Wie ich mich in einen Reiseblogger verliebte und sich mein ganzes Leben änderte!

Das Leben lässt sich nicht planen und kommt oftmals ganz anders als gedacht. Auch ich hatte einen Plan wie meine Zukunft aussehen sollte, eine Idee, aber heute lebe ich ein ganz anderes Leben, als ich es mir jemals hätte vorstellen können. Denn ich verliebte mich in einen Reiseblogger, in einen Weltenbummler, der ein genauso nomadisches Herz hat wie ich.Anstatt morgens ins Büro einer namenhaften Agentur oder eines internationalen Unternehmens zu fahren, mache ich mich auf den Weg zu Co-Working Spaces oder gemütlichen Cafés mit schnellem Internet, genügend Steckdosen und natürlich gutem Kaffee. Statt 21 Urlaubstage bestmöglich ausnutzen zu müssen, kann ich jederzeit, so oft und so lange wie ich möchte verreisen. Und Montag ist für mich ein genauso toller Tag, wie jeder andere auch!Wenn du dich in einen Reiseblogger verliebst, kann einfach alles passieren. Im schlimmsten und gleichzeitig besten Fall stellt es dein ganzes Leben auf den Kopf – so wie bei mir.Reisebloggerin_Line DuboisReisebloggerin_Line Dubois

Wie ich mich in einen Reiseblogger verliebte und sich mein ganzes Leben änderte!

Der Abend, an dem sich mein Leben ändern sollte

Manchmal ändert sich das Leben an einem bestimmten Tag, in einem bestimmten Moment, einer Millisekunde, ohne dass du es wirklich realisierst. Bei mir war das der 8. März 2013, abends, als die alljährliche ITB-Party meiner Agentur in Berlin langsam zu Ende ging und nur noch ein paar wenige Leute anwesend waren. Darunter eine kleine Truppe Reiseblogger, die sich gerade auf den Weg in eine Bar machen wollte.Ich hatte die Wahl: mit ihnen mitziehen, zu einer anderen Party eines Journalisten gehen, oder mich auf den Weg zurück ins Apartment machen und müde ins Bett fallen. Ich entschied mich für Ersteres, denn da war dieser eine Blogger, der irgendetwas in mir auslöste, ohne dass ich ihn wirklich kannte oder je ein Wort mit ihm gesprochen hätte.Natürlich war der offizielle Grund ein anderer: Als Social Media Managerin der Agentur und somit auch verantwortlich für Blogger Relations, musste ich schließlich mitgehen und “networken”. Zudem war da noch meine Kollegin, die für und mit ihrem potentiellen Neu-Kunden mitging und mich flehend anschaute, sie nicht allein zu lassen.Wir machten uns in drei Taxen auf den Weg ins Café M in Schöneberg und kaum 10 Minuten später saß ich schon neben ihm auf dem Sofa. Er erzählte mir, wo er überall schon gewesen war, dass er letztes Jahr noch in Thailand lebte, davor in Bulgarien, und in den Niederlanden studiert hatte – wie ich. Wir sprachen ein paar Brocken Holländisch miteinander, schlürften unsere Cocktails und entdeckten eine weitere Gemeinsamkeit nach der anderen. Genau wie ich ist er als Kind auch viel geritten und liebte das Meer.Auch wenn ich es heute nicht mehr genau weiß, saßen wir bestimmt zwei Stunden neben einander und redeten einfach nur über alles Mögliche, das uns in den Kopf kam. Am nächsten Morgen hatte ich natürlich gleich eine Freundschaftsanfrage von ihm auf Facebook und eine Einladung zu einer kleinen Party bei ihm zuhause. Leider war meine Zeit in Berlin schon verplant und es sollte noch knapp ein halbes Jahr dauern, bis wir uns wieder sahen.

