten sind die Trails 1 und 4, während Trail 8 nur etwas für erfahrene Wanderprofis ist.

Cameron Bahat Teeplantage

Eine bestimmte Teeplantage können wir dir besonders empfehlen: In der Cameron Bahat Teeplantage erhältst du für zwei Ringgit Eintritt eine geniale Aussicht über die Teeberge, die hier aussehen, als ob sie mit grünen Wolken bedeckt wären. Hier kannst du stundenlang sitzen und einfach nur den Blick über die einzigartige Landschaft schweifen lassen. Unten warten dann sogar noch ein Wasserfall und ein erfrischender Bach auf dich. Wenn du rechts entlang des Baches läufst, wird es irgendwann flacher. Zieh dir hier deine Schuhe aus und wate ein bisschen durch das kühle Nass. Vergiss aber nicht dein Mückenspray!

Essen & Trinken in den Cameron Highlands

In den Cameron Highlands mit seinen erstklassigen Teeplantagen dreht sich natürlich alles um Tee und die passenden Leckereien dazu. Probiere auf jeden Fall eine Tasse Schwarztee und dazu sogenannte Scones. Das ist eine besondere Art von Gebäck, das mit allerlei Süßem kombiniert werden kann und perfekt zur britischen Teatime passt. Die besondere Konsistenz kommt dadurch, dass in den Teig kalte Butter gedrückt wird, die dann nur leicht verknetet werden darf. Perfekt dazu passen Sahne, Konfitüre, Honig oder auch Früchte!

Empfehlenswerte Cafés und Restaurants in den Cameron Highlands

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Kek Lok Si Temple auf Penang

Penang & George Town

Penang ist eine 292 km² große Insel an der Westküste der malaiischen Halbinsel. Es ist zugleich auch der kleinste Bundesstaat Malaysias, dessen Hauptstadt die Stadt George Town ist, die nicht nur aufgrund ihrer Lage, sondern auch der vielen Sehenswürdigkeiten auf keiner Malaysiareise fehlen sollte! Die Distanz der Insel zum Festland beträgt außerdem nur wenige Kilometer, weswegen du sie bequem per Straßenverbindung erreichst.

George Town

George Town ist ein absolutes Muss für jeden Kulturfan! Die Stadt gehört seit 2007 zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist eine der meistbesuchtesten Städte in Malaysia. Sie wurde 1786 als Basis für die britische Ost-Indien-Handelskompanie gegründet und hat sich über die Zeit zu einem ökonomischen und kulturellen Schmelztiegel entwickelt.

Heute ist George Town überwiegend von chinesisch stämmigen Malaien bewohnt, hat sich aber ihre kulturreiche Vergangenheit bewahrt, was du nicht nur an den unterschiedlichen Gebäuden erkennst, sondern auch an der unglaublichen Bandbreite an leckerem Essen, sei es Indisch, Malaiisch, Chinesisch, Thailändisch oder Europäisch.

Entdecke die unterschiedlichen Kultureinflüsse!

Beim Erkunden von George Town kommst du automatisch auf die Street of Harmony, die offiziell Jalan Masjid Kapitan Keling heißt. Diese Straße führt dir die größten Religionsgemeinschaften Malaysias vor Augen: Im Norden kommst du als erstes an der St. George’s Kirche (anglikanisch) vorbei. Weiter geht es mit dem Kuan Yin Tempel (buddhistisch) und dem Sri Maha Mariamman Kovil Tempel (hinduistisch).

Am Ende gelangst du zur Kapitan Keling Moschee (islamisch). Einen kurzen Stopp kannst noch beim Queen Victoria Memorial Clock Tower einlegen, vor dem eine aufgeklappte Betelnuss als Skulptur liegt.

George Town solltest du außerdem nicht verlassen, ohne die traumhaften schönen Herrenhäuser der Peranakans, auch bekannt als Baba-Nyonya, gesehen zu haben. Das ist eine Gruppe Chinesen, die sich im 19. Jahrhundert in Penang, Malakka und Singapur niedergelassen haben. Sie entwickelten dort eine ganz eigene Kultur, die ihre Ursprünge mit den Traditionen der Malaien und dem kolonialen Lifestyle der Briten vereinte.

