Mit diesem Guide bist du perfekt für dein nächstes Backpacking Abenteuer vorbereitet!

Reise - Rucksackreisen

Der Off the Path Backpacking Guide: Dein Begleiter auf dem Weg in dein erstes Backpacking Abenteuer!

Ein Backpacking Trip ist für viele Menschen heutzutage wie selbstverständlich ein Teil des Lebenslaufs. Kein Wunder schließlich kann man bei dieser Reiseart sehr intensiv in die Kultur eines unbekannten Landes eintauchen, seinen Horizont erweitern und den Drang nach Freiheit und Abenteuer befriedigen.

Wie du dich perfekt auf eine Backpacking Reise vorbereitest, was du alles für einen Backpacking Trip benötigst und welche Reiseziele gut für Backpacking Anfänger geeignet sind zeigen wir dir in diesem Beitrag. Zusätzlich bekommst du die Off The Path Backpacking Packliste und die besten Tipps wie du deinen Rucksack am besten packst.

„Sammle Erinnerungen, keine Dinge“

Es gibt kaum eine bessere Beschreibung für den Lebensstil eines Backpackers: Du begibst dich auf ein Abenteuer, investierst deine Zeit und Geld und wirst am Ende mit einzigartigen und wahnsinnig schönen Momenten belohnt. Und ganz nebenbei lernst du dich selbst kennen, formst deine eigene Persönlichkeit und begegnest vielen tollen Menschen.

Doch so einfach wie es sich in der Theorie anhört, ist es in der Ausführung meist nicht. Bestimmt kennst auch du die schlaflosen Nächte, in denen die Gedanken kreisen und du an der Machbarkeit des ganzen Vorhabens zweifelst?

Wie soll ich genügend Geld für meinen Backpacking Trip aufbringen?

Welches Land ist das richtige für meine erste Rucksackreise?

Kann ich einfach so längere Zeit um die Welt reisen?

Um deine Bedenken zu zerstreuen, haben wir in diesem ausführlichen Beitrag alle wichtigen Informationen und jede Menge Tipps gesammelt und nachdem du diesen Guide gelesen hast, bist du perfekt für dein nächstes Backpacking Abenteuer vorbereitet!

Sebastian Canaves - Reise
Sebastian Canaves
2. Februar 2020
Den ersten Backpacking-Rucksack habe ich mir 2007 gekauft. Seitdem habe ich viel dazugelernt und es hat sich viel verändert!

Abenteuer Backpacking

Mehrere Tage bist du nun schon durch den peruanischen Regenwald gewandert. Deine Klamotten sind dreckig, deine Schuhe voller Matsch. Vor dir liegt eine schier unendliche Treppe aus Steinen und dein Herz pocht. Aber nicht nur vor Anstrengung, sondern vor allem vor Aufregung. Du blickst nach oben und steigst Stufe für Stufe weiter hinauf. Mit der letzten Stufe macht sich ein strahlendes Grinsen in deinem Gesicht breit – du hast es endlich geschafft: Um dich herum befinden sich die Ruinen einer uralten Inka-Stätte!

Du drehst dich einmal um dich selbst und dir kommt es vor, als könntest du das ganze Land überblicken. Ein Gefühl von Stolz macht sich in deiner Brust breit: Du hast dieses Abenteuer gemeistert! Du hast Machu Picchu in Peru bestiegen!

Vor ein paar Monaten hast du noch heimlich, während deiner Arbeitszeit im Büro, nach Backpacking Reisezielen gegoogelt. Du konntest dir nicht vorstellen, jemals den Mut aufzubringen, alleine mit einem Rucksack durch Südamerika zu reisen.

Aber du hast es durchgezogen und bist ins kalte Wasser gesprungen. Mittlerweile erlebst du fast jeden Tag einen Moment, in dem du dich kneifen musst, um sicherzugehen, dass du nicht gerade träumst – nur mit dem Rucksack los zu reisen war die beste Entscheidung deines Lebens!

So oder so ähnlich könnte deine Backpacking Tour aussehen. Doch woher stammt eigentlich der Begriff Backpacking? Und worum geht es dabei?

Ursprung von Backpacking

Der Begriff Backpacking entstand in den siebziger Jahren und bedeutet soviel wie Rucksacktourismus. Der Ursprung dieser Art zu reisen liegt bei der Hippie Bewegung der sechziger und siebziger Jahre, die Pauschalreisen ablehnten und stattdessen so günstig wie möglich neue Länder und Kulturen entdecken wollten.

Die wohl bekannteste Reiseroute war der sogenannte Hippie Trail entlang der ehemaligen Seidenstraße von Europa nach Südasien. Der Sinn einer Rucksackreise lag darin sich selbst zu finden, spirituelle Erfahrungen zu sammeln und grenzenlose Freiheit zu genießen. Das alles sollte am besten umsonst oder sehr günstig sein, da viele Anhänger dieser Bewegung nur über wenig Besitz verfügten. Man wusste zwar grob in welche Richtung man wollte, aber wie man dorthin kommt, wo man übernachtet oder woher man etwas zu essen bekommt war vorher meist nicht klar. Man ging einfach los und ließ sich treiben.

Modernes Backpacking

Heutzutage liegt das Hauptaugenmerk einer Backpacking Reise meist nicht mehr darauf, so günstig wie möglich zu reisen. Es geht hauptsächlich darum, sich auf seiner Reise treiben zu lassen und zu sehen, wo einen der Trip hinführt. So reisen inzwischen durchaus auch wohlhabende Menschen mit dem Rucksack: die sogenannten Flash Packer.

Durchaus üblich ist dabei ohne Rückflugticket los zu reisen und nur einen groben Zeitplan zu haben, wann man wieder zurückkehren möchte. Zudem muss eine Backpacking Tour nicht zwangsläufig eine monatelange Reise sein. Auch Rucksackreisen von 2-3 Wochen eignen sich perfekt, um dem Alltag zu entfliehen  und das Gefühl von Freiheit zu erfahren!

Viele Backpacker buchen im Vorfeld auch nur die erste oder vielleicht die ersten beiden Unterkünfte und schauen anschließend, wohin die Reise geht. Sei dir bei deinem Backpacking Trip also dieser Grundsätze bewusst: Bereite dich zwar bestmöglich auf die Reise vor, aber lass dann einfach los und schau wohin dich dein Abenteuer führt!

Oft gestellte Fragen

Am günstigsten kannst du einen Backpacking Trip in Südostasien realisieren. In Ländern wie Indien, Kambodscha, oder Thailand findest du schon für 5 € pro Nacht einen Schlafplatz. Auch die Lebenshaltungskosten sind hier sehr niedrig.
Backpacking bedeutet nur mit einem Rucksack zu reisen. Dabei ist es ganz egal, in welchem Land oder wie lange du unterwegs bist. Es geht darum sich frei zu fühlen, aus dem Alltag auszubrechen und sich einfach treiben zu lassen. So lernst du fremde Kulturen kennen und erlebst ein Abenteuer nach dem anderen.
Backpacking ist die beste Möglichkeit um kostengünstig die Welt zu sehen, in fremde Kulturen einzutauchen und spannende Abenteuer zu erleben. Du kannst deinen Horizont erweitern, lernst dich selbst kennen und hast einfach eine unglaublich schöne Zeit.
Für längere Backpacking Reisen eignen sich Rucksäcke mit einem Volumen zwischen 50 und 70 Litern. Diese Modelle sind darauf ausgelegt längere Zeit getragen zu werden. Nimm zusätzlich einen kleinen leicht verstaubaren Rucksack mit 10 – 20 L Volumen mit, um gut für Tagesausflüge gerüstet zu sein
Legst du den Fokus auf günstige Länder in Südostasien oder Südamerika, kannst du schon mit einem monatlichen Budget zwischen 800,- und 1000,-  € auskommen. Möchtest du hingegen auch teurere Länder bereisen und viele Aktivitäten machen, ist ein Budget zwischen 1.200,- und 1.500,- € realistischer. Je nachdem welche Länder du besuchst, kann dein Budget für ein Jahr Weltreise zwischen 12.000 und 20.000 € liegen.
Hier kommt es natürlich immer darauf an was du dir von deiner Reise erwartest. Möglichst kostengünstig kannst du in Indien, Thailand oder Kambodscha reisen. Westlicher eingestellt aber auch etwas teurer und gut geeignete Länder sind Australien oder Neuseeland. Einen bisschen von beidem bieten Länder in Süd- oder Mittelamerika wie Costa Rica, Bolivien oder Peru.

So findest du die nötige Zeit und sparst ausreichend Geld für deinen Backpacking Trip

Auch wenn Backpacking ursprünglich mit wenig Planung und wenig Budget verbunden war, ist die richtige Vorbereitung heutzutage das A und O. Viele träumen von einem Backpacking Trip und oftmals wird dieser Traum nicht zur Realität, schlichtweg weil die Zeit oder das Geld oder gleich beides fehlen. Wir zeigen dir, wie du sowohl die Zeit findest als auch das Geld zusammen bekommst, um dir deinen ganz eigenen Traum vom Backpacken zu verwirklichen!

Nutze Semesterferien, Urlaub und Sabbaticals für deine Backpacking Reise

Egal in welcher Lebenslage du dich aktuell befindest, ob du gerade erst deine schulische Ausbildung beendet hast, mitten im Studium steckst oder bereits ein festes Angestelltenverhältnis hast, es gibt immer eine Möglichkeit dir ausreichend Zeit für deine Backpacking Reise zu verschaffen.

Insbesondere kürzere Trips von ein paar Wochen lassen sich einfach umsetzen, sei es in den Wochen nach deinem letzten Schultag, in den Semesterferien oder eben ganz gewöhnlich mithilfe von Urlaubstagen. Aber auch für längere Trips von mehreren Monaten bis hin zu einem Jahr oder gar noch länger finden sich Lösungen.

Das Gap Year: Die Lösung für Absolventen und Jobwechsler

Wenn du dich gerade sowieso in einer Art Wechselphase befindest, also beispielsweise die Schule oder dein Studium beendet hast oder auf der Suche nach einem neuen Job bist, ist ein Gap Year die perfekte Gelegenheit dir deinen Traum von einem Backpacking Trip zu erfüllen!

Die Bezeichnung Gap Year bedeutet sinngemäß soviel wie eine Lücke im Lebenslauf: Das heißt, du verschiebst den Beginn deiner Ausbildung oder eines neuen Jobs um einen bestimmten Zeitraum. Dabei muss ein Gap Year nicht zwingend ein ganzes Jahr andauern, sondern kann auch nur ein paar Monate oder ein halbes Jahr sein.

Früher galt eine solche Lücke im Lebenslauf als K.-o.-Kr­ite­ri­um bei einer Bewerbung. Heutzutage sehen viele Personalchefs das allerdings anders, da du während einer längeren Reise viele wichtige persönliche Fähigkeiten wie Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit oder Durchsetzungsvermögen lernst.

Das Sabbatical: Die Lösung für Arbeitnehmer

Aber auch als Angestellter kannst du eine längere Backpacking Reise umsetzen – das Zauberwort lautet: Sabbatical! Statt also deinen Job zu kündigen und alles, was du dir in den letzten Jahren erarbeitet hast, von heute auf Morgen einfach aufzugeben, kannst du mit deinem Arbeitgeber über die Möglichkeit eines Sabbatjahrs sprechen.

Das Geniale an dieser Option ist, dass du weder deinen Job verlierst, noch die Zahlungen deiner Sozialversicherungsbeiträge eingestellt werden. Wie genau ein Sabbatical aussehen kann, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. So gibt es beispielsweise die Möglichkeit unbezahlten Urlaub zu nehmen. Diese Option ist allerdings nicht die beste, denn du bekommst während deiner gesamten Auszeit keinen Lohn gezahlt. Wähle diese Variante also nur, wenn es keine andere Möglichkeit gibt.

Wie du dein Sabbatjahr in die Tat umsetzt und viele weitere Tipps zum Sabbatical findest du in unserem ausführlichen Beitrag!

 

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Macht eine Teilzeitlösung oder ein Zeitkonto mehr Sinn bei einem Sabbatical?

Statt unbezahlten Urlaub zu nehmen, kannst du auch nach einer Teilzeitlösung oder einem Zeitkonto fragen. Bei der Teilzeitlösung arbeitest du offiziell Teilzeit und wirst auch so bezahlt. Tatsächlich arbeitest du aber Vollzeit und somit sozusagen vor. Die gewonnene Zeit kannst du anschließend für dein Sabbatjahr nutzen. Der Vorteil an dieser Lösung ist, dass während deiner Auszeit weiterhin Geld auf deinem Konto eingeht und die Zahlungen der Sozialbeiträge nicht unterbrochen werden. Allerdings verdienst du nicht mehr so viel, wie in deiner Zeit als Vollzeitangestellter.

