Australien

Das sind die besten Tipps und schönsten Stopps für deine Tasmanien Rundreise!

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Das sind die besten Tipps und schönsten Stopps für deine Tasmanien Rundreise!

Auf Tasmanien Rundreise – Paddelzug um Paddelzug dringen wir tiefer in den dichten Regenwald hinein. Das Einzige, das wir an diesem frühen Morgen wahrnehmen, sind die Wasserströmungen entlang unseres Kajaks und der Gesang von Vögeln, der sanft aus dem Wald zu uns vordringt.

Mit einer Seelenruhe fließt der breite Pieman River hier bei Corinna durch Tasmaniens Tarkine. Dies ist  eines der größten noch zusammenhängenden gemäßigten Regenwälder der Welt. Weder Fernsehen noch Radio oder Handyempfang gibt es in dieser Region. Dafür aber die wunderbare Einsamkeit und Abgeschiedenheit der Western Wilds.

10 Tage waren wir mit einem Camper in Tasmanien unterwegs. Dabei haben wir eine Menge unvergesslicher Gänsehautmomente wie diesen erlebt. Hier zeigen wir dir, wie die perfekte Tasmanien Rundreise aussieht. Aber auch, welche Abenteuer hier auf dich warten. Außerdem, wo du auf der Strecke gemütlich übernachten und auch lecker essen kannst. Wir verraten dir sogar wo du guten Kaffee bekommst. Das alles verraten wir dir in diesem ausführlichen Bericht!

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Sebastian Canaves - Reise
Sebastian Canaves
25. August 2019

Deine Tasmanien Rundreise im Überblick

Bei dieser Rundreise durch Tasmanien bist du 10 Tage unterwegs. Dabei legst du ca. 1.400 Kilometer zurück. Natürlich entdeckst du auch ein paar der Highlights und schönsten Sehenswürdigkeiten Tasmaniens. Beispielsweise die berühmte Wineglas Bay im Freycinet Nationalpark. Aber auch die wilden und ursprünglichen Landschaften des Cradle Mountain Nationalparks.

Tasmanien Rundreise Streckeninfos

Dauer

mind. 10 Tage

Kilometer

ca. 1.400

Etappen

ca. 8 Fahrtage

Beste Jahreszeit

November – März

Tasmanien Rundreise in Etappen

  • Etappe
    Kilometer
    Fahrzeit
  • 1. Hobart - Tasman-Halbinsel
    100
    01:45
  • 2. Tasman-Halbinsel - Freycinet Nationalpark
    70
    00:45
  • 3. Freycinet Nationalpark - Narawntapu Nationalpark
    330
    03:30
  • 4. Narawntapu Nationalpark - Stanley
    130
    02:00
  • 5. Stanley - Corinna (über Edge of the World)
    250
    03:45
  • 6. Corinna - Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark
    180
    02:00
  • 7. Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark - Mount-Field-Nationalpark (über Queenstown)
    78
    00:30
  • 8. Mount-FIeld-Nationalpark - Hobart
    189
    02:45
Tasmanien - Karte

Oft gestellte Fragen

Tasmanien ist mit 68.400 km² die größte Insel Australiens und liegt ungefähr 240 km südlich des australischen Festlands. Zwischen Tasmanien und der Küste des Bundesstaates Victoria befindet sich die Bass-Straße mit vielen weiteren Inseln, darunter King Island und die Furneaux-Gruppe.

Tasmanien hat ca. 530.000 Einwohner. Ein Großteil der Bevölkerung lebt jedoch in den Städten, darunter allein 220.000 in Tasmaniens Hauptstadt Hobart und rund 75.000 in Tasmaniens zweitgrößter Stadt Lanceston. Die Bevölkerungsdichte beträgt gerade einmal 7,5 Einwohner pro km², was Tasmanien zu einem perfekten Ziel für Naturliebhaber macht – fast 40% der Insel-Fläche ist Teil einer der vielen Nationalparks.

Tasmanien ist die Outdoor-Insel Australiens: Ob Wandern, Kajaken oder Rafting, Abenteurer kommen hier voll auf ihre Kosten. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind der Cradle Mountain-Lake St. Clair-Nationalpark, die Wineglas Bay im Freycinet Nationalpark und die Bay of Fires.

Tasmanien erreicht man am einfachsten mit dem Flugzeug über eine der australischen Hauptstädte: Von Melbourne, Sydney oder Perth fliegen täglich Flugzeuge nach Hobart oder Lanceston. Alternativ ist die Anreise per Fähre von Melbourne nach Lanceston möglich.

Da sich Tasmanien auf der Südhalbkugel befindet, herrscht hier Sommer, während bei uns Winter ist. Die beste Reisezeit für Tasmanien ist deshalb zwischen November und März. Das  Klima in Tasmanien ist kühl-gemäßigt: Durch die Nähe zum Meer wird es auf der Insel weder richtig heiß, noch richtig kalt.

Wissenswertes für deine Tasmanien Rundreise vorweg

Tasmanien ist die Outdoor-Insel Australiens. Sie ist das perfekte Ziel für alle, die ihre Zeit beim Reisen am liebsten draußen verbringen. Ob beim Wandern, Kajaken oder gar beim Canyoning. Fast 40% der Fläche Taqmaniens ist Teil einer der vielen Nationalparks. Außerdem zählt rund ein Viertel der Insel zum UNESCO-Naturerbe.

Ein paar der bekanntesten Nationalparks sind der Cradle Mountain-Lake St. Clair-Nationalpark und der Freycinet-Nationalpark. Außerdem auch der Mount-Field-Nationalpark. Von hohen schneebedeckten Bergen über dichte Regenwälder und wunderschönen Flüssen bis hin zu kilometerlangen weißen Sandstränden ist hier alles dabei!

Da sich Tasmanien auf der Südhalbkugel befindet, ist hier Sommer, wenn bei uns der Winter einzieht, und umgekehrt. Die beste Reisezeit für deine Tasmanien Rundreise ist deshalb zwischen November und März. Generell herrscht auf der Insel ein kühl-gemäßigtes Klima. Richtig heiß wird es hier durch die Nähe zum Meer eigentlich nie. Dafür schneit es auf der Insel in den Wintermonaten sogar in den niedrigeren Lagen.

