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Reisevorbereitung: Wie du schnell und effektiv eine Sprache lernen kannst

Photo by Ariwasabi

Sitzt du gerade mitten an der Planung für deine Reise? Hast du an alles gedacht? Reiseapotheke, Papiere & Dokumente? Sehr gut, aber wie sieht es denn mit deinen Fremdsprachenkenntnissen aus? Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, wie es wohl mit der Verständigung klappen wird? Dann ist dieser Artikel genau das Richtige für dich!

Warum dich Schulterzucken nicht weiter bringt 

Leider vernachlässigen viele Reisende dieses Thema und denken, mit Englisch kommt man überall weiter. Und einige gehen auch davon aus, dass man sich gut mit Händen und Füßen verständigen kann. Die Frage, die du dir stellen solltest, lautet:

Was erwarte ich von meiner Reise und welchen Anspruch stelle ich an mich selbst?
Um dir eine kleine Motivation zu geben, hier sind 5 Vorteile, sich in der Fremdsprache ausdrücken zu können.

Vorteile, die Fremdsprache zu lernen und zu beherrschen:

  • Du lernst die Einheimischen viel authentischer kennen
  • Du verstehst die Kultur und Lebenseinstellung der Menschen viel besser
  • Du kannst effektiver verhandeln, niemand wird dich so schnell über den Tisch ziehen
  • Du verschwendest keine kostbare Zeit, denn du verstehst schneller
  • Du fühlst dich sicherer

Nur um das kurz festzuhalten: Du musst die Fremdsprache ja nicht bis zur Perfektion erlernen. Aber du solltest dich gut in ihr verständigen können. In diesem Artikel will ich dir einige Tipps geben, wie du schnell und effektiv gewisse Basics lernen kannst.

7 Tipps, wie du dich auf dein Reiseland vorbereiten kannst

Bist du bereit? Okay, dann kann es losgehen. Je nachdem, wieviel Zeit du noch bis zum Abflug hast, solltest du die Zeit gut nutzen. Denn welche Erfolge und welches Sprachlevel du erreichst, hängt ganz von dir ab. Hier einige essenzielle Empfehlungen, wie du am besten eine Sprache lernen kannst.

1. Sprich vom ersten Tag an

Viele verfolgen beim Erlernen einer Sprache leider einen falschen Ansatz. Eine Sprache ist ein Kommunikationsmittel und sollte daher eher gelebt als gelernt werden. Es gibt keinen „Ich-bin-jetzt-bereit-Tag“. Deshalb spring einfach ins kalte Wasser und spreche schon zu Hause vom ersten Tag an die neue Sprache. Das hört sich grauenhaft und albern an? Das macht nichts, mit der Zeit wird es besser werden. Setz dir am Besten das Ziel, keinen Tag vergehen zu lassen, an dem du die Fremdsprache nicht in irgendeiner Form benutzt hast. Versuche einfach alles, was du lernst, direkt umzusetzen. Also sprich, schreibe und denke in deiner Fremdsprache.

2. Schon Zuhause in die Fremdsprache eintauchen

Dieser Tipp geht eigentlich Hand in Hand mit der ersten Empfehlung. Um die Fremdsprache schnell und effizient zu lernen, musst du sie fest in deinen Alltag integrieren. Es genügt nicht, wenn du mal ab und zu ein paar Vokabeln lernst und dich in unregelmäßigen Abständen mit der Grammtik und Aussprache beschäftigst. Das muss viel intensiver erfolgen. Du musst richtig in die Fremdsprache eintauchen. Hol dir doch das Ausland einfach zu dir nach Hause. Durch sogenannte „Immersion“ umgibst du dich quasi ständig und überall mit der Lernsprache.

Hier sind 3 praktische Tipps:

Ändere die Spracheinstellung auf Geräten

Zum Beispiel könntest du die Menüsprache deines Smartphones oder Laptops von deiner Muttersprache in deine Lernsprache wechseln. Da du ja täglich dein Smartphone bzw. deinen Laptop nutzt, weißt du, wo du was finden kannst und lernst so nebenbei einige Vokabeln. Das gleiche kannst du natürlich auch bei deinen sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter einstellen. Pass aber trotzdem auf, dass du jederzeit in der Lage bist, die Menüsprache wieder zurückzuwechseln!

