Mach jeden Tag zu deinem Abenteuer!

Die besten Tipps für deinen nächsten Costa Rica Urlaub!

Costa Rica ist das richtige Land für Abenteurer: Hier warten kilometerlange menschenleere Strände und die perfekten Wellen zum Surfen auf dich, anstrengende Wanderungen durch dichten Regenwald und aktive Vulkane, die du besteigen kannst. Die Landschaft Costa Ricas wird dir zudem mehr als einmal den Atem rauben!

Am besten mietest du dir für deinen Costa Rica Urlaub einen Geländewagen wie einen Land Rover Defender, denn damit kannst du so richtig off the path gehen, durch Flüsse fahren und über matschige Pisten brettern. Richtig cool ist insbesondere die Pazifikküste mit ihren beiden Halbinseln Nicoya und Osa.

Wir waren knapp zwei Wochen in Costa Rica unterwegs und in diesem Beitrag verrate ich dir, welche Strecke die beste ist, wo du unbedingt halten solltest, welche Abenteuer dort auf dich warten und wo du problemlos wild campen kannst!

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Das Defender-Abenteuer

Die besten Tipps für deinen nächsten Costa Rica Urlaub!
– Der ultimative Guide für einen Roadtrip entlang Costa Ricas Pazifikküste!

Die wichtigsten Infos bevor du in deinen Costa Rica Urlaub startest!

Costa Rica ist wirklich ein geniales Land mit einer wahnsinnig schönen Landschaft – ganz anders als du es dir bei Zentralamerika vielleicht vorstellen würdest. Die Hauptstadt San José befindet sich so ziemlich in der Mitte des Landes, umgeben von Vulkanen und teilweise recht hohen Bergen. Der höchste Berg Costa Ricas, der Cerro Chirripó, ist sogar ganze 3.820 Meter hoch!

Genau das macht Costa Rica auch so besonders: Hier stößt du nicht nur auf tropischen Regenwald und unendlich lange menschenleere Strände, sondern auch auf eine alpine Hochebene und all das auf einer relativ kleinen Fläche. Costa Rica ist insgesamt nur 51.100 km² groß – Deutschland liegt im Vergleich bei knapp 360.000 km².

Aus diesem Grund zählt Costa Rica ähnlich wie Ecuador zu den artenreichsten Länder dieser Erde und verfügt über insgesamt 12 unterschiedliche Vegetationszonen. Das Coole ist außerdem, dass ein Viertel des Landes unter Naturschutz steht und insgesamt 26 Nationalparks hier auf dich warten. Wie wichtig den Costa Ricanern der Umweltschutz ist, merkst du auch: Anders als zum Beispiel in vielen asiatischen Ländern wie Thailand oder Indonesien siehst du am Straßenrand und in der Natur kaum Müll herumfliegen.

Wissenswert: Costa Rica gehört zu den wenigen Ländern dieser Erde ohne Armee – und das schon seit 1949! Mehr interessante Fakten über Costa Rica kannst du hier auf English lesen. 

Costa Ricas Klima

In Costa Rica gibt es keinen Sommer oder Winter, dafür wird zwischen Trocken- und Regenzeit unterschieden. Zwischen Dezember und April herrscht Trockenzeit, in den restlichen Monaten zwischen Mai und November Regenzeit. Das bedeutet aber nicht, dass es den ganzen Tag regnet, allerdings kommen in dieser Zeit meistens am Nachmittag heftige Regengüsse runter und es gewittert. Das Coole an der Regenzeit ist aber, dass die Landschaft wesentlich grüner ist und so noch mehr beeindruckt.

Natürlich kommt es auch darauf an, wo genau du deinen Costa Rica Urlaub verbringen willst. Während die Temperaturen an der Karibikküste eher selten unter 30 Grad fallen und du hier keinen wirklichen Unterschied zwischen Trocken- und Regenzeit spürst, kann es in den Bergen der zentralen Hochebene bei Temperaturen unter 10 Grad und Frost in der Nacht schnell kalt werden. Richtig heiß wird es hingegen am Zentralpazifik – hier klettert das Thermometer tagsüber auf durchschnittlich 35 Grad.

Sprache und Währung

Spanisch ist die offizielle Landessprache Costa Ricas, während ein Großteil der Einheimischen gutes Englisch spricht. Die Währung des Landes ist der Colón und 1.000 Costa-Rica-Colónes (CRC) entsprechen rund 1,65 Euro. Allerdings kannst du in vielen Restaurants und Cafés auch mit US-Dollar zahlen und bekommst diese Währung teilweise sogar als Wechselgeld zurück, selbst wenn du mit Colónes zahlst.

Anreise nach Costa Rica

Costa Rica hat gleich vier internationale Flughäfen, die meisten Flüge von Europa aus kommend landen am Flughafen Juan Santamaría International Airport in San José. Leider gibt es keine Direktflüge von Deutschland nach Costa Rica, du musst auf dem Weg also immer einen kurzen Zwischenstopp einlegen. Hier gibt es gleich mehrere Airlines wie Lufthansa oder British Airways, mit denen du fliegen kannst.

Reiseplanung mit KAYAK

Wir sind nur wegen KAYAK Explore nach Costa Rica geflogen und haben unseren Flug über KAYAK gefunden. Da wir ein wenig Zeit zwischen unseren beiden Reisen in Kanada und Ecuador verbringen mussten, haben wir die Suchfunktion von KAYAK Explore genutzt und uns so für ein neues Abenteuer inspirieren lassen. Dazu haben wir unser Reisebudget, den Monat und den Abflughafen angegeben und schon wurden uns mehrere Destinationen vorgeschlagen, darunter Costa Rica.

