Irland
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Das sind die 5 schönsten Routen für eine Irland Rundreise!

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Letztes Update: 12. Juli 2020

Dein Straßenabenteuer in Irland!

Du trittst an den Rand der Klippen, die von der untergehenden Sonne in ein goldenes Licht getaucht werden. Mit einem lauten Rauschen krachen die Wellen des Atlantiks mehr als 200 Meter unter dir gegen die Felsen der Cliffs of Moher an der irischen Westküste. Die salzige Seeluft dringt in deine Lungen und sorgt für ein vertrautes Kribbeln, das den Durst nach Abenteuern und Freiheit in dir weckt!

Dieser Durst wird während deiner Irland Rundreise auf jedem Streckenkilometer gestillt. Keine Ecke der kleinen Insel im Nordatlantik gleicht der anderen. Jenseits der spektakulären Küstenlandschaften, die beim Wandern, Klettern, Whale Watching und Wellenreiten für Nervenkitzel sorgen, wartet die wilde Natur in den Nationalparks mit ihren Bergen, Seen und sanften grünen Hügeln auf dich, die du zu Fuß oder mit dem Kajak entdeckst!

In diesem Beitrag erfährst du alles, was du über Irland wissen musst, um hier ein unvergessliches Abenteuer zu erleben! Neben fünf coolen Streckenvorschlägen für deine Irland Rundreise mit dem Auto zeigen wir dir die abenteuerlichsten Aktivitäten und die coolsten Unterkünfte entlang der jeweiligen Roadtrip-Route.

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Sebastian Canaves - Reise
Sebastian Canaves
30. April 2020
Sebastian und Line waren bereits mehrmals in Irland und lieben das grüne Land!

Diese Highlights kannst du bei deiner Rundreise durch Irland erleben!

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Die 5 schönsten Strecken für deine Irland Rundreise

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Goleen Harbour Eco Unterkunft, Erfahrungen und Bauernhof - Goleen

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Streckendetails für die 5 schönsten Irland Rundreisen

1. Strecke: Dublin und der Osten

Ein Trip von Dublin durch das Boyne Valley im Osten Irlands ist wie eine kleine Zeitreise. Deine Route führt dich über die endlos grünen Hügel, vorbei an einer der ältesten Grabanlagen der Welt sowie den Überresten des einst einflussreichsten Ortes der Insel und den Ruinen der seinerzeit größten Normannenburg Europas. In den kleinen Ortschaften hast du unterwegs zudem die Gelegenheit, am Tresen gemütlicher Pubs ins irische Lebensgefühl abzutauchen! Das Beste: Die Entfernungen sind kurz, sodass diese Route perfekt für eine spontane Irland Rundreise übers Wochenende geeignet ist!

Dauer

2-3 Tage

Kilometer

ca. 200

Etappen

Beste Jahreszeit

Mai – September

Etappendetails

  • Etappe
    Kilometer
    Fahrzeit
  • 1. Dublin - Newgrang
    50
    01:00
  • 2. Newgrange - Kells
    56
    00:55
  • 3. Kells - Dublin
    77
    01:25

Tom Blake House in Kells:

Gemütliche und geräumige Zimmer, leckeres Frühstück und perfekte Lage.

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1. Etappe: Dublin – Newgrang

Dauer

01:00 Stunde

Kilometer

ca. 50

Die Hauptstadt Dublin wird oft als ein großes Dorf bezeichnet, was an dem gechillten und freundli-chen Vibe liegt, der hier herrscht. Allerdings kann Dublin in Sachen Kultur, Kunst und Abenteuern mit anderen europäischen Hauptstädten mithalten. 

Neben einem Besuch in einem der vielen traditionel-len Pubs inklusive Live-Musik im quirligen Viertel Temple Bar und einem Spaziergang durch den be-eindruckenden Phoenix Park, darf eine Stadtführung im Kajak entlang der Liffey nicht fehlen. Im kostenlosen Nationalmuseum lernst du zudem einiges über das Land, seine Leute und ihre bewegen-de Geschichte.

Von hier aus geht es etwa 50 Kilometer in den Norden nach Newgrange. Das keltische Hügelgrab stammt schätzungsweise aus dem Jahr 3.150 vor Christus und ist damit eine der ältesten Grabanlagen der Welt! Im Inneren des unscheinbaren grünen Hügels befinden sich verschiedene Gänge und Kammern. 

Das eigentliche Highlight ist allerdings die Ausrichtung der unterirdischen Korridore, die dafür sorgt, dass der gesamte Gang inklusive der am Ende liegenden Hauptkammer vom Licht der aufgehen-den Sonne während der Wintersonnenwende erleuchtet wird – ein magischer Anblick!

Coole Unterkünfte in Dublin

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Aktivitäten in Dublin

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Highlight

Du willst länger in Dublin bleiben? Hier findest du unseren ausführlichen Dublin Beitrag!

Blogbeitrag
Reiseinspiration
Sehenswürdigkeiten in Dublin, die uns fasziniert haben und du nicht verpassen solltest!

2. Etappe: Newgrange nach Kells

Dauer

00:55 Stunden

Kilometer

ca. 56

Nur 26 Kilometer weiter erreichst du den ehemals einflussreichsten Ort der Insel: Hill of Tara. Wo du heute Grundmauern, Erdwälle und stehende Steine findest, saßen einst die Hochkönige Irlands auf dem Thron.

Die Anlage wurde schon von keltischen Druiden für Rituale genutzt und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zur Hauptstadt Irlands. Wenn du keine Lust hast, den Eintrittspreis zu bezahlen oder dir die Gegend mit anderen Reisenden zu teilen, lohnt sich die kurze Rundwanderung Tara Slí na Sláinte.

Nur wenige Kilometer nördlich erreichst du die kleine Ortschaft Kells, die in der Geschichte Irlands eine große Bedeutung hat. Immerhin war der Ort einst das intellektuelle Zentrum der Insel. Die hier ansässigen Mönche haben ihr religiöses Wissen nicht nur geteilt, sondern zudem aufgeschrieben.

Das „Book of Kells“ aus dem Jahr 800 wurde in der Kells Abbey fertiggestellt und ist heute im Trinity College in Dublin ausgestellt. In dem kleinen Städtchen wandelst du in den Ruinen des Klosters und in der Anlage des gewaltigen Rundturms auf den Spuren der Vergangenheit. Zudem lohnt sich ein Abstecher zur keltischen Grabanlage der Loughcrew Cairns, die du hier völlig umsonst und ohne Menschenmengen besichtigst.

Die besten Unterkünfte in Kells und Hill of Tara

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Das gibt es in Kells und Umgebung zu erleben!

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3. Etappe: Kells nach Dublin

Dauer

01:25 Stunden

Kilometer

ca. 77

Bevor es zurück in die Hauptstadt geht, steht ein Zwischenstopp in der kleinen Stadt Trim an. Hier findest du die Überreste der einst größten Normannenburg in Europa. Besonders in den Sommermo-naten gehst du den meisten Besuchern aus dem Weg, wenn du früh morgens startest. So hast du am Nachmittag noch Zeit für eine Runde Rafting auf dem Fluss Boyne. Außerdem darf mindestens ein erfrischendes Pint im traditionellen Pub James Griffin’s auf der Trim High Street nicht fehlen!

Zurück in der Hauptstadt geht es nicht sofort Richtung Flughafen, sondern noch ein letztes Mal in die Dubliner Innenstadt! Hier gibt es den besten Kaffee im Kaph. Bei den Klängen angesagter irischer Live-Musik lässt du deinen Irland Kurztrip im Pub Whelan’s ausklingen und kannst es garantiert schon dabei nicht erwarten, bis du die grüne Insel wiedersiehst!

Die besten Unterkünfte in Kells und Hill of Tara

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2. Strecke: Eine Woche durch den Südwesten Irlands

Einsame Strände, spektakuläre Küsten und menschenleere Landzungen – das erwartet dich auf deiner Irland Rundreise im Südwesten. 

Von Cork, der heimlichen Hauptstadt der Insel, geht es über abgelegene Halbinseln, auf denen du meistens mehr Schafen als Menschen begegnest, vorbei an kleinen Leuchttürmen und entlang der felsigen Küste bis in die Grafschaft Kerry. 

Hier führt dich die legendäre Straße Ring of Kerry einmal um die beeindruckende Iveragh-Halbinsel herum und in ei-nen der bekanntesten Nationalparks Irlands nach Killarney!