Nachrichten, Tweets und ein gemeinsames Projekt

Ich glaube ehrlich gesagt nicht wirklich an Zufälle und so war es auch bestimmt kein Zufall, dass ich die Social Media Kanäle der Stadt Valencia managte und wir eines Tages über ein mögliches Projekt miteinander hin und her tweeteten. Natürlich hatten wir auch so immer mal wieder Kontakt und schrieben uns hier und da mal auf Facebook, aber nach diesem einem Tweet hörten wir nun fast täglich voneinander. Denn aus der ursprünglichen Idee sollte später eine ganz andere Idee entstehen: das Bembel Blog Camp.Gemeinsam mit Conni und meiner Agentur organisierten wir eine Art Sonder-Edition des Blog Camps und luden ein paar angehende Reiseblogger nach Frankfurt ein, um Ende August drei Tage lang an ihren Blogs zu arbeiten. Gegen kurz nach 9 klingelte es und auf einmal stand er wieder vor mir. Ich glaube, so rot wie in diesem Moment und in der ersten halben Stunde danach war mein Gesicht noch nie. Ich konnte es nicht mehr ignorieren, ich war sowas von verknallt in ihn. Sowas von!

Zum Studium nach Schottland und Schweden

Die drei Tage vergingen unglaublich schnell und wie es sich für einen Reiseblogger gehört, setze er sich danach in den Flieger und flog von Brüssel für geplante sechs Wochen nach Thailand. Aber auch für mich standen neue Zeiten an: Ich hatte einen Studienplatz für einen doppelten Masterabschluss in Schottland und Schweden angenommen. Ich wollte so richtig Durchstarten, hatte meine Karriere schon vor Augen und fing im September an Strategic Public Relations zu studieren.Mein Plan war es, nach dem Studium als PR und Kommunikationsmanagerin in einem großen Unternehmen zu arbeiten wie zum Beispiel bei Google oder Amazon, oder bei einem bekannte Modelabel wie Michael Kors oder Marc Jacobs. Alternativ konnte ich mir vorstellen, nochmals in eine Agentur zu gehen, dann aber in eine namenhafte, internationale wie Edelman oder Ogilvy. Ich wollte nach London, New York oder Hong Kong. Ich wollte fett Karriere machen und fett Geld verdienen, und ich war bereit für das übliche Pensum an unbezahlten Überstunden.Während er also in Thailand am Strand chillte, las ich Unmengen an Texten und schrieb eine Hausarbeit nach der anderen. Wir skypten mehrere Stunden täglich und natürlich blieb es nicht bei sechs Wochen Thailand. Pläne sind schließlich da, um sie zu ändern. Nach drei Wochen flog er zurück nach Deutschland und ein paar Tage später trafen wir uns in Edinburgh am Flughafen wieder.Er blieb ein paar Tage bei mir in Schottland, flog wieder zurück nach Berlin und kam kurze Zeit später wieder nach Schottland. Und das ein paar Mal. Auch ich flog zwischendurch zweimal nach Berlin und einmal trafen wir uns in London, bevor er auf Pressereise nach Curacao flog. Das ging ganze drei Monate so, bis ich meine Vorlesungen fürs erste Semester durchhatte und mehr oder weniger zu ihm nach Berlin zog.Sebastian und LineIch glaube, ich bin noch nie zuvor so viel hin und her geflogen, wie während meiner Zeit in Schottland, oder habe so viele spontane und verrückte Sachen gemacht. Sein Leben als Reiseblogger färbte schon in den ersten Wochen ziemlich auf mich ab, wie sehr, weiß ich erst heute.Wir hatten aber keine Lust mehr auf dieses ewige hin und her Fliegen und entschieden uns dazu, für mein zweites Semester zusammen nach Schweden zu ziehen. Unsere Freunde und Familien erklärten uns nun zwar erst recht für verrückt, aber das war uns egal, denn es fühlte sich einfach richtig an.Während ich täglich zur Uni marschierte, saß er zuhause vorm Rechner und arbeitete. Was genau, konnte ich mir zu dieser Zeit nie richtig vorstellen und wie er Geld verdiente auch nicht wirklich. Ich konnte mir auch überhaupt nicht vorstellen, eines Tages ebenfalls so für mich zuhause zu arbeiten und den ganzen Tag allein vorm Rechner zu sitzen. Ehrlich gesagt, fand ich diesen Gedanken fast schon schlimm.Anderseits flog er mal eben ganz spontan für vier Wochen nach Nicaragua während ich im verschneiten und richtig kalten Schweden hockte. Irgendwie schon toll, so frei zu sein, waren meine anderen Gedanken.Dafür flogen wir ein paar Wochen später gemeinsam nach Barcelona, um von dort aus zu arbeiten und ein wenig Sonne zu genießen. Bei einem Glas Wein an der Barceloneta überlegten wir, ob es nicht auch ein Thema gibt, worüber ich bloggen könnte und wofür ich leidenschaftlich brannte. Ich hatte zwar schon einen Blog gestartet, dieser drehte sich aber über alles und nichts, und hatte nicht wirklich viele Leser.Auf einmal schoss mir dieser Gedanke wie aus dem Nichts in den Kopf: ein Pferdeblog!Schon als kleines Mädchen wollte ich am liebsten Ponyhöferin und Buchautorin werden und mit 18 kaufte ich mir mein eigenes Pferd. Was bot sich da also besser an, als ein Blog über Pferde und Reiten? Wir brainstormten ein wenig und mir vielen gleich tausende Themen ein, über die ich schreiben könnte, und so stand es fest: ich würde einen Pferdeblog starten!

