Mach jeden Tag zu deinem Abenteuer!

So bereitest du dich richtig auf dein nächstes großes Abenteuer vor!

Falls du dich dieses Jahr einer neuen Herausforderung stellen willst und dir zum Beispiel vorgenommen hast, einen richtig hohen Gipfel zu erklimmen, zu Fuß mit deinem Rucksack und Zelt durch Kanada zu touren oder dir deinen Traum vom Gorilla-Trekking in Afrika zu erfüllen, dann ist eine gute Vorbereitung das A und O!

Dazu gehört nicht nur die genaue Planung deiner Reiseroute und das rechtzeitige Beantragen von Permits, die du eventuell benötigst, sondern auch die passende Ausrüstung und ein Notfallplan. Was du für dein nächstes Abenteuer wirklich brauchst, worum du dich wann kümmern musst und wie du dich und deine Kondition rechtzeitig auf Vordermann bringst, erfährst du in den nächsten Zeilen!

Perfekt vorbereitet!

So bereitest du dich richtig auf dein nächstes großes Abenteuer vor!

1. Plane deine Route genau

Ein Abenteuer in der Wildnis ist etwas ganz Besonderes, muss aber auch gut geplant werden. Hier reicht es leider nicht, wenn du nur eine grobe Vorstellung davon hast, wo dich deine Tour hinführen soll. Um zu jeder Zeit sicher unterwegs zu sein, solltest du deine Route schon im Voraus so genau wie möglich planen. Das heißt nicht, dass du einen minutengenauen Ablaufplan verfassen musst, der alle Etappen und Stopps beinhaltet, sondern viel mehr solltest du dir überlegen, in welche Teile eines Landes es dich verschlägt, welche Richtung du einschlagen willst und am besten auch gleich, wo du übernachten willst.

Damit bist du noch flexibel genug, um den ein oder anderen Umweg zu nehmen, kannst aber deine Route gleichzeitig mit deiner Familie oder deinen Freunden teilen. Und das ist ganz besonders wichtig! Denn sollte dir während deines Trips etwas zustoßen, können die Daheimgebliebenen deinen Aufenthaltsort besser bestimmen und deine Route, wenn nötig, an die zuständigen Behörden weitergeben. Solltest du dich also unterwegs spontan dazu entscheiden komplett umzuplanen, dann sag unbedingt jemandem zuhause Bescheid – sicher ist sicher!

2. Informiere dich rechtzeitig über Permits und anderen Papierkram

Sobald deine Route steht, gehst du am besten die einzelnen Stationen durch und checkst online, ob es dafür bestimmte Bestimmungen, Zugangsbeschränkungen oder Permit-Regelungen gibt. Gerade in Naturschutzgebieten oder Nationalparks sind die Besucher oft pro Tag auf eine bestimmte Anzahl begrenzt. In diesen Fällen musst du dich entweder im Voraus für ein bestimmtes Datum anmelden oder du brauchst ein Permit, das dir den Einlass gewährt. Denk unbedingt daran, dich so früh wie möglich zu informieren, ob du Permits für bestimmte Gegenden oder Attraktionen brauchst, und kümmer dich am besten gleichzeitig um den Antrag. Denn so ein Verfahren kann lange dauern und Besucherplätze sind unter Umständen schon für viele Tage, Wochen und nicht selten sogar Monate ausgebucht.

Orte, die du nicht ohne Erlaubnis betreten oder sehen kannst, sind zum Beispiel die Heimat der Berggorillas in Uganda beziehungsweise in ganz Afrika, sowie bestimmte und besonders geschützte Teile vieler Nationalparks, wie zum Beispiel der Pulu Keeling Nationalpark in Australien oder der Corcovado Nationalpark in Costa Rica. Das klingt im ersten Moment vielleicht erst einmal sehr nervig und bürokratisch, ist aber eine geniale Lösung, um die wirklich unberührten Orte auf unserer Erde auch als solche zu erhalten – außerdem bedeuten diese Permits, dass dich dort keine Menschenmassen erwarten, sondern du meistens ganz alleine oder in einer kleinen Gruppe unterwegs bist.