Dauer

1 Woche

Kilometer

ca. 600

Etappen

5

Beste Jahreszeit

Mai – September

Etappendetails

  • Etappe
    Kilometer
    Fahrzeit
  • 1. Cork - Baltimore
    106
    02:00
  • 2. Baltimore - Sheep's Head
    63
    01:15
  • 3. Sheep's Head - Kenmare
    176
    03:26
  • 4. Ring of Kerry (Kenmare - Killarney)
    141
    02:30
  • 5. Killarney - Cork
    88
    01:23

1. Etappe: Cork nach Baltimore

Dauer

02:00 Stunden

Kilometer

ca. 106

Cork ist die zweitgrößte Stadt Irlands und dank eines internationalen Flughafens der perfekte Aus-gangsort für deine Irland Rundreise. Nachdem du durch die beeindruckende Halle des English Market gebummelt bist und dir im Mutton Lane Inn ein Pint des in Cork ge-brauten Stouts Murphy’s genehmigt hast, geht es in Richtung Westen!

Auf dem Weg nach Baltimore lohnt es sich, der Hauptstraße fernzubleiben und stattdessen den schmalen kurvigen Küstenstraßen zu folgen. Besonders rund um Kinsale, Glandore und Tragumna wird dich die Aussicht auf den Atlantik und die zerklüftete Küste sprachlos machen. Zudem sind die zahlreichen einsamen Buchten und Stränden, an denen du vorbeikommst immer einen Stopp wert. Richtig cool ist der Inchydoney Beach in der Nähe von Clonakilty, den langen weißen Sandstrand mit seiner von Palmen gesäumten Promenade hast du im Nordatlantik sicher nicht erwartet!

Ein besonderes Highlight wartet in Union Hall: Hier starten die Whale Watching Touren von Cork Whale Watch. Während du einige der Meeressäuger das ganze Jahr über beobachten kannst, stehen die Chancen Orcas oder Buckelwale zu sehen von November bis Januar am besten! Ein Hammer-Gefühl, wenn du diese riesigen Tiere vor dir auf dem Wasser auftauchen siehst!

Im kleinen Fischerort Baltimore schnürst du deine Wanderschuhe und machst dich auf den Weg zu den Klippen, auf denen der gewaltige Signalturm Baltimore Beacon thront. Mit etwas Glück kannst du von hier aus ebenfalls Robben, Wale und Delfine vor der Küste entdecken. Außerdem kommst du von hier mit kleinen Fähren auf die vorgelagerten Inseln Cape Clear und Sherkin Island, die sich mit wilder Einsamkeit und vielen Überbleibseln aus der Vergangenheit besonders im Sommer lohnen! Danach gibt es noch einen superleckeren Baltimore Burger im Restaurant Glebe Gardens, bevor du Kurs auf die nächste Etappe nimmst.

Die gemütlichsten Unterkünfte zwischen Cork und Baltimore

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Die coolsten Abenteuer in Cork und Umgebung

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2. Etappe: Baltimore nach Sheep’s Head

Dauer

01:15 Stunden

Kilometer

ca. 63

Von Baltimore lohnt sich ein kurzer Umweg zu Lough Hyen, dem einzigen Salzwassersee des Landes. Falls du etwas mehr Zeit hast, solltest du dir in der Umgebung eine Unterkunft suchen und den See während einer nächtlichen Kajaktour erkunden. Tagsüber geht es auf den Gipfel eines kleinen Hügels im angrenzenden Knockomagh Wood, von wo aus du eine geniale Aussicht auf den Lough, die Küste und das Meer hast! Zurück auf der Straße heißt dein nächster Stopp: Ballydehob!

In der kleinen bunten Ortschaft gehört der leckere Brunch im Budds weit oben auf deine Liste, bevor du den Ort und die wilde Landschaft in seiner Umgebung auf Teilen des Fastnet Trails erkundest. An der Küste entlang geht es Schull, Toormore und den genialen Sandstrand von Barley Cove bis ans Ende der Halbinsel zum Mizen Head Leuchtturm, der das südwestliche Ende Irlands markiert.

Der Leuchtturm selbst steht auf einer Klippe, die du über eine schmale Brücke erreichst. Mit etwas Glück kannst du dabei Robben auf den Felsen vor der Küste beobachten. Vom Parkplatz des Mizen Head Besucherzentrums lohnt sich die Wanderung hinauf auf die Klippen zu den Ruinen einer Burg am Three Castle Head!

Auf der nächsten Halbinsel geht es in die ursprüngliche Landschaft von Sheep`s Head. Am Ende der Landzunge startet an einem kleinen Parkplatz ein schmaler Wanderweg zu einem einsamen weißen Leuchtturm, der sich hier an den Rand der Klippen schmiegt. Auf dem Weg begegnet dir Irland mit seiner wilden Seite und jeder Menge Schafen! Die Aussicht auf die umliegende Küstenlandschaft ist dabei der absolute Wahnsinn!

Goleen Harbour Eco Cabin, Goleen

Die Eco Cabin steht mitten in der Natur und sorgt mit ihrer minimalistischen und dennoch gemütlichen Einrichtung dafür, dass du dich wohlfühlst. Die Lage ist perfekt um die Mizen Head Halbinsel zu erkunden!

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3. Etappe: Sheep’s Head nach Kenmare

Dauer

03:30 Stunden

Kilometer

ca. 176

Sobald du Sheep’s Head hinter dir gelassen hast, geht es weiter nach Bantry. Die kleine Stadt direkt am Meer ist bekannt für ihren bunten Markt, der hier jeden Freitag auf dem Platzen gegenüber des Hafens stattfindet und auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Zudem steht ein Abstecher in das über 300 Jahre alte Herrenhaus Bantry House inklusive der beeindruckenden Gärten auf deiner Liste!

Weiter im Norden lohnt sich bei Glengarriff ein Abstecher in die Caha Mountains um dir den Gebirgssee Barley Lake beim Wandern anzusehen. Die Landschaft rund um den See ist der Wahnsinn, hier hast du das Gefühl, du bist am Ende der Welt angekommen! Gleich um die Ecke startet der Ring of Beara.

Zwar ist die schmale Küstenstraße rund um die Beara Halbinsel als die kleine Schwester des Ring of Kerry bekannt, wird dadurch allerdings auch weniger besucht – das bedeutet: Die menschenleeren Buchten, genialen Ausblicke und schroffen Küstenlandschaften hast du hier fast für dich alleine! Besonder genial ist der Lambs Head am Ende der Landzunge.

Von dort geht es auf Dursey Island! Um auf die kleine Insel zu gelangen, musst du allerdings diesmal kein Boot nehmen, sondern setzt dich in eine Gondel. Die Insel wird durch Irlands einzige Seilbahn mit dem Festland verbunden. Mit einer Gondel über den Atlantik zu schweben ist ein skurriles und gleichzeitig endcooles Erlebnis. Wieder zurück auf dem Festland geht es weiter in Richtung Kenmare!  

The Turf Guesthouse, Castletown-Bearhaven

Hier erwartet dich ein uriges Cottage mit stylischer Einrichtung in genialer Lage. Der perfekte Standpunkt, um die komplette Beara Halbinsel zu entdecken!

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4. Etappe: Kenmare nach Killarney (Ring of Kerry)

Dauer

02:28 Stunden

Kilometer

ca. 141

Auf der nächsten Halbinsel wartet der Ring of Kerry auf dich! Die Panoramastraße ist sicherlich die bekannteste Reiseroute in Irland und selbst wenn das bedeutet, dass du dir die 141 grandiosen Küstenkilometer mit jeder Menge anderer Menschen teilst, gehört sie im Südwesten Irlands unbedingt auf deinen Plan! Der Grund dafür ist die unglaubliche Landschaft, die dich hier sicherlich alle paar Sekunden aufs Neue zum Staunen bringt!

Du startest in Kenmare und folgst der engen Küstenstraße in Richtung Westen. Besonders rund um die Ortschaft Sneem lohnt sich ein Zwischenstopp, um dir das zerfletterte Ufer der Kenmare Bay bei einem Spaziergang genauer anzusehen. Die vielen keinen Inseln und Felsen im Meer geben insbesondere bei Sonnenuntergang ein geniales Bild ab! Gleich um die Ecke hast du am Killeen Beach und Castlecove Beach Gelegenheit zum Chillen, bevor es mit einem kleinen Boot von Portmagee auf die Insel Skellig Michael geht.

Die größere der beiden Skellig Islands steht unter dem Schutz der UNESCO, weshalb die tägliche Besucherzahl streng limitiert ist – deine Tour solltest du daher unbedingt im Voraus buchen! Auf der kleinen felsigen Insel erkundest du die beeindruckend gut erhaltenen Überreste einer Klosteranlage aus dem 7. Jahrhundert. Falls du zwischen April und August unterwegs bist, kannst du dabei sogar die süßen Papageientaucher mit ihren bunten Schnäbeln beim Nisten beobachten! Sobald du wieder festen Boden unter den Füßen hast folgst du der Straße weiter an der Küste der Iveragh-Halbinsel entlang.

