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Dein Guide für die Carretera Austral: per Anhalter durchs wilde Patagonien

Das Abenteuer wartet auf dich in einer der ursprünglichsten Regionen Patagoniens. Der Weg ist das Ziel und Trampen die perfekte Art der Fortbewegung, um diese entlegene Ecke näher kennenzulernen. Im Guide von Claudia von Backpacking Hacks findest du alle wichtigen Informationen zu den Highlights der Strecke, alles rund um die Tourenplanung und noch mehr hilfreiche Tipps für unterwegs.

Fernab vom Schuss locken atemberaubende Landschaften mit schneebedeckten Bergen, Gletschern, Fjorden und unberührter Natur auf dich. Die Carretera Austral zählt zu einer der schönsten Strecken der Welt und Südamerikas. Hier kannst du noch das wahre Patagonien mit seinem rauen Charme erleben.

Bau der Carretera Austral

Lange Zeit war diese Region nur schwer mit einem Wasserflugzeug oder Schiff erreichbar. In den 70er Jahren veranlasste der Diktator Pinochet endlich den lang ersehnten Bau der Straße, der über zwanzig Jahre dauerte. Da die Strecke durch Wälder, Gebirge, Fjorde und Flüsse verlaufen sollte, stellte sie die Ingenieure und Bauarbeiter erstmal vor eine große Herausforderung.

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Noch heute gehen die Arbeiten an der 1.247 km langen Strecke weiter, denn nur ein Teilstück rund um die Provinzhauptstadt Coyhaique ist bis jetzt asphaltiert. Der Rest besteht aus einer staubigen Schotterpiste, die von Schlaglöchern übersät ist.

Um die Strecke von Puerto Montt nach Villa O’Higgins per Anhalter zurückzulegen, musst du viel Geduld und Improvisation mitbringen. Wenn du die Herausforderung annimmst, wirst du aber mit einem unvergesslichen Erlebnis belohnt – Versprochen! Also: Worauf wartest du?!!

8 Highlights auf der Carretera Austral

1. Glacier O’Higgins

Dieser kleine Bootsausflug liegt nicht direkt an der Strecke, ist aber absolut lohnenswert. Erst recht, wenn du einen Gletscher noch nie von nahem erlebt hast. Es ist einfach überwältigend entlang der 70 bis 80 Meter hohen Abbruchkante zu fahren. Du kannst förmlich die Kälte, die er ausstrahlt, spüren und hören, wie er ächzt und kracht.

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Der O’Higgins ist der viertgrößte Gletscher Südamerikas. Schon allein die Fahrt auf dem türkisfarbenen See dorthin ist atemberaubend. Du verlierst durch den Ausflug auch keine Zeit, weil du die Fähre sowieso nach Villa O’Higgins nehmen musst.

2. Caleta Tortel

Bis 2003 war Caleta Tortel nur sehr mühsam erreichbar. In diesem Jahr wurde dann aber auch hierhin eine Straße gebaut und so trifft man dort seitdem auch noch auf ein paar andere Reisende. Dieses kleine idyllische Dörfchen liegt inmitten eines wunderschönen Fjords. Auf Holzstegen kannst du alles zu Fuß erkunden und tolle Fotos von den alten Holzhäusern machen.

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3. Confluencia Rio Baker & Neff

Mein Geheimtipp: zwei reißende Flüsse vereinigen sich hier. Das tosende eisblaue Wasser schießt an dir vorbei und wenn du vorne an den Felsen stehst, kannst du die Gischt auf deiner Haut spüren. Es ist einfach ein magischer Ort. Da der Aussichtspunkt auf einem Privatgelände liegt, darfst du hier allerdings leider nicht campen.

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4. Puerto Rio Tranquilo

Diese Gegend ist durchzogen von Flüssen und Seen, die von schneebedeckten Gipfeln seitlich begrenzt werden. Der Lago General Carrera strahlt einem schon von weitem türkis entgegen. Er ist der zweitgrößte See Südamerikas und ganze 590 Meter tief.