Karriere in der Modewelt?

Aber noch hatte ich dieses eine, andere Ziel vor Augen: große Karriere in der PR und Kommunikation zu machen. Da ich über die Sommer-Semesterferien so viel Zeit hatte, bewarb ich mich für verschiedene Praktika im Modebereich. Und ich bekam tatsächlich eine Zusage: ich sollte die PR Koordination beim Berliner Modelabel Lala Berlin übernehmen! Ich war überglücklich und stolz wie Bolle – das könnte mein Einstig in die Modewelt sein und mein erster Schritt zu einer erfolgreichen Karriere als PR Managerin!Wir zogen über den Sommer also nach Berlin und ich startete mein Praktikum bei Lala. Dabei war es vielmehr wie ein richtiger Job, denn über mir arbeitete niemand wirklich für dieses Aufgabenfeld und schließlich hatte ich schon knapp drei Jahre Erfahrung als PR Managerin, zwar nicht in der Mode, aber immerhin.Doch meine Euphorie änderte sich bald und mir wurde schnell bewusst, dass die Modewelt nicht zu mir passt, oder ich nicht in die Modewelt. Das einzige Thema sind Klamotten, der einzige Wunsch sind neue Klamotten. Ich verstand diesen Hype um Anziehsachen einfach nicht, und noch weniger verstand ich, wieso sich Leute so geil finden, nur weil sie bei einem Modelabel arbeiten, kaum etwas verdienen und unendlich viel Stress haben.Es gibt doch schließlich anderes auf dieser Welt als Klamotten. Ferne Länder, fremde Kulturen und Abenteuer zum Beispiel. Zog es diese Leute etwa nicht raus in die Welt? Spürten sie nicht dieses Kribbeln?Ich unterhielt mich mit ihm darüber und er fragte mich, was ich im Leben wirklich wollte. Ich hatte mir diese Frage noch nie gestellt, jedenfalls hatte ich sie noch nie richtig beantwortet. Eins war aber klar: ich wollte keine Karriere in der Modewelt machen.Aber wollte ich überhaupt noch Karriere als PR Managerin machen?Ich war ziemlich durcheinander. Am liebsten wollte ich nur mit ihm verreisen und die Welt entdecken, öfters reiten und einfach das Leben genießen. Doch irgendwie musste ich schließlich Geld verdienen. Aber nicht bei Lala Berlin. Ein paar Tage später kündigte ich und beendete mein Praktikum früher als geplant.Reisebloggerin_Line Dubois