Hobart ist die Hauptstadt

Tasmanien ist gleichzeitig auch ein eigener australischer Bundesstaat. Neben der Hauptinsel gehören auch noch viele weitere kleinere und teilweise unbewohnte Inseln dazu. Die Hauptstadt Tasmaniens ist Hobart mit 230.000 Einwohnern. Sie befindet sich im Südosten der Insel. Die zweitgrößte Stadt ist Launceston im Nordosten der Insel gelegen. Wie im Rest Australiens wird auch in Tasmanien Englisch gesprochen. Außerdem wird mit australischen Dollar bezahlt (1 AUD sind aktuell ca. 65 Euro-Cent).

Tatsächlich wurde der Personenbahnverkehr vor über 40 Jahren eingestellt. Daher kommst du hier am besten mit einem Mietwagen oder Camper voran. Beachte aber, dass auch hier Linksverkehr herrscht. Zudem sind die Straßen in Tasmanien teilweise sehr eng und kurvig. Daher benötigst du meistens etwas länger, als es beispielsweise die Navigation von Google Maps vorgibt.

Feuer in Tasmanien

Diese Frage hat uns in den letzten Wochen sehr oft erreicht. In ganz Australien sind 2019/2020 sehr viele Feuer ausgebrochen, wie du aus den Medien entnehmen kannst. Vor Ort ist die Situation aber stabiler als in den Medien gezeigt wird. 

Wir haben mit einigen Einheimischen auf dem Festland und Tasmanien gesprochen. Zwar sind viele große Feuer ausgebrochen (die mittlerweile Gelöscht wurden oder unter Kontrolle sind). Dennoch ist ein Teil des Landes gerade verbrannt. 

Die gute Nachricht ist, das Land erholt sich indessen sehr schnell vom Feuer. Die ersten Teile, die im Oktober/November 2019 gebrannt haben, waren Ende Januar 2020 wieder grün. 

Diese Karte der Regierung wird regelmäßig mit den aktuellen Feuern aktualisiert. 

Nutze die Karte, um deine Route durch  Tasmanien besser zu planen. 

Gemütlich unterwegs mit einem Camper von Cruisin’ Tasmania

Wir waren während unserer Tasmanien Rundreise mit einem Camper von Cruisin’ Tasmania unterwegs. Den Anbieter können wir wirklich sehr empfehlen. Dabei haben wir uns für das Model 2 Berth Sandpiper entschieden. Das ist ein umgebauter Transporter mit viel Platz und viel Licht.

Es gibt eine Küchenzeile samt allem Equipment, einen Klapptisch und eine kleinen Nasszelle. Außerdem hat der Camper auch ein großes gemütliches Bett. Das Tolle ist, du musst das Bett nicht jedes Mal wieder auf- und abbauen. Ebenfalls praktisch sind die beiden Sitze in der Fahrerkabine. Diese lassen sich auch in den Wohnbereich drehen und fungieren somit auch als Sessel.

Zur Ausstattung gehören auch Bettzeug und Handtücher. Zudem bekommst du auch eine Straßenkarte und einen praktischen Camping Guide.

Cruisin' Tasmania Camper

Hier kannst du deinen Cruisin' Tasmania Camper für deine Tasmanien Rundreise buchen!

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Besorge dir einen Pass für die Nationalparks in Tasmanien

Um die Nationalparks in Tasmanien besuchen zu dürfen, benötigst du einen Pass. Ein Tagespass kostet 24 AUS pro Fahrzeug, hier sind bis zu 8 Personen inbegriffen. Am besten holst du dir jedoch gleich den Holiday Pass. Dieser kostet 60 AUS pro Fahrzeug und ist 8 Wochen gültig.

Für den Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark benötigst du allerdings einen gesonderten Pass. Du darfst diesen Park nämlich nicht mit deinem Camper befahren. Stattdessen musst du einen Shuttlebus nehmen. Der Tagespass für den Cradle Mountain Nationalpark kostet 16.50 AUD pro Person. Der Shuttlebus-Service ist dabei im Preis inbegriffen.

Entweder kaufst du den Pass vor Ort im Visitor Center einer der Nationalparks oder du bestellst ihn bequem online über das Parks Pass Portal.

Die Unterkünfte und Campgrounds deiner Tasmanien Rundreise im Überblick:

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Tipp: Hab am besten immer ein paar Münzen dabei. Diese benötigst du, um auf den Campingplätzen zu duschen oder beispielsweise die Waschmaschinen zu benutzen!

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Tasmanien Rundreise

Etappe 1: Hobart – Tasman-Halbinsel

Kilometer

ca. 100 km

Fahrzeit

01:45 Stunden

Statte Tasmaniens quirliger Hauptstadt Hobart einen Besuch ab

Wir sind früh morgens in Tasmanien gelandet. Daher haben wir den ersten Tag unserer Rundreise genutzt, um uns die quirlige Hauptstadt Hobart anzuschauen. Besonders schön ist das Hafenviertel mit seinen alten Lagerhallen und Gebäuden. Aber auch die Häuser rund um Battery Point und dem Salamanca Market. Die Architektur und teilweise steilen Straßen haben uns ein wenig an San Francisco in Kalifornien erinnert. Außerdem warten in Hobart viele tolle Cafés und leckere Restaurants auf dich. Wie zum Beispiel das Room for a Pony oder das Peacock and Jones.

hobart - tasmanien

Hafenviertel von Hobart

Wie andere Großstädte in Australien, hat auch Hobart einen Central Business District. Aber anders als beispielsweise in Sydney geht es in Hobarts CBD ganz gelassen zu. Die Stadt fühlt sich mehr an wie ein großes Dorf. Zwar triffst du auch hier auf Menschen im Anzug, jedoch ist die Atmosphäre sehr entspannt. Außerdem befindet sich das CBD direkt neben dem Hafenviertel, das auch zum Verweilen einlädt.