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Von Puerto Rio Tranquilo kannst du einen lohnenswerten Bootsausflug zu den Marmorhöhlen machen. Die Natur hat hier ein einzigartiges Kunstwerk geschaffen. Die Felsen wurden durch Wasser von unten ausgehöhlt, wodurch kleine Höhlen entstanden sind. Bei schönem Wetter fühlst du dich wie in der Karibik – die weißen Felsen und das glasklare Wasser sind einfach paradiesisch schön.

5. Cerro Castillo

Am besten übernachtest du in Villa Castillo und machst von hier aus einen Tagesausflug in die Berge. Wenn dir das noch nicht reicht, lege ich dir den Circuito Cerro Castillo. ans Herz: eine spektakuläre 4-Tages-Wanderung mit tollen Aussichten auf die umliegenden Berge und Gletscher. Die Strecke endet etwas nördlicher an der Carretera Austral, von wo du weiter trampen kannst.

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Leider hat bei uns hat das Wetter nicht mitgespielt. Tagelang tobte ein Unwetter in den Bergen, sodass wir unsere Pläne aufgeben mussten. Das unberechenbare Wetter ist typisch für Patagonien, von daher musst du einfach immer flexibel sein und einen Plan B in der Tasche haben.

6. Parque Queulat

Mein Geheimtipp: Bosque Encatado. Ein unscheinbares Schild weist dir den Weg in den verzauberten Wald und schon nach ein paar Schritten stehst du mitten in einem wilden Dschungel. Überall tropft es von den Bäumen und alles ist von einer dicken grünen Schicht aus Moosen und Flechten überzogen. Nur ein grünes Zwielicht dringt durch das Geäst. Kolibris flattern dir um den Kopf und lassen sich den süßen Nektar der Blumen schmecken.

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Nur um die Ecke liegt die Hauptattraktion des Parks, der Ventisquero Colgante. Ein imposanter Hängegletscher, dessen Zunge gerade so über die Gebirgskante hinausragt. Das Schmelzwasser stürzt in zwei Wasserfällen hinab in die Tiefe und schlägt donnernd gegen den Felsen.Am besten kannst du das Naturspektakel von der Aussichtsplattform beobachten, wofür du ca. drei bis fünf Stunden für Hin- und Rückweg einplanen musst.

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7. Chaiten

Die Stadt ist seit dem Vulkanausbruch im Mai 2008 nur noch ein Schatten ihrer selbst. Nach über 9.000 Jahren ist der Vulkan vor 7 Jahren wieder zum Leben erwacht und das mit großer Wucht. Eine riesige Aschewolke stieg auf und hüllte die Stadt in Rauch. Zudem wurde die Region von einer gewaltigen Schlammwelle überrollt, und der Fluss suchte sich ein neues Bett.

Etwa 8.000 Anwohner wurden in letzter Minute evakuiert. und kehrten nur langsam oder gar nicht wieder zurück. Viele zogen nach Chiloe, Puerto Montt oder ins benachbarte Santa Barbara.

Chaiten ist nun eine Geisterstadt, in der die Zeit still steht. Die Häuser sind verwüstet, eine 50 bis 120 cm dicke Schicht aus Asche und Schlamm liegt auf und in den Gebäuden und auf den Straßen. Alles wurde so zurückgelassen wie im Moment der Flucht.

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Ein makaberes Bild bietet sich dir hier: das Familienbild hängt noch an der Wand, ein umgekippter Stuhl, überall verstreute Kleidung und eine Puppe, die mitten auf der Straße liegt: eine bedrückende und lebensfeindliche Atmosphäre. Kein Wunder, dass nur wenige wieder Vertrauen in die alte Heimat gefasst haben.
Als wir aus der Stadt rausfuhren, waren wir umgeben von einer grauen Mondlandschaft – Erst langsam kehrt das Leben hierher wieder zurück.

8. Parque Pumalin

Anfang der 90er begann der Privatmann Douglas Tompkins in diesem Gelände Ländereien aufzukaufen, um einen Park anzulegen und so die Natur zu schützen. Der US-Millionär arbeitete früher als Manager und Gründer der Marken North Face und Esprit. Mittlerweile umfasst der Park über 325.000 Hektar Land. Die ökologische Landwirtschaft wird gefördert, abgeholzte Zonen werden wieder aufgeforstet und ein sanfter Tourismus ist entstanden.