Bei der Nutzung eines Zeitkontos arbeitest du ebenfalls vor, indem du Überstunden machst und diese dann während deines Sabbaticals abfeierst. Im Gegensatz zur Teilzeitlösung wirst du voll bezahlt. Allerdings musst du vor deiner Auszeit auch deutlich mehr arbeiten.

Wie stehen Arbeitgeber zu einem Sabbatical?

Die Grundvoraussetzung für ein Sabbatjahr ist, dass dein Arbeitgeber mitspielt. Mittlerweile gibt es jedoch viele Firmen, die durchaus bereit sind ihren Angestellten eine solche Auszeit zu gewähren. Am besten setzt du dich mit deinem Vorgesetzten zusammen und besprichst deinen Wunsch mit ihm. Mache ihm klar, warum diese Auszeit für dich wichtig ist und welche Vorteile für das Unternehmen entstehen.

Lege ein Reisebudget fest und spare Geld für deinen Backpacking Trip

Neben der benötigten Zeit spielt vor allem Geld eine große Rolle. Viele lassen ihren Traum vom Backpacking gleich wieder platzen, weil sie der Meinung sind, dass sie es sich niemals leisten können. Dabei muss ein Backpacking Trip nicht teuer sein und schließlich war das auch der Grundgedanke hinter dieser Art des Reisens.

Wie bei den meisten finanziellen Entscheidungen ist es wichtig, ein genaues Budget und ein realistisches Sparziel vor Augen zu haben – du glaubst gar nicht, wie viel Geld du im Alltag sparen und wie schnell du deine Reisekasse füllen kannst!

Schritt 1: Setze dein Reisebudget fest

Nur wenn du dein Budget kennst, kannst du für dieses auch sparen. Als allererstes solltest du deshalb ausrechnen wie viel dich dein Backpacking Trip kosten wird: Was kosten die Flugtickets, wie teuer sind Unterkünfte, Essen, Transport und Aktivitäten vor Ort?

Am einfachsten ist es, wenn du einerseits eine Summe für einmalige Ausgaben wie deine Flüge oder Aktivitäten vor Ort kalkulierst und dann noch einen Tagessatz basierend auf dem durchschnittlichen Preis für Unterkünfte, Transport und Mahlzeiten.

Als Beispiel: Du planst einen Backpacking Trip nach Vietnam. Die Flüge dorthin kosten dich 750 Euro, zwei weitere Inlandsflüge nochmals 120 Euro und deine geplanten Aktivitäten rund 300 Euro. Somit hast du eine fixe Summe von 1.170 Euro. Nun rechnest du noch deinen ungefähren Tagessatz aus, inkludierst hier sowohl Unterkünfte, Mahlzeiten und den Transport vor Ort und schlägst am besten nochmals 10-15 Prozent als Puffer obendrauf.

So kommst du auf eine Summe von 35 Euro am Tag. Diese multiplizierst du nun mit der Anzahl deiner Reisetage und addierst sie zu deinen Fixkosten – et voilà: Dein Reisebudget steht! Wenn du also vorhast 3 Wochen mit deinem Rucksack durch Vietnam zu reisen, kommst du so auf eine Summe von insgesamt 1.905 Euro.

Schritt 2: So sparst du mit einfachen Tricks Geld im Alltag

Hast du dir dein Ziel gesetzt, musst du dir jetzt überlegen wie du dieses ohne extrem großen Aufwand erreichst. Am besten gehst du zu diesem Zweck deine Alltagsgewohnheiten und laufenden Kosten durch. Du wirst schnell feststellen, dass es etliche Möglichkeiten gibt schon durch kleine Veränderungen jeden Monat bares Geld zu sparen.

Ob der Coffee to go, der wöchentliche Restaurantbesuch oder das tägliche Mittagessen in der Kantine. Koche dir deine täglichen Mahlzeiten doch einmal selbst und du isst nicht nur automatisch viel gesünder, sondern sparst auch eine Menge Geld! Versuche außerdem unnötige Ausgaben wie die ungenutzte Mitgliedschaft im Fitnessstudio, zu hohe Versicherungsbeiträge oder überteuerte Handyverträge zu vermeiden.

Mit diesen Tricks kommen schnell mehrere Euro am Tag zusammen und über mehrere Monate hinweg kannst du so eine große Summe von mehreren Hundert Euro sparen – sogar ein Tausender kann so zusammenkommen!

Schritt 3: Fülle aktiv deine Reisekasse auf

Es muss jedoch nicht nur beim passiven Sparen bleiben, du kannst auch aktiv Geld verdienen und so deine Reisekasse füllen. Deine Wohnung ist für eine Person eigentlich zu groß? Vermiete doch ein Zimmer! So kannst du deine Mietkosten auf ein Minimum reduzieren. Statte deinem Keller oder deinem Dachboden einen Besuch ab und wirf einen Blick in deinen Kleiderschrank. Verkaufe alle Sachen, die du im letzten Jahr nicht benutzt hast – diese Dinge brauchst du wirklich nicht mehr und mit dem Erlös kommst du deinem Traum vom Backpacking ein ganzes Stück näher!

Schritt 4: Plane während deiner Reise Geld zu verdienen

Du kannst nicht nur im Vorfeld deiner Reise, sondern auch während du unterwegs bist Geld verdienen und so immer wieder deine Reisekasse füllen. Viele Länder bieten die Möglichkeit eines Work & Travel Aufenthalts oder du arbeitest auf Reisen als Selbstständiger von deinem Laptop aus.

Dank Work & Travel den Traum vom Backpacking erfüllen

Wie es der Name bereits verrät, verbindest du bei einem Work & Travel das Arbeiten mit dem Reisen. Dabei ist es dir überlassen, wie viel du letztendlich arbeitest und wie viel du in der Zeit umherreist. Du begibst dich also auf „Jobhopping“ im Ausland und ziehst von einem Gelegenheitsjob zum nächsten. Alternativ kannst du auch einen einzigen Job für einen längeren Zeitraum ausüben und anschließend verreisen.

Es gibt mehrere Länder, die ein solches Working-Holiday Visum bieten. Grundvoraussetzung ist, dass du zwischen 18 und 30 Jahre alt bist – in Kanada geht das sogar noch bis zum 35. Lebensjahr. Außerdem kannst du pro Land nur ein Work & Travel absolvieren, aber auch hier gibt es wieder eine Ausnahme: In bestimmten Fällen ist es in Australien möglich auch zweimal mit einem Working-Holiday Visum einzureisen.

Länder, die du mit einem Work & Holiday Visum bereisen kannst:

Diese Art von Arbeiten warten bei einem Work & Travel auf dich

1. Körperliche Arbeit

Wenn du kein Problem mit körperlicher Arbeit hast, dann gibt es für dich viele Jobs auf Farmen oder im Baugewerbe. Der Vorteil daran ist, dass die Arbeit zwar mitunter extrem schweißtreibend sein kann, allerdings auch sehr gut bezahlt wird. Beim Fruit Picking arbeitest du beispielsweise auf großen Plantagen und hilfst meist bei der Ernte von Früchten. Wenn du gerne mit Tieren zu tun hast, kann sich ein Job auf einer Ranch lohnen. Dort hilfst du beispielsweise bei der Versorgung von Rindern, Pferden oder Schafen mit.

2. Geistige Arbeit

Wenn du es lieber etwas entspannter angehen möchtest, gibt es auch viele Möglichkeiten mit geistiger Arbeit Geld zu verdienen. So könntest du versuchen mit deinem Hobby etwas Geld zu verdienen. Du liebst Yoga, kannst gut tauchen oder surfst für dein Leben gern? Dann versuche dich als Lehrer und gib deine Kenntnisse an andere weiter.

Dasselbe gilt natürlich auch für deine Sprachkenntnisse. Da du ja wahrscheinlich neben Deutsch auch Englisch und eventuell eine dritte Fremdsprache beherrschst, gibt es viele Möglichkeiten deine Sprachkenntnisse gewinnbringend einzusetzen. So kannst du Geld mit Dingen, die dir Spaß machen, verdienen und lernst nebenbei auch noch neue Leute kennen.

Eine Auswahl an möglichen Work & Travel Jobs:

  • Bauarbeiter
  • Farmhelfer
  • Fruit Picking
  • Kellner
  • Nanny
  • Sprachlehrer
  • Umzugshelfer
  • Yoga-, Surf- oder Tauchlehrer

Die beliebtesten Backpacking Ziele:

Dank Selbstständigkeit unterwegs die Reisekasse auffüllen

Statt eines Work & Travels kannst du auch als Selbstständiger (Freelancer) von unterwegs Geld verdienen. So bist du vom Arbeitsmarkt vor Ort unabhängig und kannst dir deine Arbeitszeit flexibel einteilen. Alles, was du dafür brauchst, sind dein Laptop, Strom, Internet und natürlich deine Zeit und besondere Fähigkeiten.

Du kannst beispielsweise als Virtueller Assistent Aufgaben wie Lektorat, Copy Writing oder die Verwaltung von Social Media Accounts für deine Auftraggeber übernehmen. Grundvoraussetzung hierfür ist, dass du eine selbstständige Tätigkeit in Deutschland anmeldest. Nur so wird deine Selbstständigkeit steuerlich erfasst und du kannst offiziell Rechnungen schreiben. Von wo aus du dann deine Arbeit erledigst, ob nun von Deutschland oder Neuseeland aus, ist letztendlich dir überlassen.

Und wie findest du nun deine Auftraggeber?

Es gibt verschiedene Webseiten, auf denen Auftraggeber gezielt nach passenden Freelancern für ihre Projekte suchen. Am besten meldest du dich bei einer oder mehrerer dieser Webseiten an und erstellst ein aussagekräftiges Profil. Halte anschließend Ausschau nach ausgeschriebenen Aufgaben und bewerbe dich um Projekte. Anfangs ist es sicherlich nicht leicht an Aufträge heranzukommen und du wirst nicht viel verdienen. Sobald du jedoch einige Aufträge erledigt hast und gute Referenzen sammeln konntest, wird es mit der Auftragslage immer besser.

Plattformen, bei denen du dich als Selbstständiger anmelden und nach Aufträgen suchen kannst:

Womöglich hast du auch schon vor deinem Backpacking Trip nebenbei oder gar Vollzeit als Selbstständiger gearbeitet? Wunderbar! Solange sich deine Arbeit am Laptop verrichten lässt, kannst du diese von überall auf der Welt erledigen und so das Arbeiten mit dem Reisen verbinden!

Schritt 5: Spare während deiner Reise Geld

Du kannst aber nicht nur im Vorfeld deiner Reise Geld sparen, sondern natürlich auch wenn du schon unterwegs bist! Auch hier gilt es wieder, auf unnötige Laster im Reise-Alltag zu verzichten und kostengünstigere Alternativen zu wählen.

Muss das Frühstück im Hotel sein oder reicht auch ein Croissant vom Bäcker nebenan? Wie wäre es statt mit einem Hotelzimmer lieber gleich mit einem kleinen Apartment, in dem du dir selbst Essen zubereiten kannst und dir so den täglichen Restaurantbesuch sparst? Oder tut es vielleicht auch die Couch eines Einheimischen, der dich kostenlos aufnimmt und dir obendrauf einen tollen Einblick in die Kultur der Menschen vor Ort schenkt? Kannst du statt in der Hauptsaison vielleicht auch einfach in der Nebensaison verreisen?

Hier ein paar Möglichkeiten, wie du auf Reisen Geld sparen kannst:

Plane deine Reise in der Nebensaison:

In dieser Zeit sind die Preise deutlich günstiger und noch dazu teilst du dir Sehenswürdigkeiten nur mit wenig anderen.

Reise mit Handgepäck:

Minimalistisch zu reisen ist nicht nur befreiend, sondern schont auch deinen Geldbeutel, gerade wenn du mit Billigfluggesellschaften fliegst.

Gehe zu Fuß oder leih dir ein Fahrrad:

Viele Städte bieten mittlerweile kostengünstige und teilweise sogar kostenlose Fahrradverleihs.

Nutze öffentliche Verkehrsmittel:

Der Bus, die Tram oder die Metro sind meistens viel günstiger als das Taxi.

Rufe dir einen Uber statt ein Taxi:

Wenn es doch einmal ein Taxifahrt sein soll, bestell dir einfach ein Uber.

Fahre Bus oder Zug, statt Inlandsflüge zu nehmen:

Gerade in Asien und Südamerika kommst du mit dem Bus und dem Zug wesentlich günstiger voran, auch wenn es länger dauert.