Spracheinstellung ändern

Nutze fremdsprachige Medien

Du könntest dir beispielsweise eine fremdsprachige Zeitung besorgen. Wenn die nicht verfügbar oder zu teuer ist, dann gibt es ja auch genügend Zeitungen oder Newsportale, auf denen du online Nachrichten lesen kannst. Wahrscheinlich bist du mit den News schon durch deine Muttersprache vertraut, dann fällt dir auch der Zusammenhang leichter, wenn du die gleichen Meldungen nochmal in der Fremdsprache liest.

Weitere Hilfsmittel sind fremdsprachige Filme oder Serien. Hier fängst du vielleicht auch am besten mit einem Film oder einer Serie an, die du bereits in deiner Muttersprache gesehen hast. Der Slang und gängige Redewendungen können es dir nämlich echt schwer machen. Wenn du merkst, dass du nicht hinterherkommst, versuch es mal mit dem Untertitel in der Fremdsprache. Wenn das auch noch nicht funktioniert, dann nimmst du eben den Untertitel deiner Muttersprache und versuchst es danach noch einmal. Eine gute Auswahl an fremdsprachigen Filmen findest du zum Beispiel bei Amazon.

Ein anderes interessantes Tool ist Fleex. Du schaust dir Filme oder Serien an und Fleex sucht automatisch nach Untertiteln in der Originalsprache sowie der eigenen Sprache. Gehst du mit der Maus über die eingeblendeten Untertitel, wird der Film pausiert und du siehst den Untertitel in beiden Sprachen. Sind einzelne Wörter trotz direkter Gegenüberstellung weiterhin unklar, so klickst du auf das Wort und bekommst einen passenden Wörterbucheintrag angezeigt.

Auch Musik sollte in deiner fremdsprachigen Welt nicht zu kurz kommen. Das hat den Vorteil, dass du viel über die Aussprache und Betonung lernst. Nebenbei kommst du auch der Kultur des Landes ein großes Stück näher. Kostenlose, fremdsprachige Musik findest du bei Youtube, Spotify oder du hörst einfach Internetradio.

Verteile kleine Zettel in deiner Wohnung

Wenn es dich und andere nicht stört, dann verteile in der Wohnung kleine Haftnotizen mit Vokabeln. Ob das nun deine Zahnbürste ist, die Couch oder die Fernbedienung, platziere einfach an so vielen Gegenständen und Möbelstücken wie möglich Zettel mit den jeweiligen Namen des Gegenstandes in der Fremdsprache. Dadurch hast du die Vokabeln den ganzen Tag vor Augen und prägst sie dir ganz automatisch ein.

Dies waren nur 3 hilfreiche Tipps, wie du die Fremdsprache in deinen Alltag integrieren kannst. Vielleicht fallen dir ja noch andere Ideen ein, wie du dir zu Hause eine kleine fremdsprachige Welt erschaffen kannst. Sei kreativ!

Klebezettel verteilen

3. Nutze Sprachenlern Apps und Onlineportale

Durch das Internet haben sich ungeahnte Möglichkeiten erschlossen. Früher wälzte man riesige Bücher, bezahlte teure Kurse an Sprachschulen oder lernte Vokabelkarten auswendig. Heute findest du fast alle Lernmethoden zusammengefasst in Onlineportalen und Sprachenlern-Apps.

E-Learning hat viele wesentliche Vorteile. Viele schätzen das breite Angebot an Fremdsprachen, Lernmethoden und Themen. Aber auch die Flexibilität ist ein wesentlicher Pluspunkt. Du musst keinem sturen Lehrplan folgen und kannst dich mit Themen beschäftigen, die dich interessieren, egal ob du Anfänger oder Fortgeschrittener bist. Außerdem sind die Themen nach einigen Jahren nicht veraltet, weil das Angebot kontinuierlich verbessert und überarbeitet wird. Über Lernportale oder Apps kommst du auch mit anderen Lernern auf der ganzen Welt zusammen.
Besonders der Preis stellt oft auch einen großen Pluspunkt dar. Meistens kannst du durch eine kostenlose Mitgliedschaft oder Download in das Angebot und die Fremdsprache reinschnuppern. Gute Onlineportale und Apps sind zum Beispiel Babbel, Busuu und Duolingo.

