Mach jeden Tag zu deinem Abenteuer!

Die besten Rucksäcke für Abenteuerinnen

Jedes Abenteuer ist nur halb so gut, wenn der passende Rucksack nicht dabei ist! Diesen zu finden ist allerdings nicht so einfach und bedeutet viel Recherche, viel Ausprobieren und manchmal eben auch viel Geld zu investieren. Dafür hast du mit einem guten Rucksack quasi einen Freund fürs Leben, denn mitunter reist du nicht nur ein paar Monate, sondern jahrelang mit ihm durch die Welt!

Ich bin ein absoluter Rucksack-Fan und kenne mich was das betrifft mittlerweile ziemlich gut aus, auch wenn ich zugeben muss, dass das nicht immer so war. Früher bin ich nämlich mit großen Koffern unterwegs gewesen, was ich mir jetzt gar nicht mehr vorstellen kann. Denn heute ist das ganz anders: Ich reise nur noch mit Rucksack und das größtenteils in Handgepäcksgröße!

Allerdings ist mir aufgefallen, dass es doch recht wenig Rucksäcke für Frauen gibt. Dabei benötigen wir aufgrund unseres Körperbaus eine spezielle Passform und reisen immer öfters allein durch die Welt. Und mal ehrlich: die meisten Modelle haben entweder langweilige Farben oder sehen einfach nicht schön aus.

Und weil Sebastian da als Mann nicht wirklich mitreden kann – und das egal wie viel er schon mit Rucksack gereist ist – habe ich mich diesmal auf die Suche nach den besten und schönsten Rucksäcken für Frauen gemacht und gebe dir in diesem Beitrag Tipps, wie du den für dich richtigen Rucksack findest. Noch dazu verrate ich meine ganz persönlichen Packtipps und wie ich es als Frau schaffe, mehrere Monate nur mit Handgepäck unterwegs zu sein!

Rucksack Damen

Rucksäcke für Abenteuerinnen

Rucksack Damen: So findest du den richtigen Rucksack für deine nächstes Abenteuer!

Darauf solltest du bei der Wahl achten

Eins vorweg: Nimm dir wirklich genügend Zeit bei der Auswahl deines Rucksacks und trag ihn auch mal zu Probe, bevor du dich mit ihm in dein nächstes Abenteuer stürzt! Denn ein Rucksack ist nicht einfach nur irgendein Gegenstand, den du mit auf Reisen nimmst, er ist dein wichtigster Begleiter, quasi deine beste Freundin unterwegs!

Die Suche nach dem richtigen Rucksack kann zu einer ganz schön nervigen Angelegenheit werden und ist teilweise schwieriger als ein schönes Kleid für die Hochzeit deiner Freundin zu finden, aber dennoch solltest du nicht so schnell aufgeben und dich für den nächstbesten entscheiden. Besonders dein Rücken wird dir dafür dankbar sein, aber auch du wirst froh sein, wenn du ein Modell gefunden hast, das sich unkompliziert packen lässt oder wo du schnell an deine Sachen dran kommst – egal wie weit unten sie sich im Rucksack befinden.

Um dir die Suche ein wenig einfacher zu machen, hier ein paar praktische Tipps worauf du achten solltest:

Die richtige Größe und das passende Modell

Die erste Frage, die sich wohl die meisten stellen, ist: Welche Größe soll ich nur nehmen? Bei dieser enormen Auswahl an unterschiedlichen Größen fällt einem die Entscheidung nicht gerade leicht. In der Regel finden die Größenangaben bei Rucksäcken in Litern statt und liegen im Schnitt zwischen 40 und 80 Litern – eine ganz schön krasse Differenz. Wie sollst du da wissen, bei welcher Größe du richtig liegst?

Meine Antwort gleich zu Beginn: Nimm lieber eine kleinere Größe, denn wir Menschen packen prinzipiell immer viel zu viel ein und ein großer Rucksack verleitet dich nur dazu, noch mehr unnötiges Zeug mitzuschleppen. Ich weiß auch nicht, warum wir unter dieser “Macke” leiden, aber Fakt ist, dass wir am Ende sowieso immer nur unsere drei Lieblingsoutfits anziehen und die anderen Anziehsachen gar nicht erst auspacken.

Für mich lassen sich Rucksäcke deshalb in die folgenden drei Größen aufteilen:
1. Große Rucksäcke mit über 60 Liter für notorische zu viel Packer
2. Mittelgroße Rucksäcke zwischen 40-60 Liter für realistische Packer
3. Handgepäcksgröße unter 40 Liter für Minimalisten

Demnach liegt die beste Größe für jegliche Reisen und Abenteuer zwischen 40 und 60 Litern. Wenn du so wie Sebastian und ich gerne nur mit Handgepäck reist und so ein wenig Zeit und Geld sparen willst, kannst du dir einen Rucksack mit weniger als 40 Litern Fassungsvermögen holen – dazu später mehr!

40 oder 60 Liter sind aber immer noch ein großer Unterschied und welche Größe in diesem Bereich letztendlich die richtige ist, hängt von ein paar Faktoren ab:

Wohin soll die Reise gehen?

Ein Faktor, der die Wahl der richtigen Rucksackgröße beeinflusst, ist das Land oder womöglich die Länder, in die du vorhast zu reisen. Wenn du zum Beispiel nach Asien oder Zentralamerika reisen willst, wo ein tropisches Klima herrscht, brauchst du fast nur Sommerklamotten einzupacken und vielleicht ein etwas wärmeres Outfit. Wenn du hingegen nach Südamerika, Neuseeland oder Nordeuropa möchtest, solltest du schon ein paar mehr warme Klamotten mitnehmen. Hier spielt natürlich die Jahreszeit eine wichtige Rolle, denn selbst im eigentlich warmen Südafrika kann es im Winter ziemlich kalt werden.

Informier dich bereits im Vorfeld über die Temperaturen vor Ort, um nicht nur die richtigen Anziehsachen dabei zu haben, sondern eben auch die richtige Rucksackgröße auszuwählen. Wenn du nur in warme Regionen reisen willst, reicht ein Rucksack in Handgepäcksgröße mit durchschnittlich 40 Litern völlig aus. Wenn du allerdings warme Anziehsachen benötigst, wird es mit 40 Litern ein wenig knapp, denn dicke Pullis und lange Hosen nehmen ziemlich viel Platz weg. Hier solltest du dann eher einen mittelgroßen Rucksack mit mindestens 50 Litern wählen, wobei ich prinzipiell Modelle mit 55 Litern empfehlen kann.

Welche Abenteuer willst du erleben?

Nicht nur das Klima, auch die Abenteuer, die du vor Ort erleben willst, haben einen Einfluss auf die Wahl der richtigen Größe. Planst du zum Beispiel viel zu wandern und draußen in der Natur aktiv zu sein? Dann müssen natürlich ein paar gute Funktionsklamotten eingepackt werden und deine Wanderschuhe mit.

Oder willst du ein richtiges Abenteuer erleben und mehrere Tage mit deinem Zelt in der Wildnis verschwinden? Dann benötigst du zusätzlich Platz für Camping Equipment wie einen Gaskocher oder eine Taschenlampe und brauchst einen Rucksack, an den du dein Zelt und dein Schlafsack einfach dranschnallen kannst. In diesem Fall spielt nicht nur die Größe, sondern das eigentliche Modell eine Rolle.

Gewöhnliche Reise- vs. Trekking- und Wanderrucksäcke

Neben der Größe wird zwischen unterschiedlichen Modellen unterschieden: Einmal gibt es gewöhnliche Reise-Rucksäcke, die zwar ebenfalls gut gepolstert und bequem zu tragen sind, sich aber nicht für längere Strecken zu Fuß oder Wanderabenteuer eignen. Dafür solltest du einen richtigen Trekking- oder Wanderrucksack wählen. Diese haben spezielle Gurte und Verschnallungen, mit denen du dein Zelt, deinen Schlafsack oder deine Iso-Matte zusätzlich auf deinem Rücken tragen kannst. Wanderstöcke oder eine Eisaxt kannst du ebenfalls am Rucksack befestigen – perfekt also für mehrere Tage in der Wildnis!

