Mach jeden Tag zu deinem Abenteuer!

Diese 11 Highlights darfst du in Tasmanien nicht verpassen!

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Morgens kletterst du aus deinem Camper und beobachtest bei einer Tasse Kaffee wie die Sonne aufgeht. Sobald der einsame Strand entlang der rauen Klippen und der dahinterliegende Regenwald in goldenes Licht getaucht werden, macht sich in deiner Bauchgegend das vertraute Kribbeln breit: Du bist bereit für einen neuen Tag, der mit unzähligen neuen Abenteuern auf dich wartet – So geht Aufwachen in Tasmanien, der Outdoor-Insel Australiens!

Tasmanien ist Abenteuer pur! Das liegt insbesondere daran, das weite Teile der Insel im Südosten Australiens noch unentdeckt sind. Die Natur scheint hier unberührter und wilder als an jedem anderen Ort und da auf der Insel, die in etwa so groß wie Bayern ist, gerade einmal 515.000 Menschen leben, hast du die schönsten Orte fast immer für dich allein!

Welche Sehenswürdigkeiten in Tasmanien auf deine Liste gehören erfährst du jetzt!

Wild, wilder, Tasmanien!

Diese 11 Highlights darfst du in Tasmanien nicht verpassen!

Tasmanien Sehenswürdigkeiten: 1. Hobart

Hobart ist die Hauptstadt Tasmaniens, mit nur 230.000 Einwohnern herrscht hier allerdings eine entspannte Atmosphäre. Am besten erkundest du die zweitälteste Stadt in Australien bei einem gemütlichen Spaziergang durch die Straßen. Besonders das Hafenviertel und die Innenstadt haben mit den historischen Gebäuden wie dem Theatre Royal viel zu bieten! Wenn du keine Lust hast, alleine durch Hobart zu ziehen, schließt du dich entweder einer kostenlosen Walking Tour an oder lernst bei einer Café-Tour durch Hobart nicht nur einiges über Speciality Coffee, sondern kommst zudem an den modernsten und coolsten Ecken der Inselstadt vorbei!

Walking Tour | lerne Hobart kennen | perfekt für den ersten Eindruck und um einen Überblick zu bekommen

Café Kultur Tour* | Speciality Coffee | geniale Coffeeshops | moderne und coole Ecken Hobarts

Trotz der überschaubaren Größe findest du in Hobart alles, was du in einer Großstadt erwartest: Von coolen Szeneläden, über Museen, Clubs, Bars bis hin zu Restaurants und Cafés mit richtig leckerem Essen und dem perfektem Flat White! Das Café Room for a Pony  sollte dabei ganz oben auf deiner Liste stehen. Hier gibt’s nicht nur den besten Kaffee, sondern außerdem überragend gutes Frühstück! Zum Abendessen geht es zurück ins Hafenviertel zu Peacock and Jones, wo dich typisch tasmanische Gerichte in wunderbarer Atmosphäre erwarten.

Gleich um die Ecke hast du von deinem gemütlichen Zimmer in einem der oberen Stockwerke des The Grand Chancellor Hotel* einen genialen Blick über den Hafen. Für mehr Style buchst du dir ein Zimmer im MACq 01 Hotel*: Die ehemalige Markthalle liegt ebenfalls am Hafen und ist ein echter Hingucker!

Falls du gerne in ausgefallenen Unterkünften übernachtest, ist das Henry Jones Art Hotel, das in einer ehemaligen Marmeladenfabrik untergebracht ist, genau die richtige Bleibe für dich. Gut und günstig schläfst du in den einfachen und dennoch schönen Zimmern des Ibis Styles Hobart, das zudem mitten im Zentrum der Hauptstadt liegt!

