Warum Backpacken dein Leben verändern wird!

Reise - Rucksackreisen

Was bedeutet Freiheit? Was ist es für ein Gefühl, keine Verpflichtungen zu haben und einfach das tun zu können, was du willst? Was wäre, wenn du das Leben einfach kurz verlassen könntest, sich nichts verändert und du zu einem späteren Zeitpunkt ganz einfach wieder einsteigen könntest? Natürlich nicht als du, wer du jetzt bist, sondern als ganz neuer Mensch, denn Backpacking wird auf jeden Fall dein Leben verändern!

Ich reise nun schon seit fast einem Jahrzehnt mit dem Rucksack durch die Weltgeschichte. Früher mit großen 70 Liter-Rucksäcken, heute mit kleinen 40 Liter Handgepäck-Rucksäcken. Und in der Zeit durfte ich viele tolle Menschen kennenlernen, die nichts hatten, und trotzdem alles was sie hatten, gegeben haben. 

Ich verlasse meine Komfortzone fast jede Woche. Manchmal sind es kleine Schritte außerhalb dieser Zone, manchmal richtig Große, und ich lerne dabei immer unheimlich viel dazu. Ich lerne Orte kennen, von denen ich noch nie gehört habe, und erfahre Dinge über Menschen und Natur, die mir kein Biokurs je beigebracht hat!

Backpacking hat also definitiv mein Leben verändert und ich habe es über die Jahre geschafft, ein Leben rund um das Backpacking aufzubauen. Ich habe sogar einen Bestseller über das Backpacken geschrieben, der in den ersten Tagen bereits auf Amazon ausverkauft war.

Heute, zu meinem 27ten Geburtstag, möchte ich dir einmal erklären, warum ich denke, dass Backpacken auch dein Leben verändern wird und warum du deinen Rucksack unbedingt packen und es auch mal versuchen solltest.

1. Backpacken ist die beste Uni des Lebens

Zur Schule gehen ist super wichtig. Und die Uni? Ansichtssache!

Ich denke, dass es immer auf die Person ankommt. Für mache sind die Unijahre wertvoll, für andere nicht. Mir haben sie eher wenig gebracht. Viel eher hätte ich sofort mein ganzes Geld und meine ganze Zeit ins Reisen investieren sollen. Denn das Reisen ist meiner Meinung nach die beste Uni des Lebens!

Vieles, was ich heute weiß, habe ich auf Reisen gelernt. Indem ich mich mit interessanten Menschen unterhalten habe, indem ich krasse Erfahrungen gemacht habe, oder die Freiheit hatte, Neues und Ungewöhnliches auszuprobieren. Eine Möglichkeit, die wir, nachdem wir die Schule beenden, nicht mehr so oft haben.

Und nur so lernen wir wirklich. Nur so verstehen wir, worum es im Leben wirklich geht. Was wichtig ist, und was nicht. Denn die Realität, die Wahrheit, ist da draußen. Sie wartet nur darauf, von dir entdeckt zu werden. Hinter jeder neuen Begegnung, hinter jeder ungewöhnlichen Erfahrung. Denn die Wahrheit versteckt sich nicht in Büchern!

2. Backpacken erweitert deinen Horizont!

Du hast doch sicher irgendwelche Vorurteile, oder? Nicht?

Ich liefere dir mal ein paar Beispiele und vielleicht ertappst du dich dabei, wie du vielleicht doch das eine oder andere geglaubt hast:

– In Italien herrscht überall die Mafia
– In der Türkei essen alle Döner
Mallorca ist eine reine Sauf- und Schlagerinsel
– Nach Südafrika zu reisen ist viel zu gefährlich
– In Bangkok wirst du von Tuk-Tuk-Fahrern nur verarscht

Und glaubst, oder hast du das ein oder andere auch geglaubt? Wenn nicht, dann herzlichen Glückwunsch. Entweder bist du schon viel gereist und hast viel gesehen, oder ich habe mir saublöde und sehr oberflächliche Beispiele rausgesucht.

Egal wie, Backpacken hilft dir deinen Horizont zu erweitern und Dinge anders zu sehen. Du wirst merken, dass du die Mafia ziemlich lange suchen musst und dir deine Füße platt läufst, bis du in Istanbul endlich einen Döner gefunden hast. Denn der kommt aus Berlin-Kreuzberg und ist eher ein deutsches und kein türkisches Phänomen!