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Heute präsentiert sich dieser Park als urwüchsiger Regenwald, bekannt für seine imposanten Baumgiganten, die Alecer. Der Park verfügt über eine gute Infrastruktur, einige Wanderwege und gut ausgestattete Campingplätze. Auf der Parque Pumalin Webseite findest du noch weitere Informationen für deinen Stop dort.

Guide für die Carretera Austral

Basics

1. Reisezeit

Der chilenische Sommer ist sehr kurz und dauert von Dezember bis Februar. Außerhalb der Hochsaison findest du kaum Mitfahrgelegenheiten, und die Busse fahren teilweise gar nicht mehr.

2. Reisedauer

Für die Strecke haben wir zwei Wochen gebraucht, was auf jeden Fall machbar ist. Wenn du keinen Zeitdruck hast, empfehle ich dir drei bis vier Wochen für die gesamte Tour. So kannst du alles am Wegesrand entdecken und flexibel auf das unbeständige Wetter reagieren.

3. Kosten

Die Carretera Austral gehört sicher zu den teuersten Ecken Patagoniens, denn die Transportwege aller Waren sind sehr lang. Durch Trampen und wildes Zelten sparst du aber natürlich viel Geld. So haben wir 25€ pro Person und Tag ausgegeben. Darin enthalten sind der teure Bootsausflug zum Gletscher, vier Übernachtungen in einer Hospedaje und die Kosten für Essen.

4. Wetter

Die chilenische Seite von Patagonien bekommt sehr viel Regen ab, da die Wolken an den Gipfeln der Anden hängen bleiben. Das Wetter ist sehr wechselhaft, und im Sommer ist es oft etwas windig .

5. Straßenbedingungen

Nur von Puerto Cisnes bis Villa Castillo ist die Straße asphaltiert, ansonsten fährt man über eine einfache Schotterpiste mit vielen Schlaglöchern.

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Vorbereitung

1. Geld

Wenn du die Route von Süden aus startest, solltest du für die ersten Tage chilenische Pesos dabeihaben. Erst in Coyhaique kannst du dir sicher sein, einen funktionierenden Geldautomaten zu finden.

Wenn du im Norden beginnst, bekommst du am Ende in El Chalten argentinische Pesos. Der Geldautomat wird aber nur alle paar Tage aufgefüllt, sodass er natürlich auch mal leer sein kann.

2. Spanisch sprechen

Ganz ohne Spanischkenntnisse kommst du in diesem Teil von Chile nicht weit, besonders wenn du per Anhalter unterwegs bist. Auch macht es nur halb so viel Spaß, da du Land und Leute schneller durch Gespräche näher kennenlernst.

3. Ausrüstung

Eine Regenjacke und ein warmer Fleece Pulli sind auch im Sommer unverzichtbar. Um deinen Rucksack vor Regen zu schützen, besorge dir ein gutes Cape. Dein Zelt sollte solide gebaut sein, um Wind und teils starkem Regen standzuhalten.

Ich war mit einem Sommerschlafsack unterwegs und habe doch ein paar Nächte gefroren. Pack deshalb lieber einen wärmeren Schlafsack ein! Wir hatten ausserdem noch einen Campingkocher samt Topf, Besteck und Teller dabei. Da wir meistens abseits gecampt haben, war es super alles dabeizuhaben. Aber das ist sicher kein Muss.

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4. Hilfreiche Webseiten

Route

1. Basics

Hauptstrecke 1.247 km: Puerto Montt (Norden) bis Villa O’Higgins (Süden)
Unterwegs wirst du vier Fähren benutzen, wovon du nur eine bezahlen musst.
Coyhaique ist die Hauptstadt der Region und die einzige Stadt auf der Strecke.
Es gibt mehrere Grenzübergänge nach Argentinien.
Von Chaiten kannst du die Fähre zur Nachbarinsel Chiloe nehmen.

2. Reiserichtung

Grundsätzlich kannst du in beide Richtungen reisen. Als ich am Ende des Sommers unterwegs war, habe ich allerdings mehr Leute getroffen, die Richtung Norden gefahren sind.