Nach Costa Rica wollte ich schon im Anschluss an unseren Roadtrip durch Florida, hatte es aber leider nicht geschafft. Warum also nicht jetzt? Praktischerweise gibt es auch noch KAYAK Trips, ein kostenloses Tool mit dem du deine Reise ganz einfach planen kannst. Das Coole ist, dass alles übersichtlich in der KAYAK App angezeigt wird und du hier nicht nur deine gebuchten Flüge, sondern auch deine geplanten Aktivitäten speichern kannst. So weißt du immer, welches Abenteuer als nächstes ansteht – perfekt für die Planung deines Costa Rica Urlaubs!

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So sieht Kayak Explore aus – teste es mal selbst!

Unterwegs in Costa Rica

Costa Rica eignet sich perfekt für einen Roadtrip, denn die meisten Straßen im Land sind sehr gut und generell ist das Straßennetz gut ausgebaut. Entweder kannst du hier mit einem ganz normalen Mietwagen von Ort zu Ort fahren und immer in einer Unterkunft übernachten oder du mietest dir wie wir einen Land Rover Defender samt Dachzelt von Nomad America – mit dem Code „offthepath“ erhältst du bei deiner Buchung 7% Rabatt!

Mit einem solchen Geländewagen genießt du natürlich die ultimative Freiheit, kannst tagsüber über löchrige Schotterstraßen und durch wilde Flüsse fahren, um dein Zelt dann abends direkt neben einem menschenleeren Strand aufzubauen – noch mehr Abenteuer-Feeling gibt es nicht!

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Unser Defender von Nomad America

Nomad America ist der einzige Anbieter bei dem du große Geländewagen wie den Land Rover Defender, einen Jeep Wrangler oder einen Toyota FJ Cruiser mit Dachzelt und richtig cooler Camping-Ausstattung bekommst. Diese kosten ab 100 USD am Tag, du kannst aber auch kleinere Modelle ab bereits 55 USD am Tag mieten – mit dem Code „offthepath“ erhältst du bei deiner Buchung 7% Rabatt!

Zur Standardausstattung gehören das Zelt auf dem Dach des Geländewagens, ein weiteres Zelt für den Boden, ein Duschrohr, Schlafsäcke, eine große Lampe sowie kleine Kopflampen und batteriebetriebene Ventilatoren. Zudem bekommst du eine komplette Kochausstattung samt Gasherd und Gasflaschen, ausklappbarem Tisch und Stühlen, einem Set an Töpfen und Pfannen, Geschirr und Besteck sowie Kochutensilien, einem Wasserfilter und einer Kühlbox. Das Beste: Sogar eine AeroPress Kaffeemaschine ist inklusive, sodass du bei deinem Costa Rica Urlaub noch nicht einmal auf guten Kaffee verzichten musst!

Das ist aber noch längst nicht alles: Dazu gehört auch noch ein Erste-Hilfe-Kasten, ein Adapter für den Zigarettenanzünder, ein Reiseführer über Costa Rica (auf Englisch), eine Hängematte und ein Handy mit einer lokalen SIM-Karte, damit du vor Ort auch telefonieren kannst. Für 5 USD extra pro Tag kannst du dir noch ein mobiles WiFi-Gerät dazu mieten und für 10 USD extra pro Tag bekommst du sogar dein eigenes Surfbord – richtig cool!

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Camping in Costa Rica

Camping ist in Costa Rica nicht üblich und auch nicht weit verbreitet, es gibt aber ein paar Campingplätze oder besser Lodges, die Zeltplätze anbieten. Zwar ist Wild Camping in Costa Rica verboten, wird aber größtenteils toleriert. Das Tolle ist zudem, dass Costa Ricas Strände in einem Umkreis von 100 Metern alle öffentlich sind und du dein Geländewagen einfach hier parken und das Dachzelt aufschlagen kannst. Such dir dafür aber am besten einen weniger beliebten Strand und ein nicht ganz so offensichtliches Plätzchen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Wo Wild Camping nicht toleriert wird, ist in den Nationalparks selbst. Hier gibt es aber ein paar Nationalparks, die das Zelten erlauben und dafür ausgewiesene Zeltplätze haben. Dazu zählen unter anderem der Nationalpark Santa Rosa, der Ballena National Marine Park, der Cerro Chirripó Nationalpark und der Corcovado Nationalpark. Allerdings kannst du hier nur mit deinem Rucksack und Zelt kommen und musst die Wege im Park zu Fuß bestreiten – der Geländewagen muss also vorm Nationalpark geparkt werden. Zudem musst du die Zeltplätze in den Nationalparks rechtzeitig reservieren, da es nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen gibt.

Tipp: Eine Übersicht an Campingplätzen und Lodges mit Zeltplätzen findest du hier (auf Englisch)!

Ein Mix aus Zelten und Übernachten in Unterkünften

Am besten ist es deshalb, wenn du dich für einen Mix aus Zelten und Übernachten in Unterkünften entscheidest. Den einen Abend schlägst du dein Zelt an einem einsamen Strand auf, am anderen machst du es dir im Bett einer Lodge gemütlich. In Costa Rica gibt es eine Menge an sogenannten Cabinas, in denen du sehr kostengünstig übernachten kannst – hier zahlst du pro Person teilweise weniger als für einen Zeltplatz.