The Grand Chancellor Hotel* | genialer Blick über den Hafen | Fitnessbereich und Pool

MACq 01 Hotel* | jedes Zimmer ist nach dem Thema einer Figur aus der Geschichte Tasmaniens gestaltet

Henry Jones Art Hotel* | übernachte in einer ehemaligen Marmeladenfabrik | sehr geschmackvoll und modern eingerichtet

Ibis Styles Hobart* | einfache & schöne Zimmer | direkt im Zentrum

Tipp: Weitere Informationen und Tipps zu deinem Aufenthalt in Hobart findest du in in diesem Beitrag!

Tasmanien Sehenswürdigkeiten: 2. Mount-Field-Nationalpark

Etwa 65 Kilometer westlich von Hobart wartet der Mount-Field-Nationalpark auf dich. Als einer der ältesten Nationalparks der Insel sind die vielen beeindruckenden Orte im Park über befestigte und teilweise sogar rollstuhlfreundliche Wege zugänglich. Selbst wenn Mount Field einer der beliebtesten Nationalparks in Tasmaniens ist, hast du in dem 160 Quadratkilometer großen Areal oft das Gefühl allein zwischen den riesigen Baumfarnen und Eukalyptusbäumen unterwegs zu sein!

Im Sommer lohnt sich eine gemütliche Wanderung, die dich vom Visitor Center aus zu den beeindruckenden Russell Falls führt. Hier stürzt sich das Wasser wie ein schimmriger Vorhang eine 295 Meter hohe gestufte Felswand hinunter und gibt dabei ein unbeschreiblich cooles Bild ab! Das Beste: Selbst wenn du nur Zeit für einen kurzen Stopp hast, den Wasserfall erreichst du vom Parkplatz aus zu Fuß in etwa 15 Minuten. Falls du etwas mehr Zeit hast, lohnt sich zudem ein Abstecher an die Horseshoe Falls und die Lady Barron Falls.

Am besten verbindest du dein Abenteuer hier mit einer oder mehreren Nächten auf dem Left of Field Caravan Park. Direkt vor den Toren des Nationalparks schläfst du hier mitten im Grünen und beobachtest beim Frühstück mit etwas Glück wie die heimischen Wallabies und andere wilde Tiere um deinen Campervan streifen. Das absolute Highlight des Zeltplatzes ist allerdings die Outdoor-Badewanne! Früh am Morgen zum Sonnenaufgang oder nachts unter dem Sternenhimmel in der Wanne zu liegen, die Baumwipfel über dir zu beobachten, während neben dir ein kleines Feuer vor sich hinflackert ist der Wahnsinn!

Left of Field Caravan Park | besonderer Campingplatz mit sehr nettem Besitzer | Outdoor-Badewanne

 

 

Tasmanien Sehenswürdigkeiten: 3. Bruny Island

Südöstlich vor der Tasmanischen Küste liegt die kleine Insel Bruny Island, auf der dich gerade einmal 600 Einwohner, dafür allerdings jede Menge unberührte Natur erwarten. Bruny Island besteht aus zwei Inseln, die über einen schmalen Dünenstreifen miteinander verbunden sind. Diese Verbindung, die von den Einheimischen „The Neck“ genannt wird, sollte ganz weit oben auf deiner Liste stehen. Auf der Nordinsel hast du von der Aussichtsplattform am The Neck Lookout einen genialen Blick über die schmale Dünenstraße und kannst sogar bis zur Südinsel blicken.

Bruny Island erreichst du mit dem Boot von der Ortschaft Kettering in etwa 20 Minuten. Einmal auf der Insel angekommen machst du dich entweder auf eigene Faust auf den Weg um die unberührten Wälder, hohen Klippen und einsamen Strände zu erkunden, oder du schließt dich einer Gruppe an. Ein Sonnenuntergang mit Gänsehautgarantie erwartet dich auf der Cape Bruny Lighthouse Sunset Tour*! Dabei geht es für dich ans Bruny Kapp und auf den Balkon des kleinen weißen Leuchtturms von wo aus du einen grandiosen Blick über die Küste hast!