Je nachdem, wohin dich deine Reise verschlägt, kann es außerdem sein, dass du ein oder sogar mehrere Visa brauchst, um in bestimmte Länder einreisen zu dürfen. Meistens bekommst du ein einfaches Touristenvisum an der Grenze, manchmal musst du dich aber schon im Voraus um entsprechende Einreisegenehmigungen kümmern und das kann dauern. Mit einem deutschen Reisepass kannst du 177 Länder ganz ohne Visum bereisen. Das ist mehr als mit jedem anderen Pass!

Tipp: Ob dein Reiseziel auf dieser Liste steht oder du dich um ein Visum kümmern musst, kannst du ganz einfach hier herausfinden!

3. Unterkünfte auschecken und buchen

Gerade, wenn du dich in Gebieten aufhältst, die du nur mit bestimmten Genehmigungen besuchen darfst, lohnt es sich dir sobald wie möglich eine passende Unterkunft in der Nähe zu suchen. Denn oft sind nicht nur die Permits mehrere Wochen im Voraus ausgebucht, sondern auch die besten Übernachtungsmöglichkeiten in der Umgebung.

Falls du mehrere Tage zu Fuß, mit dem Kajak oder deinem Mountainbike unterwegs bist und nur im Zelt schlafen willst, dann informiere dich schon vor Beginn deines Abenteuers, ob das Wildcampen in deinem Reiseland erlaubt ist. Auch wenn das Zelten in der Wildnis generell gestattet ist, hat fast jedes Land unterschiedliche Regeln an die du dich dabei unbedingt halten solltest. Ansonsten winken oft enorme Bußgelder!

Tipp: In welchen europäischen Ländern du dein Zelt in freier Wildbahn aufschlagen darfst und was du dabei beachten musst, kannst du hier nachlesen!

Dort, wo du unterwegs bist, ist Wildzelten verboten, aber trotzdem hast du keine Lust aufs Campen zu verzichten? Dann check schon vorab alle Zeltplätze, die sich auf deiner Route befinden, und melde dich, wenn möglich gleich für deine Wunschdaten an.

Als Alternative kannst du auf vielen Fernwanderwegen mit einer festen Route, wie beispielsweise dem Rennsteig oder Jakobsweg in den vielen gemütlichen Wanderhütten, die buchstäblich am Wegesrand liegen übernachten. So eine Nacht in einer Hütte voller Wanderer ist an sich schon echt abenteuerlich.

4. Verschaffe dir einen Gefahrenüberblick

So ein richtig krasses Abenteuer in der wilden Natur ist nie ganz ungefährlich. Es lohnt sich deshalb, dir einen Überblick über alle besonderen Gefahren, die in deinem Reiseland auf dich warten, zu verschaffen und deinen Trip dementsprechend zu planen.

Wetterbedingungen

Dazu gehört zum Beispiel das Klima: In vielen Ländern ist während der Regenzeit nicht nur die Chance auf überflutete Straßen und Landstriche höher, sondern auch das Infektionsrisiko und die Erdrutschgefahr. Oft ist die Regenzeit auch gleichzeitig Hurrikan-Saison, in der sich Wetterwarnungen, Notstände, Stromausfälle und Schließungen vieler Betriebe (inklusive Unterkünfte, Nationalparks und so weiter) häufen. Ein cooler Trip sieht sicherlich anders aus!

Deshalb solltest du Regenzeiten, die für solche krassen Zustände bekannt sind, am besten komplett vermeiden. In manchen Ländern, bedeutet aber Regenzeit nicht, dass es wirklich jeden Tag ununterbrochen regnet, sondern einfach nur, dass es in diesen Monaten mehr Niederschlag gibt, als in den restlichen. Costa Rica zum Beispiel ist zur Regenzeit erst richtig schön, ganz einfach weil der Regen die Vegetation ankurbelt und alle Pflanzen in einem saftigen Grün leuchten. Checke also auf jeden Fall das Klima für dein Reiseland genau, bevor du eine Entscheidung fällst.

Genauso, wie über die Regenzeiten, solltest du dich über andere wettertechnische Besonderheiten informieren. Dazu gehört zum Beispiel, Schnee und Eis, wodurch viele Gegenden für eine gewisse Zeit unpassierbar werden, oder Trockenzeiten, in denen dir die Hitze unter Umständen einen Strich durch dein Abenteuer macht.