Diese beiden Herrenhäuser musst du gesehen haben

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Streetart in George Town

Eine absolute Besonderheit von George Town ist die Street Art, die du an verschiedenen Ecken der Stadt entdeckst. Um die Street Art in den Straßen Penangs zu finden, solltest du dir am besten eine Karte im Touristenbüro oder deinem Hotel holen, auf der sie markiert sind. Am häufigsten findest du Street Art im Heritage Viertel und manchmal musst du tatsächlich Schlange stehen, um ein Foto zu machen. Richtig cool sind vor allem die Kunstwerke, deren Motive in Gegenstände eingefügt wurden. Dazu gehört zum Beispiel ein echtes Fahrrad, ein Motorrad oder eine Schaukel, auf denen täuschend echt gemalte Kinder sitzen und dich anlächeln. Um alle zu sehen, kannst du dir ein Fahrrad mieten, mit einen Rikschafahrer losdüsen oder einfach laufen.

Empfehlenswerte Cafés in George Town

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Essen in George Town

In George Town dreht sich eigentlich alles ums Essen! George Town wird auch oft als die kulinarische Hauptstadt Südostasiens bezeichnet, weil es hier die leckersten Spezialitäten aus allen möglichen Ländern Asiens gibt! Insbesondere megaleckeres Streetfood findest du hier an jeder Ecke.

Die Stadt hat auch unzählige lokale Gerichte, die es nur hier gibt und die du auf jeden Fall alle mal probiert haben solltest: chinesische Pancakes, indische Spezialitäten oder das ganz typische Assam Laksa (Reisnudeln in süß-scharfer Fischbrühe). Außerdem lecker ist Penang Assam Laksa und Chendul. Ersteres sind Reisnudeln in einer scharf-sauren Fischbrühe, wohingegen Chendul ein Dessert aus grünen Nudeln (mit Pandan, einer Pflanze, gefärbt) und Bohnen in Kokosmilch. Es gibt viel zu entdecken für deinen Gaumen und am besten geht das im Rahmen einer Foodtour.

Foodtour durch George Town

In einer kleinen Gruppe wirst du hier mit dem Auto, das übrigens perfekt zur Abkühlung zwischendurch ist, zu den besten Straßenständen und Restaurants gebracht. So bekommst du außerdem die Chance, andere Teile der Stadt zu entdecken, die du sonst vielleicht nicht gesehen hättest. Neben den Spezialitäten von George Town erfährst du von deinem Guide auch viel über die Stadt selbst.

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Chinatown auf Stelzen im Wasser

Ein weiteres Muss ist Besuch bei einem der ursprünglich 9 Clan Jetties, welche um 1882 von chinesischen Clan-Familien besiedelt wurden. Der Vortiel dieser Häuser war die Nähe der Arbeiter zu den zu entladenden Schiffen. Die bekannteste der Stelzenhaus-Siedlungen ist die Chew Jetty. Hier entdeckst du kleine Läden, Ateliers und verschiedene Tempel. Ein paar Straßen weiter befindet sich außerdem die größte historische Attraktion der Stadt: der Khoo Kongsi Tempel! Er wurde von dem chinesischen Khoo Klan errichtet und ist im Stil der Qing-Dynastie gehalten. Der Tempel ist detailreich verziert und ein wahrer Augenschmaus mit seinen vielen Schnitzereien, Gemälden und Skulpturen.

Penang Botanic Gardens & Penang Hill

George Town ist jedoch nicht das einzige Spannende, das du auf der Insel Penang entdecken kannst. Abseits der Hauptstadt findest du in den Botanic Gardens oder auf dem Penang Hill eine wunderbare Flora und Fauna. Mit dem Hop-On-Hop-Off Bus kriegst du übrigens einen guten Überblick über Penang und kommst leicht von A nach B. Eine weitere Möglichkeit ist der kostenlose CAT Shuttle-Bus.

Die Penang Botanic Gardens wurden schon 1884 gegründet und begeistern dich mit einem Wasserfall, mit Regenwald bedeckten Hügeln und einer Vielfalt an seltenen Pflanzen. Auf verschiedenen Wanderwegen begibst du dich dabei auf die Suche nach ausgefallener Botanik.

Auf den Penang Hill führt eine Zahnradbahn aus dem Jahr 1923, die immer noch hervorragend funktioniert. Von oben genießt du wunderschöne Panoramablicke auf das Meer, die Straße von Malakka, das Festland und die Penang Brücke. Auf dem Gipfel warten außerdem ein paar farbige Hindutempel.

Der kleinste Nationalpark der Welt!

Der Pulau Penang Nationalpark ist zwar nur 2.560 Hektar groß und somit der kleinste Nationalpark der Welt, allerdings erwarten dich hier fantastische Strände, abenteuerliche Pfade durch den Dschungel und eine wunderbare Pflanzenwelt. Trotz der geringen Größe findest du hier Landschaften, die für Malaysia einzigartig sind und nur hier vorkommen, wie zum Beispiel Sumpfgebiete und Mangrovenwälder. Zudem gibt es einen coolen Baumwipfelpfad, von dem aus du dir Penang aus den Baumkronen anschaust!