Hinzu kommt, dass es in Costa Rica aufgrund des tropischen Klimas sehr feucht und schwül ist und das Schlafen in einem Zelt manchmal zu einer sehr heißen und schwitzigen Angelegenheit werden kann. Selbst wenn du die Seiten deines Zeltes öffnest, weht teilweise kaum ein Lüftchen. Da wünschst du dir dann manchmal doch ein Zimmer mit Klimaanlage oder Ventilator.

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Der Roadtrip

Strecke 1: San José – La Tigra Rainforest Lodge

Je nachdem, wann du in San José landest, kannst du gleich am ersten Tag mit dem Roadtrip starten. Alternativ kannst du eine Nacht in San José verbringen, dir die Stadt anschauen und erst am nächsten Tag losfahren. Für die erste Strecke brauchst du etwas unter zwei Stunden, dabei legst du nur 88 Kilometer zurück.

Das liegt daran, dass du schon kurz nachdem du das Stadtgebiet verlässt durch eine ziemlich hügelige Landschaft fährst. Es geht steil bergauf und bergab, über kurvige Straßen und vorbei an kleinen Dörfern und saftigen Kuhwiesen. Als wir in Costa Rica waren, herrschte gerade Regenzeit und das ganze Land war wahnsinnig grün. Teilweise erinnert dich die Landschaft an die Almen in den Bergen Österreichs oder an die Highlands in Schottland.

Vom Flughafen aus musst du zunächst über der Interamericana/Route 1 nach Westen Richtung San Ramón fahren. Hier verlässt du den Highway und folgst kurz der 156, die dich auf die 703 und weiter auf die 702 führt. Hier beginnt der richtig kurvige Teil der Strecke und du hast immer wieder geniale Aussichten. Noch vor dem Örtchen La Tigra siehst du ein Schild, das die Lodge ankündigt. Hier musst du links auf eine Schotterstraße abbiegen und den Berg hochfahren, denn am Ende wartet das Ziel der heutigen Strecke auf dich: die La Tigra Rainforest Lodge.

La Tigra Rainforest Lodge

Diese Lodge ist wirklich cool! Hier schläfst du mitten im Regenwald in einer Art kleinen Holzhütte und Zelt, und hörst nichts als Zirpen und Surren. Die Einrichtung der Lodge ist einfach, aber gemütlich. Von deinem kleinen Balkon schaust du direkt in den Dschungel und kannst so richtig abschalten.

Die Lodge bietet zudem ein kleines Restaurant in dem typisch costa-ricanisches Frühstück und Abendessen serviert wird. Wir haben hier Kotelett mit Reis, Bohnen, Kartoffeln und gebackenen Bananen gegessen – sehr deftig und gleichzeitig sehr lecker! Außerdem startet an der Lodge ein kleiner Wanderweg, der dich in den Regenwald führt.

Das Beste an der Lodge ist, dass sich hinter dieser ein richtig tolles Projekt versteckt: Früher befand sich eine Farm auf dem Areal der Lodge und entsprechend mussten einige Bäume dem Ackerland weichen. Seit über 10 Jahren werden hier nun wieder Bäume gepflanzt und der Regenwald an dieser Stelle wieder hergestellt. Mit deiner Übernachtung in der La Tigra Rainforest Lodge tust du also auch etwas Gutes für die Umwelt!

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Strecke 2: La Tigra Rainforest Lodge – Torino Volcano Nationalpark

Von der Lodge geht es am nächsten Morgen weiter Richtung Torino Volcano Nationalpark. Die Strecke ist 90 Kilometer lang und du solltest zwei Stunden für diese einplanen. Zunächst fährst du über die 702, biegst dann rechts auf die 738 ab und folgst dieser Straße bis du auf die 141 kommst. Hier biegst du links ab und fährst nach Tanque. Hier musst du rechts auf die 142 abbiegen, die später als Route 4 weitergeht. Kurz hinter der Stadt San Rafael biegst du auf eine Schotterstraße links ab. Dieser folgst du bis zum Eingang des Nationalparks, der auch ausgeschildert ist.

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Dschungelwanderung zum Río Celeste

Im Torino Volcano Nationalpark wartet eine besonders coole Wanderung auf dich: die zum Ursprung des Río Celeste! Der Río Celeste hat eine fast schon unwirkliche blaue Farbe und schlängelt sich durch dichten Regenwald. Die Wanderung hin und zurück dauert im Schnitt zwei Stunden und dabei kommst du auch an einem genialen Wasserfall vorbei. In der Regenzeit oder wenn es am Tag zuvor stark geregnet hat, kann der Weg ziemlich matschig sein – zieh also nicht deine besten Schuhe an.

Nimm zudem genügend Wasser und Insektenspray mit, denn du kommst bei den tropischen Temperaturen schnell ins Schwitzen und bist ein gefundenes Fressen für Mücken und Co.! Der Eintritt zum Nationalpark kostet 12 USD pro Person und um dein Auto auf dem Parkplatz am Eingang parken zu dürfen, musst du 1 USD zahlen. Dafür wird es überwacht und steht sicher. Das Büro des Nationalparks schließt um 14 Uhr, du solltest also vorher ankommen.

Lesetipp: Hier kannst du einen detaillierten Bericht zu unserer abenteuerlichen Wanderung zum Río Celeste lesen!

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Vulkan Arenal Nationalpark

Anstatt direkt zum Torino Volcano Nationalpark zu fahren, kannst du dir einen Tag extra Zeit nehmen und den Vulkan Arenal Nationalpark erkunden. Dafür bleibst du zunächst auf der 702 und folgst der Straße bis nach La Fortuna. Hier biegst du links auf die 142 ab, die dich direkt zum Nationalpark führt. Von hieraus kannst du dann weiter über die 142 entlang des riesigen Arenal-See fahren, dann rechts der 143 nach San Rafael folgen bis du wieder auf die gleiche Strecke weiter zum Torino Volcano Nationalpark gelangst.