Cape Bruny Lighthouse Sunset Tour* | atemberaubende Abenddämmerung | geniales Erlebnis mit maximal 8 Gästen

Oder du entdeckst die Insel bei einer mehrstündigen Bootstour vom Wasser aus. Dabei kommst du an der beeindruckenden Felsformation The Friars vorbei, auf denen du mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Seelöwen zu Gesicht bekommst! Für richtig viel Abenteuerkribbeln sorgt ein Rundflug über Bruny Island! Mit dem Hubschrauber geht es von Hobart aus in Richtung Bruny. Die zerklüfteten Umrisse der zweiteiligen Insel aus der Luft aus zu entdecken ist ein besonderes Gefühl – das Beste: Nach dem Rundflug hast du Gelegenheit einige der coolsten Ecken der Insel zu Fuß zu erkunden. Mit etwas Glück läuft dir dabei ein Albino-Wallabie über den Weg, die es nur hier auf Bruny Island gibt!

Bootstour* | mehrstündige Bootstour | Seelöwen ganz nah erleben

Rundflug über Bruny Island* | die Insel aus der Luft überblicken | gigantisches Erlebnis

Tasmanien Sehenswürdigkeiten: 4. Tasman-Halbinsel

Etwa 100 Kilometer südöstlich von Hobart liegt die Tasman-Halbinsel, auf der sich während deiner Tasmanien Rundreise ein Zwischenstopp lohnt und zwar insbesondere in dem 100 Quadratkilometer großen Tasman-Nationalpark, der einer der beeindruckendsten Orte Australiens ist: Die Landschaft ist geprägt von unberührten Urwäldern und wilden Küstenlandschaften, die dich mit unzähligen Abenteuern und ganz viel Ruhe erwarten!

Am besten erkundest du die einsamen Buchten und endlos erscheinenden Wälder auf dem Three Cape Track, der dich innerhalb von drei oder vier Tagen einmal komplett um die gesamte Halbinsel führt. Auf den schmalen Wanderwegen gibt es nur dich, deinen Hunger nach Abenteuer und die gigantischen Aussichten, die sich dir hier an jeder Ecke präsentieren! Zudem hast du die Möglichkeit wilde Tiere, wie Wombats, Wallabies und mit etwas Glück sogar die seltenen Tasmanischen Teufel aus nächster Nähe in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten – Hammer!

Wilde Tiere leben allerdings nicht nur an Land: Die Küste vor der Halbinsel ist bei Robben, Seebären und Seeleoparden sowie Walen und Delfinen beliebt. Während einer Seekajaktour* begegnest du den faszinierenden Meeressäugern fast auf Augenhöhe – ein unvergessliches Erlebnis! Ein weiteres Highlight im Wasser ist die spektakuläre Küstenlandschaft. Die bis zu 300 Meter hohen Seeklippen sorgen gemeinsam mit der skurrilen Felsformation der Totem Poles dafür, dass dir dieser Teil Tasmaniens für immer in Erinnerung bleiben wird!

Am Ende deiner Tour über die Tasman-Halbinsel lohnt sich noch ein Abstecher zur Port Arthur Historic Site. Die ehemalige Sträflingskolonie aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erzählt die Geschichte der australischen Kolonialzeit so authentisch wie kaum ein anderer Ort. Insbesondere während der nächtlichen Geistertour, erhältst du einen faszinierenden Einblick in das Leben der Konvikts.

Seekajaktour* | komme Meeressäugern unwahrscheinlich nah | Blick auf die spektakuläre Küstenlandschaft

 

 

Tasmanien Sehenswürdigkeiten: 5. Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark

Was auf deinem Trip durch Tasmanien auf keinen Fall fehlen darf, ist ein Zwischenstopp im Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark. Mit einer Fläche von 1.612 Quadratkilometern erwartet dich der mit Abstand bekannteste Nationalpark der Insel mit jeder Menge einsamer und ursprünglicher Wildnis!