Übernachte umsonst:

Es gibt viele Möglichkeiten auf Reisen umsonst zu übernachten, wie z.B. mithilfe von Couchsurfing oder Haussitting.

Lesetipp:

Noch mehr Tricks wie du auf Reisen clever sparen kannst verraten wir dir hier und mehr Tipps zum perfekten Low Budget Urlaub findest du hier!

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Setze auf Street Food oder versorge dich selbst:

Verzichte auf teure Restaurantbesuche und statte stattdessen leckeren Street-Food-Ständen einen Besuch ab oder miete dir eine Unterkunft mit Kochmöglichkeit, um dich selbst zu versorgen.

Unternehme Aktivitäten und Abenteuer auf eigene Faust:

Vielerorts werden geführte Touren oder Wanderungen angeboten, die du oftmals auch problemlos alleine unternehmen kannst.

Nimm an kostenlosen Touren teil:

In vielen Städten werden kostenlose Stadtführungen angeboten – ein Trinkgeld ist hier aber natürlich trotzdem gerne gesehen.

Halte nach Angeboten Ausschau:

Oftmals findest du in Lobbys von Hostels oder Hotels kleine Gutscheinhefte mit Rabatt-Coupons für Attraktionen.

Trau dich zu verhandeln:

Frag ruhig nach einem Rabatt – mehr als ein “Nein” kann es nicht werden und in manchen Kulturen gehört Handeln sogar dazu.

Nutze eine kostengünstige Kreditkarte:

Selbst kleinere Bankgebühren können in Summe schnell einen hohen Betrag ergeben, weshalb du unbedingt eine kostengünstige Kreditkarte nutzen solltest.

Behalte dein Budget im Blick:

Wichtig ist insbesondere, dass du dein Budget auch auf Reisen weiterhin im Auge behältst, z.B. mithilfe von Apps wie Trail Wallet oder You Need A Budget (YNAB)

Die besten Tipps zur Wahl deiner Backpacking Route, günstiger Flüge und passender Unterkünfte

Du weißt nun, wie du einerseits die Zeit für deinen Backpacking Trip findest, aber auch wie du das nötige Geld für dieses Abenteuer zusammen bekommst – nun geht es an die eigentliche Planung deiner Rucksackreise!

Wohin soll es genau gehen? Wie finde ich günstige Flüge und worauf sollte ich bei der Wahl meiner Unterkünfte achten?

Auch wenn die Planung deiner Backpacking Reise nicht in ein paar Stunden erledigt ist, macht sie doch unheimlich viel Spaß! Und wie heißt es so schön: “Vorfreude ist die schönste Freude!”

Aber nicht vergessen: Beim Backpacking geht es darum, sich möglichst treiben zu lassen und eben nicht alles von vorneherein durchzutakten. Lass lieber immer wieder ein paar Lücken in deiner Planung, die du dann für spontane Aktionen nutzen kannst. Oder hab nur eine grobe Route im Kopf, die du aber jederzeit wieder umschmeißen kannst.

Hier kommt es ganz auf dein eigenes Empfinden an: Willst du nur den Hinflug und eine Unterkunft für die ersten Tage buchen und den Rest offen lassen? Oder steht deine genaue Route samt Rückflug schon fest?

Egal wofür du dich letztendlich entscheidest, ist ein gewisses Maß an Organisation im Vorfeld trotzdem wichtig. So vermeidest du unnötige Anfängerfehler und kannst deinen Fokus voll und ganz auf die vielen Erlebnisse während deiner Backpacking Reise richten!

So findest du das richtige Backpacking Reiseziel

Der wohl schwierigste Teil bei der Planung deiner Rucksackreise ist die Wahl des Backpacking Reiseziels. Die Frage, was die besten Länder für Backpacking Anfänger sind, kann man nicht pauschal beantworten. Es gibt aber ein paar Länder, die sich aufgrund ihrer Infrastruktur und der günstigen Lebenshaltungskosten besonders für eine Backpacking Reise eignen. Dabei muss dein Trip nicht an der Grenze eines Landes enden. Mit deinem Rucksack kannst du einen ganzen Kontinent erkunden oder sogar eine Weltreise unternehmen!

Das sind die beliebtesten Backpacking Ziele:

Backpacker Reiseziele in Mittel- und Südamerika:

Backpacker Reiseziele in Asien und Südostasien:

Backpacker Reiseziele in Ozeanien:


Wie wähle ich nun das richtige Backpacking Ziel für mich?

Um ein gutes Ziel für deinen ersten Backpacking Trip festzulegen, solltest du überlegen welche Eigenschaften dir am wichtigsten sind: Magst du es tropisch warm, bist an Kultur interessiert und liebst chaotische Großstädte? Dann passen Länder in Südostasien oder Mittelamerika gut zu dir. Willst du vor allem Zeit in der Natur verbringen und Outdoor-Abenteuer erleben? Dann passen Länder wie Neuseeland, Nepal oder Chile perfekt!

Du musst dich aber nicht an die beliebtesten Backpacker Ziele klammern. Nahezu jedes Land lässt sich mit dem Rucksack bereisen! Auch die USA oder Kanada bieten beispielsweise tolle Möglichkeiten für einen Backpacking Trip, genauso wie Argentinien, Mexiko oder Südafrika. Oder du unternimmst eine Rucksackreise durch Osteuropa.

Hier kommt es ganz auf dich, deine Wünsche und natürlich dein Budget an. Grundsätzlich sind Länder in Südostasien am preiswertesten, aber auch in Südamerika bist du günstig unterwegs. Dafür sparst du dir bei deinem Trip durch Osteuropa teure Langstreckenflüge, während du dir deine Rucksackreise durchs teure Australien dank Work & Travel finanzieren kannst – du merkst: Es ist fast alles möglich!

Der Vorteil an den oben gelisteten Backpacking Zielen ist jedoch, dass sie sich besonders gut für Backpacker Anfänger eignen: Sie wurden bereits von vielen Backpackern bereist, sodass nicht nur die Infrastruktur steht, sondern auch die Einheimische an Backpacker gewöhnt und auf diese eingestellt sind. Du hast also die Qual die Wahl, aber die guten Neuigkeiten sind: Es muss ja nicht bei einer Backpacking Reise bleiben!

Lesetipp: 

Wenn es dich jetzt in den Fingern juckt, verraten wir dir in diesem Beitrag mehr zu den Routen! Und noch mehr Inspiration zu günstigen Weltreise Routen für unter 1.500€ findest du hier

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Mache aus deinem Backpacking Trip eine Weltreise!

Und es muss auch nicht bei nur einem Land oder ein paar Ländern bleiben: Eine Backpacking Tour ist gleichzeitig die perfekte Möglichkeit einmal um die Welt zu reisen! Bei einer Weltreise entdeckst du gleich mehrere Kontinente und bist in der Regel mehrere Monate unterwegs. Auch hier ist es nicht ganz einfach, sich für eine Route festzulegen und passende Flüge zu finden.

Speziell für diesen Zweck gibt es sogenannte Around the World Tickets: Diese decken ein oder zwei Destinationen pro Kontinent ab und bieten dir somit eine coole Route zum Pauschalpreis. Damit bekommst du einen guten Mix aus unterschiedlichen Ländern und musst dich nicht um die Buchung der einzelnen Flüge kümmern. Andererseits nimmst du dir durch die fixen Flugdaten natürlich die Freiheit deine Pläne spontan zu ändern – auch hier kommt es wieder ganz auf deine Vorlieben an.

So könnte deine Backpacking Weltreise Route aussehen

Damit du eine Idee bekommst, wie so eine Backpacking Weltreise aussehen könnte, haben wir hier ein paar Routenvorschläge für dich: Backpacking Weltreise von drei Monaten bis zu einem Jahr:

Backpacking Weltreise Route Nr. 1 (3 Monate): Südafrika – Indonesien – Australien – Nordamerika – Island

Backpacking Weltreise Route Nr. 2 (6 Monate): Thailand – Laos – Kambodscha – Neuseeland – Argentinien – Chile

Weltreise Route Nr. 3 (9 Monate): Ghana – Tansania – Kenia – Nepal – Südkorea – Japan – Hawaii – USA

Weltreise Route Nr. 4 (12 Monate): Namibia – Südafrika – Sri Lanka – Malaysia – Indonesien – Australien – Chile – Bolivien – Peru – Mexiko – USA

Hol dir unser Buch!

Wir haben ein ausführliches Buch für die Planung und Durchführung deiner Weltreise veröffentlicht!

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Mit diesen Tipps buchst du günstige Flugtickets für deinen Backpacking Trip!

Vielleicht bist du gerade schon über die 1.500€ gestolpert und, ja, du hast richtig gelesen: Du kannst Flüge für eine komplette Weltreise für unter 1.500€ buchen! Aber nicht nur für eine Weltreise, auch für einen kürzeren Backpacking Trip findest du mit ein paar einfachen Tricks richtig günstige Flüge.

Den allerersten Tipp wollen wir dir gleich vorweg geben: Nimm dir genügend Zeit für die Flugsuche! Einen günstigen Flug findest du nicht mal eben innerhalb einer 2-minütigen Recherche. Denn bei der Flugsuche geht es viel um Probieren und Ändern, und darum, möglichst flexibel zu sein. Und mit etwas Glück kannst du mitunter mehrere Hundert Euro sparen!

Tipp 1: Nutze Flugsuchmaschinen und Schnäppchenseiten

Deine Flugrecherche startest du am besten immer mit dem Besuch einer Flugsuchmaschine wie Momondo, Skyscanner oder Kayak. Ebenfalls praktisch ist die Flugsuche von Google, die du unter Google Flights aufrufen kannst. Hier werden zum Teil auch Flüge angezeigt, die bei den Suchmaschinen nicht gelistet werden, wie beispielsweise Inlandsflüge eher unbekannter, kleinerer Airlines. Mit dem Suchergebnis hast du eine erste Übersicht der Angebote und Kosten.

Tipp 2: Sei flexibel mit deinen Daten

Oftmals kann es schon einen riesen Preisunterschied machen, wenn du nur einen Tag früher oder später fliegst. Genauso verhält es sich mit deinem Abflugsort: Muss es denn unbedingt der Flughafen Köln/Bonn sein oder kann es auch ein Flug von Düsseldorf oder Frankfurt am Main sein? Flughäfen werden nicht nur von unterschiedlichen Airlines angeflogen, sondern erheben auch unterschiedliche Gebühren, was sich wiederum auf den Flugpreis ausschlägt.

Spiel bei deiner Flugsuche also ein wenig mit dem Abflugsdatum, aber auch dem -ort. Teilweise sparst du so eine deutliche Summe und hast sogar das Zugticket im Flugpreis integriert! Je nachdem, wo du lebst, kommen auch Flughäfen im Ausland in Frage, wie beispielsweise Amsterdam, Brüssel, Paris oder Zürich, die alle bequem mit dem Zug erreichbar sind.

Gleiches gilt natürlich auch mit deinem Ankunftsort: Muss es Sydney sein, oder kann deine Reise vielleicht auch in Melbourne starten? Entweder kannst du anschließend mit einem meist günstigen Inlandsflug zu deinem Zielort weiterfliegen oder du entdeckst einen weiteren coolen Ort auf deiner Backpacking Reise, den du eigentlich gar nicht eingeplant hattest.

Tipp 3: Besuche Schnäppchenseiten und halte nach Error Fares Ausschau

Im nächsten Schritt macht es Sinn, Schnäppchenseiten wie Tripdoo oder Urlaubspiraten zu durchstöbern und hier nach passenden Angeboten zu suchen. Außerdem gibt es sogenannte Error Fares: Das sind extrem günstige Flugpreise, die durch einen Fehler entstehen, sei es ein einfacher Tipp- oder Kommafehler, oder fehlende Gebühren und Steuern. Auch diese findest du über solche Schnäppchenseiten, Portale oder Blogs wie You Have Been Upgraded.

Lesetipp:

Weitere Tipps zur Flugsuche bekommst du hier, während wir dir hier mehr über Error Fares verraten!

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Tipp 4: Nutze Gabel- und Schwanzflüge

Gerade beim Backpacking bieten sich Gabel- und Schwanzflüge perfekt an! Bei einem Gabelflug startest du an Ort A und fliegst nach Ort B. Der Rückflug bringt dich dann allerdings nicht wieder zurück zum Ausgangsort A, sondern führt dich von Ort B nach Ort C. Da solche Flüge oftmals günstiger sind und du sowieso die Welt sehen willst, können sich solche Angebote für dich extrem lohnen. Ein Beispiel wäre ein Flug von Frankfurt am Main nach Bangkok und zurück von Bangkok nach Düsseldorf.