Dein letzter Stopp liegt in Killarney. In der quirligen kleinen Stadt ist besonders in den Sommermonaten immer etwas los. Das liegt größtenteils an dem Killarney Nationalpark, der sich vor den Tor des Ortes befindet. Hier lohnt sich insbesondere eine Wanderung durch das Black Valley und der Weg auf den 535 Meter hohen Gipfel des Torc Mountain. Von hier kannst du den gesamten Nationalpark und einen Großteil der Halbinsel überblicken – der Wahnsinn! Fall du noch mehr Ausblick willst, gehört die Besteigung des Carrauntoohil auf den Plan, der mit 1.039 Metern der höchste Berg Irlands ist!

Nachdem du anschließen die 88 Kilometer der fünften und letzten Etappe hinter dich gebracht hast, geht deine Irland Rundreise in Cork wieder zu Ende!  

Empfehlenswerte Unterkünfte auf deiner Etappe

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Die genialsten Abenteuer auf dem Ring of Kerry

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3. Strecke: 10 Tage – Nordirland & Donegal

Du willst Irland von seiner wildesten Seite kennenlernen? In Nordirland und der benachbarten irischen Grafschaft Donegal ist die Naturgewalt des Atlantiks allgegenwärtig. 

Von zerklüfteten Küsten in Ballintoy und dem skurrilen Naturschauspiel am Giant’s Causeway in Nordirland, über das nördliche Ende Irlands bis hin zu den 600 Meter hohen Seeklippen von Slieve League und jeder Menge irischer Gemütlichkeit, erwartet dich auf dieser Irland Rundreise alles, was du dir von der grünen Insel wünschen kannst!

Dauer

10-12 Tage

Kilometer

ca. 760

Etappen

6

Beste Jahreszeit

Mai – September

Etappendetails

  • Etappe
    Kilometer
    Fahrzeit
  • 1. Belfast - Portrush
    119
    01:50
  • 2. Portrush - Donegal (City)
    156
    02:30
  • 3. Donegal - Falcarragh
    132
    02:45
  • 4. Falcarragh - Malin Head
    183
    03:20
  • 5. Malin Head - Belfast
    167
    02:30

1. Etappe: Belfast – Portrush

Dauer

01:50 Stunden

Kilometer

ca. 119

Los geht‘s in der nordirischen Hauptstadt Belfast in Richtung Norden. Bevor du dich ins Auto setzt und deine Irland Rundreise startest, gehört in der Stadt selbst zumindest ein Rundgang durch den Titanic Quarter auf deine Liste! Hier wandelst du auf den Spuren des Ozeanriesens und entdeckst nicht nur das Trockendeck, in dem er gebaut wurde, sondern erfährst im interaktiven Museum Titanic Experience Belfast viele spannende Details rund um die tragische Geschichte des Luxusschiffs! Allerdings spürst du den Puls der Stadt nirgendwo so, wie bei einem Besuch des St. George‘s Markts oder während eines abendlichen Pub Crawls.

Sobald du an der Küste im Norden angekommen bist, warten zwischen den Ortschaften Ballycatle und Portrush einige landschaftliche Highlights auf dich. Zunächst steht eine Überfahrt von Ballycastle auf die kleine Insel Rathlin an, deren wilde Landschaft du auf einer gemütlichen Wanderung erkundest. Gleich um die Ecke liegt der kleine Hafen in Ballintoy mit seinen vorgelagerten Inseln und Felsen. Besonder bei Sonnenuntergang sorgt der Anblick der Bucht für Gänsehaut. Mehr Nervenkitzel holst du dir beim Coasteering entlang der felsigen Küste!

Nur wenige Kilometer weiter lohnt sich ein Abstecher zur schmalen Carrick-a-Rede Hängebrücke, bevor es weiter zum Giant‘s Causeway geht. Die sechseckigen Basaltsäulen, die hier aus dem Atlantik ragen, geben insbesondere bei Sonnenaufgang ein faszinierendes Bild ab! Laut einer irischen Legende wurden die Säulen von einem Riesen errichtet, der seinen Widersacher auf der schottischen Insel Staffa angreifen wollte. Tatsächlich gibt es auch in Staffa einen ähnlichen Pfad aus den skurrilen sechseckigen Basaltsäulen. Auf deinem Weg nach Portrush erkundest du noch die Ruinen des Dunluce Castle, die hier am Rande einer Klippe über dem Meer thronen!  

Die besten Unterkünfte in Belfast und der Nordküste

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Geniale Abenteuer in Belfast und Nordirland

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2. Etappe: Portrush nach Donegal 

Dauer

02:30 Stunden

Kilometer

ca. 156

Bevor du die Cause Coast hinter dir lässt und dich in Richtung Westen verabschiedest, geht es in der Nähe von Castlerock an den Klippenrand zum Mussenden Tempel. Das kleine Runde Gebäude wurde Ende des 18. Jahrhunderts als Bibliothek erbaut und steht dank der gewaltigen Kraft der Wellen mittlerweile direkt an der Kante der Klippe. Besonders an einem nebligen Tag ist die Stimmung hier oben der Wahnsinn! 

Falls du etwas mehr Zeit hast machst du dich über den angrenzenden Sandstrand auf den Weg bis zum Magilligan Point. An der Landspitze angekommen kannst du übers Wasser das Ufer der Republik Irland sehen!

Die Straße führt dich nun weiter an der Küste entlang bis nach Londonderry, die zweitgrößte Stadt Nordirlands. Gleichzeitig ist die Grenzstadt ein Ort, an dem die Vergangenheit des Landes, insbesondere im Bezug auf den Nordirlandkonflikt so spürbar ist, wie an keinem anderen Ort. 

Ein Besuch im Museum des freien Derry solltest du dir nicht entgehen lassen! Außerdem lohnt sich ein Stadtbummel entlang der alten Stadtmauer und durch das belebte Zentrum von Derry, wie die Stadt von vielen Einheimischen genannt wird.

Nachdem du die Grenze in die Republik Irland überquert hast, folgst du der Straße in Richtung Donegal Town. Dabei kommst du am Naturschutzgebiet Barnesmore Bog vorbei, wo du das Gaspedal unbedingt gegen deine Wanderschuhe tauschen solltest. Ein kleiner Pfad, der teilweise in einen Boardwalk übergeht, führt dich direkt in die Einsamkeit des Moores, wo dich die Natur mit ihrer wilden Schönheit umhaut! 

Hier gehört ein Besuch im Donegal Castle genauso dazu wie ein gemütlicher Spaziergang entlang des endlosen Strands von Murvagh!

Shipquay Boutique Hotel, Londonderry

Schon von außen versprüht das Shipquay eine moderne und stylishe Atmosphäre, die sich wie ein roter Faden durch die Bar, das Restaurant und die geräumigen Zimmer des Hotels zieht!

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3. Etappe: Donegal Town nach Falcarragh

Dauer

02:45 Stunden

Kilometer

ca. 132

Von Donegal Town schlängelt sich die Straße weiter an der Küste entlang bis in den kleinen Ort Teelin. Der Ort selbst ist eher unscheinbar, allerdings wartet gleich um die Ecke eines der absoluten Highlights deiner Irland Rundreise durch den Norden: Die Klippen von Slieve League! Mit einer Höhe von bis zu 600 Meter gehören sie zu den höchsten Seeklippen Europas. Sobald du die gigantische Felswand von Weitem aus dem Atlantik ragen siehst, ist Gänsehaut vorprogrammiert!

Am besten parkst du dein Auto auf dem Trailhead Parkplatz am Ende der Slieve League Road und machst dich zu Fuß auf den Weg zu den Klippen. Für den ultimativen Adrenalinkick folgst du dem schmalen Trampelpfad bis auf den Gradwanderweg, der dich auf mehreren Hundert Metern direkt am Abgrund entlang führt. Da der Weg teilweise nur 60 Zentimeter breit ist, wird auch „One Man’s Path“ genannt, denn nebeneinander laufen ist nicht! Für deine eigene Sicherheit solltest du außerdem nur bei gutem Wetter aufbrechen.

Sobald du deine Abenteuersucht ausreichend gestillt hast geht es für dich über Bergpässe, vorbei an einsamen Schafherden weiter in den Norden. Im Glenveagh-Nationalpark lohnt sich eine Wanderung durch die Wildnis, die das Zuhause der ältesten Rotwildherde und einer der wenigen Steinadlerfamilien des Landes ist!  

Bester Sonnenuntergang Irlands

Zurück an der Küste ist das Bloody Foreland rund um Gweedore einer der genialsten Orte, um den Sonnenuntergang zu beobachten! Wenn sich die Landschaft orangerot färbt, weißt du auch, woher der Name kommt!

