Australien

Diese 11 Highlights darfst du in Tasmanien nicht verpassen!

Sehenswürdigkeiten Tasmanien - Mount Amos

Wild, wilder, Tasmanien!

Morgens kletterst du aus deinem Camper und beobachtest bei einer Tasse Kaffee wie die Sonne aufgeht. Schon bald weren der einsame Strand entlang der rauen Klippen und der dahinterliegende Regenwald in goldenes Licht getaucht. Spätestens jetzt macht sich in deiner Bauchgegend das vertraute Kribbeln breit. Denn du bist bereit für einen neuen Tag, der mit unzähligen neuen Abenteuern auf dich wartet. So geht Aufwachen in Tasmanien, der Outdoor-Insel Australiens.

Tasmanien ist Abenteuer pur. Das liegt insbesondere daran, das weite Teile der Insel im Südosten Australiens noch unentdeckt sind. Die Natur scheint hier unberührter und wilder als an jedem anderen Ort. Da auf der Insel, die in etwa so groß wie Bayern ist, gerade einmal 515.000 Menschen leben, hast du die schönsten Orte fast immer für dich allein!

Welche Sehenswürdigkeiten in Tasmanien auf deine Liste gehören erfährst du jetzt.

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Sebastian Canaves - Reise
Sebastian Canaves
8. September 2019

Tasmanien Sehenswürdigkeiten Nr. 1

Hobart

Hobart ist die Hauptstadt von Tasmanien.

Mit nur 230.000 Einwohnern herrscht hier allerdings auch eine entspannte Atmosphäre. Am besten erkundest du die zweitälteste Stadt in Australien bei einem gemütlichen Spaziergang. Besonders das Hafenviertel und auch die Innenstadt haben viel zu bieten. Du findest viele historische Gebäuden sowie auch das Theatre Royal. Dieses ist das ältestes kontinuierlich operierende Theater in Australien. Wenn du keine Lust hast, alleine durch Hobart zu ziehen, schließt du dich einfach einer kostenlosen Walking Tour an. Alternativ, lernst du bei einer Café-Tour durch Hobart auch einiges über Speciality Coffee. Außerdem kommst du auch an den modernsten und coolsten Ecken der Inselstadt vorbei!

Hobart Sightseeing Tour €€€

3 Stündige Tour mit einem Straßenbahn-Bus mit den Highlights von Hobart.

aktivität

Hobart Café-Kultur Tour €€€

Entdecke die coolsten Cafés in Hobart und tauche in die australische Kaffeekultur ein. 

aktivität

Trotz der überschaubaren Größe findest du in Hobart alles, was du in einer Großstadt erwartest: 

Von coolen Szeneläden, über Museen, Clubs, Bars bis hin zu Restaurants und auch Cafés mit richtig leckerem Essen. Außerdem entdeckts du hier auch den perfektem Flat White. Das Café Room for a Pony  sollte dabei ganz oben auf deiner Liste stehen. Hier gibt’s nicht nur den besten Kaffee, sondern auch überragend gutes Frühstück. Zum Abendessen geht es zurück ins Hafenviertel zu Peacock and Jones. Hier erwarten dich typisch tasmanische Gerichte in wunderbarer Atmosphäre.

Gleich um die Ecke gibt es gemütliche Zimmer im „The Grand Chancellor Hotel*“. Von den gemütlichen Zimmern in den oberen Stockwerken bietet sich dir ein genialen Blick über den Hafen. Für mehr Style buchst du dir ein Zimmer im MACq 01 Hotel*: Die ehemalige Markthalle liegt ebenfalls am Hafen und ist außerdem auch ein echter Hingucker!

Falls du gerne in ausgefallenen Unterkünften übernachtest, ist das Henry Jones Art Hotel genau die richtige Bleibe für dich. Das Hotel ist nämlich in einer ehemaligen Marmeladenfabrik untergebracht. Gut und günstig schläfst du in den einfachen und dennoch schönen Zimmern des „Ibis Styles Hobart“ Hotels. Dieses liegt zudem mitten im Zentrum der Hauptstadt.