Ähnlich sieht es mit Schwanzflügen aus: Hier buchst du noch einen weiteren Flug zu deiner eigentlichen Strecke hinzu und hast somit mitunter einen günstigeren Preis, obwohl du ja einen Flug mehr nimmst! Beispielsweise buchst du einen Flug nach Johannesburg und weiter nach Port Elizabeth. Es kann sein, dass dieser Flug günstiger ist, als der Flug nur nach Johannesburg.

Du merkst: Auch hier geht es wieder darum, verschiedene Optionen auszuprobieren und die Augen offen zu halten!

Tipp 5: Melde dich für Newsletter an

Melde dich außerdem bei Newslettern von Schnäppchenseiten und Airlines an. So musst du im Vorfeld deiner Reise nicht immer wieder stundenlang nach günstigen Flügen suchen, sondern bekommst bei passenden Angeboten oder besonderen Aktionen automatisch eine Nachricht direkt in dein Postfach.

Tipp 6: Sammel Bonusmeilen

Lege dir außerdem eine Kreditkarte zu, mit der du Meilen sammeln kannst. Dann bekommst du für alle Zahlungen, die du mit der Karte abwickelst und die du sowieso tätigen würdest, zusätzlich Bonusmeilen gutgeschrieben. Somit kannst du dir ganz nebenbei deinen nächsten Flug verdienen!

Tipp 7: Fliege mit Billigairlines

Falls du bei deiner nächsten Flugreise nicht gerade ans andere Ende der Welt fliegen möchtest, nutzt du für kürzere Strecken am besten Billigairlines. In Europa beispielsweise Easy Jet oder Ryan Air und in Asien Jetstar oder AirAisia. Zwar fliegst du mit den Premium Airlines deutlich bequemer, aber die Sicherheitsstandards müssen auch von den Billigairlines eingehalten werden. Wähle also für einen kurzen zweistündigen Flug lieber eine Billigairline.

Tipp 8: Fliege mit Handgepäck

Ebenfalls Geld sparen kannst du, indem du nur mit Handgepäck reist. Gerade bei Billigairlines zahlst du für ein Gepäckstück viel drauf und bei mehreren Flügen kann sich das schnell summieren. Aber auch gewöhnliche Fluggesellschaften bieten immer häufiger Sondertarife für Leute, die nur mit Handgepäck reisen.

Tipp 9: Passe deine Backpacking Route an

Es kann sein, dass du für deine geplante Backpacking Route schlichtweg keine günstigen Flüge findest. Sofern du aufs Geld achten musst, macht es Sinn, deine Reiseroute ein wenig anzupassen. Vielleicht stößt du bei deiner Flugsuche auch auf ein Land, das du noch gar nicht auf dem Schirm hattest? Oder entdeckst eine Route, die nicht nur günstiger, sondern auch viel cooler ist? Wie immer gilt: Sei flexibel und ändere womöglich deinen eigentlichen Plan!

Hier nochmal alle Tipps zur Flugsuche im Überblick:

  • nutze Flugsuchmaschinen wie Skyscanner, Momondo, Kayak und Google Flights
  • wähle flexible Abflugzeiten
  • wähle flexible An- und Abflugsorte
  • nutze Gabel- und Schwanzflüge
  • besuche Schnäppchenseiten wie Tripdoo oder Urlaubspiraten
  • abonniere Newsletter von Schnäppchenseiten und Airlines
  • sammel Bonusmeilen
  • fliege mit Billigairlines
  • fliege mit Handgepäck
  • passe deine Backpacking Route an

Von Budget bis Luxus: Die Wahl der richtigen Unterkunft für deine Rucksackreise

Die Wahl deiner Unterkunft hat großen Einfluss auf deine Reiseerfahrung: Du kannst dir einen gewissen Luxus gönnen und einen großen Teil deiner Reisekasse für deine Schlafplätze ausgeben. Andererseits kannst du auch versuchen so günstig wie möglich zu übernachten, um mehr Geld für unvergessliche Abenteuer oder leckeres Essen zu haben.

Hier hängt es wieder ganz von deinen Vorlieben und deinem Reisebudget ab! Welche Übernachtungsmöglichkeiten du für deinen Backpacking Trip hast, schauen wir uns jetzt an!

Kostenlose bzw. sehr kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten:

Es gibt viele Möglichkeiten, möglichst günstig oder sogar kostenlos zu übernachten. Die meisten haben den schönen Nebeneffekt, dass du Land und Leute näher kennenlernst und schneller in die Kultur vor Ort eintauchst.

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Couchsurfing

Eine sehr gute Option auf deinem Backpacking Trip umsonst zu übernachten ist Couchsurfing: Dabei übernachtest du für eine oder auch mehrere Nächte kostenlos auf dem Sofa eines Einheimischen  – manchmal hast du sogar ein eigenes Zimmer samt Bett.

Wenn du Glück hast, kümmert sich dein Gastgeber gut um dich, zeigt dir seine Heimat und nimmt dich am Abend mit zu Freunden. Im Gegenzug musst du ebenfalls dein eigenes Sofa anbieten und solltest hin und wieder Leute bei dir übernachten lassen – das ist die Idee der Couchsurfing Community.

Haussitting

Den besten Weg zur kostenlosen Übernachtungsmöglichkeit bietet auf den ersten Blick Haussitting: Du wohnst für einen gewissen Zeitraum kostenlos im Haus einer fremden Person und passt darauf auf. Gegebenenfalls musst du dich auch um die Tiere des Hausbesitzers kümmern, das können Katzen, Hunde, aber auch Hühner oder Pferde sein.

Allerdings musst du bedenken, dass du dort zwar kostenlos wohnen kannst, jedoch auch an den Ort gebunden bist und nicht für mehrere Tage einen Ausflug in die Umgebung unternehmen kannst. Auch wenn das klar sein sollte: Tierlieb musst du natürlich auch sein!

Du willst als Haussitter kostengünstig die Welt entdecken? Dann besorg dir unser Buch “Hund, Katze, Haus” und lerne wie auch du als Haussitter weltweit umsonst in Traumhäusern übernachtest!
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Woofing

Wenn du dich für die Natur und das Landleben interessierst, ist vielleicht Woofing etwas für dich: Du arbeitest tagsüber auf einer Farm, kannst als Lohn kostenlos auf dieser übernachten und erhältst Verpflegung. Bei dieser Variante bleibt allerdings genauso wenig Zeit, um die Gegend zu erkunden.

Hand gegen Koje

Steckt hingegen ein echter Seemann in dir, könnte die Webseite Hand gegen Koje das richtige für dich sein: Bei dieser Plattform kannst du als Reisender deine helfende Hand für anfallende Arbeiten während eines Segeltörns anbieten und dafür kostenlos mitsegeln. Deine Aufgaben können dabei sehr unterschiedlich ausfallen und von Kinderbetreuung über Deck schrubben bis hin zu kochen gehen.

Zelten

Möchtest du komplett unabhängig sein und kostengünstig reisen, solltest du in Betracht ziehen regelmäßig in einem Zelt zu schlafen. Du kannst dein Zelt natürlich nicht aufstellen, wo du willst. Wenn du allerdings die Vorschriften des jeweiligen Landes beachtest oder an dafür vorgesehenen Stellen übernachtest, kannst du unter freiem Sternenhimmel einschlafen und am nächsten Morgen den Sonnenaufgang mitten in der Natur genießen!

Kostenpflichtige Übernachtungsmöglichkeiten

Wenn du deine Zeit nicht gegen eine Unterkunft tauschen möchtest und ausreichend Budget zur Verfügung hast, kannst du zwischen verschiedenen kostenpflichtigen Übernachtungsmöglichkeiten wählen. Das Tolle hierbei ist, dass für jedes Budget und jeden Geschmack etwas dabei ist!

Hotels

Legst du großen Wert auf deine Privatsphäre und möchtest für dich sein, kannst du dir ein Hotel buchen. Auch hier musst du nicht unbedingt Unsummen investieren. Mit ein wenig Zeitaufwand bei der Suche findest du günstige und schöne Hotels.

Um während deines Backpacking Trips abzuschalten, etwas Zeit mit dir zu verbringen und um ein gewisses Maß an Service zu genießen sind Hotels perfekt geeignet. Allerdings triffst du hier meist keine anderen Backpacker und lernst seltener neue Leute kennen.

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Hostels

Die oftmals günstigste Übernachtungsmöglichkeit bieten Hostels. Gerade in Südostasien bekommst du in diesen schon für ein paar Euro einen Schlafplatz. Außerdem triffst du hier in der Regel auf eine Menge Gleichgesinnter, die genau wie du mit ihrem Rucksack durchs Land reisen.

Möchtest du nicht mit mehreren Personen in einem Schlafsaal übernachten, kannst du dir in den meisten Hostels auch ein Einzelzimmer buchen. Hostels sind der ideale Ort, um neue Leute kennenzulernen, coole Insidertipps zu erhalten oder um zu feiern.  Allerdings kann es schwierig sein, deine Ruhe zu bekommen und für dich zu sein.

Ferienwohnungen

Gerade um eine Stadt oder eine Region genauer zu erkunden, lohnt es sich ein AirBnB Apartment als Basislager zu beziehen. Du wohnst in Wohnungen, in denen sonst ein Einheimischer wohnt. Oder du beziehst ein Privatzimmer und lebst gemeinsam mit einem Einheimischen in seinem Zuhause.

So bekommst du einen ganz anderen Einblick, als es dir ein Hotelzimmer bieten könnte. Dabei verfügst du meistens über eine voll ausgestattete Wohnung, hast deinen eigenen Rückzugsort und kannst meist auch selbst kochen.

Wenn du einen Ort intensiv kennenlernen, in den Alltag der Menschen eintauchen oder dich wie ein Einheimischer fühlen willst, sind Ferienwohnungen genau das richtige für dich. Oftmals sind diese hochgerechnet auch günstiger als ein Hotelzimmer und teilweise halten sie auch mit den Preisen der Hostels mit – ein Vergleich lohnt sich also! Der Nachteil ist allerdings, dass du dich hier um vieles selbst kümmern musst und nicht zwangsläufig neue Leute kennenlernst.

Noch mehr Tipps zur Unterkunftssuche haben wir in einem extra Artikel zu diesem Thema hier für dich zusammengefasst!

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Unser Tipp: Wähle aus unterschiedlichen Unterkunftsarten!

Am besten ist es, wenn du für deinen Backpacking Trip verschiedene Unterkunftsarten wählst. Übernachte mal auf der Couch eines Einheimischen, mal in einem Hostel, mal in einem Hotelzimmer und mal in deinem eigenen Apartment. So schaffst du einen guten Mix aus Kontaktmöglichkeiten und ausreichend Privatsphäre sowie Budget und Luxus, ohne dein Reisebudget zu strapazieren.

Die richtige Vorbereitung: Diese Dinge musst du vor deiner Rucksackreise erledigen

Deine Route steht, die Flüge sind womöglich schon gebucht und auch die ersten Unterkünfte reserviert. Auch wenn du vor Vorfreude sicherlich schon platzt, kommen nun ein paar organisatorische Aufgaben, die du rechtzeitig vor deiner Rucksackreise erledigen musst: Von der Beschaffung notwendiger Dokumente, über Impfungen bis hin zum Abschluss wichtiger Versicherungen oder einer Kreditkarte – lass uns gleich loslegen!

Kümmere dich rechtzeitig um deine Reisedokumente

Kläre im Vorfeld deines Backpacking Trips ab, welche Reisedokumente du brauchst und ob diese noch gültig sind, um am Tag deiner Abreise am Flughafen keine böse Überraschung zu erleben.

Personalausweis und Reisepass

Für Reisen innerhalb der EU und alle anderen Länder Europas reicht aktuell der deutsche Personalausweis. Das gilt beispielsweise auch für Norwegen, Island und die Schweiz, die nicht Teil der Europäischen Union sind, oder für Großbritannien und Irland, die wiederum kein Mitglied des Schengenabkommens sind.

In Reiseziele außerhalb Europas kannst du nur mit einem Reisepass einreisen. Dieser muss noch 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein.

Visum/Einreisegenehmigung

Als Deutscher hast du beim Reisen einen großen Vorteil, denn du verfügst über einen der besten Reisepässe der Welt! So kannst du den Großteil aller Länder dieser Erde bereisen, ohne vorher ein Visum beantragen zu müssen.

