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Tipps für deinen perfekten Abenteuer-Roadtrip durch Südtirol!

Tipps für deinen perfekten Abenteuer-Roadtrip durch Südtirol!

Mal ganz ehrlich: Warum fliegen wir immer erst um die halbe Welt, um geile Abenteuer zu erleben? Warum setzen wir uns nicht einfach mal für ein paar Stündchen ins Auto und machen unsere Nachbarländer unsicher? Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber ich habe ehrlich gesagt schon weitaus mehr von Südostasien und Australien gesehen als von Europa! Eigentlich krass, oder?

Deshalb haben wir uns nach unserer Rückkehr aus Australien und Neuseeland vor einigen Wochen auch geschworen, dass jetzt mal Europa dran ist. Erst ging es 10 Tage nach Barcelona, dann mit dem Flieger nach München und dort sind wir dann in unseren Mietwagen gestiegen und haben unseren knapp 2-wöchigen Road Trip durch Südtirol gestartet.

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Sebastian Canaves
31. Juli 2015
Sebastian liebt Südtirol und den perfekten Mix aus sportlicher Betätigung, Natur und leckerem Essen!

Deine Südtirol Rundreise im Überblick

Wir haben auf unseren Roadtrip durch Südtirol so unglaublich viel erlebt! Wir sind auf Bergen geklettert, waren Downhill biken, raften, paragliding und noch so einiges mehr! Dazu habe es noch richtig leckeres Essen, geile Aussichten, guten Kaffee und super nette Leute!

Streckeninfos

Dauer

mind. 10 Tage

Kilometer

ca. 1.100

Etappen

ca. 8 Fahrtage

Beste Jahreszeit

April – September

Südtirol Rundreise in Etappen

  • Etappe
    Kilometer
    Fahrzeit
  • 1. München - Pfitsch
    230
    03:00
  • 2. Pfitsch - Innichen
    100
    01:45
  • 3. Innichen - St. Vigil
    45
    00:55
  • 4. St. Vigil - Gröden
    90
    01:40
  • 5. Gröden - Bozen
    45
    01:00
  • 6. Bozen - Reschensee
    100
    01:50
  • 7. Reschensee - Meran
    75
    01:30
  • 8. Meran - Passeier Tal
    25
    00:35
  • 9. Passeier Tal - München
    350
    04:00

Oft gestellte Fragen

Am besten kommt man von München aus nach Südtirol. Mit einem Mietwagen hat man ein gutes Fortbewegungsmittel für die gesamte Rundreise.

Die beste Zeit für eine Südtirol Rundreis ist defevitiv im Sommer, weil dann das Wetter gut genug ist um sämtliche Outdoorsportarten wie Rafting, Wandern oder Downhill Mountainbiking auszuproviern. I

In Südtirol kann man vor allem verschiedene Outdooraktivitäten wie wandern, rafting oder Canyoning erleben. Nach einem anstrengenden und actiongeladenen Tag kann man dann am Abend die ausgezeichnete Südtiroler Küche genießen und sich für weitere Abenteuer stärken.

Am besten startet man eine Südtirol Rundreise in München. Hier kann man sich einen Mietwagen holen und über Österreich nach Südtirol fahren. Über Sterzing und Bozen führt die Route nach Meran. Unterwegs kannst man viele coole Dinge erleben wie, eine Wanderung in den Dolomiten, Paragliding in Gröden oder eine Fahrt mit der längsten Zipline Europas.

Für eine Südtirol Rundreise sollte man etwa 2 Wochen einplanen, so hat man genug Zeit um die vielen Aktivitäten zu erleben und das gute südtiroler Essen zu geniessen.

Rundreise Südtirol: Anreise

Wir haben unseren Mietwagen direkt am Münchener Flughafen abgeholt und sind von dort Richtung Südtirol losgefahren. Die Fahrt zu unserem ersten Stopp nach Sterzing dauerte etwa 3 Stunden, in denen wir von Süddeutschland über Österreich bis ins norditalienische Südtirol gefahren sind. Für die Fahrt durch Österreich über die Autobahn brauchst du allerdings eine Vignette, die du an fast jeder Tankstelle in Grenznähe kaufen kannst. 