Das wohl schönste und stylischste Hotel in Hobart ist das MACq 01 Hotel direkt am Hafen. Die Zimmer sind in einem sehr coolen modernen Stil eingerichtet. Sie bieten außerdem auch einen direkten Blick aufs Meer und den Hafen der Stadt. Bereits von Außen ist das Gebäude des Hotels ein echter Hingucker. Früher war es eine lebhafte Markthalle, dann eine gigantische Schiffshalle. Heute ist es ein moderner Komplex, der neben dem Hotel auch ein Restaurant und eine Bar beherbergt. Ein Doppelzimmer kostet für zwei Personen ab 136 Euro pro Nacht in der Nebensaison. In der Hauptsaison ab 173 Euro. Dabei ist Valet Parking inbegriffen. Ein stolzer Preis, aber absolut gerechtfertigt für ein so geniales Hotel!

MACq 01 Hotel  €€€

Das luxuriöse MACq 01 Hotel befindet sich im Herzen der historischen Hafengegend von Hobart.

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Weitere empfehlenswerte Hotels in Hobart

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hobart tasmanien

Coole Aktivitäten in Hobart

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Tasmanien - Karte
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Lust auf die wohl entspannteste Hauptstadt Australien, auf überaus leckeres Essen und tollen Cafés? Dann auf mit dir nach Hobart, Tasmanien!

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Australien

Die besten Tipps, Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten für Hobart in Tasmanien!

Lass dich von der wunderschönen Natur der Tasman-Halbinsel beeindrucken

Von Hobart führt dich dein Weg zur Tasman-Halbinsel. Plane ungefähr 2 Stunden Fahrt für die rund 100 Kilometer lange Strecke ein. Die Tasman-Halbinsel liegt südöstlich von Hobart und ist bekannt für ihre schöne Wald- und Küstenlandschaft. Eine Lanschaft mit bis zu 300 Meter hohen Steilklippen, beeindruckenden Felsformationen und versteckten Buchten. Um diese besondere Landschaft zu schützen, wurde 1999 der ca. 100 km² große Tasman- Nationalpark errichtet. Hier leben Wallabies, Wombats und die scheuen, nur noch in Tasmanien vorkommenden Tasmanischen Teufel. Außerdem triffst du im und am Wasser auf Seebären, Seeleoparden und Seelöwen. Zudem kannst du hier mit ein wenig Glück auch Delfine und Wale beobachten.

Diese Naturwunder warten auf der Tasman-Halbinsel auf dich:

  • Tasman Blowhole
  • Tasman Arch
  • Devil’s Kitchen
  • Remarkable Cave
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Diese Abenteuer kannst du auf der Tasman-Halbinsel erleben

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Ruinen des Gefängnis

Lerne mehr über die Gefängnis-Geschichte der Insel

Auf der Tasman-Halbinsel befindet sich die Port Arthur Historic Site. Früher war dieser Ort die größte Sträflingskolonie Australiens. Hierhin entsandte Großbritannien Anfang und Mitte des 19. Jahrhunderts besonders schlimme Sträflinge. Bis zu 1.100 Häftlinge waren in Port Arthur zu manchen Zeiten untergebracht. Das Gefängnis wurde 1877 endgültig geschlossen und ist heute eine beliebte Attraktion in Tasmanien.

Bei einer Spaziergang über das Gelände erfährst du mehr über das harte Leben der Gefängnisinsassen. Diese mussten Zwangsarbeiten verrichten und beispielsweise beim Abbau des auf der Halbinsel entdeckten Kohlevorkommens helfen. Aber auch die Ruinen des Gefängnisses, die viktorianischen Gärten und die alten restaurierten Häuser sind sehenswert.

Tipp: Auf dem Weg nach Port Arthur kommst du an der Port Arthur Lavender Farm vorbei. Hier kannst du Halt machen und ein leckeres Mittagessen genießen und anschließend durch die lila-blühenden Lavendelfelder spazieren.

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Entdecke die schöne Natur der Tasman-Halbinsel bei einer Kajaktour

Am besten kannst du die wunderschöne Natur der Tasman-Halbinsel vom Wasser aus bei einer Kajaktour entdecken. Ein toller Anbieter hierfür ist Roaring 40˚s Kayaking. Diese organisieren geführte Ganztagestouren rund um die Tasman-Halbinsel. Der Name leitet sich übrigens von den Roaring Forties ab. Starke Westwinde, die südlich des 40. Breitengrads herrschen.

Die Tour führt dich entlang der Küste bis zum Cape Hauy. Dabei paddelst du auch an einem halb-versunkenem Schiffswrack vorbei. Außerdem auch an ein paar der markantesten Felsformationen, wie zum Beispiel „Totem Pole“. Mit etwas Glück begegnest du beim Paddeln Robben, Seeadlern, Delfinen und sogar Walen.

Das Tolle ist, dass die Tour in kleinen Gruppen von maximal 10 Teilnehmern durchgeführt wird. Sofern das Wetter mitspielt, beginnt sie in den Sommermonaten (November bis April) jeden Montag und Freitag um 8 Uhr morgens in Hobart. Entweder kannst du die Tour von Hobart aus starten oder du triffst dich am Campingplatz in Fortescue Bay mit den Guides. Die Kosten liegen bei 230 AUD pro Person: Das beinhaltet den Transfer, die Guides, sowie das komplette Kajakequipment. Außerdem auch noch Snacks und Getränke sowie ein Mittagessen in einer einsamen Bucht.

Hier findest du mehr Infos und kannst die Tour buchen!

Übernachtung auf dem Fortescue Bay Campingplatz

Direkt an der kleinen wunderschönen Fortescue Bay befindet sich ein Campingplatz. Hier stehst du umgeben von Bäumen in einem dichten Wald. Von hier aus kannst du auch einige kleinere Wanderungen starten. Beispielsweise der Cape Hauy Trailhead. Der Campingplatz hat eine Rezeption samt einem Mini-Supermarkt. Außerdem auch eine Siebträgermaschiene und mehrere Sanitäranlagen mit sauberen Toiletten und Duschen. Du erreichst ihn nur über eine längere Schotterpiste, die insbesondere nach Regen sehr matschig werden kann.

