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So haben wir aus unserem Jeep ein Zuhause auf Rädern gemacht!

Letztes Jahr haben wir es endlich vollbracht: Wir haben unseren Bruce, einen Jeep Wrangler Unlimited, in ein kleines Zuhause auf Rädern verwandelt! Natürlich stand auch gleich ein längerer Roadtrip durch Nordspanien auf dem Plan, bei dem wir unseren Jeep Wrangler Campingausbau direkt testen konnten.

Wie genau wir unseren Jeep umgebaut haben und welche Tipps wir dir für einen solchen Campingausbau mit auf den Weg geben können, verraten wir dir jetzt!

Offroad Camping

Jeep Wrangler Campingausbau: So wird aus deinem Jeep ein Zuhause auf Rädern!

Aus einem Traum wird ein konkreter Plan

Spätestens seit unserem spontanen Camping Abenteuer im Death Valley mit Karo und Philip von The Sunnyside stand fest: Unser Bruce wird umgerüstet – ein Campingausbau muss her! Gesagt, getan, haben wir uns die Wochen darauf damit beschäftig, was überhaupt möglich ist und wie wir unseren Jeep in ein echtes Zuhause auf Rädern verwandeln können.

Ein Dachzelt durfte auf keinen Fall fehlen, aber auch auf die Möglichkeit drinnen schlafen zu können, wollten wir nicht verzichten. Wie wäre es noch mit einer Küche und einer Art Dusche? „Ohja!“, kam es aus uns heraus, dazu ein breites Lächeln auf unseren Gesichtern.

Aber ist das überhaupt alles möglich? Schließlich gehört der Jeep Wrangler eher zu den kleineren Vertretern unter den bekannten Offroad-Fahrzeugen und gerade im Vergleich mit VW-Bullis und anderen Vans bietet er wesentlich weniger Platz.

Zum Glück gibt es jedoch ein paar Unternehmen, die sich auf den Ausbau solcher Autos spezialisiert haben und sogar speziell auf Jeeps!

Wie wir unseren Jeep also Stück für Stück in einen echten Mini-Offroad-Camper verwandelt haben, schauen wir uns jetzt an:

Jeep Wrangler Campingausbau Teil 1: der Innenraum

Nach ein wenig Recherche und einem Besuch auf der Adventure Southside in Ettlingen waren wir überzeugt: der Innenausbau von Red Rock Adventures soll es sein! Zwar hätten wir auch alles selbst bauen und flicken können, allerdings fehlte uns a) der Platz für einen solchen Umbau – wir haben leider keine Garage oder Werkstatt vor Ort – und b) auch ein wenig die Zeit für einen selbstgefertigten Innenausbau. Zudem fertigen die Jungs und Mädels hinter Red Rock Adventures schon seit Jahren solche Campingausbauten für Jeeps und haben ein echt cleveres Konzept entwickelt.

Hier ein paar Fakten zum Innenausbau von Red Rock Adventures:
– der Innenausbau wird anstelle der Rückbank eingebaut
– er ist leicht und wiegt genauso viel wie die Rückbank
– er ist innerhalb von 2 Stunden ein- und wieder ausgebaut
– er lässt sich in eine komplette Liegefläche für 2 Personen verwandeln
– er bietet Platz für Batterie, Wassertank und Kühlschrank
– er sorgt dank Schubladensystem für Ordnung

Kurz vor unserer Abreise nach Nordspanien bin ich also zu Red Rock Adventures nach Düsseldorf gefahren und habe unseren Jeep erst einmal auf Herz und Nieren testen lassen. Bei der Inspektion wurden tatsächlich ein paar Probleme entdeckt, darunter ein ziemlich mitgenommenes Differential, was unbedingt noch vor Reiseantritt ausgetauscht werden musste.

