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Über den Dächern von Berlin – Der Teufelsberg

Um in Berlin abseits ausgetretener Pfade zu gehen (Off The Path) solltest du dir überleben den Teufelsberg im Westen der Stadt zu Besuchen.

Eintritt Verboten

Nach dem zweiten Weltkrieg war Berlin zerstört und zu viel Schutt lag in den Strassen. Die Nazis räumten den ganzen Schutt zusammen und transportierten ihn nach Grünewald wo sie einen künstlichen Berg erschufen; den Teufelsberg. Auf diesem Berg bauten Sie dann ein Ausbildungszentrum welches als unzerstörbar galt. Heute sind die Tore zu der ehemaligen  US Abhörstation geschlossen und hohe Zäune umzingeln das Areal mit vielen „Eintritt Verboten“ Schildern.

Ein Berg aus 700.000 Zerstörten Häusern

Der Teufelsberg liegt 80 Meter über Berlin und es wird gesagt, dass er aus über 75 Millionen Kubikmetern Schutt entstanden ist, welches um die 700.000 zerbombten Häuser entspricht. Es gibt viele solcher Berge in Deutschland und Europa. Was diesen Berg besonders macht ist seine Historie. Bevor die Amerikaner und Briten Ihre Abhörstation auf dem Teufelsberg hinstellten, hatten die Nazis ein Ausbildungszentrum dort über den Dächern der Stadt erstellt. Die Alliierten versuchten dieses zu zerstören aber Scheiterten, stattdessen begruben sie es einfach unter noch mehr Schutt und somit wuchs der Berg nochmals um einige Meter. Heute findet man dort oben nur noch ein paar Gebäude der Briten und Amerikaner. Von dort oben konnten die Amerikaner bis Gespräche bis nach Peking abhören. Ziemlich imposant für die Zeit damals. Viel ist heute aber nicht mehr übrig. Metalldiebe haben alles was man zu Geld machen kann geklaut und überall lieben Kabelschläuche herum.

Heute fragen sie nach Eintritt

Bis vor zwei Jahren konnte man einfach über ein Loch im Zaun in das Areal einsteigen. Heute hat ein Kollektiv von Künstlern die Erlaubnis, den Teufelberg zu „managen“. Um das ganze irgendwie zu finanzieren, bieten sie touren an für ca. 9 € und sehen es nicht gerne, wenn Leute durch die Gitter Klettern, welche sie ständig wieder schließen. Die Tour dauert ca. 2 Stunden und man kann sich danach frei durchs Geländer bewegen.

Wenn du ne warme Sommernacht dort oben verbringen möchtest und dir Berlin bei Nacht von Oben ansehen willst, kannst du mit den Leuten dort sprechen. Sie sind immer auf der Suche nach Freiwilligen die ihnen ein bisschen helfen und im Gegenzug, darf man sich dort frei Bewegen.

Wie kommt man zum Teufelsberg

Wenn du mit dem Auto aus Berlin Mitte dort hinfahren willst, musst du Richtung Grünewald. Klicke einfach hier für eine Karte!

Wenn du mit den Öffentlichen Unterwegs bist, kannst du die S-Bahnen S9 oder S75 zur Heerstraße nehmen oder die S1 nach Grünewald. Von dort aus musst du ca. 2,5 Kilometer den Berg hoch (30 Minuten). Klick hier für eine Karte!

Achtung: Sei Vorsichtig

Falls du dich dazu Entscheiden solltest, auf eigene Faust die Gegend zu Erkunden, solltest du dran denken, dass nicht alles sicher ist und viele Leitern und Böden marode  und Einsturzgefährdet sind.

Bist du schonmal auf dem Teufelsberg gewesen? Würdest du diesen einmal Besuchen? Wir freuen uns auf deine Meinung in den Kommentaren!

Berlin Devil's Mountain

Berlin Devil's Mountain

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4 Kommentare zu „Über den Dächern von Berlin – Der Teufelsberg

  1. Julia on

    Hey 🙂
    Bei Instagram bin ich zufällig auf dich gestoßen.
    Ich muss sagen, ich finde deine Arbeit hier richtig toll und es macht Spaß deine Einträge zu lesen !!
    Und klar ist mir dabei aufgefallen, dass du zur Zeit in Berlin lebst.
    Da bist du für mih auf jeden fall der richtige Ansprechpartner!
    Nun, ich bin zur Zeit in Finnland und Fliege diesen Mittwoch wieder nach Hause, allerdings habe ich einen Zwischenstopp in Berlin für so ca. 5 Stunden und es ist das erste mal, dass ich in Berlin bin!
    Lohnt es sich, den Flughafen zu verlassen um ein ‚Speed Sightseeing‘ zu starten?
    LIebste Grüße aus Jyväskylä
    Julia 🙂

    Antworten
    • sebastian on

      Hi Julia,

      Tegel ist nicht so weit von der Stadt entfernt und du bist in ca. 45 Minuten am Brandenburger Tor vom Bahnhof aus. Ich würde schon sagen, dass es sich für einen sehr schnellen Abstecher lohnen würde!

      Viele Grüße aus Berlin,

      Sebastian

      Antworten
  2. Lina Wind on

    Hi Sebastian,
    toller Ort, der Teufelsberg. Hatte dort tolle Erlebnisse während der Inszenierung von „Unendlicher Spaß“ des HAU (http://www.hebbel-am-ufer.de/). Allerdings kann eine Sache in der Einleitung nicht stimmen: NACH dem 2. Weltkrieg sollen die Nazis den Berg aufgetürmt haben? Ich glaube da haben die (hoffentlich) keinen Finger mehr rühren können! Muss wohl eher WÄHREND des Krieges gewesen sein.
    Grüsse von ScottyScout

    Antworten