Tasmanien - Unsere Hotelempfehlungen für Hobart

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Lust auf die wohl entspannteste Hauptstadt Australien, auf überaus leckeres Essen und tollen Cafés? Dann auf mit dir nach Hobart, Tasmanien!

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AUSTRALIEN

Die besten Tipps, Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten für Hobart in Tasmanien!

Russel Falls
Wandern im Mount of Field Nationalpark
Wallabi im Nationalpark

Tasmanien Sehenswürdigkeiten Nr. 2

Mount-Field-Nationalpark

Etwa 65 Kilometer westlich von Hobart wartet der Mount-Field-Nationalpark auf dich. Er ist einer der ältesten Nationalparks auf Tasmanien. Trotzdem sind die vielen beeindruckenden Orte im Park über befestigte und teilweise sogar rollstuhlfreundliche Wege zugänglich. Mount Field ist auch einer der beliebtesten Nationalparks in Tasmaniens. Im Park hast du oft das Gefühl allein zwischen den riesigen Baumfarnen und Eukalyptusbäumen unterwegs zu sein. Mount Field ersteckt sich außerdem über ganze 160 Quadratkilometer.

Im Sommer lohnt sich eine gemütliche Wanderung, die dich vom Visitor Center aus zu den beeindruckenden Russell Falls führt. Hier stürzt sich das Wasser wie ein schimmriger Vorhang eine 295 Meter hohe gestufte Felswand hinunter. Es gibt dabei ein unbeschreiblich cooles, fast unwirkliches Bild ab. Selbst wenn du nur Zeit für einen kurzen Stopp hast, solltest du ihn besuchen.  Den Wasserfall erreichst du nämlich vom Parkplatz aus zu Fuß in nur etwa 15 Minuten. Falls du etwas mehr Zeit hast, lohnt sich zudem ein Abstecher an die Horseshoe Falls und die Lady Barron Falls.

Das absolute Highligh ist..

Am besten verbindest du dein Abenteuer hier mit einer oder mehreren Nächten auf dem Left of Field Caravan Park. Direkt vor den Toren des Nationalparks schläfst du hier mitten im Grünen. Mit etwas Glück beobachtest du beim Frühstück die heimischen Wallabies und andere wilde Tiere.  Einige kommen auch sehr nah an deinen Campervan. Das absolute Highlight des Zeltplatzes ist allerdings die Outdoor-Badewanne. Früh am Morgen zum Sonnenaufgang oder nachts unter dem Sternenhimmel in der Wanne zu liegen ist der Wahnsinn. Du beobachtest dabei die Baumwipfel über dir die in einer leichten Brise schwingen. Neben dir flackert ein kleines Feuer vor sich hin. Natur und Abenteuer pur!

Left of Field Caravan Park €€€

Der mit Abstand coolste Caravan Park in Tasmanien. Ruf am besten vor deiner Ankunft an und reserviere eine Badewanne zum Sonnenaufgang bzw. -untergang. 

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Tasmanien Sehenswürdigkeiten Nr. 3

Bruny Island

Südöstlich vor der Küste von Tasmanien liegt die kleine Insel Bruny Island. Dort erwarten dich gerade einmal 600 Einwohner. Allerdings auch jede Menge unberührte Natur. Bruny Island besteht aus zwei Inseln. Diese sind über einen schmalen Dünenstreifen miteinander verbunden. Die Verbindung, die von den Einheimischen „The Neck“ genannt wird, sollte ganz weit oben auf deiner Liste stehen. Auf der Nordinsel hast du von der Aussichtsplattform am The Neck Lookout einen genialen Blick. Du siehst über die schmale Dünenstraße und kannst bei klarem Wetter, sogar bis zur Südinsel blicken.