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Am Ende deines Etappenziels in Falcarragh warte noch der mit Abstand schönste Strand der Grafschaft Donegal auf dich: Tramore Beach! Hier gilt: Auto abstellen, Schuhe ausziehen, den Sand unter deinen Füßen spüren und deinem Alltag zusehen, wie er sich in Luft auflöst!

4. Etappe: Falcarragh nach Malin Head

Dauer

03:20 Stunden

Kilometer

ca. 183

Nun lässt du Falcarragh und die benachbarte Landzunge an der Sheephaven Bay hinter dir und folgst der Küstenstraße bis nach Carrickart. Von hier nimmst du kleine Landstraße R248 in Richtung Norden bis du am Ende der Halbinsel in Melmore an einen kleinen Campingplatz kommst. Dort stellst du dein Auto ab und folgst einem Trampelpfad über die Felder in den Westen. Hier wartet in einer einsamen und abgelegenen Bucht der Murder Hole Beach auf dich, der seinen von einem mystischen Kampf zweier Riesen erhielt!

Deine Route führt dich wieder zurück nach Carrickart. Von dort geht es über die Harry Blaney Bridge auf die Fanad Halbinsel. Nach einem kurzen Abstecher zu dem weitläufigen Sandstrand an der Ballyhiernan Bay, wo du dich entweder mit dem Surfboard in die Wellen schmeißt oder im Sand chillst, lautet dein nächster Halt: Fanad Head Lighthouse!

Der kleine weiße Leuchtturm thront hie am Ende der Landzunge seit über 200 Jahren auf den Klippen in absoluter Einsamkeit. In den ehemaligen Cottages der Leuchtturmwärter kannst du sogar übernachten, eine Nacht an die du dich sicherlich lange zurückerinnern wirst! Südlich des Leuchtturms kommst du in der Nähe von Doagh Beg am Great Pollet Arch vorbei, das Felstor vor der Küste mitten im Atlantik ist ein genialer Anblick, bevor du die nächste und gleichzeitig letzte Halbinsel der Grafschaft ansteuerst.

Hier wartet zum Abschluss Malin Head auf dich: Der nördlichste Punkt des irischen Festlands, den du dir am besten bei Sonnenuntergang ansiehst! Gleich um die Ecke lohnt sich zudem ein Zwischenstopp bei Malin Well, wo dich die vielen Felsnadeln, die hier aus dem Atlantik ragen garantiert zum Staunen bringen werden, bevor du über den Inishown Head zurück nach Londonderry fährst und von dort Kurs auf Belfast nimmst, wo dein Roadtrip durch den Norden der grünen Insel zu Ende geht! 

Fanad Head Lighthouse

Eines der coolsten Unterkünfte in Irland. Das Fanad Head Lighthouse mit gigantischem Blick auf den Atlantik!

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4. Strecke: Straßenabenteuer entlang der Küste Westirlands

Vom Wind und Atlantik zerklüftete Küstenabschnitte, 214 Meter hohe Klippen, die senkrecht in den Atlantik fallen, und das Gefühl purer Freiheit, sind die drei Dinge, die deinen Trip in den Westen der grünen Insel ausmachen! 

Beim Coasteering gehst du in Kilrush mit der felsigen Küste auf Tuchfühlung, während du dir die steilen Cliffs of Moher auf sicherem Boden ansiehst. Absolutes Highlight ist die Kalksteinwüste des Burren, wo sich dir Irland von einer komplett anderen Seite präsentiert!

Dauer

12-14 Tage

Kilometer

ca. 950

Etappen

6

Beste Jahreszeit

Mai – September

Etappendetails

  • Etappe
    Kilometer
    Fahrzeit
  • 1. Dublin - Limerick
    203
    02:30
  • 2. Limerick - Lahinch
    133
    02:00
  • 3. Lahinch - Galway
    100
    02:30
  • 4. Galway - Westport
    143
    02:30
  • 5. Westport - Sligo
    166
    02:30
  • 6. Sligo - Dublin
    207
    02:40

1. Etappe: Dublin – Limerick

Dauer

02:30 Stunden

Kilometer

ca. 203

Nachdem du in Dublin angekommen bist, solltest du dir zunächst etwas zeit nehmen, um die Hauptstadt der Insel zu erkunden. Schon während eines Spaziergangs durch die Innenstadt wird dich die Stadt mit dem Vibe eines kleinen Dorfes in ihren Bann ziehen, bevor es über die Autobahn weiter nach Limerick.

Maut in Irland

Am besten hast du für die Mautstellen auf der Autobahn etwas Kleingeld dabei!

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In Limerick erreichst du die drittgrößte Stadt des Landes und sicherlich auch einer der sehenswertesten. Neben einem Stadtspaziergang, der dich durch die alten Gassen und am King John’s Castle vorbeiführt, solltest du dir hier einen Kaffee im Canteen auf keinen Fall entgehen lassen! Falls du an einem Samstag in der Stadt bist, gehört der Milk Market auf deine Liste. Dabei futterst du dich einmal quer durch alles, was Irland kulinarisch zu bieten hat!

Ein wenig abenteuerlich geht es auf einer Kajaktour durch Limerick zu! Dabei erlebst du die Stadt nicht nur vom Wasser aus, sondern kannst zudem nachts auf dem Shannon und dem River Abbey umherpaddeln! Etwas außerhalb im Norden der Stadt geht es in den Bunratty Folk Park rund um das Bunratty Castle. In dem Freiluftmuseum tauchst du in ein Irland aus längst vergangenen Tagen ein!

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Empfehlenswerte Unterkünfte in Limerick

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2. Etappe: Limerick nach Lahinch

Dauer

02:00 Stunden

Kilometer

ca. 133

Vorbei am Shannon Airport und der Ortschaft Ennis geht es an der Küste entlang weiter bis nach Kilrush. Falls du etwas mehr Zeit hast, lohnt sich ein kurzer Ausflug auf die mittlerweile unbewohnten Insel Scattery Island, auf der du jede Menge Spuren der einstigen Bewohner findest und die Einsamkeit genießt, bevor es wieder aufs Festland geht.

Auf der nächsten Halbinsel lohnt es sich, den kleinen Straßen zu folgen, auf denen Gras in der Mitte wächst. Dadurch findest du viele kleine versteckte Buchten und Aussichtspunkte. Die Spitze der Landzunge wird am Loop Head von einem Leuchtturm markiert, den du dir in den Sommermonaten sogar von innen ansehen kannst! Nur wenige Kilometer weiter kommst du an die Klippen von Kilkee, wo sich eine Wanderung entlang des Klippenweges lohnt. Etwas wilder geht es an dem felsigen Küstenabschnitt beim Coasteering zu!

Die schmale Küstenstraße, die ein kleiner Teil des gigantische Wild Atlantic Way ist, führt dich über Spanish Point und Milltown Malbay weiter bis nach Lahinch. Sobald du in dem Küstenort ankommst, spürst du sofort den gechillten Vibe. Immerhin ist Lahinch ein echter Surfer Hotspot. Ein kleiner Bummel durch die vielen Surfershops gehört genauso dazu wie eine Runde Surfen in den genialen Wellen am Strand. Nachdem du dich mit einem Board in die Wellen gestürzt hast, stillst du deine Koffeinsucht im Dodi mit dem besten Kaffee der Gegend.  

Supermodernes Haus am Meer, Lahinch

Dieses AirBnB ist ein echtes Schmuckstück! Die moderne Ausstattung bietet allen erdenklichen Komfort, das Highlight sind allerdings die Fensterfronten und der Blick aufs Meer!

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3. Etappe: Lahinch nach Galway

Dauer

02:20 Stunden

Kilometer

ca. 98

Es geht weiter Richtung Doolin: Auf dem Weg in das kleine Fischerdorf kommst du direkt an einem der bekanntesten Naturschauplätze der grünen Insel vorbei: die Cliffs of Moher. Um den Menschenmengen am offiziellen Besucherzentrum der über 200 Meter hohen Steilklippen aus dem Weg zu gehen, legst du deinen Besuch am besten auf kurz vor Sonnenuntergang. Abends kommen hier keine Reisebusse mehr an und du musst dir den genialen Anblick der Klippen im Licht der untergehenden Sonne nur mit wenigen Leuten teilen!

Wenn du etwas mehr Zeit, hast du in der Nähe von Liscannor die Möglichkeit die Klippen vom Südende aus zu Fuß zu erkunden. Dafür stellst du dein Fahrzeug an dem kleinen Bauernhof bei Mullaghmore North ab und folgst dem Cliff Walking Trail an den Rand der Klippen! Oder du tauschst dein Auto gegen ein Kajak und erkundest die Klippen vom Wasser aus!

