Deutschland

#ERLEBEDEINESTADT – EIN WOCHENENDE ALS TOURIST IN DER EIGENEN STADT

Ein Wochenende lang spielte ich den Touristen in Berlin; ich aß Currywurst, flanierte den Kurfürstendamm auf und ab und trank teuren Cappuccino!

Mein letztes Wochenende in Berlin

Nach 1,5 Jahren in Berlin ist es wieder soweit, ich baue meine Zelte ab um mich auf neue Abenteuer einzulassen. Mein nächster Stopp auf diesem endlosen Abenteuer namens „Leben“ wird Süd Schweden. Daher habe ich mich entschieden, an meinem letzten Wochenende all die Dinge zu tun, die ich sonst nicht in Berlin mache und auch noch nie wirklich gemacht habe.Ich habe also meinen Kiez in Kreuzberg verlassen und habe mich mit meiner Freundin unter die Massen in Mitte gequetscht. Ich habe mir das Brandenburger Tor angeschaut, mich zu fremden Gruppen gestellt und mir angehört was der Reiseführer so Interessantes über das Hotel Adlon erzählt, überraschend gute Currywurst am Zoologischen Garten gegessen und teuren sowie schlechten Cappuccino im Kaffee Kranzler getrunken. Das macht doch ein Tourist so in Berlin, oder?

Erlebe Deine Stadt – Aber Ich Kenn Doch Alles!

Ich dachte, ich kenn doch alles. Immerhin lebe ich ja in Berlin. Aber ich glaube niemand kennt Berlin, das geht einfach nicht. Berlin ist viel zu groß und ich bin viel zu selten hier und lebe auch noch nicht lange genug hier. Dieses Wochenende, ist mir also aufgefallen, dass ich Berlin überhaupt nicht kenne. Nichts, Nada, Niente. Kein bisschen kenne ich die Stadt.

Berlin-Erlebe-Deine-Stadt-2014-12

Ich bin ein Museums-Banause und Museen hat Berlin echt viele zu bieten. Insgesamt gibt es in Berlin über 170 Museen, man könnte also jeden zweiten Tag in ein neues gehen und man hätte ein ganzes Jahr was zu tun! Ich war in 1,5 Jahren in zwei oder drei, glaube ich. Ich sag doch, Museums-Banause!

Zum ersten Mal am Ku-damm!

Ob man es glaubt oder nicht, ich war in den letzten 1,5 Jahren kein einziges Mal am Ku-damm. Ich komme da einfach nie hin. Das was ich brauche, bekomme ich auch in Kreuzberg und wenn nicht, dann fahr ich hoch bis zum Alex oder runter zum Hermannplatz. Wenn ich zu Hause bin, dann will ich entspannen und nicht „reisen“. Irgendwie doof!Also haben wir das gemacht, was andere machen, die zum ersten Mal nach Berlin kommen. Wir hatten ein wirklich schönes Hotel in der nähe des Kurfürstendamms und sind die Straße hoch und runter gelaufen. Ein bisschen verloren von einem Schaufenster zum Anderen, während um uns herum Russisch, Spanisch und andere Sprachen gesprochen wurden. Deutsch hörte man eher selten. Ich hatte das Gefühl, wir seien im touristischen Zentrum der Stadt gelandet.

Den Massen hinterher

Die Straßen waren voll von Menschen, also haben wir uns treiben lassen. Vorbei an der Gedächtniskirche in Richtung Zoologischen Garten. Wo geht man denn als Tourist so Currywurst essen? Wir haben die Bude mit der längste Schlange genommen: Die Wursterei!

Berlin-Erlebe-Deine-Stadt Die Wursterei

Und nu? Warum ist es so einfach wo anders zu Reisen und zu Hause so Schwer?

Ich muss sagen, dass es mir richtig schwer fiel Berlin zu entdecken. Im Groben, weiß ich ja wo alles ist. Wenn ich zum ersten mal in einer fremden Stadt bin, dann laufe ich einfach wild drauf los, manchmal geht es gut und ich entdecke schöne Ecken und manchmal nicht…In Berlin aber viel mir das echt schwer, ich meine doch die Stadt zu kennen! Ich kann meinen Kopf einfach nicht ausschalten. Also sind wir den Massen weiter hinterher und dabei am Kaffee Kranzler vorbei gekommen. Den Namen kennt man, also rein da!Leider wusste ich nicht mehr in welchem Zusammenhang ich den Namen kannte, aber mit Sicherheit hatte man mir den Laden nicht wegen des netten Personals und guten Kaffees genannt. 6,80 € für zwei Cappuccino später sind wir wieder geflüchtet…

Berlin-Erlebe-Deine-Stadt-Kranzler-Eck

Füße hoch legen im Hotel Am Steinplatz!

Nach ein paar Stunden am Kurfürstendamm waren wir ziemlich platt. Da war es schon praktisch, dass wir nicht erst den ganzen Weg durch die Stadt nach Kreuzberg mussten, sondern uns ganz einfach im Hotel Am Steinplatz in das große Bett legen und entspannen konnten.

Hotel Am Steinplatz Berlin

Das Hotel ist wohl das Neueste in der Stadt und hat erst vor 1,5 Wochen aufgemacht. Wir waren die ALLER ERSTEN, die in dem Bett geschlafen haben… Die Zimmer sind groß, schön eingerichtet und haben ein großes Bad mit Badewanne und Regendusche!

Hotel Am Steinplatz Berlin

Das 3-Gänge-Menü am Abend war auch sehr lecker und bot viel Abwechslung.

Hotel Am Steinplatz Berlin

Das Highlight des Hotels waren für mich die Cocktails an der Hotel Bar! Über 15 Eigenkreationen ,von denen ich noch nie etwas gehört habe und die es laut Barkeeper auch so sonst nirgendwo gibt.

Hotel Am Steinplatz Berlin

Und jetzt Du: Hast Du dir schon einmal die Zeit genommen die eigene Stadt als Tourist zu entdecken? Hier ist es noch nicht vorbei, es geht in den Kommentaren weiter…

Hotel Am Steinplatz
Oh war das gemütlich!
Disclaimer: vielen Dank an visitBerlin für dieses schöne letzte Wochenende in Berlin.
Sebastian Canaves
Sebastian Canaves - Reise
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