Empfehlenswerte Unterkünfte in George Town

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Perhentian Inseln in Malaysia von oben

Die Perhentian Inseln an der Ostküste

Die Ostküste der malaiischen Halbinsel ist wirklich gesegnet mit einer wunderschönen Natur bestehend aus artenreichen Regenwäldern, bewaldeten Bergen und idyllischen Inseln mit traumhaften Stränden. Sie wird noch nicht von so vielen Reisenden wie die Westküste aufgesucht und ist daher noch wesentlich ursprünglicher. Das absolute Highlight hier sind die Perhentian Inseln, auf denen du dir wie im Paradies vorkommst. Hier warten weiße Sandstrände, eine atemberaubende Natur und eine bunte Unterwasserwelt mit spektakulären Korallenriffen und einigen guten Tauchspots.

Du erreichst die Ostküste am besten per Flugverbindung nach Kota Bharu und fährst dann mit einem Taxi oder lokalen Busverbindungen nach Kuala Besut, von wo aus die Fährverbindung zu den Perhentian Inseln startet.

Ankunft & Transport

Die Perhentian Inseln erreichst du am besten per Fährverbindung von Kuala Besut, eine kleinere Stadt etwas südlich von Kota Bharu. Tickets für das Boot kannst du hier am Schalter, direkt nach dem Gepäckband, kaufen. Die Hin- und Rückfahrt kosten mit dem Speedboot in etwa 70 Ringgit. Die Fahrt zu den Perhentian Inseln dauert nur eine halbe Stunde, bei der du den angenehmen Fahrtwind genießt und den Blick über das glänzende Wasser schweifen lässt. Wenn du zu Seekrankheit neigst, dann setz dich am besten hinten hin. Die Perhentian Islands bestehen aus zwei Inseln: Perhentian Kecil (die kleinere) und Perhentian Besar (die größere), wobei die größere Insel tatsächlich die ruhigere ist.

Das solltest du bei deiner Reiseplanung beachten!

Auf den Perhentian Islands gibt es keinen Geldautomaten, bring also genügend Bargeld mit – auch für deine Unterkunft. Wenn möglich, lege deinen Aufenthalt außerdem so, dass du nicht am Wochenende da bist. Dann kann es schon mal voll werden, denn die Malaien, vor allem aus Kuala Lumpur, verbringen hier gerne ein paar entspannte Tage.

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Pulau Perhentian Kecil

Die kleinere der beiden Inseln heißt Perhentian Kecil und ist aufgrund einer großen Anzahl an günstigen Unterkünften besonders bei Backpackern beliebt. Die Insel ist ein kleines Juwel mit traumhaften Sandstränden und guten Schnorchelplätzen.

Schnorchel- und Tauchparadies

Da die Inseln vor allem für ihre tolle Unterwasserwelt bekannt sind, solltest du auf jeden Fall einen Schnorcheltrip buchen. Der beste Trip, der drei Stunden dauert und Small Island Trip heißt, wird im Bubu Resort oder Bubu Villa angeboten. Dieser Trip sollte deine erste Wahl sein, denn im Gegensatz zu allen anderen fährst du zu drei kleinen Inseln, wo du die traumhafte Unterwasserwelt für dich allein hast, da keine anderen Boote stören. Beim Big Island Trip tummeln sich im Gegensatz dazu wirklich oft sechs Boote an einem Schnorchelort. Nemos (Clownfische), Papageienfische, Schildkröten, Haie, riesige Napoleonfische, Stachelrochen (gelb mit blauen Punkten) und unzählige andere bunte Fische begegnen dir auf diesem Trip.

Dschungeltrekking und Sonnenuntergänge

Neben Relaxen und Sonne tanken kannst du auf Kecil auch aktiv werden und zum Dschungeltrekking aufbrechen. Es gibt einen Trail, der dich hoch auf den Berg zu einem Aussichtspunkt führt und direkt hinter dem Chill Out Café losgeht. Oben befindet sich ein Windrad, das aber nie fertiggestellt wurde. Die Aussicht von hier auf die Lagune auf der anderen Seite des Berges ist wirklich super schön, wenn auch der Aufstieg bei 35 Grad im Schatten ganz schön anstrengend sein kann.

Zum Sonnenuntergang läufst du auf die andere Seite der Insel, was circa 15 Minuten dauert. Der Weg geht hinter der Bubu Villa Anlage los. Hier ist es zudem etwas ruhiger, denn die Bucht ist kleiner und es gibt nur eine Handvoll Restaurants. Dafür ist der Strand nicht ganz so schön wie am Long Beach, denn hier liegen viele Korallenstücke, weswegen man die Bucht auch Coral Bay nennt. Um die große wabernde Sonne im Meer versinken zu sehen, ist der Strand aber der perfekte Ort.