Startpunkt Norden

Die Anreise nach Puerto Montt ist sehr einfach. Von dort geht es für dich weiter Richtung Hornopiren.

Startpunkt Süden

Der südlichste Punkt der Carretera Austral endet im Nirgendwo, in Villa O’Higgins. Um an den Startpunkt zu kommen, fährst du am besten von El Chalten in Argentinien los. Von dort nimmst du dann einen Bus zum Lago Desierto.

Jetzt hast du zwei Optionen:
a) mit dem Boot über den See oder

b) zu Fuß 15 km entlang des Sees wandern – eine wunderschöne Strecke und mein Tipp.

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Am Nordende des Sees ist die Gendarmerie stationiert, wo du deinen Ausreisestempel erhältst. Sie ist leider sehr leicht zu übersehen. Wir sind damals direkt vorbeigelaufen. Also Augen offen halten! Hier hast du auch die Möglichkeit zu zelten, da es noch ein weiter Weg bis zum Lago O’Higgins ist.

Hinter dem Haus geht der Wanderweg weiter. Nach 5 km kommst du an zwei Schildern mitten im Wald vorbei: Bienvenidos en Chile, erst jetzt überschreitest du die Grenze nach Chile. Danach folgen langweilige 15 km auf einer Schotterstraße. Am Ende passierst du dann endlich die chilenische Gendarmerie, wo du offiziell einreist und deinen Stempel erhältst. Jetzt sind es nur noch 3 km bis zu einem Haus am Fähranleger, wo du wieder zelten kannst.

Insgesamt sind es 38 km vom Lago Desierto bis zum Lago O’Higgins. Wir haben alles an einem Tag zurückgelegt und dafür 8,5 Stunden gebraucht. Wenn dir das zu viel ist, kannst du die Strecke auch auf zwei Tage aufteilen und eine Nacht am Lago Desierto bleiben.

Jetzt bist du immer noch nicht ganz am Start der Carretera Austral. Das nächste Transportmittel: die teure Fähre nach Villa O’Higgins. Mein Tipp: Mach die Bootstour zum Glaciar O’Higgins mit! Im Sommer fährt die Fähre erst zum Gletscher und holt anschließend die restlichen Gäste ab. Die Überfahrt direkt nach Villa O’Higgins dauert 2,5 Stunden.

Tipps für unterwegs

1. Übernachtungsmöglichkeiten

In folgenden Orten gibt es für dich gute Übernachtungsmöglichkeiten:
– Villa OíHiggins
– Caleta Tortel, hier gibt es einen kostenlosen Campingplatz am Ende des Stegs
– Cochrane
– Puerto Rio Tranquilo
– Villa Cerro Castillo, wir haben hier wild gecampt
– Coyhaique, hier rate euch nur zu einem kurzen Stoppover, da es eine eher hässliche Stadt ist
– Parque Queulat
– Chaiten
– Parque Pumalin, hier findest du kostenlose Campingplätze
– Hornopiren, hier gibt es auch einen Campingplatz etwas außerhalb

2. Essen

Essen ist hier viel teuerer als im restlichen Chile. Nur in den größeren Ortschaften findest du einen Supermarkt, ansonsten gibt es nur kleine Läden, wo du nur das Nötigste bekommst. Nimm am besten für ein bis drei Tage Essen mit, da du nie weißt, wie weit du per Anhalter kommst.

Wasser kannst du zum Glück aus den vielen Gletscherflüssen trinken und musst es nicht mitschleppen. Wenn du dir unsicher bist, solltest du es vorher abkochen.

3. Versorgungsstationen

Villa O’Higgins ist der Startpunkt im Süden. Es ist eine kleine Ortschaft, die aufgrund der Grenzstreitigkeiten mit dem Nachbarn Argentinien entstanden, aber in den letzten Jahren immer weiter gewachsen ist.
In Concrane würde ich nur stoppen, wenn du einkaufen musst.

Coyhaique ist die Hauptstadt der Region. Es ist die einzige Stadt auf der Strecke, aus der wir schnell wieder geflüchtet sind. Sie ist groß, laut und hässlich – das war uns nach der herrlichen Ruhe in der Natur einfach zuviel.