Bruny Island erreichst du mit dem Boot von der Ortschaft Kettering in etwa 20 Minuten. Einmal auf der Insel angekommen kannst du dich auf eigene Faust auf den Weg machen. Alternativ kannst du dich auch einer Gruppe anschliessen.  Das Ziel ist dasselbe, die unberührten Wälder, hohen Klippen und einsamen Strände der Insel zu erkunden. Ein Sonnenuntergang mit Gänsehautgarantie erwartet dich auf der Cape Bruny Lighthouse Sunset Tour. Dabei geht es für dich ans Bruny Kapp und auf den Balkon des kleinen weißen Leuchtturms. Von hier aus hast du auch einen grandiosen Blick über die Küste.

Cape Bruny Sonnenuntergangstour €€€

Eine tolle und private Tour in einer kleinen Gruppe zum Sonnenuntergang auf dem Leuchtturm von Cape Bruny. 

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EIne Bootstour als Alternative

Oder du entdeckst die Insel bei einer mehrstündigen Bootstour vom Wasser aus. Dabei kommst du an der beeindruckenden Felsformation The Friars vorbei. Dort wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit auch einige Seelöwen zu Gesicht bekommen. Für richtig viel Abenteuerkribbeln sorgt auch ein Rundflug über Bruny Island. Mit dem Hubschrauber geht es von Hobart aus in Richtung Bruny. Die zerklüfteten Umrisse der zweiteiligen Insel aus der Luft aus zu entdecken ist ein ganz besonderes Gefühl. Das Beste: Nach dem Rundflug hast du Gelegenheit einige der coolsten Ecken der Insel zu Fuß zu erkunden. Mit etwas Glück läuft dir dabei ein Albino-Wallabie über den Weg, die es nur hier auf Bruny Island gibt.

Bootstour auf Bruny Island €

Tolle Tagestour mit genialen Guides, die Bruny Island in und auswendig kennen. Es gibt auch die Möglichkeit Wale und Robben an der Küste zu sehen! 

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Hubschrauberflug über Bruny Island €

Toller Rundflug von Hobart aus über Bruny Island inklusive Mittagessen. 

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Ruine des Port Arthur Gefängnis

Tasmanien Sehenswürdigkeiten Nr. 4:

Tasmanien und die Tasman-Halbinsel

Etwa 100 Kilometer südöstlich von Hobart liegt die Tasman-Halbinsel. Auf dieser lohnt sich während deiner Tasmanien Rundreise ein Zwischenstopp auf jeden Fall. Insbesondere in dem 100 Quadratkilometer großen Tasman-Nationalpark. Dieser ist einer der beeindruckendsten Orte Australiens. Die Landschaft ist geprägt von unberührten Urwäldern und wilden Küstenlandschaften. Hier erwarten dich unzählige Abenteuer, aber auch ganz viel Ruhe.

Am besten erkundest du die einsamen Buchten und endlos erscheinenden Wälder auf dem Three Cape Track. Der Track führt dich innerhalb von drei oder vier Tagen einmal komplett um die gesamte Halbinsel. Auf den schmalen Wanderwegen gibt es nur dich, deinen Hunger nach Abenteuer und die gigantischen Aussichten. Aussichten, die sich dir hier an jeder Ecke präsentieren. Zudem hast du die Möglichkeit die nativen wilden Tiere zu beobachten. Dazu gehören Wombats, Wallabies und mit etwas Glück sogar die seltenen Tasmanischen Teufel. Diese aus nächster Nähe in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten ist schon der Hammer!

Seebären Wale & Delphine warten hier auf dich

Wilde Tiere leben allerdings nicht nur an Land. Die Küste vor der Halbinsel ist bei Robben, Seebären und Seeleoparden sowie Walen und Delfinen beliebt. Während einer Seekajaktour begegnest du den faszinierenden Meeressäugern fast auf Augenhöhe. Ein warhaft unvergessliches Erlebnis. Die spektakuläre Küstenlandschaft selbst, ist ein weiteres Highlight vom Wasser aus gesehen . Bis zu 300 Meter hohe Seeklippen zusammen mit der skurrilen Felsformation der Totem Poles werden dir für immer in Erinnerung bleiben.