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Südtirol Rundreise

Station 1: Pretzhof in Wiesen/Pfitsch

Unser erster Stopp war ein traditioneller Bauernhof, der ausschließlich lokale Lebensmittel verarbeitet und verkauft. Vor über 20 Jahren haben sich die Besitzer des Hofes dazu entschieden, ihren Hof in ein Restaurant umzuwandeln, in dem es selbst gemachte, typische Gerichte aus Südtirol gibt. Und hier hat auch gleich unsere kleines, Südtiroler Essen-Abenteuer angefangen!

Ich habe keine Ahnung mehr, wie viele Gänge wir eigentlich gegessen haben, aber jeder einzelne war so unglaublich lecker! Um ehrlich zu sein, habe ich auch noch nie wirklich so lange in einem Restaurant gesessen und einfach nur gegessen, mit Freunden gequatscht, Wein getrunken, und einfach nur das Leben genossen. Aber auf dem Pretzhof kannst du auch gar nicht anders, als das leckere Essen und die geile Aussicht voll und ganz zu genießen.

Nur frische, lokale und saisonale Zutaten

Unser Festmahl begann mit Südtiroler Schüttelbrot mit verschiedenen Aufstrichen, einer Käse- und Wurstplatte und einem leckeren Kohlrabi-Salat mit typisch italienischem Balsamico und super leckerem Olivenöl.
Danach gab es eine Suppe mit Speckknödeln, Teigtaschen mit unterschiedlichen Füllungen und verschiedene Fleischgerichte, darunter Kalbfleisch, Rindergulasch und eine Lammkeule – alles super lecker und das Fleisch war richtig zart! Zum Nachtisch hatten wir Joghurt mit frischen Erdbeeren und natürlich einen Espresso Macchiato!

Das Beste am Pretzhof ist wirklich, die Philosophie und das Konzept hinter dem Hof, denn alle Lebensmittel werden entweder direkt vom Pretzhof selbst hergestellt, oder von Bauern aus der Umgebung. Und das siehts du auch am Menü, denn es gibt einfach keins! Der Besitzer sagt dir einfach, was er dir genau an diesem Tag kochen kann, und somit sind wirklich alle Gerichte super frisch und ausschließlich saisonal.

Typische Gerichte aus Südtirol: Pretzhof

Der Hof und das Restaurant sind super liebevoll gestaltet. Die Aussicht von der Terrasse ist traumhaft schön! 

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Station 2: Hotel Leitlhof in Innichen

Nach einem der leckersten (und längsten) Mittagessen, die ich je gehabt habe, sind wir weiter nach Innichen gefahren und haben dort 2 Nächte im Leitlhof verbracht. Um vom Pretzhof nach Innichen zu kommen haben wir rund 1.5 Stunden gebraucht, und schon auf dem Weg hatten wir ein paar richtig geile Aussichten auf die Dolomiten. Als wir ankamen, wartet schon das nächste Essen-Abenteuer auf uns: ein super leckeres Abendessen, natürlich auch gleich mir mehreren Gängen.

Neben dem leckeren Abendessen und super gutem Frühstück, bietet der Leitlhof auch einen großen Wellness-Bereich mit Innen- und Außenpool, mehreren Saunen, Dampfbädern und natürlich einer richtig geilen Aussicht auf die Berge. Unser Wir hatten eines der Natura Zimmer, und die Einrichtung war größtenteils aus warmen Holz, was sehr einladen war. Das Zimmer war zudem schön hell, hatte eine gemütliche Couch Ecke, ein modernes Badezimmer und ein separates WC. Wenn du es dir also mal so richtig gutgehen lassen willst und Zeit zum Relaxen brauchst, dann kann ich dir den Leitlhof in Innichen auf jeden Fall empfehlen!

Hotel Leitlhof 

Geniale Aussicht, traumhafte Zimmer und super Wellnessbereich! Zudem bekommst du im hauseigenen Restaurant ein tolles Frühstück serviert. 