Lesetipp: Mehr über Trekking-Rucksäcke kannst du übrigens hier nachlesen!

Handgepäck und Tagesrucksäcke

Dann gibt es wie bereits geschrieben noch Rucksäcke in Handgepäcksgröße, die du also beim Fliegen mit an Board nehmen kannst, und sogenannte Tagesrucksäcke, die für kurze Ausflüge vor Ort gedacht sind. Handgepäcks-Rucksäcke sind super praktisch, weil du dir so gerade bei Billigairlines Gebühren fürs Gepäck sparst und noch dazu einiges an Zeit, sowohl bei der Gepäckaufgabe als auch am Gepäckband – da kann zusammen schonmal eine Stunde pro Flug zusammenkommen!

Neben einem Rucksack solltest du immer einen Tagesrucksack dabei haben. Wenn du zum Beispiel auf eine Wanderung gehen oder einen Stadtspaziergang machen willst, kannst du hier die wichtigsten Sachen wie Portemonnaie, Reisepass, Handy, einen Pulli oder die Regenjacke, aber auch Wasser und ein paar Snacks oder das Handtuch und die Sonnencreme einpacken. Hierfür könntest du natürlich eine gewöhnliche Handtasche oder gar einen Jutebeutel nehmen, aber ein gepolsterter Rucksack ist am Ende doch praktischer und vor allem viel bequemer zu tragen!

Rucksack Damen: Die richtige Passform

Die meisten Rucksäcke sind unisex, also sowohl für Männer als auch für Frauen gedacht. Allerdings haben wir Frauen im Vergleich einen kürzeren Oberkörper und benötigen deshalb eine etwas andere Passform als Männer. Außerdem sehen viele Rucksäcke schlichtweg langweilig aus, haben eher dunkle Farben wie Grau, Grün, Braun oder sind einfach nur schwarz. Klar sollte ein Rucksack vor allem passen und funktional sein, aber muss das denn gleichzeitig heißen, dass er nicht auch gut aussehen darf? Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum so viele Rucksäcke, aber auch andere Outdoor-Sachen oder Funktionskleidung oftmals so unschön aussehen.

Zum Glück gibt es mittlerweile ein paar schönere Rucksackmodelle, die speziell für Frauen designt wurden und entsprechend besser zu unserem Körperbau passen – welche das sind, verrate ich weiter unten im Beitrag. Jetzt erstmal ein paar weitere Tipps, worauf du bei der Wahl deines Rucksacks achten musst:

Das A und O: Gut gepolsterte Gurte!

Anders als viele denken, liegt das Gewicht des Rucksacks nicht auf deinen Schultern, sondern vielmehr auf deinen Hüften. Und genau aus diesem Grund ist ein gut gepolsterte und für dich passender, breiter Hüftgurt super wichtig! Ebenfalls wichtig ist eine gute Rückenpolsterung, die am besten nah an deinem Rücken liegen sollte. Natürlich sollte die Schulterpolsterung ebenfalls gut sein und der Rucksack sollte sich auch voll beladen angenehm auf deinen Schultern anfühlen.

Der Brustgurt

Außerdem praktisch ist ein Brustgurt. Hier habe ich allerdings unterschiedliche Erfahrungen gemacht: Mal liegt dieser Gurt verschnallt wirklich angenehm über der Brust und nimmt das Gewicht von den Schultern ein wenig weg, oder er quetscht sowohl meine Haut an den Armen als auch meine Brüste ein, sodass es richtig weh tut.

Hier solltest du deshalb darauf achten, dass sich die Höhe dieses Gurtes verstellen lässt, sodass er individuell anpassbar ist und zu deinem Brustumfang passt. Zudem drücken bei manchen Modellen die Schultergurte unangenehm gegen deine Brüste, wenn du den Brustgurt verschnallst, egal ob dieser sich in der Höhe verstellen lässt oder nicht. Auch das solltest du also testen.

Die kleinen, aber feinen Details

Wenn du nun die richtige Größe und ein Rucksackmodell gefunden hast, das dir gut passt und sich auch voll beladen angenehm tragen lässt, geht es an die kleineren Details. Diese können unter anderem eine wichtige Rolle spielen und machen deinen Rucksack zu deinem ultimativen Begleiter! Dazu zählen das Design und die Fächeraufteilung, aber auch die Verarbeitung und das mögliche Zubehör des Rucksacks.

Wie lässt sich der Rucksack öffnen und packen?

Dieser Punkt ist wirklich wichtig und ist für mich das wichtigste Kriterium nach der Passform und Größe. Denn früher waren die meisten Rucksäcke als sogenannte Toploader konzipiert, sprich du konntest deinen Rucksack nur über einen Öffnung von oben packen. Das erfordert einiges an Packgeschick, aber vor allem auch Nerven, denn um an ein Teil ganz unten ranzukommen, musst du erst einmal alles ausräumen!

Für mich sind solche Modelle deshalb ein absolutes No-Go und ich achte immer darauf, dass sich der Rucksack auch auf andere Weise öffnen und packen lässt. Heutzutage verfügen die meisten Modelle zum Glück über mehrere Öffnungen, die sich mithilfe von Reisverschlüssen öffnen und schließen lassen. So kannst du deinen Rucksack auch seitlich packen, was ziemlich praktisch ist und das Packen wesentlich einfacher macht. Schau dir also an, welche Öffnung dein Rucksack hat und wie sich dieser aufgrund dessen packen lässt. Viele Trekking- und Wanderrucksäcke sind übrigens immer noch als Toploader aufgebaut.

Gibt es verschiedene Fächer?

Ein ebenfalls wichtiger Punkt ist die Anzahl der Fächer oder auch die Aufteilung des Rucksacks. Die meisten Rucksäcke haben ein großes Hauptfach und dann noch ein paar weitere Fächer. Diese Aufteilung ermöglicht es dir, deine Sachen im Rucksack selbst besser zu ordnen und ebenfalls schneller an einzelne Teile ranzukommen. Oftmals gibt es unten ein mittelgroßes Fach, das vom Hauptfach getrennt ist, sowie ganz oben noch ein bis zwei kleine Fächer. Hier spricht man auch vom Bodenfach und Deckelfach. Manche Modelle haben zudem noch Seitenfächer und ein Erste-Hilfe-Fach oder sogar ein extra Laptop- und Kamerafach.

Meiner Meinung nach sollte neben dem Hauptfach mindestens ein zweites, nicht zu kleines Fach her sowie ein kleineres Fach, auf das du von außen schnell Zugriff hast. So kannst du deine Sachen übersichtlich aufteilen und kommst gleichzeitig schneller an sie ran!

Gibt es genügend Kompressionsriemen?

Achte zudem darauf, dass der Rucksack mit ein paar oder gleich mehreren Kompressionsriemen ausgestattet ist – und das am besten innen und außen. Mit diesen lassen sich deine Sachen und der ganze Rucksack nochmals zusammenschnüren und du siehst nicht ganz wie ein Packesel aus.

Woraus ist das Material?

Beim Material ist zum einen wichtig, dass es so gut es geht wasserdicht ist, sowie generell strapazier- und reißfest ist. Dein Rucksack wird viel hin und her geworfen, du musst womöglich durch Regen, Sturm oder Schnee laufen, und deine Sachen sollten natürlich trotzdem gut geschützt sein.

Schau dir zudem an, wie gut der Rucksack verarbeitet ist. Sind die Nähte ordentlich und lassen sich die Reisverschlüsse einfach auf und zu machen? Vor allem die Schlaufen an den Reißverschlüssen sollten robust sein, denn sonst gehen sie schnell kaputt und du bekommst Probleme, deinen vollgepackten Rucksack zu zu machen!

Die richtige Farbe

Zugegeben: Dunkle Farben werden natürlich nicht so schnell dreckig! Wenn dir das Aussehen und die Farbe deines Rucksacks egal ist, dann solltest du besser eine dunkle Farbe wie Braun, Dunkelgrün, Dunkelblau, Dunkelgrau oder eben Schwarz wählen. Ebenfalls praktisch sind solche Farben, wenn du mit deinem Rucksack viel in der Natur unterwegs bist, da du so weniger auffällst und Tiere nicht verjagst.

