Irland

Der Wild Atlantic Way: Einmal Irland rauf und runter!

Cliffs of Moher - Atlantic Way

Die schmale Straße schlängelt sich vor dir an der Küste entlang, die Sonne lässt den Atlantik in der Ferne Glitzern und die Luft, die durch das offene Fenster deines Autos strömt, riecht nach Salz – und purer Freiheit! Hinter der nächsten Kurve tauchen die steilen Felswände der mehreren hundert Meter hohen Klippen auf, die von der untergehenden Sonne in ein leuchtendes orange-rotes Lichte getaucht werden – ein Moment, der sich für immer einen Platz in deinem Abenteuerherzen sichern wird!

Ein Roadtrip entlang des Wild Atlantic Way in Irland sorgt allerdings nicht nur durch die ursprüngliche und unberührte Wildnis für besondere Gänsehautmomente. An jeder Ecke hast du die Möglichkeit dem Abenteuer Irland beim Coasteering, Kajaken oder Surfen ganz nah zu kommen, wobei sich der Nervenkitzel bis in die kleinsten Zellen deines Körpers ausbreitet!

In unserem Beitrag erfährst du, warum der Wild Atlantic Way unbedingt auf deine Bucket-Liste gehört, wie du die 2.500 Kilometer lange Strecke am besten aufteilst und was du bei der Planung beachten musst. In der Einzelansicht der insgesamt 11 Etappen verraten wir dir außerdem welche Highlights, Unterkünfte und Aktivitäten sich besonders lohnen!

nadja uebach
30. März 2017

Letztes Update: 21.02.20

Der Wild Atlantic Way in Kürze

Während deines Roadtrips entlang des Wild Atlantic Way in Irland erlebst du die grüne Insel auf über 2.500 Kilometern entlang der Westküste von ihrer wildesten und beeindruckendsten Seite. Egal, ob du dir die längste ausgewiesene Küstenstraße der Welt komplett vornimmst oder nur auf Teilstrecken unterwegs bist; du wirst ihr vom ersten Kilometer an verfallen!

Irland ist zwar nur ungefähr so groß wie Bayern, hat landschaftlich allerdings einiges zu bieten. Auf deiner Route durch den Westen geht es vorbei an spektakulären Klippen und Küstenabschnitten; über die endlos erscheinenden typischen grünen Hügel, die du dir oft nur mit einer Handvoll Schafen teilen musst und direkt durch die jahrtausendealte Kalksteinwüste des Burren!

Getoppt wird die krasse Landschaft der kleinen Atlantikinsel nur noch von ihren Bewohnern. Die Iren sind ein superfreundliches Volk und nehmen dich als Besucher vom ersten Moment an als Freund auf – insbesondere natürlich bei einem gemütlichen Pint! Schließlich spielt die Pubkultur in Irland eine sehr wichtige Rolle. Das Pub ist nicht nur ein Ort, an dem sich die Leute auf ein Bier treffen, sondern oft wie ein zweites Wohnzimmer, in dem sich ein Großteil des Lebens abspielt!

Streckeninfos

Dauer

mind. 3 Wochen

Kilometer

ca. 2.500

Etappen

11 Etappen

Beste Jahreszeit

Mai – September

Wild Atlantic Way: Deine Etappen

  • Etappe
    Kilometer
    Fahrzeit
  • 1. Kinsale – Bantry
    286
    06:00
  • 2. Bantry – Dingle
    339
    06:17
  • 3. Dingle – Tralee
    121
    02:41
  • 4. Tralee – Kilkee
    170
    03:58
  • 5. Kilkee – Galway
    138
    02:40
  • 6. Galway – Clifden
    163
    03:08
  • 7. Clifden – Bangor Erris
    287
    05:47
  • 8. Bangor Erris – Sligo
    309
    05:32
  • 9. Sligo – Dungloe
    230
    04:45
  • 10. Dungloe – Burt
    209
    04:00
  • 11. Burt – Muff
    178
    03:26

Der Wild Atlantic Way in Etappen

Wild Atlantic Way Etappe 1: Kinsale – Bantry

Kilometer

286 km

Fahrzeit

06:00 Stunden

Nur 20 Kilometer südlich des Flughafens in Cork startet deine Wild Atlantic Way Route im Küstenort Kinsale. Neben einem Bummel durch die süße bunte Ortschaft und einem leckeren Fishpie im Restaurant fishy fishy lohnt sich zudem ein Besuch im Charles Fort. Die Ruinen des Forts thronen auf einer Klippe am Eingang des Hafens von Kinsale über der Stadt Der Blick über die gesamte Bucht ist beeindruckend!

Entlang der Küste geht es weiter in Richtung Westen. Vorbei am Old Head of Kinsale und den Ruinen der Timoleague Abbey tauschst du am Inchydoney Beach in der Nähe von Clonakilty dein Auto gegen ein Surfboard der Inchydoney Surf School!

Als Nächstes warten einige der schönsten Strände der Gegend auf dich. Besonders Long Strand in der Nähe von Rathbarry ist mit seinem feinen Sand, den riesigen Dünen und den vorgelagerten Felsen der Wahnsinn! Ganz in der Nähe hast du von den Klippen rund um den Leuchtturm Galley Head einen spektakulären Blick über die gesamte Küstenlandschaft. Entlang der nächsten Streckenkilometern wandelst du am Drombeg Steinkreis, an der Gurranes Steinreihe und dem Ringfort Knockdrum auf den Spuren der alten Kelten!

In der Nähe von Skibbereen liegt Lough Hyne – der einzige Salzwassersee der Insel. Die Aussicht über den See und die dahinterliegende Atlantikküste vom nahegelegenem Knockomagh Hill aus ist mindestens genauso genial, wie eine nächtliche Paddeltour auf dem Lough! Über Baltimore und einen kurzen Abstecher auf die Insel Cape Clear geht es für dich auf die Mizen Head Halbinsel! Am Ende der Landzunge markiert ein Leuchtturm das südwestliche Ende Irlands. Über einen kleinen Wanderweg gelangst du vom Parkplatz aus zu einer Burgruine, die hier am Three Castle Head den Gewalten der Natur auf einer spektakulären Klippe standhält!

Bevor du dein Etappenziel in Bantry erreichst, wartet auf der nächsten Landzunge noch ein besonderer Ort auf dich: Sheep‘s Head! Hier folgst du einer schmalen Straße bis zu einem kleinen Parkplatz am Ende der Landzunge. Von dort geht es für dich zu Fuß an den Rand der rauen Klippen, an deren felsige Wand sich ein kleiner weißer Leuchtturm schmiegt! Wenn du Glück hast triffst du auf dieser Wanderung kaum andere Leute, dafür allerdings einige Schafe.