In den kleineren Ortschaften bekommt man immer Brot und findet auch manchmal einen kleinen Laden. Wir haben uns damals in den Supermärkten der oben genannten Stationen eingedeckt und unterwegs nur noch Kleinigkeiten gekauft.

Geldautomat: Für die zwei Wochen haben wir bereits chilenische Pesos mit ins Land gebracht und uns ein zweites Mal in Coyhaique Bargeld besorgt. Es gibt zwar mittlerweile mehr Geldautomaten, auf die ich mich aber nicht verlassen würde, da sie nicht regelmäßig aufgefüllt werden und du auf einmal ohne Geld dastehen könntest.

Banken gibt es in Concrane, Coyhaique, Chile Chico und Puerto Aysen.

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Trampen

1. Mitfahrgelegenheiten

Zum einen nehmen dich gerne chilenische Touristen mit, wenn du Glück hast, ist ihr Auto noch nicht voll. Aber am häufigsten werden dirAnwohner einen Platz in ihrem Auto anbieten. Das sind meistens einfache Leute, die offen und hilfsbereit sind. Mit ihnen kannst du schnell ins Gespräch kommen und interessante Geschichten über Land und Leute erfahren.

Oft springst du auf die Ladefläche von Pickups. Da sie meistens nur ein kleines Stück fahren, stehst du aber auch schnell wieder am Straßenrand. Mein persönlicher Favorit waren die Trucks, da sie weite Strecken zurücklegen und du im erhöhten Fahrerhaus einen fantastischen Blick auf die Landschaft hast.

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2. Alleine oder zu zweit

Als Mann kannst du auch allein per Anhalter fahren, aber Frauen rate ich absolut davon ab. Du bist in einer sehr entlegenen Ecke unterwegs, auch wenn ich mich immer sicher gefühlt habe, würde ich es nicht alleine machen wollen. Nicht nur wegen des Trampens, sondern auch weil du oft irgendwo wild campst.

Wir haben immer relativ schnell eine Mitfahrgelegenheit gefunden, auch zu zweit war es kein Problem. Insgesamt sind wir 25 Stunden mitgenommen worden, dafür standen wir 18 Stunden am Straßenrand und haben gewartet. Kein schlechter Schnitt, wenn du bedenkst, wie wenig Verkehr dort herrscht.

Alternative Transportmöglichkeiten

1. Bus

Busfahren ist teuer, denn sie fahren nur selten und auch nur im Sommer.Meiner Meinung nach geht so der ganze Spaß verloren, weil alle Highlights am Wegesrand am Fenster vorbei ziehen. Außerdem bist du sehr eingeschränkt, da sie nur alle paar Tage fahren und du möglicherweise tagelang in einem Ort festhängst.

2. Rad

Die Strecke ist bei den Panamericana-Radfahrer beliebt, aber schon echt hardcore! Die Straßenbedingungen sind sehr schlecht, und du musst viel Essen mitnehmen, da du dich nicht oft versorgen kannst. Zudem solltest du ausreichend viele Ersatzteile mitnehmen, da du nur in Coyhaique Reparaturen machen lassen kannst.

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3. Mietwagen

Ein normaler Wagen ist sicher auf der Schotterpiste ausreichend, aber nur die wenigsten Vermieter werden es erlauben und eher zu einem 4WD raten. Wenn Geld keine Rolle spielt, ist es sicher die beste Option. Du kannst tun und lassen, was du willst und bist völlig flexibel.

Fazit: Ein episches Abenteuer in Patagonien wartet auf dich!!

Für mich gehört diese Tour mit zu den besten Erlebnissen, die ich jemals auf meinen Reisen hatte. Allen Patagonien-Interessierten lege ich ans Herz es für sich selbst zu entdecken. Nimm dir genug Zeit, um alles in vollen Zügen zu genießen.

Und schreib mir im Anschluss, was du erlebt hast!

Über Gastautorin Claudia
Claudia ist eine vielgereiste Backpackerin. Sie liebt es unterwegs zu sein und Neues zu entdecken. claudia_400x400

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