Bären, Berglöwen, Wölfe und Co.

Neben dem Wetter solltest du dich außerdem genau über die Tierwelt erkundigen. Falls es dich nach Kanada, Alaska oder Russland verschlägt, ist es beispielsweise von Vorteil zu wissen, dass hier von Frühjahr bis Spätherbst Bärensaison ist. Das bedeutet nicht, dass du diese Länder dann gar nicht besuchen solltest, sondern viel mehr, dass du deinen Besuch gut planen solltest. Lege deinen Trip am besten auf den Sommer oder Herbst, denn wenn eine Bärenmutter mit ihren neugeborenen Jungen im Frühling unterwegs ist, dann willst du ihr sicherlich nicht begegnen. Im Sommer und Herbst sind die Bärenjungen hingegen schon etwas größer und die Mutter ein bisschen gechillter.

Trotzdem ist es ein absolutes Muss, dich für den Notfall mit den empfohlenen Verhaltensregeln vertraut zu machen, die du in Bärengebieten zu jeder Jahreszeit einhalten solltest! Im Wald und im Gebirge sind neben Bären oft noch Wölfe, Wildschweine, Berglöwen und weitere Wildtiere unterwegs, über die du dich vor Reisebeginn schlaumachen solltest.

Tipp: Wie du dich bei der Begegnung mit einem Bären richtig verhältst, lernst du hier!

Haie und giftige Quallen

Für Abenteuer unter Wasser gilt übrigens das Gleiche. Von wann bis wann ist eigentlich Haisaison? Wann musst du vor welchen Küsten mit vielen Quallen rechnen? Musst du irgendwelche Brutzeiten von geschützten Lebewesen, wie beispielsweise den Meeresschildkröten beachten? Ist das Meer deines Reiseziels noch für weitere gefährliche Tierarten bekannt? Gerade vor Küsten exotischer Länder tummeln sich oft wirklich abenteuerliche Fische, die zwar unglaublich cool aussehen, aber dir im Ernstfall richtig gefährlich werden können. Von daher solltest du dich auf jeden Fall gründlich informieren und dir das Aussehen dieser Meeresbewohner gut einprägen.

Egal, ob es für dich in den Wald, ins Wasser, in den Dschungel, ins Gebirge oder in die Wüste geht – es gibt überall wilde Tiere, von denen unter Umständen eine gewisse Gefahr ausgeht. Sobald du aber gut vorbereitet bist und weißt, worauf du achten musst, wird der vermeintlich gefährliche Augenblick, in dem du plötzlich einem Bären gegenüberstehst, zu einem echten Gänsehautmoment.

5. Altmodische Straßenkarten besorgen

Zugegeben, ich bin mittlerweile selbst meistens ohne Landkarte unterwegs und verlasse mich immer mehr voll und ganz auf das GPS in meinem Smartphone und Google Maps. Vor allem auf Städtereisen kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, ohne Handy und dafür mit einer guten alten Straßenkarte unterwegs zu sein.

Für Abenteuer, die dich in die richtig wilden Ecken des Planeten führen, brauchst du aber in jedem Fall eine altmodische und gute Faltkarte. Denn in solchen Gegenden sind nicht nur Häuser und andere Menschen eine echte Rarität, sondern auch Handyempfang und GPS. Wenn du dich hier ausschließlich auf die moderne Technik verlässt, wird ein geniales Abenteuer ganz schnell zu einem ernsthaften Problem.

Deshalb: Kauf dir eine gute und detaillierte Landkarte, sobald du weißt, wohin es geht! Die Reise Know-How Karten gibt es für ziemlich alle Länder und das Beste: Hier kannst du dir eine Faltkarte und eine digitale Karte gleichzeitig zulegen. Das hat den Vorteil, dass egal, ob du dich nun altmodisch oder modern orientierst, alles gleich aufgebaut ist und du nicht umdenken musst.

Tipp: Neben deiner Landkarte, darfst du natürlich auch deinen Kompass nicht vergessen!