In Doolin angekommen lohnt sich ein Spaziergang hinunter zum kleinen Hafen. Hier fahren täglich mehrere Fähren auf die Aran Islands, eine der ursprünglichsten Inselgruppen Irlands. Falls du genug Zeit hast, lohnt sich der Trip auf eine der drei Inseln! Zudem steht eine Tour durch die Doolin Cave an, her bekommst du einige der längsten Stalaktiten der Welt zu Gesicht! Ein Pint im gemütlichen Pub McDermott’s solltest du dir außerdem nicht entgehen lassen.

Nördlich von Doolin verändert sich die Landschaft plötzlich: Die sanften grünen Hügel werden durch eine karstige Felswüste ersetzt, die du so sicherlich nicht von Irland erwartet hättest. Der Burren besteht aus riesigen Kalksteinblöcken, die von tiefen Furchen durchzogen sind. Noch extremer ist die Küste rund um den Black Head zwischen Fanore und Ballyvaughan, wo die Felsplatten senkrecht in den Atlantik fallen! Jenseits der Straße wird der Burren beim Klettern, Mountainbiking, Wandern oder Caving zu einem genialen Abenteuerspielplatz, bevor du dich auf den Weg nach Galway, die coolste Stadt Irlands machst! 

Hotel Doolin

Der familiäre Vibe des Hotel Doolin sorgt vom ersten Moment dafür, dass du dich in den gemütlichen Zimmern wohlfühlst!

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Nervenkitzel in West Clare

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4. Etappe: Galway nach Westport

Dauer

02:30 Stunden

Kilometer

ca. 143

Von der wohl skurrilsten Landschaft der Insel führt dich die Route in eine der schönsten Städte: Galway! Die offiziell viertgrößte Stadt des Landes erwartet dich insbesondere in ihrem Zentrum mit einem lockeren und gelassenen Vibe, der schon fast an die gechillten Ortschaften am Mittelmeer erinnert. Hier steht ein Bummel durch die Altstadt und entlang der Stalthill Promenade, sowie ein Abstecher ins gemütliche Pub Tigh Neachtain’s auf dem Plan.

Nachdem du das coole Flair der Studenten- und Künstlerstadt erlebt hast, nimmst du Kurs auf Clifden. Die Stadt gilt als Tor zur wilden Landschaft von Connemaras und schon von Weitem siehst du, wie sich die Weite der grünen Hügel verändert. Connemara ist typisch für krumme Steinmauern, die den endlosen grünen Felderteppich in oft sehr kleine Rechtecke und Quadrate teilen – ein skurriler Anblick! In Clifden startet zudem die Sky Road, auf der du die einsame Halbinsel umrundest und dabei sicherlich mehrmals sprachlos auf die spektakuläre Küste starrst!

Gleich um die Ecke geht es im Connemara Nationalpark auf den 442 Meter hohen Diamond Hill, der dich mit seiner spektakulären Aussicht auf die umliegenden Berge, Seen und den Atlantik in der Ferne umhaut! Dabei fällt dein Blick sicherlich auch auf die Kylemore Abbey. Das beeindruckende Kloster aus dem 17. Jahrhundert liegt am Fuß einer Hügelkette, direkt am Ufer eines Sees und ist einen kurzen Zwischenstopp wert, bevor du in der nächsten Ortschaft Westport dein Etappenziel erreichst!  

Hier schläfst du in Connemara

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5. Etappe: Westport nach Sligo

Dauer

02:30 Stunden

Kilometer

ca. 166

Westport ist auf der grünen Insel als eine der saubersten und schönsten Ortschaften bekannt. tatsächlich ist der süße Ortskern einen gemütlichen Bummel wert. Außerdem lohnt sich der Besuch in dem über 200 Jahre alten Herrenhaus Westport House! Den Hausberg Croagh Patrick erkundest du auf einen der vielen Wanderwegen. Auf den 764 Meter hohen Gipfel hat sich der Schutzheilige St. Patrick einst für 40 Tage zum Fasten und Beten verabschiedet und dabei alle Schlangen von der Insel vertrieben, deshalb gilt der Berg auch als der Heilige Berg Irlands!

Als Nächstes geht es wieder auf eine Insel. Diesmal allerdings ohne Boot, denn Achill Island ist bei der Ortschaft Achill über eine Brücke mit dem Festland verbunden. Der Süden der Insel hat mit einigen keltischen Relikten in Sachen Geschichte und Kultur einiges zu bieten, während dich der Norden Achills mit einer besonders wilden Landschaft umhauen wird.

Der einsame Sandstrand Keem Beach, der sich an der abgelegenen Keem Bay zwischen die Klippen schmiegt ist der perfekte Ort um deinen Gedanken nachzuhängen, bevor du dich an den Rind der bis zu 688 Meter hohen Croaghaun Klippen machst! Auf dem Grad der Klippen wartet nicht nur ein grandioser Blick über den Atlantik, sondern jede Menge Nervenkitzel!

Über Bangor Erris geht es weiter nach Ballina. Dabei kommst du an vielen kleineren Naturschutzgebieten und Mooren vorbei, die sich perfekt für eine kurze Wanderung eignen. Besonders cool ist der Ballycroy Nationalpark und der Ederglen Bog am Carrowmore Lake! Nächster Halt und Ende der Etappe ist Sligo. Nach einem Rundgang durch die Küstenstadt darf ein Nachmittag am Strandhill Beach nicht fehlen, wo du entweder surfst, dich aufs SUP-Board schwingst oder einfach nur entspannst, bevor du auf deine letzte Etappe in Richtung Dublin aufbrichst.  

The Glasshouse, Sligo

Schon von Weitem sieht das Glasshouse in Sligo super futuristisch aus. Der gleiche Vibe begegnet dir zudem in den modernen Zimmern, mit maximaler Wohlfühlatmosphäre!

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5. Strecke: Der Wild Atlantic Way – die ultimative Irland Rundreise

2.500 Kilometer pure Freiheit! Der Wild Atlantic Way erstreckt sich entlang der gesamten Westküste Irlands und hält neben vielen bekannten Highlights auch viele versteckte und einsame Orte zum Entdecken für dich bereit! 

Während der ultimativen Irland Rundreise kommst du vom südwestlichsten Stück Land in Mizen Head bis an den nördlichsten Punkt des Festlandes in Malin Head. Dazwischen begegnet dir die Küste mit unberührter Natur, steilen Klippen, wilden Abenteuern und jeder Menge irischer Freundlichkeit!

Dauer

2-3 Wochen

Kilometer

ca. 2.500

Etappen

17

Beste Jahreszeit

Mai – September

Etappendetails

1. Der südliche Wild Atlantic Way

  • Etappe
    Kilometer
    Fahrzeit
  • 1. Kinsale - Skibbereen
    124
    02:40
  • 2. Skibbereen - Bantry
    162
    03:20
  • 3. Bantry - Kenmare
    141
    02:50
  • 4. Kenmare - Dingle
    200
    03:30
  • 5. Dingle - Tralee
    121
    02:40
  • 6. Tralee - Kilrush
    135
    03:06

2. Der westliche Wild Atlantic Way

  • Etappe
    Kilometer
    Fahrzeit
  • 7. Kilrush - Galway
    200
    04:00
  • 8. Galway - Clifden
    163
    03:10
  • 9. Clifden - Westport
    127
    02:47
  • 10. Westport - Bangor Erris
    160
    03:00
  • 11. Bangor Erris - Kilcommon
    150
    02:45
  • 12. Kilcommon - Sligo
    158
    02:50

2. Der nördliche Wild Atlantic Way

  • Etappe
    Kilometer
    Fahrzeit
  • 13. Sligo - Donegal
    98
    01:40
  • 14. Donegal - Dungloe
    132
    03:00
  • 15. Dungloe - Carrickart
    106
    01:56
  • 16. Carrickart - Burt
    100
    02:00
  • 17. Burt - Muff
    178
    03:30

Streckendetails: 1. Der südliche Wild Atlantic Way

Dauer

18:00 Stunden

Kilometer

ca. 800

Das südliche Ende des Wild Atlantic Ways liegt am Küstenort Kinsale in der Grafschaft Cork. Nachdem du dir einen leckeren Fish-Pie im fishy fishy genehmigt hast und an der Uferpromenade entlang spaziert bist, folgst du der schmalen Straße weiter in den Westen! Du lässt die Landzungen des Old Heads und Seven Heads hinter dir und schwingst dich am Inchydoney Beach in Clonakilty auf ein Surfboard, bevor du Richtung Skibbereen weiterfährst.