Perhentian Besar

Perhentian Besar ist die größere Schwesterinsel von Kecil und landschaftlich mindestens genauso schön. Hier findest du vor allem auch ruhigere und teurere Unterkünfte sowie traumhafte Strände und die wunderschöne Three Coves Bay, in der zwischen Mai und September Schildkröten zur Eiablage vorbeischauen.

Dschungel und wilde Tiere

Auf der großen Insel herrscht im Vergleich zur kleineren Schwester eine ruhigere Atmosphäre. Auf Besar fahren schon allein weniger Boote rein und raus und der Dschungel hier ist deutlich dichter. Wenn du dich zum Beispiel im Perhentian Island Resort niederlässt, kannst du von hier aus auf die andere Seite durch den Dschungel wandern, über Bäume und durch dichtes Gestrüpp. Wenn du Glück hast, bekommst du unterwegs auch Affen und andere Tiere zu Gesicht.

Neben Affen leben auf Besar zudem Unmengen an kleinen Eichhörnchen und großen Echsen, die dir bestimmt auch das eine oder andere Mal begegnen. Im Resort kannst du übrigens einen Tauchschein machen und der bekannte Turtle Spot, der Teil der großen Schnorcheltour ist, befindet sich direkt davor. Also, Schnorchel und Maske leihen, und ab ins Wasser!

Perhentian Island Resort

Das Hotel liegt auf der großen Insel Besar und war eines der ersten auf den Perhentian Islands. Dadurch konnte es sich einen langen Privatstrand sichern und liegt eingebettet in einer ruhigen Bucht. Im Vordergrund siehst du kristallklares, türkisfarbenes Wasser, dahinter weißen, feinen Sandstrand, Palmen und im Hintergrund die Bungalows aus Holz sowie Berge, die mit grünem Dschungel bewachsen sind – wirklich ein traumhaftes Bild!

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Höhle Taman Negara Nationalpark

Taman Negara Nationalpark

Der Taman Negara Nationalpark erstreckt sich über 4343 km² Fläche und umfasst einen tropischen Regenwald, der ganze 130 Millionen Jahre alt ist. Damit beherbergt dieser Park den ältesten Urwald der Erde! Mit diesem Hintergrundwissen versetzt dich der Besuch dieses Urwalds in die Zeit zurück und du kannst dir bildhaft vorstellen, wie die Dinosaurier einst durch das Dickicht streiften.

Heute warten in diesem Park glücklicherweise weniger gefährliche Tiere auf dich, die dafür aber nicht weniger beeindruckend sind. Der Park ist insbesondere für seltene Vogelarten bekannt, zu denen unter anderem der Nashornvogel gehört, der mit seinem überdimensionalen gelben Schnabel ein echter Hingucker ist. Dazu gesellt sich eine fast magische Flora, die auf dieser Erde absolut einzigartig ist: Uralte Bäume, seltene Orchideenarten, mehrfarbige Farne und lumineszierende Pilze, die im Dunkeln leuchten, sind nur einige der Highlights!

Anreise per Boot

Schon alleine der Eintritt in den Park ist super abenteuerlich und du kommst dir dabei bestimmt wie im Film Jurassic Park vor. Mit dem Auto oder Taxi begibst du dich nach Kuala Tembeling, von wo aus du den Nationalpark durch eine spektakuläre Bootsfahrt nach Kuala Tahan betrittst. Dabei fährst du in einem Langboot auf dem Sungai Tembeling Fluss vorbei an tropischem Dickicht und kleineren Dörfern eine Strecke von rund 60 Kilometern. Diese Bootsfahrt in den Park ist ein wunderbares Erlebnis und jeder Autofahrt vorzuziehen!

Canopy Baumwipfelpfad durch den Dschungel

In Kuala Tahan angekommen kannst du deine Unterkunft beziehen und direkt am nächsten Tag den Regenwald auf einem Canopy Baumwipfelpfad erkunden. Du läufst dabei über Hängebrücken durch die Baumkronen auf einem der längsten Canopy-Wege der Welt (510 Meter!). Dabei befindest du dich teilweise 45 Meter über dem Boden und bekommst so eine tolle neue Perspektive auf den Urwald.

Trekking durch den Regenwald

Im Taman Negara Park gibt es viele verschiedene Wanderwege, auf denen du die einzigartige Flora und Fauna des Regenwalds entdeckst. Die meisten starten von Kuala Tahan aus und sind markiert oder beschildert. Es gibt hauptsächlich drei Strecken, die bewandert werden und unterschiedlich lang sind.