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Wallaby Besuch auf dem Camping Platz
Gibt doch nichts besseres als ein schönes lagerfeuer
unser camping platz für die nacht
morgenstund hat gold im mund

Tasmanien Rundreise

Etappe 2: Tasman-Halbinsel – Freycinet Nationalpark

Kilometer

ca. 190 km

Fahrzeit

03:00 Stunden

Tipp für Pferdefans: Unternimm einen Ausritt rund um Mt. Hobbs!

Wenn du wie Line gerne reitest, kannst du auf deiner Fahrt zum Freycinet Nationalpark einen kleinen Umweg einlegen. Fahre über Buckland nach Woodsdale. Hier wartet Sharon mit ihrem Team und ihren Pferden mit verschiedenen Ausritten auf dich. Je nachdem wie viel Zeit und Erfahrung du mitbringst. Es geht durch typisch tasmanisches Buschland, vorbei an Eukalyptusbäumen und immer mit Mt. Hobbs im Blick. Mit etwas Glück begegnest du hierbei sogar Wallabies!

Restaurant-Tipp: Auf deinem Weg in den Freycinet Nationalpark kommst du am Eastcoaster Restaurant vorbei. Hier gibt’s es leckere Gerichte wie beispielsweise Lachs oder Fish & Chips, und dazu eine tolle Aussicht direkt aufs Meer!

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Mount Amos aussicht wineglass bay

Schön, schöner Freycinet Nationalpark!

Bestimmt hast auch du schonmal von der Wineglass Bay gehört? Diese berühmte, wie ein Weinglas geformte, weiße Sandbucht befindet sich im Freycinet Nationalpark. Der Park liegt an der Ostküste Tasmaniens. Er bietet eine wunderschöne, hügelige Landschaft mit mehreren einsamen Buchten und schroffen Granitformationen. Hier lohnt es sich besonders, in die Wanderstiefel zu steigen und die Natur zu Fuß zu entdecken!

Diese Abenteuer kannst im Freycinet Nationalpark erleben:

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Gänsehaut pur: Wandere zum Sonnenaufgang auf den Mount Amos!

 

Strecke

ca. 4 km

Höhenmeter

410 hm

Dauer (hin- & zurück)

2-3 Stunden 

Diese tolle Wanderung führt dich auf den 454 Meter hohen Mount Amos. Dieser ist Teil des Gebirgszuges „The Hazards“ im Osten Tasmaniens. Besonders zum Sonnenaufgang lohnt sich der Weg nach oben. Vom Gipfel wirst du mit einem gigantischen Ausblick auf die berühmte und wunderschöne Wineglass Bay belohnt. Zu sehen, wie diese langsam mit einem rot-goldenen Licht von der Sonne wachgeküsst wird, bedeutet Gänsehaut pur.

Der Weg startet unweit des Wineglass Bay Parkplatzes und ist gut ausgeschildert. Da es teilweise sehr steil nach oben geht, solltest du auf jeden Fall feste Wanderschuhe tragen. Außerdem in der Dunkelheit natürlich auch eine Stirnlampe. Bei Regen solltest du die Wanderung hingegen nicht unternehmen,. Die Felsen werden dann sehr rutschig und das Wasser donnert in Strömen herunter.

Wenn du fit bist, benötigst du wie wir ca. eine Stunde für den Aufstieg und mindest 2 Stunden für den Hin- und Rückweg. Insgesamt legst du dabei 4 Kilometer und etwas über 400 Höhenmeter zurück. Achte beim Laufen immer auf die Wegmarkierungen, damit du auch den richtigen Weg nach oben nimmst!

Mount Amos aussicht wineglass bay

Café-Tipp: Anschließend kannst du dir im Geographe Restaurant and Espresso Bar einen Flat White und Eggs Benedict zum Frühstück gönnen. Abends werden hier übrigens leckere Pizzen serviert!

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Übernachtung auf dem Freycinet Nationalpark Campingplatz

Der Campingplatz befindet sich beim Freycinet National Park Visitor Centre direkt an einer kleinen Bucht. Mit etwas Glück bekommst du einen Stellplatz mit Blick aufs Meer. Der Campingplatz verfügt über saubere Duschen und Toiletten, für diese bekommst du einen Zugangscode beim Einchecken.

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Tasmanien - Karte

Tasmanien Rundreise

Etappe 3: Freycinet Nationalpark – Narawntapu Nationalpark

Kilometer

ca. 220 km

Fahrzeit

03:00 Stunden

Tipp: Statte Launceston einen kurzen Besuch ab!

Auf deinem Weg in den Narawntapu Nationalpark kommst du auch an Tasmaniens zweitgrößter Stadt vorbei, Launceston. Die Stadt hat 74.000 Einwohner und hier warten gleich mehrere coole Cafés mit gutem Kaffee und leckeren Gerichten auf dich.

Coole Cafés in Launceston:

tipp icon

Echtes Campingabenteuer im Narawntapu Nationalpark

Den Narawntapu Nationalpark haben nur wenige Reisende auf dem Schirm. Aber du solltest diesen unbedingt in deine Tasmanien Rundreise einplanen. Er befindet sich im Norden Tasmaniens und ähnelt teils an einer Savannenlandschaft in Afrika. Aufgrund seiner großen Artenvielfalt wird er auch liebevoll als die Serengeti Tasmaniens bezeichnet. Hier begegnest du neben Wombats und Wallabies auch richtigen, großen Kängurus. Zudem leben im Nationalpark auch Tasmanische Teufel. Außerdem auch Schnabeltiere und zahlreiche Vogelarten wie der Keilschwanzadler.

Hier befindet sich ein wirklich toller großer Campingplatz, der in mehrere Stellplätze unterteilt ist. Einmal welche mit Stromanschluss in der Nähe der Rezeption (Springlawn Campsite) und dann noch welche ohne Stromanschluss weiter im Park (Bakers Point) gelegen. Ersterer bietet neben Toiletten auch Duschen, zweiterer bietet nur Toiletten. Dafür hast du hier aber auch die Möglichkeit ein Lagerfeuer zu machen. Das Holz dafür kannst du an der Rezeption des Parks kaufen.