Wandern im und rund um den Vulkan Arenal Nationalpark

Der Vulkan Arenal Nationalpark bietet gleich mehrere verschiedene Wanderungen. Eine ziemlich anstrengende ist die hoch zum Kratersee des Cerro Chato. Dabei läufst du durch dichten Regenwald und über sehr matschigen Boden. Teilweise geht es sehr steil bergauf und auch der Abstieg ist an manchen Stellen sogar vertikal. Die Wanderung startet an der Arenal Observatory Lodge, westlich vom Vulkan gelegen, und endet am La Fortuna Wasserfall. Du solltest zwischen drei und fünf Stunden für diese Wanderung einplanen und musst 8 USD Eintritt zahlen.

Zum La Fortuna Wasserfall kannst du auch direkt laufen. Um zu diesem zu gelangen, musst du rund 500 Stufen zurücklegen und brauchst 15 Minuten. Auch hier musst du wieder Eintritt von 8 USD zahlen. Bei gutem Wetter solltest du auf jeden Fall deine Badehose oder deinen Bikini einpacken, denn du kannst hier auch schwimmen gehen!

Ein anderer, ziemlich cooler Weg führt dich über 16 Hängebrücken durch die Baumwipfel des Regenwalds. Dabei hast du immer wieder geniale Aussichten auf den Vulkan Arenal und kommst an kleinen Wasserfällen vorbei. Mit ein bisschen Glück trifft du sogar auf wilde Tiere wie Faultiere, Affen oder Aras. Dafür solltest du am besten früh am Morgen starten.

Die Hängebrücken befinden sich allerdings nicht direkt im Nationalpark, sondern in einem angrenzenden privatem Gelände, dem Mistico Park. Dieser ist täglich zwischen [7:30] und [16:30] Uhr geöffnet und du musst hier als Erwachsener 24 USD Eintritt zahlen.

Weitere Aktivitäten im Vulkan Arenal Nationalpark

Der Park ist aber nicht nur für seinen Vulkan und den Regenwald bekannt, sondern auch für den riesigen Stausee. Auf diesem kannst du Kajakfahren oder dir ein SUP-Board ausliehen und die geniale Landschaft so vom Wasser aus erkunden. Meistens warten direkt am Damm Leute, die Kajaks, Kanus und SUPs ausleihen. Alternativ kannst du auch eine geführte Kajaktour machen, die in der Regel zwei Stunden dauert. Hier findest du mehr Information dazu. 

Richtig cool: Unterhalb des Nationalparks befindet sich ein Höhlensystem, das 1949 entdeckt und erst 20 Jahre später offiziell von Forschern betreten wurde. Bis dato wurden insgesamt 10 Höhlen erkundet mit einer Gesamtlänge von 2.700 Metern. Einige dieser Höhlen sind ganze 35 Meter hoch und können im Rahmen einer geführten Tour besucht werden. Der Eintritt in das Höhlensystem kostet 25 USD. Mehr Infos zu diesem unterirdischen Abenteuer findest du hier. 

Strecke 3: Torino Volcano Nationalpark – Playa Hermosa

Vom Torino Volcano Nationalpark geht es Richtung Küste, um genauer zu sein auf die Nicoya-Halbinsel. Die Strecke ist 120 Kilometer lang und du brauchst zwei Stunden. Fahr dazu vom Parkplatz des Nationalparks links weiter bis du auf die Route 6 kommst. Hier musst du links abbiegen und der Straße solange folgen bis du auf die Route 1 kommst. Hier fährst du links in Richtung Liberia. Bei Liberia musst du auf die Route 12 abbiegen, dann weiter auf die 253 und 254 bis du auf der 159 gelangst, die dich nach Playa Hermosa führt.

Kajaken entlang vieler kleiner Buchten

Playa Hermosa ist eine kleine Bucht mit einem schönen Strand, aber auch die umliegenden Buchten sind alle sehr schön, wie Playa Panamá, Playa Del Coco oder Playa Ocotal. Du kannst dir am Playa Hermosa ein Kajak ausleihen und die Buchten so vom Wasser aus erkunden und zum Beispiel bis zum etwas größeren Playa Matapalo paddeln. Fahr hierfür zum Parkplatz des Playa Hermosa. Hier liegen am Strand meistens ein paar Kajaks, die du dir spontan ausleihen kannst.

Zip-Lining über dem Regenwald

Nur 20 Minuten von Playa Hermosa entfernt wartet ein cooles Abenteuer auf dich: Zip-Lining über den Baumwipfeln des Regenwalds! Die The Congo Trail Canopy Tour besteht aus insgesamt 11 Zip-Lines und drei Hängebrücken. Wenn du noch etwas mehr Nervenkitzel suchst, kannst du hier auch Kopfüber Zip-Linen oder andere Faxen machen. Um hierher zu kommen, musst du von Playa Hermosa zunächst über die 159 und 151 nach Süden fahren und danach rechts auf die 911 abbiegen.

Übernachten rund um Playa Hermosa

Die Gegend rund um Playa Hermosa besteht aus vielen kleinen Dörfern und kleineren Buchten. Hier dein Auto zu parken und das Zelt aufzuschlagen ist deshalb keine gute Idee. Du kannst dich zwar auf einen der Parkplätze direkt an den Stränden stellen, allerdings befinden sich oftmals Hotels oder private Anwesen daneben, die Camper nur ungern als Nachbarn haben. Nimm dir hier deshalb lieber eine Unterkunft.