Die kürzeste Route ist zwei Kilometer lang und führt dich über schlammige Pfade auf den Bukit Teresek Aussichtspunkt, von wo aus du tolle Panoramablicke auf die umliegenden Täler und den Berg Gunung Tahan genießt, der mit 2.187 Metern Höhe die höchste Erhebung der malaiischen Halbinsel ist. Der Aufstieg zum Bukit Teresek dauert circa eine Stunde.

Wenn du nach einer anspruchsvollen Wanderung suchst, dann ist der Rentis Tenor Rundweg etwas für dich! Auf dem Rentis Tenor Trail bist du drei bis vier Tage unterwegs und legst insgesamt 16 Kilometer zurück. Der Pfad bringt dich in abgelegene Ecken des Parks, in denen du mit der unberührten Wildnis ganz alleine bist. Am ersten Tag wanderst du sieben Stunden bis zum Yong Camp Site. Am zweiten Tag geht es sechs Stunden weiter bis zum Rentis Camp und am dritten Tag machst du dich zurück auf den Weg nach Kuala Tahan, wobei du den Sungai Tahan Fluss durchqueren musst und dabei hüfttief durchs Wasser watest! Diese Wanderung ist ein richtiges Dschungelabenteuer für das du einen Guide anheuern solltest.

Eine richtige Herausforderung erlebst du, wenn du den höchsten Berg der malaiischen Halbinsel, den Gunung Tahan besteigst. Dafür brauchst du ganze neun Tage und musst für 700 Ringit einen Guide buchen. Unterwegs gibt es keine Unterkünfte und du musst voll ausgerüstet sein, um diese Besteigung erfolgreich abschließen zu können! Diese Tour solltest du schon vor der Reise buchen und planen.

Es gibt noch viele weitere Wanderwege und –möglichkeiten, die du dir je nach zeitlicher Verfügbarkeit zusammenstellen kannst. Generell macht es auch Sinn Teilstrecken einer Wanderung mit dem Boot zurückzulegen. Weitere Informationen, Wanderstrecken und Aktivitäten findest du hier !

Tagesausflug von Kuala Lumpur möglich!

Den wunderbaren Nationalpark Taman Negara besuchst du bequem auch in Form einer privaten Tagestour von Kuala Lumpur. Dabei bist du insgesamt acht Stunden unterwegs und entdeckst die Flora und Fauna im Park mit einem ausgebildeten Naturguide. Außerdem inklusive ist der Besuch eines Dorfes mit Ureinwohnern, deren Lebensweise du dabei entdeckst.

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Stockfotografie

Pulau Tioman

Pulau Tioman ist zwar die größte der malaiischen Inseln an der Ostküste, allerdings noch weitgehend ein Geheimtipp, da es die meisten Reisenden eher an die Westküste verschlägt. Die Insel ist damit das perfekte Reiseziel für Abenteurer und Naturliebhaber! Hier warten traumhafte Strände mit weichem weißen Sand auf dich, warmes Wasser, eine lebendige Unterwasserwelt mit tollen Korallenriffen und eine sagenumwobene ursprüngliche Insel!

So sagen sich die Einheimischen, dass die Insel ursprünglich eine Drachenprinzessin war, der dieses Fleckchen Erde so gut gefallen hat, dass sie sich in die Insel verwandelt hat. Das kannst du direkt nachvollziehen, wenn du das türkisblaue Wasser, die beeindruckenden Wasserfälle und die tolle Tier- und Pflanzenwelt vor dir siehst.

Anreise und Ankunft

Du erreichst die Insel Tioman am besten von der Stadt Mersing aus mit der Fähre. Hier gibt es sowohl Wassertaxis als auch Rundreisen-Bootstouren. An Wochenenden und Feiertagen solltest du die Bootstickets unter Umständen im Vorfeld kaufen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Auf Tioman angekommen gibt es eine Handvoll Dörfer, die von Einheimischen bewohnt sind. Im Westen der Insel befinden sich die meisten Restaurants, Bars und Hotels. Wenn du aber die Abgeschiedenheit und den Dschungel suchst, dann buche dir ein Hotel wie das Tuna Maya Resort & Spa, das einen Privatstrand besitzt und umgeben ist von dichter grüner Natur.

Tuna Maya Resort

Entspannung und Wohlfühlen wird im Tuna Maya Resort großgeschrieben! Das Resort ist direkt in den Dschungel, vor zwei massiven Bergen, eingebettet. Ein Bach zieht sich durch die Anlage und alte Bäume ragen bis ins Meer hinein.