Diese Abenteuer kannst du im Narawntapu Nationalpark erleben:

aktivität
Tasmanien - Karte
Visitor Center Narawntapu Nationalpark
Camping Platz am Bakers Point
Einfahrt zum Narawntapu Nationalpark
Kochen auf dem Feuer
Steak, mit Rosmarin, Whiskey, Weintrauben und Blauschimmelkäse

Tasmanien Rundreise

Etappe 4: Narawntapu Nationalpark – Stanley

Kilometer

ca. 165 km

Fahrzeit

02:00 Stunden

Pinguine, Kaffee, Kunst und Handwerk in Burnie

Vom Narawntapu Nationalpark geht es weiter entlang der Küste in den Nordwesten Tasmaniens. Dabei kommst du auch am kleinen Örtchen Penguin vorbei. Der Name lässt es bereits erahnen, hier lebt in den Sommermonaten eine Pinguin-Kolonie. Die Zwergpinguine kommen zwischen September und März an die Küste rund um Penguin.

Etwas weiter wartet das kleine Städtchen Burnie mit 20.000 Einwohnern auf dich. Hier kannst du die Pinguine im Little Penguin Observation Centre aus der Nähe betrachten und mehr über sie erfahren.

In Burnie wartet außerdem der Makers‘ Workshop auf dich: Ein Ort, an dem lokale Künstler und Handwerker zusammenkommen und ihre Werke präsentieren. Bereits das supermoderne Gebäude ist ein echter Hingucker. Hier bekommst du  einen Einblick in die Kunstszene und Geschichte der Stadt. Außerdem kannst du auch lokale Produkte wie Käse probieren und kaufen.

Burnie ist zudem das Zuhause einer Papiermühle, in der Papier handgeschöpft wird. Auch im Makers‘ Workshop werden deshalb diverse Papierskulpturen ausgestellt. Du kannst außerdem auch an einer Papier-Tour teilnehmen bei der du lernst, wie Papier hergestellt wird.

Café-Tipp für Burnie: In Burnie wartet außerdem ein echt cooles Café auf dich: The Chapel! Das Café ist in einer ehemaligen kleinen Kappelle untergebracht und richtig cool eingerichtet. Neben sehr gutem Kaffee bekommst du hier auch superleckere und etwas ausgefallenere Gerichte!

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Übernachtung auf dem Stanley Cabin & Tourist Park

Stanley ist der nördlichste Ort Tasmaniens und mit nur 450 Bewohnern ziemlich überschaubar. Hier kannst du mit deinem Camper auf dem Stanley Cabin & Tourist Park übernachten. Der Campingplatz ist zwar nicht sonderlich schön, bietet aber saubere und gute Sanitäranlagen. Darunter auch mehrere Waschmaschinen und Trockner in denen du deine Schmutzwäsche waschen kannst.

Tipp: Ganz in der Nähe des Campingplatzes befindet sich ein Entsorgungsplatz. An dem kannst du deine Camper-Toilette leeren und das Abwasser entsorgen. Zudem kannst du deinen Camper hier auch mit frischem Wasser tanken.

Camping Toilette entsorgen Tasmanien Australien

Restaurant-Tipp: Im Stanley Hotel Bistro bekommst du leckeres Essen in gemütlicher Atmosphäre serviert. Darunter auch frischen Fisch und Meeresfrüchte. Schließlich gehört Stanley zu den wichtigsten Fischereihäfen entlang der Nordwestküste Tasmaniens.

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Tasmanien - Karte
Tarkine Drive
Kein Handy Empfang auf der Western Explorer Road
Western Explorer Road
Edge of the world

Tasmanien Rundreise

Etappe 5: Stanley – Corinna (über Edge of the World)

Kilometer

ca. 185 km

Fahrzeit

03:00 Stunden

Es geht in den wildesten Teil des wilden Tasmaniens: die Western Wilds!

Südlich von Stanley befindet sich der wildeste Teil des wilden Tasmaniens: die Western Wilds. Hier warten faszinierende einsame Landschaften. und gleich mehrere Nationalparks auf dich. Mit dem Tarkine Drive, der Western Explorer Road und dem Lyell Highway mit seinen 99 Kurven gibts auch ein paar echte Straßenabenteuer.

Diese 6 Nationalparks gehören zu den Western Wilds in Tasmanien:

aktivität

Einkaufs-Tipp: Am besten deckst du dich in einem der Supermärkte in Smithton noch einmal mit ausreichend Lebensmitteln und Getränken ein, bevor es für dich in die Western Wilds geht!

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Durch dichte Regenwälder entlang des Tarkine Drive

Der Tarkine Drive führt durch ein paar der wildesten Teile Tasmaniens. Durch dichte Regenwälder und schöne Dünenlandschaften und vorbei an einer wilden Küste. Außerdem auch zu wunderschönen Stränden und surrealen Naturwundern. Dazu gehören auch, natürliche Felsbögen und riesigen Krater. Der Tarkine ist einer der größten gemäßigten Regenwälder der Erde. Hier wachsen teils riesige Farne und du kommst dir vor wie in einer anderen Welt!

Der Tarkine Drive verbindet ein paar der Highlights dieser Region und startet sowie endet in Smithton im Nordwesten Tasmaniens. Insgesamt ist dieser Roadtrip 205 Kilometer lang und kann in beide Richtungen befahren werden. Während du hier früher noch über Schotterpisten gebrettert bist, sind die Straßen heute asphaltiert. Die Strecke ist gut ausgeschildert und wartet mit einigen Highlights auf dich!

Tasmanien Trowutta Arch

Stopps, die entlang des Tarkine Drive auf dich warten:

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Tipp: Hier kannst du dir den Visitor Guide für den Tarkine Drive runterladen und bekommst mehr Infos zu den einzelnen Stopps!

Hinweis: Auch wenn Teile des Tarkine in der Arthur-Pieman Conservation Area liegen, ist der größte Teil des Regenwaldes leider ungeschützt. Das bedeutet: Abholzung und Bergbau finden hier immer noch statt und die alten Baumbestände schwinden immer mehr. Teilweise fährst du hier vorbei an riesigen abgeholzten Gebieten, an Feldern, Farmen und Plantagen. Ein teils erschreckendes Bild.