Die Geistertour

Am Ende deiner Tour über die Tasman-Halbinsel lohnt sich noch ein Abstecher zur Port Arthur Historic Site. Die ehemalige Sträflingskolonie stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie erzählt die Geschichte der australischen Kolonialzeit so authentisch wie kaum ein anderer Ort. Insbesondere während der nächtlichen Geistertour, erhältst du einen faszinierenden Einblick in das Leben der Konvikts.

Kajaktour auf der Tasman-Halbinsel €

Die beste Tour, um den vielen Robben, Seebären, Walen und Delfinen auf der Tasman-Halbinsel nah zu kommen. 

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Line genießt die Aussicht am Dove Lake
Rund um den Dove Lake findet man viele Wombats am schlafen und essen
die wanderwege sind sehr gut ausgebaut, damit man nicht die natur kaputt trampelt
pausen sind wichtig, besonders bei dem ausblick
die canyoning tour war der hammer!
unbedingt nachmachen!

Tasmanien Sehenswürdigkeiten Nr. 5:

Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark

Auf deinem Trip durch Tasmanien darf auf keinen Fall ein Zwischenstopp im „Cradle Mountain Lake St. Clair Nationalpark“ fehlen. Mit einer Fläche von 1.612 Quadratkilometern erwartet dich der mit Abstand bekannteste Nationalpark von Tasmanien. Hier findest du jede Menge einsamer, spektakluläre  und auch ursprüngliche Wildnis!

Bei einer Wanderung wird dich die Vielfalt der Landschaft vom ersten Moment an umhauen. Du erlebst weite Graslandschaften und dichte Regenwäldern. Außerdem auch faszinierenden Heide- und Moorlandschaften. Der Nationalpark hat als Teil des UNESCO-Welterbes alles zu bieten. Es ist egal, ob du hier nur einen kurzen Stopp für eine nächtliche Wildlife Tour* einlegst oder mehrere Tage einplanst. Um den Park zu erkunden bietet er ein gut ausgebautes Netz an Wanderwegen.  Du hast eine Auswahl an kurzen, mittleren und langen Wanderungen, auch in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Besonders genial ist der Cradle Summit Walk. Dieser führt dich innerhalb von etwa sieben Stunden auf den 1.545 Meter hohen Gipfel des Cradle Mountain. Der Ausblick auf den Nationalpark ist der Wahnsinn!

Tasmanien - Aktivitäten im Cradle Mountain Nationalpark

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Tasmanien und der Der Overland Track

Das ultimative Abenteuer erlebst du auf dem Overland Track. EIn Track, der dich auf insgesamt 65 Kilometern einmal durch den Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark führt. Für die gesamte Strecke zwischen Ronny Creek und Lake St. Clair solltest du mindestens sechs Tage einplanen. Dabei begegnest du sicherlich auch dem ein oder anderen Wombat. Die süßen Tiere treiben sich insbesondere in den Abendstunden entlang der Wege herum!

Deinen nächsten Adrenalinkick holst du dir beim Canyoning im Dove Canyon*. Nachdem du dich 17 Meter in die Schlucht abgeseilt hast, geht es weiter über sechs krasse Wasserfälle und Felswände. Klettern, rutschen oder hinunterspringen sorgen für Abenteuer pur. Zum Abschluss geht es über eine zehn Meter lange natürlich Rutsche von einer kleinen Höhle aus direkt in einen großen Naturpool.  Adrenalin pur!

Was für ein genialer Ausblick über die Wineglass Bay
Unbedingt zum sonnenaufgang auf den mount amos
Zugang zum Strand vom Campingplatz aus
Strand im Freiycinet-Nationalpark

Tasmanien Sehenswürdigkeiten Nr. 6:

Freiycinet-Nationalpark

Der Freycinet-Nationalpark an der Ostküste von Tasmanien ist besonders für seine endlosen grünen Hügel und die schroffe Küstenlandschaft bekannt. Neben vielen kleinen einsamen Buchten wartet hier zudem die Wineglass Bay auf dich. Diese schmiegt sich mit ihrem weißen Sandstrand in Form eines Weinglases an die Tasmanische See. Ein Hammerbild!