Duales Batteriesystem von National Luna

Nach der Inspektion wurde auch gleich der Innenausbau sowie anschließend das duale Batteriesystem verbaut. Hier haben wir uns aufgrund von Empfehlungen für das System von National Luna* entschieden. Denn völlig unabhängig von der Fahrzeugelektronik ermöglicht diese dank der vollautomatischen Schaltung eine optimale Verschaltung von Start- und Verbrauchsbatterie. Dabei werden beide Batterien mit der optimalen Ladung versorgt, während die Verbrauchsbatterie bei Stillstand vom System getrennt wird, um eine Tiefentladung zu vermeiden. Außerdem wird zu Beginn immer erst die Startbatterie geladen, und erst nach 5 Minuten wird die Verbrauchsbatterie automatisch zum Ladekreislauf geschaltet – ziemlich smarte Lösung also!

Kühlschrank von Dometic

Neben der Batterie musste zudem ein Kühlschrank her. Da der Innenausbau speziell für die Dometic CFX 35W* ausgerichtet ist, haben wir uns letztendlich auch für diesen Kühlschrank entschieden. Dieser kann sogar auf -22 Grad runtergekühlt werden (vielleicht für Angler interessant?!).

Auf unserem Roadtrip hatten wir ihn immer auf 4-5 Grad eingestellt und waren mit der Kühlleistung super zufrieden. Über Lines Geburtstag waren wir beispielsweise 4 Tage im Hotel in San Sebastian und der Kühlschrank hat unsere Lebensmittel die komplette Zeit bis zur Weiterfahrt kühl gehalten – natürlich liegt das insbesondere auch an der wirklich guten Leistung der Batterie.

Ein weiterer Pluspunkt ist meiner Meinung nach nicht nur der viele Platz, den der Kühlschrank bietet, sondern auch, dass dieser so leise ist. Wenn wir im Innenraum unseres Jeeps schlafen, liege ich direkt überm Kühlschrank und höre kaum etwas – das ist echt super!

Das Schubladensystem bietet Stauraum und sorgt für Ordnung

Das Tolle am Innenausbau von Red Rock Adventures ist außerdem, dass dieser im hinteren Bereich, also im Kofferraum, Stauraum bietet. Hier wurden mithilfe einer Trennwand zwei Fächer geschaffen, die jeweils mit Schienen ausgestattet sind. Auf diese Schienen wiederum kommen Standard-Euroboxen, jeweils eine kleinere und eine größere.

Die beiden großen Boxen haben wir anfangs für unsere Anziehsachen genutzt und diese, ähnlich wie beim Packen unserer Rucksäcke, mithilfe von Packing Cube verstaut. Das schafft nicht nur mehr Platz, sondern sorgt auch für noch mehr Ordnung. In die kleineren Boxen haben wir hingegen Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Nüsse oder Kaffeebohnen untergebracht.

Unsere Küche: die Gourmetbox MOKUBO

Nach ein paar kleineren Campingausflügen an den Plansee in Österreich, haben wir vor unserem großen Trip nach Nordspanien von Red Rock Adventures noch die MOKUBO zum Testen bekommen: eine neue mobile Küchenbox, die perfekt in den Innenausbau passt und die ideale Ergänzung zu diesem bietet.

Die MOKUBO wird statt einer der beiden großen Euroboxen hinten in den Stauraum eingesetzt und kann somit ebenfalls bequem über die Schienen ausgezogen werden. Neben zwei Kochfeldern, die über eine kleine Gasflasche betrieben werden (die übrigens auch Teil der Box ist und in dieser verstaut wird), bietet diese zudem ein komplettes Geschirr-Set inklusive großen Tellern, Schüsseln, Tassen und Gläsern sowie Besteck für vier Personen.

Ebenfalls in der Box inkludiert ist ein faltbares Kochset von SeaToSummit samt unterschiedlich großen Töpfen, einer Pfannen, einem Wasserkochtopf und Kaffeefilter, und ein Schneide-Brett-Set inklusive Messern und Kochlöffeln von Primus, und zudem noch ein kleines Sortiment an Gewürzen sowie Öl und Balsamicoessig. Somit bietet die Küchenbox also wirklich alles, was man zum Kochen benötigt, ohne viel Platz wegzunehmen oder gar viel Gewicht auf die Wage zu bringen, und noch dazu von hochwertiger Qualität!