Allerdings sind solche Farben eher langweilig und sehen auf Bildern nicht gut aus. Ich mag dann doch lieber bunte Farben wie ein helles Blau, Pink, Türkis oder gar Gelb. Mittlerweile gibt es auch immer mehr Rucksäcke mit solchen modischen Farben auf dem Markt und du hast hier quasi die Qual der Wahl!

Regencover und Daypack

Einige Rucksäcke kommen mit praktischem Zubehör wie einem Regencover oder einem Daypack. Ein Regencover ist besonders gut, wenn du mehrere Tage mit deinem Rucksack wandern gehen willst. Viele schnallen das Cover aber auch um den Rucksack, bevor sie es am Gepäckschalter abgeben oder in den Kofferraum des Buses schmeißen, um ihn zu vor Schmutz oder kleineren Beschädigungen zu schützen. Super praktisch ist natürlich, wenn dein Rucksack gleich den passenden Daypack dabei hat. Diesen kannst du meistens auf den eigentlichen Rucksack draufschnallen und sparst dir so Platz oder hast einen freien Arm mehr.

Rucksack Damen Auswahl

Packtipps für Abenteuerinnen

Rucksack Damen: So packst du richtig und sparst Platz!

Wie versprochen, gebe ich dir nun noch ein paar meiner besten Packtipps. Denn der beste Rucksack hilft nichts, wenn du ihn falsch packst! Ich habe in den letzten Jahren viel ausprobiert und verschiedene Packstrategien für unterschiedliche Rucksackmodelle entwickelt. Ich brauche nur 10 Minuten, bis all meine Sachen gut verpackt sind und das ist mein Trick für alle Modelle: Packing Cubes!

So wird Packen einfach: Packing Cubes!

Packing Cubes kannst du dir tatsächlich wie Würfel vorstellen und sie helfen dir dabei, deine Anziehsachen zu komprimieren und gleichzeitig besser zu ordnen. Statt einer Menge, unwillkürlich rumfliegender Klamotten, befinden sich in deinem Rucksack nur ein bis mehrere Packing Cubes. So kommst du schneller an deine Sachen ran und dein Rucksack sieht wesentlich aufgeräumter aus.

Diese Cubes werden mittlerweile von mehreren Herstellern angeboten, der bekannteste ist Eagle Creek. Ebenfalls gut sind die Packing Cubes von HOPEVILLE oder die von Crumpler, die sich durch ein spezielles Reißverschlusssystem noch zusätzlich komprimieren lassen.

Packen für Minimalisten

Wenn ich Leuten erzähle, dass ich mehrere Monate nur mit Handgepäck in Asien, Australien und Neuseeland unterwegs war, und das, als in Neuseeland gerade Herbst war und der erste Schnee viel, schauen mich die meisten erst einmal unglaubwürdig an. Nur mit Handgepäck reisen könnten sie niemals, denn sie würden nicht auf so vieles verzichten wollen. Aber genau das ist der springende Punkt:

Minimalismus hat nichts mit Verzicht zu tun, sondern bedeutet viel mehr, sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren – sowohl im Leben an sich, als auch beim Packen!

Mein Favorit unter den Handgepäcks-Rucksäcken ist und bleibt der Osprey Farpoint 40. Mit diesem bin ich nun schon mehrere Jahre unterwegs und kann wirklich nur Gutes berichten! Wie ich minimalistisch packe, erkläre ich also anhand dieses Modells.

Das Hauptfach und Netzteil:

Hier kommt ein mittelgroßer Packing Cube rein, in dem sich ein Großteil meiner Anziehsachen befindet, sowie mein großer und kleiner Kosmetik-Beutel (im kleinen befindet sich mein Make-Up, meine Nagelpfeile und meine Pinzette, im großen der Rest), die Schuhe, die ich gerade nicht trage (das sind entweder meine Birkenstock-Sandalen oder meine Nikes) und oben drauf mein dicker Pulli und mein Tagesrucksack, der Fjallraven Kanken. Die Lücken in diesem Fach stopfe ich mit meinen Socken und außerdem quetsche ich noch meinen Universal-Adapter und mein Brillenetui dazwischen. Zum Schluss lege ich meine Regenjacke über alles – et voila – mein Hauptfach ist bepackt!

Zudem befindet sich das Netzteil neben dem Hauptfach. Hier packe ich alle Kabel und Akkuladegeräte ein und Einweg-Rasierer sowie einen Beutel Tampons und meine Zahnbürste. Außerdem kommen hier auch die Wattepads und Wattestäbchen als auch meine Bürste und mein Kamm unter.

Das Laptopfach:

In diesem Fach verstaue ich mein Laptop und andere wichtige Sachen wie meinen Reisepass, aber auch mein Portemonnaie und meine Kamera oder meine Sonnenbrille, wenn ich sie gerade nicht brauche. Außerdem habe ich immer ein Notizbuch von Moleskin dabei, das ebenfalls in diesem Fach unterkommt!

Das kleine Fach:

Der Osprey Farpoint 40 hat noch ein weiteres, kleines Fach, das sich ganz oben befindet. Hier packe ich meistens nur Kleinkram rein, wie mein iPhone, Handcreme, Lippenbalsam, Taschentücher oder Kaugummis.

Das habe ich alles im Handgepäck dabei!

Anziehsachen:
– 1 Jeansshorts
– 1 Jeans
– 1 leichte, weite, lange Hose
– 1 lange Yoga/Jogginghose
– 1 Fleecepulli oder Hoodie
– 1 Cardigan
– 5 T-Shirts
– 3 Tank Tops
– 3 Kleider
– 5 Paar Socken
– 10 Unterhosen
– 3 BHs
– 1 Sport-BH
– 1 Bikini
– 1 Regenjacke
– 1 Paar Birkenstocks
– 1 Paar Nikes

Technik und Sonstiges:
– 1 Laptop (11”)
– 1 Kamera
– 1 Fjallraven Kanken
– 1 Moleskin Notizbuch

Kosmetik (alles unter 100 ml):
– 1 elektrische Zahnbürste
– 1 Zahnpasta
– 1 Sprühdeo
– 1 Shampoo
– 1 Duschzeug
– 1 Bodylotion
– 1 Rasiergel
– 5 Einwegrasierer
– 1 Waschzeug fürs Gesicht
– 1 Gesichtswasser
– 1 Gesichtscreme
– 1 Augen Make-Up Entferner
– 1 Mascara
– 1 Puder
– 1 Rouge
– 1 Pinzette
– 1 Nagelfeile
– 1 große Packung Wattepads
– 1 Packung Wattestäbchen
– 2 große Packungen Tampons
– 1 Bürste und Kamm

Ganz schön viel, oder? Minimalismus hat also wirklich nichts mit Verzicht zu tun, sondern in diesem Fall mehr mit cleverem Packen!

Packen für Realisten

Neben meinem Handgepäcks-Rucksack habe ich auch noch einen mittelgroßen Rucksack, den Tatonka ISIS 50. Dieser hat ein großes Hauptfach, ein mittelgroßes Bodenfach, ein Deckelfach und ein Erste-Hilfe-Fach. Außerdem befindet sich im Hauptfach noch ein kleines Netzteil, in das ein Laptop oder Dokumente in DIN A4 Format passen. Das Tolle ist, dass sich der Rucksack auch seitlich öffnen lässt und jedes Fach einen eigenen Reißverschluss hat, sodass das Packen wirklich unkompliziert ist.

Das Hauptfach

Ins Hauptfach kommen vor allem meine Anziehsachen und Schuhe rein. Hier nutze ich wieder einen mittelgroßen Packing Cube sowie zwei Kleiderbeutel von HOPEVILLE. In den einen Beutel packe ich tatsächlich meine ganzen Sommerkleider und Blusen und in den anderen meine Laufschuhe. Den Packing Cube packe ich nach untern, die beiden Beutel dann darüber. Auf den Packing Cube lege ich außerdem einen oder zwei Pullis, je nachdem, ob ich gerade einen trage oder nicht. Zudem lege ich über die Laufschuhe entweder noch meine Birkenstocks oder meine Nikes.