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Eine Vielzahl an Aktivitäten

Die Insel Tioman ist ein richtiger Abenteuerspielplatz! Du entdeckst hier entweder die beeindruckende Unterwasserwelt beim Schnorcheln oder Tauchen, machst einen Bootsausflug zur nahegelegenen Koralleninsel, begibst dich zum Wandern in die Wildnis des Dschungels oder entspannst einfach nur an einem der paradiesischen Strände.

Entdecke die Unterwasserwelt

Im Meer rund um Tioman kannst du wie auf den Perhentian Inseln super schnorcheln und tauchen. Tioman hat ein paar der besten Tauch- und Schnorchelspots von Malaysia. Insbesondere auf der Westseite der Insel, im Tioman Marine Park, und um die Inseln Renggis und Labas triffst du auf Schildkröten, Haie, Napoleonfische und viele andere bunte Meeresbewohner. Sehr zu empfehlen für Schnorchel- und Korallenliebhaber ist auch ein Halbtagesausflug zur Koralleninsel (Pulau Tulai) im Norden von Tioman! Wenn du noch nie getaucht bist, hast du auf Tioman außerdem die Möglichkeit einen Probe-Tauchkurs zu machen. Zwei Stunden inklusive ein bisschen Theorie und erste Versuche am Hausriff kosten um die 50 Euro – wirklich cool, das einmal zu probieren!

Unternimm eine Wanderung durch den Dschungel

Abgesehen von den Aktivitäten im kühlen Nass, kannst du auch innerhalb der Insel eine Menge erleben. Tioman ist mit dichtem Dschungel bedeckt, der zahlreiche Wandermöglichkeiten bietet. Wenn du durch den Urwald streifst, hast du auf Tioman die Chance mehr Wildtiere zu erleben, als in manchem Nationalpark Malaysias. Sei am besten immer auf der Hut und halte die Augen offen nach dem schwarzen großen Eichhörnchen, den Bürstenschwanzstachelschweinen oder vielleicht sogar der vom Aussterben bedrohten nachtaktiven Marderbären (Binturong).

Eine beliebte Wanderstrecke ist der Dschungeltrail von Tekek nach Juara. Er ist sieben Kilometer lang und bietet eine super Möglichkeit die vielfältige Natur von Tioman zu entdecken. Die Wanderung dauert in etwa drei Stunden. Du wanderst dabei einmal quer über die Insel vorbei an schönen Wasserfällen von der Westküste zur Ostküste. Am Ende der Strecke wartet im Dorf Juara außerdem einer der schönsten Strände auf dich. Er liegt wunderbar in einer Bucht, der Sand könnte feiner kaum sein und die raue See eignet sich perfekt zum Surfen.

Besuche die schönsten Strände

In Tioman hast du die Qual der Wahl, wenn du dich bei der Suche deiner Unterkunft für einen der wunderschönen Strände entscheiden musst! Zu den schönsten Stränden an der Westküste gehört Monkey Beach, den du über eine 40-minütige Wanderung durch den Regenwald von Salang aus erreichst.

Der Strand bei Nipah im Süden ist besonders, weil er mit schwarzem Sand durchzogen ist, und bei Mukut erlebst du eine der schönsten kleinen Städte der Insel mit einem wunderbaren Sandstrand. An der Ostküste liegt bei Juara der Strand mit dem feinsten Sand überhaupt.

Am südlichen Ende vom Juara Strand findest du außerdem das Juara Schildkröten Projekt , das sich dem Schutz der gefährdeten Meeresschildkröte widmet und die Eier der Schildkröten vor dem Diebstahl durch Raubtiere schützt. Das Projekt sucht immer Freiwillige, die für eine gewisse Zeit mitarbeiten und helfen.

Highlight

Einfach mal die Seele baumeln lassen und auf einer abgelegenen Insel auf Tuchfühlung mit der Natur gehen? Die idyllische Insel Tioman ist genau der richtige Ort dafür! Was du hier alles erleben kannst und was diese Insel so einzigartig macht, erzählt dir Laura im Off The Path Podcast!

Blogbeitrag
Podcast
Podcast: Abenteuer auf der Insel Tioman mit Laura

Malakka

Die Hafenstadt Malakka war zwischen dem 13. Und 17. Jahrhundert einer der wichtigsten Handelsstädte für den internationalen Gewürzhandel, was auch an ihrer strategischen Lage auf halbem Weg zwischen China und Indien liegt. Dieser geschichtliche Hintergrund macht die Stadt auch heute noch so interessant, denn an ihr siehst du die unterschiedlichen Phasen der malaiischen Geschichte. Im historischen Zentrum der Stadt sind die Einflüsse der portugiesischen, holländischen und britischen Besatzer immer noch seh- und spürbar und 2008 wurde es deshalb auch zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Zurück in die Kolonialzeit in Malakka

In Malakka angekommen, kannst du als erstes zum bekannten Stadthys laufen. Dieses beeindruckende Gebäude wurde von den Holländern als Sitz der kolonialen Administration errichtet. Im Inneren findest du heute das Museum für Geschichte und Ethnographie. Weiter erkundest du die Stadt, indem du rauf auf den St. Paul’s Berg läufst. Hier thront eine von den Portugiesen errichtete Kirche und du genießt eine richtig coole Aussicht auf die Stadt und das Meer dahinter!