Noch bevor die Sonne aufgeht, lohnt es sich hier deine Wanderschuhe zu schnüren. Dann machst du dich auf den Weg zum Gipfel des Mt. Amos. Vom Parkplatz der Wineglass Bay aus folgst du dem teilweise steilen Weg auf den 454 Meter hohen Berg. Besonders in der Dunkelheit gilt hier langsam laufen und unbedingt eine Stirnlampe dabei haben. Oben angekommen siehst du, wie sich das rotgoldene Licht der aufgehenden Sonne über die Wineglass Bay ausbreitet. Du findest dich plötzlich in einem dieser magischen Reisemomente wieder – Hammer!

Aktivitäten im Freiycinet-Nationalpark

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Tasmanien Rundreise Tipp: 

Nach dem Abstieg wartet im Geographe Restaurant ein leckeres Frühstück inklusive einem gutem Flat White auf dich!

Noch mehr Nervenkitzel wartet in einem der Kajaks von Freycinet Adventures auf dich. Es ist egal, ob du dich für eine Halbtagestour oder ein ganzes Wochenende entscheidest. Wenn du mit den Leuten des Adventure Centers durch den Nationalpark paddelst, erlebst du vom Wasser aus die unberührte Natur. Außerdem auch die faszinierende Tierwelt. Beides aus der besonderen Perspektive die nur einen Betrachter vom Wasser aus erlebt. Einzigartige Momente sind dabei vorprogrammiert!

Du hast für den Freycinet-Nationalpark nur einen Tag eingeplant, möchtest aber dennoch möglichst viel sehen? Dann lohnt sich eine Tagestour mit einem Jeep*, die dich an die schönsten Ecken des Parkes bringt.

Tasmanien Sehenswürdigkeiten Nr. 7:

Maria Island

Eine kleine Fähre bringt dich von Triabunna an der Ostküste von Tasmanien nach Maria Island. Eine Insel, auf der dich nicht nur jede Menge Wildnis erwartet, sondern zudem faszinierende Geschichte zum Anfassen.

Bei einer geführten Tageswanderung über die Insel entdeckst du dichte Eukalyptuswälder, hohe Klippen und einsamen Sandstrände.. Dies, gemeinsam mit anderen Abenteurern und einem Guide, der viele Geheimtipps auf Lager hat. Du kannst die Insel auch auf eigene Faust erkunden. Dann gehören die Painted Cliffs im Osten der Insel sowie eine Wanderung auf den 620 Meter hohen „Bishop and Clerk“ im Norden auf jeden Fall auf deine Liste. An der Südküste solltest du dich auf den Weg zur Haunted Bay machen. Diese bekam ihren Namen von den Zwergpinguinen die hier leben. Sie füllen besonders in den Abendstunden die Bucht mit ihren schrillen, gespenstischen Lauten.

Heutzutage leben auf der Insel nur noch Rangers, die sich um den Nationalpark kümmern, der fast die gesamte Insel umfasst. Allerdings gibt es einen Campingplatz in Darlington, auf dem du bei einer mehrtägigen Tour übernachten kannst.

Tasmanien hatte auch Sträflingskolonien im 19. Jahrhundert

Hinter der schönen Insel mit ihrer ursprünglichen Landschaft versteckt sich aber auch ein Geheimniss. Eine spannende Vergangenheit aus den Zeiten der Sträflingskolonien im 19. Jahrhundert. Fast auf allen Wanderwegen kommst du an einem Überbleibsel in Form von verlassenen Häusern und Ruinen aus dieser Zeit vorbei. Besonders lohnt sich ein Besuch im Visitor Center des Commissariat Store Gebäudes in der Nähe des Fährhafens.