Hier wartet der Salzwassersee Lough Hyne auf dich, den du nachts mit dem Kajak erkundest. Tagsüber lohnt sich die kurze Wanderung auf den Knockomagh Hill, wo du eine hammermäßige Aussicht über den See und den angrenzenden Atlantik hast! Nach einem Abstecher in das kleine Fischerdorf Baltimore, wo du von einem kleinen Parkplatz aus auf die Klippen wanderst, nimmst du Kurs auf Mizen Head! Am südwestlichsten Ende Irlands wartet ein Leuchtturm inklusive Museum auf dich. Außerdem gehört die Wanderung vom Parkplatz zu den einsamen Ruinen des Three Castle Head am Rande einer steilen Klippe auf deine Liste!  

Nicht verpassen: Gänsehautmoment beim Whale Watching!

In Union Hall geht es mit den Leuten von Cork Whale Watch auf den Atlantik. Dabei bekommst du Wale, Defline und Robben zu Gesicht – der Wahnsinn!

tipp icon

Auf der nächsten Halbinsel folgst du der engen Straße von Durrus aus bis zum Ende der Landzunge, wo du dein Auto abstellst und zu Fuß bis an den Rand der Klippe wanderst. Hier wartet der wohl einsamste Leuchtturm Irlands am Sheep’s Head mit spektakulären Aussichten über die Atlantikküste auf dich! Über Glengarriff und der Einsamkeit des Ring of Beara geht es nach Kenmare, wo du dem Ring of Kerry einmal um die Iveragh-Halbinsel folgst.

Dabei wird dich die beeindruckende Landschaft genauso faszinieren wie die abenteuerlich schmalen Straßen und die frei laufenden Schafe, die regelmäßig für Verkehrschaos sorgen. Ebenfalls auf der Iveragh-Halbinsel geht es auf Irlands höchsten Berg! Der Carrauntoohil gilt mit seinen 1.039 Metern als das Dach der grünen Insel und bringt dich mit dem gigantischen Blick über die Landzunge bis zum Atlantik garantiert zum Staunen! Gleich um die Ecke liegt der Killarney Nationalpark, der zwar offiziell nicht zum Wild Atlantic Way gehört, allerdings einen kleinen Umweg wert ist. Besonders cool ist eine Wanderung durch das einsame Black Valley!

Auf der nächsten Halbinsel entdeckst du das kleine bunte Örtchen Dingle bei einem gemütlichen Bummel. Zudem geht es mit dem Kajak in die Dingle Bay – mit etwas Glück begegnest du dabei dem Delfin Fungi, der sich vor über 30 Jahren hier angesiedelt hat! Nach dem dich der Slea Head Drive insbesondere rund um den Dunmore Head und Dunquin sprachlos gemacht hat, folgst du der Straße weiter in den Norden.

An der Küste entlang geht es von Tralee nach Tarbert, wo du per Fähre nach Killimer übersetzt und in Kilrush das Ende des ersten Drittels des Wild Atlantic Ways erreichst!

Empfehlenswerte Unterkünfte am südlichen Wild Atlantic Way

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Aktivitäten, die wir auf dem südlichen Wild Atlantic Way gemacht haben

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Karte Irland
Highlight

Wir sind den Wild Atlantic Way bereits zwei Mal gefahren. Hier findest du unseren ausführlichen Beitrag über die gesamte Strecke!

Blogbeitrag
Reiseinspiration, Roadtrip
Der Wild Atlantic Way: Einmal Irland rauf und runter!

Streckendetails: 2. Der westliche Wild Atlantic Way

Dauer

18:00 Stunden

Kilometer

ca. 953

  • Etappe
    Kilometer
    Fahrzeit
  • 7. Kilrush - Galway
    200
    04:00
  • 8. Galway - Clifden
    163
    03:10
  • 9. Clifden - Westport
    127
    02:47
  • 10. Westport - Bangor Erris
    160
    03:00
  • 11. Bangor Erris - Kilcommon
    150
    02:45
  • 12. Kilcommon - Sligo
    158
    02:50

In Kilrush checkst du die felsige Küste beim Coasteering aus, bevor du dich in die Wildnis auf der Loop Head Halbinsel verabschiedest. Neben einem weiteren Leuchtturm wartet am Ende der Peninsula eine zerfletterte Klippenlandschaft, die ein hervorragendes Wandergebiet ist!

Über dem Atlantik schlafen

Direkt am Rande der Klipp des Loop Head solltest du dir eine Nacht in dem ehemaligen Leuchtturmwärterhäuschen nicht entgehen lassen!

tipp icon

Vorbei am spektakulären Fesltor bei den Bridges of Ross folgst du deiner Route weiter bis nach Kilkee. Hier hast du die Möglichkeit, dir die Klippen nicht nur von oben aus anzusehen, sondern vom Wasser aus beim Kajaken oder Coasteering mit ihnen auf Tuchfühlung zu gehen! Schon nach wenigen Kilometern weiter befindest du dich auf dem wohl bekanntesten Abschnitt des Wild Atlantic Way, wo gleich mehrere Highlights auf dich warten.

Sobald du Lahinch erreicht hast, leihst du dir ein Surfboard aus und reitest einige der genialsten Wellen der Insel, bevor es weiter an der Küste entlang zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeit in Irland geht: Den Cliffs of Moher! Die über 200 Meter hohen Klippen ragen auf einer Länge von rund 14 Kilometern steil aus dem Atlantik. Wenn du erst kurz vor Sonnenuntergang am Besucherzentrum eintriffst, gehst du nicht nur den größten Menschenmengen aus dem Weg, sondern erlebst die Klippen im Licht der untergehenden Sonne – Gänsehaut pur! Außerdem lohnt sich der Cliffs of Moher Coastal Trail, der dich direkt am Rand der Klippen entlang führt und auf dem du besonders im Süden nur wenigen Menschen begegnest!

Nächster planmäßiger Halt ist das süße Fischerdorf Doolin, wo du dich von der gelassenen Atmosphäre treiben lässt. Falls du mehr Zeit hast buchst du dir eine Überfahrt mit der Fähre von Doolin auf die Aran Islands. Die drei Inseln erwarten dich mit viel Wildnis, Tradition und Einsamkeit und sind besonders im Sommer eine Tagestour wert! Auf dem nächsten Streckenabschnitt nimmst du vorübergehend Abschied von Irlands grünen Feldern und erkundest di skurrile Kalksteinwüste des Burren! Riesige von Rissen durchzogene Felsplatten ziehen sich hier vom Landesinneren bis direkt an die Küste. Besonders cool ist die Gegend rund um Fanore und Black Head. Neben einer Wanderung steht hier zudem ein Caving-Abenteuer in einer der vielen spektakulären Höhlen an, bevor du Kurs auf Galway nimmst!

Die viertgrößte Stadt Irlands zieht dich mit ihrer gelassenen Atmosphäre und dem modernen Künstlervibe sicherlich sofort in ihren Bann. Besonders in der Innenstadt ist dank vieler Straßenmusiker und bunten Märkten immer etwas los, wo du noch einmal Stadtfeeling tankst, bevor du dich in die Einsamkeit Connemaras verabschiedest!

Die Connemara Region gilt als eine der wildesten Gegenden des Landes. Auf deinem Weg nach Clifden werden die Straßen immer enger und kurviger und überall am Straßenrand erstrecken sich die, für die Region typischen schiefen Steinmauern. Etwas außerhalb von Clifden starte die Sky Road! Die Panoramastraße führt dich an einem besonders beeindruckenden Küstenabschnitt entlang. Da die Strecke sehr bergig ist, hast du dabei mehrmals das Gefühl direkt in den Himmel zu fahren – Hammer! Nachdem du den Connemara Nationalpark bei einer Wanderung auf den Diamond Hill erkundet hast, führt dich die Straße weiter nach Westport, wo du den 764 Meter hohen Heiligen Berg Croagh Patrick besteigst! Die Aussicht wird dich dabei umhauen!

Auf der benachbarten Achill Island, die du über eine Brücke erreichst, warte noch ein absolutes Highlight auf dich: die Croaghaun Seeklippen! Die bis zu 688 Meter hohen Klippen im Norden der Insel sind die höchsten Klippen des Landes und erwarten dich auf ihrem Grad mit purem Adrenalin. Über Bangor Erris führt dich der Wild Atlantic Way nach Sligo. Der Weg dorthin ist gesäumt von alten keltischen Überbleibseln, besonders cool ist die Ausgrabungsstätte Céide Fields bei Ballycastle, wo du eine 5.000 Jahre alte keltische Siedlung besichtigst!  