Dann mache ich dieses Fach seitlich mit dem Reißverschluss zu, stelle den Rucksack auf und drücke die Sachen noch leicht nach unten. So kann ich hier noch meine Regenjacke oder etwas von Sebastian reinpacken, da dieser Teil nochmals ordentlich Platz bietet. Generell würde noch mehr ins Hauptfach passen, aber ich nehme lieber weniger als zu viel mit.

Das Bodenfach

Hier packe ich meinen großen und kleinen Kosmetik-Beutel, die Einweg-Rasierer und meine Zahnbürste sowie die Wattepads, die Wattestäbchen, meinen Kam und meine Bürste ein. Außerdem packe ich noch ein kleines Packing Cube mit meinen Kabeln und den Akkuladegeräten hier rein. In diesem Fach ist meistens aber noch Platz über, sodass ich hier manchmal meine oder Sebastians Regendecke sowie andere Kleinigkeiten reinstopfe.

Das Erste-Hilfe-Fach

In diesen Fach kommt mein Tamponbeutel rein, mehr eigentlich nicht. Passt ja irgendwie auch.

Das Deckelfach

Hier kommt nicht sonderlich viel rein, eher Sachen, die ich beim Packen vergessen habe oder die sonst nur in einem der größeren Fächer rumfliegen würden, wie Batterien, Kleingeld, Kugelschreiber oder auch mal ein Nagellack. Je nachdem, wie voll das Haupt- und Erste-Hilfe-Fach ist, passt hier auch nicht mehr viel rein, weil es von unten so zusammengedrückt wird.

Das habe ich alles im normalgroßen Rucksack dabei!

Anziehsachen:
– 2 Jeansshorts
– 1 Jeans
– 1 leichte, weite, lange Hose
– 1 lange Yoga/Jogginghose
– 2 Pullover
– 1 Karpuzen-Jacke
– 2 Blusen
– 1 Funktionshemd
– 5 T-Shirts
– 3 Tank Tops
– 6 Kleider
– 5 Paar Socken
– 10 Unterhosen
– 3 BHs
– 1 Sport-BH
– 2 Bikini
– 1 Regenjacke
– 1 Paar Birkenstocks
– 1 Paar Nikes
– Paar Laufschuhe

Kosmetik, Technik und Co.:
Du siehst, was die Anziehsachen angeht, habe ich wesentlich mehr mit, ohne diese wirklich zu brauchen. Auch an Kosmetik-Sachen habe ich nun mehr dabei, denn ich muss mich nicht an die 100 Milliliter-Regel fürs Handgepäck halten. Das hat mich dazu verleitetet, große Shampoo-Flaschen mitzuschleppen, genauso wie diverse Nagellacke, Nagellackentferner oder Gesichtsmasken. Ob ich das wirklich brauche, ist eine andere Frage.

Dafür kann ich meinen Laptop und die Kamera nicht so gut in diesem Rucksack verstauen und habe deshalb immer meinen Fjallraven Kanken dabei. Hier sind alle meine wichtigen Sachen verstaut, die ich lieber immer bei mir habe oder nicht so gerne am Flughafen aufgebe.

Lesetipp: Mehr Tipps zum richtigen Packen findest du übrigens hier!

Die besten Rucksäcke

Rucksack Damen: Die besten Reise- und Trekking-Rucksäcke

Nun kommen sie endlich, die besten Rucksäcke für Abenteuerinnen! Von ganz groß – falls du doch der Meinung bist, dass du so viel Platz brauchst – bis hin zu Handgepäck-Rucksäcken und den coolsten Daypacks!

Große Größen für Vielpacker

Deviate Travel Pack 85L

Der Deviate Travel Pack bietet mit seinen 85 Litern Fassungsvermögen genug Platz, um für wirkliche alle Eventualitäten auf deinem Abenteuer gerüstet zu sein. Der Rucksack ist eine Kombination aus Top- und Frontloader, das heißt, das Einpacken ist um einiges einfacher und du kommst außerdem ganz einfach an alle deine Sachen ran. Zudem hast du in den vielen kleinen Fächern am Hüftgurt, an der Seite und im Deckel deine wichtigsten Dinge, wie zum Beispiel Pass und andere Reiseunterlagen immer sofort griffbereit. Dank des abnehmbaren kleinen Tagesrucksacks ist es nicht nötig, noch einen zweiten Rucksack mitzuschleppen, während die mitgelieferte Regenhülle dafür sorgt, dass auch im Ernstfall alle deine Sachen trocken bleiben.

In Sachen Tragekomfort ist der Deviate Travel Pack ebenfalls gut ausgestattet. Ab einer Körpergröße von 178 Zentimetern hast du die Möglichkeit dir den Rucksack so einzustellen, wie er am besten zu dir passt. Das gelingt ganz einfach über ein verstellbares und ergonomisches Rückenteil und verstellbare Hüft- und Schultergurte, die übrigens voll und ganz auf die Anatomie von uns Frauen abgestimmt sind. Besonders wichtig: Der Brustgurt ist hier höhenverstellbar und zudem mit einer Notfallpfeife ausgestattet. Alle Bereiche des Rucksacks, die deinen Körper berühren, sind entweder atmungsaktiv oder feuchtigkeitsleitend, das heißt, auch wenn dich dein Abenteuer in wärmere Breitengrade führt, kommst du mit dem Deviate nicht so schnell ins Schwitzen.

Die große Überraschung dieses Rucksacks ist aber tatsächlich das Leergewicht. Denn obwohl er sehr umfangreich ausgestattet ist, wiegt er gerade einmal 1.900 Gramm, also weniger als 2 Kilogramm. Dazu noch die schöne blaue Farbe und die Abenteuerinnen von Heute sind glücklich!

Lieblingsfarbe: Brilliant Blue
Größe: 85 Liter
Preis: ab 210 Euro
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Kelty Coyote 80

Mit seinen 80 Litern hat der Coyote 80 genug Platz für alles, was du auf deiner Reise brauchst. Der robuste Aluminiumrahmen sorgt dafür, dass du schwere Lasten auch auf längeren Strecken einfach und komfortabel tragen kannst. Wenn es einmal schnell gehen muss, dann kann der Toploader auch von vorne geöffnet werden und verfügt außerdem über ein abgetrenntes kleineres Bodenfach, in dem du zum Beispiel deinen Schlafsack oder deine Birkenstocks sofort griffbereit hast. Deine Wertsachen, wie deinen Geldbeutel, Pass und weitere wichtige Unterlagen kannst du sicher in den zwei praktischen Taschen am Hüftgurt verstauen. Obendrein kannst du dir mit dem Coyote 80 einen zusätzlichen kleinen Rucksack sparen, denn der Deckel verwandelt sich im Handumdrehen in eine kleine und durchaus schicke Umhängetasche.

Das aus atmungsaktivem Material bestehende Rückenteil, die breiten Schultergurte, der Brustgurt und selbstverständlich auch der Hüftgurt können individuell an deine Körperform angepasst werden. Außerdem sorgen die Kompressionsriemen und spezielle Load-Lifter-Gurte dafür, dass sich das Gewicht perfekt verteilt – auch dann, wenn du die 80 Liter Kapazität des Coyote voll ausnutzt.

Ein besonderer Clou sind die extragroßen Seitentaschen und Befestigungsriemen, in denen zum Beispiel deine Eispickel und ein Trinksystem Platz finden. Also, egal ob dich dein Abenteuer in die Wüste oder die Antarktis führt, mit dem Coyote bist du bestens gerüstet!

Lieblingsfarben: Ponderosa Pine und Twilight Blue
Größe: 80 Liter
Preis: ab 277 Euro
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Kelty Women`s Coyote 70

Der Women’s Coyote 70 hat eine ganz ähnliche Ausstattung, wie der Coyote 80, ist dabei aber komplett auf die Bedürfnisse und vor allem auf die Körperform von uns Abenteuerinnen ausgelegt. Wie der Name schon verrät, ist das Fassungsvermögen des Coyote für Frauen um 10 Liter kleiner als beim Coyote 80. Doch die 70 Liter bieten immer noch mehr als genug Platz für all die Dinge, auf die du unterwegs nicht verzichten möchtest.