Empfehlenswerte Unterkünfte für die 1. Etappe

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Coole Aktivitäten

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Wild Atlantic Way Etappe 2: Bantry – Dingle

Kilometer

339 km

Fahrzeit

06:17 Stunden

Von Bantry folgst du der Straße nach Glengariff. Die kleine Ortschaft am Meer ist der Startpunkt des Ring of Beara. Auf der 140 Kilometer langen Küstenstraße umrundest du die komplette Beara Halbinsel und kommst dabei an menschenleeren Stränden, kleinen einsamen Buchten und jeder Menge unberührter Natur vorbei.

Da die Straße nicht für Busse geeignet ist, musst du dir die Landzunge nur mit wenigen anderen Reisenden teilen. Am Ende der Halbinsel lohnt sich ein Abstecher auf Dursey Island. Dafür musst du allerdings keinen Fuß in ein Boot setzen, sondern kannst mit der einzigen Seilbahn des Landes übersetzen. In einer Gondel den Atlantik zu überqueren ist schon ein krasses Gefühl!

Selbst wenn du entlang der Strecke des Ring of Kerry auf der benachbarten Iveragh-Halbinsel deutlich mehr Leuten und Fahrzeugen begegnest, gehört er unbedingt auf deine Liste! Besonders rund um Lambs Head und entlang der Kerry Cliffs wird dich die Küste mehr als einmal zum Staunen bringen.

Von Portmagee geht es mit einem kleinen Boot auf die felsige kleine Insel Skellig Michael. Hier steht der Besuch einer Klosteranlage aus dem 7. Jahrhundert an und falls du zwischen Mai und Juli unterwegs bist, begegnest du dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit einigen Papageientauchern, die zu dieser Zeit auf der Insel brüten!

Nicht verpassen!
Buche deine Tour auf Skellig Michael unbedingt im Voraus. Die Insel ist geschützt und die Besucherzahl pro Tag auf wenige Leute limitiert!

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Bevor du Kurs auf die nächste Halbinsel nimmst, lohnt sich ein Zwischenstopp am Rossbeigh Beach. Wenn die Gezeiten mitspielen wird das Wrack des Segelschiffs „Sunbeam” sichtbar, das hier 1903 auf Grund lief und heutzutage besonders bei Sonnenuntergang ein geniales Fotomotiv abgibt! Falls du etwas mehr Zeit hast, lässt du dein Auto stehen und erkundest den Strand und die Umgebung beim Pferdetrekking.

Über Castlemaine und Inch Beach geht es schließlich in das süße Küstenstädtchen Dingle. Neben einem gemütlichen Bummel durch die bunten Gassen darf eine Portion Fish & Chips aus der Fishbox genauso wenig fehlen, wie ein Kaffee im Bean Coffee Shop!

Die besten Unterkünfte der 2. Etappe

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Das gibts zwischen Bantry und Dingle zu erleben

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Wild Atlantic Way Etappe 3: Dingle – Tralee

Kilometer

121 km

Fahrzeit

02:41 Stunden

In Dingle startet der Slea Head Drive – ein Straßenabschnitt der zu den schönsten des Wild Atlantic Ways gehört! Auf einer teilweise sehr schmalen und kurvenreichen Straße geht es für dich einmal um die Landspitze der Dingle-Halbinsel herum. Selbst wenn die Strecke nur 47 Kilometer lang ist, solltest du dafür ausreichend Zeit einplanen, denn du wirst dein Auto mehrmals abstellen, um die Gegend abseits des Straßenrandes zu erkunden!

Nachdem du den Hafen von Ventry hinter dir gelassen hast, ist es fast so, als würdest du zurück in die Vergangenheit reisen. Die Ruinen des Dunbeg Fort, das hier etwa 1.000 v. Chr. am Rand einer Klippe erbaut wurde und die Bienenkorbhütten der Fahan-Gruppe geben dir einen krassen Eindruck davon, wie die Iren vor mehreren Jahrtausenden an der Atlantikküste gelebt haben.

Deinen nächsten Halt legst du am Dunmore Head ein. Über einen kleinen Pfad gelangst du ans Ende der Landspitze. Hier ist die Aussicht auf die Küste und die Blasket Islands der absolute Wahnsinn! Die Inseln selbst erreichst du von Ventry oder Dingle aus mit dem Boot.

Gleich um die Ecke liegt Dunquin mit seiner berühmten Abfahrt zu einem kleinen Pier. Die enge Straße schlängelt sich einen niedrigen Hügel hinunter zum Meer – besonders bei Sonnenuntergang ein einzigartiges Bild! Hier gilt: Dein Auto unbedingt oben stehen lassen! Reisende bleiben regelmäßig mit ihren Fahrzeugen in den steilen und engen Kurven der Pierstraße stecken!

Der nächste Abschnitt des Slea Head Drive wird vom Panorama der Three Sisters geprägt – drei beeindruckende Klippengipfel, die sich über mehrere Kilometer entlang der Küste erstrecken! Bevor du wieder zurück nach Dingle kommst, stehen noch Zwischenstopps an der frühchristlichen Klosteranlage von Reask und dem Gallarus Oratorium an, ein Gebäude aus dem 8. Jahrhundert, das bis heute wetterfest ist!

Von Dingle aus folgst du nun der Straße hinauf auf den Connor Pass. Mit einer Höhe von 456 Metern bist du hier auf der höchsten Passstraße der Insel unterwegs. Auf dem Parkplatz am höchsten Punkt stellst du dein Auto ab und genießt den Blick über die umliegenden Berge und die gesamte Küste der Halbinsel. Falls du etwas mehr Zeit hast, lohnt sich eine Wanderung rund um den 952 Meter hohen Mount Brandon, bevor du dein Etappenziel in Tralee erreichst!

Die gemütlichsten Unterkünfte zwischen Dingle und Tralee

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Entdecke coole Aktivitäten rund um Slea Head

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Highlight

Du kannst einfach nicht genug von der grünen Insel bekommen? Dann solltest du unbedingt unseren Beitrag mit Inspirationen zu weiteren Roadtrips in Irland lesen!

Blogbeitrag
Reiseinspiration, Roadtrip
Das sind die 5 schönsten Routen für eine Irland Rundreise!

Wild Atlantic Way Etappe 4: Tralee – Kilkee

Kilometer

170 km

Fahrzeit

03:58 Stunden

Nachdem du die kleine Stadt Tralee bei einem kurzen Spaziergang etwas näher kennengelernt hast, folgst du dem Wild Atlantic Way weiter in Richtung Norden. Im kleinen Ort Fenit geht es über eine schmale Dammstraße auf Fenit Island. Am Ende der kleinen Insel wartet eine einsame kleine Straße und die Ruine des einstigen Fenit Castles auf dich. Anschließend heißt dein nächster Stopp: Ballybunion!