Bei einer Wanderung wird dich die Vielfalt der Landschaft vom ersten Moment an umhauen: Von weiten Graslandschaften und dichten Regenwäldern, bis hin zu faszinierenden Heide- und Moorlandschaften hat der Nationalpark als Teil des UNESCO-Welterbes alles zu bieten! Egal, ob du hier nur einen kurzen Stopp für eine nächtliche Wildlife Tour* einlegst oder mehrere Tage einplanst, um den Park zu erkunden, das gut ausgebaute Netz an Wanderwegen, bietet eine Auswahl an kurzen, mittleren und langen Wanderungen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Besonders genial ist der Cradle Summit Walk, der dich innerhalb von etwa sieben Stunden auf den 1.545 Meter hohen Gipfel des Cradle Mountain führt! Der Ausblick auf den Nationalpark ist der Wahnsinn!

Nächtliche Wildlife Tour* | 2-stündige Nachtwanderung | Wallabys, Wombats, Opossums uvm. beobachten

 

 

Das ultimative Abenteuer erlebst du auf dem Overland Track, der dich auf insgesamt 65 Kilometern einmal durch den Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark führt. Für die gesamte Strecke zwischen Ronny Creek und Lake St. Clair solltest du mindestens sechs Tage einplanen. Dabei begegnest du sicherlich dem ein oder anderen Wombat: Die süßen Tiere treiben sich insbesondere in den Abendstunden entlang der Wege herum!

Deinen nächsten Adrenalinkick holst du dir beim Canyoning im Dove Canyon*. Nachdem du dich 17 Meter in die Schlucht abgeseilt hast, geht es weiter über sechs krasse Wasserfälle und Felswände, die du hinauf kletterst, entlang rutschst oder hinunterspringst. Zum Abschluss geht es über eine zehn Meter lange natürlich Rutsche von einer kleinen Höhle aus direkt in einen großen Naturpool – Adrenalin pur!

Canyoning im Dove Canyon* | Abseilen, Wasserfallsprünge und natürlichen Wasserrutschen | umgeben von unberührtem Regenwald

 

 

Tasmanien Sehenswürdigkeiten: 6. Freiycinet-Nationalpark

Der Freycinet-Nationalpark an der tasmanischen Ostküste ist besonders für seine endlosen grünen Hügel und die schroffe Küstenlandschaft bekannt. Neben vielen kleinen einsamen Buchten wartet hier zudem die Wineglass Bay auf dich, die sich mit ihrem weißen Sandstrand in Form eines Weinglases an die Tasmanische See schmiegt und ein Hammerbild abgibt!

Noch bevor die Sonne aufgeht, lohnt es sich hier deine Wanderschuhe zu schnüren und dich auf den Weg zum Gipfel des Mt. Amos zu machen. Vom Parkplatz der Wineglass Bay aus folgst du dem teilweise steilen Weg auf den 454 Meter hohen Berg. Besonders in der Dunkelheit gilt hier langsam laufen und unbedingt eine Stirnlampe dabei haben! Sobald du oben angekommen bist und siehst, wie sich das rotgoldene Licht der aufgehenden Sonne über die Wineglass Bay ausbreitet, findest du dich plötzlich in einem dieser magischen Reisemomente wieder – Hammer!

 

Tipp: Nach dem Abstieg wartet im Geographe Restaurant ein leckeres Frühstück inklusive einem gutem Flat White auf dich!

Noch mehr Nervenkitzel wartet in einem der Kajaks von Freycinet Adventures auf dich! Egal, ob du dich für eine Halbtagestour entscheidest oder ein ganzes Wochenende mit den Leuten des Adventure Centers durch den Nationalpark paddelst, vom Wasser aus erlebst du die unberührte Natur und die faszinierende Tierwelt aus einer besonderen Perspektive – einzigartige Momente sind dabei vorprogrammiert!

Falls du für den Freycinet-Nationalpark nur einen Tag eingeplant hast, aber dennoch möglichst viel sehen möchtest, lohnt sich eine Tagestour mit einem Jeep*, die dich an die schönsten Ecken des Parkes bringt!