Für den Tragekomfort sorgen besonders die Schultergurte und der Hüftgurt dafür, dass du das Gewicht des 70 Liter starken Rucksacks locker schultern kannst. Durch zwei Zugschnallen kannst du sogar das Rückenteil ganz individuell einstellen, ohne den Rucksack dafür extra abzusetzen, was gerade am Anfang echt praktisch ist, um den richtigen Sitz für dich zu finden.

Das Design des Women’s Coyote sieht mit dem dunklen Grau und den knallig pinken Rückenteil und Reißverschlüssen außerdem echt stylisch aus. Natürlich kannst du auch bei diesem Modell den Deckel abnehmen und diesen als Umhängetasche auf deine Tagesausflüge mitnehmen.

Lieblingsfarbe: Dark Shadow
Größe: 70 Liter
Preis: ab 174 Euro
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Gregory Cairn 68L Women’s Travel Backpack

Der Gregory Cairn 68L ist ein Rucksack, der ganz speziell für die weiblichen Rucksack-Abenteurer konzipiert wurde. Der Rucksack ist in drei verschiedenen Rückenlängen erhältlich, denk also daran vor dem Kauf deine Torsolänge zu messen. Außerdem kannst du die Passform durch die Schultergurte, den Hüftgurt und den Brustgurt ganz einfach auf deinen Körperbau einstellen, sodass bestimmt nichts drückt und das Tragegefühl auch auf langen Wanderung angenehm ist.

Mit seinen 68 Litern zählt der Cairn noch zu den Modellen für notorische Vielpacker, obwohl er in der Größe schon um einiges kompakter ist, als zum Beispiel ein Rucksack mit 85 Litern. Auch wenn der Cairn ein klassischer Toploader ist, kommst du über seitliche Öffnungen und dank drei verschiedener Packzonen ganz schnell an die Dinge, die du wirklich brauchst. Dein Schlafsack und deine Klamotten finden im Hauptfach genug Platz. Für die Dinge, die du unterwegs öfter brauchst, wie zum Beispiel deine Regenjacke oder dein Proviant gibt es ein fest verschlossenes und Wasser abweisendes Fach im Deckel des Rucksacks. Außerdem hast du in den seitlichen Einsteckfächern und Hüftgurttaschen Gegenstände wie deine Kamera, dein Handy oder Geld immer griffbereit ohne den Rucksack extra absetzen zu müssen. Besonders praktisch ist die mitgelieferte Regenhülle, die alle drei Packzonen optimale vor Wind und Wetter schützt.

Der Gregory Cairn 68L Women’s Travel Backpack ist mit nur 1,850 Gramm ein echtes Fliegengewicht, der dir wie ein guter Freund in jeder Lebenslage zur Seite steht und dabei – vor allem in Teal Green – auch noch verdammt gut aussieht!

Lieblingsfarbe: Teal Green
Größe: 68 Liter
Preis: ab 219 Euro
Mehr Infos: https://kelty.com/womens-coyote-70/

Mittlere Größe für Realisten

Deuter Traveller 60+10 SL Backpack

Der Traveller 60+10 SL von Deuter ist ein genialer Alleskönner. Wenn du dich in Sachen Packen zwar zu den Realisten zählst, aber dennoch gerne für alle Fälle etwas mehr als nötig einpackst, ist der variable Traveller genau richtig für dich. Die 60 Liter Fassungsvermögen können schnell und einfach durch einen Reißverschluss-Balg um ganze 10 Liter erweitert werden. Das Hauptfach kann von oben sowie von vorne über eine große Öffnung bepackt werden. Wenn du auch im Abenteuer deine Sachen gerne alle geordnet packst, dann kannst du das große Fach noch einmal unterteilen und so zum Beispiel dreckige Klamotten und Schuhe von sauberen Dingen trennen. Damit auch wirklich alles an seinem vorgesehenen Platz bleibt und nichts verrutscht, kannst du deine Habseligkeiten sowohl mit den innen liegenden Fixiergurten als auch von außen mit den Kompressionsriemen sichern.

Das Rückenteil des Traveller ist im Vergleich zu vielen Standard-Rucksäcken kürzer und dadurch für dich als Frau viel bequemer. Außerdem sind die Schultergurte etwas schmäler und anatomisch geformt. Doch der größte Unterschied zu einem Männerrucksack besteht im Hüftgurt, der dank seiner stark angewinkelten Form viel besser zu einem weiblichen Körper passt und dir somit den bestmöglichen Tragekomfort bietet. Solltest du mal keine Lust mehr darauf haben, deinen Rucksack auf dem Rücken zu tragen, dann hat der Traveller auch noch einen abnehmbaren Schultergurt, sodass du ihn quasi wie eine Reisetasche lässig über der Schulter hängen kannst.

Lieblingsfarbe: Black Turquoise
Größe: 60 + 10 Liter
Preis: ab 250 Euro
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Fjallraven Kajka 55 W

In Sachen Innovation bist du mit dem Kajak 55 W ganz weit vorne und nimmst damit sogar Rücksicht auf die Umwelt. Der Grund dafür ist der Rahmen des Rucksacks, der zur Abwechslung mal nicht aus Aluminium, sondern aus Holz besteht. Das ist nicht nur fast genauso leicht wie ein gängiger Alu-Rahmen, sondern auch genauso belastbar – mit dem Kajka bist du also alles andere als auf dem Holzweg. Optisch setzt das Design ganz klar auf den minimalistischen Look, der aber bekanntlich total angesagt ist. Ohne jeglichen Schnick-Schnack ist der Rucksack in den vier erhältlichen Unifarben, Graphite, Forest Green, Black und meiner Lieblingsfarbe UN Blue auch echt schön anzusehen.

Alle Gurte und das Rückenteil sind voll verstellbar und passen sich der weiblichen Anatomie, gerade durch die ergonomischen Schulter- und Hüftgurte, perfekt an. Für deine Sicherheit sorgen große Reflektoren auf der Regenabdeckung und eine Signalpfeife am Brustgurt. Auch wenn der Kajka ein Toploader ist, hast du zusätzlich die Möglichkeit ihn von vorne zu öffnen, um schnell und einfach auch an das unterste Gepäckstück zu gelangen. Besonders genial und praktisch, vor allem für die etwas ungemütlichen Tage, ist eine eingebaute Nasstasche in der unteren Hälfte des Hauptfaches. Dort kannst du deine nasse Regenjacke oder deine frisch gewaschene, aber noch feuchte Kleidung sicher verstauen, ohne damit den Rest deines Gepäcks zu durchnässen. Da der Deckel des Kajka auch als Hüfttasche umfunktioniert werden kann, sparst du dir auch hier den Platz für einen separaten Tagesrucksack.

Lieblingsfarbe: UN Blue
Größe: 55 Liter
Preis: ab 335 Euro
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Tatonka ISIS 50

Der Tatonka ISIS 50 ist einer meiner Lieblingsrucksäcke und ein guter Kompromiss zwischen den großen 85 Liter Rucksäcken und den Rucksäcken in Handgepäcksgröße. Auch dieses Modell wurde wieder mit den speziell geformten Hüft- und Schultergurten auf die weiblichen Formen abgestimmt. Außerdem lässt sich die Rückenlänge beim ISIS ebenfalls verstellen und dank des robusten Rahmen kann der Rucksack ein Gewicht bis zu 25 Kilogramm ohne Weiteres tragen.

Die Vorderseite des Rucksacks kann durch einen Zweiwegereißverschluss rundum geöffnet werden, sodass du deine Sachen ganz schnell ein und wieder auspacken kannst. Mit den vielen verschiedenen Fächern und Unterteilungen bist du auch unterwegs immer perfekt organisiert und findest zum Beispiel deinen Schlüssel oder dein Handy mit nur einem Handgriff. Doch das Beste an dem Tatonka Rucksack ist der moderne Look, der richtig gut aussieht. Schließlich hebt sich das kräftige Hellblau mit den gelben Applikationen eindeutig von den langweiligen schwarzen Männer-Rucksäcken ab.

Ich reise nun schon seit ein paar Monaten mit dem Tatonka ISIS 50 umher und kann ihn wirklich nur empfehlen! Er ist super bequem, lässt sich einfach packen und sieht noch dazu cool aus!