Bei einigen Zielen benötigst du zwar ein Visum, allerdings kannst du dieses ganz entspannt bei deiner Anreise am Flughafen erwerben. Hier wird möglicherweise eine Gebühr fällig.
Für die Einreise in gewisse Länder musst du im Vorfeld ein Visum bzw. eine Einreisegenehmigung beantragen. Kümmere dich am besten rechtzeitig darum. Die Bearbeitungszeit kann nämlich zwischen ein paar Tagen und ein paar Wochen schwanken.

Informiere dich auf jeden Fall darüber, welche Rechte dir ein Visum in deinem Zielland beschert. So kann die gewährte Aufenthaltsdauer eines Touristenvisums extrem unterschiedlich sein.

Beliebte Reiseziele für die du im Vorfeld ein Visum/Einreisegenehmigung beantragen musst:

Überprüfen immer die Einreisebestimmungen!

Informiere dich immer über die Aufenthaltsregelungen, selbst wenn du für die Einreise in ein Land kein Visum benötigst. Bei bestimmten Zielen kann es sein, dass du nur für einen kurzen Zeitraum visafrei im Land bleiben darfst und für längere Aufenthalte ein Visum benötigst. Beispielhaft wäre hier Vietnam zu nennen: Du kannst zwar ohne Visum einreisen, hast dann aber nur eine Aufenthaltsgenehmigung von 15 Tagen. Für längere Reisen durch dieses Land musst du ein Visum beantragen.

Bei anderen Ländern benötigst du wiederum ein Rückreiseticket bzw. ein Dokument, das deine Weiterreise bestätigt – ohne dieses lassen dich manche Airlines gar nicht erst an Bord! Teilweise musst du auch deine Reiseroute samt allen Unterkünften und Ansprechpartnern vor Ort angeben, oder gar beweisen, dass du über ausreichend Kapital verfügst, um deine Reise durchs Land finanzieren zu können.

Tipp: Hier kannst du einen Blick auf die Seite des jeweiligen Landes oder auf die des Auswertigen Amtes werfen.

Internationaler Führerschein

Eine der coolsten Möglichkeiten ein Land auf eigene Faust zu erkunden ist ein Roadtrip mit einem Mietwagen. Innerhalb Europas ist das kein Problem und du kannst dir einfach ein Auto mit deinem deutschen Führerschein ausleihen. Im Rest der Welt ist es empfehlenswert und in vielen Ländern sogar notwendig einen Internationalen Führerschein vorweisen zu können.

Am besten beantragst du dieses Dokument im Vorfeld deiner Reise bei deinem zuständigen Bürgeramt oder der Kreisverwaltungsbehörde. Um den Internationalen Führerschein zu erhalten, musst du lediglich deinen deutschen Führerschein und deinen Ausweis vorzeigen, ein Lichtbild abgeben und eine Gebühr von 15,- € entrichten, dafür bekommst du bei deinem Roadtrip Abenteuer keine Probleme mit der Polizei vor Ort.

Informiere dich über nötige Impfungen und lasse diese rechtzeitig durchführen

Viele der genannten Backpacking Länder sind das Zuhause gefährlicher Krankheiten wie Malaria oder Dengue-Fieber. Sobald du dich für ein Reiseziel oder eine Route entschieden hast, solltest du dich deshalb umgehend wegen notwendiger Impfungen informieren – auch hier hilft wieder ein Besuch der Webseite des Auswärtigen Amtes.

Generell macht es Sinn, wenn du deine Standardimpfungen im Vorfeld auffrischst, um dich so vor möglichen Infektionen zu schützen.

Diese Standardimpfungen solltest du ggf. vor deiner Rucksackreise auffrischen lassen:

  • Tetanus: Auffrischung alle 10 Jahre nötig
  • Diphterie: Auffrischung alle 10 Jahre nötig
  • Keuchhusten: einmal im Erwachsenenalter

Hinweis: Alle drei Impfungen gibt es auch als Kombi-Impfung.

Diese Reiseimpfungen sind empfehlenswert für längere Reisen:

  • Hepatitis A und B: als Kombiimpfung etwa 4 Wochen vorher
  • Tollwut: drei Impfungen über einen Zeitraum von 5 Wochen
  • Cholera: Schluckimpfung eine Woche vor Abreise
  • Meningokokken: min. 10 Tage vor Abreise
  • Typhus: min. 10 Tage vor Abreise
  • Grippe: 2 Wochen vor Abreise
 

Diese Impfungen sind für Reisen nach Südostasien, Südamerika und Afrika empfehlenswert:

  • Gelbfieber: min. 10 Tage vor Abreise (Südamerika und Afrika)
  • Japanische Enzephalitis: eine Woche vor Abreise (Südostasien)
  • FSME (Zecken): drei Wochen vor Abreise (für betroffene Gebiete)
 

Wie du siehst, brauchst du eine gewisse Vorlaufzeit, um alle Impfungen durchzuführen. Denke also frühzeitig daran und plane etwa ein halbes Jahr Vorlauf ein, um dich vor möglichen Krankheiten während deiner Rucksackreise zu schützen.

Wer übernimmt eigentlich die Kosten für Reiseimpfungen?

Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten für die meisten Reiseimpfungen. Am besten klärst du vor dem Start der Impfungen ab, welche Kosten deine Krankenkasse übernimmt. So vermeidest du unnötige Überraschungen und ein Loch in deiner Reisekasse.

Wie werden Krankheiten übertragen?

Um trotz deiner Impfungen nicht Gefahr zu laufen, von gefährlichen Krankheiten infiziert zu werden, informierst du dich am besten über die Ansteckungsmöglichkeiten. Krankheiten wie Gelbfieber, Malaria oder Japanische Enzephalitis werden durch Mückenstiche übertragen.

Achte also darauf, dich vor Insekten zu schützen. Mit Cholera, Typhus oder Hepatitis A hingegen kannst du dich durch verunreinigtes Trinkwasser oder betroffene Lebensmittel anstecken.

In den typischen Backpacking Ländern herrschen nicht die hohen Lebensmittelstandards, die du aus Deutschland und Europa gewohnt bist. Achte daher auch darauf, nur sauberes Wasser zu trinken und durchgebratenes Fleisch zu essen.

Schließe wichtige Versicherungen ab

Bei aller Vorfreude auf deinen Trip solltest du immer mit unvorhersehbaren Ereignissen wie Unfällen, Krankheiten oder Diebstahl rechnen. Auch wenn du der Meinung bist, dass dir nichts passiert, ist diese Einstellung schlichtweg falsch. Schließe aus diesem Grund im Vorfeld lieber einige Versicherungen ab.

So reist du wesentlich sorgenfreier und musst dir im Fall der Fälle keine Gedanken übers Geld machen – denn glaub uns: Es gibt nichts Schlimmeres als einen Unfall im Ausland zu haben und beim Warten auf den Krankenwagen durchrechnen zu müssen, ob man sich die ärztliche Behandlung überhaupt leisten kann!

Welche Versicherungen absolut notwendig sind und auf welche du eher verzichten kannst, schauen wir uns jetzt an.

Das A und O: Eine Reisekrankenversicherung

Dein größtes Gut ist deine Gesundheit. Kümmere dich daher bei der Frage, welche Versicherungen du abschließen solltest, zuerst um dich selbst!

Eine absolute Pflichtversicherung für jeden Backpacker ist eine Reisekrankenversicherung, auch als Auslandskrankenversicherung bekannt. Diese kommt für Leistungen auf, die du in Anspruch nehmen musst, wenn du auf deiner Backpacking Reise krank wirst.

Darunter fallen unter anderem die Kosten für eine medizinische Versorgung, einen Krankenhausaufenthalt, eine Zahnbehandlung oder einen eventuellen Rücktransport.

Darauf solltest du bei deiner Reisekrankenversicherung achten

Was genau in welchen Summen abgedeckt und wie hoch deine Selbstbeteiligung ist, hängt vom jeweiligen Tarif ab. Informiere dich also genau, und vergleiche nicht nur Versicherungsanbieter miteinander, sondern auch die verschiedenen Tarife der Anbieter untereinander.

Achte zudem darauf, wie oft und wie lange du jeweils vereisen darfst. Hier wird gerne zwischen einer Kurzzeit-Reiseversicherung, bei der du beliebig oft für jeweils eine maximale Dauer im Jahr verreisen darfst, und einer Langzeit-Reiseversicherung, bei der eine einzige Reise von bis zu einem oder sogar mehreren Jahren versichert ist, unterschieden. Die maximale Anzahl der versicherten Reisen und Tage ist ebenfalls von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich.

Worauf du beim Abschluss deiner Reisekrankenversicherung außerdem achten solltest, ist, welche Länder in der Versicherung eingeschlossen sind. Oftmals sind die USA und Kanada von der Standard-Versicherung ausgeschlossen. Das liegt an den vergleichsweise immens hohen Behandlungskosten in den beiden Ländern. Gegen eine zusätzliche Gebühr kannst du diese Länder jedoch in deine Versicherung einschließen lassen. Sei aber gewarnt: Dein Tarif kann dadurch plötzlich das Doppelte oder sogar Dreifache kosten!

Ausnahme: Kurze Backpacking Trips innerhalb der EU

Wenn du vorhast nur für eine kurze Zeit durch Europa zu backpacken, reicht in der Regel deine gesetzliche Krankenversicherung: Auf der Rückseite deiner deutschen Gesundheitskarte ist nämlich eine europäische Krankenversicherungskarte (European Health Insurance Card; kurz: EHIC) aufgedruckt mit der du in allen Mitgliedsstaaten Anspruch auf Behandlung hast.

Deine gesetzliche Krankenversicherung zahlt also medizinische und zahnärztliche Behandlungen sowie Arzneimittel, die du bei deinen Reisen durch die EU in Anspruch nimmst – sofern diese dringend notwendig sind. 

Jedoch gibt es hier einige Einschränkungen: Du darfst beispielsweise keine privaten Ärzte aufsuchen und oftmals werden die Kosten für einen Krankenrückstransport nicht übernommen, schließlich ist die medizinische Versorgung im Urlaubsland gewährleistet.

Wir empfehlen daher immer eine Reisekrankenversicherung abzuschließen.

Diese Anbieter können wir für eine Reisekrankenversicherung empfehlen:

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Für alle abenteuersüchtigen Backpacker: Eine Reiseunfallversicherung

Ergänzend zu einer Reisekrankenversicherung kannst du noch eine Reiseunfallversicherung abschließen. Diese Art der Versicherung ist besonders sinnvoll, wenn du bei deinen Reisen kein Abenteuer auslässt und Sportarten wie Klettern, Reiten, Surfen oder Tauchen zu deinen absoluten Favoriten zählen.

Sollte dir bei einem deiner Abenteuer wirklich einmal ein schlimmer Unfall passieren und du bist danach Invalide oder musst im Rollstuhl sitzen, kommt eine Reiseunfallversicherung für die anfallenden Kosten auf.

Falls es gar nicht erst zur Reise kommt: Eine Reiserücktrittsversicherung

Bei der Organisation deiner Reise gehst du natürlich nicht davon aus, dass du diese aus irgendwelchen Gründe nicht antreten kannst. Es kann aber vorkommen, dass du kurz vor Beginn deines Abenteuers einen schweren Unfall hast oder schwer krank wirst.

Auch Schicksalsschläge, wie ein Brand in deiner Wohnung oder ein Todesfall in der Familie, können ein Grund für den Nichtantritt einer Reise sein. So schlimm solche Ereignisse auch sind, bleibst du mit einer Reiserücktrittsversicherung wenigstens nicht auf den Stornierungskosten sitzen.

Für dein Hab und Gut: Eine Reisegepäckversicherung

Gerade wenn du bei deiner Rucksackreise teure Technik dabei hast, wie dein Smartphone, deine Kamera, deinen Laptop und vielleicht auch noch ein Kindle, macht eine Reisegepäckversicherung Sinn. Es kann schnell passieren, dass dir die Kamera runterfällt, du dein Handy verlierst oder dir dein Laptop gestohlen wird. In diesem Fall springt die Reisegepäckversicherung ein und zahlt dir Geld für den entstandenen Schaden aus.

Jedoch haben insbesondere Reisegepäckversicherung diverse Klauseln und decken nicht unbedingt jeden Fall ab: Wenn du deine Wertsachen beispielsweise unbeaufsichtigt im Auto liegen lässt und eingebrochen wird, übernehmen viele Versicherungen diesen Schaden nicht. 

Zudem werden einige Gegenstände per se von der Versicherung ausgeschlossen, darunter auch oftmals Smartphones, Bargeld und Dokumente. Lies dir die Klauseln also ganz genau durch und achte auch immer auf die versicherte Summe und den Höchstbetrag, der im Schadensfall ausgezahlt wird.