6. Die richtige Ausrüstung für dein Abenteuer

Die grobe Planung steht soweit? Dann wird es Zeit, dich um die nötige Ausrüstung zu kümmern. Gerade, wenn du ohne Auto mit deinem Rucksack unterwegs bist, gilt generell: Weniger ist mehr! Damit ist vor allem weniger Gewicht gemeint, dass du mit dir herumschleppen musst. Überlege dir also, was genau du vorhast und welche Dinge du dabei wirklich brauchst.

Für mehrtägige Wandertrips mit dem Zelt und weit weg von der Zivilisation brauchst du neben deinem Zelt, Isomatte und Schlafsack natürlich auch ausreichend Verpflegung, einen Kocher mit Zubehör (Kochgeschirr, Feuerzeug, Wasserfilter, Trinkflasche …), Klamotten und ganz wichtig: eine Taschenlampe! Um nicht zu viel Essen dabei zu haben, kannst du schon im Vorfeld einen Plan mit den verschiedenen Rationen erstellen und wirklich nur so viel einpacken, wie du tatsächlich brauchst.

Bei der Auswahl deiner Ausrüstung solltest darauf achten, dass sie von ihren Eigenschaften genau zu deinem Abenteuer passt. In einer Gegend, in der es nachts sehr kalt ist, brauchst du beispielsweise einen Schlafsack, der diesen extremen Temperaturen standhalten kann. Da du dich voll und ganz auf deine Ausrüstung verlassen musst, ist eine gute Qualität das A und O. Achte dabei auf robuste und strapazierfähige Materialien wie zum Beispiel G-1000 sowie eine gute Verarbeitung, die sich am besten an den Nähten und Reißverschlüssen erkennen lässt.

Ähnlich gehst du auch bei der Wahl deiner Klamotten vor. Überlege dir zuerst, was du unterwegs alles geplant hast und entscheide dich dann für die entsprechenden Kleidungsstücke. Für heiße Gegenden brauchst du größtenteils kurze Hosen und T-Shirts aus atmungsaktiven Funktionstextilien. Falls es in den Schnee geht, musst du dich natürlich auch dementsprechend warm und wasserfest anziehen.

Das Zwiebelprinzip

Egal, ob warm oder kalt, um das Beste aus deiner Funktionskleidung rauszuholen, folgst du dem einfachen Zwiebelprinzip: Dafür startest du mit der untersten Schicht, der sogenannten Basisschicht, die meistens aus Polyamid oder Polyester besteht und somit die Feuchtigkeit auf deinem Körper nicht aufnimmt, sondern weiterleitet. Darauf folgt die Isolationsschicht – am besten eine Fleecejacke, die hält dich warm und trocknet schnell. Oben drauf kommt bei Bedarf dann einfach deine Wind- und/oder Regenjacke, um zusätzlich vor Nässe und Kälte zu schützen. Fertig!

7. Gerüstet für den Ernstfall

Wenn ein neues Abenteuer losgeht, denkst du wahrscheinlich nie, dass es in einer ernsthaften Notsituation enden könnte; und das ist auch gut so. Schließlich sollst du nicht mit einer ständigen Angst im Bauch reisen. Trotzdem ist es absolut notwendig, sich auf so viele Notfälle wie nur möglich vorzubereiten. Denn sollte es wider Erwarten unterwegs doch einmal ernst werden, kann ein einfacher Notfallplan unter Umständen dein oder ein anderes Leben retten!

Ein Erste-Hilfe-Kurs ist nie verkehrt

Wann hast du das letzte Mal einen Erste-Hilfe-Kurs besucht? Vielleicht ist es noch gar nicht so lange her und du weißt ganz genau, wie du dich verhalten musst, wenn unterwegs etwas passiert. Aber vielleicht ist es auch schon etwas länger her und du kannst dich nur noch vage an die „stabile Seitenlage“ und andere Erste-Hilfe-Maßnahmen erinnern. Dann ist es womöglich Zeit für eine Auffrischung!

Das praktische Wissen, das du in einem Erste-Hilfe-Kurs lernst, ist nicht nur auf Abenteuern, sondern auch im Alltag wichtig. Schließlich kannst du auch auf dem Weg zur Arbeit als Ersthelfer an einem Unfall vorbeikommen und musst dich auf die Maßnahmen, die an einem solchen Unfallort angewendet werden müssen, berufen.