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Ein echtes Straßenabenteuer: Western Explorer Road

Südlich vom Tarkine Drive wartet eine weitere tolle Strecke auf dich. Die Western Explorer Road. Hier musst du der C249 durch die Arthur-Pieman Conservation Area bis nach Corinna folgen. Die rund 100 Kilometer lange Strecke ist nicht asphaltiert. Bereits zu Beginn warnen dich Schilder, dass du in den nächsten Stunden höchstwahrscheinlich keinen Empfang haben wirst. Ein echtes Straßenabenteuer eben!

Dabei durchquerst du ganz unterschiedliche Landschaften. Es geht durch Eukalyptuswälder und eine Art Savannenlandschaft. Später auch über Hügel, von denen du grandiose Aussichten bis hin zu den in der Ferne thronenden Bergen hast. Danach gehts wieder in den dichten Regenwald hinein, bis du das kleine Örtchen Corinna erreichst. Hier gibt es weder Fernsehen noch Radio oder Handyempfang. Dafür schlängelt sich der wunderschöne Pieman River hier seelenruhig durch Tasmaniens Tarkine.

Tasmanien Rundreise Western Explorer Road

Aktivitäten in Corinna

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Tipp: Hier kannst du dir eine Karte mit den Wanderwegen und möglichen Kajaktouren rund um Corinna runterladen. Ein Kajak kostet 35 AUD für einen halben Tag und 55 AUD für den ganzen Tag, dabei macht es keinen Unterschied, ob du dich für ein Singe oder ein Double entscheidest. Zu zweit sparst du also ordentlich mit einem Double-Kajak!

Übernachtung auf dem Campingplatz in Corinna

In Corinna befindet sich auch ein kleiner Campingplatz mit nur wenigen Stellplätzen, die auch eher als Zeltplätze ausgelegt sind. Deshalb solltest du deinen Platz hier rechtzeitig reservieren und bei der Reservierung angeben, wie groß dein Camper ist, damit dir ein passender Stellplatz zugewiesen werden kann. Dafür stehst du hier wunderschön direkt am Fluss und mitten im Regenwald – sogar kleine Wallabies springen hier rum!

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Tasmanien - Karte

Tasmanien Rundreise

Etappe 6: Corinna – Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark

Kilometer

ca. 115 km

Fahrzeit

01:45 Stunden

Tasmaniens Urlandschaft: der Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark

Von Corinna geht es wieder in Richtung Landesinnere zum Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark. Hier erwartet dich Tasmaniens Urlandschaft. Auch hier fühlst du dich wieder wie auf einem anderen Planeten. Der Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark ist wohl der bekannteste Nationalpark der Insel. Er nimmt eine Fläche von 1.612 km² ein und zählt auch zum UNESCO-Welterbe.

Hier triffst du auf wunderschöne Bergseen, entdeckst Wasserfälle und Schluchten, läufst durch Regenwälder, Moor- und Heidegebiete. Dabei ist der höchste Berg nicht etwa Cradle Mountain, sondern der 1.617 Meter hohe Mount Ossa. Dieser ist zugleich der höchste Berg Tasmaniens. Außerdem leben auch hier viele Tierarten, wie Tasmanische Teufel, Schnabeltiere oder Wombats. Gerade letzteren begegnest du beim Wandern rund um den Ronny Creek Car Park.

Wie bereits erwähnt, darfst du mit deinem Camper nicht in den Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark hineinfahren. Allerdings verkehren hier regelmäßig Shuttlebusse, die dich in den Park bringen. Wichtig ist, dass du hier beachtest, wann der letzte Shuttle fährt. Denn wenn du diesen verpasst musst du womöglich komplett zu Fuß zurück laufen.

Diese Abenteuer kannst du im Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark erleben:

aktivität

Wandere durch Tasmaniens Urlandschaft und triff dabei auf niedliche Wombats

Im Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark warten mehrere Wanderwege auf dich, wobei es größtenteils über Holzbretter und einfache Wege geht. Ein wirklich schöner Weg führt dich vom Dove Lake zum Parkplatz am Ronny Creek. Hierzu musst du mit dem Shuttlebus bis zur letzten Station fahren: Dove Lake. Von hier hast du eine tolle Aussicht auf Cradle Mountain mit dem See davor!

Wenn du genug Zeit mitbringst, kannst du den See auch umrunden und dafür dem Dove Lake Circuit folgen. Allerdings ist dieser Weg sehr beliebt und du musst ihn dir mit vielen anderen Reisenden teilen.

Stattdessen kannst du auch nur den Anfang des Weges gegen den Uhrzeigersinn laufen und biegst dann Richtung Lake Lilla ab. Hier sind auf einmal nur noch wenige Menschen unterwegs und teilweise wanderst du ganz allein durch diese surreale Landschaft.

Niedliche Wombats 

Vom Lake Lilla hast du ebenfalls eine tolle Aussicht auf den Cradle Mountain. Anschließend führt der Weg über steinige, teils sogar felsige Abschnitte bis in ein offenes Tal hinein. Nun näherst du dich langsam Ronny Creek und somit auch den Wombats, die hier leben!

Hier und da entdeckst du bereits ein paar Hinterlassenschaften dieser ulkigen Tiere, deren Kot übrigens würfelförmig ist. Halte einfach links und rechts entlang des Weges Ausschau. Insbesondere in den Abendstunden entdeckst du hier viele Wombats!

Am Parkplatz vom Ronny Creek kannst du den Shuttlebus zurück zum Eingang des Nationalparks nehmen.

Tasmanien - Karte

Tipp: Hier findest du einen Guide mit allen kürzeren Wanderwegen und weiteren Infos zum Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark!

Tipp für alle Gipfelstürmer: Wenn du etwas mehr Zeit mitbringst und das Wetter gut ist, kannst du über den Cradle Summit Walk auch hoch auf den Cradle Mountain wandern! Hin und zurück sind es ca. 13 Kilometer und du solltest zwischen 6-8 Stunden für diese Wanderung einplanen.