Die Box ist aus Alu-Dibond, während im Inneren auf Holz gesetzt wurde, wodurch die Küchenbox nur sehr wenig wiegt. Das Konzept der MOKUBO ist also wirklich gut durchdacht!

Das Einzige, was wir zu bemängeln hätten, ist, dass die Schienen des Innenausbaus nicht für die Last der Küchenbox konzipiert worden sind. Sobald die Box also komplett ausgefahren wurde, sollte man nicht zu viel Druck auf diese ausüben. Wir haben das Problem einfach mit einer kleinen Metalstange aus dem Baummarkt gelöst, die wir unter die Box klemmen. Allerdings wird hier seitens Red Rock Adventures auch schon an einer besseren Lösung gearbeitet.

Hier eine Übersicht vom Inhalt der MOKUBO:
– Primus-Kocher mit zwei Flammen und Gasflasche
– 1x Primus Campfire Griddle Plate
– SeaToSummit Kochset (2x Töpfe, 1x Pfanne, 1x Wasserkochtopf, 1x Kaffeefilter)
– jeweils 4 Teller, Tassen Schüsseln
– 4x Besteckset (Messer, Gabel, Ess- & Teelöfel)
– 1x Schneidebrett und 3x scharfe Messer
– 2x Kochlöffel und 1x Grillzange
– Gewürze, Öl und Balsamicoessig

Unser Wassertank samt Pumpe und Dusche

Nicht nur unser Traum einer kleinen Küche, auch der einer Dusche hat sich erfüllt – du hast richtig gelesen: Wir haben eine Dusche in unserem Bruce! Ok, es ist keine richtige Dusche mit Kabine und warmen Wasser, aber immerhin ein richtiger Duschschlauch mit Brause.

Ebenfalls hinten im Kofferraum haben wir eine 20-Liter-Tank verbaut, an den der Schlauch angeschlossen wurde. Mithilfe einer 20-Volt-Pumpe wird das Wasser vom Tank in den Duschschlauch gepumpt und so können wir uns dann hinten vorm Auto duschen. Während der eine also noch im Bett liegt, kann der andere sich schonmal nass machen – ziemlich cool und praktisch!

Zwar sind 20 Liter schnell leer, aber man kann an fast jeder Tankstelle kostenlos Wasser nachfüllen, schließlich muss es sich bei diesem Wasser nicht um Trinkwasser handeln. In der Regel reicht der Tank bei uns für zwei Tage, wobei wir das Wasser auch zum Kochen und Abspülen nutzen. Ich denke aber, dass wir dieses Jahr noch zusätzlich den 40-Liter-Reservetank von FrontRunner aufs Dach packen werden, um so auch in etwas abgelegenere Gegenden fahren und richtige Offroad-Touren machen zu können.

Sicher ist sicher: Unsere Safes von Pacsafe

Als Reiseblogger arbeiten wir auch viel von unterwegs und haben immer unsere Laptops und unser Kameraequipment dabei. Deshalb war es uns sehr wichtig eine Möglichkeit zu haben, diese sicher verstauen zu können, beispielsweise wenn wir für mehrere Stunden wandern gehen oder uns mit dem Surfbrett in die Wellen stürzen.

Für Jeep-Modelle ohne Sitzheizung – wir haben eine – gibt es tatsächlich Safes, die man jeweils unterm Vordersitz verbauen kann. Da dies bei unserem Bruce aufgrund der Sitzheizung nicht möglich ist, haben wir uns für eine ziemlich coole Alternative entschieden: tragbaren Safes Pacsafe*!

Diese haben nicht nur ein Stahlseil samt Schloss, um sie sicher zu schließen und an anderen Gegenstände zu befestigen, und sie so vor Diebstahl zu schützen, sondern ins Material wurde außerdem ein Stahlnetz eingenäht, sodass sich die Safes nicht aufschlitzen lassen.