App & Onlineportale

4. Kauf dir einen Sprach-Blitz-Kurs

Auch wenn wir in einer Zeit leben, in der E-Learning ganz groß geschrieben wird, gibt es eine ganze Menge toller Selbstlern-Kurse. So bietet PONS beispielsweise einen Power-Sprachkurs in 4 Wochen für verschiedene Fremdsprachen an. Mit einem fertigen Lehrplan in 24 übersichtlichen Lektionen und 24 Online-Power-Tests wirst du in kurzer Zeit mit dem Wichtigsten vertraut gemacht. Ähnlich funktioniert das Prinzip beim Langenscheidtkurs in 30 Tagen. Auch dort wirst du mit alltagstauglichen Dialogen und abwechslungsreichen Übungen innerhalb eines Monats auf Niveau A2 gebracht. Für ganz Eilige gibt es auch Mini-Sprachkurse von PONS, durch die du nach 5 Stunden schon gut mitreden kannst.

Sprachblitzkurs / Sprache lernen

5. Lerne die wichtigsten Redewendungen

Ein weiterer hilfreicher Tipp ist, schon vor der Reise mal darüber nachzudenken, welche Wörter und Redewendungen du benötigen wirst. So könntest du dir beispielsweise aufschreiben wie man ein Hotelzimmer reserviert oder eine Busfahrt bucht. Auch Vokabeln wie man im Restaurant bestellt, jemanden nach dem Weg fragt und wie man sich beim Arzt oder bei der Polizei verständigen kann, sind immer hilfreich.

Um auf der sicheren Seite zu sein, solltest du dir einen Sprachführer zulegen. Bei Amazon findest du schon kleine Taschenbücher über das jeweilige Land unter 10 Euro. Besonders mag ich die Reiseführer der Kauderwelsch-Reihe, da sie sich besonders am typischen Reisealltag orientieren. Durch die Wort-für-Wort Übersetzungen findest du einen guten Weg in die Struktur und Denkweise der Fremdsprache, ohne dass du groß Grammatikregeln pauken musst. Und durch das kleine Format passen sie bestimmt auch noch in deinen Rucksack.

6. Suche dir einen Tandempartner

Um deine Kenntnisse zu testen und auch schon vor deiner Reise praktische Erfahrung zu sammeln, solltest du dir einen Tandempartner suchen. Meistens vermitteln dir Sprachschulen oder Universitäten in deiner Stadt Tandempartner. Du hilfst also anderen deine Sprache zu lernen, während sie dir ihre Muttersprache beibringen. Am Anfang kann schon eine simple Unterhaltung zu einem großen Erfolgserlebnis führen. Du wirst sehen, das gibt dir einen riesigen Motivationsschub. Wenn so etwas in deiner Stadt nicht angeboten wird, dann gibt es auch im Internet inzwischen viele Onlineportale, die darauf ausgelegt sind, Sprachpartner zu finden. Empfehlenswert ist zum Beispiel das Onlineportal italki oder Conversationexchange.com. Außerdem gibt es auch eine Menge cooler Apps, die dir bei der Suche nach Tandempartner helfen. Apps wie HelloTalk, Speaky und Tandemapp sind ideal, um Sprachpartner zu finden.

Tandempartner suchen / Sprache lernen

7. Setze klare Ziele

Zu guter Letzt noch ein wichtiger Rat: Setze dir klare Ziele. Ohne Ziele bist du wie ein Schiff ohne Ruder: Du wirst nie dorthin kommen, wo du hin willst. Benny Lewis von Fluent in 3 Months sagt, dass er sich keine Vorsätze macht, sondern Aufträge. Das Wort Auftrag hat etwas dringliches, eine Dramatik die gegen eine tickende Uhr erledigt werden muss. Da du bestimmt schon deinen Flug gebucht hast, hast du auch eine Deadline, bis zu der du ein dir gestecktes Ziel erreicht haben willst. Um dies zu erreichen, kannst du dir nun Mini-Aufträge stellen.

Bleib aber bei deiner Zielsetzung realistisch! Besonders in Bezug auf deine Miniaufträge. Sind sie zu groß und nicht realistisch erreichbar, verlierst du vielleicht den Mut und gibst auf. Ein guter Tipp ist auch, dass du deine Ziele schriftlich festhältst. Denn das Aufschreiben ist wie ein Vertrag mit dir selbst. Deine Ziele werden dadurch verbindlicher und du fühlst dich eher verpflichtet, deinen Zeitplan einzuhalten. Das Aufschreiben hat auch den Vorteil, dass du deine Ziele genauer formulieren musst und sie dadurch nicht so schnell vergisst. Versuche diese Ziele aber nicht nur zu formulieren, sondern gehe sie auch wirklich an und setze sie um.

