Mach jeden Tag zu deinem Abenteuer!

Zu Fuß durch Nepal: Wander-Abenteuer Annapurna Trek

An was denkst du, wenn ich dich auf Nepal anspreche? Schießen dir sofort Bilder von dem Himalaya-Gebirge und dem Mount Everest in den Kopf? Gewaltige, schneebedeckte Berge mit wagemutigen Bergsteigern, die als winzige Punkte auf den Wegen zu erkennen sind und die meilenweite Aussicht genießen? Die Berge sind mit Sicherheit das Aushängeschild des Landes. In Nepal findest du sage und schreibe acht Berge, die über 8.000 Meter hoch sind!

Einer davon ist der Annapurna, der sich im gleichnamigen Annapurna-Gebirge befindet und gleichzeitig der 10-höchste Berg der Welt ist. Der Annapurna Trek führt einmal um dieses Gebirge herum und verspricht nicht nur ein unvergessliches Abenteuer, sondern auch geniale Aussichten!

Wie du dich am besten auf den Annapurna Trek vorbereitest, wieviel Zeit du mindestens einplanen solltest und welche Alternativrouten dich zu sehenswerten Orten abseits des bekannten Pfades bringen, verrate ich dir in diesem detaillierten Beitrag. Zudem erfährst du, welche Etappen bei dieser Wanderung auf dich warten und was genau diese zu bieten haben – los geht’s!

Hoch unterwegs

Zu Fuß durch Nepal: Wander-Abenteuer Annapurna Trek

Annapurna Trek Nepal

Nepal – Das Dach der Welt!

Neben den Bergen gibt es in Nepal natürlich noch einiges mehr zu sehen: In dem Land, das Indien von China trennt, kannst du zum Beispiel mit einem Guide durch den Chitwan-Nationalpark streifen, der zu den schönsten Parks in ganz Asien gehört, und in dem du – mit ein wenig Glück – sogar Bengalische Tiger antriffst. Zudem ist Nepal durch viele verschiedene Einflüsse geprägt: Es gibt etliche Tempel zu besichtigen, die dir helfen die Religion und Kultur kennenzulernen und zu verstehen. Gerade im Himalaya-Gebirge wirst du über die Lebensweise und Einstellung der Nepalesen erstaunt sein und mit neuen Ansichten zurückkehren.

Wie du merkst, ist Nepal ein abwechslungsreiches Land und kann dir auf so viele verschiedene Arten den Atem rauben! Wenn du nach Nepal reist, solltest du das Land nicht verlassen ohne eine Trekking-Tour unternommen zu haben. Der Annapurna Trek, auch Annapurna Circuit genannt, spiegelt die Vielfältigkeit Nepals besonders wieder und eignet sich zudem hervorragend für Alleinreisende, die ein Abenteuer in diesem herrlichen Land suchen.

Nepal ist schon längst kein Geheimtipp mehr und zieht immer mehr Wanderlustige an. Gerade jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um das Land zu entdecken, bevor es noch mehr zum Trend wird und damit auch die Anzahl an Touristen in Nepal steigt.

Was du über den Annapurna Trek wissen musst!

Zentral in Nepal, oberhalb von Pokhara, befindet sich das Annapurna Gebirgsmassiv. Mit 8.091 Metern gehört die Annapurna zu einem der 14 Bergen, die die achttausender Marke knacken. Zu dem kompletten Gebirge gehören noch weitere Berge, wie zum Beispiel die Annapurna II, die sich mit 7.937 Metern ebenfalls sehen lassen kann. Der Annapurna Trek führt um dieses Gebirge herum. Es ist der abwechslungsreichste Trek in Nepal und vielleicht sogar in der ganzen Welt!

Während deiner Wanderung wirst du etliche Kilometer durch herrliche Landschaften marschieren, Berge mit einzigartigen Aussichten erklimmen und hast zudem noch die Möglichkeit Alternativrouten einzuschlagen, die dich zu sehenswerten Orten abseits der Hauptroute führen. Eins ist jedenfalls gewiss: Dir werden zahlreiche Erinnerungen an die atemberaubende Natur und die Berge bleiben!

Annapurna Trek Nepal

Der Herbst eignet sich am besten für eine Wanderung

Während der Wanderung hast du einen einmaligen Ausblick auf die Berggipfel. Gerade im Oktober und November ist der Himmel klar und du kannst selbst kilometerweit entfernte Berge perfekt sehen. Die Temperaturen sind in diesen Monaten ideal zum Wandern und du musst kaum noch mit Regenschauern rechnen. Als gute Reisezeit eignen sich neben Oktober und November die Monate April und Mai. Allerdings ist die Sicht nicht ganz so klar, wie in den Herbstmonaten und es kann schon – zumindest in den tiefer gelegenen Gegenden – ziemlich heiß werden.

Für die offizielle Route, die in Besisahr beginnt und bis nach Nayapul führt, solltest du zwischen 18 und 21 Tagen einplanen, da du in dieser Zeit die wichtigsten Orte sehen kannst und dich nicht abhetzen musst. Stehst du unter Zeitdruck, kannst du den Annapurna Trek auch abkürzen und einige Streckenabschnitte mit einem Bus oder Jeep überspringen. Welche das sind, erkläre ich dir, wenn wir uns die Strecke genauer ansehen. Es sollten aber mindestens 14 Tage sein, die du auf dem Trek verbringst!

Nach der Annapurna-Umrundung traf ich einen Belgier, der die Tour in zwei Wochen durchgezogen hatte. Im Gespräch stellte ich schnell fest, dass er nur ein Bruchteil dessen gesehen hatte, was ich in den drei Wochen sah. Er musste auf bestimmte Alternativrouten verzichten und hat einige sehenswerte Orte und Dörfer ausgelassen, damit er die Tour in der Zeitspanne bewältigen konnte.

Als Alleinreisender auf dem Annapurna Trek

Bei vielen anderen Trekking-Touren ist es ratsam, sich im Vorfeld eine Gruppe zu suchen, der du dich anschließen kannst. Während meiner Weltreise habe ich einen Monat in Nepal verbracht und den Annapurna Trek in drei Wochen zurückgelegt. Ich wollte die Tour unbedingt auf eigene Faust unternehmen und habe deshalb auf einen Träger oder Guide verzichtet. Auch um einen Trekkingpartner habe ich mich nicht gekümmert. Ich bin einfach losgezogen und habe es nicht bereut!

Rot-weiße Markierungen weisen den Weg

Die komplette Strecke ist mit rot-weißen Markierungen versehen, die auf Felsen, Baumstämme und Brücken gesprüht wurden. Du wirst keine Probleme mit der Orientierung haben, wenn du nach diesen Zeichen Ausschau hältst. Solltest du doch nicht mehr weiter wissen, helfen dir die Einwohner oder die Guides von anderen Gruppen gerne weiter, auch wenn die Verständigung mit Händen und Füßen stattfindet. Die blau-weißen Markierungen stehen für die Alternativrouten, die du einschlagen kannst.

Unterwegs wirst du immer wieder auf andere Reisende stoßen, die auch ohne Guides unterwegs sind und sich über Gesellschaft freuen. Du kannst selbst entscheiden, ob du dich ihnen anschließen möchtest oder nicht. Beides hat seine Vor- und Nachteile: In einer Gruppe kann es passieren, dass du durch langsam laufende Wanderer gebremst wirst und nicht dein eigenes Tempo gehen kannst. Auf der anderen Seite sind die Nachmittage in den Unterkünften lang und Gesellschaft würde gegen die Camp-Langweile helfen. Du hast es selbst in der Hand – es ist wie beim Alleinreisen auch: Du entscheidest, ob du alleine sein möchtest oder den Kontakt zu anderen suchst.