Der kleine Ort steckt besonders im Sommer voller Leben. Das liegt größtenteils an der spektakulären Küstenlandschaft, die endlos lange Sandstrände, Felstore und Ruinen zu bieten hat. Ein besonderes Highlight ist der Ballybunion Cliff Walk, der dich am Rand der 30 Meter hohen Steilklippen entlangführt! Wenn du von den senkrecht abfallenden Klippenwänden nicht genug bekommen kannst, geht es auf die noch höheren und weniger besuchten Bromore Cliffs gleich um die Ecke. Nach einem kurzen Abstecher ans Ende des Wild Atlantic Ways im Fischerdorf Foynes, geht es von Tarbert mit einer kleinen Fähre nach Killimer. Dabei überquerst du die Grenze zur Grafschaft Clare.

In der nächsten Ortschaft Kilrush tauschst du dein Auto gegen ein kleines Boot ein, um die Insel Scattery Island zu besuchen. Heute ist die Insel zwar unbewohnt, allerdings finden sich auf ihr viele Ruinen aus vor- und frühchristlichen Zeiten! Zwischen Kilrush und Kilkee geht es nun auf die Loop Head Halbinsel. Auf deinem Weg entlang der Küste kommst du an einsamen Buchten und kleinen Sandstränden vorbei, die perfekt zum Chillen sind!

Das Ende der Landzunge wird von einem Leuchtturm markiert, den du dir in den Sommermonaten sogar von innen ansehen kannst. Falls du keine Lust hast gleich weiterzufahren, bleibst du eine Nacht im ehemaligen Leuchtturmwärterhäuschen – sicherlich unvergesslich!

Vorbei am letzten verbliebenen Felstor der ehemaligen drei Bridges of Ross führt dich die Straße an die Klippen von Kilkee in der Nähe der gleichnamigen Ortschaft. Entweder lässt du es auf einer Wanderung entlang des Klippenpfades eher ruhig angehen oder du stürzt dich mit einer kleinen Gruppe beim Coasteering direkt ins Abenteuer! Was du dir in dem Küstenort nicht entgehen lassen solltest, ist das Essen im Café The Pantry – besonders die Scones, sind der Hammer!

Entspannt übernachten zwischen Tralee und Kilkee

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Hol dir einen Adrenalinkick durch diese coolen Aktivitäten

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Wild Atlantic Way Etappe 5: Kilkee – Galway

Kilometer

138 km

Fahrzeit

02:40 Stunden

Wenige Kilometer nördlich von Kilkee beginnt einer der faszinierendsten und gleichzeitig bekanntesten Streckenabschnitte des Wild Atlantic Ways. Enge Straßen führen dich nach Spanish Point, eine kleine Ortschaft direkt am Meer, die besonders für ihren weitläufigen und wilden Atlantikstrand bekannt ist. Perfekt, um kurz anzuhalten und deine Lungen mit Meeresluft zu füllen, bevor dich dein Weg weiter nach Lahinch führt. Hier geht es ebenfalls an den Strand, allerdings nicht zum tiefen einatmen, sondern zum Wellenreiten! Lahinch ist einer der angesagtesten Surfspots der grünen Insel und mit einem geliehenen Board vom Lahinch Surf Centre mischst du dich unter die Adrenalinjunkies in den Wellen vor der Küste!

Etwas weiter im Norden wartet neben einer gewöhnlichen Küstenstraße eines der meistbesuchten Natur-Highlights in Irland auf dich: Die Cliffs of Moher! Mit ihren über 200 Meter hohen Steilklippen, die auf einer Länge von mehreren Kilometern aus den tosenden Wellen des Atlantiks emporragen, sorgt ihr Anblick insbesondere bei Sonnenuntergang für Gänsehaut! In den frühen Abendstunden musst du dir die Klippen rund ums Besucherzentrum zudem nicht mehr mit so vielen anderen Leuten teilen! Für noch mehr Off The Path Gefühl stellst du dein Auto auf einem kleinen Bauernhof in Liscannor am südlichen Ende der Cliffs of Moher ab und wanderst den Klippenpfad von der weniger besuchten Seite entlang!

Dein nächster planmäßiger Halt liegt in Doolin. Das kleine Fischerdorf ist einen kurzen Spaziergang wert und falls du mehr Zeit im Gepäck hast, solltest du von hier die Fähre auf die Aran Islands nehmen. Insbesondere die größte der drei Inseln Inis Mór hat auf ihren Wanderwegen einiges zu bieten. Allen voran das spektakuläre Ringfort Dún Aonghasa, das hier vor etwa 3.000 Jahren direkt am Rand einer felsigen Klippe errichtet wurde!

Zurück auf dem Festland lässt du die sanften grünen Hügel Irlands hinter dir und lässt dich von der Kalksteinwüste des Burren zum Staunen bringen. Die riesigen Felsplatten bedecken das Land von den Hügeln bis an die Küste. Dabei sind sie mit tiefen Furchen durchzogen und geben insbesondere rund um den Black Head in der Nähe von Fanore ein skurriles und gleichzeitig beeindruckendes Bild ab! Der perfekte Ort, um in den Höhlen unter dem Stein beim Caving dem nächsten Adrenalinkick hinterherzujagen! Über das süße Örtchen Ballyvaughan geht es an der Küste entlang weiter bis nach Galway.

Hier übernachtest du zwischen Kilkee und Galway

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Die coolsten Aktivitäten zwischen Kilkee und Galway

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Wild Atlantic Way Etappe 6: Galway – Clifden

Kilometer

163 km

Fahrzeit

03:08 Stunden

Die besten Tipps für deinen Aufenthalt in Galway

Galway ist die viertgrößte Stadt Irlands und sicherlich eine der schönsten! Das liegt insbesondere an der lockeren Atmosphäre, die in den Straßen der Studentenstadt herrscht. Am besten planst du hier mindestens zwei volle Tage ein, um genug Zeit für die coolsten Ecken Galways zu haben.

Tagsüber bummelst du über die Salthill Promenade am Meer entlang oder durch die engen Gassen und lässt dich von der Lebenslust der Einheimischen durch Märkte, etliche Straßenmusiker und die freundlichen Gespräche treiben. Insbesondere im Viertel Latin Quarter begegnet dir ein einzigartiger Mix aus Kunst, Kultur und Geschichte, der dich in keiner anderen irischen Stadt erwartet. Neben den vielen Festivals, wie dem Galway Film Fleadh, das weit über die Grenzen Irlands hinaus bekannt ist lohnt sich zudem ein Besuch im Galway City Museum!