Wenn du nicht viel Wertvolles dabei hast, lohnt sich eine Reisegepäckversicherung eher nicht. Denn viele deiner Sachen werden auch im Ausland von deiner Hausratversicherung im Rahmen der sogenannten Außenversicherung geschützt. Dazu zählen all die Dinge, die für gewöhnlich Teil deines Hausrats sind und die du nun bei deinem Backpacking Trip dabei hast. 

Solltest du hingegen sehr wertvolle Technik wie teure Kameras und Objektive dabei haben, macht statt einer Reisegepäckversicherung eher eine Equipmentversicherung Sinn. Diese deckt weitaus höhere Summen ab und springt in nahezu jedem Fall ein.

Diese Versicherungen können wir für dein Gepäck empfehlen:

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Tipp: Einige Versicherer bieten einen Komplettschutz. So ist in vielen Reiserücktrittversicherungen oftmals auch eine Reisegepäckversicherung inkludiert, wie beispielsweise beim ADAC oder auch bei Hanse Merkur.

Wenn etwas schief läuft: Eine (Reise-)Haftpflichtversicherung

Während deines Backpacking Trips kommt irgendwann immer dieser eine Abend, an dem der Alkohol in Strömen fließt, die Stimmung immer ausgelassener wird und schließlich ihren Höhepunkt erreicht. Dann kann es passieren, dass du die wertvolle Vase deines Gastgebers versehentlich umstößt, den teuren Grill deiner Zeltnachbarn beschädigst oder dich zu einer unüberlegten Aktion im Poolbereich deines Hotels hinreißen lässt. 

Sollte dieser Abend kommen, bist du froh, wenn die einzigen Folgen der durchzechten Nacht die Kopfschmerzen am nächsten Morgen sind und deine Versicherung die entstandenen Schäden übernimmt.

In der Regel springt deine gewöhnliche Haftpflichtversicherung auch im Ausland ein, meistens jedoch nur für einen begrenzten Zeitraum. Informiere dich also bei deiner Haftpflichtversicherung, ob und inwieweit Schäden im Ausland übernommen werden. 

Manche Versicherer bieten hier auch die Möglichkeit, den Geltungsbereich und die Dauer zu erweitern. Falls deine Haftpflichtversicherung bei deinem geplanten Backpacking Trip von vorneherein nicht einspringt, solltest du unbedingt eine Reisehaftpflichtversicherung abschließen.

Besorge dir eine Kreditkarte (oder besser gleich zwei)

Auch wenn du bis dato im Alltag vielleicht keine Kreditkarte gebraucht hast, wird sie spätestens jetzt für deinen bevorstehenden Backpacking Trip notwendig. Zwar kannst du innerhalb der Euro-Zone meistens deine EC-Karte zücken und mit dieser bezahlen und Geld abheben, doch außerhalb Europas benötigst du eine Kreditkarte dafür.

Die Vorteile einer Kreditkarte auf Reisen

Mit einer Kreditkarte kannst du weltweit Bargeld abheben und hast somit während deiner Reise jederzeit Zugriff auf dein Reisebudget. Das ist aber noch nicht alles, was dir eine Kreditkarte bieten kann: Mit einer Kreditkarte kannst du weltweit bargeldlos bezahlen, online Hotelzimmer reservieren sowie Flug- und andere Tickets oder Touren buchen. Während fast jeder Mietwagenanbieter eine Kreditkarte als Sicherheit verlangt. 

Und sollte dir irgendetwas zustoßen und du benötigst schnell eine größere Geldsumme, kannst du jederzeit auf deinen Kreditrahmen zurückgreifen. Außerdem möchtest du auch nicht mit Unmengen Bargeld in deinem Rucksack umherlaufen und jedes Mal hohe Wechselgebühren zahlen müssen. Du merkst: Eine Kreditkarte bringt viele Vorteile mit sich und ist auf Reisen heutzutage unabdingbar!

Diese Kreditkartentypen gibt es

Nicht jede Kreditkarte bietet die gleichen Funktionen und Möglichkeiten. Während eine kostenlose Kreditkarte auf den ersten Blick zwar deiner Reisekasse zu Gute kommen mag, schränkt sie dich oftmals eher ein oder wartet mit versteckten Zusatzgebühren. Oftmals lohnt sich hier eine Premium-Kreditkarte, mit der du zum Beispiel zusätzlich Meilen sammeln kannst.

Jedoch musst du für die Beantragung einer Kreditkarte gewisse Voraussetzungen erfüllen: So musst du beispielsweise volljährig sein, ein regelmäßiges Einkommen vorweisen können und darfst keinen negativen Schufa Eintrag haben. In diesem Fall ist eine Prepaid-Kreditkarte womöglich die richtige Option für dich.

Prepaid-Kreditkarten

Eine Prepaid-Kreditkarte funktioniert grundsätzlich wie eine Prepaid-Sim-Karte für dein Handy: Du lädst sie im Vorfeld deiner Reise mit einer bestimmten Summe auf, und über diese Summe kannst du dann während deiner Reise verfügen. Außerdem  kannst du sie auch während deiner Reise immer wieder aufladen lassen. 

Im Vergleich zu einer richtigen Kreditkarte wird dir in diesem Fall kein Kreditrahmen gewährt – du kannst also nicht ins Minus rutschen. Diese Art der Kreditkarte eignet sich vor allem für dich, wenn du noch ein Schüler oder Student bist und die Voraussetzungen für eine gewöhnliche Kreditkarte nicht erfüllst.

Kostenlose Kreditkarten

Bei dieser Art handelt es sich um vollwertige Kreditkarten, jedoch zahlst du für diese keine feste Monats- oder Jahresgebühr – aber Achtung: Das bedeutet nicht, dass diese Kreditkarten komplett kostenlos sind! Je nach Anbieter ist beispielsweise nur eine bestimmte Anzahl an Abhebungen im Monat kostenlos oder du zahlst bei jeder Abhebung eine Gebühr. Ähnlich sieht es beim bargeldlosen Bezahlen aus, denn auch hier kann es vorkommen, dass du Transaktionsgebühren zahlen musst. In der Regel sind das zwischen 1,5-1,75% des Umsatzes.

Premium-Kreditkarten mit Zusatzleistungen

Um neben den Standardfunktionen einer Kreditkarte auf weitere Leistungen zugreifen zu können, gibt es das Premium-Segment. Dieser Kartentyp bietet dir neben der Zahlungsfunktion verschiedene Versicherungen, Prämienprogramme und VIP-Vorteile wie z.b. Zugang zur Business Lounge am Flughafen. Zwar zahlst du für diese Karten hohe Gebühren, allerdings kann es sich für dich durchaus lohnen in den Genuss dieser Leistungen zu kommen, wenn du viel in der Welt unterwegs bist.

Worauf solltest du bei der Wahl einer Kreditkarte achten?

1. Kosten und Gebühren:

Im Idealfall fällt für deine Karte dauerhaft keine Jahresgebühr an. Außerdem sind alle In- und Auslandstransaktionen kostenlos. Achte auch auf versteckte Kosten, wie besonders hohe Zinssätze bei Inanspruchnahme des Kreditrahmens.

2. Regelmäßiger Geldeingang:

Ein Kreditkartenkonto, für das kein regelmäßiger Geldeingang, wie eine monatliche Gehaltszahlung notwendig ist, ist besonders praktisch und flexibel.

3. Weltweite Verfügbarkeit:

Grundsätzlich ist jede der gängigen Kreditkarten weltweit einsetzbar. Achte allerdings darauf, ob für bestimmte Gebiete, die für dich relevant sind, zusätzliche Gebühren anfallen. 

4. Guter Service:

Vor deiner endgültigen Entscheidung lohnt es sich einige Erfahrungsberichte von Nutzern, die schon in Krisensituationen auf diese Karte zurückgreifen mussten, zu lesen. Schließlich musst du dich im Ernstfall darauf verlassen können, dass dir schnell und kompetent geholfen wird.

5. Zugehöriges Konto:

Für einige Karten musst du ein neues Konto eröffnen. Besser ist es, wenn du dein bereits bestehendes Girokonto einfach mit deiner neuen Kreditkarte verknüpfen kannst. So verlierst du nicht die Übersicht über deine Konten und hast keinen zusätzlichen Aufwand.

Diese Kreditkarten können wir für deinen Backpacking Trip empfehlen:

Mit diesen Informationen kannst du dich jetzt auf die Suche nach der für dich perfekt geeigneten Kreditkarte machen. Solltest du dich allerdings im Angebotsdschungel der vielen Kartenanbieter verirren, sind wir gerne deine Machete und bahnen uns gemeinsam mit dir den Weg ans Ziel. Darum findest du in der folgenden Übersicht sechs unserer favorisierten Kreditkartenangebote, die gerade für Backpacking Reisen gut geeignet sind.

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Die richtige Ausrüstung: Das benötigst du für deinen Backpacking Trip

Endlich hast du den bürokratischen Teil deiner Vorbereitung hinter dir, aber es gibt noch einen weiteren wichtigen Teil, um den du dich vor deiner Abreise kümmern musst: dein Rucksack und was alles in diesen gehört – schauen wir uns also gleich an, welche Ausrüstung du für deine Backpacking Reise brauchst!

Dein treuester Begleiter: Der Backpacking Rucksack

Es ist wohl klar, dass du als Backpacker schlecht mit einem Koffer umherziehen kannst. Aber nicht nur der Begriff dieser Reiseart setzt einen Rucksack als Reisetasche mehr oder weniger voraus, sondern auch die Reiseart selbst macht den Rucksack zum perfekten Begleiter für dein Backpacking Abenteuer.

Die Vorteile eines Rucksacks beim Backpacking

Denn so ein Rucksack bringt viele Vorteile mit sich: Du kannst ihn bequem auf deinem Rücken von A nach B tragen, was insbesondere in entlegenen Regionen praktisch ist. Einen Koffer über kaputte Straßen, Schotter oder durch Matsche zu ziehen, oder mehrere Stufen hoch zu schleppen, macht nämlich wenig Spaß.

Außerdem ist ein Koffer im Vergleich viel sperriger als ein Rucksack. Mit einem Rucksack kannst du dir auch mal ein Motorrad-Taxi in Bangkok schnappen oder in einem kleinen Tuk-Tuk fahren, mit einem großen Koffer ist das unmöglich. Mit einem Rucksack bist du also wesentlich flexibler und oftmals auch schneller unterwegs.

Die vielen Fächer im Rucksack sind ebenfalls von Vorteil, da du so schnell an deine gewünschten Sachen kommst ohne gleich den kompletten Inhalt preisgeben zu müssen. Außerdem macht ein Koffer die Strapazen einer Backpacking Reise nicht lange mit und geht im Vergleich viel schneller kaputt – egal wieviel du für diesen bezahlt hast.

Und vielleicht möchtest du während deiner Backpacking Reise auch ein kleines Trekking-Abenteuer erleben und mit einem Zelt die Welt entdecken? Spätestens in diesem Fall ist ein Koffer sinnlos und ein Rucksack muss her!

Darauf solltest du bei der Wahl deines Backpacking Rucksackes achten

Rucksack ist nicht gleich Rucksack! Und bei dieser riesigen Auswahl an Rucksäcken ist man schnell überfordert. Wie wähle ich den richtigen Rucksack für meine Backpacking Reise? Welche Rucksack-Größe ist für Backpacker ideal? Was macht einen guten Backpacker Rucksack aus? Und wie viel darf ein Backpack Rucksack kosten?

Am Ende zählt bei der Rucksackwahl vor allem eins: Der Rucksack muss sich bequem tragen lassen und perfekt zu dir und deinen Vorhaben passen! Du solltest also verschiedene Modelle anprobieren und dich dafür auch am besten in einem Fachgeschäft beraten lassen. Um dir die Auswahl ein wenig zu vereinfachen, haben wir hier ein paar wichtige Tipps zur Rucksackwahl für dich:

Der Trekking-Rucksack: Perfekt fürs Backpacking

Für dein Backpacking Abenteuer besorgst du dir am besten einen sogenannten Trekking-Rucksack. So ein Rucksack ist speziell für mehrtägige Wanderungen mit Zelt (Trekking) und längere Reisen gedacht: Er bietet ausreichend Platz und viele Fächer, ist robust verarbeitet und gut gepolstert, sodass du ihn auch längere Zeit bequem auf deinem Rücken tragen kannst.