Tagestour mit einem Jeep* | erkunde azurblaue Buchten und die einzigartige Tierwelt mit dem Jeep

Tasmanien Sehenswürdigkeiten: 7. Maria Island

Eine kleine Fähre bringt dich von Triabunna an der Ostküste Tasmaniens nach Maria Island. Eine Insel, auf der dich nicht nur jede Menge Wildnis erwartet, sondern zudem faszinierende Geschichte zum Anfassen!

Bei einer geführten Tageswanderung über die Insel* entdeckst du die dichten Eukalyptuswälder, hohen Klippen und einsamen Sandstrände gemeinsam mit anderen Abenteurern und einem Guide, der viele Geheimtipps auf Lager hat. Falls du die Insel auf eigene Faust erkunden möchtest, gehören die Painted Cliffs im Osten der Insel sowie eine Wanderung auf den 620 Meter hohen Bishop and Clerk im Norden auf jeden Fall auf deine Liste! An der Südküste solltest du dich auf den Weg zur Haunted Bay machen, die ihren Namen von den Zwergpinguinen bekam, die besonders in den Abendstunden die Bucht mit ihren schrillen Lauten füllen!

Heutzutage leben auf der Insel nur noch Rangers, die sich um den Nationalpark kümmern, der fast die gesamte Insel umfasst. Allerdings gibt es einen Campingplatz in Darlington, auf dem du bei einer mehrtägigen Tour übernachten kannst.

Hinter der schönen Insel mit ihrer ursprünglichen Landschaft versteckt sich eine spannende Vergangenheit aus den Zeiten der Sträflingskolonien im 19. Jahrhundert: Fast auf allen Wanderwegen kommst du an einem Überbleibsel in Form von verlassenen Häusern und Ruinen aus dieser Zeit vorbei. Besonders lohnt sich ein Besuch im Visitor Center des Commissariat Store Gebäudes in der Nähe des Fährhafens.

Tageswanderung über die Insel* | Tageswanderung | lerne die Geschichte der Region kennen

Tasmanien Sehenswürdigkeiten: 8. Narawntapu Nationalpark

An der Nordküste der Insel wartet ein weiterer Nationalpark auf dich, der während deiner Tasmanien Rundreise auf deiner Liste nicht fehlen darf: der Narawntapu Nationalpark! Mit nur knapp 44 Quadratkilometern ist der Park eher klein und wird vielleicht deswegen von Reisenden oft ignoriert – allerdings zu Unrecht, denn die Gegend hat so viel zu bieten!

Die endlos scheinenden Graslandschaften erinnern dich zunächst vielleicht an Afrika. Nicht umsonst wird der Park auch oft als die Serengeti Tasmaniens bezeichnet. Das liegt allerdings nicht nur an der Landschaft, sondern besonders an der Artenvielfalt: Neben Wombats und Wallabies, sind im Narawntapu zudem einige Tasmanische Teufel und sogar Kängurus zuhause, die du insbesondere in den Abendstunden und auf Nachtwanderungen zu Gesicht bekommst! Für ein bisschen Abwechslung vom Wandern sorgen die Pferde von Cradle Country Adventures, mit denen du drei Stunden durch den Nationalpark reitest und natürlich auch über den feinen Sand des endlosen Bakers Beach galoppierst. Besonders am Ende des Tages kurz vor Sonnenuntergang ist das Gänsehaut pur!

Falls du etwas mehr Zeit im Gepäck hast, lohnt sich eine Nacht auf einem der beiden Campingplätze im Park. Während dich auf der Springlawn Campsite in der Nähe des Parkeingangs am Bakers Beach mit Strom und warmen Wasser etwas mehr Komfort erwartet, hast du auf dem abgelegenen Zeltplatz am Bakers Point die Chance etwas wilder zu stehen. Die Bakers Point Campsite liegt direkt an der Küste und anstatt von Elektrizität gilt hier: Lagerfeuerromantik! Das Beste ist allerdings, dass du morgens deinen Tag mit einer Runde Schwimmen im Meer startest – besser geht es kaum!