In vielen anderen Berichten und Blog-Beiträgen über den Annapurna Trek wird davon abgeraten, alleine zu laufen, da es zu gefährlich sei. Ich war mehrere Tage alleine unterwegs und habe mich nie unsicher gefühlt, auch wenn ich in einsamen und abgelegenen Dörfern unterwegs war. Allerdings ist es schon richtig, dass es kritisch werden könnte, wenn dir auf der Strecke etwas passiert. An manchen Stellen kommen stundenlang keine anderen Leute vorbei, die dir im Notfall helfen könnten. Das ist auch der Grund dafür, dass immer wieder Wanderer verschwinden und sterben. Meiner Meinung nach solltest du aber nicht übervorsichtig sein, vor allem wenn du nach einem echten Abenteuer suchst!

Anreise und Visa-on-arrival für Nepal

Von Deutschland aus kannst du Nepal am leichtesten mit Air India erreichen, die Kathmandu von Frankfurt aus anfliegen. Ein Return-Ticket liegt zwischen 600 und 750 Euro. Bist du bereits unterwegs und möchtest Nepal in deine Reise einbinden, fliegen die meisten Länder Nepal über Indien an. In Delhi musst du in oftmals das Flugzeug wechseln, bevor es weitergehen kann. Von Sri Lanka habe ich für ein One-Way-Ticket zum Beispiel 180 Euro bezahlt.

Von Malaysia, Indien und Thailand kannst du ebenfalls günstig nach Nepal kommen. Geht deine Reise nach Nepal weiter, kannst du günstige Air-Asia-Flüge nach Kuala Lumpur buchen, die bei circa 180 Euro liegen. Von diesem Drehkreuz aus stehen dir nun wieder viele Türen offen. Egal wie, am besten schaust du bei Skyscanner oder Momondo nach den besten Flügen für dich.

Nach der Landung deiner Maschine in Kathmandu solltest du dich beeilen und vor den anderen Passagieren in der Empfangshalle ankommen, um dir einen guten Platz in der Warteschlange zu sichern. Die Visa-Regelung ist in Nepal genial: In der Empfangshalle findest du alles Nötige für deinen Visa-on-arrival-Antrag. Alles was du brauchst, ist dein Reisepass!

30 oder 90 Tage Visa-on-arrival

Neben einem Formular, das handschriftlich ausgefüllt werden muss, musst du an einem Automaten mit Touchscreen-Monitor weitere Informationen angeben. An diesem Automaten ist auch eine Kamera, die von dir ein Passbild für den Antrag knipst. Anschließend musst du nur noch dein Visum bezahlen und dich zur anschließenden Passkontrolle begeben. Die Standardvariante ist das 30 Tage-Visum, das du für 40 USD bekommst. Möchtest du dich länger in dem Land aufhalten, kommt das 90-Tage-Visum in Frage, das bei 100 USD liegt.

Gut übernachten in Nepals Hauptstadt Kathmandu!

Bei der Auswahl deiner Unterkunft solltest du darauf achten, dass das Hotel eine kostenlose Gepäckaufbewahrungsmöglichkeit für die Dauer deines Abenteuers anbietet und im Stadtteil Thamel liegt. In diesem Viertel kannst du deine Trekking-Ausrüstung vervollständigen und die Trekking-Tour perfekt planen. Ein weiterer Vorteil ist die Nähe zum Nepal Tourism Board, das du für bestimmte Genehmigungen aufsuchen musst und mit einem 25 minütigen Spaziergang erreichen kannst. Für die Taxifahrt vom Flughafen nach Thamel solltest du zwischen 400 und 600 NPR bezahlen – das sind ungefähr zwischen 3,50 und 5,30 Euro. Viele Unterkünfte bieten einen Pick-Up-Service an, nach dem du dich erkundigen solltest.

Shangrila Boutique Hotel

Eine sehr beliebte Unterkunft bei Backpackern und Wanderern ist das Shangrila Boutique Hotel, das im Thamel liegt und neben einem leckeren und kostenfreien Frühstück auch eine Gepäckaufbewahrungsmöglichkeit in dem Luggage-Room anbietet. Ein Einzelzimmer bekommst du bereits ab rund 20 Euro pro Nacht, mit Bad und WC. Mehrbettzimmer sind bereits ab 8 Euro erhältlich.

Mitra Room C

Ein Zimmer oder Apartment über Airbnb kommt für dich nur in Frage, wenn du ausschließlich mit deiner Trekking-Ausrüstung anreist und nicht vorhast, einige Sachen für den Trekking-Zeitraum zurückzulassen. Eine Gepäckaufbewahrung ist hier in den meisten Fällen nämlich nicht möglich. Ein tolles Zimmer, dass du über AirBnB buchen kannst, ist der Mitra Room C mit eigenem Badezimmer. Es befindet sich ebenfalls im Stadtzentrum in einem kleinen Bed & Breakfast. Das Besondere an dieser Unterkunft ist das Restaurant, das zur Unterkunft gehört, in dem du hervorragend essen und trinken kannst.

Damit hättest du die ersten Hürden bereits gemeistert und kannst dich nun mit der Vorbereitung und Planung des Annapurna Trek beschäftigen!

Bevor’s richtig losgeht: Genehmigungen für den Annapurna Trek

Im Vorfeld musst du dir noch über diverse Punkte Gedanken machen: Zum einen musst du zwei Genehmigungen im Nepal Tourism Board beantragen, zum anderen deine Ausrüstung zusammenstellen und einen Bus buchen, der dich zum Startpunkt deiner Tour bringt.

Auf zum Nepal Tourism Board

Beginnen wir mit den Genehmigungen. Je nach Lage deiner Unterkunft musst du das Thamel in Richtung Süden durchqueren. Du wirst ungefähr 25 Minuten brauchen und einiges erleben. Selbst mit einer Straßenkarte ist es nicht einfach, in den verwinkelten Gassen die Orientierung zu behalten und das wilde Treiben auf den Straßen macht es nicht gerade besser. Damit du an deinem Ziel ankommst, solltest du verschiedene Einheimische fragen. Doch manchmal kennen die Nepalesen das Board gar nicht!

In diesem Fall solltest du nach dem Ratna Park fragen, der in unmittelbarer Nähe liegt. Du solltest bei der Öffnung, gegen 10:00 Uhr, dort sein und genügend Zeit einplanen. Bist du spät dran, darfst du dich in einer meterlangen Schlange anstellen, die sich nur im Schneckentempo vorwärts bewegt. Für die Genehmigungen brauchst du vier Passbilder, deinen Reisepass und eine Versicherungsbescheinigung deiner Krankenversicherung. Für beide Anträge musst du circa 4.000 NPR einplanen, also rund 35 Euro.

1. Card for Individual Trekkers (TIMS)

Das erste Formular ist der Antrag für die Card for Individual Trekkers, die TIMS genannt wird und die Trekkingerlaubnis für die Annapurna-Region darstellt. Du solltest dir im Vorfeld bereits einige Gedanken über die Route gemacht haben, da du die geplante Strecke angeben musst. Neben Angaben zu deiner Person musst du auch Informationen zu deiner Krankenversicherung machen.

2. Entry Permit

Nachdem du deine TIMS-Karte endlich in den Händen hältst, musst du noch die Entry Permit bezahlen. Wieder ist es ein Formular, das du ausfüllen musst, bevor dir die Bestätigung ausgestellt wird.

Solltest du nicht die Zeit haben, die Genehmigungen in Kathmandu zu beantragen, kannst du das auch noch in Besisahar nachholen. Allerdings musst du dort mit deutlich höheren Preisen rechnen. Beide Dokumente solltest du während deiner Trekking-Tour immer mit dir führen, da du an Checkpoints vorbeikommen wirst, an denen die Genehmigungen kontrolliert werden.