Bevor du allerdings in ein extremes Abenteuer aufbrichst, solltest du dich ernsthaft fragen, ob du wirklich genau weißt, wie du im Ernstfall helfen kannst. Falls du diese Frage mit einem „Nein“ beantwortest, dann melde dich vor deiner Abreise zum nächsten Erste-Hilfe-Kurs in deiner Nähe an.

Medizinische Reisevorbereitung

In deinen Rucksack gehört außerdem immer eine gut ausgestattete Reiseapotheke. Neben Medikamenten, die du regelmäßig einnehmen musst, gehört die folgende Grundausstattung bei Abenteuern in der Wildnis auf jeden Fall in deinen Medizinschrank für unterwegs:

– Schmerzmittel
– Medikamente gegen Magen-Darm-Beschwerden und Durchfall
– Wund und Heilsalbe
– Schmerzsalbe
– Desinfektionsmittel
– Fieberthermometer
– Antiallergikum
– Verbandszeug (Pflaster, Wundkompressen, Mullbinden, Pinzette, Schere und kleines Skalpell)
– Sonnencreme
– Insekten-Repellent und Salbe gegen Mückenstiche

Tipp: Für Reisen in gefährdete Gebiete brauchst du eventuell noch Malariatabletten, die vor Ort allerdings oft günstiger sind, als bei uns Deutschland.

Zudem lohnt sich ein Besuch bei deinem Hausarzt, um dein geplantes Abenteuer aus medizinischer Sicht zu besprechen und absegnen zu lassen. Dazu gehören nicht nur die empfohlenen Impfungen, die du auch auf der Webseite des Tropeninstituts findest, sondern auch ein Test deiner körperlichen Fitness.

Versicherungen für den Ernstfall

Egal, ob du nun zu einer Besteigung des Mount Everest, oder zu einem gemütlichen Roadtrip in die USA aufbrichst – eine Reisekrankenversicherung ist immer ein Muss! Schließlich weißt du nie, was passiert. Verschaffe dir rechtzeitig einen Überblick über die verschiedenen Angebote. Vor allem vor extremen Reisen, solltest du checken, dass auch wirklich alle Abenteuer von der Versicherung abgedeckt werden. Sei dabei immer ehrlich, denn wenn du dem Versicherer deinen geplanten Fallschirmsprung verschweigst und du ausgerechnet dabei einen Unfall hast, kann es passieren, dass du auf den gesamten Kosten sitzen bleibst.

Wichtig ist, dass du für die komplette Dauer deiner Reise und außerdem für alle geplanten Reiseländer abgesichert bist. Zwar hast du mit deiner deutschen gesetzlichen und privaten Krankenversicherung einen gewissen Basisschutz innerhalb der EU, aber sobald du für längere Zeit in der Wildnis unterwegs bist, ist eine separate Auslandskrankenversicherung auf jeden Fall sinnvoll!

Viele Anbieter haben unterschiedliche Versicherungspakete, die nur in bestimmten Regionen gelten. So brauchst du für einen Trip durch Europa beispielsweise ein anderes Paket als für eine Weltreise. Das spiegelt sich natürlich auch im Preis wider: Je mehr Länder inklusive sind, desto tiefer musst du in die Tasche greifen. Ein Preisvergleich lohnt sich aber auf jeden Fall, und zwar nicht nur auf Portalen wie check24.de, sondern telefonisch. Denn oft springt bei telefonischer Anfrage noch ein kleiner Extra-Rabatt raus, den du in deiner Reisekasse sicherlich gut gebrauchen kannst!

Neben einer Reisekrankenversicherung solltest du zudem eine Unfallversicherung abschließen. Oft gibt es Kombiangebote, in der beide Versicherungstypen enthalten sind. So musst du nur einen Vertrag unterschreiben, nur einmal bezahlen und im Schadensfall mit nur einer Stelle verhandeln.

Wichtig: Sobald du deine Versicherung abgeschlossen hast, solltest du dir unbedingt die Notfallnummer notieren. Denn im Ernstfall musst du zuallererst diese Nummer anrufen. Am besten legst du sie dafür nicht nur auf einem Blatt Papier zu deinen anderen Reiseunterlagen, sondern speicherst sie auch gleich in deinem Handy ab.