Abends geht es in eines der vielen gemütlichen Pubs. Ganz oben auf deine Liste gehören das Tigh Neachtain mit seinem traditionellen Vibe, The Quays mit legendärer Live Musik und das An Púcán, wo dir zu deinem Pint superleckeres Barfood serviert wird!

Die Vielseitigkeit der Stadt setzt sich bei der Auswahl an Unterkünften fort. Egal, ob du am liebsten in einem Sternehotel übernachtest oder dich unterwegs in ein gemütliches AirBnB einnistest, das Angebot in Galway enttäuscht dich sicherlich nicht! Außerdem gilt die Studentenstadt im Westen Irlands als Tor zur Connemara Region und ist der perfekte Ausgangsort um diese besonders wilde Gegend der grünen Insel zu erkunden!

Empfehlenswerte Unterkünfte

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Die genialsten Abenteuer in Galway

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Es geht weiter nach Clifden

Sobald du Galway verlässt werden dir die unzähligen kleinen Felsmauern auffallen, die sich hier wie ein Labyrinth über die Felder ziehen und typisch für diese Gegend sind. Du folgst einer engen Straße, die dich in vielen Kurven an der zerklüfteten Küste entlangführt. Dabei solltest du unbedingt einen Zwischenstopp am Coral Strand in der Nähe von Rinn machen. Zwar ist die Bucht relativ klein, dafür ist der weiße Sandstrand, der in das leuchtende Türkisblau des Atlantiks führt perfekt, um zu Entspannen und die Seele baumeln zu lassen!

Auf den benachbarten Inseln Lettermore, Gorumna und Lettermullan wird dir die Naturgewalt des Atlantiks durch die vielen Dammstraßen und Brücken, durch welche die kleinen Inseln miteinander verbunden sind bewusst. Schließlich gehörten alle drei Inseln ursprünglich zum irischen Festland! Besonders am südlichen Ende von Lettermullan zeigt sich das Fels- und Inselpanorama in der Nähe des Golam Head von einer sehr beeindruckenden Seite! Wieder zurück auf dem Festland erfährst du im ehemaligen Cottage des irischen Freiheitskämpfers Patrick Pearse in Gortmore ein wenige mehr über die bewegende Geschichte der Atlantikinsel, bevor deine Etappe in Clifden zu Ende geht.

Connemara Sands Hotel & Spa, Clifden


Hier übernachtest du in gemütlichen und modernen Zimmern mit einem genialen Blick auf den nahe gelegenen Strand und Atlantik. Besonders cool: Von hier aus geht es in wenigen Minuten an die schönsten Orte in Connemara!

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Diese coolen Aktivitäten warten auf dich

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Wild Atlantic Way Etappe 7: Clifden – Bangor Erris

Kilometer

287 km

Fahrzeit

05:47 Stunden

Kurz nach der kleinen Stadt Clifden startet mit der Sky Road, ein weiterer Streckenabschnitt, der gemeinsam mit dem Slea Head Drive sowie dem Ring of Beara und dem Ring of Kerry zu den landschaftlich schönsten Ecken an der Westküste zählt. Der Name ist hier Programm, denn die Straße führt dich entlang der bergigen Küste, was dir mehr als einmal das Gefühl gibt direkt in den Himmel zu fahren!

Von der Lower Sky Road aus lohnt sich ein kleiner Umweg zum Strand im Landschaftsschutzgebiet Eyrephort. Sobald du den feinen Sand in der kleinen Bucht unter deinen Füßen spürst, rückt dein Alltag in weite Ferne! Nur wenige Kilometer weiter liegt die Gezeiteninsel Omey. Bei Ebbe fährst du über den Sand auf das kleine Eiland. Total verrückt denn die Straße ist mit Schildern gekennzeichnet, die mitten auf dem Strand beziehungsweise bei Flut mitten im Meer stehen!

Über Letterfrack geht es nun in den Connemara Nationalpark, wo eine Wanderung zum Gipfel des 442 Meter hohen Diamond Hills auf deiner Liste steht. Der Blick vom höchsten Punkt des Hügels über den Nationalpark, die nahe gelegene historische Kylemore Abbey und die zerklüftete Atlantikküste in der Ferne ist der Hammer!

Nervenkitzel pur!

Beim Coasteering entlang der Küste in Connemara kommt garantiert jede Menge Abenteuerkribbeln auf!

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Die nächste Halbinsel gehört offiziell zwar nur zur Hälfte zum Wild Atlantic Way, ist allerdings eine längere Wanderung bis zur Landspitze am Rinvyle Point wert. Dabei wartet nicht nur eine beeindruckende Küstenlandschaft inklusive einiger Ruinen auf dich, sondern jede Menge Einsamkeit!
Es geht weiter zum Killary Harbour, dem einzigen Fjord Irlands, den du am besten vom Wasser aus mit einem Kajak entdeckst.

Jetzt führt dich die Straße ins Landesinnere durch das mystische und geschichtsträchtige Doolough Valley, wo ein Denkmal an die Todesopfer der Großen Hungersnot Ende des 19. Jahrhunderts erinnert. Über Louisburgh nimmst du Kurs auf Westport, wo die Besteigung des heiligen Berges Croagh Patrick ansteht. Angeblich verbrachte der Schutzheilige Irlands, St. Patrick 40 Tage auf dem 764 Meter hohen Gipfel, um zu fasten und zu beten.

Sobald du Westport hinter dir gelassen hast, wartet die Clew Bay mit ihren Sagen und Legenden über die einstige Piratenkönigin Grace O`Malley, die hier gemeinsam mit ihrem Clan lebte auf dich! Unweit der Bucht liegt ein weiteres Highlight des Wild Atlantic Ways, die Insel Achill Island. Über eine Brücke gelangst du bei Achill auf die gleichnamige Insel, die dich im Norden nahe der Keem Bay mit den bis zu 688 Meter hohen Wänden der Croaghaun Seeklippen erwartet! Von hier oben auf den Atlantik zu blicken sorgt für jede Menge Abenteuerkribbeln, bevor du dich wieder aufs Festland verabschiedest, wo du dein Etappenziel in Bangor Erris erreichst!

Empfehlenswerte Unterkünfte zwischen Clifden und Bangor Erris

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Entdecke die Küste Connemaras

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Wild Atlantic Way Etappe 8: Bangor Erris – Sligo

Kilometer

309 km

Fahrzeit

05:32 Stunden

Von Bangor Erris aus geht es direkt auf die Belmullet Halbinsel, wo mehrere geniale Orte auf dem Plan stehen! Besonders cool ist der Süden der Peninsula rund um Fallmore. Neben der Ruine einer Kirche aus dem 12. Jahrhundert und mehreren stehenden Steinen findest du hier zudem die Steinskulptur Deirble‘s Twist, die in den 90er Jahren aus umgefallenen Ogham Stones errichtet wurde. Im Norden der Halbinsel sorgt die felsige Küste rund um den Annagh Head und den Doonamo Point besonders bei Sonnenuntergang für Gänsehautmomente, bevor du der Straße Richtung Ballycastle folgst.