Hier einige Beispiele, wie du deine Ziele definieren könntest:

  • 300 Vokabeln lernen
  • 3 Zeitformen auswendig lernen
  • Eine Email in der Fremdsprache schreiben
  • Wichtigste Fragen auswendig lernen
  • Ein Tandemgespräch online über Webcam führen

Wie kannst du deine Ziele erreichen?

  • Setze Prioritäten: Sortiere deine Ziele unbedingt nach Wichtigkeit!
  • Bleib realistisch: Wie ist deine derzeitige Lebenssituation? Vermeide, dir selbst zu viel zuzumuten!
  • Fang noch heute an: Denke nicht an morgen oder an gestern, sondern leg heute los, deine Ziele zu erreichen! Je länger du wartest, desto unwahrscheinlicher wirst du deine Ziele erreichen.
  • Mach deine Ziele bekannt: Wenn andere von deinen Zielen wissen, dann wirst du auch alles daran setzen, sie zu erreichen. Ansonsten müsstest du dir ja eine Niederlage eingestehen. Dieser Tipp könnte dir natürlich Stress machen, wird dir aber helfen, zielstrebig zu arbeiten!
  • Ändere deine Gewohnheiten: Vielleicht musst du in deinem Tagesablauf etwas ändern, um deine Ziele zu erreichen. Zögere damit nicht und verwerfe schlechte Gewohnheiten, die dir im Weg stehen!
  • Belohne dich selbst: Jedes Mal, wenn du ein Teilziel erreichst, tu dir etwas Gutes! Du weißt sicher am besten selbst, was das sein kann!
  • Zieh Konsequenzen bei Nichterreichung: Du musst dich natürlich nicht selbst bestrafen, aber manche Menschen treibt dies eher dazu an, aktiv zu werden, als die Belohnung für Erfolge.
  • Lass die Fantasie spielen: Stell dir vor wie es ist, wenn du deine Ziele erreichst. Wozu wärst du fähig? Was würdest du fühlen? Das wird dich ungemein motivieren, an deinen Zielen zu arbeiten!

Du bist schon unterwegs? 4 Apps zum Sprachen lernen auf Reisen

Dieser Artikel kommt etwas spät, weil du dich schon mitten in deiner Reise befindest? Kein Problem, bestimmt hast du dein Smartphone mitgenommen. Hier sind 4 Apps, die downloaden kannst, um unterwegs Sprachen zu lernen.

Linqapp

Diese App ist eigentlich keine Sprachenlern App im eigentlichen Sinne. Linqapp ist eine Übersetzungsapp, bei der du Antworten direkt von Muttersprachlern erhältst. Das Prinzip ist ganz einfach: Du postest öffentlich eine Frage, ein Foto oder einen Audioclip. Diese Info landet bei allen Muttersprachlern deiner Lernsprache auf dem Schirm. So bekommst du meist innerhalb von Minuten mehrere Antworten und Erläuterungen zu deiner Frage. Da dies alles Muttersprachler sind, kannst du davon ausgehen, dass du eine Antwort bekommst, die dir wirklich weiterhilft. Natürlich bist du auch für andere da, die deine Muttersprache lernen und beantwortest Fragen zu Grammatik, Umgangssprache und Redewendungen.

Dadurch, dass dir Muttersprachler fast in Echtzeit Fragen beantworten, ist die App ein wirklich nützliches Tool auf Reisen.

Memrise

Mit Memrise stößt du auf das gute, alte Karteikartenlernsystem. Nur mit dem Unterschied, dass alles digital läuft. Du lernst durch Hören, Schreiben und verschiedene Frage-Antwort-Spiele neue Vokabeln. Am Ende des Kurses wirst du jeweils getestet. Bei Bedarf kannst du dir die Lautsprache der Wörter anzeigen lassen oder erhältst eine Erklärung der Lern-Wörter in Wort und Bild. Eine kleine Pflanze in der Ecke des Bildschirms zeigt dir deinen Lernfortschritt an. Die App erinnert dich zudem immer daran, dass du dein Tagespensum erreichst.

Insgesamt bietet Memrise über 300.000 benutzererstellte und bearbeitete Kurse in über 200 Sprachen. Das ist wahrscheinlich auch schon einer der besten Gründe, diese App mal auszuprobieren. Hier findest du auch bestimmt die Sprache deines Ziellandes!