Annapurna Trek Nepal

Die richtige Ausrüstung für den Annapurna Trek

Im Thamel kannst du dir deine komplette Ausrüstung organisieren! Gerade für Langzeit-Reisende oder Abenteurer, die spontan nach Nepal reisen und keine Trekking-Ausrüstung im Reisegepäck haben, ist das sehr praktisch. Es stehen dir unzählige Geschäfte zur Auswahl, in denen du alles findest, was das Wanderer-Herz schneller schlagen lässt.

Neben Schlafsäcken, Funktionsshirts und Wanderschuhen findest du etliches Zubehör und sonstigen Schnick-Schnack. Lass dich nicht verführen und kaufe nur die Sachen ein, die du wirklich benötigst. Das hilft dir dabei, das Idealgewicht deines Rucksackes, das zwischen 8 und 12 Kilo liegt, einzuhalten. Bevor du die Sachen kaufst, lohnt es sich verschiedene Geschäfte aufzusuchen und sich die Ausrüstung zeigen zu lassen. Du bekommst dadurch schnell einen Überblick über die Preise und die Materialien.

Als Anhaltspunkt habe ich dir dir bei der Auflistung der Ausrüstung die ungefähren Preisen dazugeschrieben. Du musst sehr hart verhandeln, damit du die Preise durchgesetzt bekommst. Zudem musst du bei der Auswahl deiner Ausrüstung an so viele Sachen denken, dass es schwierig ist, die Übersicht zu behalten. Welche Sachen in deinen Rucksack gehören schauen wir uns jetzt an!

Schuhe, Kleidung und Schlafsack!

Das Wichtigste sind hohe Wanderschuhe mit Knöchelschutz, die auch wasserabweisend sind. Du wirst sie die meiste Zeit tragen und solltest darauf achten, dass sie dir perfekt passen und im besten Fall sogar eingelaufen sind. Blasenverursachende Schuhe können dir den Tag versauen und das Erlebnis trüben.

Musst du dir im Thamel Wanderschuhe kaufen, solltest du dir Schuhe für ungefähr 6.500 NPR aussuchen und diese auf 4.000 NPR herunterhandeln. Ich habe während meiner Tour auch immer wieder Trekker getroffen, die ein zweites Paar Schuhe dabei hatten und deswegen neidischen Blicken ausgesetzt waren. Nach einem langen Wandertag gibt es nichts schöneres, als die Wanderschuhe gegen bequemere Schuhe zu tauschen. Du solltest abwägen, ob du ein zweites Paar mitschleppen möchtest oder nicht.

Diese Schuhe solltest du auf dem Annapurna Trek dabei haben:
– Wanderschuhe (Kosten vor Ort: 4.000 – 6.500 NPR)
– Flip-Flops
– Freizeitschuhe (optional)

Packe und kleide dich nach dem Zwiebelprinzip!

Die Route führt dich durch alle Klimazonen und zwingt dich dadurch auf alle Temperaturbereiche vorbereitet zu sein. Mit dem Zwiebelprinzip kannst du auf die Änderungen perfekt reagieren und nach belieben mehr oder weniger Kleidungsstücke übereinander anziehen.

Übersicht an Anziehsachen für Annapurna Trek:
– 7x Unterwäsche für eine Woche
– 4x Trekkingsocken (250 – 300 NPR pro Paar)
– 1x Thermounterwäsche (1.800 – 2.500 NPR pro Set)
– 2x Trekkinghose mit abnehmbaren Beinen und wasserabweisend (1.500 – 2.000 NPR pro Stück)
– 2x Funktionsshirts (300 – 500 NPR pro Stück)
– 1x Fleece-Pullover (1.200 – 1500 NPR pro Stück)
– 1x Wind- und wasserabweisende Softshell-Jacke
– 1x Warme Daunenjacke (1.800 – 3.500 NPR)
– 1x Schal, Handschuhe, Mütze (200 NPR pro Stück)
– 1x Kleidung für die Nachmittage in den Unterkünften
– 1x Kleidung zum Schlafen

Ein Schlafsack hält dich nachts warm

Gerade in den höheren Lagen wird es nachts sehr kalt und die Zimmer sind nur selten beheizt. Durch die dünnen Wände und die Fenster zieht es und so kann es passieren, dass du in den Räumen teilweise nur drei Grad hast. In diesen Nächten wirst du froh sein, wenn du zu den Decken, die die Unterkunft in vielen Fällen stellt, noch einen Schlafsack dabei hast, der dich bis mindestens -10 Grad warmhält.

– Schlafsack (Miete 50 NPR pro Tag)

Weitere Ausrüstung für den Annapurna Trek:
– Handtuch
– Kulturbeutel
– Reiseapotheke
– Wasserentkeimungstabletten
– Sonnencreme
– Waschmittel
– Wäscheleine
– Wasserflasche oder Thermoskanne
– Stirnlampe oder Taschenlampe
– Sonnenbrille
– Taschenmesser
– Vorhängeschloss
– Regencape für Trekking-Rucksack
– Toilettenpapier

Wichtige Unterlagen und Gadgets, die du dabei haben solltest:
– Reisepass, Genehmigungen (Permit/TIMS), Internationaler Impfpass
– Wanderkarte
– Bargeld
Kamera
– Notizbuch
– Spiele
Kindle (optional)
– Wanderstöcke (optional)

An was du denken musst, bevor das Abenteuer beginnt!

Bevor du allerdings aufbrichst, solltest du dich in Kathmandu noch mit Bargeld für die komplette Trekking-Dauer eindecken. Unterwegs wirst du lange Zeit keinen ATM-Automaten finden. Nach Besisahar gibt es erst wieder in Jomson einen Geldautomaten. Ich habe pro Tag mit 20 Euro gerechnet, um auf der sicheren Seite zu sein, und kam damit locker hin – mein durchschnittlicher Tagessatz lag ungefähr bei 16 Euro.

Du findest im Thamel nicht nur viele Trekking-Geschäfte, sondern mindestens genau so viele Reiseagenturen, in denen du dich über Bustickets nach Besisahar erkundigen kannst. Sicherheitshalber solltest du zwei Tage vor dem geplanten Start das Ticket buchen, für das du nicht mehr als 700 NPR – etwas über 6 Euro – bezahlen solltest.

Die Busse brechen am Busterminal in Kathmandu auf und benötigen circa acht Stunden bis nach Besisahar. Die fünfzehnminütige Taxifahrt zum Busterminal wird dich zwischen 350 und 500 NPR kosten – hier ist wieder dein Verhandlungsgeschick gefragt! Wähle einen Bus, der möglichst früh startet, damit du gegen 14:00 Uhr in Besisahar bist und den Nachmittag noch nutzen kannst. Ab jetzt heißt es laufen, laufen und nochmal laufen!

Unterkünfte mit Duschen und WLAN!

Viele Nepalesen leben in diesem Gebiet von den Wanderern und stellen ausreichend Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung. Selbst wenn ein Gasthaus ausgebucht ist, wirst du zwei, drei Häuser weiter fündig werden. Es lohnt sich nach kostenfreien Betten zu fragen, wenn du im Gegenzug anbietest, dort gegen Geld am Abend etwas zu essen und am Morgen zu frühstücken. Der Preis für ein Doppelzimmer liegt zwischen 200 und 400 NPR. Im Vorfeld solltest du dir die Räumlichkeiten zeigen lassen und dann entscheiden.