Hier haben wir uns gleich für drei Safes entschieden: 10, 15 und 25 Liter*. Die beiden größeren haben wir neben die National Luna Batterie angeschlossen und diese direkt am Innenausbau gesichert. Im 25 Liter Safe befinden sich unsere Laptops, unser iPad und das Zubehör. Im 15 Liter Safe hingegen ist unser restliches Equipment wie unser Podcastaufnahmegerät, die Mikros, ein extra Kameraobjektiv und diverse Kabel untergebracht.

Den 10 Liter Safe haben wir hinten auf die Ablage gelegt und am Überrollbügel unseres Jeeps gesichert. Hier befinden sich unsere Kameras, an die wir oft und teilweise auch schnell ranmüssen. Somit sind all unsere Sachen für unsere nächsten Trips perfekt gesichert!

Für die gemütlichen Stunden: Licht & Entertainment

Auch wenn man beim Camping die meiste Zeit draußen verbringt, haben wir für etwas mehr Gemütlichkeit im Inneren unseres Jeeps gesorgt. Gerade für abends oder sollte man mal in eine Schlecht-Wetterfront gerät, hat man so auch einen schönen Platz im Trockenen.

Dazu haben wir eine USB-Lichterkette um den Überrollbügel gewickelt. Diese betreiben wir über eine externe Powerbank, und zwar haben wir uns für diese hier von RavPower* entschieden. Während unseres dreiwöchigen Roadtrips durch Nordspanien mussten wir diese kein einziges Mal aufladen und selbst am Ende der Reise war die Powerbank noch so gut wie voll. Den Beitrag zu unserem Abenteuer durch Nordspanien könnt ihr hier im Detail nachlesen.

Ich habe mit dieser auch schon eine Bohrmaschine für ein paar Sekunden betrieben, eine Autobatterie und im Notfall sogar schon meinen Macbook damit aufgeladen – das ist echt genial! Für Autobatterien würde ich aber in Zukunft das Dino KRAFTPAKET* empfehlen, das ich nun auch schon ein paar Mal genutzt habe.

Neben der Lichterkette haben wir noch eine Halterung fürs iPad von innen an unser Fenster montiert, sodass wir abends vorm Schlafen noch bequem unsere Netflix-Serien gucken können. Zudem haben wir auch immer zwei Decken von Sackcloth & Ashes dabei, die überall für Gemütlichkeit sorgen.

Unser Bett aus Isomatten und Schlafsäcken

Wie bereits erwähnt bietet unser Innenausbau von Red Rock Adventures eine Liegefläche an, auf der Line und ich genügend Platz haben – und dass, obwohl ich nicht gerade zu den kleinsten gehöre. Hier können wir hinter den Vordersitzen nämlich noch eine kleine Zusatzfläche nach oben klappen, sodass wir beide ausgestreckt liegen können. Dazu müssen wir nur unsere Vordersitze komplett nach vorne schieben sowie die Rückenlehne ebenfalls nach vorne klappen.

Um weicher liegen zu können, haben wir uns zwei Therm-a-Rest Prolite 4 Isomatten* besorgt. Diese sind aus Schaumstoff und selbstaufblasend, wir pusten aber immer noch ein wenig nach, um eine wirklich feste, aber dennoch weiche Unterlage zu haben.

Zudem besitzen wir noch zwei Schlafsäcke von The Noch Face*, die wir vor einiger Zeit ziemlich günstig im Schlussverkauf in Vancouver ergattert haben und wirklich super finden. Außerdem haben wir noch zwei Kissen von Therm-a-Rest* besorgt und zwar dieses kompremierbare Reisekissen, das sich klein verstauen lässt und somit nicht viel Platz im Auto wegnimmt.

Jeep Wrangler Campingausbau Teil 2: das Dach

Fast unser gesamtes Equipment auf dem Dach stammt von FrontRunner, einem Unternehmen aus Johannesburg, dass wir schon seit Jahren von unseren vielen Reisen nach Südafrika kennen.