Empfehlenswerte Unterkünfte am westlichen Wild Atlantic Way

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Streckendetails: 3. Der nördliche Wild Atlantic Way

Dauer

13:00 Stunden

Kilometer

ca. 617

  • Etappe
    Kilometer
    Fahrzeit
  • 13. Sligo - Donegal
    98
    01:40
  • 14. Donegal - Dungloe
    132
    03:00
  • 15. Dungloe - Carrickart
    106
    01:56
  • 16. Carrickart - Burt
    100
    02:00
  • 17. Burt - Muff
    178
    03:30

In Sligo gehört eine Wanderung durch die verwunschene Landschaft der Fairy Glen genauso auf deine Liste wie die Besteigung des Knocknarea. Hier auf dem Plateau des Knocknarea warten gleich mehrere Hügelgräber auf dich. Eines soll die sterblichen Überreste der mystischen Königin Maebh beherbergen. Am Strand von Sligo in Strandhill chillst du im Sand oder leihst dir ein Surboard zum Wellenreiten aus, bevor du die Stadt in Richtung Norden verlässt!

Nur wenige Kilometer weiter tauchen die Umrisse des Ben Bulben am Horizont auf. Der einzige Tafelberg des Landes ist ein genialer Anblick. Hier lohnt es sich, dein Auto abzustellen und den Berg zu erwandern – die Aussicht ist der Wahnsinn! Der nächste Streckenabschnitt wartet mit vielen kleinen einsamen Stränden und Buchten auf dich. Insbesondere der Strand von Streedagh ist der perfekte Ort zum Seele baumeln lassen.

Am Mullaghmore Head steht mal wieder Surfen auf dem Programm. Die bis zu 10 Meter hohen Wellen sind allerdings nicht für Anfänger geeignet, dafür warten sich allerdings mit dem ultimativen Adrenalinkick auf dich. Daraufhin verabschiedest du dich in die nördlichste Grafschaft Irlands: Donegal!

In der Nähe des kleinen Ortes Teelin steht das nächste krasse Küstenabenteuer auf deiner Liste: Der One Man‘s Path am Rande der 600 Meter hohen Slieve League Klippen ist teilweise nur 60 Zentimeter breit und steckt voller Nervenkitzel! Hier gilt: Nie nebeneinander laufen und zudem nur bei gutem Wetter aufbrechen!

Nach einem Abstecher in den ursprünglichen Glenveagh-Nationalpark, wo du auf einer Wanderung mit etwas Glück nicht nur der ältesten Rothirschherde in Irland, sondern zudem einem der wenigen Steinadlern begenest geht es auf die Fanad-Halbinsel. Am Ende der beeindruckend ursprünglichen Landzunge wartet mal wieder ein Leuchtturm auf dich. Fanad Head Lighthouse thront seit 200 Jahren auf der einsamen Klippe. In den ehemaligen Leuchtturmwärterhäuschen kannst du eine Nacht direkt über dem wilden Rauschen des Atlantiks verbringen, bevor du auf der nächsten Halbinsel den nördlichsten Punkt des irischen Festlands in Malin Head erreichst.

Foto-Spot!

In Malin Head lohnt es sich, auf den Sonnenuntergang zu warten! Die rot gefärbten Felsen und Klippen vor der Küste geben ein geniales Bild ab!

tipp icon

Auf dem letzten Stück des Wild Atlantic Way steht noch ein Zwischenstopp an der Küste von Malin Well an. Hier besichtigst du eine Höhle an der Küste, in der einst ein Einsiedler gewohnt haben soll. Außerdem ist der Anblick der vielen Felsnadeln und -türme vor der Küste ein gelungener und atemberaubender Abschluss deiner Irland Rundreise, die nur wenige Kilometer weiter in muff zu Ende geht!

Empfehlenswerte Unterkünfte am nördlichen Wild Atlantic Way

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Diese Abenteuer warten auf dem nördlichen Wild Atlantic Way

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Irland Rundreise: Off The Path im Nordatlantik

Egal, ob mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen, ein Roadtrip über die grüne Insel ist immer ein unvergessliches Abenteuer! Dabei erwartet dich Irland mit einer einzigartigen Vielfältigkeit: Von gigantischen, steilen Klippen, die mehrere hundert Meter aus dem Atlantik ragen, über menschenleere Strände, die du beim Surfen, Coasteering oder Whale Watching erkundest, bis hin zur unberührten Wildnis in den Nationalparks sowie dem endlosen Teppich aus grünen Feldern, der dich schon während des Landeanflugs in seinen Bann zieht. 

Eine Irland Rundreise ist eine Erfahrung fürs Leben, ein Trip, der sich für immer einen Platz in deinem Abenteuerherzen sichert!

Wissenswertes für deinen Irland Roadtrip

Ein Roadtrip über die grüne Insel lohnt sich immer! Auf kleinem Raum erwartet dich hier jede Menge Abwechslung in Sachen Landschaft und Abenteuer. Irland ist nur etwa so groß wie das Bundesland Bayern, führt dich allerdings auf kurvenreichen Straßen an einigen der beeindruckendsten Orten Europas vorbei. Unter anderem erwartet dich entlang der Westküste die längste ausgewiesene Küstenstraße der Welt: Der Wild Atlantic Way! Auf der rund 2.500 Kilometer langen Route entdeckst du neben kleinen versteckten Buchten und mystischen keltischen Relikten aus Irlands Vergangenheit endlos lange Strände und einige der höchsten Seeklippen Europas!

Land & Leute

Egal, ob du nur ein langes Wochenende auf der Insel unterwegs bist oder deinen Jahresurlaub dort verbringst: Es wird garantiert nie langweilig! Hinzu kommt, dass sich eine Irland Rundreise dank des milden Klimas zu jeder Jahreszeit lohnt. Während dich im Winter Temperaturen um den Gefrierpunkt erwarten, wird es im Sommer nur selten unangenehm heiß.

Neben den spektakulären Landschaften machen die Einwohner das Land zu einem attraktiven Reiseziel. Die Iren und ihre Kultur sind einzigartig. Der Mittelpunkt des irischen Lebens sind die Pubs, von denen es in jedem Dorf mindestens eines gibt. Bei einem Pint of Guinness lernst du das Volk der humorvollen Geschichtenerzähler, die sich selbst nicht zu ernst nehmen, genauer kennen. Dabei fühlt es sich oft so an, als würdest du von Anfang an dazugehören!

Anreise & Fortbewegung

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, um auf die irische Insel zu kommen: Die Anreise mit dem Flugzeug spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für eine günstige Irland Rundreise. Von vielen deutschen Flughäfen gelangst du mehrmals pro Woche direkt nach Dublin. Die Stadt Cork im Südwesten der Insel sowie der kleine Flughafen in Farranfore in der Grafschaft Kerry und die Flughäfen Shannon und Knock werden ebenfalls direkt angeflogen.

Alternativ kommst du mit der Fähre von Frankreich aus auf die kleine Atlantikinsel. Dafür stehen dir insbesondere in den Sommermonaten mehrere Verbindungen pro Woche zur Verfügung. Am schnellsten geht es in rund 11 Stunden mit Brittany Ferries von Roscoff nach Cork. Die Überfahrten finden überwiegend nachts statt, sodass du ausgeschlafen in dein Straßenabenteuer starten kannst.

Wenn du selbst fahren möchtest, hast du die Wahl, ob du lieber mit dem eigenen Auto unterwegs bist oder deine Irland Rundreise mit einem Mietwagen zurücklegst. Anstatt eines kleinen PKWs, gibt es bei Motorhome Republic Camper zu mieten, mit denen du dich auf den irischen Straßen in die totale Freiheit verabschiedest! Egal für welche Variante du dich entscheidest, denk daran: Auf der gesamten Insel herrscht Linksverkehr! An das seitenverkehrte Fahren gewöhnst du dich jedoch schnell.

Keine Lust, selbst hinter dem Steuer zu sitzen? Irland hat ein recht gut ausgebautes öffentliches Busnetz. Mit Bus Eireann kommst du ganz bequem auch in die abgelegensten Ecken der Insel. Dank des Tourist Travel Pass, der es dir erlaubt alle Linien über einen bestimmten Zeitraum hinweg zu benutzen, ist das Busfahren supergünstig! Einzelfahrkarten oder Streifenkarten solltest du unbedingt vorab online kaufen, da du im Busbahnhof oder beim Fahrer mehr bezahlen musst.

Reisekalender Irland: Das kannst du während deiner Rundreise das ganze Jahr über erleben!

Januar in Irland

Der Januar ist in Irland mit Temperaturen rund um den Gefrierpunkt einer der kältesten Monate. Dafür hast du viele beliebte Sehenswürdigkeiten zu dieser Jahreszeit für dich allein und kannst dich auf dem jährlichen Temple Bar Festival in Dublin unter die Einheimischen mischen!

Februar in Irland

Im Februar geht in Irland der Frühling los. Laut des keltischen Kalenders ist der 1. Februar Frühlingsanfang. Allerdings sorgen die letzten Winterstürme in diesem Monat vor der Westküste Irlands für geniale Surfbedingungen. Besonders geniale Surfspots findest du in West Cork, Lahinch und der Grafschaft Donegal!