Außerdem wirst du merken, dass dich nicht jeder Thailänder verarschen will und nur auf dein Geld aus ist. Zwar solltest du in Südafrika nachts nicht unbedingt alleine durch dunkle Gassen streifen, aber ansonsten triffst du hier mehr auf herzliche und offene Menschen, als auf Kriminelle.

Und Mallorca hat natürlich weitaus mehr zu bieten, als nur den Ballermann! Hier triffst du auf einsame Buchten, kannst zum Beispiel richtig coole Touren mit dem Mountainbike fahren, oder mit dem Katamaran die Insel umsegeln. Ich selbst bin Mallorquiner und weiß, wovon ich spreche!

3. Du lernst Dinge mit anderen Augen zu betrachten

Aber vor allem wirst du merken, dass deine Sichtweise nicht die einzig Wahre ist. Wie sagt man so schön: andere Länder, andere Sitten. Oder auch: andere Kulturen, andere Sichtweisen!

Du denkst, es gibt nichts Wichtigeres, als ehrlich und pünktlich zu sein, und immer seine Meinung frei Schnauze zu sagen? Auf Pläne sollte man sich verlassen können, denn sonst gerät alles aus den Fugen?

Vielleicht ist das nicht unbedingt richtig. Vielleicht gibt es Länder, in denen Pünktlichkeit und die Einhaltung von Plänen keine ganz so große Rolle spielen, dafür aber das Glück, die Freude im Moment zu leben, und unbeschwert zu sein. Wo der respektvolle Umgang mit dem Gegenüber viel wichtiger ist, als seine eigene Meinung kund zu tun und auf diese zu beharren.

Auf einmal wirst du merken, dass es völlig egal ist, ob die Kassiererin nun 2 Minuten, oder 5 Minuten für die Ware braucht – denn was ist es schon Wert, sich wegen 3 Minuten zu stressen und aufzuregen? Ja, es mag nervig sein, wenn der Bus nicht wie geplant um Halb abfährt, sondern einfach einmal eine Dreiviertelstunde später. Aber du wirst merken, dass du die einzige genervte Person bist, während andere die Zeit nutzen, und sich fröhlich unterhalten.

Auf einmal wirst du lernen, Dinge mit anderen Augen zu betrachten, andere Sichtweisen und die Art mit Situationen umzugehen, zu akzeptieren, und wohlmöglich auch zu übernehmen. Denn so wie du es gelernt hast, muss es nicht unbedingt immer die beste Art und Weise sein, deine Sichtweise ist nicht immer richtig.

Werte können ganz unterschiedlich sein, und das ist völlig in Ordnung. Du solltest andere Menschen nicht dafür verurteilen, dass sie nicht genauso viel Wert auf eine Sache legen, wie du. Und genau das wirst du beim Backpacken lernen: es gibt unendlich viele Sichtweisen, die alle eine Berechtigung haben und jeweils gleichberechtigt sind!

4. Du hörst auf zu verurteilen und wirst glücklicher

Und das Wichtigste dabei ist: du wirst andere Menschen immer weniger verurteilen. Du wirst offener und bekommst genau diese Offenheit zurück.

Du wirst lernen, Dinge hinzunehmen, wie sie sind. Du willst nicht mehr krampfhaft Dinge ändern, oder aus deine Augen aus verbessern wollen.

Du bist auf einmal viel seltener genervt. Du bist wesentlich entspannter. Du bist viel glücklicher!

5. Du lernst Freunde für einen Tag und oftmals für’s ganze Leben kennen!

Viele kommen und gehen auf den Reisen, einige aber bleiben für immer.

Du triffst sie oftmals im Hostel, in einer Bar, oder aber im Bus/Zug auf dem Weg zu deinem nächsten Ort. Die Unterhaltung fängt meistens gleich an. Du gehst den Fragenkatalog der Backpacker durch und wenn du die Standardfragen durch hast und weißt, wo dein neuer Freund schon überall war, wo er noch hin will und was das coolste auf seiner Reise war, fangen die eigentlich interessanten Themen an. Und auf einmal merkst du, hey, er oder sie ist richtig cool!

Noch ein paar Bier und weitere Themen und schon hast du eine Busfahrt oder gar einen Flug mit deinem neuen Freund gebucht und ihr macht euch ein paar Tage später gemeinsam auf den Weg.