Erkundige dich auch nach der Dusche: Fließend Wasser findest du zwar in allen Unterkünften, doch in vielen Fällen ist es eiskalt! In tieferen Gegenden ist das kalte Wasser noch einigermaßen zu verkraften, doch sobald die Temperaturen im tiefen, einstelligen Bereich liegen, wird das Duschen zur Qual! Viele Unterkünfte bieten einen Hot Bucket an, den du für 100 NPR bekommen kannst. In einigen Gasthäusern sind Gas- und Solarduschen installiert, die du allerdings meist bezahlen musst. Du solltest dich lieber an kaltes bis lauwarmes Wasser gewöhnen, sowie an Stehtoiletten, die mit einer Wasserkelle gespült werden. Toilettenpapier, das du unterwegs kaufen kannst, musst du ebenfalls selbst mitbringen.

WLAN und Steckdosen werden, je höher du kommst, zu wahrem Luxus. Ab einer gewissen Höhe findest du keine Streckdosen mehr in deinem Zimmer und es kann vorkommen, dass du 100 NPR bezahlen musst, um dein Handy oder deine Kamera im Gemeinschaftsbereich aufladen zu können. Freunde dich ebenfalls mit dem Gedanken an, dass du in der Passnähe für ein paar Tage kein WLAN haben wirst – der Annapurna Trek bedeutet eben Abenteuer!

Verpflegung auf dem Annapurna Trek

In den Unterkünften kannst du auch immer verschiedene Gerichte von der Speisekarte auswählen, auf der auch Vegetarier etwas zu essen finden. Die Preise sind sehr günstig! Gerade wenn du Dal Bhat bestellst, kannst du sicher sein, dass du satt wirst, denn dein Teller kannst du immer wieder auffüllen lassen. Dal Bhat ist eine Portion Reis, die mit Linsen und verschiedenem Gemüse serviert wird. Nach einigen Tagen wirst du den Reis nicht mehr sehen können und auf andere Gerichte ausweichen. Auf der Speisekarte findest du genug Alternativen, wie zum Beispiel Pizza oder Nudel- und Kartoffelgerichte. Die Preise liegen zwischen 200 und 600 NPR.

Tee wärmt auf, Wasser wird mit jedem Meter Höhe teurer

Gerade in den kalten Regionen solltest du dir die Teekarte genauer ansehen. Du findest verschiedene Sorten, die du unbedingt probieren solltest! Der Tee ist nicht nur unheimlich lecker, sondern wärmt auch noch. Einen Tee bekommst du bereits ab 70 NPR.

Fülle in den Dörfern auch deine Wasservorräte auf, damit du immer genug Trinkwasser bei dir hast. Eine Menge Geld kannst du sparen, indem du dich mit ausreichend Wasserentkeimungstabletten eindeckst oder deine Flasche an den sicheren Trinkwasserstellen auffüllst. Die Wasserpreise steigen je Höher du kommst. In der Passnähe kann es vorkommen, dass du für eine Flasche Wasser das Zehnfache bezahlen musst!

Nicht zu unterschätzen: Die Höhenkrankheit!

Die Höhenkrankheit ist nicht zu unterschätzen, denn jedes Jahr verlieren mehrere Personen ihr Leben, beim Versuch den Pass zu überqueren. Versuche niemanden etwas zu beweisen, denn im schlimmsten Fall kann das tödlich enden! Wenn du allerdings einige Punkte beachtest und auf dich acht gibst, wirst du vermutlich keine Probleme bekommen.

Die Höhenkrankheit, die auch AMS (= Acute Mountain Sickness) genannt wird, kann bereits ab 2.500 Höhenmeter zuschlagen. Kopfschmerzen, Übelkeit und Schlaflosigkeit sind nur einige Anzeichen für die Krankheit, denn auch Husten, Schwindel und Verwirrung könnten die ersten Folgen der Erkrankung sein. Bei leichten Anzeichen solltest du den Aufstieg auf keinen Fall fortsetzen und lieber einen Ruhetag zur Akklimatisation einlegen. Ändert sich der Zustand nicht oder wird sogar noch schlimmer, muss der Abstieg sofort und unverzüglich angetreten werden.

Lege nicht mehr als 500 Höhenmeter pro Tag zurück

Du kannst der Krankheit vorbeugen in dem du ab einer Höhe von 2.500 Metern nicht höher als 500 Meter als in der Vornacht schläfst. Wenn du zudem noch genug Wasser trinkst und Akklimatisationstage einlegst, hast du das Risiko deutlich gesenkt. In den Apotheken in Kathmandu kannst du für ein paar Euro einige Tabletten kaufen, die dir im Notfall helfen können.

Los geht’s

Die Annapurna in drei Abschnitten umrunden!

Ich bin kein Fan davon, dir einen auf den Tag genau festgelegten Ablauf vorzuschreiben. Es macht meiner Meinung nach wenig Sinn, da die Dauer für einen Streckenabschnitt von Wanderer zu Wanderer unterschiedlich ist. Manche sind belastbarer und können längere Distanzen an einem Tag zurücklegen, während andere öfters eine Verschnaufpause einlegen müssen. Sinnvoller ist es, die Strecke in drei Abschnitte einzuteilen, für die du eine gewisse Zeit einplanst.

Wie diese Zonen im Detail aussehen und was dich dort erwartet, sehen wir uns in den folgenden Abschnitten an. Damit du ungefähr einschätzen kannst, wie lange du für eine Strecke brauchst, habe ich dir meine Route, die ich in 21 Tagen zurückgelegt habe, aufgelistet. Ich bin weder Ausnahmesportler noch ein erfahrener Wanderer, der regelmäßig solche Touren unternimmt. Aus diesem Grund bin ich mir sicher, dass du die Strecke in ähnlicher Form absolvieren kannst!

Abschnitt 1: Besisahar (820m) – Manang (3.540m)

Der erste Abschnitt beginnt in Besisahar, auf einer Höhe von 820 Metern, und führt bis nach Manang. Dieser Ort liegt bereits auf einer Höhe von 3.540 Metern. Zu Beginn wirst du noch durch eine ziemlich grüne und dicht bewachsene Landschaft laufen, die sich ab dem Moment verändert, in dem du die 3.000 Meter-Marke knackst!

Für den kompletten Abschnitt solltest du sieben Tage, inklusive einem Ruhetag zur Akklimatisation in Manang oder Bhraka, einplanen. Für diejenigen, die keine 21 Tagen für die Umrundung Zeit haben, werden Jeep-Fahrten angeboten, mit denen du die ersten Dörfer überspringen kannst. Ich habe viele Wanderer getroffen, die bis nach Chyamche (1.385m) gefahren sind, und dort mit der Wanderungen begonnen haben.

Annapurna Trek Nepal

Tag 1: Besisahar (820m) – Ngadi (890m) = 2 Stunden

Nach der langen Busfahrt nach Besisahar kannst du den verbleibenden Nachmittag dazu nutzen, um die ersten Meter zurückzulegen. Diesen Abschnitt hast du fast für dich alleine, da die meisten Wanderer mit dem Jeep nach Bhulbhule fahren und anschließend nach Ngadi laufen.

Du brauchst ungefähr eine Stunde bis nach Bhulbhule und eine weitere bis nach Ngadi, während du durch eine grüne, saftige Landschaft läufst. Zwischen dem dicht bewachsenen Wald tauchen immer wieder Reisefelder auf, die von den Nepalesen gepflegt werden. Du triffst hier bereits auf den Fluss, der dich die nächsten Wochen begleiten wird und dir bei der Orientierung hilft!