Die erste größere Reise mit ihm und einem Backpack

Nach drei ereignisreichen und irgendwie auch entscheidenen Monaten in Berlin zog ich für meine letzten Wochen Vorlesungszeit allein zurück nach Schweden, flog aber alle paar Tage zu ihm nach Berlin. Zwischendurch kam er auch mal nach Lund oder wir trafen uns in Kopenhagen. Ende Oktober war ich dann endlich fertig mit meinen Vorlesungen und war quasi frei. Nur noch meine Masterarbeit stand an, aber diese konnte ich zum Glück schreiben wo ich wollte.Tja, und wie das nunmal so ist mit einem Reiseblogger, plante er auch schon die nächste, größere Reise für uns: Anfang November flogen wir nach Thailand. Ich war zuvor immer mit Koffer gereist und hatte noch nie einen Backpack auf dem Rücken. Für diese Reise wurde es aber gleich noch viel krasser: wir flogen nur mit Handgepäck nach Asien und waren ganz minimalistisch unterwegs.Ich werde den Blick der Frau am Check-in Schalter in Frankfurt nie vergessen, als wir ihre Frage, ob wir Gepäck aufgeben möchten, mit “Nein” beantworteten.In Bangkok angekommen, launchten wir aus unserem Apartment gleichzeitig unsere neuen Blogs: ich meinen Pferdeblog Kultreiter und er seinen Blog für ortsunabhängiges Arbeiten TravelWorkLive. Danach ging es in den Süden nach Krabi und später in den Norden nach Chiang Mai, wo wir gemeinsam an unseren Blogs arbeiteten.

Leben und arbeiten als digitale Nomaden

Die nächsten Wochen lebten und arbeiteten wir als digitale Nomaden in Thailand, Hong Kong und Singapur. Ich hatte noch nie zuvor da gearbeitet, wo andere Urlaub machen, geschweige denn spürte ich je zuvor so eine Energie und so eine Motivation in mir. Ich schrieb einen Beitrag nach dem anderen, schickte meine ersten Newsletter raus und erhielt bereits die ersten Leser-E-Mails. Ich war so glücklich und wusste: das ist es!Innerhalb der ersten zwei Monate hatte ich bereits 50.000 Leser auf meinem Blog und gehörte zu den größten Pferdebloggern Deutschlands. Das hätte ich mir nie träumen können! Ich konnte anderen Menschen tatsächlich mit meinen Texten helfen und sorgte nicht mehr nur dafür, dass noch mehr Menschen die Strickjacke aus der neuesten Kollektion kauften.Wir flogen für Weihnachten zurück nach Deutschland und kaum ein paar Stunden in Köln angekommen, buchten wir bereits neue Flüge zurück nach Asien. Am 17. Januar startete unsere zweite gemeinsame, größere Reise: wir flogen von Amsterdam nach Bali in Indonesien. Ich arbeitete an meinem Blog und schrieb an meiner Masterarbeit, mal im Co-Working Space, mal in einem Café, und mal in unserer schönen Villa mitten im Dschungel von Ubud.Mein Leben sah auf einmal ganz anders aus und nachdem sich auch bei ihm ein paar entscheidende Dinge änderten, entschlossen wir uns zu einem mehrwöchigen Roadtrip, erst durch Westaustralien, dann durch die Südinsel Neuseelands. Wir hatten eine unglaublich geile Zeit und ich wusste, ich könnte niemals wieder zurück ins Büro und einen gewöhnlichen Job ausüben.Reisebloggerin_Line Dubois

Reisebloggerin_Line Dubois

Good bye Deutschland

Aber zum Glück kommt schließlich immer alles anders als gedacht und so kam es im Sommer dann auch wieder: Wir entschieden uns, zusammen zu arbeiten und gemeinsam eine Agentur zu gründen. Und noch mehr: Wir entschieden uns dazu, uns aus Deutschland abzumelden und von nun an ganz nomadisch von unterwegs zu arbeiten. Unsere letzten Wochen in Berlin verbrachten wir natürlich nicht nur in Berlin, sondern flogen nochmals nach Barcelona, machten einen Roadtrip durch Südtirol, arbeiteten zwei Wochen mit unseren Freunden im Startplatz in Köln und gingen für eine Woche zum Surfen nach Marokko.Am 30. September übergaben wir unsere Wohnung und am 7. Oktober flogen wir von Hamburg nach Bangkok und wieder weiter nach Bali, um zwei Wochen an einem unserer Lieblingsorte in Canggu zu verbringen, zu arbeiten und zu surfen. Genau, ein wenig surfen kann ich nun nämlich auch, dabei hätte ich nie gedacht, dass ich mich einmal mit einem Surfbrett in die Wellen stürzen würde.