 

Wandern in den Dolomiten und Bergsteigen am Paternkofel

Am nächsten Teig ging es früh los und unser Guide Herbert von der Alpinschule Drei Zinnen hat uns direkt nach dem Frühstück abgeholt, um mit uns auf den Paternkofel zu steigen. Unsere Tour hat um 8 Uhr morgens gestartet und gegen 15 Uhr waren wir wieder zurück. Normalerweise bin ich nicht so der Wandertyp, aber diese Wanderung war wirklich der Hammer! Du läufst quasi neben den berühmten Drei Zinnen vorbei, kletterst hoch bis auf den Gipfel des Paternkoffel, kriechst dabei durch alte Tunnel vom ersten Weltkrieg und steigst über Eisfelder, die noch vom vorherigen Winter da sind. Vom Gipfel des Paternkofel hast du eine noch viel geilere Aussicht auf die Drei Zinnen und die umliegenden Berge der Dolomiten!

Natürlich musst du den ganzen Weg auch wieder runter klettern, aber das geht wesentlich schneller als hoch. Und nach so einer krassen Wanderung gibt es nichts Besseres als ein großes Glas Bier in einer der Berghütten! Das hat man sich dann so richtig verdient! Wir haben uns dann nach der Wanderung ein paar relaxte Stunden im Leitlhof gegönnt, sind in den Pool gesprungen und haben ein wenig in der Sauna geschwitzt, bevor es wieder ein leckeres, Mehrgänge-Menü zum Abendessen gab!

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Auf deinem Südtirol Roadtrip solltest du unbedingt eine Hüttenwanderung einplanen. Wie wäre es mit einem Micro-Abenteuer zur Seiser Alm?!

 

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Station 3: St. Vigil

Am dritten Tag ging es dann innerhalb einer Stunde weiter nach St. Vigil, aber zuerst haben wir uns noch in die Sommerrodelbahn gestürzt! Ok, das klingt jetzt ein wenig kindisch, aber glaub mir, das macht mega viel Spaß! The Rodelbahn in Innichen ist mit 1,7 Kilometern recht lang und du kannst bis zu 40 Stundenkilometer schnell fahren. Eine einzelne Fahrt samt Trip mit der Gondel den Berg hinauf kostet 14,- Euro pro Person und ist das Geld auf jeden Fall wert!

Nach unserer Rodelaktion sind wir noch zum Pragser Wildsee gefahren und haben einen kleinen Spaziergang um den See gemacht. Die Farben des Sees sind echt der Hammer und das Wasser eiskalt. Wir haben uns deshalb auch nicht getraut ganz in ihm baden zu gehen, sondern sind nur ein wenig mit unseren Füßen rein. Der See ist an heißen Sommertagen übrigens super beliebt bei Italienern, da eine bekannte TV-Serie hier gedreht wird.

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Station 4: Gröden

Südtirol: Abenteuer pur!

Unser vierter Tag in Südtirol war vollgepackt mit Abenteuern und startete mit Europas längster und steilster Zipline. Die Zipline besteht aus insgesamt 8 separaten Ziplines, bietet Hammer Aussichten und ist teilweise 100 Meter über den Boden. Der Startpunkt ist oben auf dem Kranzplatz und die Zipline geht ganz runter zurück ins Tal von St. Vigil – richtig geil!

Danach ging es wieder auf den Kronplatz, wo ich auf einer Riesen-Schaukel auf 15 Metern Höhe über den Abgrund geschaukelt bin und mehrere Tausend Meter runter ins Tal geschaut habe! Ziemlich krass, aber auch ziemlich geil!

Danach haben wir uns die Mountain-Bikes geschnappt und sind den Berg runtergefahren, und das nicht gerade langsam. Ich bin ein mega Fan von Downhill-Biking, auch wenn die ganze Angelegenheit nicht gerade easy war und ich auch einmal fett hingeflogen bin. Aber egal! Ich hatte so viel Spaß und mir ist so viel Adrenaline durch den Körper geschossen – das ist Abenteuer nach meinem Geschmack!