Die richtige Rucksack-Größe fürs Backpacking

Wir sprechen da aus Erfahrung: Umso mehr Platz du hast, umso mehr (Unnötiges) nimmst du auch mit! Daher raten wir dir, lieber ein kleines Rucksackmodell zwischen 50 und 60 Litern zu wählen. Zwar bieten viele Trekking-Rucksäcke ein Volumen von bis zu 80 Litern, doch in der Regel kommst du locker mit weniger klar – sofern du richtig packst, dazu aber später mehr!

Lesetipp:

Noch mehr praktische Tipps zur Rucksackwahl samt einer tollen Übersicht empfehlenswerter Rucksackmodelle findest du in diesem Beitrag!

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Gurte und Polsterung deines Backpacking Rucksackes

Da du deinen Rucksack auf deinem Rücken tragen musst, und dass gegebenenfalls auch über mehrere Stunden hinweg, sollte dieser möglichst bequem sitzen und sehr gut gepolstert sein. Hier sind insbesondere die Rückenpolsterung sowie die Polsterung der Hüft- und Schultergurte entscheidend. Ebenfalls wichtig ist ein höhenverstellbarer Brustgurt. Die Gurte sorgen dafür, dass sich das Gewicht beim Tragen auf deinen ganzen Körper verteilt und verhindert eine einseitige Fehlbelastungen.

Aus diesem Grund solltest du deinen Rucksack vorm Kauf auch unbedingt probe tragen: Stell ihn dafür richtig auf deinen Körper ein und befülle ihn mit Gewicht. In guten Fachgeschäften werden dafür extra Gewichte bereitgestellt und du kannst dich beim Einstellen und Anprobieren vom Fachpersonal beraten lassen.

Tipp: Die meisten Hersteller bieten übrigens Frauenmodelle, die speziell an die weibliche Anatomie angepasst und oftmals etwas kleiner sind – als Backpackerin machen solche Modelle natürlich Sinn!

Material und Verarbeitung beim Backpack Rucksack

Achte bei der Wahl deines Backpacking Rucksackes auf das Material: Dein Rucksack sollte für deinen Backpacking Trip natürlich so leicht wie möglich sein. Viel wichtiger ist allerdings, dass dein Rucksack robust und wasserfest ist.

Immerhin behandelt das Flughafenpersonal Gepäckstücke nicht gerade zimperlich und du möchtest schließlich keinen Riss in deinem Rucksack haben. Außerdem bist du bei deiner Backpacking Reise den unterschiedlichsten Witterungen ausgesetzt und kannst leicht von einem Regenschauer überrascht werden.

Andererseits solltest du dir auch die Verarbeitung anschauen und die Reißverschlüsse genau testen. Merkst du schon im Geschäft, dass diese nicht problemlos öffnen und schließen, solltest du die Finger von diesem Rucksack lassen.

Und wie gut lassen sich die Schnallen öffnen und wieder schließen? Sind die Schlaufen und Gurte sicher vernäht und eventuell noch zusätzlich vernietet? Denk dran: Du wirst deinen Backpack enorm beanspruchen und demnach sollte dieser einiges aushalten können und nicht schon nach deinem ersten Ortswechsel kaputt gehen!

Aufteilung und Extras beim Backpacking Rucksack

Auch wenn sich Trekking-Rucksäcke auf den ersten Blick alle sehr ähneln, unterscheiden sich die Modelle teilweise erheblich voneinander: Manche Rucksäcke, die sogenannten Top-Loader, lassen sich nur von oben öffnen, andere wiederum ermöglichen einen seitlichen Zugriff. Prinzipiell sind Rucksäcke, die sich sowohl von oben als auch seitlich öffnen lassen, von Vorteil, da du so schneller an deine Sachen im Inneren gelangst.

Manche Rucksäcke bieten neben dem Deckel- und Bodenfach auch weitere Fächer an den Seiten und im Inneren. Auch hier sind mehrere kleinere Fächer von Vorteil, da du so mehr Ordnung in deinem Rucksack halten kannst und ebenfalls schneller an deine Sachen kommst.

Praktisch sind außerdem Befestigungsmöglichkeiten außen am Rucksack und mehrere Kompressionsriemen. Mit diesen kannst du deinen vollgepackten Rucksack stabilisieren und auf eine angenehme tragbare Form zusammenschnüren.

Wiederum andere Rucksäcke bieten eine extra Regenhülle, sodass dein Rucksack und deine Sachen vor Nässe geschützt sind. Gerade wenn du längere Zeit draußen mit dem Rucksack unterwegs bist oder eine mehrtägige Wanderung erleben möchtest, ist so eine Hülle Gold Wert! Außerdem gibt es Rucksäcke mit abnehmbaren Dayback oder mit integriertem Trinksystem, was ebenfalls sehr praktisch ist.

Umso funktionaler, umso teurer ist der Backpack Rucksack

Du merkst: Auch bei der Rucksackwahl kommt es wieder ganz auf deine Vorlieben und dein Vorhaben an. Eins ist aber sicher: Umso funktionaler der Rucksack ist, umso mehr musst du in der Regel auch zahlen. Einen guten Trekking-Rucksack bekommst du ab 180 Euro, du kannst aber auch locker über 300 Euro für deinen Backpack Rucksack ausgeben – dafür begleitet dich dieser aber auch auf all deinen zukünftigen Abenteuern und wird zu deinem treuen Begleiter!

Das sind die besten Rucksäcke für deinen Backpacking Trip

Um dir die Auswahl etwas zu erleichtern und damit du dich nicht durch etliche Vergleichstests auf allen möglichen Webseiten klicken musst, findest du hier unsere Favoriten unter den Backpacking Rucksäcken im Überblick:

Empfehlenswerte Rucksäcke für Backpacker:

Extra-Tipp: Besorg dir zusätzlich einen kleinen Tagesrucksack!

Neben deinem eigentlichen Backpack, solltest du dir auch einen kleinen Tagesrucksack besorgen. Schließlich willst du nicht immer deinen großen Trekking-Rucksack schleppen und benötigst eine Tasche für Ausflüge.

Diesen Daypack nimmst du zudem auch mit als dein Handgepäck ins Flugzeug und verstaust hier wichtige Dokumente, deine Kamera, deine Trinkflasche, Snacks und andere Dinge, die du mit an Bord haben möchtest.

Diese Modelle können wir als Tagesrucksäcke empfehlen:

Deuter ACT Lite - Deuter Futura SL

Deuter Air Contact 55 + 10 unisex

Deuter Futura SL - Deuter Sport

Deuter Aviant Voyager 65 +10

Rucksack - Rucksackreisen

Fjällräven Kajka 65

rucksack

Tatonka Yukon 50 + 10

Rucksack - Burton Tinder 2.0 Rucksack

Burton Tinder 2.0

Fjällräven Abisko Hike 15

Reise - Rucksackreisen

Fjällräven Greenland Top

Fjällräven Kånken No.2 - Fjällräven Kånken Nr. 2 Laptop 15 "

Fjällräven Kånken

Tasche - Patagonia Hobeln 55L Seesack

Patagonia Arbor Classic Pack 25L

Die Nordwand Borealis Classic - Die Nordwand

The North Face Borealis Classic Rucksack

Die Nordwand - Die Nordwand Borealis

The North Face Borealis Rucksack

Backpacking Ausrüstung: Das gehört in deinen Rucksack

Nachdem du jetzt weißt, welcher Rucksack für dein Backpacking Abenteuer in Frage kommt, wollen wir uns nun anschauen, was du überhaupt einpacken musst. Eins vorweg: Die meisten packen viel zu viel ein und schleppen sich auf ihrem Trip dumm und dämlich. Viele scheinen nämlich zu vergessen, dass es auch außerhalb ihrer eigenen vier Wände Waschmaschinen gibt. Und sein wir doch mal ehrlich: Brauchst du wirklich einen Fön auf deiner Reise? Wohl eher nicht!

Aber was muss nun mit auf ein Backpacking Trip? Was gehört in den Backpack? Und was kann getrost zuhause bleiben? Genau das schauen wir uns jetzt an und geben dir am Ende auch eine praktische Packliste an die Hand!

Minimalistisch packen dank Zwiebelprinzip und Funktionskleidung

Sicherlich erinnerst du dich auch noch an die Sprüche deiner Oma, die immer von irgendeinem Zwiebellook geschwafelt hat – und sie hatte Recht: Das Zwiebelprinzip ist nicht nur im Alltag super praktisch, sondern auch auf Reisen! Beim Zwiebelprinzip kleidest du dich in unterschiedlichen Funktionsschichten und ziehst je nach deinem Kälte- oder Wärmeempfinden eine Schicht aus oder eben an.

Beim Zwiebelprinzip wird in drei Funktionsschichten unterschieden:

  • Base-Layer: liegt direkt auf der Haut, hält dich warm und trocken (Unterwäsche, T-Shirts & Hemden)
  • Mid-Layer: dient der Isolation, hier sind mehrere Lagen möglich (Fleecejacken, -pullis & Dauenjacken)
  • Shell-Layer: Schutz vor Regen, Schnee & Wind (Regenjacken und -hosen sowie Softshelljacken)


Das Zwiebelprinzip sorgt nicht nur dafür, dass dir immer angenehm warm ist, sondern auch dafür, dass du wesentlich weniger Anziehsachen für deine Backpacking Reise einpacken musst. Statt eine dicke Winterjacke mitzuschleppen, ziehst du einfach mehrere Schichten übereinander an. Das hält dich in der Regel sogar noch wärmer, als eine einzige dicke Jacke, da sich mehr Luft zwischen den einzelnen Schichten befindet.

Packe außerdem möglichst funktionale Kleidung ein. Eine Zip-Off-Hose verwandelt sich beispielsweise im Handumdrehen von einer langen in eine kurze Hose. Während Shirts aus Merinowolle besonders atmungsaktiv und geruchsneutral sind, sodass du sie problemlos mehrere Male tragen kannst. Eine Daunenjacke ist zum Beispiel nicht nur leicht, sondern lässt sich auch ganz klein zusammenfalten, sodass sie in deinem Rucksack kaum Platz wegnimmt.

Packe für maximal 1 Woche und nicht mehr!

Egal, ob du nun eine, zwei oder gleich zwölf Wochen unterwegs bist, es reicht wenn du Anziehsachen für maximal eine Woche einpackst. Denn einerseits kannst du Kleidungsstücke mehrmals tragen, und andererseits hast du nahezu überall die Möglichkeit deine Anziehsachen zu waschen – und das oftmals für ein paar wenige Euro!

Schuhe und Sandalen für jeden Zweck

Zuhause kannst du auf unterschiedliche Schuhe zurückgreifen, aber auf Reisen sind mehrere Paar Schuhe äußerst unpraktisch: Einerseits treiben sie das Gewicht deines Rucksacks in die Höhe, andererseits nehmen sie viel zu viel Platz weg. Besorge dir deshalb ein bequemes Paar Outdoor-Schuhe oder Sneakers mit einem guten Profil . Diese kannst du sowohl für deine Streifzüge durch die Stadt als auch für leichte Wanderungen und kleinere Abenteuer in der Natur anziehen.

Außerdem nicht fehlen dürfen Sandalen. Die meisten setzen hier auf die guten alten Flip-Flops, allerdings solltest du lieber Sandalen mit Profil und Fußbett wählen, denn in Flip-Flops läufst du dir schnell den Rücken kaputt. Praktisch sind außerdem Sandalen, die nass werden können. So kannst du mit diesen auch in Gemeinschaftsbädern duschen gehen ohne dir Sorgen über Fußpilz machen zu müssen.

Hygieneartikel und Reiseapotheke für Backpacker

Neben deinen Klamotten und Schuhen gehören auch Hygieneartikel und eine kleine Reiseapotheke in deinen Rucksack. Bei der Kosmetik kannst du übrigens auch platzsparend packen, indem du sogenannte Multifunktionsseifen wie beispielsweise die 18-in-1-Seife von Dr. Bronner nutzt: Von Geschirr spülen über Wäsche waschen bis hin zur Verwendung als Shampoo oder Duschgel bietet sie alles, wofür sonst etliche Einzelprodukte nötig wären – sogar Zähneputzen soll mit ihr möglich sein!

Wenn du nicht auf deine Alltagsprodukte verzichten möchtest, kannst du dir diese in praktische Silikonfläschchchen abfüllen und musst so nicht die großen handelsüblichen Flaschen mitschleppen, die du auf deinem Backpacking Trip sowieso nicht leer machen würdest. Am besten verstaust du Shampoo, Waschzeug, Zahnpasta und Co. anschließend in einem auslaufsicheren Kosmetikbeutel.

Neben deinen individuellen Medikamenten gehören außerdem Pflaster, (Kopf-)Schmerztabletten und Medikamente gegen Übelkeit und Erkrankungen des Magen-Darmtraktes in deinen Rucksack. Alles andere kannst du dir in der Regel vor Ort kaufen oder solltest du dir von einem Arzt verschreiben lassen.