Hallo Südafrika

Von Bali ging es weiter über Hong Kong nach Chiang Mai und von dort über Bangkok nach Johannesburg. Diese Stadt hat mich richtig überrascht, denn auch sie ist ganz anders, als du vielleicht denkst. Wir verbrachten eine Woche dort, arbeiteten und flogen später weiter nach Kapstadt. Dies sollte unser neues Zuhause für die nächsten Monate werden.Das Beste: wir lebten zwischenzeitig komplett umsonst als Haussitter und hatten noch dazu drei süße Katzen als Haustiere. Anfang diesen Jahres war es dann aber Zeit für einen neuen Roadtrip und so fuhren wir die gesamte Garden Route entlang. Das Highlight dieses Roadtrips und wohl unserer gesamten Zeit in Südafrika war unsere Walking Safari am Ende. Drei Tage lang sind wir zu Fuß durch den afrikanischen Busch gelaufen, dabei ganz nah an wilde Elefanten, Giraffen und andere Tiere gekommen, und sind nachts im Zelt beim Brüllen der Löwen eingeschlafen.Haussitter_Line DuboisReisebloggerin_Line DuboisReisebloggerin_Line Dubois

Hallo Jetzt, Hallo neues Leben, Hallo neues Ich

Nach dieser unglaublichen Erfahrung ging es für uns nach Zell am See-Kaprun in Österreich, wo uns eine Woche jeden Tag ein neues Abenteuer erwartete. Unter anderem sind wir bei Schnee und Eis den Gipfel des Kitzsteinhorns hochgeklettert. Für mich war das eine riesen Herausforderung und hättest du mir vor zwei Jahren gesagt, dass ich das mal machen würde, hätte ich dich unglaubwürdig angeschaut. Denn eigentlich habe ich tierische Höhenangst und finde schon die Gondelfahrten rauf auf einen Berg total furchtbar. Aber Dinge ändern sich bekanntlich nunmal.Reisebloggerin_Line DuboisNach dieser einen Woche in Österreich sind wir spontan nach Köln gefahren und haben unseren Rückflug nach Südafrika nicht angetreten. Etwas, das ich früher wohl auch nie gemacht hätte. Einfach spontan nach Hause fahren und eben nicht nach Kapstadt fliegen, eben weil dein Herz dir sagt, dass das die richtige Entscheidung ist.Jetzt bin ich hier in Köln und kann es immer noch nicht glauben, was sich alles in meinem Leben und auch in mir verändert hat. Ich habe eine eigene Agentur, führe einen der erfolgreichsten Reitblogs Deutschlands und schreibe zudem noch für Off The Path. Ich stürze mich aus Flugzeugen, klettere auf Gipfel und schwimme mit wilden Delfinen. Meine Höhenangst wird immer kleiner, mein Drang nach Abenteuern dafür umso größer.Reisebloggerin_Line DuboisReisebloggerin_Line DuboisIch kann reisen wann und soviel ich möchte und muss mir keinen Urlaub nehmen. Ich arbeite da, wo ich gerade bin, oder besser da, wo ich gerade sein will. Ich schleppe keinen Koffer mehr mit mir rum, sondern reise mit Handgepäck, und habe mehr Funktionskleidung als irgendwelche, schicken Marken-Klamotten. Ich lebe minimalistisch und mein Besitz beschränkt sich auf die Sachen in meinem Rucksack und zwei Umzugskartons in einer Lagerbox in Berlin.Meine Karriere als PR Managerin ist mir nicht mehr wichtig und meine Masterarbeit immer noch nicht abgegeben. Auch wenn ich dieses Leben nie im Kopf hatte, kann ich mir heute kein besseres vorstellen. Denn ich bin unheimlich glücklich und ich stehe jeden Morgen voller Motivation und mit einem Lächeln im Gesicht auf.Und auf die Frage, was ich im Leben wirklich will, habe ich eine klare Antwort: Ich will das tun, was mich glücklich macht. Und genau das tue ich.Jetzt gerade sitze ich in der Coffee Gang, meinem Lieblingscafé in Köln, trinke einen leckeren Flat White und schreibe diese Zeilen.Und vor mir sitz er: Sebastian.Reisebloggerin_Line Dubois
Line Dubois
Off The Path: Eine Reiseanleitung zum Glücklichsein - Sebastian Canaves
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