Tipp für alle Trekkingfans: Und wenn du auf der Suche nach einem echten Abenteuer zu Fuß bist, wartet hier der Start des Overland Tracks auf dich. Dieser bringt dich innerhalb von 6 Tagen vom Ronny Creek zum Lake St Clair, dabei legst du 65 Kilometer zurück. Mehr Infos zu diesem Wanderabenteuer findest du hier!

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Hol dir ein Adrenalinkick nach dem anderen beim Canyoning im Dove Canyon!

Im Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark warten neben den vielen Wanderwegen auch ein ganz besonderes Abenteuer auf dich. Canyoning! Hier kannst du dich in den Dove Canyon stürzen und erlebst dabei ein Adrenalinkick nach dem anderen.

Zuerst erhälst du dein Equipment und eine kurze Einweisung. Dann wirst du mit einem Van in den Nationalpark gefahren. Vom Interpretation Center geht es entlang des Cradle Valley Boardwalks zu Fuß weiter Richtung Dove Rive. Der Einstieg in die Schlucht erfolgt mit dem ersten Adrenalinkick: 17 Meter Abseilen.

Im Anschluss warten viele atemberaubenden Stellen, Sprünge und sechs Wasserfälle auf dich. Das Highlight der Tour ist die „Laundry Chute“. Eine natürliche 10 Meter hohe Rutsche, die dich aus einer Höhle, „The Pit“ genannt, in einen großen offenen Pool schießt. Der Hammer!

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Übernachtung auf dem Campingplatz vom Cradle Mountain Discovery Holiday Park

Discovery Holiday Parks bietet einen großen Campingplatz am Eingang zum Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark. Wenn du einen Stellplatz mit Stromanschluss möchtest, solltest du diesen rechtzeitig reservieren. Es gibt eine große Küche samt Kamin, Sanitäranlagen und die Möglichkeit, Wäsche zu waschen. Je nach Stellplatz hast du auch einen Tisch und Sitzbänke und bist mehr oder weniger versteckt.

Restaurant-Tipps für den Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark

Direkt am Eingang des Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalparks befindet sich die Cradle Mountain Lodge. Diese bietet neben gemütlichen Zimmern und einem SPA auch zwei Restaurants. Das Highland Restaurant und das Tavern Bar & Bistro.

Ersteres ist ein schickes Restaurant mit gehobener Küche, einer guten Wein-Karte und einem Kamin. Wir haben hier mitunter das beste Essen in ganz Tasmanien serviert bekommen. Als Vorspeise gab es Tasmanian Oak Smoked Salmon und Wattleseed Crusted Wallaby Porterhouse. Als Hauptgang Lamb Short Loin und zum Nachtisch Textures of Chocolate und Caramelised Pear Tarte Tatin – ein Gedicht!

Im Tavern Bar & Bistro ist die Atmosphäre eine ganz andere, viel lässiger, und auf der Karte stehen eher Fast Food Gerichte. Da gibt es Burger, Tacos und verschiedenes Craft Beer. Besonders lecker schmecken hier die Crispy Baked Chicken Wings und die Crisp Golden Fries loaded with bacon, cheese & gravy!

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Tasmanien - Karte

Tasmanien Rundreise

Etappe 7: Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark – Mount-Field-Nationalpark (über Queenstown)

Kilometer

ca. 320 km

Fahrzeit

04:30 Stunden

Tasmaniens Urlandschaft: der Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark

Es wird kurvig: 99 Kurven entlang des Lyell Highway

Vom Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark fährst du nun weiter in den Südwesten Tasmaniens. Und zwar bis zum Mount-Field-Nationalpark. Dabei fährst du immer entlang des Lyell Highway, der für seine vielen Kurven bekannt ist und deshalb auch einfach 99 Bends genannt wird. Außerdem kommst du auch am kleinen Örtchen Queenstown vorbei, eine frühere Minenstadt. Hier kannst du dir im historischen Bahnhofsgebäude im Tracks Cafe einen Flat White für die Weiterfahrt besorgen. Du kannst dich aber auch einfach gemütlich hinsetzen und ein wenig entspannen.

Kurz nach Queenstown kommt der Iron Blow Lookout. Hier wurde 1883 Gold entdeckt und noch heute erinnert ein riesiges Loch an den Abbau. Insbesondere die vielen verschiedenen Farben der Gesteinsschichten im Kontrast zum türkisblauen Wasser des Sees sind beeindruckend. Sie reichen von Beige und Gelb über Kupfer und Orange bis hin zu Rot. Außerdem hast du von hier oben auch eine tolle Aussicht übers Linda Valley.

Die Nelson Falls

Die heutige Strecke führt dich auch an den Nelson Falls vorbei, die sich unweit der Straße befinden. Der kurze Weg zu den Wasserfällen führt durch dichten Regenwald und ist wirklich schön. Ein paar Kilometer weiter wartet der Aussichtspunkt Donaghys Hill, den du in ca. 20 Minuten zu Fuß vom Parkplatz aus erreichst.

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Tasmanien - Karte
Tracks Cafe in Queenstown
Iron Blow Lookout
Nelson Falls

Wandern und Entspannen am Lake St Clair

Als nächstes kommst du zum Lake St Clair, der ebenfalls Teil des Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark ist. Mit einer Tiefe von 167 Metern ist er sogar Australiens tiefster See. Hier endet auch der berühmte Overland Track, weshalb du auch oftmals vollgepackten Wanderern begegnest.

Das Schöne ist, dass es hier auch mehrere kürzere Wanderungen gibt wie zum Beispiel den Lake St Clair Short Walk. Dieser ist einer von Tasmania’s 60 Great Short Walks. Dabei wanderst in Form einer 8 Teile des Overland to Riversmeet, Platypus Bay Loop und des Larmairremener tabelti entlang. Du legst dabei 4,7 Kilometer zurück. Für diese Wanderung solltest du ca. 1,5 Stunden einplanen.

Hinweis: Sollte dir die gesamte Strecke bis zum Mount-Field-Nationalpark zu lang sein, kannst du auch auf dem Camping Platz der Lake St Clair Lodge übernachten. Allerdings fanden wir den Campingplatz überhaupt nicht schön. Hier stehst du dicht an dicht und auch die Betreiber sind nicht sehr freundlich. Daher sind wir einfach weitergefahren.