Dachträger von FrontRunner

Natürlich musste zuallererst ein Dachträger auf unseren Bruce! Hier haben wir uns für den SLIMLINE II EXTREM Dachträger von FrontRunner entschieden, den es in verschiedenen Ausführungen für unterschiedliche Automodelle gibt. Außerdem bietet FrontRunner für diesen viele tolle Erweiterungen, mit denen du dein Auto Schritt für Schritt in ein echtes Offroad-Fahrzeug verwandeln kannst.

Da wir uns nicht getraut haben, den Dachträger selbst anzubauen und dafür durch das Dach unseres Jeeps zu bohren, haben wir diesen gleich von FrontRunner selbst in Hannover anbringen lassen. Es gibt aber auch einige Werkstätten, die diese Dachträger verkaufen und einen solchen Service anbieten, wie beispielsweise Beyond Offroad in Düsseldorf oder Allrad Schmitt in Würzburg.

Vor unserer großen Tour nach Nordspanien haben wir den Dachträger* insbesondere für den Transport unseres Kanus genutzt und sind damit zum Beispiel an den Eibsee für eine kleine Paddeltour gefahren – das war wie eine Minireise nach Kanada! Den ganzen Beitrag zu unserem Abenteuer am Eibsee kannst du hier nachlesen.

Dachzelt von FrontRunner

Kurz vor unserem Spanientrip kam dann noch ein Dachzelt auf unseren Bruce und zwar das Feather-Lite Dachzelt von FrontRunner. Wir haben auf unseren Offroad-Reisen im Ausland, wie zum Beispiel Namibia oder Costa Rica, bereits andere Dachzelte testen können und im Vergleich sind wir von diesem Zelt richtig begeistert!

Es wiegt nur 43 Kilo, ist superschnell auf- und wieder eingeklappt und dank der Quick-Release-Funktion auch sehr schnell wieder komplett vom Dach abmontiert. Zudem bietet es viel Platz für zwei Personen und auch die Verarbeitung ist top: So sind die Nähte von innen nochmals verklebt, damit auch beim Regen keine Feuchtigkeit ins Zelt eindringt – sogar bei einem Sturm mit 13 Knoten Windgeschwindigkeit hat es gehalten!

Im Inneren befinden sich zwei Matratzen, auf denen man gut schlafen kann. Allerdings haben wir von ein paar Seiten den Tipp bekommen, Matratzen aus Memoryschaum anfertigen zu lassen, und das werden wir in Zukunft auch tun. Diese bieten dann noch mehr Schlafkomfort und wiegen ebenfalls kaum etwas.

Hinweis: Das Dachzelt kannst du übrigens auch auf andere Dachträger verbauen!

Wir sind wirklich große Fans davon, im Dachzelt zu schlafen. Einerseits gibt es nichts besseres, als mit den Geräuschen der Natur und einem grandiosen Ausblick aufzuwachen, andererseits ist das Bett so wesentlich schneller aufgebaut und auch ganz klar vom Rest des Autos getrennt. Wenn wir in unserem Jeep schlafen, müssen wir erst einmal alles von der Liegefläche wegräumen und am nächsten Morgen dann entsprechend auch wieder zurückstellen. Außerdem bietet das Dachzelt im Vergleich wesentlich mehr Platz als der Innenraum unseres Jeeps und auch die Luft ist da oben viel besser.

Tipp für Gemütlichkeit im Dachzelt:
Um es auch im Dachzelt gemütlich zu haben, haben wir auch hier eine USB-Lichterkette* angebracht und nehmen abends einfach nur unsere Powerbank mit nach oben und schon haben wir in unserem Zelt ein warmes Licht. Diese haben wir um die Zeltstange gewickelt und auch wenn das Zelt zugeklappt ist, ist die Lichterkette weiterhin im Zelt.

Fürs echte Offroaden: Axt und Schaufel

Wer so wie wir Off The Path unterwegs ist, benötigt auch Offroad-Equipment, um Hindernisse aus dem Weg räumen oder sich gar befreien zu können. Deshalb haben wir eine Axt von Gränsfors* und eine Schaufel von Fiskars* an unserem Bruce befestigt.