Der Kronplatz wird unter Mountain-Bikern auch immer beliebter und bietet verschiedene Touren an, sowohl für Anfänger als auch für die harten Pros!

Der nächste Tag begann mit  einem unserer Highlights, denn wir sind mit dem Gleitschirm vom Berg Seceda gesprungen. Unser Tandempartner Samuel hat wirklich Ahnung von dem, was er tut, und fliegt schon seit über 20 Jahren. Nachdem wir ihn unten getroffen haben, sind wir mit der Gondel hoch auf den Berg gefahren, haben ein wenig auf stärkeren Wind gewartet, und dann sind wir gesprungen! Es war total schön und sobald du oben in der Luft bist, wird es ganz still, und die Sicht auf die umliegenden Berge ist einfach der Wahnsinn! Leider dauerte mein Flug weniger als 10 Minuten, aber dafür war Line war fast eine halbe Stunde in der Luft!

Südtirol Rundreise

Station 5: Bozen

Nach all den Bergabenteuern war es mal wieder Zeit für ein Städteabenteuer! Deshalb sind wir am nächsten Tag in die Hauptstadt Südtirols nach Bozen gefahren. Bozen ist eine wirklich schöne Stadt mit einem gemütlichen Zentrum, vielen Shops, traditionellen Märkten, versteckten Gärten, und einer Menge richtig guter Restaurants. Nimm dir am besten ein wenig Zeit, um durch die kleinen Gassen der Altstadt zu spazieren, und den nördlichen Teil des Parks am Hauptbahnhof zu besuchen. Richtig leckeres, typisch Südtiroler Essen gibt es in der Löwengrube!

Nachdem wir den Tag in der Stadt verbracht haben, sind wir weiter nach Jenesien gefahren, ein kleines Dorf rund 20 Minuten Autofahrt von Bozen. Jenesien befindet sich auf dem Tschögglberg und bietet richtig geile Aussichten auf Bozen, das Tal, und die Dolomiten in der Ferne. Es ist auch der perfekte Ausgangspunkt für schöne Wanderungen oder Ausritte auf den bekannten Haflinger Pferden, die aus dieser Gegend kommen!

Tschögglberger Hof

Wir haben die Nacht im Tschögglberger Hof verbracht und lass es mich gleich sagen: so wohl und so willkommen gefühlt, habe ich mich in noch keinem Hotel wie hier!Hedwig, die Besitzerin der Tschögglberger Hofes, ist super freundlich und gibt dir das Gefühl, wirklich willkommen zu sein. Du fühlst dich nicht wie irgendwie Gast in einem Hotel, sondern wie ein Freund, der zuhause übernachtet.

Und auch der Rest des Hofes ist toll: die Zimmer sind hell und groß und bieten geile Aussichten auf das Tal und die Dolomiten, das mehrgängige Abendessen ist super lecker und das Frühstück ist auch richtig gut! Das Hotel bietet zudem einen Wellness-Bereich mit Saunen und Dampfbädern, kostenlosen Fahrradverleih und Touristen-Karten für die Stadt Bozen, und vieles mehr! Ich muss immer noch grinsen, wenn ich an unsere Zeit im Tschögglberger Hof denke und kann dir das Hotel nur empfehlen!

Übernachten im Tschögglberger Hof

Super schöne helle Zimmer, nette Gastgeber und einen traumhaften Wellness-Bereich mit Saunen und Dampfbädern, erwarten dich hier. 

Ausritt auf den bekannten Haflinger Pferden

In Jenesien gibt es insgesamt 5 Reitställe und die Gegend ist wirklich perfekt, um einen Ausritt zu machen! Wir sind morgens losgetreten und waren rund 2,5 Stunden mit den Pferden unterwegs: durch Wälder und vorbei an grünen Feldern, immer mit richtig geilen Aussichten auf die umliegenden Bergspitzen. Zwischendurch sind wir auch immer mal wieder längere Strecken getrabt und ein paar mal im schnellen Galopp über weite Wiesen geritten – richtig geil!