Lake St. Clair

Übernachtungs-Tipp: Alternativ wartet am Lake St Clair eine ganz besondere Unterkunft auf dich: Pumphouse Point! Die ehemaligen Industriegebäude wurden in ein gemütliches modernes Hotel umgebaut – hier schläfst du mitten in der Wildnis mit direktem Blick aufs Wasser!

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Mount-Field-Nationalpark: Wasserfälle, die sprachlos machen

Vom Lake St Clair folgst du dem Lyell Highway zunächst weiter und kommst dabei wieder an einem Wasserfall vorbei. Tarraleah Falls. Diese sind ebenfalls über einen kurzen Spaziergang zu erreichen. Später musst du auf die Ellendale Road abbiegen, und folgst dann der Gorden River Road bis zum Nationalpark.

Hier warten weitere Wasserfälle auf dich. Darunter die wunderschönen Russel Falls. Diese sind nur 10 Minuten vom Visitor Centre entfernt und zählen zu den schönsten in ganz Tasmanien. Allein der Weg durch den dichten Regenwald mit seinen riesigen Eukalypten, Myrten und Farnen lohnt sich schon. Mit etwas Glück begegnest du hier wieder niedlichen Wallabies. Nachts wartet hier zudem ein ganz besonderes Abenteuer auf dich, eine Glühwürmchen-Grotte!

Von den Russel Falls kannst du entweder zurück laufen, oder du folgst dem Weg weiter bis zu den Horseshoe Falls. Diese sind wesentlich kleiner, aber ebenfalls sehr schön. Wenn du deinen Spaziergang noch erweitern möchtest, kannst du dem Tall Tree Circuit bis zu den Lady Barron Falls folgen. Hierbei kommst du an gigantischen Swamp Gums vorbei, die hier bis zu 80 Meter in die Höhe ragen. Sie gehören auch zu den höchsten Bäumen der Welt. Für die gesamte Strecke brauchst du ungefähr 2 bis 2,5 Stunden und landest am Ende schließlich wieder am Visitor Centre.

Russel Falls Tasmanien Mount of Field Nationalpark

Übernachtung auf dem Left of Field Caravan Park

Ganz in der Nähe des Mount-Field-Nationalpark befindet sich der Left of Field Caravan Park: Hier hat Adrian, der Betreiber des Campingplatzes, eine Oase für alle Naturliebhaber geschaffen und kümmert sich sehr herzlich um seine Gäste. Neben Feuertonnen und Lagerholz wartet hier ein ganz besonderes Naturerlebnis auf dich: eine Outdoor-Badewanne!

Sobald du in das warme Wasser steigst und den angenehmen Duft der Seife riechst schaltest du komplett ab. Du nimmst nichts mehr war außer den Geräuschen der Natur. Wir haben das Bad früh am Morgen genommen. Dabei haben wir zugeschaut und zugehört, wie die Natur langsam aufwacht und es immer heller wird. Ein wunderbares Erlebnis!

Tasmanien - Karte

Tasmanien Rundreise

Etappe 8: Mount-Field-Nationalpark – Hobart

Kilometer

ca. 75 km

Fahrzeit

01:00 Stunden

Der Mount-Field-Nationalpark ist die letzte Station deiner Tasmanien Rundreise. Von hier geht es schließlich wieder zurück zum Startpunkt deines Roadtrips. Hobart ist ca. 75 Kilometer und gerade einmal eine Stunde Fahrt vom Nationalpark entfernt. Auf dem Weg kommst du auch an einem coolen Café vorbei und kannst hier deinen Kaffeedurst stillen. Es ist das  Badger’s Bike Cafe!

Hinweis: Denk daran, das Abwasser deines Campers und die Toilette vor der Rückgabe zu leeren!

Eine Rundreise durchs wilde Tasmanien gehört auf deine Bucket Liste!

Tasmanien gilt nicht umsonst als die Outdoor-Insel Australiens. Die Insel bietet eine Menge Abenteuer und Gänsehautmomente für alle, die am liebsten draußen sind. Am besten entdeckst du die Insel bei einer Rundreise mit dem Camper. Dabei verlierst du dich in der Abgeschiedenheit der Western Wilds, ganz im Westen Tasmaniens.

Ganz egal, ob beim Canyoning am Cradle Mountain, oder beim Kajaken durch den dichten Tarkine Regenwald. Ob beim Wandern hoch auf den Mt. Amos mit Blick auf die wunderschöne, weltbekannte Wineglass Bay.  Oder auch einfach nur beim Campen samt Lagerfeuer an einer einsamen Bucht. In Tasmanien schlägt dein Abenteuerherz mehr als nur einmal höher!

Tasmanien - Karte

Disclaimer: An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Tourism Tasmania und Tourism Australia für die Organisation und Unterstützung dieser tollen Reise. Unsere Art der Berichterstattung bleibt von der Einladung jedoch unberührt.

Die besten Tipps für deine Tasmanien-Rundreise

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Die besten Tipps für deine Tasmanien-Rundreise​

Sebastian Canaves
Sebastian Canaves - Reise
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2 Kommentare

  1. Servus Sebastian! Vielen Dank für deine coole Routenbeschreibung! Auch hinsichtlich der Angaben sehr wertvoll. Gibt es irgendwo noch kleinere Abkürzungen ohne die Highlights zu verpassen, so dass man weniger als 1400 km hat? Der Southwest NP ist noch nicht eingerechnet oder kommt man da automatisch vorbei? Wir sind nicht so sportlich, mögen aber besondere Natur, Wasserfälle u. Tiere. Auf Bruny Island warst du noch nicht oder? Danke u LG aus der Nähe von München, Martina!

    1. Hallo Martina,

      der Beitrag ist eine Zusammenfassung unserer Erlebnisse. Abkürzungen, wenn sie nicht drin stehen, kennen wir nicht und sind wir auch nicht gefahren. Auf Bruny Island waren wir leider nicht.

      Viele Grüße,

      Sebastian

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