Narawntapu Nationalpark
Unser Campingplatz
Der Strand im Narawntapu Nationalpark
Visitor Center
Lagerfeuer & Kochen

Tasmanien Sehenswürdigkeiten Nr. 8:

Narawntapu Nationalpark

An der Nordküste der Insel wartet ein weiterer Nationalpark auf dich. Auch dieser darf während deiner Tasmanien Rundreise auf deiner Liste nicht fehlen. Der Narawntapu Nationalpark. Mit nur knapp 44 Quadratkilometern ist der Park eher klein und wird vielleicht deswegen von Reisenden oft ignoriert. Allerdings zu Unrecht, denn die Gegend hat so viel zu bieten.

Die endlos scheinenden Graslandschaften erinnern dich zunächst vielleicht an Afrika. Nicht umsonst wird der Park auch oft als die Serengeti Tasmaniens bezeichnet. Das liegt allerdings nicht nur an der Landschaft, sondern besonders an der Artenvielfalt. Neben Wombats und Wallabies, sind im Narawntapu zudem einige Tasmanische Teufel und sogar Kängurus zuhause. Diese bekommst du insbesondere in den Abendstunden und auf Nachtwanderungen zu Gesicht. Für ein bisschen Abwechslung vom Wandern sorgen die Pferde von Cradle Country Adventures. Mit denen kannst du drei Stunden durch den Nationalpark reiten. Richtig Spass mach auch wenn du über den feinen Sand der endlosen Bakers Beach galoppierst. Besonders am Ende des Tages kurz vor Sonnenuntergang ist das Gänsehaut pur.

Campen im Park

Falls du etwas mehr Zeit im Gepäck hast, lohnt sich eine Nacht auf einem der beiden Campingplätze im Park. Auf der Springlawn Campsite in der Nähe des Parkeingangs am Bakers Beach erwartet dich mit Strom und warmen Wasser etwas mehr Komfort. Dafür hast du auf dem abgelegenen Zeltplatz am Bakers Point die Chance etwas wilder zu stehen. Die Bakers Point Campsite liegt direkt an der Küste und anstatt Elektrizität gilt hier Lagerfeuerromantik. Das Beste ist allerdings, dass du morgens deinen Tag mit einer Runde Schwimmen im Meer startest. Besser geht es kaum!

Tasmanien Sehenswürdigkeiten Nr. 9:

Bay of Fires

Manchmal auf deinen Reisen kommst du an Orte, die so beeindruckend sind, dass du am ganzen Körper Gänsehaut bekommst. Bei manchen Orten,  sondern jedes Mal wenn du dich daran erinnerst. Einer dieser Orte ist definitiv die Bay of Fires an der Nordostküste von Tasmanien.

Du weist warum, sobald du den Küstenabschnitt zwischen der Binalong Bay im Süden und dem Eddystone Point Lighthouse im Norden erblickst. Zuerst werden dir die leuchtenden orangefarbenen Felsen auffallen. Diese unterteilen die kilometerlangen weißen Sandstrände in kleine geschützte Buchten. In Kombination mit dem satten Grün des Buschlands ist daß schon eine beeindruckende Kombination. Zusammen mit dem tiefen Blau des Meeres ist die Aussicht über die gesamte Küste allerdings eine geniale Explosion von Farben.

Im Süden entlang der Binalong Bay befindet sich der Hauptstrand. An dem musst du dir diesen besonderen Ort allerdings mit vielen anderen Besuchern teilen. Für ein bisschen mehr Einsamkeit suchst du etwas weiter im Norden. Hier findest du eine kleine Bucht, an der du ungestört Surfen, Schnorcheln oder einfach nur im Sand liegen kannst. Totale Entspannung ist hier angesagt, hänge einfach deinen Gedanken hinterher.

Bleibe doch über Nacht.

Du hast keine Lust diesen faszinierenden Fleck Erde schon nach ein paar Stunden zu verlassen? Dann bleibst du an einem der zahlreichen Campingplätze einfach über Nacht. Besonders genial ist der Zeltplatz am Policeman’s Point im Norden. Alternativ gibt es aber auch die Sloop Reef Campsite im nördlichen Teil der Bucht.

Ihren abenteuerlichen Namen bekam die Bay of Fires übrigens nicht aufgrund der orangeroten Felsen. Stattdessen aber wegen der vielen Aborogini-Feuer, die der Seefahrer Tobias Furneaux hier Ende des 18. Jahrhunderts entdeckte.