 

Tasmanien Sehenswürdigkeiten: 9. Bay of Fires

Manchmal auf deinen Reisen kommst du an Orte, die so beeindruckend sind, dass du nicht nur vor Ort am ganzen Körper Gänsehaut bekommst, sondern jedes Mal wenn du dich daran erinnerst. Einer dieser Orte ist definitiv die Bay of Fires an der tasmanischen Nordostküste!

Sobald du den Küstenabschnitt zwischen der Binalong Bay im Süden und dem Eddystone Point Lighthouse im Norden erblickst, weißt du auch warum: Zuerst werden dir die leuchtenden orangefarbenen Felsen auffallen, von denen die kilometerlangen weißen Sandstrände in kleine geschützte Buchten unterteilt werden. In Kombination mit dem satten Grün des Buschlands und dem tiefen Blau des Meeres ist die Aussicht über die gesamte Küste eine geniale Explosion von Farben!

Im Süden entlang der Binalong Bay befindet sich der Hauptstrand, an dem du dir diesen besonderen Ort allerdings mit vielen anderen Besuchern teilen musst. Für ein bisschen mehr Einsamkeit suchst du dir etwas weiter im Norden eine kleine Bucht, an der du ungestört Surfen, Schnorcheln oder einfach nur im Sand liegen und deinen Gedanken hinterher hängen kannst.

Falls du keine Lust hast diesen faszinierenden Fleck Erde schon nach ein paar Stunden zu verlassen, bleibst du an einem der zahlreichen Campingplätze einfach über Nacht. Besonders genial ist der Zeltplatz am Policeman’s Point im Norden oder der Sloop Reef Campsite im nördlichen Teil der Bucht!

Seinen abenteuerlichen Namen bekam die Bay of Fires übrigens nicht aufgrund der orangeroten Felsen, sondern wegen der vielen Aborogini-Feuer, die der Seefahrer Tobias Furneaux hier Ende des 18. Jahrhunderts entdeckte!

Tasmanien Sehenswürdigkeiten: 10. Western Wilds

Tasmanien ist als die Outdoor-Insel Australiens bekannt. Das liegt insbesondere an der wilden Landschaft, die dich hier überall erwartet! Es gibt allerdings eine Gegend auf der Insel, wo die Landschaft schon fast unwirklich wild und noch ursprünglicher erscheint: die Western Wilds!

Die Western Wilds erstrecken sich entlang der gesamten Westküste Tasmaniens und dem dazugehörigen Hinterland. Neben dem Mount-Field-Nationalpark, in dem dich beeindruckende Wasserfälle und dichter Regenwald erwarten, gehören zudem der Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark, Savage-River-Nationalpark, Walls-of-Jerusalem-Nationalpark, Franklin-Gordon-Wild-Reserve-Nationalpark sowie der Southwest-Nationalpark zum wilden Westen Tasmaniens!

Am besten erkundest du die Gegend mit deinem Camper auf einer der ausgeschriebenen Routen. Der Tarkine Drive beispielsweise führt dich auf seinen 205 Kilometern von Smithton aus mitten durch dichte Urwälder, in denen dich der Anblick der riesigen Farne in eine komplett andere Welt katapultiert. Während dich an der faszinierenden Küste die sanften Dünenlandschaften, einsame Buchten, das raue Meer und das wohl schönste Ende der Welt zum Staunen bringen: The Edge of the World.

Richtig viel Wildnis und Einsamkeit wartet auf den 100 Kilometern der Western Explorer Road. Die Straße ist nicht asphaltiert und Handyempfang suchst du hier vergeblich, dafür führt dich dein Weg durch Eukalyptuswälder, weite Graslandschaften und wild bewachsene Hügel von denen du immer wieder wunderschöne Aussichten hast.

Die Western Explorer Road endet in der kleinen Ortschaft Corinna, wo es keinen Fernseh-, Radio- oder Handyempfang gibt. Ein Ort, an dem du komplett abschalten kannst und sich dein Alltag kaum noch real anfühlt! Miete dir hier ein Kajak und paddle auf dem Pieman River in totaler Einsamkeit. Sobald du auf dem Fluss bist, hörst du nichts als die Geräusche deines Paddels und die Laute des Regenwalds – Wahnsinn!