Die Axt von Gränsfors haben wir bei Globetrotter gekauft und lieben sie, allerdings war es ein Fehler eine Holzaxt draußen am Auto anzubringen. Solltest du dich für eine Axt wie diese entscheiden (die ich immer noch nur empfehlen kann!), dann sollte sie irgendwo fern von Regen und Sonne verstaut werden. Alternativ kannst du dir aber auch die Axt von Fiskars* kaufen, diese eignet sich perfekt für eine Anbringung außen am Auto und passt auch in die Halterung von FrontRunner.

Noch mehr Stauraum: 140 Liter Alubox von Alutec

Für noch mehr Stauraum, haben wir auf dem Dach noch eine 140 Liter Alubox von Alutec* befestigt. Diese befindet sich ganz vorne, vor dem Dachzelt. Wir haben uns für diese Box entschieden, da sie einerseits superleicht ist, und andererseits klein genug, um rechts und links neben ihr noch Kanister anbringen zu können, sofern sie mittig platziert ist.

Damit die Box auch wirklich hält, habe ich mir etwas längere Schrauben im Baumarkt besorgt und sie anschließend fest mit dem Dachträger verschraubt. Zudem ist sie außen mit den FrontRunner Ringschrauben und einem Spanngurt befestigt.

In der Box verstauen wir größere Gegenstände, die wir nicht auf die Schnelle benötigen wie unsere Campingstühle und den Dutch Oven, aber auch unser Recoverykit.

Hier eine Übersicht der Dinge, die wir in der Alubox verstauen:
2 Campingstühle von Front Runner
Reifenreparaturset*
Wagenheber*
84-Teiliger Werkzeugkoffer*
Drehmomentschlüssel mit Einsätzen*
Spannungsmesser*
OBS2 Diagnosegerät*
Dutch Oven*
Tentsile Schwebezelt

Wolf Pack mit Ersatzteilen

Zusätzlich zur Alubox ist hinter dieser noch ein Wolf Pack von FrontRunner angebracht, das ist eine ziemlich praktische Kunststoffbox, die sich auch als Stufe oder Hocker verwenden und sich zudem ganz einfach stapeln lässt. In dieser befinden sich noch mehr Spanngurte, ein Ersatzkeilriemen für unseren Jeep sowie weitere Ersatzteile.

Jeep Wrangler Campingausbau: Das Abenteuer kann kommen!

Unser Bruce ist dank des Ausbaus von Red Rock Adventures und dem vielen genialen Zubehör von FrontRunner schon zu einem echten Offroad-Camper geworden. Unsere erste größere Reise haben wir mit ihm bereits gemeistert und waren auch absolut begeistert! Es macht generell unheimlich Spaß zu campen und wenn man dann noch die Möglichkeit hat, offroad unterwegs zu sein, bedeutet das einfach Freiheit pur!
Das Schöne und Teuflische zugleich ist allerdings, dass man sein Auto immer noch weiter fürs Offroaden und Campen optimieren kann…Auch wir haben schon ein paar Ideen, was wir als nächsten an unseren Bruce anbringen könnten wie beispielsweise eine Markise, die es uns ermöglicht, auch bei etwas schlechterem Wetter draußen zu sein. Denn aktuell ist unser Bruce eher ein Schön-Wetter-Camper. Eine Erweiterung sind wir auch schon angegangen: Bruce ist nun mit einer Alarmanlage gesichert – dazu mehr im nächsten Beitrag! 😉

Hast du Fragen zum Jeep Wrangler Campingausbau oder noch ein paar Ideen, was wir unbedingt noch gebrauchen können? Dann her mit den Tipps und Fragen!

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3 Kommentare zu „So haben wir aus unserem Jeep ein Zuhause auf Rädern gemacht!

  1. Sassan Lachini on

    Super Artikel, interessante Infos und Bilder.
    Wie handhabt ihr das mit dem höchstzulässigen Gesamtgewicht des Autos? Die Zuladung des Wrangler beträgt ja gerade einmal 500 kg?
    Danke

    Antworten