Backpacking Technik: Smartphone, Kamera, Laptop und Tablet?!

Ohne Kamera verreisen heute die wenigsten. Aber muss es denn gleich die schwere große Systemkamera sein, oder reicht auch eine leichte Digitalkamera? Gerade wenn du vorhast, viele Abenteuer in der Natur zu erleben, gerne surfst, tauchst oder Mountainbike fährst, macht eine kleine Action Cam für dich mehr Sinn.

Und wie sieht es mit deinem Laptop aus? Muss der wirklich mit, oder reicht auch ein Tablet? Oder kann vielleicht auch das zuhause bleiben? Sinnvoll ist in jedem Fall ein eReader, auf den du beliebig viele Bücher laden kannst, genauso wie dein Smartphone, das dank diverser Apps unterwegs gleichzeitig als Navi, Entertainment, Buchungsplattform und Musikanlage dient, und ein Paar gute Kopfhörer mit Noise-Cancelling-Funktion – so stören dich weder die lauten Flugzeuggeräusche noch das Geschnarche deiner Zimmerkameraden im Hostel.

Für jedes Gerät müssen Akkus und Ladekabel eingepackt werden. Informiere dich zudem über die Stromanschlüsse deiner Reiseziele und pack am besten einen Universal-Adapter ein. Außerdem praktisch ist eine Powerbank als externe Ersatzstromquelle. Je nach Modell kannst du mit dieser einige Male dein Handy oder sogar deine Kamera aufladen.

Sonstige praktische Gegenstände für Backpacker

Das Wichtigste solltest du nun vor deinem Rucksack liegen haben, es gibt aber noch weiteres praktisches Zubehör, das du auf deinen Backpacking Trip mitnehmen solltest. Dazu zählt insbesondere eine Trinkflasche: So kannst du dir überall Trinkwasser abfüllen und musst nicht unnötig Plastikflaschen kaufen und wegschmeißen. Ebenfalls praktisch sind eine Lunchbox sowie ein Jutebeutel, um Lebensmittel zu transportieren und auch diesmal auf Plastiktüten und Co. zu verzichten.

Produkt-Tipp: Besorg dir unsere Draußgänger Trinkflasche und Brotdose aus Edelstahl!
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Außerdem solltest du noch ein mittelgroßes Mikrofaserhandtuch einpacken. Diese Handtücher sind leicht, lassen sich klein zusammenfalten, trocknen schnell und nehmen kaum Gerüche an – perfekt also für Reisen! Für mehr Hygiene beim Schlafen sorgt ein Reiseschlafsack, auch als Hüttenschlafsack bekannt. Dieser dünne Schlafsack verhindert, dass Schweiß an den eigentlich Schlafsack, die Bettdecke oder ans Kopfkissen kommt. Solltest du einen leichten Schlaf haben, macht es Sinn, zusätzlich Ohrstöpsel und eine Schlafmaske einzupacken.

Die perfekte Packliste für deine Backpacking Reise

Damit du zusätzlich zu unseren Empfehlungen auch wirklich an alles denkst und nichts vergisst, haben wir unter diesem Abschnitt unsere Off The Path Packliste verlinkt. Am besten druckst du dir diese aus und hakst nach und nach alle Gegenstände ab.

Das gehört in deinen Backpacking Rucksack:

Dokumente:

  • Personalausweis
  • Reisepass
  • Impfpass
  • Krankenversicherungskarte
  • Führerschein
  • Internationaler Führerschein
  • ggf. Internationaler Studentenausweis
  • Kreditkarte


Anziehsachen:


Schuhe:


Ausrüstung, Technik & Nützliches:


Kosmetik & Hygiene:

  • Zahnbürste & Zahnpasta
  • Shampoo & Duschgel
  • Deospray oder -roller
  • Gesichtspflege
  • Handcreme & Lippenpflege
  • Wattepads & -stäbchen
  • Haarbürste & -gummi
  • ggf. Menstruationstasse


Mini-Reiseapotheke:

  • Pflaster
  • Sonnencreme
  • Mückenschutz
  • Schmerztabletten
  • Mittel gegen Durchfall
  • Wunddesinfektionsmittel & -heilsalbe
  • individuelle Medikamente
Jacke

leichte Regenjacke

Jacke - PrimaLoft

leichte Daunenjacke

Slipper - Schuh

Birkenstock Sandalen

isolierte edelstahl flasche draußgänger

Trinkflasche

Handtuch - PackTowl

Mikrofaser Handtuch

Power Bank - RAVPower

Powerbank

Reise-Adapter - Reisekonverter & Adapter

Adapter

Reise - Rucksackreisen

Mückenschutz

Sonnenschutz

Sonnencreme

Backpack packen: So packst du deinen Rucksack richtig

Du weißt nun zwar, was du alles mitnehmen willst, aber wie im Himmel kriegst du das jetzt alles in deinen Rucksack rein, ohne dass es im Chaos endet? Und wie packst du deinen Rucksack, sodass er sich auch vollgepackt bequem tragen lässt? Wir verraten dir ein paar Tricks, wie du deinen Rucksack richtig packst und auch unterwegs Ordnung in diesem hältst!

Mit diesen Tipps packst du deinen Backpack richtig:

Nutze Packwürfel für mehr Ordnung:

Packwürfel helfen dir einerseits deine Anziehsachen zu komprimieren und sorgen andererseits für mehr Ordnung, da so nichts mehr lose in deinem Rucksack herumfliegt

Rolle deine Kleidung, statt sie zu falten:

Durch das Rollen komprimierst du deine Kleidung zusätzlich und kannst so mehr einpacken

Nutze Socken als Lückenfüller:

Socken kannst du ganz praktisch in Lücken stopfen und nutzt somit wirklich jeden Platz in deinem Rucksack

Packe Schweres nach unten und Leichtes nach oben:

Um deinen Rucksack auch vollgepackt bequem tragen zu können, musst du auf die richtige Gewichtsverteilung achten und schwere Gegenstände unten nahe deines Rückens packen, während leichte Sachen weiter oben nach außen gepackt werden können

Habe wichtige Gegenstände immer griffbereit:

Deine Regenjacke, Trinkflasche oder Portmonee sollten möglichst griffbereit verstaut sein, schließlich willst du nicht stundenlang nach diesen Sachen suchen müssen, erst Recht nicht, wenn du irgendwo im regen stehst

Extra: Nützliche Reiseapps und VPN

Mittlerweile ist das Internet ein ständiger Begleiter in unserem Leben. Flüge & Unterkünfte buchen, den richtigen Weg finden oder den neusten Schnappschuss bei Instagram posten die Anwendungsmöglichkeiten sind perfekt für eine Reise geeignet.Damit du während deiner Backpacking Reise nicht auf dein Smartphone als Begleiter verzichten musst und auch außerhalb Deutschlands sicher im Netz unterwegs bist, findest du an dieser Stelle die wichtigsten Informationen zum Thema Smartphone und Internet auf Reisen.

Wie gehe ich auf Reisen Online?

Führt dich dein Backpacking Trip in ein Land, dass der EU angehört musst du dir über das Thema Internetzugang keine Gedanken machen. In diesen Ländern kannst du deinen deutschen Mobilfunkvertrag einfach wie gewohnt weiter nutzen, da keine Roaminggebühren für dich anfallen.Außerhalb dieses Gebiets oder auf anderen Kontinenten kommt dein bestehender Vertrag allerdings schnell an seine Grenzen. Achte deswegen unbedingt darauf dir in jedem Land, dass du bereist eine lokale prepaid Sim-Karte zu besorgen. So bist du kostengünstig online und vermeidest hohe Roaming Gebühren. Wie auf regional gesperrte Seiten zugreifen?In manchen Regionen ist es zudem nicht möglich auf bestimmte Internetdienste zu zugreifen. In Vietnam ist beispielsweise Facebook gesperrt und somit nicht nutzbar. Um deine Reiseerfahrung trotzdem Online mit deinen Freunden teilen zu können musst du den Umweg über einen VPN Zugang nehmen.Worum es sich dabei genau handelt, welche weiteren Vorteile diese Art der Internetnutzung mit sich bringt und wie du es schaffst via VPN online zu gehen, erfährst du im nächsten Abschnitt.

Wie bin ich auf Reisen sicher im Netz unterwegs?

Ein wichtiges Thema in der heutigen digitalisierten Welt ist Internetsicherheit. Schließlich möchtest du nicht, dass fremde Personen deine privaten Nachrichten lesen, deine persönlichen Daten abgreifen oder deine Kreditkartendaten missbrauchen.Um diese Sicherheit nicht nur in deinem privaten verschlüsselten Wlan zu haben, sondern auch wenn du unterwegs bist, solltest du immer mit einem VPN Zugang online gehen.

Was ist ein VPN-Zugang?

Grundsätzlich kannst du dir einen VPN Zugang vorstellen, wie ein Tor, durch dass du das Internet betrittst. Will jemand sozusagen von der anderen Seite durch dieses Tor, wird es geschlossen und so der  Zugang zu deinen Daten verwehrt. Neben dem Schutz deiner Daten bringt dir die Internetnutzung via VPN noch weitere Vorteile.So kannst du in den Einstellungen ändern in welchem Land du gerade das Internet nutzt. Somit umgehst du Länderspezifische Limitierungen und kannst möglicherweise bei der Buchung eines Flugtickets sparen. Es gibt nämlich hin und wieder unterschiedliche Preise, abhängig davon, ob du über die deutsche Webseite oder über die Webseite eines anderen Landes einen Flug buchst.

VPN-Zugang: Kein Fachwissen nötig

Das Internet über einen VPN Zugang zu nutzen erfordert kein großes Fachwissen. Du kannst dir ganz einfach die App oder die Browsererweiterung eines Anbieters wie ZenMate oder F-Secure auf dein Smartphone oder dein MacBook laden und schon kannst du auch in öffentlichen Netzwerken sicher im World Wide Web surfen. Bei den jeweiligen Anbietern gibt es auch kostenpflichtige Premiumpakete die noch sicherer sind und auf spezielle Bedürfnisse eingehen.

Die besten Apps auf Reisen

Um nicht nur sicher kommunizieren zu können, sondern auch die Möglichkeiten deines Smartphones als Reisebegleiter voll auszuschöpfen, findest du in diesem Beitrag alle Reise Apps, die unbedingt auf dein Smartphone gehören. Außerdem erfährst du, wie du dein Handy sogar in ein richtiges Outdoorgadget verwandeln kannst.

Worauf wartest du noch? – Stürze dich ins Abenteuer!

Spürst du schon das Kribbeln und die Vorfreude darauf, dass es endlich losgeht? Genieße dieses Gefühl und starte mit der richtigen Einstellung in deine erste Backpacking Reise! Versuche nicht alles so ernst zu nehmen, entspanne dich und schaue, wohin dich dein Abenteuer führt. 

Gehe offen auf andere Menschen zu und knüpfe viele neue Kontakte auf der ganzen Welt. Tauch in andere Kulturen ein und lasse dich davon inspirieren. Wachse über dich selbst hinaus und lerne dich selbst kennen. Du wirst wahnsinnig stolz auf dich sein, wenn du dieses Abenteuer bestehst. Keine Angst – dein Backpacking Trip wird eine großartige Erfahrung!

Da du unseren Backpacking Guide bis zum Ende gelesen hast, bist du jetzt bestens auf dein erstes Backpacking Abenteuer vorbereitet. Du hast gelernt, wie du deine Reise planst und finanzierst. Du weißt, was du alles im Vorfeld regeln musst und welche Ausrüstung du mitnehmen solltest. Außerdem hast du den perfekten Backpacking Rucksack als Reisebegleiter und weißt auch, wie du diesen am besten packst.

Jetzt musst du nur noch unsere Tipps in die Tat umsetzen und deinem Backpacking Abenteuer steht nichts mehr im Weg. Dein Rucksack steht bereit, der Flug ist gebucht und ein großartiges Abenteuer liegt vor dir. Jetzt liegt es an dir, eine geile Zeit zu erleben. Also lehne dich zurück, lasse dich treiben und sammle Erinnerungen!

Mit diesem Guide bist du perfekt für dein nächstes Backpacking Abenteuer vorbereitet!

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Mit diesem Guide bist du perfekt für dein nächstes Backpacking Abenteuer vorbereitet!

 

Sebastian Canaves
Den ersten Backpacking-Rucksack habe ich mir 2007 gekauft. Seitdem habe ich viel dazugelernt und es hat sich viel verändert!
Sebastian Canaves - Reise
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