Wenige Kilometer vor Ballycastle steht ein Besuch in der Ausgrabungsstätte Céide Fields an, wo du die Überreste einer 5.000 Jahre alten Keltensiedlung besichtigen kannst. Zurück im Auto geht es nach Muingelly und Downpatrick Head. Hier wird dir die Kraft des Atlantiks beim Anblick der zerlöcherten und abgetragenen Klippen wieder einmal so richtig bewusst. In der nächsten Bucht lässt du die Seele am Lackan Strand baumeln, bevor dich die Küstenstraße nach Ballina führt. Auf dem Weg dorthin kommst du an mehreren Klosterruinen vorbei, die einen kurzen Abstecher wert sind.

Etwa 15 Kilometer nördlich von Ballina parkst du dein Auto am Parkplatz des Strandes Enniscrone und spazierst den drei Kilometer langen Sandstrand entlang. Besonders am westlichen Ende triffst du dabei kaum auf andere Menschen – hier gibt es nur dich, den Sand und das Rauschen des Atlantiks! Etwas krasser geht es am Easky Beach zu. Der bei Surfern sehr beliebte Strand markiert den Beginn eines besonders wilden Küstenabschnitts. Die schmale Straße schlängelt sich weiter an mehreren kleinen Buchten und einsamen Stränden vorbei, bis du schließlich die Bucht vor Sligo erreichst.

Neben einer Wanderung durch die verwunschene und unberührte Wildnis der Fairy Glen südlich von Strandhill, gehört hier zudem die Besteigung des Knocknarea auf deine Liste. Der Knocknarea ist kein normaler Berg, sondern eine Grabstätte der alten Kelten. Diese wird besonders durch ein riesiges 5.000 Jahre altes Hügelgrab auf dem Gipfel markiert, in dem der Legende nach die Königin Maeve in aufrechter Position begraben sein soll.

Nach einem kurzen Abstecher zum Strandhill Beach geht es schließlich nach Sligo. Die kleine Stadt gilt als Künstlerstadt. Einige Kunstwerke kannst du im County Museum bestaunen. Falls du keine Lust auf Kunst und Kultur hast, lässt du dir einen Kaffee in der Heartrsquo;s Desire Barista Bar oder den besten Burger der Gegend im Flipside schmecken!

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Wild Atlantic Way Etappe 9: Sligo – Dungloe

Kilometer

230 km

Fahrzeit

04:45 Stunden

Sobald du Sligo verlassen hast, machst du dich auf den Weg nach Rosses Point. Hier chillst du in den Dünen des weitläufigen Sandstrands oder spielst eine Runde Golf direkt am Meer, bevor es weiter in Richtung Norden geht. In Drumcliff lohnt es sich den Wild Atlantic Way für einen Abstecher ans Ende der Halbinsel rund um die Ortschaft Ballinfull zu verlassen. Hier werden die Straßen immer enger und abgesehen von ein paar Schafen ist kaum Verkehr vorhanden – ein Gefühl, wie am Ende der Welt zu sein! Zurück auf der Wild Atlantic Way Route wartet in Streedagh ein weiterer genialer Sandstrand auf dich, der sich entweder zum Träumen oder Surfen eignet!

Etwas weiter im Landesinneren, erkennst du Irlands einzigen Tafelberg schon aus der Ferne. Der Ben Bulben mit seinem 527 Meter hohen Plateau gilt als Dach der Grafschaft Sligo und ist wegen seines genialen Ausblicks den Aufstieg auf jeden Fall wert! Nur wenige Kilometer nördlich liegt Mullaghmore Head – der genialste und wildeste Surfspot der grünen Insel! Die bis zu 10 Meter hohen Wellen solltest du allerdings nur reiten, wenn du weißt, was du tust – allerdings sorgt schon das Beobachten anderer Adrenalinjunkies in den Monsterwellen für Nervenkitzel! Mehrmals im Jahr versammeln sich hier die besten Surfer der Welt, um in verschiedenen Wettkämpfen gegeneinander anzutreten.

Über Bundoran geht es weiter nach Donegal Stadt, die gleichzeitig den Beginn der Grafschaft Donegal markiert – die nördlichste Grafschaft Irlands. Kurz nach Donegal fährst du bei Dunkineely vom Wild Atlantic Way ab, um dir die einsame Landspitze und den kleinen Leuchtturm am St. Johnrsquo;s Point in der Nähe von Tullymore anzusehen. Über Killybegs und Muckross Head geht es in die kleine Ortschaft Teelin, wo auf den 600 Meter hohen Slieve League Klippen der ultimative Adrenalinkick auf dich wartet! Vom Besucherparkplatz aus führt ein schmaler Pfad hinauf auf den Grad der Klippen. Hier ist der Weg teilweise nur 60 Zentimeter breit. Der Name „One Man’s Path“ ist deshalb Programm, denn nebeneinander laufen ist nicht drin. Der Blick über das Tal auf der einen und die wilden Wellen des Atlantiks auf der anderen Seite macht dich dabei sicherlich mehr als einmal sprachlos!

Durch die ursprüngliche Landschaft des Glengesh Pass´s führt dich die Straße nun nach Ardara. Hier kommst du, nach einem kurzen Umweg zum Kilclooney Dolmen, an der Küste der Loughrus Halbinsel in der Nähe der gleichnamigen Ortschaft vorbei. Mit einer Höhe von fast zwei Metern ist es einer der größten Portal Dolmen Irlands, die Steine stehen hier schon seit 3.500 v. Chr. und markieren ein keltisches Grab. Bevor du in Dungloe das Ende der Etappe erreichst, lohnt es sich, am Strand von Portnoo dein Auto stehen zu lassen und über den Strand auf die heutzutage unbewohnte Gezeiteninsel Inishkeel zu wandern, auf der dich die Überreste eines Klosters aus dem 6. Jahrhundert erwarten!

Die besten Unterkünfte zwischen Sligo und Dungloe

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Die coolsten Aktivitäten in Donegal

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Wild Atlantic Way Etappe 10: Dungloe – Burt

Kilometer

209 km

Fahrzeit

04:00 Stunden

Die Küste rund um Cloughglass nördlich von Dungloe ist gesäumt von hunderten kleinen Inseln, die bei Ebbe größtenteils zu Fuß erreichbar sind. Einige dieser Inseln sind sogar bewohnt. Der Wild Atlantic Way führt dich nun weiter in Richtung Bunbeg. Auf dem Weg dorthin steht ein kurzer Spaziergang durch die einsame Bucht von Illanamarve auf dem Plan. Falls du etwas mehr Zeit hast, stürzt du dich hier mit den Leuten von Rapid Kayaking in eine abenteuerliche Seekajaktour!