8. Körperliche Fitness ist das A und O!

Ob du nun kilometerlang durch verlassene Wälder wanderst und dabei deine gesamte Ausrüstung in deinem Rucksack auf dem Rücken trägst, einen der höchsten Gipfel der Welt besteigst oder dich mit einem Kajak Strömung aufwärts kämpfst, um deine nächste Etappe zu erreichen, eines ist dabei unverzichtbar: körperliche Fitness!

Schon Monate bevor dein Abenteuer beginnt, solltest du dir einen Trainingsplan zusammenstellen, der darauf ausgelegt ist, nicht nur deine Muskeln aufzubauen, sondern vor allem auch deine Kondition zu trainieren. Das bedeutet, dass Ausdauertraining genauso wichtig ist, wie Gewichte stemmen. Wenn du dir unsicher bist, wie du deinen Körper auf die bevorstehenden Herausforderungen am besten vorbereitest, dann setz dich mit einem Personal Trainer in einem Fitness-Studio in deiner Nähe in Verbindung, um passende Trainingseinheiten zu finden.

Neben den richtigen Sportarten hat auch deine Ernährung einen großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit deines Körpers. Zu viel Zucker und Fertiggerichte machen müde. Deshalb solltest du dich in den Wochen vor deiner Reise und während deines Trips so weit es geht frisch ernähren!

Fit und gesund mit Aspria

Um mich auf all die Abenteuer 2017 vorzubereiten, trainiere auch ich seit Anfang des Jahres regelmäßig im Aspria Hannover. Neben Laufbändern und einer Vielzahl an Trainingsgeräten, bietet dieser Sportclub eine tolle Auswahl an Kursen von Yoga und Cycling, über Ausdauertraining bis hin zum Kurs Bodypump, der den ganzen Körper kräftigt. Das Coole ist zudem, dass hier auch noch ein Wellness-Bereich mit Saunen und Dampfbädern angeschlossen ist, der neben der körperlichen Anstrengung für die nötige Entspannung sorgt. So kann ich mich nicht nur physisch, sondern auch mental perfekt auf die kommenden Abenteuer vorbereiten!

Line und ich gehen hier mehrmals die Woche hin und sind von der Atmosphäre und Ausstattung des Sportclubs echt begeistert. Und das Beste: Aspria Hannover befindet sich direkt am riesigen Maschsee – beim Training und von der Panoramasauna aus schauen wir also immer ins Grüne!

Tipp: Solltest du in Hamburg oder Berlin wohnen, hast du ebenfalls das Glück, einen Aspria Sportclub in deiner Nähe zu haben. Ich kann dir Aspria jedenfalls nur empfehlen!

Gute Vorbereitung ist ein Muss für geniale Abenteuer!

Je extremer und krasser dein geplantes Abenteuer ist, desto wichtiger ist die richtige Vorbereitung. Bei der Planung ist Zeit ein ganz wichtiger Faktor, denn nur, wenn du ausreichend davon hast, kannst du dich wirklich gut und ohne Stress vorbereiten.

Nimm dir am besten mehrere Monate, um dich nach der Routenplanung genau über die Bestimmungen und Zustände in deinem Reiseland zu informieren, dir die entsprechende Ausrüstung zu besorgen und dich körperlich sowie medizinisch auf deine nächste Herausforderung vorzubereiten. Diese lange Vorlaufszeit mag im ersten Moment lästig sein, gehört aber einfach dazu. Und für mich ist die Vorbereitung auf ein richtig geiles Abenteuer fast genauso spannend, wie der Trip selbst!

Welche krassen Abenteuer stehen bei dir als nächstes an und wann startest du mit den Vorbereitungen?

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2 Kommentare zu „So bereitest du dich richtig auf dein nächstes großes Abenteuer vor!

  1. Laura on

    Wow! Gut, dass dieser ausführliche Post gleich Anfang des Jahres kommt. Da gibt es nämlich tatsächlich noch einiges zu tun, und das muss rechtzeitig geschehen. Danke! Man darf aber bei der ganzen Planerei nicht vergessen, dass meistens einiges anders kommt als gedacht – entsprechend flexibel sollte man schon sein.

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