Babbel

Wenn du dich mit dem Thema Sprachen lernen beschäftigst, wirst du bestimmt schon mal von Babbel gehört haben. Babbel ist wahrscheinlich das bekannteste Onlineportal, um Fremdsprachen zu lernen. Der Download und die Registrierung sind kostenlos. Je nachdem in welchem Umfang du das Angebot von Babbel nutzen möchtest, macht es für dich vielleicht auch Sinn, ein Premiumabo abzuschließen.

Die vollständige Mitgliedschaft bei Babbel bietet eine große Auswahl an interaktiven Sprachkursen zu verschiedenen Themen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf praxisnahes Lernen gelegt. So lernst du viel über Land, Leute und die Kultur deines Ziellandes. Die Redewendungen und Vokabeln in den Lektionen sind nützlich und gut im Alltag anwendbar. Durch den integrierten Wortschatztrainer bleibst du mit deinen Vokabeln immer Up-to-Date. Er erinnert dich in zeitlichen Abständen an Vokabeln, je nachdem wie oft du sie bereits geübt oder nicht gewusst hast.

Aktuell im Angebot sind übrigens sieben Ausgangs- und 14 Lernsprachen. Deutsche Muttersprachler können unter anderem Englisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Italienisch, Holländisch, Schwedisch, Norwegisch, Polnisch, Türkisch, Indonesisch, Dänisch und Russisch erlernen.

Duolingo

Auch Duolingo ist inzwischen ziemlich bekannt und weit verbreitet. Der Aufbau ähnelt einem Spiel. Die Lektionen heißen dort Level. So musst du zum Beispiel einfache Sätze übersetzen, richtige Antworten auswählen oder das Gehörte eintippen. Die Lektionen bei Duolingo beinhalten aber auch Sprechübungen. So musst du Sätze nachsprechen oder die richtige Übersetzung finden. Für bestandene Lektionen erhältst du Erfahrungspunkte, die dir dein Sprachniveau anzeigen.

Duolingo ist komplett kostenlos und soll es laut den Entwicklern auch immer bleiben. Für deutsche Muttersprachler sind bis jetzt nur Englisch und Französisch verfügbar. Dafür aber in der englischen Ausgangssprache in umso mehr Sprachen: Spanisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Portugiesisch, Irisch, Niederländisch, Schwedisch, Dänisch, Esperanto, Türkisch, Norwegisch und Ukrainisch.

Reise authentischer und lerne die Fremdsprache

Die Fremdsprache deines Ziellandes zu beherrschen hat nur Vorteile. Du wirst verstehen lernen, wie Menschen einer bestimmten Region ticken, was für Ängste und Sorgen sie haben und wie sie das Leben anpacken. Du wirst toleranter werden und die Welt mit anderen Augen sehen und nach deiner Reise definitiv viele Denk- und Handlungsweisen deiner eigenen Kultur hinterfragen. Natürlich wirst du auch im Ausland viel Neues lernen, auch in Sachen Fremdsprache. Aber bitte nimm dir jetzt schon die Zeit und beschäftige dich vor deiner Abreise mit der neuen Sprache. Ich verspreche dir, es lohnt sich!

Welche Sprachlern-Tools nutzt du, um dich auf deine Reise vorzubereiten? Hast du noch weitere Tipps? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Über den Autor:

Daniel bloggt gemeinsam mit seiner Frau Vanessa zum Thema „Sprachen lernen“. Auf ihrem SprachenlernBlog veröffentlichen sie regelmäßig Tipps, Tricks und Lernmethoden rund um das Thema „Sprachen lernen“. Schau doch bei Gelegenheit mal rein oder besuche sie auf Facebook!

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4 Kommentare zu „Reisevorbereitung: Wie du schnell und effektiv eine Sprache lernen kannst

  1. m10punkt on

    Hallihallo!! Ich werde relativ bald für zwei Monate auf Bali ein Praktikum machen und würde schon im Vorfeld gerne anfangen, die Sprache zu lernen. Jetzt ist für mich nur die Frage, welche Sprache ich lernen sollte: Indonesisch oder Balinesisch. Da du schon öfter dort warst, dachte ich, ich frage mal nach, was du mir empfehlen könntest 🙂 Besten Dank!!

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