So ähnlich ist es mir schon ein paar Mal gegangen. In Bangkok habe ich vor ein paar Jahren Ash in der bekannten Cheap Charlies Bar kennengelernt. Nach ein paar Bier und lustigen Unterhaltungen buchte ich einen Flug nach Chiang Mai, um mit ihm die Stadt anzuschauen. Und kaum in Chiang Mai angekommen, buchten wir gemeinsam einen Flug nach Myanmar, um im Schnelldurchlauf das Land zu erkunden.

Kurze Zeit später besuchte er mich in Berlin und wollte nur eine Woche bleiben. Nach zwei Monaten auf meiner Couch drängte ich ihn dann dazu sich ein eigenes Zimmer in Berlin zu suchen und im April diesen Jahres besuchten Line und ich ihn in Sydney.

Und das alles nur durch ein Bier in einer Bar in Bangkok! Ziemlich cool, oder? 🙂

6. Du sammelst beim Backpacken Geschichten und nicht sinnlose Dinge!

Wenn du unterwegs bist, erlebst du so unglaublich viel, erlebst dich selbst, lernst Menschen kennen, bist in der einen Sekunde unheimlich frustriert, und in der Nächsten unendlich glücklich. Und nach einer gewissen Zeit hast du einiges an Geschichten zu erzählen. Geschichten über wunderbare Erfahrungen und Begegnungen.

Das Backpacken macht dich zum Geschichtenerzähler. Du fängst an, Geschichten zu sammeln, Erinnerungen zu sammeln, und keine Dinge, keine Gegenstände. Und diese Geschichten kann dir keiner mehr nehmen, die kannst du nicht verlieren. Dinge hingegen schon, was sie fast wertlos macht. Und letztendlich sind Dinge für uns auch nur wertvoll, wenn wir eine Geschichte zu ihnen erzählen können.

Du siehst also, Geschichten sind das wahre Wertvolle. Sonst nichts.

In Australien habe ich zum Beispiel die nettesten Menschen der Welt kennengelernt. Eine Freundin und ich steckten damals an meinem Geburtstag, heute vor genau 5 Jahren, bei den Überschwemmungen von 2010 in Kalbarri, einem kleinen Ort ungefähr 1.000 Kilometer nördlich von Perth, fest, als mich ein alter Studienfreund anrief, um mir zum Geburtstag zu gratulieren und weil er gesehen hatte, dass ich zwei Tage vorher auf Facebook in Perth eingecheckt hatte.

Da er Work and Travel auf einer Farm in Bunbury machte, lud er uns zu sich ein. Und weil die Straßen Richtung Norden sowieso überschwemmt waren und wir nicht wussten, wann wir weiter nach Broome fahren konnten, buchten wir unsere Flüge von Broome nach Sydney auf Perth nach Sydney um, und machten uns auf den Weg Richtung Süden.

Der Farmer war unglaublich nett und hieß uns direkt Willkommen. Wir lachten und redeten viel beim Lagerfeuer in der ersten Nacht und der Kasten Bier, den wir als Dankeschön mitbrachten, wurde direkt ausgetrunken.

Wir blieben ein paar Tage und versprachen auf dem Weg zurück nach Perth noch einmal in Bunbury zu halten, und am 23. Dezember waren wir dann auch schon wieder da. Der Farmer überredete uns dann auch noch über Weihnachten zu bleiben, was wir dann auch taten.

Weihnachten in Australien ist genauso, wie du es dir vorstellst: Du fängst früh das Trinken an, es gibt den ganzen Tag Barbecue und du lachst unglaublich viel. Ich saß abends dann noch mit Pedro, einem Cousin des Farmers, auf der Veranda, der mir erzählte, dass am nächsten Tag super Wetter sei, um mit den Delfinen im Meer schwimmen zu gehen – ein Traum von mir!

Aber leider konnten wir nicht, weil unser umgebuchter Flug am nächsten Morgen von Perth nach Sydney gehen sollte. Pedro stand auf und kam ungefähr 10 Minuten später mit 300 Dollar in der Hand zurück und nötigte mich schon fast dazu, den Flug erneut umzubuchen.

Alle Erwachsene hatten jeweils 10 Dollar in den Pott geschmissen, damit wir unsere Flüge umbuchen konnten und dieses Ereignis erleben konnten – wie krass ist das denn?