Östlich am Fuße des Hügels wartet noch eine weitere Sehenswürdigkeit auf dich: das Istana Kesultanan Malakka. Es handelt sich hier um eine beeindruckende Nachbildung eines malaiischen Palastes aus dem 15. Jahrhundert. Im Inneren findest du eine Ausstellung, die dir die royale Lebensweise des früheren Sultans vor Augen führt.

Ein Muss ist außerdem die bekannte Jin Hang Jebat Straße, die du erreichst, wenn du am Town Square vorbei den Fluss über die Brücke überquerst. Sie zählt aufgrund ihrer alten, schönen Häuser zum UNESCO-Kulturerbe. Hier gibt es Läden mit malaysischen Designstücken, Kleidung, Antiquitäten und Spezialitäten. Besonders die Kekse mit verschiedenen Füllungen, die am Ende der Straße verkauft werden, schmecken göttlich! Hier findet außerdem von Freitag bis Sonntag immer von 18 bis 24 Uhr der Jonker Walk Nachtmarkt mit allerlei Leckereien statt.

Malakka von oben!

Einen super Ausblick auf die Stadt hast du vom Sky Tower. Er liegt etwas weiter nördlich außerhalb des historischen Zentrums und der Eintritt kostet 25 Ringgit. Aus der Vogelperspektive kannst du durch die unterschiedlichen Bauweisen klar das portugiesische vom britischen und holländischen Viertel unterscheiden – wirklich faszinierend, wie unterschiedlich Architektur sein kann!

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Bootsfahrt und Street Art

Super viel Spaß hast du auch bei einer Bootsfahrt auf dem Fluss, der sich durch Malakka schlängelt und dich bis hoch zu Campung Morten bringt, wo du unterschiedliche malaysische Häuser bestaunst. Ein besonders schönes Exemplar ist die Villa Sentosa, diese solltest du auf keinen Fall verpassen! Auf dem Weg kommst du außerdem an vielen coolen Graffitis vorbei, die teilweise ganze Häuser bedecken. Übrigens leben im Fluss teilweise richtig große Eidechsen, die darin am Rand schwimmen – also halt die Augen nach ihnen offen!

Abstecher nach Klebang

Wenn du etwas mehr Zeit hast und ein bisschen Strandleben genießen willst, fahr nach Klebang. Hier kannst du auch leckere Meeresfrüchte essen. Im portugiesischen Viertel dreht sich ebenfalls alles um Meeresfrüchte und frischen Fisch, den du direkt am Meer genießt. Außerdem gibt es in Klebang das Bustel, ein Hotel aus Bussen, in denen du es dir gemütlich machst.

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orang utan auf borneo malaysia

Borneos Natur und Kultur

Die malaiische Halbinsel hat eine Menge zu bieten und es wird dir hier so schnell bestimmt nicht langweilig. Allerdings sollte dir bewusst sein, dass Malaysia noch weit mehr als die Halbinsel ist: Die andere Hälfte des Landes liegt nämlich auf dem nördlichen Teil der Insel Borneo und ist allein schon eine Reise für sich wert!

Die Insel Borneo ist mit einer Fläche von 751.936 km² die drittgrößte Insel der Welt! Nur noch Grönland und Neuguinea sind größer. Dementsprechend gibt es viel zu entdecken und durch das tropische Klima ist Borneo ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Außerdem leben hier die seltenen Orang-Utans. Der malaiische Norden der Insel spaltet sich in zwei Bundesstaaten, von denen einer interessanter als der andere ist.

Sarawak

In Sarawak wimmelt es nur so von spektakulären Naturwundern. Dazu gehören magische Regenwälder mit einer Wildnis, die zu den artenreichsten der Erde gehört. Die Flora und Fauna strotzen nur so vor Vielfalt und nicht umsonst wird Sarawak auch als das Land der Nashornvögel bezeichnet, die du unbedingt einmal gesehen haben solltest! Zudem findest du in Sarawak einige der größten Höhlen der Welt, die du mit Taschen- und Stirnlampe bewaffnet voller Entdeckerlust erkundest.