Lieblingsfarbe: bright blue
Größe: 50 Liter
Preis: ab 250 Euro
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Osprey Aura AG 50

Der Osprey Aura AG 50 ist zwar mit seinen 50 Litern recht geräumig, aber durch ein einzigartiges AntiGravity System fühlt er sich sogar voll bepackt wie Luft auf deinen Schultern an. Das macht ihn zu deinem idealen Reisepartner, wenn du viel zu Fuß unterwegs bist und zum Beispiel beim Campen doch einiges mit dir umherschleppen musst. Solltest du das Gewicht oder die Größe des Aura noch optimieren wollen, dann kannst du einfach die Deckelklappe abnehmen und den Rucksack mit der sogenannten FlapJacket Abdeckungen sicher verschließen.

Gerade für deinen Trip in wärmere Gegenden ist der Aura perfekt ausgestattet: Mit einem genialen System, das aus 3D Hohlräumen am Rückenteil und einem gut ventilierten Hüftgurt besteht, kommst du garantiert nicht ins Schwitzen. Sollte es doch einmal regnen, dann ziehst du einfach die integrierte Regenabdeckung über den kompletten Rucksack und dein gesamtes Gepäck bleibt trocken.

Der Toploader hat zudem noch eine untere Reißverschlussöffnung und ein separates Fach für deinen Schlafsack. Wenn du also abends schnell dein Lager aufschlagen musst, dann hast du die wichtigsten Dinge sofort zur Hand. Zusätzlich hat der Aura praktische Einsteckfächer an der Seite, in denen du sogar beim Laufen deine Trekkingstöcke, Eispickel oder sonstige Kleinigkeiten verstauen kannst. Den Rucksack gibt es entweder in einem kräftigen Rainforest Green oder einem recht edlen Silver Streak und schon allein mit seinem Look macht er unheimlich was her.

Lieblingsfarbe: RAINFOREST GREEN
Größe: 50 Liter
Preis: ab 220 Euro
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Handgepäck-Rucksäcke für Minimalisten:

G4 Free Large 40L

Mit dem G4 Free Large 40 L Rucksack sind wir nun in der Kategorie für alle minimalistischen Reisenden angekommen, obwohl du wirklich viel in 40 Litern unterbringen kannst. Das Material, aus dem der Rucksack besteht, ist schon von Haus aus wasserfest und strapazierfähig, sodass du keine separate Regenhülle brauchst, um sicherzustellen, dass deine Klamotten trocken bleiben. Richtig cool: Wenn der G4 nicht bepackt ist, dann wiegt er kaum etwas und lässt sich sogar zusammenfalten und in einem kleinen Beutel verstauen!

In dem großen Hauptfach findet locker alles einen Platz, was du auf deiner Reise benötigst. Die Tatsache, dass der G4 ein Toploader ist, stellt bei dieser handlichen Größe kein Problem dar. Auch wenn dieser Rucksack nicht speziell für uns Frauen entwickelt wurde, sind die Schultergurte und – ganz wichtig – auch der Brustgurt voll verstellbar, sodass du ihn deinem Körper anpassen kannst. Einen Hüftgurt suchst du hier allerdings vergeblich, was bedeutet, dass das gesamte Gewicht auf deinen Schultern beziehungsweise deinem Oberkörper lastet, und das kann auf längeren Wanderung schnell unbequem werden. Das Beste allerdings zum Schluss: Der G4 Free ist in sieben verschiedenen Farben erhältlich, von krassem Rot, Lila oder Blau bis hin zu einem unauffälligen Schwarz hast du hier eine wirklich große Auswahl!

Lieblingsfarbe: Purple/Red und Light Blue
Größe: 40 Liter
Preis: ab 20 Euro
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Osprey Farpoint 40

Nun zu meinem persönlichen Favorit, dem Osprey Farpoint 40! Im großen Hauptfach des Osprey, das du durch eine große vordere Öffnung wie eine Reisetasche bepacken kannst, hast du genug Stauraum für alle deine Klamotten, Schuhe und so weiter. Mit den innen liegenden Kompressionsriemen kannst du den Platz effektiv nutzen und außerdem kommt auch nichts durcheinander, egal wie turbulent es auch auf deinem Trip zugehen mag. Alle deine technischen Reisebegleiter kannst du sicher in den separaten und gut gepolsterten Laptop- und Tabletfächern verstauen.

Der Rucksack entspricht außerdem der maximalen Handgepäcksgröße in Europa, was bedeutet, dass du an deinem Zielort nicht mehr ewig am Gepäckband stehen musst, sondern direkt vom Flugzeug aus in dein Abenteuer starten kannst! Der Farpoint 40 ist zudem federleicht und sorgt mit einem gut ventilierten und voll verstellbaren Gurtsystem für ein bequemes Tragegefühl. Wenn es mal wirklich schnell gehen muss, dann kannst du die Schultergurte sowie den Hüftgurt auch hinter einer Abdeckung verschwinden lassen und den Osprey wie eine Sporttasche über der Schulter tragen. Meine Lieblingsfarbe ist das leuchtende aber nicht zu aufdringliche Carribean Blue, zusätzlich gibt es den Farpoint 40 auch noch in Jasper Red und Volcanic Grey.

Ich bin knapp zwei Jahre mit diesem Modell durch die unterschiedlichsten Länder und Klimazonen gereist und war immer mega happy! Hier passt wirklich viel rein, die Fächeraufteilung samt Laptopfach ist super praktisch, der Rucksack ist schnell bepackt und ist noch dazu echt bequem. Das Beste für mich ist aber immer noch, dass er als Handgepäck durchgeht und du dir so wirklich einiges an Zeit und Geld sparst! Und gerade das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier einfach top!

Lieblingsfarbe: CARIBBEAN BLUE
Größe: 40 Liter
Preis: ab 120 Euro
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The North Face Women’s Surge Transit Backpack

Der Women’s Surge Transit Backpack kommt aus dem Hause The North Face und ist mit einem Fassungsvermögen von 35 Litern, die auf viele praktische Fächer verteilt sind, der perfekte Begleiter für kleine Abenteuer. Die Schultergurte passen sich dank flexibler Befestigungspunkte perfekt an deinen Körper an. Zudem wurde der gesamte Surge Transit speziell für Abenteuerinnen entwickelt, was du schnell an der idealen Passform merken wirst.

Wenn du ein eher ordnungsliebender Mensch bist, dann wirst du von den vielen verschiedenen Staufächern in diesem Rucksack begeistert sein. Direkt im Rückenteil befindet sich ein mit Fleece gepolstertes Fach für deinen Laptop, auf das du schnell zugreifen kannst, ohne dabei das Hauptfach öffnen zu müssen. Für deine Bücher und Zeitschriften gibt es im Hauptfach des Surge Transit ein geräumiges Einsteckfach, sodass dein Lesestoff nicht bis ganz nach unten rutschen kann, sondern stets griffbereit ist. Dein Tablet und Smartphone kannst du in den dafür vorgesehenen gepolsterten Media-Taschen im vorderen Fach sicher verstauen. Außerdem sorgen viele weitere mit Reißverschluss abgetrennte Innen- sowie Außentaschen dafür, dass du alle deine Sachen übersichtlich einpacken kannst. Dank reflektierender Details, die über den ganzen Rucksack verteilt sind, bist du nicht nur von hinten, sondern auch von vorne gut sichtbar.

Den vielseitigen Alleskönner gibt es in neun verschiedenen Designs und Farben, sodass er nicht nur zu einem praktischen, sondern auch super stylischen Reisebegleiter für dich wird. Besonders gut sieht die Farbe Patriot Blue/Rose Violet Pink aus – meine Lieblingskombination!

Lieblingsfarbe: Patriot Blue/Rose Violet Pink
Größe: 35 Liter
Preis: ab 125 Euro
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Eagle Creek Ready Go Pack 30 L

Beim Eagle Creek Ready Go Pack 30 L handelt es sich um einen wirklich wandlungsfähigen Zeitgenossen. Im großen Hauptfach, das du ganz einfach auch noch einmal unterteilen kannst, wird alles verstaut, was du auf deinem Trip brauchst. Dank der internen Bottoms Up Compression Funktion kannst du sicherstellen, dass auch unterwegs nichts durcheinander kommt oder verrutscht. Für deine Gadgets hat der Eagle Creek eine separate, mit Fleece gepolsterte Tasche und das Fach für die Trinkblase kannst du auch für einen 15-Zoll-Laptop nutzen.