Mit einem großen Kater und einem fetten Grinsen im Gesicht sprang ich am nächsten Tag ins Meer und schwamm mit wilden Delfinen!

Für solche Geschichten reise ich!

7. Dein Leben im Rucksack: mehr Freiheit gibt es nicht!

Wusstest du, dass der Durchschnittsmensch über 10.000 Gegenstände besitzt und Dinge schon fast hortet?

Wenn sich dein gesamtes Eigentum nur noch in einem Rucksack auf dem Rücken befindet, ist das sehr befreiend. Du kannst tun und machen was du willst, hast keine Tausend Dinge, die irgendwo auf dich warten. Die entstaubt, verstaut oder gepflegt werden müssen. Die deinen Platz wegnehmen, und dich gewissermaßen einschränken.

Ja, Dinge schränken ein. Und das merkst du erst, wenn du dich von ihnen befreist. Line und ich haben vor einigen Monaten unser Hab und Gut verkauft, verschenkt oder gespendet, und besitzen neben unseren zwei Rucksäcken (wir reisen mit Handgepäck) nur noch drei Kisten in der Lagerbox in Berlin.

Wir können ganz spontan entscheiden, wo es morgen hingehen soll und wo wir in zwei Wochen leben wollen. Wir müssen uns nicht um irgendwelche Dinge, irgendwelche Sachen kümmern, nur um das, was uns wirklich beschäftigt. Mehr Freiheit und vor allem Unabhängigkeit gibt es nicht!

Und das Beste: unser zu Hause ist dort, wo wir gerade sind. Zur Zeit ist das Kapstadt in Südafrika und es ist extrem schön hier!

8. Du verlässt regelmäßig deine Komfortzone und wächst jedes Mal ein Stückchen mehr!

Backpacken ist ein reines Abenteuer und jedes Mal, wenn du deine Komfortzone verlässt, wächst du ein Stückchen mehr.

Das können Kleinigkeiten sein, wie in einer Gondel mit Glasboden zu fahren, oder einen antiken Turm hochzuklettern, obwohl du Höhenangst hast.

Beim Backpacken gehört das zum Alltag. Es kommen regelmäßig Momente, in denen du dich nicht wohl fühlst, aber durch die du trotzdem durch musst. Das sind die Momente, die dich als Mensch stärker machen, und von denen du noch Jahre später erzählen kannst!

9. Du hast nur diese eine Chance

Dieser Punkt ist eigentlich mein liebster und einer, den ich in meinem Buch auch mit aufgenommen habe. Du hast nur diese eine Chance. Du hast nur dieses eine Leben. Also mach bitte etwas draus! Du sollst in 30 oder 40 Jahren auf keinen Fall griesgrämig auf dein Leben zurückschauen und dir denken “Hätte ich mal!” Nein, du sollst dir denken: “Geil! Mein Leben war toll und ich habe so viel erlebt!”.

Wir haben nur diese eine Chance und es sieht nicht so aus, dass wir das in irgendeiner Art überleben werden. Am Ende werden wir uns alle von diesem schönen Planeten, von unseren Familien und Freunden verabschieden müssen, und dann doch wenigsten mit dem Wissen, dass wir eine geile Zeit hatten, oder?

Deshalb: Allein du bist dafür verantwortlich, dass du glücklich bist. Also mach bitte was draus. Schnall den Rucksack um, buch einen günstigen Flug und mach dich auf das Abenteuer deines Lebens gefasst!

10. Backpacken bedeutet, dich selbst zu finden!

Die ganzen Erlebnisse, die ganzen Geschichten, die du sammelst, die Freiheit die du erlebst, die neuen Sichtweisen, die du aufnimmst, als das macht dich zu einem neuen Ich. Um genau zu sein: es macht dich zu deinem Ich.

Unterwegs kannst du einfach mal machen und schauen, was passiert. Wenn es dir an einem Ort gefällt, kannst du auch einfach länger bleiben, und wenn nicht, stört es auch keinen, wenn du am nächsten Morgen weiterziehst.

Zu Hause werden wir oft auf Dinge festgebunden: Wir müssen uns entscheiden, welchen Job wir für die nächsten XY Jahre machen wollen, in welcher Stadt wir leben wollen, wann wir wie viele Kinder bekommen wollen, und, und, und.