Ein schönes Hotel in dieser Gegend ist zum Beispiel das El Mangroove am Playa Panamá. Die Einrichtung ist super modern, mit viel Holz und hellen Farben. In manchen Zimmern kannst du es dir in einer Hängematte bequem machen oder du chillst in einem der vielen Hängestühle, die überall im Hotel verteilt sind. Das El Mangroove befindet sich direkt am Strand, im gesamten Hotel gibt es kostenloses WLAN und du kannst dir SUP-Boards ausleihen.

Strecke 4: Playa Hermosa – Sámara

Von Playa Hermosa geht es die Küste der Nicoya-Halbinsel entlang bis nach Sámara. Die Strecke ist wirklich mega cool und auch wenn es nur 150 Kilometer sind, solltest du mindestens vier Stunden einplanen. Du fährst durch eine hügelige Landschaft, vorbei an saftigen Kuhwiesen und grünen Feldern. Manchmal musst du mit deinem Wagen durch einen Fluss fahren und immer wieder hast du geniale Ausblicke auf kilometerlange Strände und kleine Buchten – einfach nur genial!

Für diese Strecke entlang der Küste brauchst du auf jeden Fall einen Geländewagen, da du größtenteils über sehr löchrige, matschige und steile Schotterpisten fährst. Das ist auch der Grund, warum du für diese Strecke so lange brauchst. Zwar wird dich das Navi über die Hauptstraßen und das Landesinnere führen wollen, aber diese Off-Road-Strecke zu fahren ist ein echtes Abenteuer, das du nicht verpassen solltest!

Fahre dazu zunächst auf der 911, die auf der 180 endet. Folge dieser bis du zur 155 gelangst und biege hier rechts ab. Die 155 geht dann in die 152 über und endet auf der 160. Auch hier musst du wieder rechts abbiegen und der Straße bis nach Barco Quebrado folgen. Hier solltest du allerdings von der 160 runterfahren und links abbiegen – dein Navi sollte dir dies auch anzeigen. Zwar geht die 160 weiter bis nach Sámara, jedoch musst du auf dieser Strecke den Río Buena Vista durchqueren, der in der Regenzeit oder wenn es ein paar Tage stark geregnet hat zu tief zum Durchfahren ist. Du gelangst dann auf die 150, biegst rechts ab und erreichst wenig später Sámara.

In Sámara gibt es ein paar Restaurants und einen großen Supermarkt, in dem du dich mit Essen und Trinken eindecken kannst.

Halt in Tamarindo

Auf der Strecke kannst du einen Halt in Tamarindo einlegen. Dieser Ort ist unter Surfern sehr beliebt und hat sich leider zu einer richtigen Touristenhochburg entwickelt. Hier reiht sich ein Restaurant neben das andere, es gibt viele Bars und Hotels. Dafür eignet sich der Ort aber gut für ein leckeres Mittagessen. Besonders gut schmeckt es im Sprout, bestell dir hier zum Beispiel ein leckeres Sandwiches oder einen Salat und eine frische Kokosnuss.

Zelten am Playa Islitas

Einen richtig coolen Platz zum Übernachten findest du eine Stunde südlich von Sámara am Playa Islitas. Hier befindet sich ein kleiner Parkplatz auf dem du deinen Geländewagen parken und das Dachzelt aufschlagen kannst. Du stehst direkt am Strand und schläfst beim Rauschen der Wellen ein. Als wir am nächsten Morgen aufgewacht sind, hat sich hier ein Surfer gerade mit seinem Board in die Wellen gestürzt – genial!

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Unser Camping Platz mit der eHang Ghostdrone aufgenommen!

Strecke 5: Playa Islitas – Playa Santa Teresa

Vom Playa Islitas geht es am nächsten Tag weiter die Küste entlang bis zum nächsten Surfer-Hotspot, dem Playa Santa Teresa. Die Strecke ist zwar nur 75 Kilometer lang, aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse solltest du aber mindestens 2,5 Stunden einplanen. Du folgst zunächst der Schotterstraße bis du zum Ort San Francisco de Coyote und der 162 kommst. Hier biegst du rechts ab und folgst der Straße. Kurz vor Los Mangos biegst du in Richtung Mail País ab. Über Playa Carmen kommst du dann nach Playa Santa Teresa.

Ein richtig cooler Stopp auf der Strecke ist gleich zu Beginn der Playa San Miguel, ein kilometerlanger menschenleerer Strand. Hier kannst du deine Hängematte direkt am Meer zwischen zwei Palmen spannen und ein wenig relaxen. Ebenfalls richtig schön ist die kleine weiße Bucht Playa Cocal de Peñon.

Tipp: Der Parkplatz vom Playa San Miguel eignet sich auch richtig gut zum Campen und auch am Playa Cocal de Peñon kannst du deinen Wagen direkt am Strand abstellen und zelten.

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Surfparadies Playa Santa Teresa

Playa Santa Teresa ist ein kleines cooles Surfer-Örtchen und liegt direkt am weiten Strand Playa el Carmen. Hier kannst du dir überall Surfbretter ausleihen oder Surfunterricht nehmen. Wenn dich der Hunger plagt, bekommst du bei Burger Rancho leckere Burger.

Strecke 6: Playa Santa Teresa – Jacó

Am nächsten Tag ist es Zeit, die Nicoya-Halbinsel wieder zu verlassen und nach Jacó zu fahren. Das Coole an dieser Strecke ist, dass du hier einen Stück mit der Fähre zurücklegen kannst. Fahr dazu über die 162 entweder nach Puerto Paquera oder nach Playa Naranjo – hier legen die Fähren jeweils mehrmals am Tag ab. In Puntarenas angekommen musst du zunächst auf der Route 17, dann auf der Route 23 und der Route 27 Richtung Süden fahren. Biege danach auf die Route 34 ab, die dich bis nach Jacó bringt. Insgesamt bist du mit der Fährtenfahrt fünf Stunden unterwegs.