In Bunbeg angekommen führt dich dein Weg zunächst an den Maheraclogher Strand, wo du dir das beeindruckende Schiffswrack der „Cara Na Ma“, die hier vor rund 50 Jahren auf Grund lief, ansehen kannst. Anschließend lohnt es sich den Wild Atlantic Way per Fähre zu verlassen und auf die abgelegene Insel Tory Island überzusetzen. Die Insel ist von einer spektakulären wilden Landschaft geprägt, auf die die Inselbewohner sehr stolz sind. Zurück auf dem Festland wartest du auf den Sonnenuntergang, der die gesamte Küstenlandschaft rund um Gweedore und insbesondere bei Knockfola Lower in ein blutrotes Licht taucht. Nicht umsonst hat die Gegend den Beinamen „Bloody Foreland” erhalten!

Deinen nächsten planmäßigen Halt erreichst du auf der benachbarten Landzunge am Horn Head! Auf den bis zu 180 Meter hohen Steilklippen befindet sich die Ruine einer kleinen Burg. Am besten erkundest du die Gegend auf dem rund 15 Kilometer langen Rundwanderweg „Horn Head Loop Walk”, bevor du über Marblehill Beach und Doe Castle Kurs auf die nächste Halbinsel nimmst. Hier erwartet dich einer der schönsten, wildesten und sicherlich einsamsten Strände des Landes: Murder Hole Beach! Den abgelegenen Strand erreichst du von einem kleinen Parkplatz in Melmore aus nur zu Fuß.

Zurück im Auto geht es bei Mulroy über eine Brück auf die Fanad Halbinsel, wo im Norden ein genialer Ort auf dich wartet: Der Fanad Head Leuchtturm! In der Einsamkeit der Landspitze steht der kleine weiße Leuchtturm seit über 200 Jahren auf einer Klippe. Die raue Landschaft rund um den Signalturm ist allerdings nicht nur bei Tageslicht beeindruckend – in den ehemaligen Cottages der Leuchtturmwärter, kannst du die Geräusche des Atlantiks zudem nachts erleben! Mit deinem Etappenziel Burt erreichst du gleichzeitig die letzte Halbinsel deines Roadtrips: Inishowen!

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Diese coolen Aktivitäten darfst du nicht verpassen

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Wild Atlantic Way Etappe 11: Burt – Muff

Kilometer

178 km

Fahrzeit

03:26 Stunden

Willkommen zur letzten Etappe auf deiner Wild Atlantic Way Route! Nachdem du Burt verlassen hast, steht ein kurzer Abstecher auf den Greenan Mountain an. Hier steht die Teilnachbildung der einst mächtigsten Festungsanlage der Provinz Ulster. Die Straße führt dich nun bei Rockstown über eine Brück auf die Insel Inch Island, wo sich kleine versteckte Buchten und einsame Strände aneinanderreihen. Über die Ortschaft Buncrana, wo du dir einen leckeren Scone im Café The Coffee Cup nicht entgehen lassen solltest, geht es weiter in den Norden.

Nächster Halt ist Dunree Head. Hier tauschst du dein Auto wieder gegen Wanderschuhe ein und machst dich auf den Weg zum Strand. Dabei kommst du an der alten und verfallenden Militäranlage Dunree Fort vorbei und folgst dem Pfad hinauf zum Leuchtturm, von wo aus du einen genialen Ausblick zurück auf die Fanad Halbinsel hast!

Du folgst der Straße durch die Urris Hills, überquerst den Pass beim Gap of Mamore und kommst anschließend zurück an die Küste. Den Strand in der Tullagh Bay erkundest du am besten während eines Ausritts mit Pferden des Tullagh Bay Equestrian Centres – besonders in den Abendstunde ist das der Hammer!

Vorbei am Pollan Strand geht es auf die Doagh Halbinsel, wo ein Besuch im Doagh Famine Village auf deiner Liste steht! Das Freiluftmuseum erweckt ein Irland längst vergangener Tage auf eine faszinierende Art und Weise wieder zum Leben! Auf deinem Weg zum nördlichsten Punkt der Insel kommst du am Five Finger Strand vorbei. Hier erwartet dich nicht nur ein weißer Sandstrand, sondern auch bis zu 30 Meter hohe Dünen, die zu den höchsten Europas gehören! Malin Head markiert die Spitze der Landzunge und gleichzeitig den nördlichsten Punkt des irischen Festlandes.

Hammer Sonnenuntergang!
Die felsige Küste bei Malin Head sieht im Licht der untergehenden Sonne unglaublich geniale aus!

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Gleich um die Ecke wartet vor der Küste bei Malin Well ein weiterer Höhepunkt auf dich. Eine kleine Straße führt dich bis an den Strand zu einer Höhle, in der einst ein heiliger Einsiedler gewohnt haben soll.

Was die Küste allerdings wirklich so besonders macht sind die vielen skurrilen Felspfeiler, die in verschiedenen Formen aus dem Atlantik ragen und besonder bei Nebel ein krasses Bild abgeben. Über den Strand bei Culdaff und einem Steinkreis in Bocan geht es auf den Inishowen Head. Vom Rand der Klippen aus hast du eine geniale letzte Aussicht über die Küste der Halbinsel, bevor dein Abenteuer entlang des Wild Atlantic Way in Muff zu Ende geht!

Gemütliche Unterkunft für die letzte Etappe

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Wissenswertes über Irland

Wild Atlantic Way: Anreise & Transport

Da Irland eine Insel ist, ist die Anreise per Flugzeug am schnellsten, einfachsten und zudem oft am günstigsten. Von verschiedenen deutschen Flughäfen starten mehrmals die Woche Direktflüge nach Dublin, Cork, Farranfore, Shannon und Knock. Für deine Wild Atlantic Route vom Süden in den Norden der Insel bietet sich ein Flug in die südwestliche Stadt Cork an, die nur etwa 30 Kilometer vom südlichen Ende der Küstenstraße in Kinsale entfernt liegt.

Falls du nicht fliegen möchtest oder Roadtrips generell lieber mit deinem eigenen Auto zurücklegst, geht es mit der Fähre von Frankreich aus direkt in den Süden der grünen Insel. Eine Überfahrt dauert je nach Route mindestens 11 Stunden. Bei einer Nachtfahrt lohnt sich eine Kabine, so tankst du während deiner Anreise ausreichend Kraft, um dein Straßenabenteuer ausgeruht zu beginnen!