Annapurna Trek Nepal

Tag 2: Ngadi (890m) – Chyamche (1.385m) = 7 Stunden

An diesem Tag werden die ersten Höhenmeter zurückgelegt: Von Ngadi steigst du in zweieinhalb Stunden ungefähr 390 Meter bis nach Bahundanda (1.270m) auf. Von dem Aussichtspunkt, der kurz hinter dem Ortsausgang auf dich wartet und dich für die zurückgelegten Höhenmeter belohnt, kannst du deinen Blick über die Landschaft, den Wäldern und Reisfeldern schweifen lassen!

Du bekommst einen ersten Eindruck davon, was dich in den nächsten Stunden erwartet, denn deine Strecke führt dich genau durch diese Gegend, auf die du herabblickst. Dieser Aussichtspunkt ist das Highlight der ersten beiden Tage und weckt die Lust auf mehr! Bis nach Chyamche brauchst du nun noch weitere fünf Stunden – es wird ein langer Tag werden!

Annapurna Trek Nepal

Tag 3: Chyamche (1.385m) – Timang (2.750m) = 8 Stunden

Meine Lieblingsgegend während der Annapurna Umrundung war der Wanderabschnitt nach Tal (1.600m). Von Chymache aus brauchst du ungefähr zwei Stunden dorthin. Kurz nach dem Ortsausgang musst du einen Anstieg bewältigen, der auf der einen Seite mehrere Meter in die Tiefe und in den Fluss führt.

Diese beeindruckende Gegend sorgt dafür, dass die anschließenden drei Stunden bis nach Dharapani (1.900m) an dir vorbei fliegen. Du folgst einem schmalen, steinigen Wanderweg, der am Fluss entlang führt. Hinter einer kleinen Anhöhe wartet am Wegrand ein Wasserfall auf dich. Die Kombination aus dem Fluss, dem Wasserfall und den hohen Bergwänden, die das Bild auf beiden Seiten abschirmen, wird dich ein ums andere Mal zum Staunen bringen! Auf diesem Abschnitt solltest du mit Fotostopps nicht geizig sein und einige Pausen einlegen, um alles auf dich wirken zu lassen.

Bis nach Timang musst du deine ganze Kraft nochmal aufbringen, denn von Dharapani sind es weitere drei Stunden und der Weg verläuft sehr steil durch einen Wald. Als ich in Timang ankam, wollte ich keinen weiteren Schritt mehr machen und wahr froh, als ich unter der warmen Dusche stand. Ich war am Ende meiner Kräfte und hatte meine Grenzen erreicht!

Annapurna Trek Nepal

Tag 4: Timang (2.750m) – Upper Pisang (3.300m) = 7 Stunden

Je näher du nach Pisang kommst, wirst du bemerken wie sich die Landschaft verwandelt: Die Reisfelder werden weniger und die Gegend ist nicht mehr so dicht bewachsen. Du stehst ebenfalls kurz davor die 3.000 Meter-Marke zu knacken und das macht sich mittlerweile bemerkbar. Du hast einen grandiosen Ausblick auf die schneebedeckten Berggipfel, die die kleinen Berge um etliche Meter übertreffen!

Pisang besteht aus zwei Teilen: Lower und Upper Pisang. Ich habe mich für Upper Pisang entschieden, da ich von einem Nepalesen erfahren hatte, dass Upper Pisang die schöneren Unterkünfte hat, von denen du gleichzeitig auch einen besseren Blick auf die Berge hast.

Tag 5: Upper Pisang (3.300m) – Manang (3.540m) = 4 oder 8 Stunden

Dir stehen nun zwei Möglichkeiten zur Verfügung, um nach Manang zu gelangen: Die anstrengendere Variante ist der Aufstieg nach Ghyaru (3.700m), von wo aus du über Ngawal (3.660m) und Bhraka nach Manang gelangst. Die meisten Wanderer entscheiden sich für diese Variante, da du von der höher gelegenen Gegend einen besseren Ausblick auf die Bergkette hast. Plane dafür acht Stunden ein!

Eine andere, allerdings nicht so sehenswerte Möglichkeit, führt dich über Humde (3.280m) in vier Stunden zum Ziel. Fühlst du dich nicht ganz fit oder stehst unter Zeitdruck, kannst du diese Abkürzung dazu nutzen, um ein paar Stunden aufzuholen. Beide Wege treffen sich wieder in Bhraka, einem kleinen, ruhigen Dorf, das eine halbe Stunde vor Manang liegt.

Tag 6: Ruhetag in Manang (3.540m) oder Brakha (3.460m)

Die meisten Wanderer planen einen Ruhetag in Manang ein und sorgten somit dafür, dass sich Manang zu einer Art Touristenhochburg entwickelt hat. Die Preise sind für nepalesische Verhältnisse ziemlich hoch und in dem Dorf gibt es sogar ein Kino. Etliche Wanderer quetschen sich durch die schmalen Gassen und wirkliche Ruhe findest du hier nicht! Mir gefiel es in Bhraka besser, da es dort deutlich ruhiger und günstiger war. Du kannst dir selbst einen Eindruck verschaffen und anschließend nach Bhraka zurückkehren, wenn dir Manang ebenfalls zu hektisch, überlaufen und zu teuer ist.

Tag 7: Puffer

Es kann immer mal wieder vorkommen, dass etwas Unvorhersehbares passiert. Möglicherweise zwingt dich eine kleine Verletzung frühzeitig eine Pause einzulegen oder dir gefällt ein Ort besonders gut und du beschließt kurzerhand für eine Nacht in dieser Gegend zu bleiben. Für solche Vorkommnisse solltest du einen Puffertag einplanen, damit du nicht deinen kompletten Reiseplan umwerfen musst.

Abschnitt 2: Manang (3.540m) – Muktinath (3.800m)

Der zweite Abschnitt führt von Manang über den Thorong La Pass in 5.416 Metern bis nach Muktinath (3.800m). Die Höhenkrankheit ist auf diesem Abschnitt allgegenwärtig und gefährlich! Jedes Jahr sterben mehrere Trekker und Porter auf dem Weg zum Pass an der Höhenkrankheit. In diesem Abschnitt solltest du deinem Körper deshalb nicht zu viel zu muten und – selbst wenn du unter Zeitdruck stehst – nichts erzwingen.

Für diese Strecke solltest du ebenfalls eine Woche einplanen, um dich zu akklimatisieren. Du könntest den Pass auch in kürzerer Zeit, zum Beispiel in vier Tagen überqueren, wenn du auf den Abstecher zum Tilicho Lake verzichtest.

Annapurna Trek Nepal

Tag 8: Bhraka (3.460m) / Manang (3.540m) – Tilicho Basecamp (4.160m) = 7 Stunden

Von Bhraka und Manang aus führt eine Alternativroute zum Tilicho Base Camp, von wo aus du mit dem Aufstieg zum Tilicho Lake beginnen kannst. Dieser Abstecher ist wohl der Bekannteste und Sehenswerteste während der kompletten Annapurna Umrundung!

Bis nach Shri Kharka (4.100m) brauchst du ungefähr vier Stunden und weitere drei Stunden bis zum Basecamp. In Shri Kharka kommst du an einem Gasthaus vorbei, an dem du eine Pause einlegen kannst. Das Gasthaus ist sehr beliebt bei den Wanderern, da es der ideale Ausgangspunkt zum Basecamp ist. Aus diesem Grund solltest du auch gleich ein Zimmer für die kommende Nacht buchen, wenn du zur Hauptroute zurückkehrst. Die Alternativroute ist kein Circuit und du musst am kommenden Tag die Strecke wieder bis nach Shri Kharka zurück laufen.