Die Krokodilbrücke am Río Grande de Tarcoles

Lege auf jeden Fall einen Halt auf der Brücke über dem Río Grande de Tarcoles ein. Hier lebt eine große Gruppe an Krokodilen, die auf einer Sandbank direkt unter der Brücke auf der rechten Seite von Norden aus kommend liegen – das Bild ist echt der Wahnsinn! Mit ein bisschen Glück siehst du hier auch Aras vorbei fliegen.

Café Bohío

Jacó selbst ist ein ziemlich touristischer Ort mit vielen Restaurants, Bars und Hotels. Hier befindet sich auch ein großer Supermarkt, indem du einkaufen gehen kannst. Außerdem bekommst du in Jacó einen der besten Kaffees des Landes! Das kleine Café Bohío direkt auf der Hauptstraße bietet eine gute Auswahl an Espresso-Drinks, sowohl heiß als auch kalt. Zwar gibt es hier keinen Flat White, dafür aber leckere Cappuccinos.

Zelten am Surferstrand Playa Hermosa

Etwa 15 Minuten Fahrt hinter Jacó befindet sich der Playa Hermosa, ein langer Strand, der unter Surfern sehr beliebt ist. Fahr hierzu einfach weiter entlang der Route 34 bis du ein Schild und den Strand vor dir siehst und rechts auf eine kleine Schotterstraße abbiegen kannst. Hier kannst du deinen Wagen direkt am Strand zwischen den Büschen parken und zelten – ein ziemlich cooler Spot! Wir haben unseren Wagen ganz am Anfang des Strandes geparkt, denn später kommen ein paar Hotels und die Straße endet in einem Resort.

Strecke 7: Jacó – Quepos

Das nächste Ziel ist Quepos, 65 Kilometer von Playa Hermosa entfernt. Fahr hierzu wieder weiter entlang der Route 34, nach knapp einer Stunde solltest du ankommen. Quepos ist ein kleiner Ort mit ein paar netten Restaurants und der Ausgangspunkt zum Parque Nacional Manuel Antonio.

Parque Nacional Manuel Antonio

Dieser kleine Nationalpark besteht aus zwei kleinen Buchten mit schönen Stränden und einem Hügel, auf den du hoch wandern kannst und von dem du eine tolle Aussicht hast. Außerdem sind noch 12 kleine Insel Teil des Nationalparks. Um zum Park zu gelangen, musst du von Quepos nach Süden entlang der 618 fahren bis diese Straße an einem Parkplatz endet. Hier kannst du deinen Wagen abstellen und zum Eingang des Parks laufen.

Der Eintritt kostet 16 USD und der Park hat täglich zwischen 7 und 16 Uhr geöffnet. Zwischen Juli und November ist der Parks montags allerdings geschlossen. Wir wussten dies leider nicht und sind ausgerechnet an einem Montag im September zum Park gefahren und standen vor verschlossenen Türen. Dafür hatten wir unsere eHang Drohne dabei und konnten den Park so von der Luft aus bestaunen.

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Der Manuel Antonio Nationalpark mit der eHang Drohne aufgenommen!

Geile Aufnahmen dank unserer eHang Drohne

Das Coole an Costa Rica ist, dass du – anders als in Ländern wie zum Beispiel Nicaragua – Drohnen ohne Probleme fliegen lassen kannst und das haben wir entsprechend auch ausgenutzt. Statt also wieder ins Auto zu steigen und enttäuscht weiter zu fahren, habe ich schnell meine eHang geholt, die Propeller dran gedreht und die Drohne in die Luft geschickt. Zum Glück ist die eHang Drohne sofort startklar und die Bedienung ziemlich unkompliziert.

Ich hatte die eHang bereits ein paar Tage zuvor auf der Nicoya-Halbinsel genutzt und ein paar geniale Aufnahmen von den Buchten und von unserem Defender beim Fahren gemacht. Nun stand der Parque Nacional Manuel Antonio von oben an und was wir sahen, war echt der Hammer: dichter Urwald, ein kleiner See, eine Art hügelige kleine Halbinsel und zwei super schöne Buchten mit weißem Sandstrand.

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Der Eingang zum Manuel Antonio Nationalpark von oben!

Cooles Designhotel in Quepos

In Quepos befindet sich eine ziemlich coole Unterkunft: das Hotel Plaza Yara. Die Zimmer des Hotels sind sehr groß, mit Möbeln aus Bambus und sehr hell eingerichtet. Die Badezimmer sind zudem modern und sauber. Zum Hotel gehört auch eine kleine Kunstgalerie und im gesamten Gebäude findest du coole Bilder und Kunstgegenstände.

Strecke 8: Quepos – Puerto Jiménez, Osa-Halbinsel

Von Quepos geht es weiter bis nach Puerto Jiménez auf die Osa-Halbinsel. Diese Strecke beträgt 210 Kilometer und du brauchst knapp drei Stunden. Anfangs fährst du wieder entlang der Route 34 und später über die Route 2 bis du auf die 245 Richtung Puerto Jiménez kommst. Bereits ein paar Minuten, nachdem du auf diese abgebogen bist, ändert sich die Landschaft und du fährst durch dichten Regenwald, auf und ab über Hügel und hast immer wieder geniale Aussichten auf die Osa-Halbinsel und den Golf.