Wir können kaum das machen, was wir eigentlich wollen, weil wir gar nicht die Zeit haben, um überhaupt herauszufinden, was wir eigentlich wollen.

Beim Backpacken hingegen hast du alle Zeit der Welt, um herauszufinden, was du willst. Um herauszufinden, wer du bist und was du im Leben eigentlich erreichen willst. Du kannst endlich auf dich hören, auf diese Stimme in dir, die so oft von der Gesellschaft, von den Vorstellungen und Wünschen Anderer unterdrückt wird.

Du wirst dich endlich selbst finden!

Und wenn du irgendwann zurück kommst, dann hat sich zu Hause nichts verändert. Vielleicht hat die Straßenbeleuchtung neue, hellere Lampen. Vielleicht gibt es einen neuen Supermarkt und einen Alten weniger. Am Ende ist das aber alles nebensächlich.

Denn was letztendlich wichtig ist, ist wer du wirklich bist, und was du in diesem einem Leben erreichen willst. Denn vergiss das nicht, du hast nur dieses eine Leben.

Deshalb frage ich dich: Wer bist du wirklich? Was willst du erreichen? Wer willst du wirklich sein?

Los, finde es heraus…!

Sebastian Canaves
Sebastian Canaves - Reise
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9 Kommentare

  1. Ein fröhliches guten Morgen und herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, lieber Sebastian! 🙂
    Wie schön, dass Du an Deinem Geburtstag Geschenke verteilst – genieße Deinen Tag und hol das Beste für Dich raus! 🙂

  2. Wieder mal sehr schön geschrieben 😉
    Vor allem Punkt 3 hat meiner Meinung nach die meiste Wahrheit, da die deutsche Sichtweise mit Streß, Produktivität und vor allem Aufregen sobald mal was nicht so funktioniert wie es soll, die wohl schlechteste Einstellung der Welt ist. Da gefällt mir das „take it easy“ definitiv besser 😉 Auch der Materialismus ist hier eine ganz schlimme Sache, die die Menschen zum großen Teil verdirbt… Deswegen finde ich auch das Erfahrungen sammeln tausend mal mehr Spaß macht und persönlichen Nutzen bringt als Dinge die man eigentlich garnicht braucht zu „Horden“.
    Zum Schluss wünsche ich dir Natur alles gute zum Geburtstag und viel Spaß in Kapstadt weiterhin 😉

  3. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag (oder auf luxemburgisch: Alles Guddes fir dein Gebuertsdaag) 😉
    Vielen Dank für deine tollen Reisestories und auch für diesen tollen Post! Ich stimme dir bei vielen Punkten zu 😉
    Genieße deinen Tag!

  4. Lieber Sebastian,
    erst einmal alles, alles Gute zum Geburtstag!
    Der Artikel ist der Hammer, ich stimme dir wirklich in jedem der 10 Punkte zu. Viele haben mich in der Zwischenzeit gefragt, wieso ich mich so verändert habe und total tiefenentspannt bin.
    Antwort: BACKPACKING! 🙂
    Ich habe in den letzten Jahren einfach so viel erlebt, so viele Menschen und Lebensweisen kennengelernt und so viele Geschichten gesammelt, dass mich so schnell nix mehr schockt oder stresst.
    Für mein Leben schreibe ich seitdem nur noch meine eigenen Geschichten, nicht die von anderen Menschen.
    Das Reisen hat mir überhaupt erst gezeigt, wie ich mir mein Leben vorstelle und was ich davon erwarte. 🙂
    Und was gibt es Schöneres, als wenn Mitreisende einem nach ein paar Stunden Bekanntschaft bei Kreditkartenproblemen Geld leihen wollen (obwohl sich die Wege direkt wieder trennen) oder Einheimische ihrem neuen Gast das Bett anbieten und selbst unbedingt auf einer Isomatte schlafen wollen? Unglaublich, was man für tolle Menschen kennenlernt! 😉
    Schöne Grüße,
    Caro

  5. Tja, da kann man wenig hinzufügen!
    Super Beitrag + Video!

    Wir selbst hätten nie gedacht, dass unser Backpacking Trip uns so sehr verändern würde!

    An alle die Angst davor haben:
    TUT ES!!!

    Wir hoffen du hattest einen grandiosen Geburtstag und genießt deine/eure Reise weiterhin in vollen Zügen.

    Viele liebe Grüße,
    Daniel und Jessi

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