Sarawak hat verschiedene Nationalparks, in denen du mit der Natur auf Tuchfühlung gehst. Besonders zu empfehlen sind der Bako Nationalpark sowie der Mulu Nationalpark, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Im Bako Nationalpark entdeckst du Mangrovenwälder in Küstenlage und hast die Chance im Dschungel einen der stark gefährdeten Nasenaffen in freier Wildbahn zu erspähen. Sie sind nur auf Borneo zu finden und leben in den Mangroven.

Im Mulu Nationalpark warten dagegen ganz andere Sehenswürdigkeiten auf dich: Hier findest du mit den Pinnacles eine der beeindruckendsten Felsformationen der Welt. Noch beeindruckender sind fast nur noch die verschiedenen Höhlensysteme, die teilweise sogar mit einem unterirdischen Fluss verbunden sind. Aufgrund dieser besonderen Naturwunder zählt der Park zum UNESCO-Weltnaturerbe.

Nicht verpassen solltest du in Sarawak auch die Kultur der Eingeborenen. Kuching dient als kulturelle Hauptstadt der indigenen Völker. Du erfährst mehr über deren besonderen kulturellen Bräuche in verschiedenen Museen und im nahegelegenen Cultural Village. Jedes Jahr im August findet außerdem das Rainforest World Music Festival im Cultural Village statt, das absolut hörenswert ist.

Sabah

Auch der Bundesstaat Sabah, der den östlichen Teil von Nordborneo ausmacht, überrascht mit seiner ursprünglichen Natur. Hier findest du nicht nur den höchsten Gipfel Malaysias, dessen Besteigung durch den Dschungel ein wahres Highlight ist, sondern auch traumhaft schöne Strände und vorgelagerte Inseln mit großartigen Tauch- und Schnorcheloptionen. Die Insel Sipadan zählt mit ihren hängenden Korallengärten zu den fünf besten Tauchspots der Welt!

In Sabah befinden sich verschiedene Nationalparks, von denen du zwei auf keinen Fall verpassen solltest: Der Kinabalu National Park beherbergt in seiner Mitte den höchsten Berg Malaysias, den du innerhalb einer mehrtägigen Tour besteigen kannst. In den höheren Lagen wachsen hier sehr seltene Orchideenarten sowie die größte Blume der Welt, namens Rafflesia tuan-mudae.

Ein Nationalpark ganz anderer Art ist der Tunku Abdul Rahman, der nur eine kurze Bootsfahrt von der Stadt Kota Kinabalu entfernt liegt. Hierbei handelt es sich um einen maritimen Park, der aus fünf wunderschönen Inseln und der Unterwasserwelt um sie herum besteht. Nicht nur die Inseln an sich sind hier beeindruckend, sondern auch die Tauch- und Schnorchelmöglichkeiten.

Gaya Island Resort, Gaya Island

Dieses Hotel Resort auf Gaya Island vor der Küste Borneos begeistert mit eleganten Villen mit Blick aufs Meer und den Regenwald. Du kommst dir hier in einer traumhaften Idylle, wie im Paradies auf Erden vor und kannst deinen Aufenthalt in vollen Zügen genießen!

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Highlight

Die Insel Borneo ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Hier gibt es verschiedene Nationalparks, die mit einer einzigartigen Flora und Fauna aufwarten und in denen du Tiere und Pflanzen siehst, die es nur in Borneo gibt. Erfahre mehr dazu in unserem Beitrag!

Blogbeitrag
Reisetipps, Abenteuer
Borneo Malaysia: Die Abenteuer-Insel schlechthin!

Malaysia gehört ganz oben auf deine Bucket Liste!

Malaysia ist vor allem bekannt für seine vielfältige Kultur und seine Hauptstadt Kuala Lumpur, dabei warten in diesem asiatischen Staatenbund auch zahlreiche Abenteuer und eine atemberaubende Natur auf dich! Streife durch malerische Teeplantagen, tauche durch eine bunte Unterwasserwelt, entdecke gigantische Höhlensysteme, wandere durch dichten Dschungel und triff mit etwas Glück auf wilde Tiere oder besteige innerhalb von mehreren Tagen den Mount Kinabalu, einen der höchsten Berg Südostasiens!

Disclaimer: Dieser Text entstand in Zusammenarbeit mit Tourism Malaysia. Unsere Meinung und Art der Berichterstattung bleibt davon jedoch unberührt.
Sebastian Canaves
Reiseblogger, Buchautor, Abenteurer
Ich bin Sebastian und habe Off The Path 2011 gegründet als mir klar wurde, dass ich nur noch so leben will, wie ich möchte und meine Leidenschaft zum Beruf machen will. Also startete ich meinen eigenen Reiseblog!
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