Aktivitäten im Cradle Mountain Nationalpark

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Das ultimative Abenteuer erlebst du auf dem Overland Track. Dieser führt dich über insgesamt 65 Kilometern einmal durch den Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark. Für die gesamte Strecke zwischen Ronny Creek und Lake St. Clair solltest du mindestens sechs Tage einplanen. Dabei begegnest du sicherlich dem ein oder anderen Wombat. Die süßen Tiere treiben sich insbesondere in den Abendstunden entlang der Wege herum.

Deinen nächsten Adrenalinkick holst du dir beim Canyoning im Dove Canyon*. Zu dem Abenteuer gehört daß du dich 17 Meter in die Schlucht abgeseilt. Dann geht es weiter über sechs krasse Wasserfälle und Felswände die du hinauf kletterst, entlang rutschst oder hinunterspringst. Zum Abschluss geht es über eine zehn Meter lange natürlich Rutsche von einer kleinen Höhle aus direkt in einen großen Naturpool. Adrenalin pur.

Tarkine Drive
The Edge of The World
Kein Empfang auf der Western Explorer Road
Ziemlich Wild und einsam
Morgengrauen auf dem Pieman River
Line beim Kajaken zum Sonnenaufgang

Tasmanien Sehenswürdigkeiten Nr. 10:

Western Wilds

Tasmanien ist als die Outdoor-Insel Australiens bekannt. Das liegt insbesondere an der wilden Landschaft, die dich hier überall erwartet. Es gibt allerdings eine ganz besondere Gegend auf Tasmanien. Hier erscheint die Landschaft schon fast unwirklich, wild und noch ursprünglicher: die Western Wilds!

Die Western Wilds erstrecken sich entlang der gesamten Westküste Tasmaniens und dem dazugehörigen Hinterland. Zu den Western Wilds gehört der Mount-Field-Nationalpark. Hier erwarten dich beeindruckende Wasserfälle und dichter Regenwald. Auch der Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark und der Savage-River-Nationalpark gehören dazu. Aber das ist immer noch nicht alles.  Zusätzlich gehören auch der  Walls-of-Jerusalem-Nationalpark, Franklin-Gordon-Wild-Reserve-Nationalpark sowie auch der Southwest-Nationalpark zum wilden Westen von Tasmanien.

The Edge of the World.

Am besten erkundest du die Gegend mit deinem Camper auf einer der ausgeschriebenen Routen. Der Tarkine Drive beispielsweise führt dich auf seinen 205 Kilometern von Smithton aus mitten durch dichte Urwälder. Hier wirst du durch den Anblick der riesigen Farne in eine komplett andere Welt katapultiert. Während dich an der faszinierenden Küste die sanften Dünenlandschaften, einsame Buchten, das raue Meer und das wohl schönste Ende der Welt zum Staunen bringen: 

Richtig viel Wildnis und Einsamkeit wartet auf den 100 Kilometern der Western Explorer Road. Die Straße ist nicht asphaltiert und Handyempfang suchst du hier vergeblich. Dafür führt dich dein Weg durch Eukalyptuswälder sowie weite Graslandschaften. Außerdem auch über wild bewachsene Hügel. Hügel, von denen du immer wieder wunderschöne Aussichten hast.

Die Western Explorer Road endet in der kleinen Ortschaft Corinna. Hier gibt es keinen Fernseh-, Radio- oder Handyempfang. Ein Ort, an dem du komplett abschalten kannst und sich dein Alltag kaum noch real anfühlt. Miete dir hier ein Kajak und paddle auf dem Pieman River in totaler Einsamkeit. Sobald du auf dem Fluss bist, hörst du nichts als die Geräusche deines Paddels und die Laute des Regenwalds. Wahnsinn!