 

 

Tasmanien Sehenswürdigkeiten: 11. Satellite Island

Du träumst schon lange von einem Abenteuer auf einer einsamen Insel? Dann gehört Satellite Island auf jeden Fall auf deine Tasmanien-Liste! Denn die kleine Insel vor der Nordwestküste von Bruny Island kannst du dir komplett mieten – Ist das nicht genial?!

Satellite Island war bis vor Kurzem nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Neben der Tatsache, dass du hier Orte entdeckst, die bisher kaum jemand gesehen hat, bedeutet das vor allem eins: Ruhe! Hier gibt es keine Straßen, keine Termine und keine überlaufenen Sehenswürdigkeiten. Dafür erwartet dich Wildnis pur, die seit Jahrtausenden von nichts anderem geformt wird als von der Natur selbst!

Tagsüber erkundest du die Insel entweder zu Fuß, gehst vor der Küste tauchen oder paddelst mit den hauseigenen Kajaks einmal komplett um das Eiland herum. Am Abend machst du es dir auf den gemütlichen Liegestühlen am Bootshaus gemütlich und lässt deinen Blick über den Horizont wandern. Oder du kuschelst dich am Strand in der Sunset Bay vors Lagerfeuer und lauschst den Geräuschen der anbrechenden Nacht. Egal, wie du deine Tage auf Satellite Island verbringst, das Abenteuer Einsamkeit sorgt für einen Trip, an den du dich noch lange erinnern wirst!

Eine Nacht auf der Insel kostet für zwei Personen umgerechnet etwa 1.125 Euro. Im Preis enthalten ist die exklusive Nutzung der gesamten Satellite Island. Dazu gehören das Bootshaus, Sommerhaus und das Bell Tent, in denen insgesamt bis zu acht Personen Platz haben sowie ausreichend Essensvorräte für die gesamte Länge deines Aufenthalts. Außerdem im Preis enthalten ist die Nutzung des vorhandenen Outdoor Equipments, wie beispielsweise Kajaks, SUP Boards und Schnorchel. Zudem darfst du vor der Küste so viele Austern fischen, wie du essen kannst! Ein stolzer Preis, der sich in diesem Fall allerdings wirklich lohnt!

Tasmanien – ein einziges Highlight!

Tasmanien wird von vielen Leuten als die Outdoor-Insel Australiens bezeichnet und dieser Name ist tatsächlich Programm: Die unberührte Wildnis und das Gefühl totaler Einsamkeit in den Western Wilds oder entlang des Overland Tracks ist hier so intensiv wie an kaum einem anderen Ort. Die unzähligen Sonnenuntergänge, die du von menschenleeren Buchten oder spektakulären Klippen aus beobachtest, die faszinierende Geschichte der Kolonialzeit, die hier an vielen Orten allgegenwärtig ist, und die Begegnung mit wilden Tieren wie Wombats, Kängurus oder den seltenen Tasmanischen Teufeln, hinterlässt bei dir garantiert Gänsehaut, die dich so schnell nicht wieder loslässt!

Egal, ob du nur einen kleinen Teil erkundest oder während einer Rundreise auf der gesamten Insel unterwegs bist, das Abenteuer Wildnis wartet hier an jedem Strand, an jeder Wegbiegung und hinter jedem Baum, Farn und Busch des unberührten Regenwaldes!

Lesetipp: In diesem Beitrag verraten wir dir wie die perfekte Tasmanien Rundreise aussieht und welche Abenteuer du dabei erleben kannst!

Planst du gerade deine Tasmanien Rundreise? Welche Highlights stehen dabei auf deiner Liste?

Disclaimer: An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Tourism Tasmania und Tourism Australia für die Organisation und Unterstützung dieser tollen Reise! Unsere Art der Berichterstattung bleibt von der Einladung jedoch unberührt.

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