Die voll verstellbaren Schultergurte und der Brustgurt sind mit einem feuchtigkeitsableitendem Netz verkleidet, sodass du den Go Pack auch in wärmeren Klimazonen und auf langen Touren angenehm tragen kannst. Für kurze Strecken kannst du den Hüftgurt ganz einfach im Rückenteil verschwinden lassen.

Der Rucksack ist aus reißfestem Nylon gefertigt, was ihn nicht nur leicht, sondern auch strapazierfähig macht und mit einer Garantie auf Lebenszeit kannst du mit dem Eagle Creek nichts falsch machen.

Lieblingsfarbe: Grape und Brillant Blue
Größe: 30 Liter
Preis: ab 117 Euro
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Halo Courier Backpack

In Sachen Style überzeugt der Halo Courier Backpack sofort! Er ist zwar nur in einer Farbkombination erhältlich, doch das melierte Grau mit dem leuchtenden Gelb und den schwarzen Details aus echtem Leder hat es in sich. Aber wenn du mit dem Halo auf Reisen bist, sind dir nicht nur die neidischen Blicke Anderer sicher, sondern du bringst auch noch einiges unter.

Das Fassungsvermögen von 30 Litern verteilt sich auf ein geräumiges Hauptfach, dass du schnell und einfach durch die große obere Öffnung erreichst. Außerdem sind im Rückenteil zwei gepolsterte Taschen versteckt, in denen du dein Laptop, Tablet und Smartphone sicher und griffbereit verstauen kannst. Das Rückenpaneel sowie die Schultergurte sind gut gepolstert, sodass du den Rucksack auch für längere Zeit komfortabel tragen kannst. Allerdings ist der Brustgurt hier nicht verstellbar, daher solltest du unbedingt ausprobieren, ob er sich für dich auf einer angenehmen Höhe befindet. Zudem besitzt der Halo keinen Hüftgurt und liegt dir mit seinem gesamten Gewicht somit auf den Schultern. Hier gilt dann entweder leicht packen oder auf längere Märsche mit vollem Gepäck verzichten – deine Nacken- und Schultermuskulatur wird es dir danken!

Lieblingsfarbe: Heather Gray/Black/Yellow
Größe: 30 Liter
Preis: ab 225 Euro
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Daypacks für kleinere Abenteuer:

The North Face Women’s Jester Backpack

Wenn es um Daypacks geht, dann triffst du mit dem Women’s Jester Backpack von The North Face in jedem Fall eine gute Wahl! Der Rucksack, in dem du immerhin 26 Liter unterbringen kannst, wurde speziell für Frauen designt. Das heißt die Schultergurte und das Rückenteil sind voll und ganz auf die weibliche Anatomie abgestimmt und garantieren dir somit maximalen Tragekomfort. Zudem sorgen die Netzdetails am Rücken und an den Gurten für eine gute Ventilation, sodass du auch auf längeren Wanderungen keinesfalls ins Schwitzen kommst.

Im großen Hauptfach hast du die Möglichkeit deinen 15 Zoll Laptop oder dein Tablet in einer speziell gepolsterten Tasche sicher zu verwahren. Das vordere Fach bietet viele kleinere Einsteckfächer, in dem du Gegenstände wie dein Handy, Schlüssel, Sonnenbrille oder eine kleine Kamera übersichtlich und griffbereit transportieren kannst. In Sachen Style hast du beim Jester Backpack allerdings wirklich die Qual der Wahl, denn er kommt in 11 verschiedenen und teilweise wirklich coolen Designs und Prints! Mein Favorit ist zum Beispiel die Farbe Vintage White Native Frequencies Print/Calypso Coral!

Lieblingsfarbe: Vintage White Native Frequencies Print/Calypso Coral
Größe:26 Liter
Preis: ab 58 Euro
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Camelbak Helena 22

Mit dem Camelbak Helena 22 bist du für einen Tagesausflug auf der sicheren Seite. Das zweigeteilte Hauptfach kannst du durch eine große vordere Öffnung ganz leicht mit 19 Litern bepacken. Zudem befindet sich eine 3-Liter-Trinkwasserblase im Rucksack, die dich über einen Schlauch unterwegs optimal mit genügend Wasser versorgt. Zusätzlich hast du bei dem Camelbak noch die Möglichkeit Wanderstöcke und andere sperrige Geräte zu befestigen.

Die gepolsterten Schultergurte und der höhenverstellbare Brustgurt wurden auch hier speziell für die weibliche Anatomie entworfen und können deiner individuellen Körperform perfekt angepasst werden. Ein abnehmbarer Hüftgurt sorgt obendrein dafür, dass du den Rucksack zum Beispiel auch beim Klettern sicher und bequem tragen kannst. Auch wenn es auf deinen Reisen öfter heiß hergehen sollte, sorgt das geteilte Channel-Rückenteil für optimale Ventilation. Da ich ein Fan von Lila und Pink bin, ist mein Lieblingsdesign Graphite/Bright Fuchsia, aber auch die anderen beiden Farbkombinationen, das blaue Astral Aura/Violeta und das grünliche Reflecting Pond/Andean Toucan, sehen richtig gut aus!

Lieblingsfarbe: GRAPHITE/BRIGHT FUCHSIA
Größe: 19 + 3 Liter
Preis: ab 99 Euro
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Osprey Tempest 20

Mit dem Osprey Tempest 20 hast du einen belastbaren Begleiter für deine aufregendsten Touren. Anhand der geschwungenen und voll verstellbaren Schulter- Brust- und Hüftgurten kannst du dir den Tempest fest auf den Rücken schnallen, ohne dass du sein Gewicht dabei spürst. Das kommt vor allem beim Klettern, Mountainbiken und Raften echt gut und sorgt dafür, dass du nicht aus dem Gleichgewicht kommst. Das spezielle AirScape Rückenteil und der gestanzte Hüftgurt sorgen zudem für optimale Ventilation. Externe Halterungen für deinen Fahrradhelm, Eispickel und deine Wanderstöcke, die du hier übrigens ohne den Rucksack abzusetzen verstauen kannst, sind weitere praktische Details des Daypacks.

Zusätzlich zu einem recht geräumigen Hauptfach bietet dir der Tempest auch noch viele kleine Fächer. Alles, was du unterwegs immer zur Hand haben musst, wie zum Beispiel Snacks, eine kleine Kamera oder dein Handy bringst du ganz leicht in den beiden Reißverschlusstaschen am Hüftgurt unter. Deine Wertsachen kannst du in einem weiteren Reißverschlussfach an der Oberseite des Deckels verwahren. Um sicherzustellen, dass du bei deinen aktiven Touren auch ausreichend mit Flüssigkeit versorgt wirst, hat der Rucksack ein separates Trinkblasenfach, das du durch eine externe Öffnung quasi im Vorbeigehen befüllen kannst. In den drei erhältlichen Farben Grün, Grau und Magenta ist der Rucksack zudem ein echter Eyecatcher!

Lieblingsfarben: Mystic Magenta und Tourmaline Green
Größe: 18-20 Liter
Preis:
ab 89 Euro
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The North Face Women’s Microbyte Backpack

Der Microbyte Backpack von The North Face ist mit einer Kapazität von 17 Litern zwar der kleinste in der Runde, steht aber seinen großen Kumpels in Sachen Komfort und Strapazierfähigkeit in nichts nach. Auch dieser Rucksack wurde wieder speziell für Frauen designt und mit den voll verstellbaren und flexiblen Schulter- und Brustgurten passt er sich deinem Körper genau an. Durch den abnehmbaren Hüftgurt verteilt sich das Gewicht des Rucksacks gut über deinen Rücken, sogar dann, wenn er voll bepackt ist.

Dein Laptop hat einen gut gepolsterten und sicheren Platz im Rückenteil und in einem mit Fleece gefütterten Einsteckfach im vorderen Teil des Rucksacks kannst du auch dein Tablet sorgenfrei auf deine Touren mitnehmen. Eine weitere gefütterte Außentasche hat genau die richtige Größe um dein Smartphone oder deine Sonnenbrille immer griffbereit zu haben. Die für The North Face typischen Reflektoren, die sich vorne und hinten befinden, sorgen in allen Sichtverhältnissen für deine Sicherheit.