März in Irland

Im März überrascht Irland oft mit milden Temperaturen. Dank der verhältnismäßig vielen Sonnentagen hast du im März noch vor Saisonbeginn die Möglichkeit dir viele coole Orte, ohne der üblichen Menschenmengen anzusehen. Genial sind beispielsweise die Cliff of Moher an einem schönen Märztag, dabei bekommst du vielleicht Delfine vor der Küste zu Gesicht, die sich von März bis November hier tummeln!

April in Irland

In Irland ist der April der Beginn der Reisesaison. Das bedeutet: viele kleine Küstenorte und abgelegene Gegenden sind ab jetzt wieder mit Leben gefüllt und erwachen aus der Winterpause. Auch die Festival Saison startet im April: Das Limerick Riverfest Ende April ist immer einen Besuch wert! Zudem stehen die Chancen im April und Mai gut, die beeindruckenden Riesenhaie vor der Küste zu beobachten!

Mai in Irland

Mai in Irland ist der beste Wandermonat schlechthin! Der Wonnemonat ist meist trocken und warm, allerdings nicht zu warm – perfekt um dir den One Man’s Path auf den Klippen von Slieve League oder die Besteigung des 1.039 Meter hohen Carrantuohil vorzunehmen! Zudem ist Mai der beste Monat um an der Westküste, die zum Brüten angesiedelten Papageientaucher zu beobachten.

Juni in Irland

Der Juni in Irland bedeutet Hauptsaison. Die vielen bunten Ortschaften der grünen Insel sind voller Leute und sprühen vor Lebensfreude! Dein Lieblingsort während deiner Irland Rundreise im Juni ist an einem der versteckten kleinen Strände, zum Chillen oder Schwimmen. Jetzt ist außerdem der perfekte Zeitpunkt um das trockene Wetter für eine abenteuerliche Coasteering Tour zu nutzen!

Juli in Irland

Irland im Juli ist Sommer! In diesem Monat klettern die Temperaturen bis auf knapp 30 Grad. Das bedeutet: Die Strände sind voll, genau wie die Städte und Ortschaften. Zeit dich auf einem der vielen Festivals unter die Iren zu mischen und bei einem (oder mehreren) Pints neue Bekanntschaften zu knüpfen! Juli ist pures irisches Lebensgefühl, insbesondere auf dem Galway Arts Festival oder dem Longitude Festival in Dublin!

August in Irland

Der August in Irland ist traditionell der Monat, in dem die Iren verreisen und sich auf den Herbs und Winter vorbereiten. Es wird allgemein gemütlicher, die Festivals werden weniger und das alltäglich Leben verlegt sich von den bunten Straßen zurück ins Pub.

September in Irland

Irland wird im September wieder etwas ruhiger. Die Hauptsaison ist vorbei und du hast an vielen Orten wieder Gelegenheit, sie ohne die vielen Augen des Massentourismus zu erkunden. Zudem treiben sich ab September die beeindruckenden Finnwale vor der Südwestküste Irlands herum – Perfekt für eine kleine Bootstour!

Oktober in Irland

Der Oktober ist in Irland generell ein eher sonniger und sogar trockener Monat! Ähnlich wie der April, ist der Oktober einer der besten Monate in Irland für eine lange oder sogar mehrtägige Wandertour und Outdoor-Aktivitäten. Ende Oktober hast du in vielen Ortschaften und Städten die Möglichkeit am traditionellen keltischen Samhain Festival, aus dem sich später Halloween entwickelte teilzunehmen!

November in Irland

In Irland ist November der Wal-Monat! Das bedeutet: Jetzt ist die beste Zeit für eine Whale Watching Tour, denn neben dem Finnwal, Zwergwal, Delfin und Buckelwal begegnest du dabei mit etwas Glück sogar einigen Orcas, die im November oft an der irischen Atlantikküste unterwegs sind!

Dezember in Irland

Im Dezember geht es in Irland eher gemütlich zu. In den Pubs sitzt du bei Weihnachtsbeleuchtung am Kaminfeuer und wärmst du mit einem Irish Coffee oder einem Hot Whiskey auf. In Nordirland sowie im äußersten Norden der Grafschaft Donegal hast du im Dezember zudem nachts oft Gelegenheit die Polarlichter zu beobachten!

Oft gestellte Fragen

Die Insel Irland liegt im Nordatlantik. Mit einer Fläche von rund 84.000 Quadratkilometern ist sie die drittgrößte Insel Europas. Innerhalb Irlands verläuft eine Staatsgrenze, welche die Republik Irland im Süden und Westen der Insel von Nordirland im Nordosten trennt. Nordirland gehört zum Vereinigten Königreich.

Die beste Reisezeit für Irland ist zwischen Mitte Mai und Anfang September, weil es dann am wenigsten regnet. Das milde Klima in Irland sorgt jedoch dafür, dass sich eine Reise nach Irland zu jeder Jahreszeit lohnt.

Am einfachsten und schnellsten kommst du von Deutschland aus mit dem Flugzeug nach Irland. Nach Dublin, Knock, Kerry und Cork gibt es besonders im Sommer Direktflüge von mehreren deutschen Flughäfen. Je nach Abflughafen dauert ein Direktflug bis zu 2,5 Stunden.

Nach Irland fahren gleich mehrere Fähren: Entweder kommst du mit der Fähre direkt von Frankreich an die Südküste Irlands, oder du setzt von den Niederlanden aus mit Zwischenstopp in England nach Dublin oder Belfast über. Für eine Überfahrt solltest du mindestens 11 Stunden einplanen.

In Irland spricht man zwei Sprachen: Englisch und Irisch (Gälisch). Im täglichen Sprachgebrauch wird von der Mehrheit der Bevölkerung Englisch gesprochen. Irisch wird nur in ländlichen Gegenden im Norden und Westen Irlands, den sogenannten Gaeltacht Gebieten gesprochen.

Irland hat zwei Währungen: In der Republik Irland, die sich über den Süden, Westen und Südwesten der Insel erstreckt gehört, wird mit Euro bezahlt. In den sechs Grafschaften im Nordosten, die zu Nordirland gehören, wird mit Britischen Pfund bezahlt.

Irland liegt in der Zeitzone GMT. Somit musst du im Vergleich zu Deutschland mit einer Zeitverschiebung von einer Stunde nach hinten rechnen.

Irland ist ein sehr sicheres Reiseland und es gibt wohl kaum ein hilfreicheres Volk als die netten Iren!

Irland Rundreise: Off The Path im Nordatlantik

Egal, ob mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen, ein Roadtrip über die grüne Insel ist immer ein unvergessliches Abenteuer! Dabei erwartet dich Irland mit einer einzigartigen Vielfältigkeit: Von gigantischen, steilen Klippen, die mehrere hundert Meter aus dem Atlantik ragen, über menschenleere Strände, die du beim Surfen, Coasteering oder Whale Watching erkundest, bis hin zur unberührten Wildnis in den Nationalparks sowie dem endlosen Teppich aus grünen Feldern, der dich schon während des Landeanflugs in seinen Bann zieht. Eine Irland Rundreise ist eine Erfahrung fürs Leben, ein Trip, der sich für immer einen Platz in deinem Abenteuerherzen sichert!

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Das sind die 5 schönsten Routen für eine Irland Rundreise!

Sebastian Canaves
Sebastian und Line waren bereits mehrmals in Irland und lieben das grüne Land!
Sebastian Canaves - Reise
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6 Kommentare

  1. Tolle Bilder und Tourenvorschläge. Wir wollen nächstes Jahr einen Kurztrip nach Irland machen. Leider stehen uns nur 5 bis 6 Tage zur Verfügung, davon planen wir auf jeden Fall schon einmal zwei Tage für Dublin ein. Hast du einen Vorschlag für die restlichen Tage?

  2. hi guys
    ich wuerde zu gerne naechsten sommer die 3 wochen irlandrundreise machen, bitte hoeflichst um gute tips vorallem weg vom touristentrubel hin zum authentischen Irland. tausend dank schonmal im vorraus
    Brooke

  3. Hi,
    das ist eine absolut beeindruckende und super hilfreiche „Zusammenfassung“. Vielen Dank dafür!
    Ich plane gerade eine 14 tägige Reise mit dem Auto, aber deinen Ausführungen zu urteilen bräuchte ich 3 Monate.
    Danke!

    1. Danke dir Julia! Du musst ja nicht alle Routen machen 😃 Auch der Wild Atlantic Way lässt sich „recht schnell“ befahren. Wir sind erst letztes Jahr die gesamte Ostküste zum zweiten Mal und nur innerhalb von 10 Tagen gefahren – ist zwar etwas anstrengend aber machbar!

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