Gerade der letzte Abschnitt hat es in sich! Der Wanderweg ist sehr schmal und links davon führt ein steiler Abhang mehrere Meter in den Fluss. Die Strecke ist durch feinen Kies sehr rutschig und staubig, wodurch die Wanderbedingungen deutlich beeinträchtigt werden. Halte deine Konzentration dort besonders hoch und achte auf deine Schritte!

Annapurna Trek Nepal

Tag 9: Tilicho Basecamp (4.160m) – Tilicho Lake (4.900m) – Shri Kharka (4.100m) = 8 Stunden

An diesem Tag ist es endlich soweit und du kannst am frühen Morgen mit dem Aufstieg zum Tilicho Lake beginnen. Der faszinierende See ist nicht nur besonders schön, sondern trägt auch noch zu einer besseren Akklimatisation bei. Die Nepalesen behaupten von dem See, der auf 4.900 Metern liegt, dass er der höchste See der Erde sei!

Der Aufstieg ist anstrengend, kraftraubend und dauert drei Stunden. Die Mühen wirst du aber vergessen haben, sobald du am See angekommen bist! Dich erwartet ein blauer Bergsee, der direkt vor einem schneebedeckten Berg liegt. Bei Sonnenschein gelingt es dir hier herrliche Bilder zu schießen, die dich noch lange an den Tag erinnern werden. Nach dem anschließenden Abstieg läufst du wieder nach Shri Kharka zurück, wo du am Vortag bereits ein Bett reserviert hast.

Annapurna Trek Nepal

Tag 10: Shri Kharka (4.100m) – Letdar (4.200m) = 6 Stunden

Der Weg zurück zur Hauptroute ist sehr gut markiert und mehrere Hinweisschilder helfen dir bei der Orientierung. Nach Old Khangsar steht dir ein Aufstieg bevor, an dessen Ende du dich auf einem Berg wiederfindest, von dem du eine einzigartige Aussicht hast! Du blickst in ein Tal hinab, das von gigantischen Bergketten umgeben ist. Du findest keinen besseren Platz, um eine Pause einzulegen! Genieße den Moment, während du Kraft sammelst für die weitere Strecke.

Anschließend musst du wieder ein gutes Stück bergab, bevor du in drei weiteren Stunden bis nach Letdar gelangst. Du bist nun wieder auf der Hauptroute und auf dem direkten Weg zum Pass.

Tag 11: Letdar (4.200m) – Thorong Phedi (4.540m) = 2 Stunden

Von Letdar brauchst du nur zwei Stunden bis nach Thorong Phedi. Du könntest bereits am zehnten Tag bis nach Thorong Phedi laufen, wenn du dich gut fühlst. Ich brauchte nach dem anstrengenden Aufstieg zum Tilicho Lake eine Pause in Letdar und wollte es ruhiger angehen lassen.

Annapurna Trek Nepal

Tag 12: Thorong Phedi (4.540m) – Thorong La Highcamp (4.940m) = 1,5 Stunden

Die Passüberquerung wird von vielen Wanderern von Thorong Phedi aus anvisiert und ist auch gut machbar. Einfacher ist es, wenn du einen Tag vor der Passüberquerung in das Highcamp aufsteigst und dort eine Nacht verbringst. Du brauchst ungefähr nur eineinhalb Stunden bis ins Camp, musst aber 400 Höhenmeter auf dem kurzen Stück überstehen. Die dünne Luft macht den steilen Aufstieg nicht einfacherer und du wirst dich im Schneckentempo den Berg hoch quälen.

Meiner Meinung kann es sinnvoll sein, die Höhenmeter bis zum Pass auf zwei Tage aufzuteilen. Für die Übernachtung im Highcamp musst du sehr gut akklimatisiert sein, da hier die Höhenkrankheit in der Nacht gerne zuschlägt.

Annapurna Trek Nepal

Tag 13: Thorong La Highcamp (4.940m) – Thorong La Pass (5.416m) – Muktinath (3.800m) = 6 Stunden

Nach fast zwei Wochen steht nun endlich das Highlight des Annapurna Treks bevor! Am frühen Morgen brichst du auf, um den Pass zu bezwingen. Die Luft ist dünn und jeder Schritt kostet noch mehr Kraft als in den Tagen zuvor. Aber auch das wird vorübergehen und die Glücksgefühle überkommen dich, sobald der Pass in Sichtweite ist! Die Anstrengungen der letzten Wochen haben sich gelohnt und die Euphorie trägt dich bis zur Markierung, die den höchsten Punkt des Passes kennzeichnet. Du kannst dort oben viele Wanderer beobachten, die ihren Gefühlen freien lauf lassen, sich in den Armen liegen und manchmal sogar ein paar Tränen vergießen – es ist einfach ein toller Ort!

Der Abstieg bis nach Muktinath ist fast genauso anstrengend wie der Aufstieg! Zwar fallen dir die Schritte leichter, doch deine Knie sind auf den 1.700 Höhenmeter, die es am Stück nach untern geht, einer Dauerbelastung ausgesetzt, die sich rasch bemerkbar macht. Auf diesem Abschnitt können Wanderstöcke ein wenig Linderung schaffen. Spurlos wird der Abstieg aber nicht an dir vorbeigehen und du wirst froh sein, wenn du endlich Muktinath erreichst!

Abschnitt 3: Muktinath (3.800m) – Ghorepani (2.750m)

Hast du den Pass überquert und bist sicher in Muktinath angekommen, hast du wieder sieben Tage Zeit, um den Circuit abzuschließen. Dieser dritte Abschnitt bietet nun auch wieder die Möglichkeit, ein paar Tage gutzumachen, in dem du von Jomson mit einem Bus oder Jeep in Richtung Tatopani fährst.

Hörst du dich unter den Trekkern um, wirst du oft gesagt bekommen, dass der Weg nach Tatopani nicht lohnenswert sei. Lass dich davon nicht beeindrucken und verschaffe dir selbst einen Eindruck davon! Mir gefiel der Abschnitt von Marpha bis nach Tatopani sehr gut, da dort ein einsamer Wanderweg auf dich wartet, der dich immer wieder durch abgelegene Berg-Dörfer führt. Auf der Strecke sah ich täglich vielleicht fünf Wanderer, die die Umrundung auch zu Fuß abschließen wollten. Gerade auf diesem Abschnitt traf ich auch auf unglaublich liebenswerte Einheimische, die sich über den seltenen Besuch freuten und mich mit wärmendem Tee versorgten.

Annapurna Trek Nepal

Tag 14: Muktinath (3.800m) – Kagbeni (2.830m) = 3 Stunden

Ich kann dir nur ans Herz legen, eine Alternativroute einzuschlagen, die dich nach Kagbeni führt. Durch den Abstecher kommst du in ein ruhiges Bergdorf, das als das schönste Himalaya-Dorf bezeichnet wird. Schon auf den ersten Blick wird dich das Dorf beeindrucken! Du kommst einen kleinen Abhang herunter und siehst das Dorf am Fluss, der direkt an einem Fuß des Berges entlang fließt. Auf der anderen Seite haben die Nepalesen jede Menge Getreide und Reis angebaut, das dem ganzen Bild einen bunten Flair verpasst. Mir hat es in diesem Dorf so sehr gefallen, dass ich ich mich kurzfristig dazu entschloss, für eine Nacht dortzubleiben.

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Tag 15: Kagbeni (2.830m) – Marpha (2.670m) = 6 Stunden

Durch den Abstecher nach Kagbeni musste ich an diesem Tag wieder etwas Zeit aufholen und entschied mich dazu, die Strecke nach Jomson entlang der Straße zu laufen und dadurch einige Stunden zu sparen. Ich musste so auf die sogenannte High-Route verzichten, die in mehreren Stunden nach Jomson führt. Für die Abkürzung brauchte ich lediglich zwei Stunden und konnte nach Jomson dann wieder auf den tollen Wanderweg auf der anderen Flussseite wechseln.