Mit seinem schlichten Design und den drei verschiedenen Farbvarianten ist der Microbyte nicht nur dein zuverlässiger Begleiter für jedes Abenteuer, sondern eignet sich außerdem perfekt für deinen Weg zur Arbeit oder Uni – ein echtes Multitalent!

Lieblingsfarben: Blue Coral/Bluebird, Dramatic Plum/Luminous Pink und Patriot Blue/Rose Violet Pink
Größe: 17 Liter
Preis: ab 75 Euro
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Rucksack Damen: Der richtige Rucksack ist auf Abenteuern deine beste Freundin!

Es ist wirklich nicht einfach, einen passenden Rucksack zu finden und du solltest dir bei deiner Suche genügend Zeit lassen. Wichtig ist vor allem, dass dir dein Rucksack gut passt und dass du ihn auch voll beladen bequem tragen kannst. Meistens reicht ein gewöhnlicher Reiserucksack, solltest du allerdings ein Wanderabenteuer vor haben, ist ein spezieller Trekking-Rucksack die bessere Wahl für dich.

Achte auf jeden Fall darauf, dass die Gurte und insbesondere die Hüftgurte gut gepolstert sind und angenehm aufliegen. Gleiches gilt natürlich für die Schultergurte und die Rückenpolsterung. Gerade für uns Frauen ist auch der Brustgurt nicht zu verachten, schau also, dass dieser verstellbar ist und für dich angenehm liegt. Des Weiteren sollte sich dein Rucksack leicht packen lassen, damit du zum einen keine Krise beim Packen bekommst und zum anderen auch schnell auf deine Sachen Zugriff hast.

Auch wenn es sich verrückt anhören mag, reichen Rucksäcke in Handgepäcksgröße meistens völlig aus! Die meisten Menschen packen immer viel zu viel und am Ende werden dann doch nur die drei Lieblingsoutfits getragen und der Rest wird gar nicht erst ausgepackt. Tu dir und deinem Rücken einen Gefallen, und nimm ein kleineres Rucksackmodell. Selbst wenn du dich auf große Weltreise begibst und in unterschiedliche Klimazonen reist, sind maximal 55 Liter völlig ausreichend. Und vergiss nicht, auch in anderen Ländern kannst du deine Klamotten regelmäßig waschen und das oftmals für einen geringen Betrag.

Was die Wahl des Designs angeht, sehen knallige Farben wie Pink, Hellblau oder Türkis natürlich immer gut aus. Und zum Glück gibt es heutzutage immer mehr Modelle speziell für Frauen, die sowohl zu unserer Körperform passen, als auch schick designt sind – da steht dem nächsten Abenteuer nichts mehr im Wege!

Line
Line ist zwar ein Großstadtkind, fühlt sich in der Natur aber mittlerweile weitaus mehr zuhause als im trüb-grauem Häuserdschungel. Wenn sie sich nicht gerade mit Sebastian ins Abenteuer stürzt, findest du sie entweder im Reitstall, in einer finnischen Sauna oder in einem süßen Café am Laptop mit einem Flat White und einem leckeren Cheese Cake vor der Nase.
Line

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9 Kommentare zu „Die besten Rucksäcke für Abenteuerinnen

  1. Lisa on

    Hallo Line,
    danke für den tollen Artikel. Ich bin gerade auf der Suche nach dem perfekten Reisebegleiter für meine Safari in Namibia und Botswana, da mein Osprey Soujourn mit dem ich normalerweise sehr zufrieden reise, leider nicht in die Fächer des Safaritrucks passt :-(. Dank dieses informativen Artikels habe ich nun den Osprey Fairpoint 55 und den Deuter Traveller 60+10 in die engere Auswahl genommen. Allerdings bin ich mir noch unschlüssig welcher es werden soll, der Deuter scheint mit noch etwas organisierter im Inneneben, beim Fairpoint scheint mir der Tagesrucksack etwas größer zu sein… Ich werde wohl mal beide in der Realität anschauen müssen, online lässt sich da schwer entscheiden.
    Liebe Grüße Lisa

    Antworten
  2. brittadiekmann on

    Hallo Line, Danke für diesen wirklich sehr ausführlichen Bericht. Ich benötige demnächst ein neues „Reiseutensil“ und überlege die ganze Zeit hin und her ob es ein Koffer oder Rucksack sein soll. Aber ich glaub die Entscheidung ist nach deinem Beitrag gefallen 🙂 DANKE

    Antworten
    • Line Dubois on

      Hallo liebe Britta,
      yeah – noch eine neue Rucksack-Reisende! 🙂 Mit dem Rucksack ist es wie mit einem Mac, danach kann man nicht mehr zu Windows bzw. zum Koffer zurück 😛 Ich bin nun jedenfalls absoluter Rucksack-Fan und weiß gar nicht, wie ich so lange mit Koffer reisen konnte! 😉
      Alles Liebe!
      Line

      Antworten
  3. Eduardo on

    Hallo line,
    vielen dank für deinen tollen ausführlichen Bericht.
    Ich hatte erst letztens ein proplem auf reisen das mein rucksack viel zu klein für das ganze equipment war.
    werde mir demnächst einen grösseren rucksack anschaffen.jedoch sollte er noch die massen für Handgepäck haben.

    Antworten
  4. Tam on

    Ich war dieses Jahr mit dem Tatonka ISIS 50 unterwegs und ich muss sagen, das war mir eigentlich zu groß. Man packt das Ding ja doch voll, wenn der Platz da ist. Jedenfalls geht es mir immer so 😀
    Ich hab dann unterwegs so vieles verschenkt, weil es mir zu schwer wurde zu tragen. Noch dazu wenn man in einem Land unterwegs ist in dem es fast 50 Grad hat…
    Ich glaub am besten ist man echt dran, wenn man versucht sich auf so wenig wie möglich zu beschränken und es sogar schafft mit Handgepäck auszukommen.
    Liebe Grüße
    Tam

    Antworten
  5. Elias Vetter on

    Hallo Line
    Vielen Dank für die gute Rucksack-Übersicht. Ich bin immer mit einer Spiegelreflexkamera unterwegs und habe mich deshalb in die Fotorucksäcke der Firma F-stop verliebt. Das geniale an diesen Rucksäcken ist die Zugriffsart. Man kann sie ganz normal von oben öffnen aber man kann auch den Rückenteil aufklappen und hat so auf den gesamten Inhalt Zugriff wie bei einem Koffer. Dies ist insbesondere im Zelt sehr praktisch. Man setzt dem Rucksack die Regenhülle auf und kann ihn somit in jedem Schlammloch absetzten. Über das Rückenpolster kann man den Rucksack super ein- und auspacken.
    Für die grossen Trekkings (zwei Wochen zu Fuss durch Island) verwende ich den F-stop SHINN 80 Liter.
    Für kleinere Touren ohne Zelt oder für den Alltag in der Stadt bin ich mit dem F-stop LOKA UL 37 Liter sehr zufrieden.
    Auf den grossen Touren habe ich für die Tagesausflüge zusätzlich noch einen ganz kleinen Travel Day Pack von sea to summit 20l welcher nur 68g wiegt dabei.

    Mit diesen drei Rucksäcken habe ich momentan meinen gesamten Bedarf abgedeckt.

    Antworten
  6. Marie on

    Hi Line, danke für tolle Übersicht. Ich suche einen mittelgroßen Reiserucksack. Da ich den Vintage Style von Fjällräven sehr mag, hat mich der Kajka sofort angesprochen. Den Kanken besitze ich auch und bin total zufrieden damit. Allerdings habe ich noch nie einen so großen Wanderrucksack aufgehabt und ich habe etwas Angst, dass ich darunter „zusammenbreche“, weil ich eher klein und zierlich bin. Aber ein 65 Liter Rucksack sollte wohl auch für mich tragbar sein. Ich habe einfach keine Lust mehr auf diese Rollkoffer!
    Liebe Grüße, Marie

    Antworten