Ballena National Marine Park

Auf der Strecke zur Osa-Halbinsel kommst du nach knapp einer Stunde am Ballena National Marine Park vorbei. Je nachdem, wie viel Zeit du hast, solltest du hier einen Stopp einlegen, denn hier hast du gute Chancen Wale und Delfine zu beobachten. Diese ziehen zwischen August und November sowie zwischen Dezember und April ganz nah am Küstenabschnitt des Nationalparks vorbei, der knapp 14,5 Kilometer lang ist.

Der Park besteht aus Mangrovenwäldern und unberührten, richtig schönen goldenen Sandstränden und coolen Felsformationen. Außerdem befinden sich vor der Küste mehrere Korallenriffe und ein paar kleinere Inselchen, die du mit dem Schnorchel erkunden kannst. Insgesamt hat der Park vier Strände: Playa Bahia Ballena, Playa Pinuela, Playa Colonia und Playa Uvita. Aber das Coolste ist, dass die Form des Nationalparks von oben sogar wie eine Walflosse aussieht!

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Nationalpark Corcovado

Die Osa-Halbinsel gilt als der noch wildeste Teil Costa Ricas, denn hier befindet sich der Nationalpark Corcovado. Dieser Park beherbergt einen riesigen und gut erhaltenen Regenwald und bietet insgesamt 13 Ökosysteme. Hier leben eine Menge verschiedener Tiere, von diversen Vogelarten und Affen, über Tapire bis hin zu mehreren Raubkatzen wie dem Jaguar. Allerdings erreichst du den Nationalpark nur zu Fuß, mit dem Boot oder dem Flugzeug und darfst diesen auch nur in Begleitung eines Guides betreten. Um also im Nationalpark zu wandern oder in diesem übernachten zu können, musst du dich rechtzeitig anmelden.

Pro Tag zahlst du 15 USD, maximal darfst du fünf Tage und vier Nächte bleiben. Viele machen einen Tagesausflug mit dem Boot von Drake aus. Um die richtige Wildnis des Parks zu spüren, solltest du stattdessen mit deinem Auto runter bis nach Carate fahren, es hier parken und zum Eingang des Parks wandern. Die Fahrt dauert ungefähr 2,5 Stunden und geht über eine nicht-asphaltierte und teilweise löchrige Straße. Bereits auf dem Weg kannst du mit ein bisschen Glück auf wilde Tiere treffen, wir haben zum Beispiel Aras und drei verschiedene Affenarten entdeckt – richtig genial!

In Carate angekommen, kannst du deinen Wagen an der kleinen Touristeninformation parken und von dort aus losmarschieren. Es geht immer am Strand entlang, vorbei an dichtem Regenwald. Zuerst wanderst du zur Rangerstation La Leona, danach geht es weiter bis zur Rangerstation La Sirena. Insgesamt dauert die Wanderung acht Stunden und du solltest so früh wie möglich am Morgen loslaufen, um nicht in die Dunkelheit zu geraten. Zudem solltest du dich über die Flutzeiten informieren, denn du musst mehrere Flüsse überqueren, die bei Flut zu tief zum Durchlaufen sind. Außerdem warten hier hungrige Krokodile und sogar Haie auf dich.

Wir sind nur die ersten Kilometer am Strand entlang gewandert, da wir leider keine Zeit hatten, mehrere Tage im Nationalpark zu verbringen. Aber allein diese kurze Wanderung war schon der Wahnsinn und ich bin mir sicher, dass wir nochmal zurück zum Nationalpark Corcovado kommen werden, um diesen richtig zu erkunden!

Lesetipp: Caro und Martin von We Travel The World haben sich auf dieses Abenteuer eingelassen und hier kannst du ihren coolen Bericht über ihre Wanderung zum und durch den Nationalpark Corcovado lesen! Mehr Infos zur Anmeldung, den einzelnen Rangerstationen und den verschiedenen Wanderwegen im Nationalpark findest du hingegen hier!

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Der Traumhafte Strand des Nationalpark Corcovado!

Übernachten auf der Osa-Halbinsel

Auf der Halbinsel gibt es einige menschenleere Strände, sodass du hier problemlos wild campen kannst. Zwei richtig coole Spots sind zum Beispiel am Playa Colorado oder am Playa Tamales, rund 15-25 Minuten südlich von Puerto Jiménez entfernt. In Puerto Jiménez gibt es einen großen Supermarkt, bei dem du dich erneut mit Essen und Trinken eindecken kannst.

Wenn du auf der Suche nach einem Zimmer mit einem richtigen Bett bist, kommst du in der Corcovado Beach Lodge gut unter. Hier übernachtest du in kleinen runden Bungalows, hast einen Ventilator und eine Klimaanlage und befindest dich nur eine Minute vom Meer entfernt. Die Zimmer sind zudem sauber und hell eingerichtet, und der Besitzer super nett.

Strecke 9: Zurück nach San José

Da die Osa-Halbinsel der letzte Stopp deines Costa Rica Urlaubs ist, geht es nun wieder zurück nach San José. Entweder fährst du hierfür wieder entlang der Pazifikküste über Quepos und Jacó oder durchs Inland. Du kannst diese Strecke sogar an einem Tag zurücklegen, es sind rund 370 Kilometer und du brauchst je nach Verkehr etwas über fünf Stunden. Übers Inland ist die Strecke zwar 10 Kilometer kürzer, dafür brauchst du fast eine Stunde länger, da du hier durch eine hügelige Landschaft fährst.