Ab nun sind die Wanderwege wie leergefegt. Wie schon erwähnt, hält sich hartnäckig das Gerücht, dass der Abschnitt nach Jomson nicht lohnenswert sei und man diese Gegend gerne überspringen kann. Mir hat der Abschnitt von Kagbeni nach Marpha gefallen! Du kommst an einem kleinen Bergsee vorbei und die Landschaft kann sich auch sehen lassen.

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Tag 16: Marpha (2.670m) – Ghasa (2.010m) = 6 Stunden

Diese Strecke zählte im letzten Abschnitt zu meinen Favoriten! Kurz hinter Marpha wirst du den Fluss überqueren und in Richtung Chairo laufen und über Chokho Pani bis nach Larjung (2.550m) gelangen. Das Besondere an dieser Region ist die Tatsache, dass viele Wanderer noch im Kopf haben, dass sie entlang der Straßen laufen müssten und deshalb die komplette Distanz mit einem Bus oder Jeep überspringen.

Ich traf dort täglich kaum eine Handvoll anderer Wanderer und in den abgelegenen Dörfern wurde ich herzlich empfangen. Auf dem gesamten Annapurna Trek konnte ich in keinem anderen Ort dem tatsächlichen Himalaya-Bergleben so nahe kommen! Ein toller Tag, an den auch du dich noch lange erinnern wirst. Nach Larjung wirst du weiter absteigen und bis nach Ghasa (2.010m) gelangen.

Tag 17: Ghasa (2.010m) – Tatopani (1.190m) = 4 Stunden

Von Ghasa aus ist es fast schon ein Katzensprung bis nach Tatopani! Genehmige dir dort ein wenig Erholung, in dem du die heißen Quellen besuchst, für die der Ort bekannt ist. Frisch und munter kannst du nun deinen letzten Aufstieg nach Ghorepani angehen.

Tag 18: Tatopani (1.190m) – Ghorepani (2.750m) = 9 Stunden

Die Strecke nach Ghorepani führt dich wieder fast 1.600 Höhenmeter hinauf, um dort die letzte Alternativroute zu absolvieren. Von Tatopani könntest du auch auf direktem Weg mit einem Bus nach Pokhara fahren. Das Busticket nach Beni kostet 500 NPR und ein Anschluss-Ticket nach Pokhara 350 NPR. Als Alternative kannst du in ein Taxi steigen, das dich für 2000 NPR in die zweitgrößte Stadt Nepals bringt. Informiere dich in deiner Unterkunft nach den Busfahrzeiten und lasse dich nicht von den Taxifahrern verunsichern, wenn sie dir auftischen wollen, dass heute kein Bus mehr fährt.

Tag 19: Ghorepani (2.750m) – Poon Hill (3.200m) – Ulleri (2.010m) = 8 Stunden

In Ghorepani wartet eine Alternativroute auf dich, die dich auf den 3.200 Meter hohen Berg Poon Hill führt. Von diesem Berg kannst du einen herrlichen Sonnenaufgang beobachten, mit dem kaum ein anderer mithalten kann! Für dieses einmalige Erlebnis musst du ziemlich früh aus den Federn, damit du zwei Stunden später – gegen kurz vor 6:00 Uhr – auf der Bergspitze stehst.

Meiner Meinung gehört der Poon Hill zur Umrundung dazu und sollte ebenfalls besucht werden, auch wenn du dort von der Ruhe der letzten Wochen nicht viel mitbekommen wirst. Das atemberaubende Panorama des Annapurna Gebirgsmassiv weckt das Interesse von Tagesausflug-Gruppen, die sich ebenfalls täglich zur Bergspitze kämpfen, um sich den Sonnenaufgang anzusehen.

Tag 20: Ulleri (2.010m) – Nayapul (1.070m) = 3 Stunden

Der letzte Wandertag steht an und du wirst richtig stolz auf dich sein! Du hast dich von 820 Meter in Besisahar bis zum Pass auf 5.416 Metern Höhe vorgekämpft und bist nun auf dem Weg in Richtung 1.000 Meter-Marke. Genieß den letzten Tag und lass die vergangenen Wochen mit allen Highlights Revue passieren. Auf den letzten Kilometern überkam mich ein Gefühl völliger Zufriedenheit, wie ich es noch nie zuvor vernommen hatte.

In Nayapul hast du den Annapurna Trek abgeschlossen. Es hängt von deiner Ankunftszeit in Nayapul ab, ob du noch am gleichen Tag nach Pokhara fährst oder erst am kommenden Morgen.

Tag 21: Nayapul (1.070m) – Pokhara (820m)

Von Nayapul kannst du nun mit einem Bus in zwei Stunden nach Pokhara fahren, um dich dort von der Wanderung zu erholen! Das Busticket kostet 400 NPR.

Das Abenteuer geht weiter: Verlängerung oder direkt nach Pokhara?

Hast du nach deiner Tour immer noch überschüssige Energie und möchtest noch mehr erleben? Dann kannst du einen Abstecher in das Annapurna-Base-Camp unternehmen! Der Aufstieg beginnt nach Ghorepani und führt über Tadapani in das Camp. Du brauchst für den zusätzlichen Abstecher ungefähr eine Woche, bevor du dann mit einem Bus nach Pokhara fährst.

Ganz egal wie du dich entscheidest, du musst nach deiner Tour mit dem Bus nach Pokhara fahren, um zu entspannen, denn das hast du dir mehr als verdient! Gerade die Lakeside ist ein toller Platz, um sich von den Strapazen der Wanderung zu erholen. Es gibt wunderbare Cafés mit See-Blick und Bäckereien, in denen du frisch gebackene Croissants für 35 NPR kaufen kannst. In den vielen verschiedenen Restaurants ist für jeden Geschmack etwas dabei. Bist du wieder bei Kräften, kannst du mit einem Mountainbike am See entlang fahren. Schon nach wenigen Kilometern bist du wieder für dich alleine und kannst die Ruhe genießen, bevor du mit dem Bus zurück nach Kathmandu fährst!

Gut übernachten in Pokhara

Als Endstation des Annapurna Treks befinden sich in Pokhara gleich mehrere Unterkünfte. Am besten schläfst du an der Lakeside oder etwas außerhalb der Stadt. Hier sind meine Empfehlungen für dich:

Pushpa Guest House

Als perfekten Rückzugsort kommt das Pushpa Guest House in Frage, denn dort findest du alles, was du brauchst, um dich von der anstrengenden Wanderung zu erholen. Hervorheben muss man die Freundlichkeit der Familie, die dieses Gasthaus betreibt. Es liegt in einer kleinen Seitenstraße an der Lakeside, in der du ein wenig von der hektischen und lauten Hauptstraße verschont bleibst. Für ein Zimmer bezahlst du zwischen 10 und 12 Euro und hast gleichzeitig ein Bad für dich alleine. Nach drei Wochen Gemeinschaftsbad und Stehtoiletten wirst du dein eigenes Badezimmer zu schätzen wissen!

Nature Home Retreat

Möchtest du es noch ruhiger haben, kannst du dich in dem AirBnB-Apartment Nature Home Retreat gut gehen lassen. Die Unterkunft zeichnet sich dadurch aus, dass sie abseits des Hauptspottes liegt und du wirklich in mitten der Natur abschalten kannst. Es gibt meiner Meinung keine bessere Möglichkeit, um die Erlebnisse der letzten Wochen zu verarbeiten. Natürlich hast du auch dort ein privates Bad und sogar eine eigene Küche, die du nutzen kannst. Diese außergewöhnliche Unterkunft kannst du ab 45 Euro pro Nacht buchen.