Auf der Insel selbst stehen dir mehrere Möglichkeiten der Fortbewegung zur Verfügung. Zum einen gibt es die öffentlichen Verkehrsmittel. Wobei das Busnetz des Bus Eireann besser ausgebaut ist als das Schienennetz von Irish Rail. Außerdem ist Busfahren, besonders bei Online-Buchung um einiges günstiger. Am besten erkundest du den Wild Atlantic Way in Irland allerdings mit dem Auto oder einem Camper*, mit dem du die ultimative Freiheit genießt!

Beim Selbstfahren solltest du dir in den ersten Tagen etwas Zeit lassen, denn auf der Insel herrscht Linksverkehr, was besonders auf den teilweise schmalen und kurvigen Straßen etwas gewöhnungsbedürftig ist. Nach einigen Tagen klappt das seitenverkehrte Fahren allerdings komplett automatisch!

Klima & Beste Reisezeit

Das Klima in Irland ist sehr mild. Das bedeutet, dass es im Winter nie richtig kalt und immer Sommer nur selten sehr heiß wird. Die beste Reisezeit ist von Mitte Mai bis Anfang September, da in diesen Monaten die wenigsten Niederschläge fallen.

Währung

Irland hat zwei Währungen. Während die Republik Irland im Süden und Westen der Insel zur Euro-Zone gehört, wird in dem zu England gehörenden Nordirland mit Britischen Pfund bezahlt.

Sprache

Irland hat zwei Amtssprachen! Die Mehrheit der Bevölkerung spricht im alltäglichen Leben Englisch, die alte keltische Sprache Gälisch-Irisch wird nur noch in abgelegenen Gebieten im Westen und Norden des Landes aktiv gesprochen.

Verkehr

Auf der grünen Insel herrscht Linksverkehr, an den du dich allerdings besonders mit einem gemieteten Rechtslenker schnell gewöhnst.

Zeitzone

Die Insel Irland befindet sich in der Zeitzone der Greenwich Mean Time und liegt im Vergleich zu Deutschland eine Stunde zurück.

Reisekalender Irland: So sind ist das Wetter in den einzelnen Monaten!

Januar in Irland

Der Januar ist in Irland mit Temperaturen rund um den Gefrierpunkt einer der kältesten Monate. Dafür hast du viele beliebte Sehenswürdigkeiten zu dieser Jahreszeit für dich allein und kannst dich auf dem jährlichen Temple Bar Festival in Dublin unter die Einheimischen mischen!

Februar in Irland

Im Februar geht in Irland der Frühling los. Laut des keltischen Kalenders ist der 1. Februar Frühlingsanfang. Allerdings sorgen die letzten Winterstürme in diesem Monat vor der Westküste Irlands für geniale Surfbedingungen. Besonders geniale Surfspots findest du in West Cork, Lahinch und der Grafschaft Donegal!

März in Irland

Im März überrascht Irland oft mit milden Temperaturen. Dank der verhältnismäßig vielen Sonnentagen hast du im März noch vor Saisonbeginn die Möglichkeit dir viele coole Orte, ohne der üblichen Menschenmengen anzusehen. Genial sind beispielsweise die Cliff of Moher an einem schönen Märztag, dabei bekommst du vielleicht Delfine vor der Küste zu Gesicht, die sich von März bis November hier tummeln!

April in Irland

In Irland ist der April der Beginn der Reisesaison. Das bedeutet: viele kleine Küstenorte und abgelegene Gegenden sind ab jetzt wieder mit Leben gefüllt und erwachen aus der Winterpause. Auch die Festival Saison startet im April: Das Limerick Riverfest Ende April ist immer einen Besuch wert! Zudem stehen die Chancen im April und Mai gut, die beeindruckenden Riesenhaie vor der Küste zu beobachten!

Mai in Irland

Mai in Irland ist der beste Wandermonat schlechthin! Der Wonnemonat ist meist trocken und warm, allerdings nicht zu warm – perfekt um dir den One Man’s Path auf den Klippen von Slieve League oder die Besteigung des 1.039 Meter hohen Carrantuohil vorzunehmen! Zudem ist Mai der beste Monat um an der Westküste, die zum Brüten angesiedelten Papageientaucher zu beobachten.

Juni in Irland

Der Juni in Irland bedeutet Hauptsaison. Die vielen bunten Ortschaften der grünen Insel sind voller Leute und sprühen vor Lebensfreude! Dein Lieblingsort während deiner Irland Rundreise im Juni ist an einem der versteckten kleinen Strände, zum Chillen oder Schwimmen. Jetzt ist außerdem der perfekte Zeitpunkt um das trockene Wetter für eine abenteuerliche Coasteering Tour zu nutzen!

Juli in Irland

Irland im Juli ist Sommer! In diesem Monat klettern die Temperaturen bis auf knapp 30 Grad. Das bedeutet: Die Strände sind voll, genau wie die Städte und Ortschaften. Zeit dich auf einem der vielen Festivals unter die Iren zu mischen und bei einem (oder mehreren) Pints neue Bekanntschaften zu knüpfen! Juli ist pures irisches Lebensgefühl, insbesondere auf dem Galway Arts Festival oder dem Longitude Festival in Dublin!

August in Irland

Der August in Irland ist traditionell der Monat, in dem die Iren verreisen und sich auf den Herbs und Winter vorbereiten. Es wird allgemein gemütlicher, die Festivals werden weniger und das alltäglich Leben verlegt sich von den bunten Straßen zurück ins Pub.

September in Irland

Irland wird im September wieder etwas ruhiger. Die Hauptsaison ist vorbei und du hast an vielen Orten wieder Gelegenheit, sie ohne die vielen Augen des Massentourismus zu erkunden. Zudem treiben sich ab September die beeindruckenden Finnwale vor der Südwestküste Irlands herum – Perfekt für eine kleine Bootstour!

Oktober in Irland

Der Oktober ist in Irland generell ein eher sonniger und sogar trockener Monat! Ähnlich wie der April, ist der Oktober einer der besten Monate in Irland für eine lange oder sogar mehrtägige Wandertour und Outdoor-Aktivitäten. Ende Oktober hast du in vielen Ortschaften und Städten die Möglichkeit am traditionellen keltischen Samhain Festival, aus dem sich später Halloween entwickelte teilzunehmen!

November in Irland

In Irland ist November der Wal-Monat! Das bedeutet: Jetzt ist die beste Zeit für eine Whale Watching Tour, denn neben dem Finnwal, Zwergwal, Delfin und Buckelwal begegnest du dabei mit etwas Glück sogar einigen Orcas, die im November oft an der irischen Atlantikküste unterwegs sind!