Die Haflinger Pferde sind wirklich gut geritten, reagieren fein und sind sehr ausgeglichen. Perfekte für Reitanfänger, aber auch fortgeschrittene Reiter. Unser Guide Sigi war ebenfalls total nett, hat gut auf unsere Sicherheit Acht gegeben und uns während des Ritts viel über die Region erzählt.

Wenn du also gerne reitest, solltest du hier auf jeden Fall ausreiten gehen! Wir haben einfach Hedwig vom Tschöggleberger Hof gefragt und sie hat alles für uns organisiert. Der Stall ist auch nur 5 Minuten zu Fuß vom Hof entfernt, und wir konnten gemütlich nach unserem Frühstück hingehen. Leider wurde unser ursprünglicher Ritt aufgrund schlechten Wetters verschoben, aber wir sind ein paar Tage später einfach nochmals zum Tschögglberger Hof gekommen und konnten dank Hedwigs Hilfe an einem anderen Tag ausreiten.

Südtirol Rundreise

Station 6: Reschensee

Von Bozen und dem Tschögglberg sind wir weiter ins Vinschgauer Tal gefahren, wo wir zwei Nächte im Seehotel Reschen geschlafen haben. Der Reschensee ist ein künstlich angelegter See und bekannt für den alten Kirchturm, der aus dem Wasser ragt. Um den See zu schaffen, wurde nämlich das frühere Dorf Braun geflutet und heutzutage zeugt nur noch der Turm von dem einstigen Dörfchen. Vom See aus hast du richtig geile Aussichten auf die umliegenden Berge und du kannst dir bestimmt nicht vorstellen, was wir hier gemacht haben…wir haben Kitesurfen gelernt!

Kitesurfen am Reschensee

Wir haben einen 2-tägigen Anfängerkurs mit der Kitesurfschule Proboarder gemacht. Am ersten Tag gab es eine Menge Theorie und einige Trockenübungen. Wir haben so gelernt, wie wir den Kite kontrollieren können, wie wir ihn am besten starten und landen, und welche Sicherheitsvorkehrungen es gibt.

Am zweiten Tag wurde das Wetter, oder vielmehr der Wind, um einiges besser und wir konnten mit ein paar schwierigeren Trockenübungen weiter machen, bevor es dann das erste mal samt Kite ins Wasser ging! Das war so geil! Wir mussten den Kite vor uns immer abwechselnd von links nach recht lenken, sodass er uns durchs Wasser gezogen hat. Du kannst dir nicht vorstellen, wie viel Kraft hinter so einem Kite stecken kann, und wie leicht er doch gleichzeitig zu kontrollieren ist. Ich hätte diese Übung stundenlang weitermachen können, so geil war es! Leider hat der Wind irgendwann nachgelassen und es war Zeit für uns, zu unsere nächsten und letzten Station zu fahren.

Empfehlenswerte Unterkünfte am Reschensee:

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Südtirol Rundreise

Station 7: Meran

Am Ende unseres Riadtrips war es Zeit, die kleine, aber super schöne Stadt Meran zu besuchen, in der wir 2 Nächte geblieben sind. Meran hat eine typisch italienische Atmosphäre, ein wirklich hübsches Stadtzentrum und eine große Therme samt Schwimmbad für ein paar relaxte Stunden. In Meran kannst du zudem super shoppen gehen und du solltest auf jeden Fall den Laden PUR besuchen. Hier gibt es nur traditionelle, Südtiroler Produkte, die auch wirklich in Südtirol hergestellt werden. Der Laden hat auch eine kleine Art Bar, an der du Lebensmittel und Getränke probieren kannst, sowie einen typischen Keller, in dem Südtiroler Speck und Käse reift. Wenn du auf der Suche nach einem Restaurant mit leckerem Essen aus Südtirol bist, kann ich die das Restaurant Sigmund empfehlen.

Echte, neapolitanische Pizza

Dann musst du unbedingt zu La Smorfia. Hier findest du leckere Pizzen und eine tolle Atmosphäre!