Tasmanien Sehenswürdigkeiten Nr. 11:

Satellite Island

Du träumst schon lange von einem Abenteuer auf einer einsamen Insel? Dann gehört Satellite Island auf jeden Fall auf deine Tasmanien Liste. Denn die kleine Insel vor der Nordwestküste von Bruny Island kannst du dir komplett mieten. Ist das nicht genial?!

Satellite Island war bis vor Kurzem nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.  Hier kannst du noch Orte entdecken, die bisher kaum jemand gesehen hat. Und daß bedeutet vor allem eins: Ruhe! Hier gibt es keine Straßen, keine Termine und keine überlaufenen Sehenswürdigkeiten. Dafür erwartet dich Wildnis pur. Eine WIldnis, die seit Jahrtausenden von nichts anderem geformt wird als von der Natur selbst!

Tagsüber erkundest du die Insel zu Fuß, oder gehst vor der Küste tauchen. Alternativ paddelst mit den hauseigenen Kajaks einmal komplett um das Eiland herum. Am Abend machst du es dir auf den gemütlichen Liegestühlen am Bootshaus gemütlich. Dabei lässt du deinen Blick über den Horizont wandern. Oder du kuschelst dich am Strand der Sunset Bay vors Lagerfeuer und lauschst den Geräuschen der anbrechenden Nacht. Es ist eigentlich egal, wie du deine Tage auf Satellite Island verbringst. Das Abenteuer Einsamkeit sorgt für einen Trip, an den du dich noch lange erinnern wirst!

Verbringe die Nacht auf der Insel

Eine Nacht auf der Insel kostet für zwei Personen umgerechnet etwa 1.125 Euro. Im Preis enthalten ist allerdings auch vieles. Angefangen, mit der exklusiven Nutzung des gesamten Satellite Islands. Dazu gehören das Bootshaus, Sommerhaus und das Bell Tent. Insgesamt Platz für bis zu acht Personen. Außerdem gibts ausreichend Essensvorräte für die gesamte Länge deines Aufenthalts. Zusätzlich im Preis enthalten ist die Nutzung des vorhandenen Outdoor Equipments. Dazu gehören beispielsweise Kajaks, SUP Boards und Schnorchel. Zudem darfst du vor der Küste so viele Austern ernten, wie du essen kannst. Ein stolzer Preis, der sich in diesem Fall allerdings wirklich lohnt!

Tasmanien – ein einziges Highlight!

Tasmanien wird von vielen Leuten als die Outdoor-Insel Australiens bezeichnet und dieser Name ist tatsächlich Programm. Die unberührte Wildnis und das Gefühl totaler Einsamkeit ist hier so intensiv wie an kaum einem anderen Ort. In den Western Wilds oder entlang des Overland Tracks findest du Natur pur. Die unzähligen Sonnenuntergänge, die du von menschenleeren Buchten oder spektakulären Klippen aus beobachtest. Aber auch die faszinierende Geschichte der Kolonialzeit, die hier an vielen Orten allgegenwärtig ist. Weiterhin auch natürlich, die Begegnung mit wilden Tieren wie Wombats, Kängurus oder den seltenen Tasmanischen Teufeln. Das alles hinterlässt bei dir garantiert Gänsehaut, die dich so schnell nicht wieder loslässt!

Egal, ob du nur einen kleinen Teil erkundest oder während einer Rundreise auf der gesamten Insel unterwegs bist. Das Abenteuer Wildnis wartet hier an jedem Strand, an jeder Wegbiegung und hinter jedem Baum, Farn und Busch des unberührten Regenwaldes!

 

Noch nicht genug von Tasmanien? Hier findest du noch mehr und tiefgründige Tipps für deine Tasmanien Rundreise!

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Das sind die besten Tipps und schönsten Stopps für deine Tasmanien Rundreise!

Disclaimer: An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Tourism Tasmania und Tourism Australia für die Organisation und Unterstützung dieser tollen Reise! Unsere Art der Berichterstattung bleibt von der Einladung jedoch unberührt.

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Diese 11 Sehenswürdigkeiten darfst du in Tasmanien nicht verpassen!

 
Sebastian Canaves
Sebastian Canaves - Reise
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