Dezember in Irland

Im Dezember geht es in Irland eher gemütlich zu. In den Pubs sitzt du bei Weihnachtsbeleuchtung am Kaminfeuer und wärmst du mit einem Irish Coffee oder einem Hot Whiskey auf. In Nordirland sowie im äußersten Norden der Grafschaft Donegal hast du im Dezember zudem nachts oft Gelegenheit die Polarlichter zu beobachten!

Oft gestellte Fragen

Der Wild Atlantic Way ist etwa 2.500 Kilometer lang und erstreckte sich entlang der gesamten Westküste Irlands. Damit ist er die längste ausgewiesene Küstenstraße der Welt!

 

Für den Wild Atlantic Way sollte man mindestens drei Wochen einplanen. Allerdings lässt sich die Küstenstraße perfekt in kleinere Etappe unterteilen und in mehreren kurzen Roadtrips abfahren!

 

Der Wild Atlantic Way beginnt auf der Inishowen Halbinsel in der Grafschaft Donegal und endet in der kleinen Ortschaft Kinsale an der Südwestküste Irlands!

 

Der Wild Atlantic Way wird durch blaue rechteckige Schilder ausgeschildert, auf denen eine gezackte weiße Welle abgebildet ist. Das Symbol der gezackten Welle kennzeichnet zudem die verschiedenen HIghlight-Spots der Küstenstraße!

 

Der Wild Atlantic Way führt durch insgesamt neun der 32 irischen Grafschaften. Vom Norden in den Süden geht es durch Donegal, Leitrim, Sligo, Mayo, Galway, Clare, Limerick, Kerry und Cork!

Diese Ausrüstungsgegenstände solltest du bei deinem Wild Atlantic Way Roadtrip unbedingt dabei haben:

Deine Packliste für den Wild Atlantic Way

Lade dir unsere Packliste für nur 0,99 € runter und drucke diese für deinen nächsten Roadtrip aus.

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Fjallraven Herren Keb Jacke - Jacke

Leichte Regenjacke

In Irland kannst du zu jeder Jahreszeit von einem Regenschauer überrascht werden. Mit dieser leichten Regenjacke bist du auch für wechselhaftes Wetter gewappnet.

Outdoorschuhe 

Der Trekking-& Wanderhalbschuh von Haglöfs eignet sich hervorragend für lange Wandertouren.

Tagesrucksack

Gerade bei Tageswanderungen ist die optimale Passform deines Rucksacks enorm wichtig. Der Fjällräven Abisko Hike passt sich gut an deinen Körper an, ist super bequem und ein genialer Begleiter für deine Abenteuer auf der irischen Insel.

Fedora - Will & Bear Fawn

Will & Bear Calloway Hat

Egal ob für einen besonderen Anlass oder zum Schutz vor dem Wetter, mit diesem Hut machst du immer eine gute Figur!

Scheinwerfer

Stirnlampe

Bringe Licht ins Dunkel und behalte auch in der Nacht immer den Überblick!

Unigear

Drybag

Wenn du dich mit dem Kajak in einen der unzähligen Seen Irlands oder in den Atlantik stürzt, solltest du unbedingt einen Drybag mitnehmen. In dem wasserdichten Sack ist genügend Platz für Kamera, Geldbeutel oder Smartphone.

Atlantic Way - Militärstraße

3-er Set Roadtrip Tagebuch

Roadtrips bedeuten Freiheit pur und ein Abenteuer nach dem anderen! Um dich später mit einem Lächeln an jedes Detail deines Wild Atlantic Way Roadtrips zurückerinnern zu können, hältst du diese am besten in einem Roadtrip Abenteuer Tagebuch fest!

Reise Know-How Reiseführer Irland (mit Nordirland) - Irland

Reiseführer

Egal welches Land du bereist, ein Reiseführer gehört immer ins Gepäck! Außerdem solltest du dir die App Komoot runterladen. Hier findest du tolle Touren.

Wild Atlantic Way: Der Roadtrip deines Lebens

Mit einer Länge von gigantischen 2.500 Kilometern steht der Wild Atlantic Way im Westen von Irland ganz weit oben auf der Roadtrip-Bucket-Liste vieler Abenteurer! Dabei gleicht kein Streckenkilometer dem anderen!

Während die Westküste der grünen Insel eine außergewöhnliche landschaftliche Vielfalt bietet, liegen im Süden verschlafene Fischerdörfer und einsame Buchten. Neben den steilen Klippen im Westen und Norden beeindruckt dich das Burren mit seiner bizarren Felsküste! Wie du siehst wartet hinter jeder Kurve ein neues Highlight auf dich!

Dabei hast du überall die Gelegenheit deinen Hunger nach Abenteuer und Nervenkitzel beim Klettern, Wandern, Surfen und Coasteering zu stillen. Die Mischung aus dieser wilden rauen Natur und den vielen genialen Aktivitäten macht den Wild Atlantic Way in Irland zum Roadtrip deines Lebens!

Warst du bereits auf dem Wild Atlantic Way unterwegs? Was waren deine Highlights?

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Warum der Wild Atlantic Way auf deine Bucket Liste gehört!

 

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7 Kommentare

  1. Inspirierender Artikel! Da ich ab 15.05.2017 endlich loslegen kann, Richtung Irland, hab ich hier eine gute Routenergänzung gefunden. Danke dafür 🙂

  2. Super Bericht, bin auch ab dem 15.05 für 10 Tage in Irland. Letztes Jahr war ich im sw also Dublin, Galway, Dingel, Ring of Kerry. Dieses Jahr möchte ich in den Norden-Westen auch den Wellen Weg entlang. Das ganze verbinde ich mit einem Fotoprojekt. Ich suche noch ausgefallen „Persönlichkeiten, Handwerks-Berufe und Läden“ die auf dem Weg zwischen Galway und dem Norden liegen, hast du mir noch ein paar Tipps? Liebe Grüße Tobias

  3. Das sind aber tolle Berichte und Fotos von Irland. Die gründe Insel lockt mich schon lange, hatte aber bisher immer etwas Hemmungen, da ich so wenig wußte. Jetzt steht einer Reise wohl nichts mehr im Wege, denn die Tipps sind wirklich genial. Toller Beitrag!

  4. wunderschön! wir wollten ja zu neujahr 2016 ein stück den wild atlantic way fahren, ein sturm und überschwemmungen haben uns aber leider einen strich durch die rechnung gemacht. da wir daher alles umplanen mussten und letztendlich nur dublin und nordirland gesehen haben, werden wir sicher eines tages wiederkommen und die irische westküste kennenlernen.

  5. Da kommen Erinnerungen hoch. Bin vor einigen Jahren die ähnliche Route gefahren. Einfach nur geil, Irland mit dem Auto zu erkunden.
    Wir sind komplett ohne Plan los gefahren, ein Bett haben wir immer gefunden, man muss einfach im örtlichen Pub nach einer Unterkunft fragen.

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