Villa Bergman Meran

Die Villa Bergmann ist eine alte Stadtvilla, die erst vor kurzen von zwei Architekten umgebaut und in ein Hotel umgewandelt wurde. Die Villa hat ein paar Apartments, die alle sehr hell und groß sind, sowie mit traditionellen, aber dennoch modernen Möbeln ausgestattet sind. Die Villa Bergmann ist super gut mitten in Merans Altstadt gelegen, und von hier kommst du schnell zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Zurzeit wird die Villa von Eva geführt, die wirklich super nett ist und sich während deines Besuches um dich kümmert. Morgens hat sie für uns ein richtig leckeres Frühstück zubereitet, uns Tee und Kaffee gemacht und mehr über die Villa und Meran erzählt. Ihr Mann liebt es zudem zu kochen und scheint auch sehr talentiert darin zu sein, denn die super leckeren Marmeladen sind von ihm! Er stellt aber auch seinen eigenen Minzsyrup her, den Eva für uns mit Sprudelwasser gemischt hat und als Willkommens-Drink angeboten hat – so unglaublich erfrischend und lecker!

Empfehlenswerte Unterkünfte in Meran:

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Station 8: Passeiertal

Passeiertal: im Tarzaning

Am nächsten morgen sind wir früh aufgestanden und haben uns mit Erwin in St. Martin getroffen, was ungefähr eine halbe Stunde Autofahrt von Meran entfernt ist. Erwin hat über die letzten Jahre einen richtig coolen Abenteuerpark kreiert: von Tarzanen, über Canyoning, bis hin zu Flusswanderungen und das Abseilen neben einem Wasserfall ist hier alles möglich!

Wir sind knapp 2 Stunden mit Erwin unterwegs gewesen, haben uns abgeseilt, sind mit der Zipline über den Fluss, von Baum zu Baum geklettert (und das in nicht gerade wenigen Metern Höhe), und sind am Ende sogar 15 Meter von einem Baum runtergesprungen – das war das reinstes Abenteuer und hat richtig viel Spaß gemacht! 

Passeiertal: Rafting

An unserem letzten Tag in Südtirol hat nochmals ein fettes Abetter auf uns gewartet: wir waren der Passeier raften! Da der Rafting-Trip erst für den Nachmittag geplant war, konnten wir den Morgen nutzen, um nochmals zurück nach Bozen und zum Tschögglberg zu fahren, und dort mit Haflingern auszureiten. Nach unserem Ritt ging es für uns also zu den Jungs von Südtirol Rafting und nach einer kurzen Sicherheitseinweisung sind wir auch schon ins Wasser gesprungen! Die Tour dauerte knapp 3 Stunden und einmal sind wir zwischen durch angehalten, um im Fluss schwimmen zu gehen. Nach dem Trip gab es dann noch ein paar Bierchen mit den Jungs vom Raftingteam. Wenn du Wassersport genauso geil findest wie ich, solltest du dieses Abenteuer auf keinen Fall verpassen!

Wunderschöne Berglandschaften, Seen und Abenteuer pur! 

Südtirol bietet beste Vorraussetzungen für einen Roadtrip: Atemberaubende Natur, erfrischende Bergseen, leckeres Essen und vor allem jede Menge Abenteuer. Gerade wenn du im Süden Deutschlands zuhause bist, kannst du die Dolomiten innerhalb weniger Stunden mit dem Auto erreichen. 

Warst du auch schon mal in Südtirol? Welche Abenteuer würdest du hier gerne erleben?

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Tipps für deinen perfekten Abenteuer-Roadtrip durch Südtirol!

 
Sebastian Canaves
Sebastian liebt Südtirol und den perfekten Mix aus sportlicher Betätigung, Natur und leckerem Essen!
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2 Kommentare

  1. Vielen Dank für die tollen Anregungen für einen Urlaub in Südtirol. Ich finde auch, dass man nicht unbedingt einen anderen Kontinent besuchen muss, um eine Erlebnisreise zu machen. Ihr Bericht zeigt, dass man nicht zu weit fahren braucht, um Perlen zu entdecken. So eine Reise werde ich für die Sommerferien in Betracht ziehen.

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