Dafür siehst du so natürlich mehr vom Land und kannst auch noch einen Stopp im Parque Nacional Chirripó einlegen und den höchsten Berg des Landes besteigen, den 3.820 Meter hohen Cerro Chirripó. Das Tolle an diesem Nationalpark ist, dass du hier auch zelten darfst und es mehrere Hütten zum Übernachten für Wanderer gibt. Du kannst also mehrtägige Wanderungen im Nationalpark unternehmen. Allerdings befindest du dich hier in den Bergen Costa Ricas und solltest dich deshalb auf etwas kältere Temperaturen einstellen.

Ein Costa Rica Urlaub verspricht Abenteuer pur!

Costa Rica ist ein wahnsinnig vielseitiges Land und wird dich mit seinen wunderschönen Landschaften, den Bergen und aktiven Vulkanen, den menschenleeren Stränden und den dichten Regenwäldern umhauen. Noch dazu warten hier diverse Abenteuer auf dich, sei es eine Wanderung zu einem blauen Fluss, Kajaken entlang kleiner Buchten, Zip-Lining, Surfen, Schnorcheln oder die Wildnis des Corcovado Nationalparks.

Am besten besorgst du dir einen richtigen Geländewagen wie den Land Rover Defender von Nomad America, denn so kannst du auch mal richtig off the path gehen und Costa Ricas wilde Seite erleben. Und was gibt es schließlich Besseres, als die unendliche Freiheit eines Roadtrips und die Möglichkeit, seine Hängematte an einem einsamen Strand zwischen zwei Palmen zu spannen und beim Rauschen der Wellen langsam einzuschlafen?

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18 Kommentare zu „Die besten Tipps für deinen nächsten Costa Rica Urlaub!

  1. Annika von Bloxbook on

    Hey ihr 2,
    das ist ein toller Artikel und ihr habt so viele coole Sachen in Costa Rica erlebt. Für uns geht es endlich in 3 Tagen los und einige eurer Stops stehen auch auf unserer Route. Ich freu mich schon so sehr auf die Vulkangegend um La Fortuna, das einmalige Blau des Rio Celeste und die vielen Tiere in den Nationalparks. Gegen Ende unserer Reise werden wir noch 2 Tage auf dem Pacuare River raften – da bin ich auch sehr gespannt drauf.
    Viele liebe Grüße
    Annika

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  2. Martin on

    Danke für die Erwähnung! Die Wanderung im Corcovado ist eins dieser Erlebnisse, die wir niemals vergessen werden.
    Bekomme bei eurem Artikel Lust wieder nach Costa Rica zu reisen. Ist bei mir zusammen mit NZ auf Platz 1.

    LG
    Martin

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  3. Sabine on

    Costa Rica hört sich großartig an! Wir wollten eigentlich als nächste Reise auch nach Costa Rica. Leider scheiterte es jedoch wegen ungünstige Flugverbindungen. Da wir leider in Ferienzeiten reisen müssen, ist die Auswahl hier wesentlich stärker eingeschränkt. Jetzt geht es nach Südafrika, auch nicht schlecht, oder? Costa Rica bleibt aber definitiv auf meiner Liste. Deinen Artikel speichere ich mir schon einmal ab 🙂

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  4. Elisa on

    Costa Rica ist mein Traum-Reiseziel in Südamerika! Toller Beitrag, der gute Hinweise und Tipps gibt und mir sicherlich bei meiner Reiseplaung helfen wird. Vielen Dank!
    Liebe Grüße, Elisa

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  5. Caro on

    Toller Beitrag! Bei uns geht es Ende Januar 2017 los und wir werden für 15 Tage Costa Rica bereisen. 🙂 Gibt es eigentlich einen Grund wieso ihr nur die Westküste bereist habt? Ich nehme an Zeitgründe oder? Die meisten Rundreiseanbieter bieten zwar eine Rundreise an in dieser Zeit aber dann muss man gross Abstriche mache..sind uns noch nicht ganz sicher ob wir Ost- und West machen möchten oder eben nur die Westküste und dafür mehr Zeit und Stopp`s einlegen könnnen. Falls du noch ein Tipp hast würden wir uns sehr darüber freuen.

    Gruss
    Caro & Eva

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    • Sebastian Canaves on

      Hallo ihr zwei,

      das hat definitiv mit der Zeit zu tun. Wir sind so schon total schnell durch die Ostküste gerusht. Da hatten wir überhaupt keine Zeit mehr für den Osten. Am Dienstag kommt ein Podcast über Costa Rica. Dort werden, denke ich, ein paar eurer Fragen beantwortet! 😉

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  6. Petite on

    Vielen Dank für diesen tollen Bericht. Ich hätte zwei Fragen: wie habt ihr Euch auf „Tierangriffe“ wie Schlangen- und Spinnenbisse (oder gar die Begegnung mit Krokodilen, Wildschweingruppen usw.) vorbereitet? Und, typisch ich, die Frage: wie habt ihr das an den Wildcampingtagen mit dem Toilettengang gemacht? In unseren Gefilden ist es ja kein Problem, wenn man auch mal nachts hinter das Maisfeld muss, aber dort? Merci und viele liebe Grüße, Petite

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  7. PSJ on

    Euer Beitrag ist nochmal genau zur richtigen Zeit gepostet worden 🤗 Am Dienstag geht es für drei Wochen für mich nach Costa Rica und durch den Beitrag ist soeben meine Vorfreude wieder total entfacht!!! 💕 Ich freu mich so dieses Land zu bereisen und hab mir den ein oder anderen Tipp nochmal zur Seite gelegt! 👏🏽 Thanks und weiter so …

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