Wann geht es für dich nach Nepal?!

Der Annapurna Trek ist für dich genau das Richtige, wenn du dich bis an deine Grenze treiben möchtest und nach einem wahren Abenteuer suchst! Nur du, dein Rucksack und ein Gebirgspass, in einer schwindelerregenden Höhe, den es zu erreichen gilt!

Die Umrundung ist ein wahrhaftiges Abenteuer! Es erwarten dich dort abwechslungsreiche Landschaften und Berge, die gefühlt bis in den Himmel reichen. Was ich in diesen drei Wochen erlebt habe, war einfach unbeschreiblich! Mehr als einmal kam ich körperlich und psychisch an meine Grenzen, die ich überschreiten musste.

Das Ziel, den 5.416 Meter hohen Pass zu überqueren und dabei herauszufinden, welches Gefühl es ist, den Pass bezwungen zu haben, wird dich Tag für Tag aufs Neue antreiben. Die ganze Tour wird einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie wird dich verändern – und genau darum geht es doch beim Reisen!

Manuel

Manuel

Manuel ist gerade von seiner Weltreise zurückgekommen, auf der er ein Abenteuer nach dem anderen jagte. Sein erstes Ziel, Südafrika, gehört mit seinen wilden Tieren definitiv zu seinen Lieblingsländern. Während er seine 3-wöchige Trekkingtour allein durch Nepal wohl nie vergessen wird. Zudem ist er ein absoluter Kaffeejunkie und bucht auch gerne mal ganz spontan einen Flug nach Neuseeland.

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17 Kommentare zu „Zu Fuß durch Nepal: Wander-Abenteuer Annapurna Trek

  1. Jens on

    Ich danke Ihnen für diesen tollen Artikel. Nepal ist ein sehr facettenreiches Land und nur schwer zu bereisen. Für Pauschaltouristen also nicht wirklich geeignet. Wenn man das Abenteuer liebt, ist man dort aber richtig aufgehoben.
    Beste Grüße

    Antworten
  2. Romy on

    Hallo. Danke für den tollen Bericht. Die Runde steht auch noch auf meiner bucket list. Kannst du ungefähr einschätzen, wie viel dich die Reise (ohne Flüge) gekostet hat?

    Antworten
    • Manuel on

      Ich haben für 4 Wochen 750€ gebraucht. In dem Betrag waren aber auch viele Ausrüstungsgegenstände enthalten, wie z. B. Schlafsack, Thermokleidung und Wanderschuhe. Ich hatte diese Sachen nicht dabei. Auf dem Trek kommst du mit 16€ aus, wobei du in der Stadt etwas mehr einplanen solltest.

      Antworten
  3. Feli on

    Lieber Sebastian!

    Nepal kenne ich noch gar nicht und es klingt richtig, richtig spannend! Herzlichen Dank für die tollen Bilder und Worte!

    liebe Grüße von einer anderen Weltreisenden aus Argentinien 🙂
    feli

    Antworten
  4. Adrian on

    Hallo Manuel,

    In deinem Beitrag hast du erwähnt, dass man für die Anträge/Permits 4 Passfotos benötigt.
    Weißt du zufällig ob es in Kathmandu Möglichkeiten gibt diese vor Ort zu machen?

    Vg
    Adrian

    Antworten
  5. Chris on

    Kann mich meinen Vorpostern nur anschließen – toller Artikel! Sehr gut geschrieben mit sehr ausführlichen Informationen. Der Trek steht auch auf meiner mittelfristigen To-Do Liste, da werde ich sicher hier wieder vorbeischauen. Es ist das erste Mal, das ich lese, dass man den Annapurna auch alleine machen kann, von daher ist der Artikel mit den Hinweisen umso wertvoller. Danke dafür!

    Antworten
  6. Christiane Schmidt on

    Hallo Sebastian, Hallo Manuel,
    ich, weiblich, werde am 23.03.18 nach Nepal fliegen um den Annapurna Trek zu machen und zwar allein.
    Nun bin ich etwas verunsichert, da ich bisher noch nichts von einer allein trekkenden Frau gelesen habe.
    Ich bin reiseerprobt und war schon auf allen Kontinenten und bin auch nicht leichtsinnig. Was meint ihr dazu?
    Noch eine Frage: benötigt man für diese Jahreszeit Spikes an den Schuhen für die Passüberquerung zwecks
    Schnee und Eis?
    Vielen lieben Dank für die Antwort
    Gruß Christiane

    Antworten
    • Manuel on

      Hallo Christiane, du hast dir echt ein richtiges Abenteuer ausgesucht – sehr cool!

      Selbst wenn du alleine startest, wirst du unterwegs immer wieder auf andere Wanderer treffen, denen du dich anschließen kannst.
      Alleine zu wandern, gerade in einer so abgelegenen Region, ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden
      und deshalb solltest du dich auch an die anderen Alleinreisenden halten. 🙂

      Im März wird wahrscheinlich noch Schnee liegen und deshalb sind Steigeisen eine sehr gute Idee!

      Viele Grüße und eine erlebnisreiche Zeit in Nepal!
      Manuel

      Antworten
  7. Sahar Popal on

    Hallo Manuel,
    vielen Dank für den tollen Bericht. Ich hab schon viele gelesen, aber dein Bericht bestätigt mich nur diese Reise zu machen. Alles Liebe für dich, liebe Grüße aus Hamburg, Sahar

    Antworten
  8. Gottfried Bock on

    Hallo, hab den artikel wirklich als große hilfe empfunden. Werde 2019 den trek in angriff nehmen und finde die beschreibungen von dir echt als große hilfe! Hab mir jetzt im vorfeld ein paar youtube videos zu dem thema angeschaut und dort gehört das man auf dem ganzen trek keine sicht auf den annapurna I hat? Stimmt das? Liebe Grüße aus Tirol Gotty

    Antworten
  9. Moni on

    Was für ein toller Artikel! 🙂 Wann genau hast du die Tour denn gemacht? Wir würden gerne im Oktober/November nach Nepal, aber ich befürchte, dass es überall sehr voll sein wird. Und gerade ohne Guide soll es dann schwierig werden, (gute) Unterkünfte zu bekommen, wenn man nicht gerade als Erster losläuft. Und auch unterwegs ist es schöner, wenn man ein bisschen seine Ruhe hat 🙂

    Antworten
  10. Oliver on

    Danke für die tollen Beschreibungen. Auch wenn ich noch nie da war, ist Nepal schon jetzt das meiner Meinung nach schönste Land der Welt. Diese Berge… 😉
    Den Annapurna Trek möchte ich auch mal gehen, um mich auf die Besteigung der höchsten Berge der Welt (Everest, K2 usw.) vorzubereiten!
    Lg
    Oli

    Antworten
  11. Paul Biskup on

    Hey Sebastian,

    sehr cooler Bericht, danke! Ich gehe mit meiner Freundin Anfang Oktober für den Annapurna Base Camp Trek nach Nepal. Du hast schon bisschen was zu den Unterkünften erzählt…Denkst du es macht Sinn schon alle Lodges im voraus zu buchen oder reicht es absolut aus bei Ankunft im Dorf was zu suchen? Oder sollte man sich vielleicht ein zwei Tage vorher darum kümmern?

    Vielen Dank und Gruß
    Paule

    Antworten
  12. Esther Bergmann on

    Herrlicher Kommentar, vielen Dank!!
    Ich würde gerne diesen Trek machen, habe aber keine Begleitung!!
    Würde anfang November losgehen!!
    Kommt jmd mit??
    Liebe Grüsse

    Antworten